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DE2928063A1 - Vorrichtung zur stabilisierung des spulentraegertopfes einer zwirnmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur stabilisierung des spulentraegertopfes einer zwirnmaschine

Info

Publication number
DE2928063A1
DE2928063A1 DE19792928063 DE2928063A DE2928063A1 DE 2928063 A1 DE2928063 A1 DE 2928063A1 DE 19792928063 DE19792928063 DE 19792928063 DE 2928063 A DE2928063 A DE 2928063A DE 2928063 A1 DE2928063 A1 DE 2928063A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnets
pot
circular ring
row
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792928063
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Jacques Tardy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Staeubli Verdol SA
Original Assignee
Verdol SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Verdol SA filed Critical Verdol SA
Publication of DE2928063A1 publication Critical patent/DE2928063A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/86Multiple-twist arrangements, e.g. two-for-one twisting devices ; Threading of yarn; Devices in hollow spindles for imparting false twist
    • D01H7/862Arrangements for holding the bobbin in a fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Vorrichtung zur Stabilisierung des Spulenträgertopfes einer Zwirnmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stabilisierung des Spulenträgertopfes einer Zwirnmaschine, die zwei Reihen Dauermagnete mit wechselnden Polaritäten aufweist, von denen die eine an dem Topf und die andere Reihe an einer festen Scheibe inzwei parallelen Ebenen senkrecht zur geometrischen Achse der Spindel angeordnet sind.
Die Spindeln einer Zwirnmaschine werden in bezug auf eine feste Scheibe oder Nabe in Drehung versetzt, die eine oder mehrere Fadenspulen trägt. Hierbei bildet die Scheibe ganz allgemein den Boden eines zylindrischen Gehäuses oder Topfes, das die eine oder mehrere Spulen umgibt. Die Scheibe und der Topf müssen während der Drehbewegung der Spule in einem festen Winkel bleiben. Durch diese Drehbewegung wird das Abwickeln und Zwirnen des Fadens bewirkt.
Es sind eine Anzahl von Vorrichtungen bekannt, mit denen eine stabile Winkellage des betreffenden Topfes sichergestellt wird. Unter diesen Vorrichtungen befinden sich insbesondere Systeme, die mit Dauermagneten arbeiten. Diese Systeme weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie nicht verhindern, dass der Topf unter der Einwirkung einer äusseren Kraft, beispielsweise der Reibungskraft des Fadens, in Drehung versetzt wird. In Wirklichkeit bilden die Magnete im allgemeinen eine Folge von Elementen abwechselnder Polarität, die entweder von dem festliegenden Organ der Anordnung getragen werden oder von der Scheibe, so dass dann, wenn sich zwei Elemente
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derselben Polarität gegenüberliegen, die dadurch hervorgerufene Abstosskraft die Drehbewegung des Topfes beschleunigt und nicht mehr von den Magneten gestoppt werden kann, die sich in der Lage befinden, in der sie sichanziehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, diese Nachteile zu beseitigen und einen Mechanismus zur magetischen Stabilisierung zu schaffen, der den Forderungen der Praxis in höherem Masse entspricht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine Einrichtung zur Verminderung der durch die Abstosskraft zweier eine gleiche Polarität aufweisender Magnete, wenn diese sich gegenüberliegen, verursachten Wirkung geschaffen wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Doppeldrinspindel mit dem erfindungsgemässen Stabilisierungsmechanismus,
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-IT in Fig. 1, in der die Spulenträgerscheibe nicht dargestellt ist,
Fig. 3 eine Teilansicht, ähnlich der von Fig. 1,
die jedoch eine andere Ausführungsform darstellt, und
Fig. 4 eine Detailansicht in Betriebslage.
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In Fig. 1 sind die verschiedenen Teile dargestellt, die eine Doppeldri11 spindel einer Zwirnmaschine aufweist. Man erkennt die Spindel 1, die durch geeignete, nicht dargestellte Mittel in Drehung versetzt wird und auf der eine Scheibe 2 aufgekeilt ist, die mit einer Radialbohrung 2a versehen ist, in die die zentrale Bohrung 1a der Spindel mündet. Eine Spulenträgerscheibe 3 ist auf der Spindel 1 durch ein Kugellager 4 so befestigt, dass sich die Spindel drehen kann, ohne die genannte Scheibe anzutreiben, wenn letztere leicht zurückgehalten wird. Eine nähere Beschreibung der Anordnung ist nicht erforderlich, da es sich hierbei um einen in der Zwirntechnik üblichen Aufbau handelt. Es ist ferner zu erkennen, dass die Scheibe 3 mit einem Behälter oder zylindrischen Topf 5 verbunden ist, der die Fadenspule umgibt, die auf der Nabe 6 angeordnet ist, welche an der Scheibe 3 befestigt ist.
Es ist erforderlich, dass beim Abwickeln eine Drehbewegung des Topfes 5 verhindert wird. In Anbetracht dessen, dass der Faden einen Bauch um den Topf 5 bildet, lässt sich der Topf nicht von aussen festhalten.
Bei einer üblichen Ausführungsform ordnet man auf dem Körper 7 der Spindel eine aus Magneten 8 aufgebaute Einrichtung an, wobei die Magnete sternförmig nebeneinanderliegen und ihre Polarität abwechselt. Die Magnete 9 sind mit dem Topf 5 so verbunden, dass er magnetisch festgehalten wird.
Erfindungsgemäss sind nun die Magnete 8 auf einer Scheibe 10 mittels Schrauben 11 befestigt, die an einem oberen Flansch 7a des Körpers 7 durch andere Schrauben 12 befestigt ist.
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Die Magnete 9 sind auf einem Kreisring 13 geringer Dicke (Fig.2) angeordnet, der Aussparungen 13a,13b aufweist, welche diametral gegenüberliegen und in bezug auf seine Innenbohrung 13c konzentrisch angebracht sind. Jede dieser Aussparungen .13a", 13b wird von dem Körper einer Schraube 14 durchquert, die in ein mit Innengewinde versehenes Loch 3b eingeschraubt ist, welches in dem unteren Flansch 3a der Scheibe 3 ausgebildet ist. Man erkennt, dass die Schrauben 14 auf dem Boden dieser Bohrung 3b anstossen, so dass der Kreisring 13 nicht an dem unteren Flansch anliegt, sondern im Gegenteil er sich frei in bezug auf die Scheibe 3 drehen kann. Zur Führung dieser Drehbewegung wird jede Schraube 14 von Stegen 15 umgeben, deren Aussendurchmesser in etwa gleich der Breite jeder Aussparung des Kreisrings 13 ist. Dadurch stützt sich im Ruhezustand der Kreisring 13 und die Magnete 9, die von ihm getragen werden,auf den Unterlegscheiben 16 ab, die unter dem Kopf der Schrauben 14 sitzen, wobei die Magnete 9 den festliegenden Magneten 8 umgekehrter Polarität gegenüberliegen.
Wenn der Topf 5 leicht in Drehung versetzt wird, beispielsweise durch die Reibung des Fadens, kann es passieren, dass diese äussere Krafteinwirkung ein Verschieben der Magnete 9 in bezug auf die Magnete 8 bewirkt, so dass zwei Magnete derselben Polarität einander gegenüber zu liegen kommen. In diesem Augenblick bewirkt die entstehende Abstosskraft ein Verdrehen des Kreisrings 13, ohne dass sich diese auf die Scheibe 3 überträgt, bis der Boden der Aussparungen an den Schrauben 14 anstösst. Deshalb hat man die Konstruktion so ausgebildet, dass die Trägheit der aus Scheibe 3 und Topf 5 bestehenden Anordnung grosser ist
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als diejenige des Kreisrings 13.Ausserdem wurde die Länge der Aussparungen so gewählt, dass sie grosser ist als der Zentriwinkel, dessen Schenkel durch die geometrischen Achsen zweier benachbarter Magnete gebildet werden. Im stationären Zustand stehen die Schrauben also praktisch mit dem im Drehsinn der Spindel hinteren Teil der Aussparungen in Berührung. Somit kann sich die Vorwärtsbewegung des Kreisrings, die durch die Abstosskraft der Magnete erzeugt wird, frei entfalten, wie dies im obigen beschrieben ist.
Bei der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform sind die Aussparungen 13a,13b weggelassen und durch einfache kreisrunde Bohrungen 13d ersetzt. Die Schrauben 14 sind länger, während die Unterseite 3c der Scheibe 3 ausgeschnitten ist, um dadurch eine ringförmige Oberfläche 3d zu bilden, die oberhalb der Unterseite 3c liegt. Der nicht ausgeschnitten Mittelteil der Scheibe 3 weist einen Durchmesser auf, der kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung 13c des Kreisrings 13, so dass dieser Mittelteil in diese Bohrung eingreifen kann, wenn sich der Kreisring in bezug auf die Spindel axial verschiebt. Auch sind hier die Stege 15 vorhanden, die mit den Bohrungen 13d zusammenwirken, um den Kreisring bei seiner Verschiebung zu führen.
Die Arbeitsweise ist folgende. Bei einem zufälligen Antreiben des Topfes 5 wird eine entsprechende Drehbewegung des Kreisrings 13 verursacht, der die Magnete trägt, so dass letztere sich in bezug auf die festliegenden Magnete 8 verschieben. Bei dieser Bewegung kommen die Magnete 9 gegenüber den Magneten 8 zu liegen, die dieselbe Polarität aufweisen. Die sich einstellende
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Abstosskraft bewirkt eine Verschiebung des Kreisrings 13 in Richtung nach oben (Fig.4), bis dieser an die ringförmige Oberfläche 3d der Scheibe 3 anstösst. Der Luftspalt der Magnete 8 und 9 gleicher Polarität, der die Abstosskraft vergrössert, wird verkleinert, so dass die Kraft nicht bestrebt ist, die Drehbewegung des Topfes 5 zu beschleunigen. Letzterer kann also angehalten werden, sobald die Magnete 8,9 mit entgegengesetzter Polarität einander gegenüberliegen.
Somit ist also auf äusserst einfache und wirtschaftliche Weise eine Vorrichtung zur magnetischen Stabilisierung geschaffen worden, die die Beschleunigung der Drehbewegung des Topfes eiier Doppeltorsionsspindel verhindert.
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Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zur Stabilisierung des Spulenträgertopfes einer Zwirnmaschine, mit zwei Reihen Dauermagnete einander abwechselnder Polarität, von denen die eine an dem Topf und die andere an einer feststehenden Scheibe befestigt ist, und zwar inzvci parallelen Ebene*1, die zu der geometrischen Achse der Spindel lotrecht ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Mittel zur automatischen Verminderung der Wirkung aufweist, die durch die Abstosskraft von Magneten (8,9) derselben Polarität erzeugt wird, wenn diese Magnete einander gegenüberliegen, so dass die Abstosskraft auf den Topf (5) keine Beschleunigung überträgt, aufgrund
    derer der Topf durch die von den Magneten (8,9) entgegengesetzter Polarität erzeugte Kraft nicht mehr angehalten werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verminderung der Wirkung, die durch die Abstosskraft verursacht wird, durch eine Vergrösserung des Luftspalts der Magnete (8,9) erreichbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergrösserung der Luftspalte der Magnete (8,9) durch eine Drehbewegung der einen Reihe Magnete (8) in bezug auf die andere Magnetreihe (9) bewirkbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergrösserung der Luftspalte der Magnete (8,9) durch eine Veränderung ihres axialen Abstandes bewirkbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Reihe Magnete (8) auf einer Scheibe (10) angeordnet ist, die an dem Körper (7) der Spindel (1) befestigt ist, während die andere Reihe Magnete (9) mit dem Kreisring (13) fest verbunden ist, der an dem Topf (5) befestigt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisring (13) längliche Aussparungen (13a, 13b) aufweist, die konzentrisch zu seiner geometrischen Achse angeordnet sind und von denen jede von einem Befestigungselement (14) mit dem Topf (5) durchquert wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Aussparungen (13a,13b) grosser ist als der entsprechende Bogen des Zentriwinkels, der von den geometrischen Achsen zweier benachbarter Magnete (9) des Kreisrings (13) begrenzt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägheit des Topfes (5) grosser ist als die des die Magnete tragenden Kreisrings (13).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Magnete tragende Kreisring (13) axial
    in eine Richtung verschiebbar ist, die derjenigen der festen Scheibe (3) entgegengesetzt ist, die durch
    Schrauben (14) an dem Boden des Topfes (5) befestigt ist.
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DE19792928063 1978-07-12 1979-07-11 Vorrichtung zur stabilisierung des spulentraegertopfes einer zwirnmaschine Ceased DE2928063A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7821603A FR2430994A1 (fr) 1978-07-12 1978-07-12 Perfectionnements aux dispositifs de stabilisation du pot porte-bobine d'un metier a retordre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2928063A1 true DE2928063A1 (de) 1980-01-24

Family

ID=9210993

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792928063 Ceased DE2928063A1 (de) 1978-07-12 1979-07-11 Vorrichtung zur stabilisierung des spulentraegertopfes einer zwirnmaschine

Country Status (3)

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US (1) US4261164A (de)
DE (1) DE2928063A1 (de)
FR (1) FR2430994A1 (de)

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FR2430994B1 (de) 1980-12-19
FR2430994A1 (fr) 1980-02-08
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