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CH376817A - Doppeldrahtzwirnspindel mit ruhendem Topf - Google Patents

Doppeldrahtzwirnspindel mit ruhendem Topf

Info

Publication number
CH376817A
CH376817A CH7443659A CH7443659A CH376817A CH 376817 A CH376817 A CH 376817A CH 7443659 A CH7443659 A CH 7443659A CH 7443659 A CH7443659 A CH 7443659A CH 376817 A CH376817 A CH 376817A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pot
twisting spindle
permanent magnet
magnet system
spindle according
Prior art date
Application number
CH7443659A
Other languages
English (en)
Inventor
Nimtz Klaus
Kresslein Albert
Original Assignee
Volkmann & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkmann & Co filed Critical Volkmann & Co
Priority to CH7443659A priority Critical patent/CH376817A/de
Publication of CH376817A publication Critical patent/CH376817A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/86Multiple-twist arrangements, e.g. two-for-one twisting devices ; Threading of yarn; Devices in hollow spindles for imparting false twist
    • D01H7/862Arrangements for holding the bobbin in a fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


      Doppeldrahtzwirnspindel        mit        ruhendem    Topf    Es ist bekannt, bei     Doppeldrahtzwirnspindeln    den  Stillstand des ruhenden Topfes, in welchem die Ab  laufspule untergebracht ist, durch     Dauermagnete    zu  erzwingen, die innerhalb und ausserhalb des Topfes  angebracht sein können.

   Es sind bereits verschiedene  Anordnungen für die Dauermagnete bekannt, indes  befriedigen diese Anordnungen teils deshalb nicht,  weil die Magnetkraft nicht mit Sicherheit dazu aus  reicht, um den Stillstand auch dann noch zu erzwin  gen, wenn an der Spindel beim Betrieb irgendwelche  Unregelmässigkeiten auftreten, und teils deshalb nicht,  weil der Spalt zwischen dem aussenliegenden fest  stehenden Dauermagneten und der Topfwandung so  klein sein muss,     dass    der um den Topf rotierende  Faden Gefahr läuft, an die Magnete     anzuschlagen.     Im letztgenannten Falle sind häufige Fadenbrüche  die Folge, und sie können nur verhindert werden  durch Vergrösserung des Spaltes, was aber wiederum  nicht zulässig ist, weil alsdann die Magnetkraft zu  klein ist,

   um den Stillstand des Topfes unter allen  Umständen zu erzwingen.  



  Die Mängel bekannter Anordnungen dieser     Art     sollen bei der     Doppeldrahtzwirnspindel    gemäss der  Erfindung vermieden werden.  



  Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss da  durch, dass mindestens ein äusseres dem in     Ruhe    zu  haltenden Topf gegenüber befestigtes Dauermagnet  system vorgesehen wird, das mit einem nicht     ferro-          magnetischen    Werkstoff umkapselt ist und aus einer  im Querschnitt rechteckigen     Dauermagnetplatte        mit     den Polen auf den     Breitflächen    und einem Weich  eisenbügel besteht, dessen Schenkel in den Bereich  der freien Polfläche vorragen. Ein solches Magnet  system weist ein für den     vorliegenden    Zweck beson  ders geeignetes     Kraftlinienfeld    auf und stellt,     wenn     es z.

   B. mit einem gleichartigen, im     Innern    des Top-         fes    angeordneten     Dauermagnetsystem    zusammen  wirkt     ein    Festhalten des Topfes bei vergleichsweise  geringem Magnetvolumen sicher.  



  Zweckmässig ist die der Topfwand zugekehrte  Oberfläche der Kapsel eben, so dass     zwischen    Topf  wand und dieser Fläche der Kapsel ein     keilförmiger          Einlaufraum    für den Faden entsteht.    Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Fa  den auch bei verschiedenen Fadenstärken und unter  schiedlichen Fadenspannungen den Raum zwischen  dem aussen befindlichen     Dauermagnetsystem    und der  Topfwandung stets durchlaufen kann, ohne an die  Kapsel anzuschlagen und     damit    Unruhe in den       Zwirnvorgang        hineinzutragen.     



  Zweckmässig ist im     Topfinnern    ein     Dauerma-          gnetsystem    angeordnet, das mit einer dem Topfra  dius entsprechenden     Krümmung    versehen ist, damit  die freie Polfläche und die Schenkelenden des Bü  gels an der Topfwand zum     Anliegen    gebracht wer  den können, so dass der Luftspalt zwischen Innen  system und Aussensystem einen den Umständen nach  möglichst geringen Wert aufweist. Die Befestigung  des Systems kann durch einen am Topfboden ein  stellbar befestigten Spannbügel bewerkstelligt wer  den, dessen Schenkel in Bohrungen der Magnet  schenkel eingreifen.

   Das Magnetsystem ist auf diese  Weise in dem Spannbügel drehbar gelagert, und es  lässt sich so eine einfache Anpassung an verschie  dene Ausführungsformen der Topfwandung erzielen.  



  Die günstige Feldausbildung und     damit    die starke  Haltekraft, die das     Dauermagnetsystem    ausübt, lässt  sich     vorteilhaft    auch     in    der Weise ausnutzen,     dass     die     Dauermagnetsysteme    sich am Topfboden gegen  überstehen, wobei dann das Kraftfeld noch     durch     den an sich     bekannten    umlaufenden Teller     hindurch          wirkt.              Als    Werkstoff für die Dauermagnete wird vor  zugsweise ein an sich bekannter     oxydische    Dauer  magnetwerkstoff verwendet.  



  In der Zeichnung sind zwei bevorzugte Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen waagrechten     Schnitt    durch die     Dop-          peldrahtzwirnspindel    in Höhe des Topfes mit dem       Dauermagnetsystem    nach der ersten Ausführungs  form, und       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch den Be  reich des Topfbodens bei der zweiten Ausführungs  form, bei welcher die Dauermagnete am Topfboden  wirken.  



  Gegenüber der Topfwand 1 befindet sich bei  der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 das rechteckig ge  staltete äussere     Dauermagnetsystem    2 mit     ihrer    Kap  sel 3.  



  Das     Dauermagnetsystem    besteht aus einer im       Querschnitt    rechteckigen     Dauermagnetplatte    4, die  auf den     Breitflächen    die Pole aufweist, die in der  Zeichnung durch N und S angedeutet sind. Der  Magnet 4 trägt einen Bügel 5 aus Weicheisen, des  sen Schenkel 6 bis in die Ebene der freien Polfläche  7 vorragen. Die vorragenden Schenkel 6 sind durch  einen Luftzwischenraum 8 von dem Magneten 4 ge  trennt. Sie weisen infolge der gewählten Gesamtan  ordnung Südmagnetismus auf.  



  Die Kapsel 3 aus nicht     ferromagnetischem    Werk  stoff,     beispielsweise    aus Kunststoff, Messing oder  dergleichen     umschliesst    das Magnetsystem     völlig.     Die Kapsel dient gleichzeitig zum Anbringen der in  der Abbildung nicht dargestellten Halterung.  



  Das äussere Magnetsystem mit der Kapsel 3 ist  dem Topf 1 gegenüber so angeordnet, dass die ebene  Breitfläche     tangential        zum        Topfumfang    verläuft. Es  entsteht auf diese Weise ein     keilförmiger        Einlauf-          raum    9, mit einer     weitwinkligen        Öffnung    E, in die  der Faden, ohne am Topf und an der Kapsel anzu  schlagen, einlaufen kann.

   Sollte er dennoch aus ir  gendwelchen Gründen ungleichförmigen Fadenlaufes  an die Verkapselung 3 des Magnetsystems anschla  gen, so ist dies praktisch     ungefährlich,    weil der  Faden die ebene Breitfläche der Verkapselung     trifft     und nicht auf die Seitenflächen aufschlägt. Die Sei  tenflächen können indes, wie in der Abbildung an  gedeutet, abgeschrägt und an den Kanten     zum        Ein-          laufraum    9 abgerundet sein, so dass ein     Anschlagen     an dieser Stelle nicht     notwendigerweise        zum    Faden  bruch führen muss.

   Die Verkapselung hat     ferner    zur  Folge, dass in dem Raum 9 keine wirbelartigen Luft  bewegungen auftreten können. Ausserdem wird ver  mieden, dass Fasern und Staub sich absetzen kön  nen.  



  Im Topf 1 selbst     befindet    sich das innere Dauer  magnetsystem 2', das im wesentlichen die gleiche  Ausbildung aufweist wie das feststehende Aussen  magnetsystem 2, d. h. es ist ein Dauermagnet 4 und  ein     Weicheisenbügel    5 vorgesehen. Besonders     zweck-          mässig    ist es, den Magneten 4 und den Bügel 5 dem  Radius des Topfes entsprechend zu krümmen, wie    dies in der Zeichnung angedeutet ist. Um     das    System  in seiner Lage zu     sichern,    ist ein Spannbügel 10  vorgesehen, dessen     haarnadelförmig    gekrümmter  Teil 11 mit einer Schraube 12 am Topfboden ein  stellbar befestigt ist.

   Die entsprechend gebogenen  Schenkel 13 des Spannbügels greifen in Bohrungen  14 des     Weicheisenbügels    5 ein. Infolgedessen kön  nen sich die Schenkelenden des     Weicheisenbügels    5  und die freie     Polfläche    des Magneten auch dann  an die     Topfinnenwandung    1 satt anlegen, wenn die  Wand eine von der dargestellten etwas abweichende  Form aufweist.  



  Die beiden Magnetsysteme sind so eingebaut, dass  sich jeweils Nord- und Südpol gegenüberstehen. Es  bildet sich hierdurch ein besonders wirkungsvolles  magnetisches Kraftfeld aus, das unter Betriebsbedin  gungen ein Bewegen des Topfes 1 ausschliesst. In  Fällen, in denen     grosse    Kräfte zu bewältigen sein  könnten, kann es zweckmässig sein, sowohl     innen    als  auch aussen mehrere solcher     Dauermagnetsysteme     sinngemäss anzuordnen.  



  In manchen Fällen kann dank der starken Ma  gnetkraft eines solchen     Magnetsystem-Paares    auch  in der Weise vorgegangen werden, dass die Magnete  am Topfboden wirken. Diese Anordnung ist in     Fig.    2  dargestellt. Der Topf 1 ist, wie üblich, an der Hohl  spindel 15 befestigt. Die Hohlspindel 15 ist in La  gern 16 gelagert, die ihrerseits in der Nabe 17 des  Tellers 18 befestigt sind, so dass der Teller 18 vom       Wirtel    19 in Umlauf gesetzt werden kann, während  die Spindel 15 und damit der Topf 1 in Ruhe blei  ben.  



  Am Boden 20 des Topfes 1 ist das innere Ma  gnetsystem 21' befestigt, das in der gleichen Weise  ausgebildet ist, wie das feststehende System 2'     ge-          mäss        Fig.    1. Diesem gegenüber ist ausserhalb des  Topfes ein eben solches Magnetsystem 21 angeord  net. Das Kraftfeld, das zwischen diesen Magnetsy  stemen aufgebaut wird,     wirkt    durch den umlaufen  den Teller 18 hindurch, der in an sich bekannter  Weise mit dem     Fadenleitring    22 versehen ist. An  stelle des     Fadenleitringes    können auch     Fadenfüh-          rungsstifte    vorgesehen sein.

   In jedem Falle muss der  Drehteller 18, zumindest im Wirkbereich der Dauer  magnete aus Kunststoff hergestellt sein, um Wirbel  ströme zu vermeiden. Der durch den Spalt hindurch  laufende Faden ist     strichpunktiert    bei 23 angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Doppeldrahtzwirnspindel mit einer in einem ruhenden Topf untergebrachten Ablaufspule, bei welcher der Stillstand des Topfes durch Dauerma gnete erzwungen wird, gekennzeichnet durch minde stens ein äusseres, dem in Ruhe zu haltenden Topf gegenüber befestigtes, mit nicht ferromagnetischem Werkstoff umkapseltes Dauermagnetsystem, beste hend aus einer im Querschnitt rechteckigen Dauer magnetplatte mit den Polen auf den Breitflächen und einem Weicheisenbügel,
    dessen Schenkel in den Be reich der freien Polfläche vorragen. UNTERANSPRÜCHE 1. Doppeldrahtzwirnspindel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der aufragenden Topfwand zugekehrte Fläche der Kapsel eben ist, so dass zwischen Topfwand und Fläche ein keilför miger Einlaufraum für den Faden entsteht. 2. Doppeldrahtzwirnspindel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch mindestens ein weiteres, dem äusseren Dauermagnetsystem im Aufbau entspre chendes Dauermagnetsystem im Topfinnern.
    3. Doppeldrahtzwirnspindel nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine dem Topfradius ent sprechend gekrümmte Anordnung des Innenmagnet systems derart, dass die freie Polfläche und die Schenkelenden des Bügels an der aufragenden Topf wand anliegen. 4. Doppeldrahtzwirnspindel nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen am Topfboden ein stellbar befestigten Spannbügel, dessen Schenkel in Bohrungen der Magnetbügelschenkel eingreifen. 5. Doppeldrahtzwirnspindel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauermagnet systeme sich am Topfboden gegenüberstehen und das Kraftfeld durch den umlaufenden Teller der Zwirn spindel hindurchwirkt.
CH7443659A 1959-06-15 1959-06-15 Doppeldrahtzwirnspindel mit ruhendem Topf CH376817A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2928063A1 (de) * 1978-07-12 1980-01-24 Verdol Sa Vorrichtung zur stabilisierung des spulentraegertopfes einer zwirnmaschine
EP0959159A1 (de) * 1998-05-23 1999-11-24 Firma HAMEL AG Dreifachdraht-Zwirnspindel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2928063A1 (de) * 1978-07-12 1980-01-24 Verdol Sa Vorrichtung zur stabilisierung des spulentraegertopfes einer zwirnmaschine
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