DE1923855B2 - Distanzring für Spinn- und Zwirnmaschinen zum Verbinden einer konischen Hülse mit einer angetriebenen Spindel - Google Patents
Distanzring für Spinn- und Zwirnmaschinen zum Verbinden einer konischen Hülse mit einer angetriebenen SpindelInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/16—Arrangements for coupling bobbins or like to spindles
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Description
Bei bekannten Spinn- und Zwirnmaschinen (US-PS 33 27 466) werden die das aufzuwickelnde Gut aufnehmenden
konischen Hülsen auf einen kegelstumpfförmigen, sich an den Wirtel anschließenden Teil der
angetriebenen Spindel aufgeschoben. Zum Kuppeln der Spindel mit der Hülse ist mit der Spindel ein Distanzring
drehfest verbunden, der nach dem Aufschieben der Hülse an deren Innenwand dauernd mit Reibungsschluß
anliegt und die (Mitnahme sowie eine gewisse Zentrierung der Hülse bewirkt Bei dies« . Anordnung besteht
zwischen der Spindel und der Hülse außerhalb des Distanzrings je ein radialer Spielras i, so daß die Hülse
schaukeln oder schwanken kann. Bei einer anderen bekannten Spindel (DE-PS 10 61 242) ist auf den Wirtel
ein mit einem nach oben ragenden Zentrieransatz versehener Ring aufgeschraubt, auf dem das untere
Ende einer zylindrischen Hülse abgestützt und zentriert ist. Zur Drehmitnahme ist in einer Nut des Ringes ein
Gummiring untergebracht, der beim Umlauf der Spindel zusätzlich durch unter der Wirkung der Fliehkraft
stehende, pendelnde Gewichte gegen die Innenwand der Hülse gedruckt wird. Die Hülse hat dabei eine von
der Norm abweichende Form mit einer Querwand im oberen Bereich, in der die Hülse ebenfalls auf der
Spindel geführt ist.
Das Abziehen der Spulen von den Spindeln ist bei diesen bekannten Vorrichtungen wegen des Reibungsschlusses
zwischen der Spindel und der Hülse meist mit Zeitverlust und kostenverursachenden Arbeiten verbunden.
Außerdem sind die Reibungskräfte, mit denen die Hülsen an der Spindel anliegen, verschieden «und
können ein Verkanten verursachen. Dies ist besonders dann nachteilig, wenn automatisch arbeitende Vorrichtungen
zum Abziehen der Spulen verwendet werden, die das obere Ende der Hülsen erfassen und senkrecht
nach oben von der Spindel abziehen.
Bei einer weiteren Vorrichtung zum Kuppeln von Hülsen zum Aufwickeln von faden- und bandförmigen
Werkstoffen mit einer waagerechten, ununterbrochen umlaufenden Welle (DE-PS 9 45 322) ist es bekannt, die
Welle mit an einem Flansch angebrachten Dauermagneten zu versehen, die an einer mit der Hülse verbundenen
ferromagnetischen Scheibe zur Anlage gebracht werden und durch Löcher einer mit der Hülse verbundenen
Scheibe hindurchgreifen und dadurch die formschlüssi-
Be Mitnahme der Hülse sicherstellen. Hierbei handelt es
sich aber um mit großen Flanschen versehene Hülsen, die mit den bei Spinn- und Zwirnmaschinen üblichen
Hülsen nicht vergleichbar sind. Zwischen der Hülse und
der Spindel besteht während des Betriebes kein Reibungsschluß, und ein automatisches Abziehen der
Spule ist nicht ohne weiteres möglich.
Schließlich ist eine Spindel bekannt (CH-PS 17 82),
auf die ein als Abstützung für die Hülse dienender Ring in Wirtelnähe aufgeschoben ist Die Spindel ist am
unteren Ende mit einem Wulst versehen, dessen Durchmesser nur wenig kleiner ist als die lichte Weite
der Hülse an ihrem unteren Ende. Beim Umlauf der Spindel legt sich die Hülse an den Wulst an, so daß sie
von der Spindel durch Reibung mitgenommenen wird.
bei dieser bekannten Spindelanordnung kann die Hülse beim Betrieb auf der Spindel nach oben wandern.
Der im Anspruch angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Distanzring der zuerst
genannten Art die Hülse so auf der Spindel anzubringen, daß sie ohne dauernden Reibungsschluß in axialer
Richtung auf der Spindel gehalten und von der umlaufenden Spindel mitgenommen wird.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Distanzringes steht die Hülse bei Stillstand der Spindel ohne
Berührung mit der Spindel auf dem Distanzring. Bei umlaufender Spinde', wird die Hülse durch mindestens
einen Dauermagneten in axialer Richtung auf der Spindel festgehalten, so daß sie nicht nach oben
wandern kann. Zudem kommt die Spindel infolge der geringen bei ihrem Umlauf auftretenden Schwingungen
an ihrem oberen Ende mit der inneren Oberfläche der Hülse in Berührung und nimmt diese infolge Reibung
mit Die magnetische Haltekraft trägt ebenfalls dazu bei, daß die Hülse von der Spindel angetrieben wird. Beim
J5 Spulenwechsel hat eine automatisch arbeitende Vorrichtung
nur die verhältnismäßig geringe Haltekraft der Dauermagnete zu überwinden, um die Spule nach oben
von der Spindel abzuziehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der F i g. 1 bis 3 erläutert
Fig. 1 zeigt teilweise im Längsschnitt eine der bei bekannten Spinn- und Zwirnmaschinen verwendeten
Spindel- und Hülsenbaugruppen mit dem Distanzring.
F i g. 2 zeigt in einer vergrößerten perspektivischen Teildarstellung das untere Ende der bei der Baugruppe nach Fi g. 1 verwendeten Hülse.
F i g. 2 zeigt in einer vergrößerten perspektivischen Teildarstellung das untere Ende der bei der Baugruppe nach Fi g. 1 verwendeten Hülse.
F i g. 3 stellt eine teilweise weggebrochen gezeichnete
vergrößerte perspektivische Darstellung des Distanzringes dar.
w Nach F i g. 1 umfaßt eine insgesamt mit 10 bezeichnete
Spindelbaugruppe einer Spinnmaschine eine antreibbare Spindel 11 mit einem daran einstückig angeformten
Wirtel 12, sowie eine Halslagerbaugruppe 13, in der die Spindel 11 samt Wirtel 12 gelagert ist.
5·> Auf die Spindel Il ist eine konische Hülse 20
aufgesetzt. Die Hülse 20 ist an ihrem unteren Ende mit einer magnetisierbaren Bewehrung 21 eingefaßt.
Die Spindel- und Hülsenbaugruppe ist mit einem insgesamt mit 30 bezeichneten, in Form einer
Zusatzvorrichtung ausgebildeten Distanzring versehen, der gemäß Fig. 1 am Wirtel 12 angeordnet und so
bemessen ist, daß die Hülse 20 in einem solchen senkrechten Abstand vom Wirtel 12 der Spindel 11
gehalten wird, daß im Stillstand kein Reibungsschluß zwischen der Hülse und der Spindel vorhanden ist.
Gemäß Fig. I und 3 umfaßt der Distanzring 30 einen Ringkörper 31 aus einem beliebigen Werkstoff, dessen
Bohrung 32 reibungsschlüssig mit der Basis der Spindel
zusammenwirkt und der dadurch von der Spindel U angetrieben wird. Gemäß F i g. 1 verbleibt beim
Aufsetzen der Hülse 20 auf den Distanzring 30 zwischen dem oberen Teil der Außenfläche der Spindel 11 und
dem oberen Teil der Innenfläche der Hülse 20 ein kleiner radialer Spielraum. Dieser Spielraum soll gerade
ausreichen, um im Stillstand der Spindel die Entstehung eines Reibungsschlusses zu verhindern, er soll aber
genügend klein ^ein, um es der Außenfläche der Spindel
zu ermöglichen, die Innenfläche der Hülse während des Betriebes der Spindel zu berühren. Eine solche
Berührung tritt infolge der normalerweise auftretenden Schwingungen der Spindel im Betrieb auf.
Der Distanzring 30 ist an seinem oberen Ende mit einer Aussparung 33 versehen, die so bemessen ist, dali
sie das untere Ende der Hülse 20 mit der Bewehrung 21 aufnehmen kann. Auf der Bodenfläche der Aussparung
33 des Ringskörpers 31 sind mehrere Dauermagnete 34 in Umfangsabständen so verteilt und befestigt, daß sie in
Berührung mit der Hülse 20 treten. Damit wird die Hülse 20 zwischen den Dauermagneten 34 und der
Bewehrung 21 magnetisch in ihrer Lage zur Spindel 11
gehalten, so daß während des Betriebs der Spindel ein Wandern der Hülse nach oben verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Drehfest mit einer angetriebenen Spindel einer Spinn- oder Zwirnmaschine verbundener Distanzring zum Verbinden einer konischen, am unteren Ende mit einer magnetisierbaren Bewehrung versehenen Hülse mit der Spindel, wobei zwischen der Hülse und der Spindel ein radialer Spielraum vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Distanzring (30) am Wirtel (12) angeordnet und das untere Ende der Hülse (20) an seiner zur Spindelspitze zeigenden Ringfläche so abgestützt ist, daß der radiale Spielraum zwischen der Spindel (U) und der Hülse (20) über deren ganze Länge gewährleistet, ferner die zur Spindelspitze zeigende Ringfläche des Distanzringes (30) mit mindestens einem Dauermagneten (34) versehen ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US72841968A | 1968-05-13 | 1968-05-13 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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