DE2925969A1 - Poroese membranen und adsorbentien, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur stofftrennung - Google Patents
Poroese membranen und adsorbentien, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur stofftrennungInfo
- Publication number
- DE2925969A1 DE2925969A1 DE19792925969 DE2925969A DE2925969A1 DE 2925969 A1 DE2925969 A1 DE 2925969A1 DE 19792925969 DE19792925969 DE 19792925969 DE 2925969 A DE2925969 A DE 2925969A DE 2925969 A1 DE2925969 A1 DE 2925969A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- membranes
- weight
- adsorbents
- percent
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D71/00—Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by the material; Manufacturing processes specially adapted therefor
- B01D71/06—Organic material
- B01D71/70—Polymers having silicon in the main chain, with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon only
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/28—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption
- C02F1/285—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption using synthetic organic sorbents
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G77/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
- C08G77/04—Polysiloxanes
- C08G77/06—Preparatory processes
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G77/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
- C08G77/04—Polysiloxanes
- C08G77/22—Polysiloxanes containing silicon bound to organic groups containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Silicon Polymers (AREA)
- Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
Description
Gegenstand des Hauptpatents (Patentanmeldung P 27 58 415.2)
sind als Membranen und Adsorbentien verwendbare poröse Kieselsäureheteropolykondensate, die hergestellt worden sind
durch Kondensation von
a) mindestens einem hydroIysierbaren Kieselsäurederivat der
allgemeinen Formel I
SiR4 (I)
in der R Wasserstoff, Halogen, Alkoxy oder -NR1- (R' =
Wasserstoff und/oder nieder-Alkyl) bedeutet, jedoch nicht
alle Reste R Wasserstoff sind, und
b) mindestens einem substituierten Silan der allgemeinen Formel
II
SiRnR"(4-n) (II)
in der R die vorstehende Bedeutung hat, R" Alkyl, Alkenyl,
Aryl oder Aralkyl darstellt und η eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist, sowie
c) gegebenenfalls mindestens einem funktionellen Silan der allgemeinen Formel III
SiRn(R-Y) (4_n) (III)
in der R die vorstehende Bedeutung hat, R"1 Alkylen,
Phenylen, Alkylphenylen oder Alkylenphenylen darstellt, Y Halogen oder eine gegebenenfalls substituierte Amino-,
gegebenenfalls substituierte Anilino-, Aldehyd-, Keto-, Carboxy-, Hydroxy-, Mercapto-, Cyano-, Hydroxyphenyl-,
Diazo-, Carbonsäurealkylester-, SuIfonsäure-(-SO3H) oder
Phosphorsäuregruppe (-PO,H„) bedeutet und η eine ganze
Zahl von 1 bis 3 ist, und/oder
d) gegebenenfalls mindestens einem im Reaktionsmedium löslichen
schwerflüchtigen Oxid oder mindestens einem ein
schwerflüchtiges Oxid bildenden Verbindung eines Elementes der Gruppen Ia bis Va, IVb oder 'Vb des Periodensystems
in Gegenwart mindestens der zur Hydrolyse stöchiometrisch erforderlichen
Wassermenge und in Gegenwart eines Kondensationskatalysators sowie gegebenenfalls eines Lösungsmittels, wobei
030065/0085
die Menge der Komponenten (a) bis (d) so gewählt worden ist, daß das entstehende Kieselsäureheteropolykondensat, bezogen
auf Oxide, 35 bis 90 Gewichtsprozent der Komponente (a), 10 bis 50 Gewichtsprozent der Komponente (b), 0 bis 15 Gewichtsprozent
der Komponente (c) und 0 bis 40 Gewichtsprozent der Komponente (d) enthält.
Der Kondensationskatalysator wird im Verfahren gemäß Hauptpatent in einer Menge von höchstens 3 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Gewicht des Reaktionsgemischs, eingesetzt.
Es wurde nun gefunden, daß bei Anwendung höherer Katalysatorkonzentration
im Bereich bis zu 75 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Reaktionsgemischs, poröse Kieselsäureheteropolykondensate
entstehen, die sich durch einen spezifischen Gefügeaufbau auszeichnen. Hierbei treten nebeneinander
zwei definiert unterschiedliche Porengrößen auf, nämlich einerseits Poren mit einem mittleren Durchmesser im Nanometerbereich
(etwa 0,5 bis 10 nm) und andererseits Poren mit einem mittleren Durchmesser im Mikrometerbereich (etwa 0,1 bis 10 μΐη)
Die kleineren Poren, die für die hohen spezifischen Oberflächen von bis zu 12OO m2/g, insbesondere 200 bis 500 m2/g,
verantwortlich sind, finden sich in den kugelähnlichen "Primärteilchen
der Polykondensate, die unter Ausbildung einer dreidimensionalen Struktur verbunden sind. Zwischen den einzelnen
Primärteilchen bzw. ihren Aggregationen entstehen hierbei "Kanäle", die die größeren Poren mit Durchmessern im Mikrometerbereich
darstellen. Dieser spezifische Gefügeaufbau ist in der Zeichnung deutlich zu erkennen, in der einerasterelektronenmikroskopische
Aufnahme eines erfindungsgemäß hergestellten Kieselsäureheteropolykondensats ( Beispiel 1 ) wiedergegeben ist.
Die Gefügeeigenschaften der mit höheren Katalysatorkonzentrationen
hergestellten Kieselsäureheteropolykondensate begünstigen insbesondere ihre Verwendung als Adsorbentien.
030065/0085
Während die kleinen Poren mit ihrer großen Oberfläche eine hohe Adsorptionskapazität bewirken, haben die großen Poren
eine schnelle Stofftransportcharakteristik zur Folge, d.h.
eine sehr rasche Adsorption und Desorption. Gegenüber Kieselsäureheteropolykondensaten
mit homogenem Porengefüge, die gemäß dem Hauptpatent in einer Kondensationsstufe bei
niedriger Katalysatorkonzentration hergestellt worden sind, wird bei gleicher Zusammensetzung und ähnlicher spezifischer
Oberfläche eine um den Faktor 3 schnellere Adsorptions- und Desorptionskinetik gemessen.
Bevorzugte als Membranen und Adsorbentien verwendbare Kieselsäureheteropolykondensate_der
Erfindung enthalten, bezogen auf Oxide,
50 bis 80 Gewichtsprozent, insbesondere 60 bis 70 Gewichtsprozent,
der Komponente (a),
20 bis 40 Gewichtsprozent, insbesondere 30 bis 35 Gewichtsprozent
,der Komponente (b),
0 bis 10 Gewichtsprozent, insbesondere 0 bis 8 Gewichtsprozent,
der Komponente (c) und
0 bis 20 Gewichtsprozent, insbesondere 0 bis 10 Gewichtsprozent,
der Komponente (d).
Falls die Komponenten (c) oder (d) verwendet werden, beträgt ihr Mindestanteil üblicherweise 1, vorzugsweise 5 Gewichtsprozent.
Die vorstehenden Mengenangaben beziehen sich auf die Zusammensetzung
des Kieselsäureheteropolykondensats aus Oxidbausteinen; d.h. die Komponenten (a) bis (d) werden in Mengen eingesetzt,
daß die durch Hydrolyse und Kondensation jeweils entstehende Oxideinheit bzw. das durch Hydrolyse entstehende Oxidäquivalent
den angegebenen Gewichtsanteil (Gew.-%) im Endkondensat ausmacht. Die Menge von hydroIysierbaren Silanen der Formel
RnSi(OR)4^n errechnet sich z.B. auf Basis von Oxideinheiten
der Formel R n Si0/4_ni/2' während z.B. für Metallalkoholate (d)
der Formel MOR das Oxidäquivalent M-O zugrunde gelegt wird.
030065/0025
Das Mengenverhältnis der Ausgangskomponenten (a) bis (d) bestimmt neben den angewandten Kondensationsbedingungen die
Eigenschaften der erhaltenen Membranen und Adsorbentien. Es hat sich gezeigt, daß die hydrolysierbaren Kieselsäurederivate
der Formel I in erster Linie für die spezifische Oberfläche und Porosität der Polykondensate, die substituierten
Silane der Formel II für die mechanische Festigkeit (d.h. den inneren Zusammenhalt), die funktionellen Silane der
Formel III für die Anzahl der reaktiven Kopplungsstellen und die Oxidkomponenten (d) für die mechanischen Eigenschaften
der Membranen und Adsorbentien verantwortlich sind. Von kritischer Bedeutung ist hierbei, daß die hydrolysierbaren Kieselsäurederivate
der Formel I in einem Mengenanteil von mehr als 30 Gewichtsprozent verwendet werden, um die erforderliche
Porosität zu gewährleisten.
Die Komponenten (a) und (b) sind insofern austauschbar, als z.B. anstelle eines Gemisches aus einem Orthokieselsäureester
(a) und einem Dialkylsilan (b) eine äquivalente Menge eines entsprechenden Monoalkylsilans, z.B. (CH3)Si(OC2Hc)3 oder
(CH3)SiCl3, verwendet werden kann.
Bei der Definition der Ausgangsverbindungen der Formel I bis III können mehrere Reste R,R1, R",R"1 bzw. Y jeweils die gleiche
oder unterschiedliche Bedeutung haben.
Die Alkylreste bedeuten z.B. geradkettige oder verzweigte Reste mit 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 1O Kohlenstoffatomen und insbesondere
niedere Alkylreste. Spezielle Beispiele sind Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, η-Butyl, sek.-Butyl, tert.-Butyl,
Pentyl und n-Hexyl.
Die Arylreste enthalten z.B. 6 bis 25, vorzugsweise 6 bis 14 und insbesondere 6 bis 10 Kohlenstoffatome. Spezielle Beispiele
sind Phenyl, Naphthyl, wobei Phenyl bevorzugt ist.
030065/0085
Die Alkenylreste sind z.B. geradkettige oder verzweigte Reste mit 2 bis 20, vorzugsweise 2 bis 10 Kohlenstoffatomen und insbesondere
niedere Alkenylreste. Spezielle Beispiele sind Vinyl und Allyl.
Die Alkylen-, Alkoxy-, Alkylamino- und Aralkylreste leiten
sich z.B. von den vorstehend genannten Alkyl- und Arylresten ab. Spezielle Beispiele sind Ethylen, Trimethylen, Methoxy,
Ethoxy, n- und i-Propoxy, n-, sek.- und tert.-Butoxy, Monoethylamin©, Dimethylamine, Diethylamino, Benzyl und
Tolyl.
Der Ausdruck "nieder" bezieht sich auf Reste mit 1 bis 6, vorzugsweise
1 bis 4 und insbesondere 1 bis 2 Kohlenstoffatomen.
Die genannten Reste können gegebenenfalls übliche Substituenten tragen, z.B. Halogenatome, nieder-Alkyl-, Hydroxy-,
Nitro- oder Aminogruppen.
Unter den Halogenen sind Fluor, Chlor und Brom bevorzugt und Chlor besonders bevorzugt.
Bei der Komponente (c) hat η vorzugsweise den Wert 2 oder 3
und insbesondere den Wert 3.
Beispiele für geeignete Ausgangssilane der Formel I sind (CH3O)4Si, (C3H5O)4 Si, SiCl4 und HSiCl3.
Beispiele für geeignete Ausgangssilane der Formel II sind (CH3J2SiCl2, (CH3) 2Si(OCH3J2, (CH3) 2Si (OC2H5) 2 und (CgH^-
SiCl2.
Beispiele für geeignete Ausgangssilane der Formel III sind
(C2H5O)3 Si (CH2)3 NH2 und (C2H5O) Si(CH2)3CN.
030065/0085
Diese Silane lassen sich nach bekannten Methoden herstellen;
vgl. W. Noil, "Chemie und Technologie der Silicone"/ Verlag Chemie GmbH, Weinheim/Bergstrasse (1968).
Als Ausgangskomponenten (d) werden im Reaktionsmedium löslich
schwerflüchtige Oxide oder schwerflüchtige Oxide bildende
Verbindungen von Elementen der Gruppen Ia bis Va, IVb oder Vb des Periodensystems eingesetzt. Diese Verbindungen reagieren
mit den übrigen Komponenten (a) bis (c) und ermöglichen dadurch eine Modifikation der chemischen und mechanischen Eigenschaften
der Membranen und Adsorbentien.
Die Komponente (d) leitet sich vorzugsweise von folgenden Elementen ab: Na, K, Mg, Ca, B, Al, Pb, P, As, Ti, Zr und/oder
V, wobei Na, Ca, Mg, B, Al und P besonders bevorzugt sind.
Unter den schwerflüchtigen Oxiden sind Na3O, K2O, CaO, B3O3,
As3O3 und P2°5 bevorzugt.
Im Reaktionsmedium lösliche, schwerflüchtige Oxide bildende
Verbindungen sind z.B. anorganische Säuren, wie Phosphorsäure und Borsäure, sowie deren Ester, Halogenide und Salze. Ferner
eignen sich Metallhydroxide, wie NaOH, KOH oder Ca(OH)-, und
Metallalkoxide, wie NaOR, KOR, Ca(OR)2, Al(OR)3 oder Ti(OR)4,
wobei sich R von niederen Alkoholen, wie Methanol, Ethanol, Propanol oder Butanol, ableitet. Weitere verwendbare Ausgangsverbindungen
sind Metallsalze von flüchtigen Säuren, z.B. Acetate, basische Acetate, Formiate, Nitrate und Halogenide,
wie basisches Bleiacetat.
Zur Herstellung der Membranen und Adsorbentien werden die Ausgangskomponenten
im gewünschten Mengenverhältnis unter Feuchtigkeitsausschluß gegebenenfalls gelöst in einem organischen
Lösungsmittel vermischt. Beispiele für geeignete Lösungsmittel sind Alkohole, vorzugsweise niedere Alkohole, wie Methanol
und Ethanol, Ketone, vorzugsweise niedere Dialkylketone, wie Aceton und Methylisobutylketon, Ether, vorzugsweise niede-
030065/0085
ORIGINAL INSPECTED
re Dialkylether, wie Diethylether, Amide, wie Dimethylformamid,
und deren Gemische.
Gleichzeitig oder anschließend wird mindestens die Wassermenge zugegeben, die zur hydrolytischen Spaltung der vorhandenen
hydrolysierbaren Gruppen stöchiometrisch erforderlich ist.
Unter "hydrolysierbaren Gruppen" werden hierbei solche Gruppen verstanden, die unter den angewandten Reaktionsbedingungen
hydrolysierbar sind, d.h. Si-O-Alkyl, Si-H, Si-Halogen,
Metall-O-Alkyl und ähnliche Gruppen. Bezogen auf Alkoxysubstituenten
beträgt die stöchiometrische Wassermenge beispielsweise 2/3 der zur formelmäßigen Hydrolyse sämtlicher
Alkoxyreste erforderlichen Wassermenge, da pro 2 Alkoxyreste
ein Wassermolekül abgespalten wird.
Die Polykondensation erfolgt in Gegenwart eines Polykondensationskatalysators,
z.B. einer Protonen- oder Hydroxylionenabspaltenden
Verbindung oder eines Amins. Beispiele für geeignete Katalysatoren sind Wasser, organische oder anorganische
Säuren, wie Salzsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure und Benzoesäure,
sowie organische oder anorganische Basen, z.B. Ammoniak, Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxide, wie Natrium-, Kaliumoder
Calciumhydroxid, und wasserlösliche Amine, z.B. niedere Alkylamine, wie Triethylamin. Hierbei sind Wasser und wasserlösliche,
flüchtige Säuren und Basen, insbesondere Wasser, Salzsäure und Ammoniak besonders bevorzugt.
Der Katalysator wird in einer Menge von bis zu 75 Gewichtsprozent, vorzugsweise bis zu 50 und insbesondere bis zu 30 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Reaktionsgemisch, eingesetzt. Vorzugsweise werden mindestens etwa 3 Gewichtsprozent, insbesondere
mindestens 10 und besonders bevorzugt mindestens 20 Gewichtsprozent Katalysator, bezogen auf das Reaktionsgemisch,
angewandt. Im Falle der Verwendung von Wasser als Kondensationskatalysator wird jedoch mindestens die zur Hydrolyse
der Ausgangskomponenten stöchiometrisch erforderliche Wasser-
030065/0085
menge eingesetzt. Im Falle der Verwendung von Säuren und Basen
als Kondensationskata]ysatoren beziehen sich die vorstehenden
Mengen und Konzuntiationsangaben auf 0,1 N bis 10 N
wäßrige Lösungen.
Die Polykondensation wird üblicherweise bei Temperaturen von -20 bis +1300C, vorzugsweise 0 bis 650C und insbesondere bei
Raumtemperatur durchgeführt. Die Kondensationszeit richtet sich nach den jeweiligen Ausgangskomponenten und deren Mengenanteilen,
dem verwendeten Katalysator, der Reaktionstemperatur etc. Bei sauren Katalysatoren werden kürzere Kondensationszeiten angewandt.
Die Polykondensation wird üblicherweise in einer Stufe bis zur vollständigen Kondensation durchgeführt. In einer anderen
Ausführungsform werden die Ausgangskomponenten in Gegenwart des Katalysators und gegebenenfalls eines Lösungsmittels 1 Minute
bis 24 Stunden unter den vorstehend genannten Temperaturbedingungen
vorkondensiert ur d anschließend in Gegenwart mindestens der zur Hydrolyse stöchiometrisch erforderlichen
Wassermenge auskondensiert.
Im allgemeinen wird die Vorkondensation soweit durchgeführt, daß das entstehende Vorkondensat noch dünnflüssige Konsistenz
hat; d.h. bis zu einem Polymerisationsgrad, der etwa 10 Monomereinheiten entspricht.
Die Polykondensation kann bei Normaldruck, erhöhtem oder vermindertem
Druck durchgeführt werden. Die Vorkondensation kann gegebenenfalls unter Luftausschluß bei Rückflußtemperatur
erfolgen.
Nach beendeter Kondensation kann man das entstandene Gel vorsichtig
entwässern und das Lösungsmittel abdampfen. Die Trocknung erfolgt vorzugsweise im Luftstrom bei Raumtemperatur.
030 0 65/0085
ORIGINAL INSPECTED
Im Anschluß daran wird gegebenenfalls noch eine mehrere Minuten bis Stunden, vorzugsweise 15 Minuten bis 1 Stunde,
dauernde Wärmebehandlung bei 100 bis 1600C, vorzugsweise
110 bis 130°C, durchgeführt. Bei der Trocknung und der anschließenden
Wärmebehandlung kann man gegebenenfalls unter vermindertem Druck, z.B. unter Hochvakuum, arbeiten.
Die erhaltenen Kieselsäureheteropölykondensate bzw. die
daraus hergestellten Membranen und Adsorbentien können ferner einer Nachbehandlung mit Wasser oder Wasserdampf unterzogen
werden. Beispielsweise kann nan Wasser bzw. Wasserdampf von
4 bis 150°C z.B. 2 bis 30 Minuten einwirken lassen. Als besonders vorteilhaft hat sich eine 10- bis 20-minütige Nachbehandlung
mit siedendem Wasser erwiesen. Im Anschluß daran wird vorzugsweise die vorstehend beschriebene Wärmebehandlung
durchgeführt bzw. wiederholt.
Zur Herstellung von Membranen kann man z.B. die in kompakten Blöcken anfallenden Kieselsäureheteropolykondensate sehr gut
zu dünnen Scheiben schneiden, die dann direkt oder nach vorherigem Schleifen als Membranen eingesetzt werden können. Ein
anderes Verfahren besteht darin, eine Lösung des Kieselsäuroheteropolykondensats
auf eine plane Platte, z.B. aus Polyethylen, oder auf eine Queckeilberoberflache zu giessen und
das Lösungsmittel verdunsten zu lassen. Hierbei bleibt auf der Oberfläche ein dünner Meinbranfilm zurück. Bei Verwendung
von Vorkondensaten können neben dem Gießverfahren z.3. auch Aufstreich- und Sprühmethoden angewandt werden.
Die Herstellung von asymmetrischen Membranen gelingt z.B.
dadurch, daß man ein nicht vollständig vernetztes, d.h. mit einer unterstöchiometrischen Wassermenge hergestelltes
Vorkondensat auf eine Wasseroberfläche gießt. Hierbei bildet sich an der Wasseroberfläche eine relativ feinporöse Kondensathaut,
die für die Trennwirkung der Membran maßgebend ist, während die übrige Kieselsäureheteropolykondensat-Matrix
nach der Auskondensation eine relativ grob-poröse Stützschicht darstellt. 030065/0085
Die Kieselsäureheteropolykondensate bzw. -vorkondensate können auch zu Fäden, Hohlfasern, Röhren oder Schläuchen
gezogen oder auf andere Weise verarbeitet und in dieser Form als Membranen eingesetzt werden. Weitere Verfahren zur
Herstellung von Membranen sind bei S. Hwang u. K. Kammermeyer, "Techniques of Chemistry", Vol. VII, J. Wiley and Sons,
New York (1975) beschrieben.
Ein spezielles Verfahren zur Herstellung von Membranen, das ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist, besteht darin,
daß man eine Lösung der Ausgangskomponenten in einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel entweder
a) über eine wäßrige Lösung des Kondensationskatalysators schichtet, falls das organische Lösungsmittel ein geringeres
spezifisches Gewicht als die wäßrige Lösung hat, oder
b) unter eine wäßrige Lösung des Kondensationskatalysators schichtet, falls das organische Lösungsmittel ein höheres
spezifisches Gewicht als die wäßrige Lösung hat,
und die an der Phasengrenze entstandene Membran isoliert.
Als mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel eignen sich z.B. aliphatische, cycloaliphatische, aromatische oder
aliphatisch-aromatische Kohlenwasserstoffe und Halogenkohlenwasserstoffe, wie Petrolei.her, Pentan, Cyclohexan, Benzol,
Toluol oder Kohlenstofftetrachlorid, sowie Ether, wie Diethylether
und Tetrahydrofuran.
Die wäßrige Phase besteht aus dem Kondensationskatalysator, z.B. Wasser oder einer 0,1 N bis 1ON wäßrigen Lösung der
vorstehend genannten organischen oder anorganischen Säuren oder Basen.
Die Umsetzung an der Phasengrenze kann bei den vorstehend genannten
Temperaturen durchgeführt werden, in jedem Fall jedoch unterhalb des Siedepunkts des verwendeten Lösungsmittels.
Gegebenenfalls kann bei erhöhtem Druck gearbeitet wer-
030085/0085
ORIGINAL INSPECTED
den. Vorzugsweise erfolgt die Membranbildung bei Raumtemperatur oder leicht erhöhter Temperatur, z.B. 40 bis 50°C.
Das an der Phasengrenze entstandene Membranhäutchen kann z. B. dadurch isoliert werden, daß man die obere Phase verdunsten
läßt oder gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur und/oder vermindertem Druck abzieht. Die Membran schwimmt dann auf
der spezifisch schweren unteren Phase.
Eine weitere Methode besteht darin, zusätzliche untere Phase zuzuführen, wodurch die Membran nach oben geschleust wird
und auf dem Niveau des Randes des Reaktionsgefäßes isoliert werden kann. Zu diesem Zweck kann auch ein Dreiphasensystem
angewandt werden, wobei die unterste Phase aus einer spezifisch schweren Flüssigkeit, wie Quecksilber oder Kohlenstofftetrachlorid,
besteht und dazu dient, die beim Entfernen der beiden eigentlichen (leichteren) "Reaktionsphasen" zurückbleibende
Membran aufzufangen und dadurch ihre Isolierung aus dem Reaktionsgefäß zu erleichtern»
Falls die Membran fest genug an der Wand des Reaktionsgefäßes haftet, kann man auch nach dem Verdampfen oder Abziehen der
oberen Phase die untere Phase ableiten und die Membran im aufgespannten Zustand trockner.
Da durch Eindiffundieren in die wäßrige Katalysatorphase Ausgangskomponenten
für die Membranbildung verlorengehen, werden vorzugsweise niedrige Silankonzentrationen in der organischen
Phase und geringe Schichtdicken der wäßrigen Phase angewandt. Durch gezielte Steuerung dieses Diffusionsprozesses können
andererseits asymmetrische Membranen erhalten werden, die auf der Seite der wäßrigen Phase eine grob-poröse Stützschicht
und an der Phasengrenze eine relativ dichte Schicht aufweisen.
030065/0085
Die erfindungsgemäßen Membranen weisen z.B. Dicken von
50 bis 1000 μπι auf. Sie sind daher nicht selbsttragend und
müssen auf geeignete Weise gestützt werden, z.B. durch poröse oder netzartige Stützmaterialien aus Glas, Metall, Kunststoffen,
Keramikstoffen oder textlien Geweben. Die Membranen werden hierbei z.B. mit Hilfe eines Rahmens auf das
Stützmaterial aufgespannt und an den Rändern mit Silicongummi oder auf andere Weise abgedichtet. Membranen dieser
Art können auch für die ultrafiltration bei Drücken von 1
bis 50 bar eingesetzt werden.
Falls die Kieselsäureheteropolykondensate bei der Kondensation in körniger Form anfallen, trocknet man sie, führt gegebenenfalls
die vorstehend beschriebene Nachbehandlung mit Wasser oder Wasserdampf und/oder eine Wärmebehandlung durch
und kann sie dann direkt als Adsorbentien verwenden. Selbstverständlich können aus kompakten Kondensationsprodukten
ebenfalls auf übliche Weise Adsorbentien in körniger oder sonstiger Form hergestellt werden. Ein spezielles Verfahren
zur Herstellung geeigneter Körnungen besteht darin, ein noch viskoses Vorkondensat in ein geeignetes Lösungsmittel
zu gießen und auf diese Weise eine Perlung durchzuführen. Gegebenenfalls kann man die erfindungsgemäßen Adsorbentien
in Kombination mit üblichen Trägerstoffen und/oder bekannten Adsorptionsmitteln einsetzen.
Die Membranen und Adsorbentien der Erfindung eignen sich hervorragend zur Stofftrennung in flüssigen und gasförmigen
Medien, vorzugsweise flüssigen Medien und insbesondere wäßrigen Medien.
Die Membranen eignen sich allgemein zum Rückhalten von ionischen oder molekularen Verbindungen, z.B. von Salzen, Säuren,
Basen oder großen organischen Molekülen. Die Trennwirkung hängt dabei einerseits ab von dem Verhältnis des wirksamen
Porendurchmessers der Membran zum Durchmesser der rückzuhaltenden Substanz oder Verbindung und andererseits von den
funktioneilen Gruppen des Membran-Kieselsäureheteropoly-
030365/0085
kondensats. Je nach der Art der rückzuhaltenden Substanz verwendet man Kieselsäureheteropolykondensate aus Ausgangssilanen
mit hydrophilen oder hydrophoben, sauren oder basischen etc. Substituenten. Soll eine hydrophile Verbindung
rückgehalten werden, so weisen die Ausgangssilane (b) und gegebenenfalls (c) vorwiegend hydrophobe Substituenten auf,
z.B. Aryl- und Aralkylreste. Soll andererseits eine hydrophobe Verbindung rückgehalten werden, verwendet man vorzugsweise
Ausgangssilane mit hydrophilen Substituenten, z.B. Hydroxy-, Ester- oder Säureresten. In einer besonderen Ausführungsform
kann man die erfindungsgemäßen Membranen als
lonenaustauschermembranen einsetzen, indem man entweder geeignet substituierte Ausgangssilane einsetzt oder die Membranen
auf die nachstehend beschriebene Weise mit Derivatisierungsmitteln modifiziert, so daß sie für den Ionenaustausch
geeignete Gruppen aufweisen, z.B. tertiäre oder quaternäre Aminogruppen, phenolische Hydroxylgruppen oder aliphatische
oder aromatische -SO,"* oder -COO~-Gruppen.
Die Adsorbentien der Erfindung eignen sich zum Reinigen von
Abwässern, insbesondere zur Abtrennung von umweltbelastenden Problemstoffen, wie Schwefelsäure, Sulfonsäuren, Hydroxycarbonsäuren,
chlorierten Kohlenwasserstoffen, kondensierten Aromaten, Alkoholen und Phenolen aus verdünnten wäßrigen Lösungen.
Ferner können mit ihrer Hilfe z.B. Produkte von chemischen oder biochemischen Syntheseverfahren aus dem Reaktionsgemisch
isoliert oder Produktgemische getrennt werden. Die Adsorption kann hierbei kontinuierlich oder diskontinuierlich
z.B. in Kesseln oder Säulen durchgeführt werden. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Adsorbentien besteht
darin, daß die adsorbierten Stoffe leicht und billig, z.B. mit Wasser, Heißwasser, Wasserdampf oder verdünnten
Säuren desorbiert werden können.
Die Membranen und Adsorbentien der Erfindung zeichnen sich allgemein durch eine hohe Temperaturbeständigkeit aus. In
Abhängigkeit von den jeweiligen funktionellen Gruppen der
030065/0085
Ausgangskomponente (c) verhalten sich die Kieselsäureheteropolykondensate
bis zu Temperaturen von 300 bis 400°C stabil. Ferner besitzen die Membranen und Adsorbentien ausgezeichnete
Beständigkeit gegenüber Wasser und organischen Lösungsmitteln, so daß sie z.B. im Gegensatz zu bekannten Celluloseacetat-Membranen
ihre Porengröße im Laufe der Zeit nicht ändern. Auch hat die ausgezeichnete Druckbeständigkeit der
erfindungsgemäßen Membranen und Adsorbentien zur Folge, daß sich die Poren selbst bei hohen Drücken nicht schließen,
was insbesondere bei der Ultrafiltration die Anwendung höherer Drücke erlaubt.
Im Gegensatz zu bekannten oberflächenmodifizierten Kieselgelen
und porösen Gläsern stellen die Membranen und Adsorbentien der Erfindung homogene Produkte mit statistisch verteilten
funktionellen Bausteinen dar. Selbst bei einer mechanischen Abnutzung der Oberfläche während des technischen Einsatzes
bleiben die charakteristischen physikalischen und chemischen Eigenschaften der Kondensatoberfläche erhalten, so
daß bei voller Funktionstüchtigkeit verlängerte Standzeiten möglich sind.
Die Kieselsäureheteropolykondensate ermöglichen aufgrund ihrer Eigenschaft als Mehrkomporientensysteme eine beliebige
Anpassung an spezifische Problemstellungen. Durch geeignete Wahl der Ausgangskomponentsn und deren Mengenverhältnisse
können beliebige Eigenschaftskombinationen z.B. im Hinblick
auf die chemische und thermische Beständigkeit, die mechanischen und die Adsorptionseigenschaften, erzielt werden.
In diesem Zusammenhang kann es vorteilhaft sein, die funktioneilen
Gruppen der Kieselsäureheteropolykondensate bzw. der daraus hergestellten Membranen oder Adsorbentien nach üblichen
Methoden der organischen Chemie zu modifizieren. Je nach der Reaktivität der zu adsorbierenden oder rückzuhaltenden
Verbindungen bzw. Substanzen kann man das Kieselsäureheteropolykondensat derivatisieren und/oder eine andere
030065/0085
Verbindung ankoppeln. Geeignete Derivatisierungsmittel sind z.B. Amine, Carbonsäuren, Säurechloride, Thiocarbamate,
Thiocarbaminsäurechlorid, Diazoverbindungen, Ester,SuIfide
etc. Die Modifizierung eines ^Aminopropylgruppen enthaltenden
Polykondensats kann z.B. derart erfolgen, daß man das
Polykondensat 30 bis 60 Minuten bei Raumtemperatur mit einer
wäßrigen 2,5prozentigen Glutaraldehydlösung behandelt. Das
Diazoderivat kann z.B. durch Umsetzen mit p-Nitrobenzoylchlorid.
Reduktion der Nitrogruppe zum Amin oder Diazotierung mit Salpetriger Säure hergestellt werden. Wenn das
Kieselsäureheteropolykondensat durch Verwendung geeigneter funktioneller Silane bereits Anilinogruppen enthält, kann sofort
mit Salpetriger Säure diazotiert werden. Durch Umsetzen von Aminogruppen des Kieselsäureheteropolykondensats mit
Thiophosgen gelangt man zum Isothiocyanoderivat.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. In den Beispielen wird die spezifische Oberfläche nach BET, der Durchmesser
der kleinen Poren anhand der Stickstoff-Adsorptionsisotherme und der Durchmesser der großen Poren anhand von REM-Aufnahmen
gemessen.
2,95 ml Tetramethoxysilan, 4,25 ml Dimethyldiethoxysilan,
7,30 ml Methanol und 2,31 ml 6N Salzsäure ( ca. 17 Gewichtsprozent
Katalysator ) werden bei Raumtemperatur in der angegebenen Reihenfolge zusammengegeben und unter Luftausschluß
20 Tage stehengelassen. Nach 16stündiger Trocknung in einem
Trockenschrank bei 120 0C erhält man ein weißes, körniges
Produkt mit einer spezifischen Oberfläche von 270 m2/g. Die
großen Poren weisen einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa 1 μΐη auf, die kleinen Poren einen durchschnittlichen
Durchmesser von etwa 2 bis 5 nm.
030065/0 0 85
Beispiel 2
122,00 ml Methanol, 48,00 ml Tetramethoxysilan, 68,50 ml
Dimethyldiethoxysilan und 2,65 ml ^ -Aminopropyltriethoxysilan
werden bei Raumtemperatur in der angegebenen Reihenfolge zusammengegeben. Hierauf tropft man unter Kühlen in
einem Wasserbad 38,50 ml 9N Salzsäure ( ca. 17 Gewichtsprozent
Katalysator ) zu und läßt das Reaktionsgemisch stehen. Nach dem Erstarren füllt man mit Wasser auf 500 ml
auf, rührt und läßt 16 Stunden unter Luftausschluß stehen. Das erhaltene Polykondensat wird dann abfiltriert, mit 800C
heißem Wasser gewaschen und 6 Stunden bei 1100C getrocknet.
Hierbei erhält man eine leichte weiße pulverige Substanz, deren große Poren einen durchschnittlichen Durchmesser von
etwa 1 bis 2 um haben.
4,40 ml Tetramethoxysilan, 3,60 ml Methyltriethoxysilan, 8,00 ml Methanol und 3,10 ml 1N Ammoniaklösung (ca. 20
Gewichtsprozent Katalysator ) werden bei Raumtemperatur in der angegebenen Reihenfolge zusammengegeben und 6 Tage unter
Luftausschluß stehengelassen. Nach 16stündigem Trocknen in einem Trockenschrank bei 1200C erhält man eine weiße
pulverige Substanz mit einer spezifischen Oberfläche von 550 m*/g, deren große Poren einen durchschnittlichen Durchmesser
von etwa 1 bis 2 pm aufweisen.
5,90 ml Tetramethoxysilan, 1,80 ml Dimethyldiethoxysilan, 7,70 ml Methanol und 3,40 ml O,5N Salzsäure ( ca. 22 Gewichtsprozent
Katalysator ) werden bei Raumtemperatur in der angegebenen Reihenfolge zusammengegeben und dann 11 Tage unter
Luftausschluß stehengelassen. Nach 16stündigem Trocknen in einem Trockenschrank bei 1200C erhält man ein weißes hartes
030065/008S
Produkt rait einer spezifischen Oberfläche von 130 m2/g,
dessen große Poren einen durchschnittlichen Durchmesser von maximal 1 μπι aufweisen.
In einer Petrischale werden 5 ml einer 2N Salzsäurelösung
( 50 Gewichtsprozent Katalysator ) mit 5 ml einer Silanlösung
( 6,90 ml Dimethyldiethoxysilan und 5,90 ml Tetramethoxysilan
in 170 ml Benzol ) vorsichtig überschichtet. An der Phasengrenze bildet sich eine Haut. Nach 3 Stunden
ist die organische Phase verdunstet und die auf der wäßrigen Schicht schwimmende Membran kann isoliert werden.
Bei. spiel 6
5,70 ml Tetramethoxysilan und 6,90 ml Dimethyldiethoxysilan
werden in 20 ml Kohlenstofftetrachlorid gelöst. 5 ml dieser
Lösung werden mit 5 ml Wasser ( 50 Gewichtsprozent Katalysator) überschichtet und 40 Stunden stehengelassen. Es bildet sich
ein dünnes durchsichtiges Häutchen, das auf der noch vorhandenen Lösung schwimmt. Nach vorsichtigem Abziehen der
Flüssigkeit läßt sich eine poröse Membran isolieren, die zu Trennprozessen verwendbar ist.
Entfärbung einer Textilflotte:
25 g des Adsorbens aus Beispiel 2 werden in eine thermostatisierbare
Glassäule { 2cm Innendurchmesser ) gegeben. Aus einem Vorratsbehälter läuft eine auf etwa 8O0C
030065/0085
vortemperierte Lösung eine:; Textilfarbstoffs ( Telonlichtgelb
T ) mit einer Geschwindigkeit von 110 ml/min zu. Der Farbstoffdurchbruch erfolgt nach ca. 3 Liter durchgelaufener
Lösung. Die Beladung entspricht unter diesen Bedingungen 6 mg Farbstoff pro g Adsorbens.
030065/0085
Claims (12)
1. Poröse Membranen und Adsorbentien auf Basis von Kiesel
säureheteropolykondensaten, die erhalten worden sind durch Kondensation von
a) mindestens einem hydrolysierbaren Kieselsäurederivat der allgemeinen Formel I
SiR4 (I)
in der R Wasserstoff, HaLogen, Alkoxy oder -NR'
(R1 = Wasserstoff und/oder nieder-Alkyl) bedeutet, jedoch
nicht alle Reste R Wasserstoff sind, und
b) mindestens einem substituierten Silan der allgemeinen
Formel II
SiVr(4-n) (II)
in der R die vorstehende Bedeutung hat, R" Alkyl, Alkenyl, Aryl oder Aralk/1 darstellt und η eine ganze
Zahl von 1 bis 3 ist, soviie
03006S/0085
c) gegebenenfalls mindestens einem funktioneIlen Silan
der allgemeinen Formel III
SiRn(R-Y) (4.n) (III)
in der R die vorstehende Bedeutung hat, R"1 Alkylen,
Phenylen, Alkylphenylen oder Alkylenphenylen darstellt, Y Halogen oder eine gegebenenfalls substituierte Amino-,
gegebenenfalls substituierte Anilino-, Aldehyd-, Keto-, Carboxy-, Hydroxy-, Mercapto-, Cyano-, Hydroxyphenyl-,
Diazo-, Carbonsäurealkylester-, Sulfonsäure -(-SO-,Η) oder
Phosphorsäuregruppe (-PO3H2) bedeutet und η eine ganze
Zahl von 1 bis 3 ist, und/oder
d) gegebenenfalls mindestens einem im Reaktionsmedium löslichen schwerflüchtigen Oxid oder mindestens einer ein schwerflüchtiges Oxid bildenden Verbindung eines Elementes der
Gruppen Ia bis Va, IVb oder Vb des Periodensystems
in Gegenwart mindestens der zur Hydrolyse stöchiometrisch erforderlichen
Wassermenge und in Gegenwart eines Kondensationskatalysators sowie gegebenenfalls eines Lösungsmittels, wobei
die Mengen der Komponenten (a) bis (d) so gewählt worden sind, daß das entstehende Kieselsäureheteropolykondensat,
bezogen auf Oxide, 35 bis 90 Gewichtsprozent der Komponente (a), 10 bis 50 Gewichtsprozent der Komponente (b), 0 bis
15 Gewichtsprozent der Komponente (c) und 0 bis 40 Gewichtsprozent der Komponente (d) enthält, nach Patent ...
(Patentanmeldung P 27 58 415.2),dadurch gekennzeichnet, daß die Polykondensation in Gegenwart von
3 bis 75 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Reaktionsgemische, eines Kondensationskatalysators durchgeführt
worden ist.
2. Membranen und Adsorbentien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangskomponenten in einer Stufe bis zur vollständigen Kondensation umgesetzt worden sind.
030065/0085
3. Membranen und Adsorbentien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangskomponenten 1 Minute bis
24 Stunden in Gegenwart des Kondensationskatalysators und gegebenenfalls eines Lösungsmittels vorkondensiert und anschließend
in Gegenwart mindestens der zur Hydrolyse stöchiometrisch erforderlichen Wassermenge ausköndensiert worden
sind.
4. Membranen und Adsorbentien nach einem der Ansprüche 1 bi£
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polykondensation bei Temperaturen von -20 bis +1300C, vorzugsweise 0 bis 65°C, und
insbesondere bei Raumtemperatur durchgeführt worden ist.
5. Membranen und Adsorbentien nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensationskatalysator
in einer Menge von 10 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Reaktionsgemischs, verwendet worden ist.
6. Membranen und Adsorbentien nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kondensationskatalysator in einer Menge von 20 bis 30 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht
des Reaktionsgemischs, verwendet worden ist.
7. Membranen und Adsorbentien nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Kondensationskatalysatoren Wasser oder 0,1N bis 1ON wäßrige Lösungen von
organischen oder anorganischen Säuren oder organischen oder anorganischen Basen verwendet worden sind.
8. Membranen und Adsorbentien nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kieselsäureheteropolykondensat
mit Wasser bzw. Wasserdampf nachbehandelt und/oder bei erhöhter Temperatur wärmebehandelt worden ist.
030065/0085
9. Verfahren zur Herstellung von porösen Membranen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Lösung der
Ausgangskomponenten in einom mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel entweder
a) über eine wäßrige Lösung des Kondensationskatalysators schichtet, falls das organische Lösungsmittel ein geringeres
spezifisches Gewicht als die wäßrige Lösung hat, oder
b) unter eine wäßrige Lösung des Kondensationskatalysators schichtet, falls das organische Lösungsmittel ein höheres
organisches spezifisches; Gewicht als die wäßrige Lösung hat,
und die an der Phasengrc^nze entstandene Membran isoliert.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
man als mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel aliphatische, cycloaliphatische, aromatische oder aliphatisch-aromatische
Kohlenwasserstoffe; oder Halogenkohlenwasserstoffe oder Ether verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kondensationskatalysatoren Wasser oder 0,1 N bis
10 N wäßrige Lösungen von organischen oder anorganischen Säuren oder organischen oder anorganischen Basen verwendet.
12. Verwendung der Membranen und Adsorbentien nach den Ansprüchen
1 bis 8 zur Stofftrennung.
030 0 65/0085
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792925969 DE2925969A1 (de) | 1979-06-27 | 1979-06-27 | Poroese membranen und adsorbentien, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur stofftrennung |
| GB8017589A GB2051842B (en) | 1979-06-27 | 1980-05-29 | Method of preparation of porous membranes and adsorbents |
| FR8014218A FR2459811A2 (fr) | 1979-06-27 | 1980-06-26 | Procede de fabrication de membranes poreuses et d'adsorbants |
| US06/360,996 US4374933A (en) | 1979-06-27 | 1982-03-23 | Method of preparation of porous membranes and adsorbents |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792925969 DE2925969A1 (de) | 1979-06-27 | 1979-06-27 | Poroese membranen und adsorbentien, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur stofftrennung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2925969A1 true DE2925969A1 (de) | 1981-01-29 |
| DE2925969C2 DE2925969C2 (de) | 1987-12-03 |
Family
ID=6074308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792925969 Granted DE2925969A1 (de) | 1979-06-27 | 1979-06-27 | Poroese membranen und adsorbentien, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur stofftrennung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4374933A (de) |
| DE (1) | DE2925969A1 (de) |
| FR (1) | FR2459811A2 (de) |
| GB (1) | GB2051842B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0054701A3 (en) * | 1980-12-22 | 1982-12-08 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Forderung Der Angewandten Forschung E.V. | Abrasive agents and their use |
| DE3217047A1 (de) * | 1982-05-06 | 1983-11-10 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 8000 München | Membranen auf der basis von kieselsaeureheteropolykondensaten, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung |
| US6339108B1 (en) | 1998-09-10 | 2002-01-15 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung | Oxygenator membrane |
| US6818133B1 (en) | 1998-09-10 | 2004-11-16 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V. | Semipermeable membranes |
Families Citing this family (24)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3011761C2 (de) | 1980-03-26 | 1983-11-24 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 8000 München | Verfahren zum Verbinden von Substraten durch Heißsiegeln |
| US4428776A (en) | 1982-06-23 | 1984-01-31 | The Standard Oil Company | Cellulosic semipermeable membranes containing silicon compounds |
| DE3903407A1 (de) * | 1989-02-06 | 1990-08-09 | Blendax Werke Schneider Co | Dentales fuellungsmaterial |
| GB8906626D0 (en) * | 1989-03-22 | 1989-05-04 | Dow Corning | Method of making organosiloxane resins |
| DE3913250A1 (de) * | 1989-04-22 | 1990-10-25 | Degussa | Dentalmaterial (ii) |
| DE3913252A1 (de) * | 1989-04-22 | 1990-10-25 | Degussa | Dentalmaterial (i) |
| US5219899A (en) * | 1989-04-22 | 1993-06-15 | Degussa Aktiengesellschaft | Pasty dental material which is an organopolysilane filler combined with a polymerizable bonding agent |
| US5248706A (en) * | 1989-04-22 | 1993-09-28 | Degussa Aktiengesellschaft | Process for preparing a pasty dental material which is an organopolysiloxane filler combined with a polymerizable bonding agent |
| US4948843A (en) * | 1989-05-30 | 1990-08-14 | Eastman Kodak Company | Dye polymer/sol-gel composites |
| US5100970A (en) * | 1989-05-30 | 1992-03-31 | Eastman Kodak Company | Dye polymer/sol-gel composites |
| DE9103321U1 (de) * | 1991-03-19 | 1992-08-27 | Thera Patent GmbH & Co KG Gesellschaft für industrielle Schutzrechte, 8031 Seefeld | Transparentversiegelter Dentalkunststoffkörper |
| FR2692275A1 (fr) * | 1992-06-10 | 1993-12-17 | Du Pont | Nouvelle laque à base de silicium et zirconium, son emploi en tant que revêtement de substrat et les substrats ainsi obtenus. |
| FR2692274A1 (fr) * | 1992-06-10 | 1993-12-17 | Du Pont | Nouvelle laque à base de silicium, son emploi en tant que revêtement de substrat et les substrats ainsi obtenus. |
| US5733644A (en) * | 1994-04-15 | 1998-03-31 | Mitsubishi Chemical Corporation | Curable composition and method for preparing the same |
| JP3542185B2 (ja) * | 1995-02-02 | 2004-07-14 | ダウ コーニング アジア株式会社 | シリコーンレジン、これを含む組成物およびその硬化方法 |
| US5807430A (en) * | 1995-11-06 | 1998-09-15 | Chemat Technology, Inc. | Method and composition useful treating metal surfaces |
| JP4427291B2 (ja) * | 2003-09-03 | 2010-03-03 | 東亞合成株式会社 | 機能性膜の連続製造方法 |
| JP2008527119A (ja) | 2005-01-13 | 2008-07-24 | シンベンション アーゲー | 炭素ナノ粒子を含有する複合材料 |
| EP1908790A1 (de) * | 2005-07-19 | 2008-04-09 | Dynax Corporation | Verfahren zur herstellung von alkylsiloxan-aerogel, alkylsiloxan-aerogel, vorrichtung zu seiner herstellung und verfahren zur herstellung einer platte, die es enthält |
| DE102011056693A1 (de) * | 2011-12-20 | 2013-06-20 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Form zur Herstellung von Kunststoffschaumteilen mit hybridpolymerer Beschichtung zur Verbesserung der Entformung |
| KR102291408B1 (ko) | 2014-02-26 | 2021-08-18 | 쇼와덴코머티리얼즈가부시끼가이샤 | 에어로겔 |
| JP6577709B2 (ja) * | 2014-12-26 | 2019-09-18 | 三星電子株式会社Samsung Electronics Co.,Ltd. | ゲルの製造方法、並びに音響カプラーゲル |
| JP6943181B2 (ja) | 2015-09-02 | 2021-09-29 | 昭和電工マテリアルズ株式会社 | エアロゲル積層複合体及び断熱材 |
| US10710005B2 (en) | 2017-07-26 | 2020-07-14 | Agency For Science, Technology And Research | Adsorbent material |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB572230A (en) * | 1941-05-16 | 1945-09-28 | British Thomson Houston Co Ltd | Improvements in and relating to organo-silicon resinous materials |
| DE1520956B2 (de) * | 1962-03-09 | 1973-07-19 | Verfahren zur herstellung von organooxysiloxanen |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2460799A (en) * | 1947-02-21 | 1949-02-08 | Dow Chemical Co | Production of organopolysiloxane resins with the aid of aluminum alkoxide |
| US4003825A (en) * | 1974-03-14 | 1977-01-18 | Mobil Oil Corporation | Synthetic amorphous silicas of predetermined pore distribution, method of producing same and process of using same |
| DE2758414A1 (de) * | 1977-12-28 | 1979-07-12 | Fraunhofer Ges Forschung | Kieselsaeureheteropolykondensate, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung bei der zuechtung lebender zellen |
| DE2758415A1 (de) * | 1977-12-28 | 1979-07-12 | Fraunhofer Ges Forschung | Kieselsaeureheteropolykondensate, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung als membranen und adsorbentien |
-
1979
- 1979-06-27 DE DE19792925969 patent/DE2925969A1/de active Granted
-
1980
- 1980-05-29 GB GB8017589A patent/GB2051842B/en not_active Expired
- 1980-06-26 FR FR8014218A patent/FR2459811A2/fr active Granted
-
1982
- 1982-03-23 US US06/360,996 patent/US4374933A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB572230A (en) * | 1941-05-16 | 1945-09-28 | British Thomson Houston Co Ltd | Improvements in and relating to organo-silicon resinous materials |
| DE1520956B2 (de) * | 1962-03-09 | 1973-07-19 | Verfahren zur herstellung von organooxysiloxanen |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0054701A3 (en) * | 1980-12-22 | 1982-12-08 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Forderung Der Angewandten Forschung E.V. | Abrasive agents and their use |
| DE3217047A1 (de) * | 1982-05-06 | 1983-11-10 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 8000 München | Membranen auf der basis von kieselsaeureheteropolykondensaten, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung |
| EP0094060A3 (en) * | 1982-05-06 | 1984-04-25 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Forderung Der Angewandten Forschung E.V. | Membranes on the basis of heteropolycondensates of silicic acid, process for their manufacture and their use |
| US6339108B1 (en) | 1998-09-10 | 2002-01-15 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung | Oxygenator membrane |
| US6818133B1 (en) | 1998-09-10 | 2004-11-16 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V. | Semipermeable membranes |
| EP0985443B1 (de) * | 1998-09-10 | 2010-10-27 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Semipermeable Membranen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2459811A2 (fr) | 1981-01-16 |
| GB2051842A (en) | 1981-01-21 |
| GB2051842B (en) | 1984-07-04 |
| FR2459811B2 (de) | 1984-07-06 |
| DE2925969C2 (de) | 1987-12-03 |
| US4374933A (en) | 1983-02-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2925969A1 (de) | Poroese membranen und adsorbentien, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur stofftrennung | |
| DE2758415C2 (de) | ||
| EP1017476B1 (de) | Ionenleitender, stoffdurchlässiger verbundwerkstoff, verfahren zu dessen herstellung und die verwendung des verbundwerkstoffes | |
| EP0098946B1 (de) | Sulfonatgruppen-haltige Organopolysiloxane, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung | |
| DE1262864B (de) | Verfahren zur Herstellung von Glimmerplaettchen | |
| EP1166860A2 (de) | Polyelektrolytbeschichteter, stoffdurchlässiger Verbundwerkstoff, Verfahren zu dessen Herstellung und die Verwendung des Verbundwerkstoffes | |
| EP0094060B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Membranen auf der Basis von Kieselsäureheteropolykondensaten, auf diese Weise herstellbare Membranen sowie deren Verwendung | |
| DE69410019T2 (de) | Herstellung und Verwendung von verbesserten zusammengesetzten Membranen zur Trennung von Fluiden | |
| DE112017004169T5 (de) | Synthese eines mesoporösen dreidimensionalen, von cyanamid abgeleiteten kohlenstoffnitrids und seine verwendung bei der knoevenagel-reaktion | |
| DE2346659C2 (de) | Umkehrosmosemembran und Verfahren zu deren Herstellung | |
| CN110652972A (zh) | 一种水滑石无机-有机复合纤维膜及其制备方法 | |
| EP0582811A1 (de) | Geformte Sulfonatgruppen-haltige Organopolysiloxane, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung | |
| CN114917847A (zh) | 一种二氧化硅微球及其制备方法和应用 | |
| EP0207269B1 (de) | Phenylsulfonatgruppen-haltige Organopolysiloxane, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung | |
| CN108316060B (zh) | 一种无机海泡石纤维膜材料及其制备方法 | |
| EP0205889B1 (de) | Funktionalisierte Phenylengruppen-haltige Organopolysiloxane und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| JPS598614A (ja) | 有機溶剤を分散媒とするシリカゾルの製造方法 | |
| DE1955935A1 (de) | Biegsames poroeses Adsorbiermaterial und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| KR101154326B1 (ko) | 디우레아를 포함하는 유기-무기 혼성 실리카 중간세공 분자체 및 그 제조방법 | |
| DE2251315A1 (de) | Komplexe phosphate | |
| WO2003093391A1 (de) | Oberflächenmodifizierung von phasenwechselmaterialien | |
| JP4314362B2 (ja) | 金属酸化物ナノファイバー及びその製造方法、並びに該ナノファイバーを用いたナノ複合材料 | |
| EP1194218A1 (de) | Hydrophile kompositmembran zur entwässerung organischer lösungen | |
| DE4026379A1 (de) | Verfahren zur herstellung von schichtsilikaten des magadiit-typs | |
| DE102022106916A1 (de) | Poröse, kristalline verbindung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8162 | Independent application | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |