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DE2910391A1 - Anordnung zur befestigung von stuetzringen auf den zapfen der zylinder von druckmaschinen - Google Patents

Anordnung zur befestigung von stuetzringen auf den zapfen der zylinder von druckmaschinen

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DE2910391A1
DE2910391A1 DE19792910391 DE2910391A DE2910391A1 DE 2910391 A1 DE2910391 A1 DE 2910391A1 DE 19792910391 DE19792910391 DE 19792910391 DE 2910391 A DE2910391 A DE 2910391A DE 2910391 A1 DE2910391 A1 DE 2910391A1
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ring
support ring
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DE19792910391
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SKF GmbH
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SKF Kugellagerfabriken GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/20Supports for bearings or supports for forme, offset, or impression cylinders
    • B41F13/21Bearer rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Anordnung zur Befestigung von Stützringen auf
  • den Zapfen der Zylinder von Druckmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung von Stützringen auf den Zapfen der Druck-, Gummi- oder Formzylinder von Druckmaschinen.
  • Um jederzeit einen sauberen Druck zu gewährleisten, sind vielfach auf den Zapfen der Druck-,Gummi- oder Formzylinder von Druckmaschinen beiderseits der Zylinder Stützringe angeordnet, die im Durchmesser so ausgebildet sind, daß während des Druckvorganges die Stützringe des einen Zylinders auf denen des anderen Zylinders abrollen. Die Stützringe bewirken dabei, daß der Abstand zwischen Druck-,Gummi- oder Formzylinder begrenzt wird, so daß auch bei zu hohen Druckkräften die Druck form nicht gequetschst wird und einen unsauberen Druck ergibt.
  • Eine weitere wichtige Aufgabe der Stützringe besteht darin, zu verhindern, daß sich die Zylinder während des Druckvorganges nähern. Ist nämlich der Formzylinder mit einer biegsamen Druckform bespannt, dann entsteht zwischen den Kanten der Druckform ein Spalt, dessen Oberfläche tiefer liegt als die Druckform. Bei freier Beweglichkeit der Zylinder zueinander würde während des Druckens bei jedem Vorübergang des Spaltes an dem Druckzylinder ein Stoß entstehen, der sich auf die ganze Maschine auswirken würde. Diese Stöße werden durch die Stützringe verhindert.
  • Diese Stützringe sind entweder einstückig mit dem entsprechenden Zylinder bzw. dem Zapfen oder getrennt davon ausgebildet und bei zylindrischer Bohrung auf dem Zapfen der Zylinder aufgeschrumpft oder bei kegeliger Bohrung durch eine Befestigungsmutter auf dem ebenfalls kegeligen Zapfen aufgepreßt und in axialer Richtung fixiert (US-PS 2 362 069).
  • Die Befestigung dieser von den Zylindern unabhängigen Stützringe bereitet insofern Schwierigkeiten, als bei zylindrischer Bohrung die Stützringe erwärmt und im erwärmten Zustand aufgesetzt werden müssen oder bei kegeliger Bohrung große Anzugsmomente auf die Befestigungsmutter ausgeübt werden müssen, um die Stützringe auf den kegeligen Zapfen aufzutreiben. Im letzteren Fall besteht abgesehen von dem größeren Platzbedarf durch die Befestigungsmutter und den dafür erforderlichen Gewindeansatz auch die Gefahr, daß die Zapfensitzfläche sehr leicht beschädigt wird. Viel größer werden die Schwierigkeiten aber insbesondere dann, wenn die Sttzringe wieder demontiert werden sollen, um sie beispiels- weise nachzuarbeiten oder durch neue zu ersetzen. Bei der Demontage werden die Zapfen sehr leicht beschädigt, wenn die Stützringe abgezogen werden. Der Austausch der Stützringe ist bei den bekannten Ausführungen auch insofern sehr zeitaufwendig und teuer, als der Zylinder aus dem Maschinengestell ausgebaut, der z. B. verschlissene Stützring abgezogen, ein neuer Stützring aufgesetzt und dann Zylinder mit den neuen Stützringen zum Oberschleifen in die Maschinenfabrik gegeben werden muß, ehe der Zylinder wieder in den Maschinenrahmen eingesetzt werden kann.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführung liegt darin, daß die Spannspindeln für die auf den Formzylindern aufgesetzten Druckformen durch seitliche Bohrungen in den Stützringen hindurchgreifen, die exakt zu den entsprechenden Bohrungen sowohl in den Formzylindern als auch in den seitlich neben den Stützringen angeordneten, die Spannvorrichtungen aufnehmenden Spannringen ausgerichtet sein müssen. Dies bereitet beim Aufsetzen der Stützringe nach den bekannten Verfahren Schwierigkeiten.
  • Um die exakte Ausrichtung vornehmen zu können, wird in der Regel ein loserer Sitz als eigentlich für den Anwendungsfall erforderlich gewählt. Dieser losere Sitz bedingt jedoch eine zusätzliche axiale Sicherung, beeinflußt die Rundlaufgenauigkeit negativ und führt zu Passungsrost in der Sitz fläche und unter Umständen gar zu Brüchen des Zapfens.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Anordnung zur Befestigung von Stützringen auf den Zapfen der Druck-,Gummi- oder Formzylinder von Druckmaschinen zu schaffen, die einfach im Aufbau ist, sowohl eine leichte Montage der Stützringe auf den Zapfen dieser Zylinder als auch eine leichte Demontage und Austausch erlaubt, bei der ein den Belastungen und den geforderten Rundlaufgenauigkeiten entsprechender Sitzcharakter gewählt werden kann, aber trotzdem die Teile leicht und ohne Schwierigkeiten in Umfangsrichtung gegeneinander ausrichtbar sind und die gegebenenfalls eine genauere Einstellung des Manteldurchmessers des Stützringes gestattet.
  • Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung durch die in den Patentansprüchen gekennzeichneten Merkmale gelöst.
  • Durch den Druckmittelverband zwischen den zu befestigenden Teilen ist der Ein- und Ausbau der Stützringe so vereinfacht, daß ein wiederholtes Zusammensetzen und Auseinandernehmen der Teile auch bei den hier gewünschten festeren Passungen mit geringem Aufwand an Hilfsmitteln und Kraft möglich ist. Das in die Sitzflächen eingepreßte Druckmittel, vorzugsweise ist an die Verwendung von öl gedacht, trennt die metallischen Flächen, so daß die zum Fügen (Auf- oder Abziehen, Verdrehen in Umfangsrichtung) notwendige Kraft viel geringer ist als beim Fügen normaler Schrumpfverbände. Außerdem wird durch den trennenden Film die Gefahr der Beschädigung der Sitzflächen praktisch ausgeschlossen. Nach dem Aufsetzen der Stützringe auf die Zapfen wird der Druck auf das Druckmittel zurückgenommen, so daß das Druckmittel aus der Paßfuge infolge der dort herrschenden Flächenpressung in die Zuführbohrungen zurückfließt. Dadurch wird die metallische Berührung zwischen den Sitzflächen dei Teile wieder hergestellt.
  • Nicht nur der Ein-und Ausbau der Stützringe wird auf diese Weise vereinfacht und erleichtert, sondern auch die Ausrichtung des Stützringes in Bezug auf den Zylinder und die darin befindlichen Bohrungen für die Spannspindeln der Befestigung der Druckformen. Wenn nämlich Druckmittel in die Paßfuge eingepreßt und eine Trennung der Teile erfolgt ist, läßt sich der Stützring sehr leicht in Umfangsrichtung verdrehen, bis die in ihm vorgesehenen Bohrungen mit den in den Zylindern fluchten. Es können dabei ohne weiteres festere Passungen gewählt werden, so daß einerseits die Rundlaufgenauigkeit erhöht und andererseits die Gefahr der Passungsrostbildung, die zu Zapfenbrüchen führen kann, verringert wird. Dadurch, daß jetzt ein festerer Sitz für die Stützringe auf den Zapfen gewählt werden kann, ist es möglich, die Stützringe bereits vorher, z. B. unter Aufsetzen auf einem Hilfszapfen, der dem Zapfen des Zylinders entspricht, endgültig fertigzubearbeiten, so daß bei einem Austausch des Stützringes nach dem Aufsetzen der neuen Stützringe auf dem Zapfen des Zylinders bereits die erforderlichen Genauigkeiten erreicht werden, ohne daß der Zylinder mit den neuen Stützringen noch einmal überschliffen werden muß Die Zuführungsbohrungen für das Druckmittel werden in zweckmäßiger Weise im Stützring vorgesehen und enden in der Sitzfläche in einer Verteilungsnut, die das eingeführte Druckmittel über die gesamte Sitz fläche verteilt.
  • Bei dieser Ausführung werden die Zapfen der Zylinder selbst nicht durch Bohrungen oder Nuten geschwächt.
  • Die Sitzflächen können zylindrisch ausgebildet sein, wobei zweckmäßigerweise die zylindrischen Sitzflächen in beiden Teilen in zwei Abschnitte unterteilt sind, die im Durchmesser geringfugig voneinander abweichen.
  • Durch die so gebildete Stufe zwischen den beiden Abschnitten löst sich - sobald Druckmittel in die Paßfuge eingepreßt wird - der Verband von selbst. Zwar ist bei einer solchen Ausführung zum Aufsetzen des Stützringes dieser zu erwärmen, das Ausrichten und das Abziehen erfolgt jedoch in einfacher Weise unter Trennung der Sitzflächen durch das eingepreßte Druckmittel.
  • Eine kegelige Ausbildung der Sitzflächen hat den Vorteil, daß der Stützring, sobald Druckmittel in die Paßfuge eingepreßt ist, durch eine relativ geringe Axialkraft auf den kegeligen Zapfen aufgeschoben werden kann, wobei in Abhängigkeit vom Aufpreßweg der Außendurchmesser des Stützringes in seinem Durchmesser verändert werden kann.
  • Damit kann in relativ einfacher Weise der Abstand zwischen den zusammenwirkenden Zylindern in äußerst engen Toleranzgrenzen eingestellt werden, so daß die Druckqualität wesentlich verbessert werden kann.
  • Es ist auch möglich, eine der Sitzflächen, vorzugsweise die des Zapfens, zylindrisch und die andere kegelig auszubilden und zwischen den beiden Teilen eine dünnwandige Hülse mit entsprechenden Flächen vorzusehen. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die ZwischenhMse nach öfterem Ein-und Ausbau des Stfitzringes leicht ausgewechselt werden kann und daß auf dem Teil auf dem die Erzeugung einer kegeligen Fläche Schwierigkeiten bereiten würde, eine zylindrische Fläche vorgesehen werden kann.
  • Um die Stützringe ein- und ausbauen zu können, ohne daß die Druckzylinder aus den Naschinengestellen ausgebaut und die Lager von den Zapfen abgezogen werden mfissen, können die Stützringe aus mehreren Ringabschnitten bestehen, die zu einem geschlossenen Ring zusammensetzbar sind. Beispielsweise wird aus einem zunächst geschlossenen Ring ein Ringabschnitt von einer solchen Länge abgetrennt, die dem Durchmesser des zwischen der Sitzfläche des Stützringes und der Sitzfläche des Lagers liegenden Abschnitts des Zapfens entspricht. Auf diese Weise können die beiden Teile des Stützringes senkrecht zur Zapfenachse eingeführt und zusammengesetzt und dann in axialer Richtung auf die Sitzfläche des Stützringes aufgeschoben werden. Zur Verbindung der beiden Teile des Stützringes können tangential verlaufende Schrauben oder Schwalbenschwanzverbindungen oder dgl. vorgesehen sein.
  • Die Erfindung soll anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch das Gestell einer Druckmaschine mit zwei aufeinander abrollenden Zylindern Fig. 2 im vergrößertem Maßstab einen Ausschnitt aus der Figur 1 mit der Anordnung des Stützringes auf dem Zapfen des Zylinders Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Ausführung eines Stützringes mit stufenweise abgesetzter zylindrischer Sitzfläche und dazugehöriger Sitzfläche des Zapfens Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform des Stützringes mit kegeliger Bohrung und einer darin angeordneten dünnwandigen Hülse mit zylindrischer Bohrung und Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines geteilten Stützringes.
  • Der Formzylinder 1 ist über die beidseits auf Zapfen 2 bzw. 3 aufgesetzten Lager 4 und 5 im Maschinenständer 6 einer nicht weiter dargestellten Druckmaschine drehbar gelagert. Der Formzylinder 1 kann auf seinem Umfang mit einer nicht dargestellten biegsamen Druckform bespannt sein. Der Druckzylinder 7 ist über seine Lager 8 und 9 ebenfalls im Maschinengestell 6 abgestützt.
  • Auf Absätzen 10 und 11 der Zapfen 2 und 3 des Formzylinders 1 sind Stützringe 12 und 13 aufgesetzt, die sich auf entsprechenden Stützringen 14 und 15 des Druckzylinders 7 abstützen. Auf dem Zapfen 3 ist ferner noch ein Zahnrad 16 befestigt, das mit einem auf dem Zapfen des Druckzylinders 7 befestigten Zahnrad 17 im Eingriff steht. Beide Zahnräder, von denen eines von einem nicht dargestellten weiteren Zahnrad angetrieben sein kann, bewirken den Gleichlauf von Formzylinder 1 und Druckzylinder 7.
  • Neben den Stützringen 12 und 13 des Formzylinder 1 sind weitere Ringe 18 und 19 auf dem Zapfen 2 und 3 des Formzylinders 1 angeordnet, in denen die Spannvorrichtungen für die Befestigung der Druckform angeordnet sind. Zwei nicht näher dargestellte Spannspindeln verlaufen durch axiale Bohrungen des Formzylinders 1, der Stützringe 12 und 13 sowie der Spannringe 18 und 19. Im eingebauten Zustand ist es erforderlich, daß alle diese Bohrungen genau fluchten, um eine einwandfreie Befestigung der Druck form zu erreichen.
  • Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, ist der Stützring 13 mit einem Zuleitungskanal 20 versehen, der im Bereich der Sitzfläche 21 in eine Ringnut 22 mündet.
  • Durch den Zuleitungskanal 20 kann über eine nicht näher dargestellte Anschlußleitung ein Druckmittel in die Ringnut 22 und bei Erhöhung des Druckes in die Paßfuge zwischen der Sitzfläche 21 des Stützringes 13 und der Sitzfläche 23 des Zapfenabschnittes 11 eingepreßt werden. Durch den entstehenden Film des Druckmittels werden die beiden Sitz flächen 21 und 23 voneinander getrennt, so daß eine axiale Verschiebung des Stützringes 13 oder aber auch eine Verschiebung in Umfangsrichtung vorgenommen werden kann. So ist es möglich, den Stützring 13 auf die Sitz fläche 23 aufzuschieben oder abzuziehen, oder den Stützring in Umfangsrichtung so gegenüber dem Formzylinder 1 und dem Spannring 19 zu verdrehen, daß die oben erwähnten Bohrungen für die Aufnahme der Spannspindeln in Übereinstimmung gebracht werden können. Die Sitzflächen 21 und 23 können zylindrisch ausgeführt werden, es besteht jedoch die Möglichkeit, so wie es im vorliegenden Beispiel dargestellt ist, diese Flächen leicht kegelig auszubilden.
  • Bei einer kegeligen Ausbildung der Sitzflächen kann bei einem Ausbau des Stützringes ohne zusätzliche axiale Kräfte nur allein aufgrund der kegeligen Ausbildung der Sitzflächen der Stützring von selbst vom Zapfen abgleiten.
  • Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführung weist der Stützring 12 in seiner Bohrung bzw. Sitz fläche 21 zwei zylindrische Sitzflächen 21' und 21" auf, deren Durchmesser nur geringfügig voneinander verschieden sind.
  • Zur Verdeutlichung sind hier die Unterschiede Ebertrie- ben groß dargestellt. Die Sitzfläche 23 des Zapfens 10-des Formzylinders 1 ist ebenfalls in zwei zylindrische Abschnitte mit geringfügig unterschiedlichem Durchmessern aufgeteilt. Durch diese Ausbildung entsteht eine Stufe, wobei bei entsprechend abgestimmtem Durchmesserunterschied sich die Teile verschieben, sobald Druckmittel in die Paßfuge eingepreßt und die axiale Fixierung aufgehoben wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel löst sich die Verbindung von selbst. Zum Aufsetzen des Stützringes 12 wird dieser z. B. erwärmt und aufgeschrumpft. Zum Ausrichten (in Umfangsrichtung) wird Druckmittel in die Paßfugen eingebracht und (unter axialer Fixierung) der Stützring 12 in die gewünschte Lage gedreht.
  • Beim Stützring 13 nach Figur 4 ist die Bohrungsfläche 24 ebenso wie die Sitzfläche 21 des Stützringes nach Figur 2 kegelig ausgebildet. In dieser Bohrungsfläche 24 ist eine dünnwandige Hülse 25 eingesetzt, die eine kegelige Mantelfläche 26 und eine zylindrische Bohrungsfläche 27 aufweist. Der nicht dargestellte Abschnitt des Zapfens des Formzylinders 1 ist hier ebenfalls zylindrisch ausgebildet. Der Stützring 13 weist wiederum einen Zuführungskanal 20 für das Druckmittel auf, der in der Bohrung 24 in eine Ringnut 22 mündet.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Anschluß für ein Zuleitungsrohr für das Druckmittel in einer der Stirnseiten des Stützringes 13 angeordnet. Beim Einbau des Stützringes 13 wird zunächst die dünnwandige Hülse 25 auf den zylindrischen Abschnitt des Zapfens 3 für den Formzylinder 1 aufgesetzt und darauf der Stützring 13 aufgeschoben. Nachdem Druckmittel durch den Zuleitungskanal 20 in die Paßfuge zwischen den kegeligen Flächen 24 und 26 eingeführt und ein dünner Film aufgebaut ist, wird unter axialem Druck der Stützring 13 auf den Zapfen aufgeschoben, bis er seine vorgesehene Lage erreicht hat. Dann wird der Stützring 13 in Unfangsrichtung solange verdreht, bis die axialen Bohrungen für die Aufnahme der Spannspindeln (in Figur 4 ist eine dieser Bohrungen mit 28 bezeichnet) genau zu den entsprechenden Bohrungen im Formzylinder 1 fluchten. Dann wird der Druck im Druckmittel gesenkt, worauf infolge der Flächenpressung in der Paßfuge zwischen den kegeligen Flächen 24 und 26 das Druckmittel in die Zuleitungsbohrung 20 zurückgepreßt wird, bis die metallische Berührung zwischen den Sitzflächen wieder hergestellt ist.
  • In Figur 5 ist ein Stützring 13 in geteilter Ausführung dargestellt. Der Stützring 13 besteht aus einem C-förmigen Ringteil 29 und einem diesen C-förmigen Ringteil zu einem geschlossenen Ring ergänzenden Ringabschnitt 30. Die "Länge" des Ringteiles 30 ist so gewählt, daß sie beispielsweise gerade dem Durchmesser des Abschnittes des Zapfens 2 bzw. 3 entspricht, auf dem die die Spannvorrichtungen tragenden Ringe 18 und 19 sitzen.
  • Diese Ringe 18 und 19 sind häufig mehrteilig ausgeführt, so daß sie entfernt werden können, ohne daß der Zylinder aus dem Maschinengestell 6 entfernt werden muß. Bei entfernten Ringen 18 und 19 kann somit im Bereich dieses Zapfenabschnittes das C-förmige Ringteil 29 des Stützringes 13 senkrecht zur Mittelachse des Zylinders auf den Zapfen 2 bzw. 3 aufgesetzt werden, worauf der Ringabschnitt 30 mit dem Ringteil 29 zu einem geschlossenen Ring verbunden wird, der nunmehr in beschriebener Weise auf den Zapfenabschnitt 11 bzw. 12 aufgeschoben werden kann. Dieser Einbau und umgekehrt auch der Ausbau der Stützringe 12 und 13 kann erfolgen, ohne daß der Zylinder aus dem Maschinengestell ausgebaut werden muß. Das bringt eine wesentliche Arbeitserleichterung und insbesondere eine wesentlich kürzere Umbauzeit mit sich.
  • Erwähnt werden soll noch, daß bei einer kegeligen Ausbildung der Sitzflächen zwischen den Stützringen 12 bzw. 13 und den entsprechenden Zapfenabschnitten 10 bzw. 11 die Möglichkeit besteht, durch mehr oder minder stärkeres Aufpressen des Stützringes auf den zugehörigen Zapfen den Außendurchmesser des Stützringes in gewissen Grenzen zu vergrößern. Damit ist es möglich, den Abstand zwischen den zusammenwirkenden Zylindern sehr genau einzustellen, wodurch die Qualität des Druckes wesentlich verbessert wird.
  • Es soll abschließend noch erwähnt werden, daß die Erfindung nicht wie in den Ausführungsbeispielen beschrieben auf Form- oder Druckzylinder beschränkt ist, vielmehr kann diese auch bei den sogenannten Gummizylindern zur Anwendung gelangen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche rn Anordnung zur Befestigung von Stützringen auf den Zapfen der Druck-,Gummi- oder Formzylinder von Druckmaschinen, gekennzeichnet durch einen Druckmittelverband zwischen den Sitzflächen (21, 24 bzw. 23,) des Stützringes (12 bis 15) und des Zapfens (2, 3) des Zylinders (1 bzw. 7).
  2. 2. Anordnung zur Befestigung von Stützringen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (12 bis 15) mit mindestens einem Zuleitungskanal (20) zu seiner Sitzfläche (21, 24) und in der Sitzfläche (21, 24) mit Verteilungsnuten (22) für das Druckmittel versehen ist.
  3. 3. Anordnung zur Befestigung von Stützringen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzflächen (21, 23) des Stützringes (12 bis 15) und des Zapfens (2, 3) des Zylinders (1 bzw. 7) aus zwei zylindrischen Abschnitten (21' 21" bzw. 23', 23") mit geringfügig voneinander verschiedenen Durchmessern bestehen
  4. 4. Anordnung zur Befestigung von Stützringen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzflächen (21, 24 bzw. 23) des Stützringes (12 bis 15) und des Zapfens (2, 3) des Zylinders (1 bzw. 7) kegelig ausgebildet sind.
  5. 5. Anordnung zur Befestigung von Stützringen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche (23) des Zapfens (2, 3} zylindrisch und die Sitzfläche (24) des Stützringes (12 bis 15) kegelig ausgebildet und zwischen Zapfen (2, 3) und Stützring (12 bis 15) eine dünnwandige Hülse (25) mit zylindrischer Bohrung (27) und kegeliger Mantelfläche (26) angeordnet ist.
  6. 6. Anordnung zur Befestigung von Stützringen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (12 bis 15) aus mehreren zu einem geschlossenen Ring zusammensetzbaren Ringabschnitten (29, 30) besteht.
  7. 7. Anordnung zur Befestigung von Stützringen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringabschnitte (29, 30) durch geeignete Mittel zusammengehalten sind.
  8. 8. Anordnung zur Befestigung von Stützringen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringabschnitte (29, 30) an ihren Stoßstellen mit Schwalbenschwanzverbindungen versehen sind.
DE19792910391 1979-03-16 1979-03-16 Anordnung zur Befestigung von Stützringen auf den Zapfen der Zylinder von Druckmaschinen Expired DE2910391C2 (de)

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