DE2908220A1 - Verfahren und vorrichtung zur bestellung eines hopfenfeldes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur bestellung eines hopfenfeldesInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G17/00—Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
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Description
DR.- I NG. H. H. WI LH ELM D ί P L. - I N G. H. D A U S T E R
D-7000 STUTTGART 1 - GYMNASIUMSTRASSE 31B - TELEFON (07 11) 291133
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Artmelder;
Cousin Freres
8 rue Abbe Bonpain
Wervicq Sud, Eord/Frankreich.
Verfahren und Vorrichtung zur Bestellung eines Hopfenfeldes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestellung von landwirtschaftlich
nutzbaren Flächen, insbesondere, aber nicht ausschließlich zur Bestellung eines Hopfenfeldes, eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens und Schließlich als neues Verfahrensergebnis auch Hopfenfelder, die nach dem neuen Verfahren
bestellt worden sind.
Hopfen ist eine Kletterpflanze, deren schlingfähiger Stiel sich
an Trägern oder Stützen bis zu einer Höhe von 3 bis 7 ^ erheben
kann. Man zieht Hopfen im allgemeinen in nördlichen Ländern, wo Trauben aus klimatischen Gründen und insbesondere auch wegen
Fehlens einer genügenden Sonneneinstrahlung nicht angebaut werden können. Die Hopfenfrucht wird für die Bierbrauerei verwendet.
Fehlens einer genügenden Sonneneinstrahlung nicht angebaut werden können. Die Hopfenfrucht wird für die Bierbrauerei verwendet.
Hopfenfelder sind Anlagen, die üblicherweise Eechteckform auf-
weisen und auf denen kräftige Holzstangen mit einem Durchmesser
von 20 bis 25 cm angeordnet sind, deren Höhe 8 bis 9 m beträgt
und die 1,5 bis 2 m tief in den Boden gesteckt sind. Diese Holzstangen werden in Längsrichtung etwa jeweils um 10 m Abstand
auseinandergesteckt und in Querrichtung etwa 2 bis 3 m. Sie sind in ihrem oberen Bereich und in beiden Richtungen durch Metalldrähte
untereinander verbunden, welche die Verankerung von Abstützungen erlauben, um die sich die Stiele im Verlauf ihres
Wachstumes herumlegen können.
Um die Hopfenfrucht zu ernten, wird der Stiel bei der Eeife durch Beseitigen der als Metalldrähte ausgebildeten Stützen herausgerissen,
die oben und unten abgeschnitten werden. Die Pflanze selbst, der der Frost nicht schadet," bleibt ständig an ihrem
Platz und der Fuß muß ungefähr 15 Jahre lang nicht erneuert werden.
Die Stützen bestehen üblicherweise aus Metalldraht, der in Stükken
von einer Länge von ungefähr 4- bis 7 m zurechtgeschnitten ist und der jeweils am oberen Ende mit einer öse versehen wird,
in die man zweimal einen Bindfaden einführt, der dann an den die Holzstangen verbindenden Metalldrähten befestigt wird, die
nach der Anbringung der Stützen als Halterung dienen. Am unteren Ende wird die Stütze, die aus einem Metalldraht besteht, mit
einem Pflock im Boden verankert. Zum Befestigen dieser Stützen wird üblicherweise ein Traktor eingesetzt, der eine fahrbare
Plattform mit einem darauf angeordneten Turm und einem Korb besitzt, in den zwei Arbeiter einsteigen können. Je nach Vorwärtsbewegung
des Traktors befestigen die Arbeiter an dem Metallkabel, das zwischen den Holzstangen gehalten wird, die an den Stützen
angeordneten Bindfaden. Gleichzeitig sorgen vier andere Arbeiter dafür, daß der herabhängende Draht an den im Boden verankerten
Pflöcken am Fuß der Pflanze verankert wird, was dadurch geschieht, daß der Metalldraht um den Pflock herumgeschlungen wird. Diese
Stützen werden natürlich senkrecht zu den Wurzeln angeordnet,
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d.h. in einem Abstand von 1 bis zu 2 m zueinander.
Bei der Ernte werden die oberen Bindfaden und der untere Teil
der Metalldrähte, welche die Stützen bilden, abgeschnitten. Die Pflanze und die Stütze fallen dann zu Boden, und sie werden
dann in eine Maschine geführt, die einen Schneid- und Sortiervorgang ausführt und die die Früchte des Hopfens vom Rest trennt.
Es ist aber aus Kostengründen nicht möglich, im Hinblick auf eine mögliche Wiederverwendung, die Pflanze von der Stütze zu trennen.
Dieses traditionelle Verfahren weist viele Nachteile auf:
Der Metalldraht unterliegt einer Oxidation, wenn er der Umgebungsluft ausgesetzt ist. Das bedeutet, daß die Stützen erst dann angebracht
werden können, wenn die Pflanze schon mit dem Wachsen begonnen
hat, d.h. erst im Frühling, wo an sich auch zahlreiche andere Aufgaben von den Landarbeitern durchgeführt werden müssen.
Unterwirft man den Metalldraht einer antioxidierenden Behandlung,
dann führt er zu Hautverletzungen an den Händen der Arbeiter.
Bei seiner Einführung in die Schneid- und Sortiermaschine kann der
Metalldraht abbrechen. Er rollt sich dann ein und kann an verschiedenen
Teilen hängenbleiben und so zu Pannen und zum Stillstand der Maschine führen.
Die auf den Boden gefallenen Enden des Metalldrahtes führen in
Hopfenfeldern sehr häufig zu Reifenpannen an den Rädern des Traktors
oder des geschleppten Teiles.
Nach Abnahme der Hopfenfrüchte können die Stiele und die Blätter des Hopfens als Viehfutter verwendet werden. Es ist aber dann
notwendig, die Metalldrähte vorher herauszuziehen, was eine sehr kostspielige Handarbeit voraussetzt.
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Man hat auch, schon daran gedacht, die metallischen Stützen durch
Stützen aus einem anderen Material zu ersetzen, welche die im vorstehenden aufgezählten Nachteile nicht aufweisen. So wurden
beispielsweise Schnüre vorgesehen, wobei jedes Schnurstück, wie vorher erläutert, zwischen einem oberen Haken und dem unteren
Pflock gehalten waren. Leider macht aber der Wind, der in den Bereichen, in denen Hopfen angebaut wird, nahezu ständig weht,
den Einsatz solcher nachgiebiger Stützen unmöglich. Auch die Zeit, die zur Anbringung solcher Schnüre notwendig ist, schließt
deren Einsatz aus.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Bestellung eines Hopfenfeldes vorzuschlagen, mit dem die vorher
erwähnten Nachteile vermieden werden sollen.
Gemäß der Erfindung besteht das Verfahren zur Bestellung eines Hopfenfeldes, das aus einem Netzwerk aus Stangen aufgebaut ist,
mit denen Metallkabel gehalten werden, die wiederum zur Verankerung von vertikalen Stützen dienen, die jeweils auf die Füße
der Hopfenpflanzen ausgerichtet sind und auf mehrere metallische Pflöcke, die im Bereich dieser Füße im Boden verankert sind,
darin, daß die vertikalen Stützen aus Abschnitten eines Bandes oder einer Schnur gebildet sind, die zwischen den oberen und
unteren Verankerungspunkten kontinuierlich verlegt ist.
Es wird auf diese Weise möglich, die Stützen auch dann anzubringen,
wenn die Wetterverhältnisse ungünstig sind. Die Schnur wird ständig geführt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, wobei diese Vorrichtung aus einer fahrbaren Plattform
besteht, auf der ein Turm mit einem Korb befestigt ist. Die neue Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine endlose
Kette auf Zahnrädern gehalten wird, die dem Ende der Schnur in
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einen durch die Fahrgeschwindigkeit des Traktors bestimmten.
Rhythmus eine hin- und hergehende Vertikalbewegung erteilt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispieles hervor, das in den Zeichnungen gezeigt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des Bestellvorganges eines Hopfenfeldes,
v.^*?" 7 verschiedene Phasen in der Bewegung der Schnur
In der Fig. 1 rollt der Traktor T auf dem Boden S des Hopfenfeldes
ab und zieht hinter sich einen Turm 6 her, der auf einem Chassis 5 sitzt, das am Traktor angehängt ist. Das Chassis stützt
sich auf dem Boden über mindestens ein Rad 15 &b· Der Turm 6 ist
mit einem Vorrat 13 an Schnur oder an Rollen ausgerüstet. Die
Schnur 1 wird zwischen Haken 4, die fest an dem Kabel 2 angeordnet sind, und den Pflöcken 3 gehalten, die bleibend im Boden verankert
sind. Die Stützstangen für das Kabel 2 sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Am oberen Ende des Turmes 6 ist ein Korb
7 angeordnet, der es einem Arbeiter erlaubt, das Band 1 an den Haken 4 je nach Fortbewegung des Traktors anzuhängen. Der Turm
6 ist auch mit drei Zahnrädern oder Ritzeln 8, 3, 10 versehen,
über die eine endlose Kette 11 läuft. Die endlose Kette 11 wird von einem Rad 15 entweder direkt oder vorzugsweise über ein Getriebe
(nicht gezeigt) angetrieben, mit dem die Umlaufgeschwindigkeit der endlosen Kette in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit
des Traktors geregelt werden kann. Es ist erwünscht, daß die Füße der Hopfenpflanzen Jeweils in einem Abstand von 1 bis
2 m zueinander angeordnet werden, damit jeder Wurzelstock genügend Erdreich zu seiner Ernährung zur Verfügung hat. Das Band
1, das von den Rollen 13 abläuft, läuft daher zunächst durch eine
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öse 14, dann durch eine zweite öse 12, die fest mit der endlosen
Kette 11 verbunden ist.
Fährt der Traktor daher vorwärts, so zieht er den Anhänger mit, und dadurch rollt das Rad 15 schlupffrei auf dem Boden ab. Über
ein zwischengeschaltetes (nicht gezeigtes) Getriebe, treibt das Rad 15 die endlose Kette 11 an, die ihrerseits wieder die Öse
12 antreibt. Das Band 1 wird auf diese Weise zu einer hin- und hergehenden Vertikalbewegung gezwungen, die sich der horizontalen
Vorwärtsbewegung des Traktors überlagert.
Die zeitliche Folge dieser Bewegungen geht besser aus den Fig. 2 bis 7 hervor, in denen die gleichen Bezugszeichen verwendet
werden. "
In der Fig. 2 wird das Band 1 gerade durch den am Boden befindlichen
Arbeiter, der hinter dem Traktor herläuft, an einem Pflock 3c befestigt. Von diesem Pflock aus läuft das Band 1 über die
konzentrisch zu den Ritzeln 9 und 10 angeordneten Führungsscheibe
9a und 10a. Der Traktor fährt weiter, so daß, wie das in der
Fig. 3 zu sehen ist, der im Korb befindliche Arbeiter das Band von den beiden Führungsscheiben abhebt und es an dem Haken 4c
und dann am Haken 4d befestigt. Die bewegliche öse 12 setzt ihre Bewegung nach unten fort, so daß das Band 1 anschließend über
die Führungsscheibe 8a läuft, die konzentrisch zum Ritzel 8 angeordnet
ist, wie das in der Fig. 4 gezeigt ist. In diesem Moment ergreift der am Boden befindliche Arbeiter das Band 1 und befestigt
es an den Pflöcken 3b und 3er wie das in den Fig. 5 und 6
gezeigt ist. Die öse 12 setzt währenddessen ihre Bewegung nach oben am rechten Trum der endlosen Kette 11 fort.
Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, zieht dabei die Öse 12 das Band 1
über die Scheiben 9a und 10a, so daß die Verankerung an den Haken
4e und 4f durchgeführt werden kann. Es ist zu erkennen, daß
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die Pig. 7 mit der Pig. 2 übereinstimmt, was die Lage der öse
12 an der Kette 11 betrifft. In den Pig. 2 bis 7 zeigen die Pfeile F jeweils den Verlagerungssinn der endlosen Kette an.
Die bewegliche Öse 12 spielt dabei dieselbe Rolle, wie ein Schützen,
der einen Paden von oben nach unten und dann von unten nach oben zieht. Es wird auch deutlich, daß man die beschriebene Vorrichtung
durch eine andere ersetzen kann, mit der ebenfalls eine vertikale Hin- und Herbewegung des Bandes erzielt werden kann,
ohne daß dadurch aber der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Vorzugsweise wird als Band ein solches aus Polypropylen verwendet.
Man kann auch jede andere geeignete Schnur verwenden, die genügend fest ist, aber andere Eigenschaften aufweist.
Es gibt noch andere Vorteile, die aus den Eigenschaften der verwendeten
Schnur gegenüber dem Metalldraht auftreten. Das sind insbesondere folgende:
Die Kosten sind fünfmal niedriger. Es tritt keinerlei Beschädigung
an der Schneid- und Sortiermaschine auf; es ist die sofortige Ausnutzung als Viehfutter möglich oder eine Konservierung
durch Zerkleinern und Aufbewahrung im Silo oder auch eine Verbrennung ohne gefährlichen Rückstand; das Band wird durch atmosphärische
Einflüsse nicht verändert.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist auch eine Einsparung an
Handarbeitszeit möglich. Um ein Hopfenfeld mit 5 ha zu bestellen,
ist es früher notwendig gewesen, 7 bis 8 Personen acht Arbeitstage
lang zu beschäftigen. Das gleiche Hopfenfeld kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren von 3 Personen bestellt werden, die
vier Tage lang arbeiten.
Schließlich ist es aufgrund der Haltbarkeit der Schnüre aus Kunst-
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stoff, wie "beispielsweise aus Polypropylen auch möglich, das
Hopfenfeld in der toten Saison und auch dann zu bestellen, wenn die Pflanzen noch nicht aus dem Boden herausgewachsen sind.
Die Haken 4 werden ein für allemal auf dem Kabel 2 in den Lagen angebracht, in der sie zu den Wurzelstöcken des Hopfens ausgerichtet
sind. Vorzugsweise sind diese Haken so gestaltet, daß sie mit ihrem unteren Teil (der nicht an dem waagrechten Metallkabel
befestigt ist) einen Klemmeffekt auf die Schnur derart
ausüben, daß diese nicht herausgleiten kann, wenn sie beispielsweise beim Anbringen oder nach dem Spannen an irgendeinem Punkt
abreißen sollte. Diese Verklemmung ist auch bei der Ernte wesentlich. Es ist auch leicht, ein beschädigtes Teilstück zu reparieren,
ohne daß gleich die ganze Schnur auf den Boden herabgleitet, was inbesondere bei der Ernte vermieden werden muß.
Da man nicht wie beim Stand der Technik Metalldrähte abschneiden
muß, kann bei der Ernte der Einsatz automatischer Maschinen vorgesehen werden, die die Schnur oben und unten an den Stützen abschneiden.
Es versteht sich, daß das Ausführungsbeispiel, das beschrieben wurde, modifiziert werden kann, insbesondere dadurch, daß technische
Äquivalente vorgesehen werden. Der Eahmen der Erfindung wird dadurch nicht verlassen.
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Claims (9)
- DR1-ING. H. H. WILHELM - D ι P L. - i N G. H. D A U S T E RD-7000 STUTTGART 1 - GYMNASIUMSTRASSE 31 B - TELEFON (07 11) 29 11 33Anmelder; Stuttgart, den 1. März 1979D 5/Cousin Freres Dr.W/Rrue Abbe BonpainVervicq Sud, Nord/FrankreichAnsprücheΛ) Verfahren zur Bestellung eines Hopfenfeldes, das aus einem Netz von Stangen bestellt, welche Metallkabel halten, an denen jeweils auf die Wurzelstöcke der Hopfenpflanzen ausgerichtete Haken befestigt sind und bei dem Pflöcke im Bereich der Wurzelstöcke im Boden verankert und Bänder o.dgl. zwischen den Pflöcken und den Haken gespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band oder eine Schnur zu einer hin- und hergehenden Vertikalbewegung zwischen den Metallkabeln und den Pflöcken veranlaßt und manuell jeweils an den Haken und an den Pflöcken befestigt wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem mit einem Korb versehenen Turm, der auf einem Anhängerchassis angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Band- oder Schnurvorrat (13) und mit Einrichtungen (11, 12) versehen ist, um die Schnur (1) zu einer hin- und hergehenden Vertikalbewegung zu veranlassen zwischen einer oberen Lage, in der es an den Haken9 0 § 8 3 7 / 0 ß 7 5-2-(4-) eingehängt werden kann und einer unteren Lage, in der es an den Pflöcken (3) befestigt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Hin- und Herbewegung der Schnur (1) mit einer endlosen Kette (11) versehen sind, die in Eingriff mit mindestens zwei Zahnrädern (8, 9, 10) besteht, von denen das eine (8) als Antrieb dient, und daß eine an der endlosen Kette (11) befestigte öse (12) vorgesehen ist, durch die die Schnur geführt ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3? dadurch gekennzeichnet, daß die Zuggeschwindigkeit der endlosen Kette (11) proportional zu der Fahrgeschwindigkeit des Traktors (T) ist.
- 5. Vorrichtung nach einem dei Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebszahnrad (8) mechanisch mit einem der Räder (15) d.es Turmgestelles (6) unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes verbunden ist.
- 6. Hopfenfeld, das nach dem Verfahren des Anspruches 1 bestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Schnur (1) eine Schnur aus Kunststoff, beispielsweise aus Polypropylen ist.
- 7. Hopfenfeld nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Metallkabeln (2) befestigten Haken (4) einen Klemmeffekt auf die Schnur (1) ausüben, um jedes seitliche Herausgleiten bei einem unbeabsichtigten Abreißen der Schnur zu verhindern.
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