DE2505729A1 - Einrichtung zur weinernte - Google Patents
Einrichtung zur weinernteInfo
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Description
PATLNI-ANVuALT
WOLFING SC^ULZ-ÜÖRLAM
WOLFING SC^ULZ-ÜÖRLAM
D-8000 MÜNCHEN 80 MAUERKIRCHERSTRASSE 31 TELEFON (089)9819 79
Zoei Sirvain
Busque
SCFE
F-81300 Graulhet
Einrichtung zur Weinernte
Die Erfindung bezieht sich auf eine entlang mindestens einer
Seite eines Weinstocks oder einer Reihe von Weinstöcken verfahrbare Einrichtung zur Weinernte mit einer Schüttelvorrichtung,
wobei die Schüttelvorrichtung mehrere in Abständen zumindest annähernd übereinander angeordnete Eingriffselemente aufweist,
die in eine von außen in den Weinstock hineinragende Arbeitsstellung einstellbar sind.
Derartige Einrichtungen sind bekannt. Hierbei verursachen die in den Weinstock hineinragenden Eingriffselemente Beschädigungen
am Weinstock und an den Trauben, μηά die große Anzahl von zusammen
mit den geernteten Trauben abfallenden, beschädigten Blättern macht die Trennung von Blättern und Trauben schwierig
und aufwendig.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß das Ernten
der Weinbeeren schonender für diese und für die Weinstöcke erfolgt.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichenteil
des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung ragen die Eingriffselemente der Schüttelvorrichtung mit ihrem in den Weinstock
eindringenden Teil nicht in Verfahrrichtung nach vorne, sondern
im wesentlichen schräg nach hinten. Dadurch legen sich die Reben des Weinstocks sanft an die Eingriffselernente an und
gleiten dann zwischen diesen hindurch, ohne beschädigt zu werden. Trotzdem werden durch die hin- und hergehende Bewegung
der Eingriffsglieder und die dadurch erreichte Schüttelbewe/^ung
die Trauben sicher abgeerntet.
Die hin- und hergehende Bewegung der Eingriffselemente kann
beispielsweise darin bestehen, daß diese mittels eines Vibrationsantriebs parallel zu sich selbst oder senkrecht zur Verfahrrichtung
in Schwingungen versetzt werden. Bei einer anderen möglichen Ausführungsform sind die Eingriffselernen to jeweils
an ihrem einen Ende um eine gemeinsame Hochachse hin- und herschwenkend
angetrieben, was in einfacher Weise dadurch erfolgen kann, daß die Eingriffselemente an ihren angetriebenen Enden an
einer gemeinsamen vertikalen angetriebenen Achse befestigt sind. Die Eingriffselemente führen dabei gewissermaßen eine Schvänzel-
oder Schlagbewegung aus.
Bei der letztgenannten Ausführungsform ist es an sich möglich,
den Schwenkbereich so groß zu wählen, daß die Eingriffselemente
in ihrer weiteren Endstellung, bei der sie nicht in den Weinstock
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eingreifen, mehr oder weniger in der Verfahrrichtung nach
vorne gerichtet sind. Ein derartig großer Schwenkbereich
von der Arbeitsstellung über eine in Gegenrichtung zur Verfahrrichtung nach hinten weisende Stellung bis zu der nach
vorne weisenden weiteren Endstellung erfordert jedoch
einen aufwendigen Antrieb,so daß es vorzuziehen ist, wenn
die Eingriffselemente in ihrer weiteren Endstellung einen
zu dem in der Arbeitsstellung eingenommenen Schrägwinkel entgegengesetzten Schrägwinkel von höchstens 9o° bezüglich
der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen, so daß der
Schwenkbereich höchstens 180° beträgt. Noch günstiger ist es, wenn der Schrägwinkel in der weiteren Endstellurg unter
30° liegt, da hierdurch die Baubreite der Einrichtung verringert werden kann. Als besonders zweckmäßig hat es sich
erwiesen, wenn die Eingriffselemente in der Arbeitsstellung
einen Winkel von 45 bezüglich der Gegenrichtung der Verfahrrichtung zum Weinstock hin und in der weiteren Endstellung
einen Winkel von 45° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung vom Weinstock weg einnehmen, so daß der Schwenkbereich
90° beträgt.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß bezüglich
der Verfahrrichtung beiderseits des Weinstocks oder der Reihe von Weinstöcken zwei Schüttelvorrichtungen paarweise
angeordnet sind. Die Einrichtung kann auch zwei oder noch mehr Paare von derartigen Schüttelvorrichtungen aufweisen, wobei
die Paare in Abständen voneinander in Verfahrrichtung hintereinander angeordnet sind.
Bei paarweiser Anordnung der Schüttelvorrichtungen können diese
so betrieben werden, daß die Eingriffselemente der einen Schüttelvorrichtung gegenüber den Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung
in gegensinniger Schwenkbewegung angetrieben sind,
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so daß alle Eingriffselemente zumindest annähernd gleichzeitig die jeweilige Arbeitsstellung erreichen. Die hierbei von den
Schüttelvorrichtungen auf das Gestell der Einrichtung ausgeübten, seitwärts gerichteten Kräfte kompensieren sich dann,
so daß einem Schlingern der Einrichtung beim Verfahren vorgebeugt wird.
Alternativ zur vorgenannten Betriebsweise ist es auch möglich, die Eingriffselemente der einen Schüttelvorrichtung mit den
Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung in gleichsinniger "Schwenkrichtung anzutreiben, so daß beim Erreichen
der Arbeitsstellung der Eingriffselemente einer Schüttelvorrichtung die Eingriffselemente der jeweils anderen Schüttelvorrichtung
die weitere Endstellung zumindest annähernd erreichen und umgekehrt. Hierbei sind die beim Ziehen der Einrichtung erforderlichen
Kräfte gleichmäßiger verteilt;' die beim Erreichen der Arbeitsstellung und bei der Bewegungsumkehr in der Arbeitsstellung
auftretenden Kräfte in der Verfahrrichtung jnachen sich weniger stark ruckweise bemerkbar.
Weitere Ausgestaltungen sind in Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Vorderansicht von Teilen einer Einrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig, 2 eine Draufsicht auf die Sammelvorrichtung der Einrichtung
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Sammelvorrichtung gemäß Fig.
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Fig. 1 zeigt einen Blick auf die Einrichtung vom Fahrersitz der sie ziehenden Zugmaschine, wobei nicht in der Zeichenebene
befindliche Teile zum besseren Verständnis in der Zeichenebene gezeigt sind. Die Einrichtung weist ein Gestell 1 auf, das eine
Reihe von Weinstöcken überbrückt und über seitliche Stützen 2 und Räder auf dem Boden zwischen den Weinstockreihen abgestützt
und mittels der Räder verfahrbar ist. Alternativ wäre es ebenfalls möglich, das Gestell 1 an der Zugmaschine aufzuhängen.
Als Zugmaschine wird zweckmäßig ein"Stelzen"-Traktor verwendet,
der wie die Einrichtung selbst mit seinen linken Rädern in einer Reihe und mit seinen rechten Rädern in einer benachbarten
Reihe fährt, so daß er die Weinstockreihe zwischen die Räder nimmt.
Die seitlichen Stützen 2 sind von Hydraulikzylindern gebildet, deren Länge von der Zugmaschine aus einstellbar ist. Hierdurch
kann die Höhenlage des Gestells 1 und der von ihm getragenen Schüttelvorrichtungen verstellt werden, um die Einrichtung der
jeweiligen Bodenneigung und Höhe der Weinstöcke anzupassen. Die Stützen 2 und die Achsen der Schüttelvorrichtungen werden
hierdurch stets in senkrechter Stellung gehalten,und die Schüttelvorrichtungen
werden in die jeweils günstigste Höhenlage bezüglich der Reben gebracht.
Die beiden vorgesehenen Schüttelvorrxchtungen weisen jeweils'
eine vertikale Achse auf, die an ihrem oberen Ende im Gestell 1 drehbar geführt und in nicht näher dargestellter Weise hin- und
herschwenkend angetrieben ist. Der Abstand der beiden Achsen kann verstellbar sein. Zusammen mit der Höhenverstellbarkeit
des Gestells 1 ist so eine Anpassung an die verschiedensten Geländebedingungen und an die verschiedenen Aufzuchtarten von
Weinreben möglich - die Einrichtung kann bei im Spalier gezogenen,
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niedrig-buschförmigen und höheren einzelstehenden Weinstöcken
verwendet werden, und auch eine Aberntung von in Lauben wachsenden Weinstöcken ist von jeweils einer Seite des Weinstocks her
möglich,· wenn die Einrichtung abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel
nur eine einzige Schüttelvorrichtung aufweist, die ggf. eine der Laube angepaßte Form aufweist.
Die Schüttelvorrichtungen weisen weiter jeweils als Eingriffselemente Stangen 3 von gegenüber der Länge geringem Durchmesser
auf, die in Abständen übereinander jeweils an ihrem vorderen und äußeren Ende an der vertikalen Achse der Schüttelvorrichtung
befestigt sind. Die Stangen 3 erstrecken sich bei ihrer in Fig. 1 dargestellten Arbeitsstellung von der Stange aus schräg nach
hinten, ragen also in Fig. 1 aus der Zeichenebene nach hinten. Abweichend von der beim Ausführungsbeispiel gezeigten kammartigen
Anordnung der Stangen 3 jeder Schüttelvorrichtung genau übereinander wäre es ebenfalls möglich, jeweils in Höhenrichtung benachbarte
Stangen 3 in horizontaler Richtung um einen geringen Winkelbetrag zu versetzen, so daß die Stangen 3 jeder Schüttelvorrichtung
mit ihren äußeren Enden eine gewundene Linie beschreiben. Es kann so bei gleicher Länge aller Stangen 3 beispielsweise
erreicht werden, daß die unteren und oberen Stangen 3 in der Arbeitsstellung stärker in den Weinstock eindringen, während
die mittleren Stangen 3 weniger stark eindringen, wodurch eine Anpassung an die Form des Weinstocks erreicht, wird.
Die Stangen 3 der in Fig, 1 linken Schüttelvorrichtung und die
Stangen 3 der in Fig. 1 rechten Schüttelvorrichtung sind paarweise derart angeordnet, daß sich jeweils zwei Stangen 3 auf
gleicher Höhe befinden. Durch den Antrieb der vertikalen Achsen der Schüttelvorrichtungen werden die Stangen 3 hin- und hergehend
verschwenkt. Die Verschwenkbewegung verläuft jeweils aus der in
Fig. 1 dargestellten Arbeitsstellung durch eine Stellung hindurch,
bei der die Stangen 3 in Gegenrichtung zur Verfahrrichtung weisen
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und somit hinter den vertikalen Achsen in Fig. 1 nicht sichtbar sind, bis zu einer zweiten, nicht gezeigten Endstellung und zurück.
Dabei weisen die Stangen 3 stets bezüglich der Verfahrrichtung mehr oder weniger nach hinten. Die Reben des Weinstocks legen
sich daher relativ sanft an die Stangen 3 an, und es ist ausgeschlossen, daß die freien Enden der Stangen 3 in die Reben, die
Blätter und die Trauben hineinstechen. Werden die vertikalen Achsen über ein Kurbelgetriebe verschwenkt, so ergibt sich vorteilhafterweise
eine sinusförmige Bewegung mit sanfter Bewegungsumkehr in der Arbeitsstellung, wodurch bei deren Erreichen eine schlagartige
Belastung der Reben vermieden wird. Jedoch werden durch den Eingriff
der Stangen 3 in den Weinstock die Reben und Trauben so geschüttelt,
daß die Traubenbeeren und Teile von Trauben und unzerteilte Trauben
abfallen. Dabei ist es von besonderem Vorteil, daß die Stangen bei ihrer Verstellung zur Arbeitsstellung hin eine starke Bewegung?-
komponente quer zur Verfahrrichtung und radial auf den Weinstock hin haben, da hierdurch die Trauben von den Reben unter einer Längsbelastung
der Reben abgestreift werden, was gegenüber einer Querbelastung der elastischen Reben zu einer höheren Ausbeute an Trauben
und einer geringeren Verletzung der Reben führt.
Unterhalb jeder Schüttelvorrichtung ist eine Sammelvorrichtung
angeordnet, die eine sich in der Verfahrrichtung erstreckende Wanne 4 umfaßt. Die Wanne 4 trägt an ihrem dem Weinstock zugewandten
oberen Rand jeweils eine schräg nach oben zum Stamm des
Weinstocks hin geneigte, elastische Schürze 5, die nahe dem Stamm herabfallende Traubenbeeren und Trauben zur Sammelvorrichtung hinleitet und die vorzugsweise aus einem zähelastischen Material wie
Kunststoff besteht. Die Schürzen 5 beider Sammelvorrichtungen können eine derartige Breite haben, daß ihre oberen, freien Ränder
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in ungenutztem Zustand nahe nebeneinander liegen und bei der Benutzung beiderseits des Stamms des Weinstocks an diesem entlangstreifen.
Der Großteil der herabgefallenen Traubenbeeren und Trauben ebenso wie herabgefallene Blätter und dergl. Verunreinigungen
gelangen auf die Oberseiten von zwei Förderern, die sich in der Verfahrrichtung erstrecken und Teile der Sammelvorrichtungen
bilden. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel können die in Fig. 1 dargestellten Schürzen 5 an ihren unteren Enden vorteilhafterweise
so verlängert werden, daß sich diese Enden bis zur Oberseite des jeweiligen Förderers hin erstrecken, so daß sämtliches
auf die Schürzen 5 fallendes Gut ausschließlich auf die
Oberseite der Förderer gelangt. Ebenso ist es möglich, an den dem Weinstock abgewandten äußeren, oberen Rändern der Wannen 4
weitere Schürzen vorzusehen, die auf dieser Seite herabfallendes Gut ebenfalls zur Oberseite des jeweiligen Förderers leiten.
Der Aufbau einer Sammelvorrichtung mit ihrem Förderer ist in
Fig. 2 und 3 näher dargestellt. Der Förderer ist als Doppelkettenförderer ausgebildet, d.h. er weist zwei parallel zueinander
über zwei Paare von Kettenrädern umlaufende, endlose Ketten auf. Zwischen den Ketten ist ein endloses Gitter 6 oder Drahtgeflecht
aufgespannt, das mit den Ketten umläuft. Weiter weist der Förderer in Abständen untereinander angeordnete, sich quer zur Förderrichtung
erstreckende und von dem Gitter 6 nach außen ragende Mitnehmerstege 7 auf. Der Boden der sich unterhalb des Förderers
befindenden Wanne M- hat von dem Gitter-Untertrum, d.h. dem auf
der Unterseite des Förderers umlaufenden Teil des Gitters 6, einen Abstand, der gleich der Höhe oder - wie beim Ausführungsbeispiel geringfügig
größer als die Höhe der Mitnehmerstege 7 ist.
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Die Maschenweite des Gitters 6 ist größer als der Durchmesser
von einzelnen Traubenbeeren. Sobald diese auf die Oberseite des Förderers gelangen, fallen sie daher durch Gitter-Obertrum
und Gitter-Untertrum hindurch auf den Boden der Wanne kt Blätter
und nicht oder wenig zerteilte Trauben, werden dagegen auf dem Gitter-Obertrum zu dem in dessen Förderrichtung hinteren Ende
des Förderers mitgenommen. Das hintere Ende des Förderers liegt bei dem Ausführungsbeispiel am hinteren Ende der Einrichtung.
Die Förderrichtung des Obertrums des Förderers ist also der Verfahrrichtung
entgegengesetzt. Hierdurch wird beim Verfahren der Einrichtung eine nur geringe Relativbewegung zwischen dem Weinstock
und der Oberseite des Förderers erreicht, und gewünschtenfalls
kann eine solche Relativbewegung ganz vermieden werden. Dies wiederum hat den Vorteil, daß auf die Oberseite des Förderers
herabfallende Trauben zwar in ihrem Fall aufgefangen, jedoch nicht auch noch zusätzlich in der Verfahrrichtung beschleunigt
werden, was eine möglichst schonende Behandlung gewährleistet.
Die Sammelvorrichtung weist einen am hinteren Ende des Förderers angeordneten Ventilator 10 auf, der die dorthin geförderten
Blätter und ähnlichen leichten Verunreinigungen quer zur Förderrichtung
entfernt, vorzugsweise absaugt. Dagegen passieren die teilweise oder nicht zerteilten Trauben den Ventilator und gelangen
so zum Boden der Wanne 1. Auf diesem werden sie ebenso
wie die durch das Gitter 6 hxndurchgefallenen Traubenbeeren von. den Mitnehmerstegen 7 des Förderers zum vorderen Ende geschoben.
An dem in Förderrichtung des Untertrums liegenden Ende des Förderers, also im Ausführungsbeispiel an dem in der Verfahrrichtung
liegenden vorderen Ende, ist bei beiden SammeIvorrichtungen jeweils eine Fördervorrichtung vorgesehen,mittels welcher
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die in der Sammelvorrichtung gesammelten Traubenbeeren in eine Aufbewahrungsvorrichtung überführbar sind, bei der es
sich um eine vorzugsweise in einer benachbarten Reihe von Weinstöcken parallel zu der Sammelvorrichtung verfahrbare
Wanne oder dergl. handeln kann. Die Fördervorrichtung umfaßt jeweils einen Schneckenförderer 8, der quer zur Verfahrrichtung
liegt und sich zumindest über die Breite der Mitnehmerstege 7 erstreckt. Durch den Schneckenförderer 8 wird das
geerntete Gut einer Pumpe 9 zugeführt, an die jeweils eine Rohr- und/oder Schlauchleitung zur Aufbewahrungsvorrichtung
anschließt.
Der Antrieb der Schüttelvorrichtungen, der Förderer der Sammelvorrichtungen,
der Ventilatoren 1O5 der Schneckenförderer 8
und der Pumpen 9 kann in beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise
mittels elektrischer Motoren, die von der Zugmaschine aus mit Strom gespeist werden, oder über eine Kupplung von einer
an der Zugmaschine vorgesehenen Antriebswelle.
Die Sammelvorrichtungen sind ebenso wie die Schüttelvorrichtungen vorzugsweise hinsichtlich ihrer Höhe und ihres seitlichen
Abstands zum Stamm des Weinstocks verstellbar. Hierzu hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Sammelvorrichtungen einschließlich
der Schneckenförderer 8 und Pumpen 9 jeweils an Schwxangarmen
aufzuhängen, die am Gestell 1 schwenkbar befestigt sind, wobei ebenfalls am Gestell 1 angehängte Kompensationsfedern
die Schwingarme in der jeweils gewünschten Stellung halten.
Zum Abernten von sehr niedrigen Weinstöcken kann die Einrichtung mit nicht gezeigten FührungsmitteIn versehen werden, die die
nahe dem Erdboden befindlichen Reben anheben, bevor die Stangen mit ihnen in Eingriff gebracht werden.
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Claims (1)
- PATENTANWALT
WOLFGANG SCHULZ-DÖRLAMD-8000 MÜNCHEN 80
MAUERKIRCHERSTRASSE 31 TELEFON (089)9819 79ZoSl SirvainBusque SGFEΓ-813ΟΟ GraulhetANSPRÜCHEEntlang mindestens einer Seite eines Weinstocks oder einer Reihe von Weinstöcken verfahrbare Einrichtung zur Weinernte mit einer Schüttelvorrichtung, wobei die Schüttelvorrichtung mehrere in Abständen zumindest annähernd übereinander angeordnete Eingriffselemente aufweist, die in eine von außen in den Weinstock hineinragende Arbeitsstellung einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) in zumindest annähernd waagerechter Richtung zwischen der Arbeitsstellung und einer weiteren Endstellung hin- und hergehend angetrieben verstellbar sind, daß die Eingriffsglieder in der Arbeitsstellung einen Schrägwinkel von höchstens bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen und daß die Verstellung aus der Arbeitsstellung heraus zur weiteren Endstellung hin zumindest anfänglich unter Beibehaltung oder Verringerung des Schrägwinkels erfolgt.509833/03062. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) Stangen von vorzugsweise gegenüber der Länge geringem Durchmesser sind.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) jeweils an ihrem einen Ende um eine gemeinsame Hochachse hin- und herschwenkend angetrieben sind.4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) an ihren angetriebenen Enden an einer gemeinsamen vertikalen, angetrfebenen Achse befestigt sind.5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) in ihrer weiteren Endstellung einen zu dem in der Arbeitsstellung eingenommenen Schrägwinkel entgegengesetzten Schrägwinkel von höchstens 90° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen.6. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsglieder (3) in der Arbeitsstellung einen Schrägwinkel von annähernd 45° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen.7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder nach Anspruch 5 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente C3) in ihrer weiteren Endstellung einen zu dem in der Arbeitsstellung eingenommenen Schrägwinkel entgegengesetzten Schrägwinkel von annähernd 45° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen.8. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens zwei paarweise bezüglich der Verfahrrichtung beiderseits des Weinstocks oder der Reihe von Weinstöcken angeordnete Schüttelvorrichtungen.509833/03069. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 oder Anspruch 7 sowie nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriff selemente (3) der einen Schüttelvorrichtung gegenüber den Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung in gegensinniger Schwenkrichtung angetrieben sind, so daß alle Eingriffselemente zumindest annähernd gleichzeitig die jeweilige Arbeitsstellung erreichen. ·10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 oder 7 und nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) der einen Schüttelvorrichtung mit den Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung in gleichsinniger Schwenkrichtung angetrieben sind, so daß beim Erreichen der Arbeitsstellung der Eingriffselemente einer Schüttelvorrichtung die Eingriffselemente der jeweils anderen Schüttelvorrichtung die weitere Endstellung zumindest annähernd erreichen und umgekehrt.11. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schüttelvorrichtung eine die herabfallenden Traubenbeeren aufnehmende Sammelvorrichtung (1I-, 6, 7) angeordnet ist.12. Einrichtung nach Ansprach 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sammelvorrichtung (·+, 6, 7) eine. schräg nach oben zum Stamm des Weinstocks hin geneigte, elastische Schürze (5) befestigt ist, die nahe dem Stamm herabfallende Traubenbeeren zur Sammelvorrichtung hinleitet.13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (5) aus einem zähelastischen Material, vorzugsweise einem Kunststoff, besteht.IU. Einrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung (4, 6, 7) einen sich in der Verfahrrichtung erstreckenden Förderer, vorzugsweise509833/0306einen Doppelkettenförderer, mit einer umlaufenden Folge von Gittern oder einem umlaufenden endlosen Gitter (6) oder dergl. sowie mit in Abständen untereinander angeordneten, sich quer zur Förderrichtung erstreckenden und von dem Gitter oder den Gittern nach außen ragenden Mitnehmerstegen (7) aufweist, wobei die Gittermaschenweite größer als der Durchmesser von Traubenbeeren ist, daß unterhalb des Förderers eine Wanne (4) angeordnet ist, deren Boden einen Abstand vom Gitter-Untertrum hat, der annähernd gleich der Höhe der Mitnehmerstege ist, und daß an dem in Förderrichtung des Obertrums des Förderers hinteren Ende des Förderers ein Ventilator (10) vorgesehen ist, der Blätter und dergl. Verunreinigungen quer zur Förderrichtung des Förderers entfernt, vorzugsweise absaugt.15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in Förderrichtung des Untertrums liegenden Ende des Förderers eine Fördervorrichtung (8, 9) vorgesehen ist, mittels welcher die in der Sammelvorrichtung (4, 6, 7) gesammelten Traubenbeeren in eine Aufbewahrungsvorrichtung überführbar sind.16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß[ die Fördervorrichtung (8, 9) einen Schneckenförderer (8) sowie eine vorzugsweise in eine nachgeschaltete Rohr- und/ oder Schlauchleitung eingeschaltete Pumpe (9) aufweist.17. Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbewahrungsvorrichtung eine vorzugsweise in einer benachbarten Reihe von Weinstöcken verfahrbare Wanne oder dergl. aufweist.18. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage der Schüttelvorrichtung verstellbar ist.509833/0306ffLeerseite
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| OHJ | Non-payment of the annual fee |