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DE2505729A1 - Einrichtung zur weinernte - Google Patents

Einrichtung zur weinernte

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Publication number
DE2505729A1
DE2505729A1 DE19752505729 DE2505729A DE2505729A1 DE 2505729 A1 DE2505729 A1 DE 2505729A1 DE 19752505729 DE19752505729 DE 19752505729 DE 2505729 A DE2505729 A DE 2505729A DE 2505729 A1 DE2505729 A1 DE 2505729A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
engagement elements
conveyor
working position
travel
shaking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752505729
Other languages
English (en)
Inventor
Zoel Sirven
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2505729A1 publication Critical patent/DE2505729A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/28Vintaging machines, i.e. grape harvesting machines
    • A01D46/285Vintaging machines, i.e. grape harvesting machines with means for separating leaves and grapes, e.g. pneumatical means like blowing or aspirating devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

PATLNI-ANVuALT
WOLFING SC^ULZ-ÜÖRLAM
D-8000 MÜNCHEN 80 MAUERKIRCHERSTRASSE 31 TELEFON (089)9819 79
Zoei Sirvain
Busque SCFE
F-81300 Graulhet
Einrichtung zur Weinernte
Die Erfindung bezieht sich auf eine entlang mindestens einer Seite eines Weinstocks oder einer Reihe von Weinstöcken verfahrbare Einrichtung zur Weinernte mit einer Schüttelvorrichtung, wobei die Schüttelvorrichtung mehrere in Abständen zumindest annähernd übereinander angeordnete Eingriffselemente aufweist, die in eine von außen in den Weinstock hineinragende Arbeitsstellung einstellbar sind.
Derartige Einrichtungen sind bekannt. Hierbei verursachen die in den Weinstock hineinragenden Eingriffselemente Beschädigungen am Weinstock und an den Trauben, μηά die große Anzahl von zusammen mit den geernteten Trauben abfallenden, beschädigten Blättern macht die Trennung von Blättern und Trauben schwierig und aufwendig.
509833/0306
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß das Ernten der Weinbeeren schonender für diese und für die Weinstöcke erfolgt.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung ragen die Eingriffselemente der Schüttelvorrichtung mit ihrem in den Weinstock eindringenden Teil nicht in Verfahrrichtung nach vorne, sondern im wesentlichen schräg nach hinten. Dadurch legen sich die Reben des Weinstocks sanft an die Eingriffselernente an und gleiten dann zwischen diesen hindurch, ohne beschädigt zu werden. Trotzdem werden durch die hin- und hergehende Bewegung der Eingriffsglieder und die dadurch erreichte Schüttelbewe/^ung die Trauben sicher abgeerntet.
Die hin- und hergehende Bewegung der Eingriffselemente kann beispielsweise darin bestehen, daß diese mittels eines Vibrationsantriebs parallel zu sich selbst oder senkrecht zur Verfahrrichtung in Schwingungen versetzt werden. Bei einer anderen möglichen Ausführungsform sind die Eingriffselernen to jeweils an ihrem einen Ende um eine gemeinsame Hochachse hin- und herschwenkend angetrieben, was in einfacher Weise dadurch erfolgen kann, daß die Eingriffselemente an ihren angetriebenen Enden an einer gemeinsamen vertikalen angetriebenen Achse befestigt sind. Die Eingriffselemente führen dabei gewissermaßen eine Schvänzel- oder Schlagbewegung aus.
Bei der letztgenannten Ausführungsform ist es an sich möglich, den Schwenkbereich so groß zu wählen, daß die Eingriffselemente in ihrer weiteren Endstellung, bei der sie nicht in den Weinstock
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eingreifen, mehr oder weniger in der Verfahrrichtung nach vorne gerichtet sind. Ein derartig großer Schwenkbereich von der Arbeitsstellung über eine in Gegenrichtung zur Verfahrrichtung nach hinten weisende Stellung bis zu der nach vorne weisenden weiteren Endstellung erfordert jedoch einen aufwendigen Antrieb,so daß es vorzuziehen ist, wenn die Eingriffselemente in ihrer weiteren Endstellung einen zu dem in der Arbeitsstellung eingenommenen Schrägwinkel entgegengesetzten Schrägwinkel von höchstens 9o° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen, so daß der Schwenkbereich höchstens 180° beträgt. Noch günstiger ist es, wenn der Schrägwinkel in der weiteren Endstellurg unter 30° liegt, da hierdurch die Baubreite der Einrichtung verringert werden kann. Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn die Eingriffselemente in der Arbeitsstellung einen Winkel von 45 bezüglich der Gegenrichtung der Verfahrrichtung zum Weinstock hin und in der weiteren Endstellung einen Winkel von 45° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung vom Weinstock weg einnehmen, so daß der Schwenkbereich 90° beträgt.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß bezüglich der Verfahrrichtung beiderseits des Weinstocks oder der Reihe von Weinstöcken zwei Schüttelvorrichtungen paarweise angeordnet sind. Die Einrichtung kann auch zwei oder noch mehr Paare von derartigen Schüttelvorrichtungen aufweisen, wobei die Paare in Abständen voneinander in Verfahrrichtung hintereinander angeordnet sind.
Bei paarweiser Anordnung der Schüttelvorrichtungen können diese so betrieben werden, daß die Eingriffselemente der einen Schüttelvorrichtung gegenüber den Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung in gegensinniger Schwenkbewegung angetrieben sind,
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so daß alle Eingriffselemente zumindest annähernd gleichzeitig die jeweilige Arbeitsstellung erreichen. Die hierbei von den Schüttelvorrichtungen auf das Gestell der Einrichtung ausgeübten, seitwärts gerichteten Kräfte kompensieren sich dann, so daß einem Schlingern der Einrichtung beim Verfahren vorgebeugt wird.
Alternativ zur vorgenannten Betriebsweise ist es auch möglich, die Eingriffselemente der einen Schüttelvorrichtung mit den Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung in gleichsinniger "Schwenkrichtung anzutreiben, so daß beim Erreichen der Arbeitsstellung der Eingriffselemente einer Schüttelvorrichtung die Eingriffselemente der jeweils anderen Schüttelvorrichtung die weitere Endstellung zumindest annähernd erreichen und umgekehrt. Hierbei sind die beim Ziehen der Einrichtung erforderlichen Kräfte gleichmäßiger verteilt;' die beim Erreichen der Arbeitsstellung und bei der Bewegungsumkehr in der Arbeitsstellung auftretenden Kräfte in der Verfahrrichtung jnachen sich weniger stark ruckweise bemerkbar.
Weitere Ausgestaltungen sind in Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Vorderansicht von Teilen einer Einrichtung gemäß der Erfindung;
Fig, 2 eine Draufsicht auf die Sammelvorrichtung der Einrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Sammelvorrichtung gemäß Fig.
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Fig. 1 zeigt einen Blick auf die Einrichtung vom Fahrersitz der sie ziehenden Zugmaschine, wobei nicht in der Zeichenebene befindliche Teile zum besseren Verständnis in der Zeichenebene gezeigt sind. Die Einrichtung weist ein Gestell 1 auf, das eine Reihe von Weinstöcken überbrückt und über seitliche Stützen 2 und Räder auf dem Boden zwischen den Weinstockreihen abgestützt und mittels der Räder verfahrbar ist. Alternativ wäre es ebenfalls möglich, das Gestell 1 an der Zugmaschine aufzuhängen. Als Zugmaschine wird zweckmäßig ein"Stelzen"-Traktor verwendet, der wie die Einrichtung selbst mit seinen linken Rädern in einer Reihe und mit seinen rechten Rädern in einer benachbarten Reihe fährt, so daß er die Weinstockreihe zwischen die Räder nimmt.
Die seitlichen Stützen 2 sind von Hydraulikzylindern gebildet, deren Länge von der Zugmaschine aus einstellbar ist. Hierdurch kann die Höhenlage des Gestells 1 und der von ihm getragenen Schüttelvorrichtungen verstellt werden, um die Einrichtung der jeweiligen Bodenneigung und Höhe der Weinstöcke anzupassen. Die Stützen 2 und die Achsen der Schüttelvorrichtungen werden hierdurch stets in senkrechter Stellung gehalten,und die Schüttelvorrichtungen werden in die jeweils günstigste Höhenlage bezüglich der Reben gebracht.
Die beiden vorgesehenen Schüttelvorrxchtungen weisen jeweils' eine vertikale Achse auf, die an ihrem oberen Ende im Gestell 1 drehbar geführt und in nicht näher dargestellter Weise hin- und herschwenkend angetrieben ist. Der Abstand der beiden Achsen kann verstellbar sein. Zusammen mit der Höhenverstellbarkeit des Gestells 1 ist so eine Anpassung an die verschiedensten Geländebedingungen und an die verschiedenen Aufzuchtarten von Weinreben möglich - die Einrichtung kann bei im Spalier gezogenen,
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niedrig-buschförmigen und höheren einzelstehenden Weinstöcken verwendet werden, und auch eine Aberntung von in Lauben wachsenden Weinstöcken ist von jeweils einer Seite des Weinstocks her möglich,· wenn die Einrichtung abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel nur eine einzige Schüttelvorrichtung aufweist, die ggf. eine der Laube angepaßte Form aufweist.
Die Schüttelvorrichtungen weisen weiter jeweils als Eingriffselemente Stangen 3 von gegenüber der Länge geringem Durchmesser auf, die in Abständen übereinander jeweils an ihrem vorderen und äußeren Ende an der vertikalen Achse der Schüttelvorrichtung befestigt sind. Die Stangen 3 erstrecken sich bei ihrer in Fig. 1 dargestellten Arbeitsstellung von der Stange aus schräg nach hinten, ragen also in Fig. 1 aus der Zeichenebene nach hinten. Abweichend von der beim Ausführungsbeispiel gezeigten kammartigen Anordnung der Stangen 3 jeder Schüttelvorrichtung genau übereinander wäre es ebenfalls möglich, jeweils in Höhenrichtung benachbarte Stangen 3 in horizontaler Richtung um einen geringen Winkelbetrag zu versetzen, so daß die Stangen 3 jeder Schüttelvorrichtung mit ihren äußeren Enden eine gewundene Linie beschreiben. Es kann so bei gleicher Länge aller Stangen 3 beispielsweise erreicht werden, daß die unteren und oberen Stangen 3 in der Arbeitsstellung stärker in den Weinstock eindringen, während die mittleren Stangen 3 weniger stark eindringen, wodurch eine Anpassung an die Form des Weinstocks erreicht, wird.
Die Stangen 3 der in Fig, 1 linken Schüttelvorrichtung und die Stangen 3 der in Fig. 1 rechten Schüttelvorrichtung sind paarweise derart angeordnet, daß sich jeweils zwei Stangen 3 auf gleicher Höhe befinden. Durch den Antrieb der vertikalen Achsen der Schüttelvorrichtungen werden die Stangen 3 hin- und hergehend verschwenkt. Die Verschwenkbewegung verläuft jeweils aus der in Fig. 1 dargestellten Arbeitsstellung durch eine Stellung hindurch, bei der die Stangen 3 in Gegenrichtung zur Verfahrrichtung weisen
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und somit hinter den vertikalen Achsen in Fig. 1 nicht sichtbar sind, bis zu einer zweiten, nicht gezeigten Endstellung und zurück. Dabei weisen die Stangen 3 stets bezüglich der Verfahrrichtung mehr oder weniger nach hinten. Die Reben des Weinstocks legen sich daher relativ sanft an die Stangen 3 an, und es ist ausgeschlossen, daß die freien Enden der Stangen 3 in die Reben, die Blätter und die Trauben hineinstechen. Werden die vertikalen Achsen über ein Kurbelgetriebe verschwenkt, so ergibt sich vorteilhafterweise eine sinusförmige Bewegung mit sanfter Bewegungsumkehr in der Arbeitsstellung, wodurch bei deren Erreichen eine schlagartige Belastung der Reben vermieden wird. Jedoch werden durch den Eingriff der Stangen 3 in den Weinstock die Reben und Trauben so geschüttelt, daß die Traubenbeeren und Teile von Trauben und unzerteilte Trauben abfallen. Dabei ist es von besonderem Vorteil, daß die Stangen bei ihrer Verstellung zur Arbeitsstellung hin eine starke Bewegung?- komponente quer zur Verfahrrichtung und radial auf den Weinstock hin haben, da hierdurch die Trauben von den Reben unter einer Längsbelastung der Reben abgestreift werden, was gegenüber einer Querbelastung der elastischen Reben zu einer höheren Ausbeute an Trauben und einer geringeren Verletzung der Reben führt.
Unterhalb jeder Schüttelvorrichtung ist eine Sammelvorrichtung angeordnet, die eine sich in der Verfahrrichtung erstreckende Wanne 4 umfaßt. Die Wanne 4 trägt an ihrem dem Weinstock zugewandten oberen Rand jeweils eine schräg nach oben zum Stamm des Weinstocks hin geneigte, elastische Schürze 5, die nahe dem Stamm herabfallende Traubenbeeren und Trauben zur Sammelvorrichtung hinleitet und die vorzugsweise aus einem zähelastischen Material wie Kunststoff besteht. Die Schürzen 5 beider Sammelvorrichtungen können eine derartige Breite haben, daß ihre oberen, freien Ränder
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in ungenutztem Zustand nahe nebeneinander liegen und bei der Benutzung beiderseits des Stamms des Weinstocks an diesem entlangstreifen.
Der Großteil der herabgefallenen Traubenbeeren und Trauben ebenso wie herabgefallene Blätter und dergl. Verunreinigungen gelangen auf die Oberseiten von zwei Förderern, die sich in der Verfahrrichtung erstrecken und Teile der Sammelvorrichtungen bilden. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel können die in Fig. 1 dargestellten Schürzen 5 an ihren unteren Enden vorteilhafterweise so verlängert werden, daß sich diese Enden bis zur Oberseite des jeweiligen Förderers hin erstrecken, so daß sämtliches auf die Schürzen 5 fallendes Gut ausschließlich auf die Oberseite der Förderer gelangt. Ebenso ist es möglich, an den dem Weinstock abgewandten äußeren, oberen Rändern der Wannen 4 weitere Schürzen vorzusehen, die auf dieser Seite herabfallendes Gut ebenfalls zur Oberseite des jeweiligen Förderers leiten.
Der Aufbau einer Sammelvorrichtung mit ihrem Förderer ist in Fig. 2 und 3 näher dargestellt. Der Förderer ist als Doppelkettenförderer ausgebildet, d.h. er weist zwei parallel zueinander über zwei Paare von Kettenrädern umlaufende, endlose Ketten auf. Zwischen den Ketten ist ein endloses Gitter 6 oder Drahtgeflecht aufgespannt, das mit den Ketten umläuft. Weiter weist der Förderer in Abständen untereinander angeordnete, sich quer zur Förderrichtung erstreckende und von dem Gitter 6 nach außen ragende Mitnehmerstege 7 auf. Der Boden der sich unterhalb des Förderers befindenden Wanne M- hat von dem Gitter-Untertrum, d.h. dem auf der Unterseite des Förderers umlaufenden Teil des Gitters 6, einen Abstand, der gleich der Höhe oder - wie beim Ausführungsbeispiel geringfügig größer als die Höhe der Mitnehmerstege 7 ist.
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Die Maschenweite des Gitters 6 ist größer als der Durchmesser von einzelnen Traubenbeeren. Sobald diese auf die Oberseite des Förderers gelangen, fallen sie daher durch Gitter-Obertrum und Gitter-Untertrum hindurch auf den Boden der Wanne kt Blätter und nicht oder wenig zerteilte Trauben, werden dagegen auf dem Gitter-Obertrum zu dem in dessen Förderrichtung hinteren Ende des Förderers mitgenommen. Das hintere Ende des Förderers liegt bei dem Ausführungsbeispiel am hinteren Ende der Einrichtung. Die Förderrichtung des Obertrums des Förderers ist also der Verfahrrichtung entgegengesetzt. Hierdurch wird beim Verfahren der Einrichtung eine nur geringe Relativbewegung zwischen dem Weinstock und der Oberseite des Förderers erreicht, und gewünschtenfalls kann eine solche Relativbewegung ganz vermieden werden. Dies wiederum hat den Vorteil, daß auf die Oberseite des Förderers herabfallende Trauben zwar in ihrem Fall aufgefangen, jedoch nicht auch noch zusätzlich in der Verfahrrichtung beschleunigt werden, was eine möglichst schonende Behandlung gewährleistet.
Die Sammelvorrichtung weist einen am hinteren Ende des Förderers angeordneten Ventilator 10 auf, der die dorthin geförderten Blätter und ähnlichen leichten Verunreinigungen quer zur Förderrichtung entfernt, vorzugsweise absaugt. Dagegen passieren die teilweise oder nicht zerteilten Trauben den Ventilator und gelangen so zum Boden der Wanne 1. Auf diesem werden sie ebenso wie die durch das Gitter 6 hxndurchgefallenen Traubenbeeren von. den Mitnehmerstegen 7 des Förderers zum vorderen Ende geschoben.
An dem in Förderrichtung des Untertrums liegenden Ende des Förderers, also im Ausführungsbeispiel an dem in der Verfahrrichtung liegenden vorderen Ende, ist bei beiden SammeIvorrichtungen jeweils eine Fördervorrichtung vorgesehen,mittels welcher
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die in der Sammelvorrichtung gesammelten Traubenbeeren in eine Aufbewahrungsvorrichtung überführbar sind, bei der es sich um eine vorzugsweise in einer benachbarten Reihe von Weinstöcken parallel zu der Sammelvorrichtung verfahrbare Wanne oder dergl. handeln kann. Die Fördervorrichtung umfaßt jeweils einen Schneckenförderer 8, der quer zur Verfahrrichtung liegt und sich zumindest über die Breite der Mitnehmerstege 7 erstreckt. Durch den Schneckenförderer 8 wird das geerntete Gut einer Pumpe 9 zugeführt, an die jeweils eine Rohr- und/oder Schlauchleitung zur Aufbewahrungsvorrichtung anschließt.
Der Antrieb der Schüttelvorrichtungen, der Förderer der Sammelvorrichtungen, der Ventilatoren 1O5 der Schneckenförderer 8 und der Pumpen 9 kann in beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise mittels elektrischer Motoren, die von der Zugmaschine aus mit Strom gespeist werden, oder über eine Kupplung von einer an der Zugmaschine vorgesehenen Antriebswelle.
Die Sammelvorrichtungen sind ebenso wie die Schüttelvorrichtungen vorzugsweise hinsichtlich ihrer Höhe und ihres seitlichen Abstands zum Stamm des Weinstocks verstellbar. Hierzu hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Sammelvorrichtungen einschließlich der Schneckenförderer 8 und Pumpen 9 jeweils an Schwxangarmen aufzuhängen, die am Gestell 1 schwenkbar befestigt sind, wobei ebenfalls am Gestell 1 angehängte Kompensationsfedern die Schwingarme in der jeweils gewünschten Stellung halten.
Zum Abernten von sehr niedrigen Weinstöcken kann die Einrichtung mit nicht gezeigten FührungsmitteIn versehen werden, die die nahe dem Erdboden befindlichen Reben anheben, bevor die Stangen mit ihnen in Eingriff gebracht werden.
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Claims (1)

  1. PATENTANWALT
    WOLFGANG SCHULZ-DÖRLAM
    D-8000 MÜNCHEN 80
    MAUERKIRCHERSTRASSE 31 TELEFON (089)9819 79
    ZoSl Sirvain
    Busque SGFE
    Γ-813ΟΟ Graulhet
    ANSPRÜCHE
    Entlang mindestens einer Seite eines Weinstocks oder einer Reihe von Weinstöcken verfahrbare Einrichtung zur Weinernte mit einer Schüttelvorrichtung, wobei die Schüttelvorrichtung mehrere in Abständen zumindest annähernd übereinander angeordnete Eingriffselemente aufweist, die in eine von außen in den Weinstock hineinragende Arbeitsstellung einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) in zumindest annähernd waagerechter Richtung zwischen der Arbeitsstellung und einer weiteren Endstellung hin- und hergehend angetrieben verstellbar sind, daß die Eingriffsglieder in der Arbeitsstellung einen Schrägwinkel von höchstens bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen und daß die Verstellung aus der Arbeitsstellung heraus zur weiteren Endstellung hin zumindest anfänglich unter Beibehaltung oder Verringerung des Schrägwinkels erfolgt.
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    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) Stangen von vorzugsweise gegenüber der Länge geringem Durchmesser sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) jeweils an ihrem einen Ende um eine gemeinsame Hochachse hin- und herschwenkend angetrieben sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) an ihren angetriebenen Enden an einer gemeinsamen vertikalen, angetrfebenen Achse befestigt sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) in ihrer weiteren Endstellung einen zu dem in der Arbeitsstellung eingenommenen Schrägwinkel entgegengesetzten Schrägwinkel von höchstens 90° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen.
    6. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsglieder (3) in der Arbeitsstellung einen Schrägwinkel von annähernd 45° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen.
    7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder nach Anspruch 5 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente C3) in ihrer weiteren Endstellung einen zu dem in der Arbeitsstellung eingenommenen Schrägwinkel entgegengesetzten Schrägwinkel von annähernd 45° bezüglich der Gegenrichtung zur Verfahrrichtung einnehmen.
    8. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens zwei paarweise bezüglich der Verfahrrichtung beiderseits des Weinstocks oder der Reihe von Weinstöcken angeordnete Schüttelvorrichtungen.
    509833/0306
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 oder Anspruch 7 sowie nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriff selemente (3) der einen Schüttelvorrichtung gegenüber den Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung in gegensinniger Schwenkrichtung angetrieben sind, so daß alle Eingriffselemente zumindest annähernd gleichzeitig die jeweilige Arbeitsstellung erreichen. ·
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 oder 7 und nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (3) der einen Schüttelvorrichtung mit den Eingriffselementen der anderen Schüttelvorrichtung in gleichsinniger Schwenkrichtung angetrieben sind, so daß beim Erreichen der Arbeitsstellung der Eingriffselemente einer Schüttelvorrichtung die Eingriffselemente der jeweils anderen Schüttelvorrichtung die weitere Endstellung zumindest annähernd erreichen und umgekehrt.
    11. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schüttelvorrichtung eine die herabfallenden Traubenbeeren aufnehmende Sammelvorrichtung (1I-, 6, 7) angeordnet ist.
    12. Einrichtung nach Ansprach 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sammelvorrichtung (·+, 6, 7) eine. schräg nach oben zum Stamm des Weinstocks hin geneigte, elastische Schürze (5) befestigt ist, die nahe dem Stamm herabfallende Traubenbeeren zur Sammelvorrichtung hinleitet.
    13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (5) aus einem zähelastischen Material, vorzugsweise einem Kunststoff, besteht.
    IU. Einrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung (4, 6, 7) einen sich in der Verfahrrichtung erstreckenden Förderer, vorzugsweise
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    einen Doppelkettenförderer, mit einer umlaufenden Folge von Gittern oder einem umlaufenden endlosen Gitter (6) oder dergl. sowie mit in Abständen untereinander angeordneten, sich quer zur Förderrichtung erstreckenden und von dem Gitter oder den Gittern nach außen ragenden Mitnehmerstegen (7) aufweist, wobei die Gittermaschenweite größer als der Durchmesser von Traubenbeeren ist, daß unterhalb des Förderers eine Wanne (4) angeordnet ist, deren Boden einen Abstand vom Gitter-Untertrum hat, der annähernd gleich der Höhe der Mitnehmerstege ist, und daß an dem in Förderrichtung des Obertrums des Förderers hinteren Ende des Förderers ein Ventilator (10) vorgesehen ist, der Blätter und dergl. Verunreinigungen quer zur Förderrichtung des Förderers entfernt, vorzugsweise absaugt.
    15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in Förderrichtung des Untertrums liegenden Ende des Förderers eine Fördervorrichtung (8, 9) vorgesehen ist, mittels welcher die in der Sammelvorrichtung (4, 6, 7) gesammelten Traubenbeeren in eine Aufbewahrungsvorrichtung überführbar sind.
    16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß[ die Fördervorrichtung (8, 9) einen Schneckenförderer (8) sowie eine vorzugsweise in eine nachgeschaltete Rohr- und/ oder Schlauchleitung eingeschaltete Pumpe (9) aufweist.
    17. Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbewahrungsvorrichtung eine vorzugsweise in einer benachbarten Reihe von Weinstöcken verfahrbare Wanne oder dergl. aufweist.
    18. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage der Schüttelvorrichtung verstellbar ist.
    509833/0306
    ff
    Leerseite
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Publication Number Publication Date
DE2505729A1 true DE2505729A1 (de) 1975-08-14

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DE102010038054A1 (de) * 2010-09-08 2012-03-08 Reis Group Holding Gmbh & Co. Kg Verfahren und Fahrzeug zum Handhaben von Solarzellenmodulen

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Legal Events

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