DE2905659B2 - Gegentakt-Verstärkerkreis - Google Patents
Gegentakt-VerstärkerkreisInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/30—Single-ended push-pull [SEPP] amplifiers; Phase-splitters therefor
- H03F3/3069—Single-ended push-pull [SEPP] amplifiers; Phase-splitters therefor the emitters of complementary power transistors being connected to the output
- H03F3/3071—Single-ended push-pull [SEPP] amplifiers; Phase-splitters therefor the emitters of complementary power transistors being connected to the output with asymmetrical driving of the end stage
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Description
is Die Erfindung bezieht sich auf einen Gegentakt-Verstärkerkreis
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Gegentakt-Verstärkerkreis ist aus der
DE-OS 2643 209 bekannt Bei diesem Verstäncerkreis
sind Obergangsverzerrungen eliminiert, indem die Schaltung im Klasse Λ-Betrieb über den ganzen
Steuerbereich des Äusgängsstromes und der Ausgangsspannung
betrieben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Gegentakt-Verstärkerkreis der eingangs genannten Art mit weiterhin verringerter Verzerrung auszubilden, bei
welchem ein Übertritt von Steuerstromaäteilen, die eine
Verzerrung verursachen können, in die am Verstärker liegende Last verhindert wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Gegentakt-Verstärkerkreis
der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß der dritte und vierte Transistor ein erstes und zweites Stromfühlerelement zur Ermittlung der Ströme
des ersten und zweiten Ausgangstransistors bildet und zwei weitere Transistoren zur Erzeugung einer
veränderlichen Vorspannung steuern, daß der Emitter des dritten Transistors über einen dritten Widerstand
mit der Basis des ersten Ausgangstransistors bzw. einer Ausgangstransistorschaltung verbunden ist und die
Basis des dritten Transistors einen Widerstand zur Erzeugung einer konstanten Spannung gegenüber dem
Ausgangspunkt verbunden ist, während der Emitter des vierten Transistors über einen vierten Widerstand mit
der Basis des zweiten Ausgangstransistors bzw. einer Ausgangstransistorschaltung verbunden ist und die
Basis des vierten Transistors mit einem zweiten Widerstand zur Erzeugung einer konstanten Spannung
gegenüber dem Ausgangspunkt verbunden ist, und daß ferner der erste weitere Transistor mit seinem Kollektor
mit der Basis des ersten Ausgangstransistors verbunden ist und mit seiner Basis mit dem Emitter des dritten
Transistors, der das erste Stromfühlerelement bildet und da3 der zweite weitere Transistor mit seinem Kollektor
mit der Basis des zweiten Ausgangstransistors verbunden ist und mit seiner Basis mit dem Emitter des vierten
Transistors, der das zweite Stromfühlerelement bildet
Die Erfindung ist im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben,
Es zeigt
Fig.1 ein Schaltbild einer Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Gegentakt-Verstärkerkreises,
F i g. 2 eine Kennlinie eines Transistors,
Fig.3 ein Diagramm der Wellenformen des Ausgangstransistorstromes.
F i g. 2 eine Kennlinie eines Transistors,
Fig.3 ein Diagramm der Wellenformen des Ausgangstransistorstromes.
F i g. 4a und 4b Schaltkreise weiterer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gegentakt-Verstärkerkreises.
Bevorzugte Ausführangsformen der Erfindung werden nunmehr in Verbindung mit den anliegenden
F i g, 1 stellt eine erste AusfOhrungsform der Erfindung
dar. Ein NPN-Ausgangstransistor Q\ und ein PNP-Ausgangstransistor Q2 sind mit ihren Emittern
jeweils Ober einen Widerstand R] und R2 an einen s
Ausgangspunkt O und eine Last Rl angeschlossen, die beispielsweise aus einem mit dem Ausgangspunkt O
verbundenen Lautsprecher besteht Die Last Rl wird durch ein Ausg<ingssignal betrieben, das durch die
Ausgangstransistoren Qi und Qi verstärkt wird.
<»
Zwischen den Basen der beiden Transistoren Q\ und
Qz ist eine Basis-Vorspannungsschaltung angeschlossen,
die einen NPN-Transistor Qj enthält, einen Spannungsregelwiderstand
Rj zur Lieferung einer Bezugsvorspannung und einen PNP-Transistor Qt, die aufeixianderfolgend
in der angegebenen Reihenfolge verbunden sind. Aus einer Konstantstromquelie Z1 wird die Basisvorspannungsschaltung
mit Strom versorgt und ein Eingangssignal wird der Schaltung durch einen Eingangstransistor
φ zugefDhirt Die Transistoren Qi und
Q4 sind Einrichtungen zur Erzeugung einer veränderlichen
Vorspannung. Die Kollektoren der Transistoren
Qj und Q4 sind jeweils mit den Basen der Transistoren
Qi und Qi verbunden und die Emitter sind an die beiden
' Klemmen #es Widerstands/?7 angeschlossen. 2s
Transistoren Qs und Qe sind zwischen den Transistoren
Qj und Q4 und den Transistoren Qi und Q2 und dem
Ausgangspunkt O angeordnet Insbesondere ist der Emitter des NPN-Transistors Qb über einen Widerstand
Rs mit der Basis des Transistors Qi verbunden und
ferner mit der Basis des Transistors Q> Der Kollektor
des Transistors Qs ist unmittelbar mit dem Emitter des Transistors Qi verbunden und die Basis des Transistors
Qs ist Ober einen Widerstand R3 an den Ausgangspunkt
O angeschlossen.
Der Emitter des NPN-Transistors Qb ist über einen
Widerstand Re an die Basis des Transistors Q2
angeschlossen und ferner mit der Basis des Transistors Qi verbunden, während der Kollektor des Transistors
Q6 mit dem Lmitter des Transistors Q* in Verbindung «
steht Ferner ist die Basis des Transistors Q6 Ober einen
Widerstand R* mit dem Ausgangspunkt O verbunden.
Ströme der Konstani-Stromqueüen h und I3 werden
jeweils den Widerständen R3 und Ra zugeführt so daß
konstante Spannungen bezogen auf den Ausgangspunkt O an die tiasen der Transistoren Q5 und Qe gelegt
werden.
Die Transistoren Qs und Qe sind derart eingestellf. daß
ihre Betriebspunkte sich am Punkt A in der in F i g. 2 dargestellten Kennlinie befinden, wenn an ihnen kein so
Signal anliegt (was anschließend als signalfreie Zeit bezeichnet wird). Daher sind die Kollektorströme der
Transistoren Qs und Qe in der signalfreien Zeit sehr klein
und damit ebenfalls die Spannungsabfälle an den Widerstanden A5 und R6. Somit wird die Spannung
zwischen den Basen der Transistoren Qi und Qi durch
die Basis-Emitter-Spannungen der Transistoren Qj und
Q* und eine am Widerstand Rr liegende Spannung
bestimmt
Wird somit ein positives Signal über den Eingangs- «>
transistor Q zugeführt, damit das Potential am Ausgangspunkt O entsprechend dem Eingangssignalzustand
gegen die positive Seite hin versetzt wird, so fließt ein Strom in Vorwärtsrichtung im Ausgangstransistor
Qi. Daher wird die Spannung zwischen der Basis des br>
Transistors Qi und dem Ausgangspunkt O erhöht. Diese
Spannungserhöhung wiru durch den Transistor Q5
ermittelt so daß ein Kollektorstrom im Transistor Q5
fließt Dabei wird bei den ausreichend hohen Stromverstärkungsfaktoren der Transistoren ein größerer Teil
des im Widerstand A5 fließenden Stromes zum
Kollektorstrom des Transistors Q5. Der Strom im
Widerstand Rj wird so groß wie jener in der signalfreien Zeit und die Spannung zwischen den Kollektoren der
Transistoren Qs und Q« wird auf einem Wert gehalten,
der so groß ist wie jener der signalfreien Zeit
Andererseits wird der Betriebspunkt des Transistors Q5 vom Punkt A in der in F i g. 2 dargestellten Kennlinie
zum Punkt B verschoben. In diesem Falle ist die Änderung das Basis-Emitter-Spannung äußerst gering
und die Basis-Kollektor-Spannung des Transistors Q5 entspricht im wesentlichen jener der signalfreien Zeit
Der Strom von der Konstant-Stromquelle I2 wird dem
Widerstand Ri zugeführt und der Spannungsabfall am
Widerstand A3 wird daher ständig konstant gehalten. Somit ist die Basisspannung des Ausgangstransistors Q,
und Q2 gegenüber dem Ausgangspunkt O im wesentlichen
auf dem gleichen Wert wie in de*: signalfreien Zeit und der Ausgangstransistor Qi wird daher nicht
abgeschaltet
In einem FaJL wo das Potential am Ausgangspunkt entsprechend dem Eingangssignalzustand, gegen die
negative Seite zu versetzt wird, wird der Ausgangstransistor Qi ahnlich wie im vorausgehend erwähnten Fall
nicht abgeschaltet
Daher weist der Strom des Ausgangstransistors Qt, welcher die Kennlinie 1 nach F i g. 3 hat, und der Strom
des Ausgangstransistors Q2, der die Kennlinie 2 hat
niemals den Wert 0 auf, wie dies durch die voll ausgezogenen Linien dargestellt ist und die Transistoren
arbeiten in den aktiven Bereichen. Ferner ist in der signalfreien Zeit der Leerlaufstrom kleiner als für den
Leerlaufstrom eines /4-Gegentakt-Verstärkerkreises
zulässig wäre. Die in F i g. 3 gestrichelt eingetragenen Linien stellen die Stromwellenformen eines üblichen
ß-Gegentakt-Verstärkerkreises dar. Es ist leicht ersichtlich,
daß die Ströme der beiden Ausgangstransistoren für einige Zeitabschnitte den Wert 0 aufweisen und die
Aus-angstransistoren abwechselnd abgeschaltet werden.
Die Kurven 3 und 3' sind die Leerlaufstromwelienformen
während der signalfreien Zeit
Die Fig.4a und 4b zeigen jeweils eine zweite und
dritte Ausführungsform der Erfindung. Der Gegentakt-Verstärkerkreis gemäß F i g. 4a wird erhalten, indem die
in F t g. 1 dargestellte Ausführungsform in eine in der Praxis brauchbare Form abgeändert wird. Bei dieser
Ausführung liegt eine Diode D3, die eine Konstantspannung
liefert zusätzlich zwischen den Emittern der Transistoren Qj und Q* und Dioden D1 und D2 zur
Erzeugung von Konstantspannungen sind zusätzlich -(wischen den Basen der Transistoren Q5 und Q6 und dem
Ausgangspunkt O angeordnet Transistoren Qg und Q9
und Widerstände Rf und R9 sind mit den Auigangstransistoren
Qi und Q2 jeweils in einer Darlington-Schaltung
verbunden.
In Fig.4b, die die dritte Ausführungsform darstellt
wird ein N-Kanal-i eldeffekttransistor Qi' anstelle des
nach Fig. 1 verwendeten NPN-Ausgangstransistors Qi
verwendet und ein P-Kanal-Feldeffekttransis(or Q2'
wird anstelle des PNP-Ausgangstransistors Q? eingesetzt.
Der Gegentakt-Verstärkerkreis arbeitet auf gleiche Weise.
Wie aus der vorausgehenden Beschreibung hervorgeht, wird erfindungsgemäß der Betrieb der Ausgangstransistoren
Qi und Q2 in den aktiven Bereichen ständig
durchgeführt, und wird niemals in abgeschaltete
Bereiche versetzt. Daher tritt beim erfindungsgemäßen Gegentakt-Verstärkerkreis keine Schaltverzerrung auf,
die bei Ö-Gegentaktverstärkern vorliegen kann. Ferner
können die Vorspannungsströme kleiner gemacht werden, als bei einem /I-Gegentakt-Verstärkerkreis,
womit eine Verringerung der Verlustwärme erreicht wird. Abänderungen der Erfindung bezüglich aller
Ausgangsverstärkerkreise sind im Rahmen der Erfindung möglich, ohne vom Grundgedanken derselben
abzuweichen.
Zusammenfassend wird durch die Erfindung ein Gegentakt-Verstärkerkreis geschaffen, der einen ersten
und zweiten Ausgangstransistor aufweist, dessen Emitter jeweils über einen Widerstand an einen gemeinsa-
men Ausgangspunkt angeschlossen sind, wobei Basis-Vorspannungsschaltungen
zwischen den Basen des ersten und zweiten Ausgangstransistors zur Durchführung des Gegentaktbetriebes angeordnet sind. Die
Basis-Vorspannungsschaltungen enthalten ein erstes und ein zweites Stromfühlerelement zur Ermittlung der
Ströme des ersten und zweiten Ausgangstransistors, wobei ein erste und zweite Einrichtung zur Erzeugung
einer veränderlichen Vorspannung durch das erste und zweite Stromfühlerelement und Bezugsspannungserzeugereinrichtungen
gesteuert werden. Der Betrieb des ersten und zweiten Ausgangstransistors erfolgt ständig
in den aktiven Bereichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Gegentakt-Verstlrkerkreis mit einem ersten
und einem zweiten Ausgangstransistor, dessen Emitter jeweils fiber einen ersten und zweiten
Widerstand an einem gemeinsamen Ausgangspunkt angeschlossen sind, mit einer Vorspannungsschaltung
zwischen den Basen des ersten und zweiten Transistors, die einen dritten und vierten Transistor
zur Erzeugung der Vorspannung aufweist, wobei der dritte Transistor über einen Widerstand mit der
Basis des ersten Ausgangstransistors und der vierte Transistor über einen Widerstand mit der Basis des
zweiten Ausgangstransistors verbunden ist, und mit zwei weiteren, in Reihe zueinander Hegenden
Transistoren, von denen jeweils einer mit einem der Ausgangstransistoren verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der dritte und vierte Transistor (Qs, Qs) ein erstes und zweites Strömfühlerelemqjrt
zur Ermittlung der Ströme des ersten und zweiten Ausgängsstransistors (Qt, Qi) bilden
und zwei weitere Transistoren (Qi, Q*) zur
Erzeugung einer veränderlichen Vorspannung steuern, daß der Emitter des dritten Transistors (Q5)
über einen dritten Widerstand (Rs) mit der Basis des
ersten Ausgangstransistors brv. einer Ausgangstransistorschaltung /<?,, Qi) verbunden ist, und die
Basis des dritten Transistors (Qs) mit einem Widerstand (R3) zur Erzeugung einer konstanten
Spannung gegenüber dem Ausgangspunkt (O) verbunden ist, während der Emitter des vierten
Transistors über einen vierten Widerstand (R6) mit
der Basis des zweiten, Ausgängstransistors bzw.
einer Ausgangstransistorscäaltuijrf (Qi, Q3) verbunden
ist und die Basis des vierten Transistors (Q6) mit
einem zweiten Widerstand /K4) zur Erzeugung einer
konstanten Spannung gegenüber dem Ausgangspunkt verbunden ist, und daß ferner der erste
weitere Transistor (Qi) mit seinem Kollektor mit der Basis des ersten Ausgangstransistors (Q) verbunden
ist und mit seiner Basis mit dem Emitter des dritten Transistors (Qs), der das erste Stromfühlerelement
bildet und daß der zweite weitere Transistor (Q*) mit
seinem Kollektor mit der Baiss des zweiten Ausgangstransistors (Qi) verbunden ist und mit
seiner Basis mit dem Emitter des vierten Transistors (Q6), der das zweite Stromfühlerelement bildet
2. Gegentakt'Verstärkerkreis nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Transistor jeweils vom NPN- und PNP-Typ ist
3. Gegentakt'Verstärkerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite
Transistor jeweils ein N-Kanal- und ein P-Kanal-Feldeff
ekttransistor ist
4. Gegentakt'Verstärkerkreis nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsspannungserzeugereinrichtung
(Ri) einen zur Spannungsregelung dienenden Widerstand enthält, der zwischen
den Emittern der Transistoren liegt, die die erste und
zweite Einrichtung zur Erzeugung einer verändernchen
Vorspannung bilden.
5. Gegentakt-Verstärkerkreis nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine erste Diode (D3), die
zwischen den Emittern der Transistoren (Qi, Q4) liegt, die die erste und zweite Einrichtung zur
Erzeugung einer veränderlichen Vorspannung bilden.
6. Gegentakt-Verstärkerkreis nach Anspruch 5,
gekennzeichnet durch eine zweite Diodenanordnung (D], Dj), dje zwischen den Basen der
Transistoren (Qs, QO liegt, die das erste und zweite
Stromfühlerelement bilden.
7, Gegentakt-Verstärkerkreis nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine siebte und achte
Transistoranordnung (Qt, Qi) deren Emitter jeweils
mit den Basen des ersten und zweiten Ausgan »stransistors
(Qi, Qj) verbunden sind, um eine Darlington-Schaltung
zu bilden.
Applications Claiming Priority (1)
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