DE2903030C2 - Vorrichtung zum Verstellen eines Mechanismus bei einer elektronischen gesteuerten Nähmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Verstellen eines Mechanismus bei einer elektronischen gesteuerten NähmaschineInfo
- Publication number
- DE2903030C2 DE2903030C2 DE2903030A DE2903030A DE2903030C2 DE 2903030 C2 DE2903030 C2 DE 2903030C2 DE 2903030 A DE2903030 A DE 2903030A DE 2903030 A DE2903030 A DE 2903030A DE 2903030 C2 DE2903030 C2 DE 2903030C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needle
- pulse motor
- lever
- stitch
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 25
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 title claims description 17
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 241001433879 Camarea Species 0.000 claims description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 6
- 230000006870 function Effects 0.000 description 6
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 4
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- 241001520820 Joinvillea ascendens Species 0.000 description 1
- 235000006770 Malva sylvestris Nutrition 0.000 description 1
- 244000038561 Modiola caroliniana Species 0.000 description 1
- 235000013351 cheese Nutrition 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B19/00—Programme-controlled sewing machines
- D05B19/02—Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
- D05B19/12—Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by control of operation of machine
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B69/00—Driving-gear; Control devices
- D05B69/22—Devices for stopping drive when sewing tools have reached a predetermined position
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B73/00—Casings
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B73/00—Casings
- D05B73/04—Lower casings
- D05B73/12—Slides; Needle plates
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05D—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
- D05D2205/00—Interface between the operator and the machine
- D05D2205/32—Safety devices; Security devices
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05D—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
- D05D2207/00—Use of special elements
- D05D2207/05—Magnetic devices
- D05D2207/06—Permanent magnets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung bei einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
ist aus der DD-PS 1 15 369 bekannt Die als Antrieb für
die Stichbildewerkzeuge vorgesehenen Motoren der
bekannten Maschine sind keine Impulsmotoren und
sollen keine zusätzliche Funktionen übernehmen.
die je nach dem jeweiligen Nähvorgang verstellt oder betätigt werden müssen. Ein Beispiel hierfür ist das
Einstellen der Größe des Nadeldurchgangsloches in der Nadelplatte in Abhängigkeit davon, ob Zickzack- oder
G^re.deaus-Stiche (Steppstiche) erzeugt werden. Die
dafür oder zum Verstellen anderer Äiechanismen bisher
vorgesehenen mechanischen, von Hand bewegten Betätigungsvorrichtungen erfordern das mühsame
Überwinden von Gegenkräften und erschweren die Bedienung der Maschine. Man könnte zwar gesonderte,
« z. B. elektromechanische Antriebsvorrichtungen vorsehen, die aber eine ausreichende Kraft haben müssen und
daher zu Problemen hinsichtlich des Aufwandes und des Platzbedarfes führen würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
so Vorrichtung anzugeben, die das mühsame manuelle Bewegen mechanischer Betätigungsvorrichtungen vermeidet und ein selbsttätiges Verstellen des betreffenden
Mechanismus ohne einen separaten Elektroantrieb gestattet.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß durch Ausnutzung des bereits vorhandenen Impulsmotors für die gewünschte zusätzliche Funktion ein gesonderter lei-
stungsfähiger Antrieb mit entsprechendem Platzbedarf nicht erforderlich ist. Bei der Einstellung des Nadeldurchgangsloches hat die Erfindung außerdem den
Vorteil, daß wegen Her Möglichkeit einer gleichzeitigen Steuerung des Verstellmechanismus und der Nadelbe
wegung (mit dem an sich zur Nadelsteuerung vorgese
henen Impulsmotor) im Gegensatz zu bekannten mechanischen Konstruktionen keine Nadelbrüche zu
befürchten sind.
An drei Ausführungsbeispielen wird uie Erfindung· im
folgenden näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Nähmaschine in der die hier beschriebene Vorrichtung gemäß
einem ersten Ausführungsbeispsel eingebaut Isi; ä
F i g. 2 in perspektivischer Explosionsdarstellung von Teilen der Verrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Stichplatte, aus der die Beziehung zwischen der Stichplatte und einer Hilfsplatte
erkennbar ist:
Fig.4 einen Querschnitt längs der Ebene IV-IV in
Fig. 3;
Fig.5 einen Querschnitt zur Darstellung der
Beziehung zwischen einem die seitliche Auslenkamplitude der Nadel bestimmenden Glied, eines Schalthebels
und einem Mitnehmer;
Fig.6 eine vergrößerte Teilansicht eines Auslösers;
F i g. 7 das Blockschaltbild einer Steuerschaltung; F i g. 8 ein Flußdiagramm für die Steuerschaltung;
F i g. 9 erläuternde Ansichten zur Verdeutlichung des Bewegungsablaufs in der Vorrichtung;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispi«! der Erfindung;
F i g. 11 den Gehäuseblock der Vorrichtung nach
Fig. 10;
Fig. 12 einen ausgebauten und zum Teil zerlegten Impulsmotor;
F i g. 13 eine Explosionsdarstellung einer elektromagnetischen
Schaltkupplung;
F i g. 14 einen Schalthebel der Vorrichtung; Fig. 15 einen Querschnitt durch die Schaltkupplung; F i g. 16 das Blockdiagramm einer Steuerschaltung; Fi g. 17 das Flußdiagramm dieser Steuerschaltung; Fig. 18 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
F i g. 14 einen Schalthebel der Vorrichtung; Fig. 15 einen Querschnitt durch die Schaltkupplung; F i g. 16 das Blockdiagramm einer Steuerschaltung; Fi g. 17 das Flußdiagramm dieser Steuerschaltung; Fig. 18 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
F i g. 19 und 20 Draufsichten auf die Vorrichtung nach F i g. 18 in verschiedenen Arbeitsstellungen;
F i g. 21 eine Steuerscheibe der Vorrichtung; und
F i g. 22 ein blockdiagramm der zugehörigen Steuerschaltung.
Anhand von F i g. 1 bis 9 wird ein erstes Ausführungsbeispiel beschrieben. In F i g. 1 ist eine Nähmaschine 1 in
Umrißlinien dargestellt, die ein Armgehäuse 2 und einen unteren Rahmen 3 aufweist Ein Nadelstangenträger 4
ermöglicht es, ein Zickzackmuster zu nähen, da er an seinem oberen Ende mit einem Bolzen 5 am
Armgehäuse 2 gelenkig befestigt ist und in seitlichen Führungen 4a eine Nadelstange 6 vertikal verschiebbar
hält In das untere Ende der Nadelstange ist die Nadel 7 eingesetzt und befestigt. Eine Verbindungsplatte 8 ist im
Mittelbereich des Nadelstangenträgers 4 mittels eines Gelenkbolzens 9 schwenkbar befestigt. Sie trägt an
einer Abkröpfung 8a «ine Anschlagschraube 11, die der linken Seitenkante 46 des Nadelstangenträgers 4
gegenübersteht.
Um den Gelenkbolzen 9 ist eine Feder 10 herumgewickelt, die mit einem Ende den Nadelstangenträger
4 und mit dem anderen die Verbindungsplatte 8 erfaßt. Die Anschlagschraube 11 in der Abkröpfung Sa
der Verbindungsplatte 8 ist durch eine Mutter 12 so festgelegt, daß ihr Ende aufgrund der Feder 10 stets an
der linken Seitenkante 46 des Nadelstangenträgers 4 angreift. Der Nadelstangenträger 4 und die Verbinduugsplatte
8 bewegen sich also immer miteinander. Eine Verbindungsstange 13 überträgt die seitliche
Auslenkbewegung des Nadelstangenträgers 4 über einen in die Verbindungsplatte 8 ein£ssflt?fen Gelenkstift
14. Anschläge 15 und JP nrr AiMigehfinse 2
begrenzen die Auslenkarn^iitu-J- de" I';.Je!)"Ti-ge 6.
O-rr linke Anschlag 15 wird von der Nadelstange 6
be.ühi-i, .renn sie am weitesten links, ausgelenkt ist, d. h.
di? linke Grundstellung erreicht hat, während die Nadelstange 6 den rechten Anschlag 16 berührt, wütx
sie bis zu rechten Grundlinie ausgelenkt worden ist Eine Anzahl von Wähltasten 17 befindet sich in einer
Stichmuster-Wählvorrichtung 100 (Fig.7), mit der bestimmte Stichmuster eingestellt werden können.
Ein Block 18 ist am Armgehäuse 2 befestigt und trägt eine elektrische Antriebsvorrichtung, mit der die
seitliche Auslenkbewegung hervorgerufen wird; im vorliegenden Fall ist diese Vorrichtung ein Impulsmotor
19.
Mit der Welle 19a des Motors ist ein Auslenkglied 20 fest verbunden. Das zweite Ende der Verbindungsstange
13 ist an diesem Glied angelenkt. Wenn der Impulsmotor 19 angetrieben und das Auslenkglied 20
gedreht wird, dann bewegt sich die Nadelstange 6 durch
Antrieb der Verbindungsstange 13 und deren Anschluß an der Verbindungsplatte 8 mit daran befestigtem
Nadelstangenträger 4 seitwärts. Ein Segment 20a liegt bezüglich der Motorwelle dem Auslenkglied 20 etwa
gegenüber. Ein Schalthebel 22 ist auf einem Gelenkbolzen 23 am Block 18 mittels einer Gelenkhülse 22a
(F i g. 2) befestigt und wird gegen axiale Verschiebung durch einen Flansch 23a auf dem Gelenkbolzen 23
festgelegt Der Schalthebel ist an seinem oberen Teil U-förmig gebogen und bildet einen abgekröpften Teil
226. Der eigentliche Hebelarm 22c ragt von dem Gelenkbolzen 23 abwärts.
Eine Zugfeder 24 zwischen dem abgekröpften Teil 226 des Schalthebels 22 und dem Block 18 zieht den
Schalthebel 22 in Uhrzeigersinn um den Gelenkbolzen 23. Der Schalthebel wird durch einen Anschlag 25 am
Block 18 daran gehindert sich weiter zu drehen. Auf die Hülse 22a ist ein Mitnehmer 26 zwischen dem
abgekröpften Teil 226 des Schalthebeis 22 und dem Block 18 aufgesetzt. Der Mitnehmer trägt an einem
Hebe! irm einen Mitnehmerstift 27, der mit einem nach
hinten weisenden Stiftteil 27a an einer Vorderfläche des Segmentes 20a des Auslenkgliedes 20 in einem
normalen Schwenkbereich angreift während ein nach vorne vorstehender Stiftteil 276 in ein Loch 22d
eingesetzt ist, das in den abgekröpften Teil 22b des Schalthebels 22 eingeformt ist Auf diese Weise drehen
sich der Schalthebel 22 und der Mitnehmer 26 gemeinsam um den Gelenkbolzen 23.
Eine gewickelte Schraubendruckfeder 28 sitzt auf der Hülse 22a des Schalthebels 22 zwischen diesem und dem
Mitnehmer 26, so daß der nach hinten weisende Stiftteil 27a des Mitnehmerstiftes 27 gegen die Vorderfläche des
Segments 20a des Auslenkgliedes 20 gedrückt wird. In diesem Zustand (siehe Fig.5} entsteht ein Spalt der
Größe »a« zwischen der Vorderfläche des Segmentes 20a des Auslenkgliedes 20 und der Hinterfläche des
Mitnehmers 26. Der nach hinten weisende Stiftteil 27a
steht alio vom Mitne.imer 26 um die Größe »a« ab. Der
nach vorn weisende Stiftteil 276 ist so bemessen, daß er
um eine Strecke »ai« über die Vorderfiächc des Schalthebels 22 vorsteht, die g-ößer ist a.s »a«. Ein
Auslöser 29 greift zwischen den Block 18 und den
Mitne^Tier 26. Lr isi an seinem rechten EnJe 39a
abgeschrägt, wob si die !'öhe »02« der Schrighäthe
größer als »ac ist, wie es die F i g. 6 zei^i. Der vorderste
Punkt »p« Her Schrägfläche liegt um »h« hinter der
Vrrlangerungslinie x-xdes Frontteils des abgeschrägten
Endes 29a, und sein Endpunkt »q« befindet sich bei ,Λ + a + Λι = a2«. Wenn der nach hinten weisende
Stiftteil 27a des Mitnehmers 26 von der Vorderfläche des Segmentes 2Qe abgeglitten ist, dann befindet sich die
Abschrägung am Ende 29a in einer solchen Stellung, daß sie den Mitnehmer wieder um die Größe »danach vorn
verschiebt, so daß die Berührung zwischen der Vorderfläche des Segmentes 20a des Auslenkgliedes 20
und den nach hinten weisenden Stiftteil 27a des Mitnehmers 26 wiederhergestellt wird.
Ein Zwischenhebel 30 ist bei 30a am Rahmen 3 angelenkt. An seinem Ende ist ein Loch 30i>
eingestanzt, in das der Arm 22c des Schalthebels 22 eingreift. Durch den Zug der Feder 24 am Schalthebel 22 wird somit der
Zwischenhebel 30 um seinen Drehpunkt 30a in Uhrzeigersinn gedreht, und diese Verdrehung wird
durch einen Anschlag 31 am Rahmen 3 begrenzt. Ein .^halthphpl X2 Ut hpi XIa am Rahmpnhptt \ σρίρηίτίσ
angebracht und steht mit seinem einen Ende mit dem Zwischenhebel 30 in Berührung. Eine Zugfeder 30
zwischen dem Schalthebel 32 und dem Rahmen 3 zieht den Schalthebel 32 in Gegenuhrzeigerrichtung um
seinen Drehpunkt 32a.
Eine Stichplatte 34 ist am Rahmen 3 befestigt, und eine Hilfsplatte 35 (Fig.3 und 4) ist in einer
Ausnehmung 34i> in der Oberfläche der Stichplatte 34
verschiebbar gehaltert, so daß die Hilfsplatte 35 zum Nadeldurchgangsloch 34a für Zickzackstich in der
Stichplatte 34 weist. Ein von der Hilfsplatte 35 abstehender Stift 36 ist in ein Stanzloch 326 am linken
Ende des Schalthebels 32 eingesteckt. An der Seitenkante des Nadeldurchgangsloches 34a für Zickzackstich ist
ein Durchgangslcch 35a für die Nadel bei Geradstich in der Hilfsplatte 35 eingeformt. Ein Schlitzloch 34c in der
Stichplatte 34 ermöglicht es, daß der Stift 36 sich darin verschieben kann, und eine auf den Stift 36 von der
Unterseite her aufgedrückte Sperrscheibe 37 verhindert,
daß die Hilfsplatte 35 sich vom Schalthebel 32 abheben kann. Wenn also der Schalthebel 32 verschwenkt
wird, dann gleitet die Hilfsplatte 35 in der Ausnehmung 34£>der Stichplatte 34.
Fig. 7 zeigt ein Blockdiagramm einer elektrischen Steuerschaltung für die beschriebene Konstruktion. Ein
Ausgangssignal von der Stichmuster-Wähivorrichtung 100, das durch Betätigung einer Musterauswahltaste 17
durch die Bedienungsperson hervorgerufen wird, wird einem elektronischen Steuerwerk 102 zugeführt (dieses
ist beispielsweise ein Mikrocomputer, der Steuerfunktionen ausführt, wie sie nachfolgend anhand des
Flußdiagramms der Fig.8 noch erläutert werden), und
ein Ausgangssignal des Steuerwerks wird an einen Eingang eines Steuerkreises (103) für den Impulsmotor
19 angelegt Mit 101 ist ein Impulsgenerator bezeichnet
Die Funktionsweise des soeben beschriebenen Aasführungsbeispiels soll nun anhand des Flußdiagramms
der Fig.8 näher betrachtet werden. Die Kästchen haben folgende Bedeutung:
(a) Schnellauf der Maschine,
(b) Durchführung des vorherigen Muster-Programms
(c) Langsamlauf der Maschine
(d) Geradestich?
(e) Vorheriger Stich ?
(f) Langsamlauf der Maschine?
(g) Nadelstellung oberhalb der Stichplatte?
(h) Impulsmotor schaltet von Zickzack-Stich auf Geradstich
(i) Vorheriger Stich wird auf neu gewählten Stich umgeschaltet
(j) Vorheriger Stich?
(k) Langsamlauf der Maschine?
(1) Nadelposition oberhalb der Stichplatte?
(1) Nadelposition oberhalb der Stichplatte?
(m) Impulsmotor schaltet von Geradstich auf Zickzackstich und Durchführung des neu gewählten
Stichmusterprogramms
(n) Schnellauf der Maschine
(o) Durchführung des vorherigen Musterprogramms
(o) Durchführung des vorherigen Musterprogramms
(p) Langsamlauf der Maschine.
Es soll angenommen werden, daß durch Betätigung einer Musterauswahltaste 17 in einem Zentralprozessor
is (CPU)des Steuerwerks 102 aus einem Festwertspeicher
(ROM) ein Steuersignal gelesen wird, das beispielsweise dem Befehl »Geradstich« entspricht. Um festzustellen,
ob sich der neugewählte Stich vom vorherigen Stich unterscheidet, der vorherige also ein Zickzackstich war,
wird die Nähmaschine zunächst mit langsamer Geschwindigkeit gedreht. Wenn die Winkelstellung der
(nicht gezeigten) oberen Welle der Maschine anzeigt, daß sich die Nadel 7 oberhalb der Stichplatte 34 befindet
(dies ist eine Phase der Bewegung, in der die Nadel 7 seitwärts verschwenkt werden kann), wird der Impulsmotor
19 durch ein Signal von der Steuerschaltung in Betrieb gesetzt. Dadurch wird gemäß F i g. 9(A) und (B)
das Auslr-ikglied 20 im Gegenuhrzeigersinn gegen die
Rückstellkraft der Feder 10 (F i g. 1) um einen Winkel λ
aus einer Stellung L des Bolzens 21 im Auslenkglied 20 gedreht. Dies ist dann der Fall, wenn die Nadelstange 6
in ihre linke Grundstellung bewegt ist (in diesem Fall bewegen sich der Nadelstangenträger 4 und die
Nadelstange 6 wegen des linken Anschlags 15 nicht, und nur die Ve<
bindungsplatte 8 verschwenkt sich um den Gelenkbolzen 9 ir, Uhrzeig^ richtung). Wenn der
Bolzen 21 in die Stellung L\ kommt, dann gleitet der zuvor auf die Frontfläche des Segmentes 20a des
Auslenkgliedes 20 drückende Stiftteil 27a des Mitneh-
*o mers 26 an der linken Flanke des Segmentes 20a nach
hinten. Wegen der Zugfeder 24 bleibt er in Anlage an der seitlichen Flanke des Segmentes 20a.
Nun wird der Impulsmotor 19 in die entgegengesetzte Richtung gedreht, also das Auslenkglied 20 im
*5 Gegenuhrzeigeisitii. verschwenkt, bis die Nadelstange 6
die Mittelstellung erreicht, in der der Bolzen 21 die in F i g. 9(C) gezeigte Mittelstellung M einnimmt. Dabei
dreht sich der Mitnehmer 26, der mit seinem hinteren Stiftteil 27a an der linken Seite des Segmentes 2Öa des
so Auslenkgliedes 20 anliegt, gegen die Kraft der Zugfeder
24 im Gegenuhrzeigersinn. Dadurch wird die Hilfsr/ »te
35 über den Schalthebel 22, den Zwischenhebel 30 und den zweiten Schalthebel 32 in Richtung auf das
Nadeldurchgangsloch 34a für den Zickzackstich in der Stichplatte 34 verschoben, so daß nun das Nadeldurchgangsloch
34a von der Hilfsplatte 35 abgedeckt ist und die Stichplatte 34 in den Zustand für das Geradstichnähen
mit nur dem Nadeldurchgangsloch 35a der Hilfsplatte 35 geschaltet ist Die Steuerschaltung
speichert in diesem Zustand, daß die Maschine von »Zickzackstich« auf »Geradstich« umgeschaltet wurde,
und der Arbeitsvorgang der Steuerschaltung kehrt auf »Start« zurück.
Wenn derselbe Befehl wiederholt ausgelöst wird, bleibt die Beziehung der Stellungen der Nadelstange 6
und des Nadeldurchgangslochs in der Stichplatte 34 dieselbe, da der vorher eingestellte Stich der »Geradstich«
ist und der Bolzen 21 des die Seitenschwingung
bestimmenden Auslenkgliedes 20 in der Stellung M steht, so daß der Impulsmotor 19 nicht antreibt. Die
Nähmaschine wechselt von langsamer Geschwindigkeit auf hohe Geschwindigkeit. Solange der Befehl »Geradstich«
angewählt ist, wird die oben beschriebene Routine wiederholt.
Wenn ein davon abweichender Befehl ausgewählt wird, d, i-, »Zickzackstich«, wird zunächst dafür gesorgt,
daß die Nähmaschine in langsame Geschwindigkeit übergeht und sich die Nadel 7 oberhalb der Stichplatte
34 befindet, wonach der Impulsmotor 19 durch ein Signal von der Steuerschaltung angetrieben wird. Ist
dann das Auslenkglied 20 im Uhrzeigersinn verschwenkt worden, bis es die Stellung R (F i g. 9(D)) des
Bolzens 21 in einem Augenblick erreicht hat, in welchem die Nadelstange 6 zur rechten Grundstellung bewegt
worden ist, dann wird das linke Ende des Mitnehmers 26 gegen den Druck der Schraubenfeder 28 durch das
abgeschrägte End? ?9?>
Αρ% Auslösers 29 vorwärtseedriJckt,
und zwar um die Strecke der Größe »a«, so daß das Ende des hinteren Stiftteils 27a wieder auf die
Vorderfläche des Segmentes 20a des Auslenkgliedes 20 kommt. Danach wird der Mitnehmer 26 durch die
Zugfeder 24 um den Bolzen 23 im Uhrzeigersinn verschwenkt, und der hintere Stiftteil 27a des Mitnehmers
26 drückt wieder auf die Vorderseite des Segmentes 20a des Auslenkeliedes 20, wofür die
Druckfeder 28 sorgt (diese Stellung ist in der F i g. 9(D) strichpunktiert dargestellt). Folglich gleitet die Hilfsplatte
35, angetrieben über den Schalthebel 22, den Zwiscl inhebel 30 und den zweiten Schalthebel 32, nach
vorn, so daß das Nadeldurchgangsloch in der Stichplatte 34 auf Betrieb mit Zickzackstich umgeschaltet ist. Die
Nadel findet also das Nadeldurchgangsloch 34a vor. Die Steuerschaltung vermerkt in ihrem Speicher, daß von
»Geradstich« auf »Zickzackstich« umgeschaltet wurde, und die Nadelstange 6 wird in die Position »Start«
zurückgestellt. Solange der Befehl »Zickzackstich« angewählt ist, ist die Nähmaschine dann auf Betrieb mit
hoher Geschwindigkeit eingestellt, und der Impulsmotor 19 ist von dem Nadeldurchgangsloch-Stellmechanisrrijs
getrennt, so daß nur der die Nadelauslenkamplitude bestimmende Mechanismus angetrieben wird.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Fig. 10 bis 17 beschrieben. Ein
Block 38, der am Maschinengehäuse befestigt ist, trägt einen Impulsmotor 39, der als elektrische Antriebsvorrichtung
für die Nadelauslenkung dient. Auf der Welle 39a des Impulsmotors 39 sind eine Blende 40 und ein
Auslenkglied 41 befestigt, und mittels eines Gelenkbol- so zens 42 ist eine Auslenkstange 43 mit dem Auslenkglied
gelenkig verbunden. Eine gewöhnliche Nadelauslenkung wird dadurch hervorgerufen, daß ein Mustersignal
von einem (nicht gezeigten) Speicher an eine Antriebsschaltung (nicht dargestellt) für den Impulsmotor 39
übertragen wird, wodurch die Welle 39a des Impulsmotors 39 und über diese ein Nadelstangenträger gedreht
werden. In der linken Seite des Auslenkgliedes 41 ist tine Verti-T-T-s 41 a eingeformt. Parallel zum Impulsmotor
39 ist ein io id. ' -r elektromagnetischen
Kupplung dienende? Solenoid 139 an einer Befestigungsplatte
140 angebracht, die ihrerseits am Block 38 sitzt Der Tauchanker des Solenoid ist mit 44 bezeichnet.
Eine Schaltstange 45 zum Verstellen des Nadeldurchgangsloches in der Stichplatte ist in einer am Block 38
befestigten Buchse 46 geführt und trägt an ihrem Ende einen Flansch 45a Die Schaltstange 45 bewegt sich
gemeinsam mit dem Tauchanker 44, da beide durch eine Verbindungsplatte 48 miteinander gekoppelt sind, die in
Schlitze 456 bzw. 44a der Schaltstange bzw. des Tauchkolbens eingreift und darin durch Querstifte 47
gesichert ist. In ihrer Richtung nach links ist die Schaltstange 45 durch einen Federring 49 arretiert.
Ein Schaltarm 50. der einen Teil des Blocks 38 übergreift, ist auf die Buchse 46 aufgesetzt und wird
mittels einer Schra.ubendruckfeder 51, die die Buchse 46 zwischen der linken Seitenwand 50a des Schaltarms 50
und dem Block 38 umgibt, in Richtung auf den Flansch 45a der Schaltstaiige 45 gedrückt. In dieser Stellung
ergibt sich ein Abstand »d« (Fi g. 15) zwischen dem Boden einer Aussparung im Flansch 45a und dem linken
Ende der Buchse 46. Eine in die linke Seitenwand 50a des Schaltarms 50 eingeformte Nut 506 kann einen Stift
46a, der über den Umfang der Buchse 46 vorsteht, aufnehmen. An einem Ausleger der linken Seitenwand
50a des Schaltarms 50 befindet sich ein Schaltstift 52, der Hip Aufgabe hat. in die Ausnehmung 41a des
Auslenkgliedes 41 einzugreifen. Ein Schalthebel 53 von umgekehrter L-Form ist auf eine Schwenkachse 54
aufgesetzt und so mit dem Block 38 verbunden. Ein am Ende des horizontalen Arms 53a des Schalthebels 53
angebrachtes Langloch 53£> umgreift mit Spiel einen
Stift 50c, der im Mittelbereich der linken Wand 50a des Schaltarms 50 sitzt. Eine Zugfeder 55 zwischen dem
horizontalen Arm 53a des Schalthebels 53 und einer mit dem Block 38 verbundenen Platte 56 zieht den
Schalthebel 53 in Uhrzeigerrichtung um die Schwenkachse 54. Diese Schwenkbewegung des Schalthebels 53
wird durch einen am Block 38 befestigten Anschlag 57 begrenzt.
Fig. 16 zeigt eine Steuerschaltung für das zweite
Ausführungsbeispiel. Ein Ausgangssignal von der Muster-Wählvorrichtung 100, das aufgrund der Betätigung
einer Musterauswahltaste durch eine Bedienungsperson hervorgerufen wird, wird dem elektronischen
Steuerwerk 102 (Mikrocomputer) zugeführt, das ähnlich dem ersten Beispiel so arbeitet, wie in Fig. 17 als
Flußdiagramm gezeigt ist. Ein Teil des Steuerwerks steuert den Impulsmotor 39, der die Nadelstange
synchron mit dem Drehwinkel der oberen Welle wie in einer gewöhnlichen Nähmaschine auslenkt. Eine genaue
Beschreibung dieses Vorganges ist hier nichi erforderlich.
Der Ausgang des Steuerwerks 102 ist mit den Eingängen eines Impulsmotor-Steuerkreises 103 und
eines Steuerkreises 104 für das Kupplungs-Solenoid 139 geleitet. 101 ist wieder ein Impulsgenerator.
Der Arbeitsablauf soll nun in Verbindung mit dem Flußdiagramm der Fig. 17 behandelt werden. Die
Käsechen haben folgende Bedeutung:
(a) Schnellauf der Maschine
(b) Kupplungssolenoid aus
(c) Durchführung des vorherigen Muster-Programms
(d) Langsamlauf der Maschine
(e) Geradstich?
(f) Vorheriger Stich?
(g) Langsamlauf der Maschine
(h) Kupplungsolenoid ein
(h) Kupplungsolenoid ein
(i) Nadelstellung oberhalb der Stichplatte?
fj) Impulsmotor schaltet von Zickzackstich auf Geradstich
(k) Vorheriger Stich wird auf neu gewählten Stich umgeschaltet
(I) Vorheriger Stich?
(m) Langsamlauf der Maschine?
(η) Nadelposition oberhalb der Stichplatte?
(o) Impulsmotor schaltet von Geradstich auf Zickzackstich und Durchführung des neu gewählten
Stichmusterprogramms
(p) Schnellauf der Maschine
(q) Durchführung des vorherigen Musterprogramms
(r) Langsamlauf der Maschine.
Es wird der Fall betrachtet, daß durch Betätigen einer
Musterauswahltaste aus dem elektronischen Speicher des Steuerwerks 102 beispielsweise der Befehl »Geradstich«
gelesen wird. Für die Untersuchung, ob der neue Stich sich von dem vorhergehenden unterscheidet, der
vorhergehende Stich also ein Zickzackstich war, wird zunächst die Nähmaschine mit langsamer Geschwindigkeit
gedreht, und nachdem dieser Betriebszustand bestätigt wurde, das Kupplungs-Solenoid 42 erregt. Der
Schaltarm 50 wird dann vom Tauchanker 44 in Richtung des Pfeils ρ in F i g. 15 gezogen, wobei die Schaltstange
45 gegen den Druck der Schraubenfeder 51 verschoben wird. In einer bestimmten Drehstellung der oberen
Welle (nicht gezeigt) wird bestätigt, daß die Nadel sich oberhalb der Stichplatte befindet (die Nadel kann nun
seitlich verschoben werden), wonach der Motor 39 durch ein Signal von seinem Steuerkreis so angetrieben
wird, daß die Ausnehmung 41a im Auslenkglied 41 sich innerhalb ihres Drehbereichs am linken Ende befindet
(in diesem Falle bewegt sich die Nadelstange zum äußersten rechten Ende des Nadelauslenkbereichs,
befindet sich also, angetrieben durch die Auslenkstange 43, in der rechten Grundstellung. In dieser Position
greift der Schaltstift 52 in die Ausnehmung 41a ein, so daß das Auslenkglied 41 und der Schaltarm 50 nunmehr
gekoppelt sind. Zur selben Zeit ist die Verbindung zwischen dem Stift 46a auf der Buchse 46 und der Nut
506 im Schaltarm 50 gelöst.
Wenn sich der Impulsmotor 39 danach in der umgekehrten Richtung dreht, so daß die Ausnehmung
41a im Auslenkglied 41 sich in der Mitte des Auslenkschwenkbereiches befindet (in diesem Fall
bewegt sich die Nadelstange durch den Antrieb der Auslenkstange 43 zur Mitte des Auslenkbereichs), so
drehen sich das Auslenkglied 41 und der Schaltarm 50, dessen Kupplung wirksam ist, um die Buchse 46 im
Uhrzeigersinn. Die von dem Schalthebel 53 (über den Zwischenhebel 30 und den Schalthebel 32 gemäß
Fig. 1) angetriebene Hilfsplatte 35 gleitet in Richtung
auf das für Zickzackstiche vorgesehene Nadeldurchgangsloch 34a und deckt dieses ab, so daß in der
Stichplatte 34 nur noch das Nadeidurchgangslorh 35a der Hilfsplatte 35 wirksam ist. Damit ist i:s Nadeistange
6 auf die Mittellinie und ist das Nadeldurchgangsloch in der Stichplatte 34 auf Geradstich eingestellt Die
Steuerschaltung hat gespeichert, daß ein Übergang von Zickzackstich auf Geradstich ausgeführt ist, und das
Arbeitsprogramm des Steuerwerks kehrt auf »Start« zurück.
Wenn derselbe Befeh! wiederholt angewählt wird,
dann sind die Positionsverhältnisse von Nadei und Nadeldurchgangsloch in der Stichplatte 34 dieselben, da
bereits die Einstellung für Geradstich vorhanden war, so daß die Ausnehmung 41a des Auslenkgliedes 41 in der
Mittelstellung des Schwenkbereiches verbleiben kann und der Impulsmotor 39 nicht benötigt wird. Die
Nähmaschine wird von langsamer Geschwindigkeit auf hohe Geschwindigkeit umgeschaltet Der Kupplungs-Solenoid
42 braucht nicht erregt zu werden. In diesem Fall fluchtet der Stift 46a auf der Buchse 46 nicht mit der
Nut 506 im Schaltarm 50, so daß der Schaltarm 50 sich auch da.;n nicht ;.ich links verschieben kann, wenn das
Solenoid 41 eingeschaltet wird. Die Nadelstange und das Nadeldurchgangsloch werden in der Stellung für
S Geradstich gehalten, da die Ausnehmung 41a des Auslenkgliedes 41 in der Mittelposition verbleibt.
Immer wenn der Befehl »Geradstich« angewählt wird, wird die obige Routine wiederholt.
Wenn durch Tastendruck dann »Zickzackstich«
to gewählt wird, muß zunächst bestätigt werden, daß die Nähmaschine auf langsamer Geschwindigkeit ist und
wo sich die Nadel oberhalb der Stichplatte befindet (in diesem Fall ist das Kupplungs-Solenoid 42 abgeschaltet);
wonach der Impulsmotor 39 auf Gefehl des Steuerwerks das Auslenkglied 41 so verdreht, daß die
Ausnehmung 41a in die am weitesten links liegende Stellung gestellt wird. Dann dreht der Schaltarm 50 ein
wenig um die Buchse 46 im Gegenuhrzeigersinn, und die über den Schalthebel 53 angetriebene Hilfsplatte 35
gleitet nach vorn, wodurch das Nadeldurchgangsloch der Stichplatte 34 für Zickzackstich umgeschaltet wird.
Gleichzeitig bewegt sich der Schaltarm 50 in Richtung auf den Flansch 45a der Schaltstange 45 durch die nun
freigegebene Kraft der Schraubendruckfeder 51, und der Stift 46a der Buchse 46 tritt in die Nut 506 des
Schaltarms 50 ein, während der Schaltstift 52 des Schaltarms 50 aus der Ausnehmung 41a des Auslenkgliedes
41 herausgleitet, Schaltarm 50 und Auslenkglied 41 also getrennt sind. Es wird gespeichert, daß von
»Geradstich« auf ,Zickzackstich« umgeschaltet worden ist und die Nadelstange in die Position »Start«
zurückgekehrt ist. Wenn nachfolgend der Befehl »Zickzackstich« gewählt wird, ist die Nähmaschine auf
hohe Geschwindigkeit eingestellt, und der Impulsmotor 39 ist von dem Durchgangsloch-Einstellmechanismus
getrennt, so daß nur der Nadelstangen-Auslenkmechanismus angetrieben wird.
Der als eine Art Trigger arbeitende Kupplungs-Solenoid braucht während der Arbeitsphase des Schaltmechanismus
für das Nadeldurchgangsloch nicht erregt zu werden, wenn das Nadeldurchgangsloch für Geradstich
eingestellt wird. Es genügt ein relativ schwaches Solenoid, das nur wenig Platz und wenig Leistung
erfordert. Da das Solenoid bereits im Augenblick der Betätigung der Musterauswahltaste eingeschaltet werden
kann, d. h. unabhängig von der Phasenlage des Impulsmotors, und die Abschaltung durchgeführt wird,
wenn der Schaltmechanismus für das Nadeldurchgangsloch für Geradstich umgeschaltet hat, treten auch keine
so Probleme durch unvermeidbare Zeitverzögerungen auf, die sonst wegen der Gefahr von Nadelbrüchen bei einer
Berührung von Nadel und Stichplatte zu beachten wären.
Das dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in
Verbindung mit Fig. ;8 bis 22 erläutert. An der Nähmaschine ist ein Block 58 angebracht An diesem
Block ist ein die Nadelauslenkbewegung steuernder Impulsmotor 59 befestigt Auf der Motorwelle 60 sitzt
eine Bettplaite Zt. die Vorsprünge 61a und 616(F i g. 19)
in zwei bestiü.iPica Stellungen hat. so 4^2 Äis
Bettplatte 61 in ihrer Drehmöglichkeii durch Begrenzungsanschläge
62 am Block 58 begrenzt ist An der Bettplatte 61 ist eine Blende 63 befestigt, die zu einem
am Block 58 in einer den F i g. 18 oder 19 entnehmbaren
Stellung angebrachten Photounterbrecher 64 gehört, womit ein die Drehsteliung des Impuismotors 59
angebendes Signal erzeugt wird.
Eine die Nadelauslenkung steuernde Steuerscheibe 65
Eine die Nadelauslenkung steuernde Steuerscheibe 65
ist auf der Bettplatte 61 befestigt. Wie die Fig.21 erkennen läßt, weist die Steuerscheibe 65 einen Bereich
A zur Steuerung der seitlichen Auslenkbewegung der "iadel und einen Bereich D zur Steuerung der
Schaltbewegung für das Nadeldurchtrittsloch in der
Stichplatte auf. Die Steuerscheibe 65 wird von einem Nockenfolgerstift 67 abgetastet, dessen Bewegung auf
einen Winkelhebei 66 übertragen wird, der für die seitliche Auslenkung der Nadel sorgt. Der Winkelhebel
66 ist um einen Schraubbolzen 68 schwenkbar und überträgt seine Bewegungen auf eine in der Fig. 19
dargestellte Übertragungsstange 69. Eine Feder 70 zieht den Winkelhebel 66 im Uhrzeigersinn, so daß der
Nockenfolgerstift 67 stets an der Steuerscheibe 65 anliegt. Wenr. sich der Nockenfolgerstift 67 an der Stelle
.4, in F i g. 21 befindet, dann ist die Übertragungsstange 69 in die am weitesten links gelegene Stellung
geschwungen, während sie sich am weitesten rechts befindet, wenn der Nockenfolger auf der Steuerscheibe
und Ergebnisse bei der Durchführung der einzelnen Programme gespeichert werden. E/A ist eine Eingabe/
Ausgangs-Einheit. 100 ist die Stichmusier-Wählvorrichtung, mit der im Speicncr RAM einem gewünschten
Mustei entsprechende Signale gespeichert werden. 101
ist ein Impulsgenerator an der oberen Hauptwelle Ίε-r
Nähmaschine, der je Wellenumdrehung einen Impuls erzeugt und diesen an den Zentralprozessor CPU leitet,
der daraufhin aus dem Speicher ROM jewsils ein
ίο Stichsignal Hest. 103 ist der elektrische Steuorkreis zum
Steuern der Nadelauslenkbcwegung und des Nähgutvorschubes.
Er steuert den Impulsmotor 55, für die
Nadelauslenkung und einen Impulsmotor 59' für den Nähgutvorschub in Abhängigkeit von Signalen vom
Zcntralprozessor. 64 und 64' sind Photounterbrecher, die dem Zentralprozessor CPU Rückstellsignale für die
Impulsmotoren 59,59' liefern.
Die Steuerschaltung gemäß Fig. 22 wird durch Anschluß an eine elektrische Spannungsquelle wirksam.
die atetiung /12 erreictu, su uao tue i^auci Oci
Nähmaschine zwischen ihrer linken und rechten Stellung hin- utid herschwingt. Wenn sich der Nockenfolgerstift
67 innerhalb des Bereiches ßder Steuerscheibe befindet, dann steht die Nadel in der Mitte. Eine
Achse 71 zum Umschalten des Nadeldurchgangsloches ist fest mit einem Schalthebel 72 verbunden und in
einem Ansatz 73 geführt. Der Schalthebel 72 wird mit einer Feder (nicht gezeigt) im Gegenuhrzeigersinn
gezogen und durch einen ebenfalls nicht gezeigten Anschlag in einer in Fig. 19 dargestellten Lage
portioniert. Die Bettplatte 61 ist mit einem Stift 74
ausgestattet, um die Schaltbewegung für das Nadeldurchgangsloch zu bewirken. Dieser Stift 74 berührt den
Schalthebel 72, wenn die Bettplatte 61 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, und verschwenkt damit den
Schalthebel 72 im Uhrzeigersinn. Die Steuerscheibe 65 ist so angeordnet, daß die Drehstellung der Bettplatte 61
innerhalb des Umfangsbereiches flliegt.
F i g. 20 zeigt, daß. wenn der Stift 74 den Schalthebel
72 im Uhrzeigersinn verschwenkt, der Stift 67 über den Steuernockenbereich B der Steuerscheibe 65 gleitet
(dabei ist dann die Nadel in die Mittellage geschwungen).
Aus der F i g. 20 ist auch erkennbar, daß der Impulsmotor 59 nahezu in die äußerste Stellung in
Gegenuhrzeigerrichtung gedreht ist, um die Geradsticheinstellung hervorzurufen, wobei dann das Nadeldurchgangsloch
auf die für den Geradstich benötigte Größe eingeengt wurde. In dieser Stellung ist der
Impulsmotor 59 unwirksam für die Nadel. Dagegen ist in der in Fig. 19 gezeigten Drehs'cUung das Nadeldurchgangsloch
für Zickzackstich erweitert Die Relativsiellung
der Blende 63 gegenüber der Bettplatte 61 ist so festgelegt, daß b c?r Rückstellposition des Impuismolufs
5§ der Stift 67 an der Stelle A\ der Steuerfläche
anliegt, dabei also die Nadelstange am weitesten ausgeschwenkt ist
Fig.22 zeigt in Blockdiagrammform eine Steuerschaltung,
bei der mit ausgezogenen Pfeilen Beziehungen und Richtungen von elektrischen Signalen dargestellt
sind, während gestrichelt wiedergegebene Pfeile
mechanische Verbindungen andeuten. ROM ist ein
Festwertspeicher, in dem zahlreiche Stichmustersteuersignale einschließlich solcher für Geradstiche und die
einzelnen Programmsteuersignale gespeichert sind. CPLf ist ein Zentralprozersor der die einzelnen
Programme steuert RAM ist ein Speicher mit wahlfreiem Zugriff, in dem vorübergehend Vo-.gänge
/U ULJIlULt 3lt.ll UIC LfILIIUL UJ I1ILUI III LIIILI OlLIIUIlg IM
Übereinstimmung mit dem Photounterbrecher 64, dann dreht sich der impulsmotor 59 und wird bei Stellung der
Teile, wie sie in der Fig.9 wiedergegeben sind, abgeschaltet. Diese Drehung wird durchgeführt, wenn
der Zentralprozessor CFU feststellt, daß sich dip Nadel
nahe dem oberen Totpunkt befindet, wofür ein Signal von dem Impulsgenerator 101 an der oberen Hauptwelle
als Zeichen dient. Da der Stift 74 zum Umschalten des Nadeldurchgangsloches in dieser Stellung den Schalthebei
72 nicht berührt, befindet sich der Schalthebel 72 in einer Drehstellung, die einer maximalen Auslenkung im
Gegenuhrzeigersinn entspricht, was bedeutet, daß das (nicht gezeigte) Nadeldurchgangsloch für Zickzackstich
erweitert ist, und daß sich der Nockenfolgerstift 67 zur Steuerung der Nadelauslenkbewegung innerhalb des
Bereiches A befindet. Wenn nun ein Muster durch Betätigen der Wählvorrichtung 100 ausgewählt wird,
das eine Nadelauslenkung erforderlich macht, dann kann ein derartiges Muster in dem vorhandenen
Zustand genäht werden. De· Zentralprozessor erhält das Signal vom Impulsgenerator 101 der oberen
Hauptwelle und liest ein Stichsteuersignal aus dem Speicher ROM, durch das der Steuerkreis 103 die
Impulsmotoren 59, 59' in Drehung versetzt. Wie bereits
in Verbindung mit der Steuerung der Nadelauslenkbewegung durch den Impulsmotor59 beschrieben, geht für
die Steuerung der seitlichen Nadelauslenkung die Steuerscheibe 65 nicht über den Bereich A hinaus, so
daß der das Nadeldurchgangsloch verstellende Schalthebel 72 nicht gedreht wird und das Nüds'diKchgangsloch
dadurch groß bleibt. ·■. ■ -jaG bei einem Zickzackstich
die Nadel nicht brechen kann. Wenn an der Muster-Wählvorrichtung
100 ein Geradstich gewählt wird, dann verwendet der Zentralprozessor CPU das dafür im
Speicher ROM enthaltene Programmsteuersignal, woraufhin der Impulsmotor 59 sich so weit dreht daß der
Schaithebei /2 in Uhr?eigerrichtung verschwenkt und damit das Nadeldurchgangsloch für den Geradstich
eingeengt wird. Da der Nockenfolgerstift 67 sich dann im Steuerscheibenbereich B befindet bestimmt die
Übertragungsstange S9 die seitliche Stellung der Nadei
in bezue zur Mitte des Nadeidurchg&'ngsioches, so daß
auch dann aie Nadel nicht brechen kann. Die Steuerung
zur Einengung des Nadeidurchgangsiöchas für den
Geradstich ist beendet wenn der Siirt 6? die Stellung B\
auf der Steuerscheibe Sf- erreicht und somit ctsr
Impulsmotor 19 unwirksam geworden ist Das Umschalten
·?. den öeraiitichuetneb wird durchgeführt,
nachdem sichergestellt ist, daß sich die Nadel im oberen
Totpunkt befindet
Die hier beschriebene Steuerung kann auch für Handstichvorgänge verwendet werden, wobei der an
sich für den Nähguttransport vorgesehene Motor 59* zum Absenken des Transporteurs unterhalb der
Stichplatte verwendet wird. Es ist außerdem möglich, einen gleichen Hebel wie den Schalthebel 72 in einer
anderen Stellung anzuordnen, um eine andere Funktion auszuführen, z. B. das Fadenabschneiden. Für diesen Fall
ist es erforderlich, einen Steuerkurvenbereich, der sich
von den Bereichen A und B unterscheidet, für diese andere Funktion bereitzustellen.
Der Mechanismus für die Einstellung des Nadeldurchgangsloches in der Stichplatte wird selbsttätig durch den
elektrischen Steuerkreis betätigt, der durch eine der Musterauswahltasten eingeschaltet wird. Diese Betätigung
ist sehr einfach und bequem für die Bedienungsperson. Die Steuerung wird in einer Phase vorgenommen,
in der sich die Nadel oberhalb der Stichplatte befindet Die seitliche Auslenkbewegung der Nadelstan-
10
15 ge und der Einstellmechanismus für das Nadeldurchgangsloch
in der Stichplatte werden gleichzeitig durch dieselben elektrischen Steuermittel gesteuert, so daß
Nadel und Stichplatte nicht einander berühren können.
Da die Maschine sich während der Verstellung mit langsamer Geschv/indigkeit dreht kann der das
Durchgangsloch für die Nadel verstellende Mechanismus während einer relativ langen Zeitspanne verstellt
werden. Daher wird der elektrische Antrieb dieses Mechanismus nur durch geringe Kräfte belastet nicht
aber durch die zusätzlichen Trägheitskräfte, wie sie bei der gewöhnlichen hohen Geschwindigkeit während des
Nähens auftreten.
Man kann zusätzlich einen Mechanismus vorsehen, der selbsttätig den Transporteur unter die Stichplatte
absenkt Wenn die Nadel nicht voll die Mitte des Nadeldurchgangsloches trifft, ist es ferner nicht möglich,
das Nadeldurchgangsloch zu verengen, so daß auch bei fehlerhaften elektrischen Steuersignalen keine Gefahr
besteht daß die Nadel bricht
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Verstellen eines Mechanismus, insbesondere zur Änderung des Nadeldurchgangsloches in der Stichplatte für Zickzack- und Geradstiche, bei einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine
mit Wähltasten zum Auswählen der in einem elektronischen Speicher enthaltenen, verschiedenen
Stichmustern entsprechenden binären Steuersignale, die über eine Steuerschaltung einen Motor zum
Antrieb der Stichbildewerkzeuge steuern, und mit einem den Mechanismus steuernden Schalthebel,
dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein Impulsmotor (19; 39; 59) ist, daß eine Kupplung
vorgesehen ist, mit der die Welle (19a; 39a; 60) des Impulsmotors (19; 39; 59) mit dem Schalthebel (22;
53; 72) kuppelbar ist, und daß die Kupplung durch ein binäres Steuersignal wirksam wird, das durch
Betätigen einer der Wähltasten (17) aus dem elektronischen Speicher gelesen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Welle (i9a; des
Impulsmotors (19) angeordnetes Auslenkglied (20), das zur Steuerung der seitlichen Schwenkbewegung
der Nadel (7) bei Zickzack-Stichen vorgesehen ist, von dem Impulsmotor (19) aufgrund des binären
Steuersignals in eine außerhalb des normalen Schwenkbereiches liegende Stellung drehbar ist, in
der es über einen Mitnehmer (26) in Antriebsverbindung mit dem Schalthebel (22) kommt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (26) auf einen als
Schwenkachse des Schaltkreis (22) dienenden Bolzen (23) aufgesetz* ist und einen beidseitig
vorspringenden Stift (27) trägt, ier mit seinem einen Teil {27b) in einen Abschnitt (22b) des Schalthebels
(22) eingreift, während sein entgegengesetzter Teil (27a)be\ der außerhalb des normalen Schwenkbereiches liegenden Stellung des Auslenkgliedes (20) in
Anlage an einer Flanke (Segment 20a) des Auslenkgliedes (20) kommt
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auslöser (29) vorgesehen ist, dt-r
ein in der Bewegungsbahn des Mitnehmers (26) liegendes abgeschrägtes Ende (29a) hat, mit dem der
Mitnehmer (26) zum Lösen seines Stiftes (27) von der Flanke des Auslenkgliedes (20) axial verschiebbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine elektromagnetische
Schaltkupplung mit einem unter Steuerung durch das binäre Steuersignal einschaltbaren Solenoid
(139) und einem Tauchanker (44) ist, der gegen die Kraft einer Feder (51) einen mit dem Schalthebel
(53) verbundenen Schaltarm (50) in ein auf der Welle (39a^ des Impulsmotors (39) angeordnetes Auslenkgüed (41) einrückt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsmotor (19, 39)
zunächst in eine Stellung gedreht wird, in der die Kupplung das Auslenkglied (20, 41) mit dem
Schalthebel (22, S3) verbindet, und daß der Impulsmotor (19, 39) bei einer anschließenden
Drehung in der entgegengesetzten Richtung den Schalthebel (22,53) verstellt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung durch eine von der Welle
(60) des Impulsmotors (59) drehbaren Platte (61) gebildet ist, die einen bei einer vorgegebenen
Drehstellung gegen den Schalthebel (72) stoßenden Stift (74) trägt, und daß an dem Schalthebel (72) eine
Rückstellfeder angreift
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß die Welle (60) des Impulsmotors (59)
eine Steuerscheibe (65) antreibt, die mit einem ersten Steuerkurvenbereich (A) über einen Nockenfolgerstift (67) die seitliche Schwingbewegung der Nadel
(7) für Zickzack-Stiche steuert und einen von dem Nockenfolgerstift (67) bei der vorgegebenen Drehstellung berührten zweiten Bereich (B) hat, der die
Nadel (7) in einer mittleren Stellung hält
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der Schalt-
i- hebel (22,32) eine in einer Ausnehmung (346) in der
Oberseite der Stichplatte (34) gelagerte Hilfspiatte (35) verschiebt mit deren ein Nadeldurchgangsloch
(35a^für Geradstiche enthaltenden Ende das weitere Nadeldurchgangsloch (34a,} für Zickzack-Stiche
abdeckbar ist
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP768078A JPS5940470B2 (ja) | 1978-01-26 | 1978-01-26 | 針板針穴切換機構の制御装置 |
| JP9047778U JPS6010538Y2 (ja) | 1978-07-03 | 1978-07-03 | ミシンにおける針板針穴切換機構の制御装置 |
| JP13101478A JPS5940473B2 (ja) | 1978-10-26 | 1978-10-26 | 電子ミシンの縫目制御駆動装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2903030A1 DE2903030A1 (de) | 1979-08-02 |
| DE2903030C2 true DE2903030C2 (de) | 1982-11-25 |
Family
ID=27277710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2903030A Expired DE2903030C2 (de) | 1978-01-26 | 1979-01-26 | Vorrichtung zum Verstellen eines Mechanismus bei einer elektronischen gesteuerten Nähmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4303028A (de) |
| AU (1) | AU516167B2 (de) |
| DE (1) | DE2903030C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4416208A (en) | 1980-08-26 | 1983-11-22 | Fritz Gegauf Ag Bernina-Naehmaschinenfabrik | Auxiliary device for a sewing machine |
| DE3610838A1 (de) * | 1986-04-01 | 1987-10-08 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Einrichtung zum herstellen von textilen faserverbaenden |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5931355B2 (ja) * | 1978-06-15 | 1984-08-01 | 蛇の目ミシン工業株式会社 | 縫い判別と指令機能を有するミシンの検知装置 |
| US4308814A (en) * | 1979-04-20 | 1982-01-05 | Janome Sewing Machine Co., Ltd. | Electronic sewing machine with a stitch control device |
| JPS5652090A (en) * | 1979-10-05 | 1981-05-09 | Janome Sewing Machine Co Ltd | Electronic sewing machine |
| JPS5669364U (de) * | 1979-11-05 | 1981-06-09 | ||
| US4290377A (en) * | 1979-11-09 | 1981-09-22 | Janome Sewing Machine Co., Ltd. | Sewing machine |
| JPS56106690A (en) * | 1980-01-29 | 1981-08-25 | Brother Ind Ltd | Automatic cotton toning device for sewing machine |
| DE3108330A1 (de) * | 1980-03-05 | 1982-01-14 | Brother Kogyo K.K., Nagoya, Aichi | Automatische naehmaschine |
| US4335668A (en) * | 1981-08-07 | 1982-06-22 | The Singer Company | Pattern controlled sewing machine for producing tailor tacks |
| DE3721331A1 (de) * | 1987-06-27 | 1989-01-12 | Pfaff Ind Masch | Naehmaschine mit angetriebener stoffdrueckereinrichtung |
| JPH0736873B2 (ja) * | 1988-01-22 | 1995-04-26 | 蛇の目ミシン工業株式会社 | ジグザグミシンの針穴案内装置 |
| JPH02259154A (ja) * | 1989-03-31 | 1990-10-19 | Janome Sewing Mach Co Ltd | ミシンにおける普通縫及び刺しゅう縫の切換装置 |
| DE4034230C1 (de) * | 1990-10-27 | 1991-12-19 | Duerkopp Adler Ag, 4800 Bielefeld, De | |
| JP2885530B2 (ja) * | 1991-04-12 | 1999-04-26 | 株式会社鈴木製作所 | オーバーロックミシンのかがり方式変換装置 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3552337A (en) * | 1967-08-29 | 1971-01-05 | Janome Sewing Machine Co Ltd | Needle plate device for a zigzag sewing machine |
| US3830175A (en) * | 1972-10-24 | 1974-08-20 | H Levor | Sewing machines |
| US3872808A (en) * | 1973-07-05 | 1975-03-25 | Singer Co | Sewing machine stitch pattern selection from data stored in a multiple pattern static memory |
| US4048932A (en) * | 1976-02-17 | 1977-09-20 | The Singer Company | Bight stop mechanism for sewing machines |
| US4103632A (en) * | 1977-10-20 | 1978-08-01 | The Singer Company | Stepping motor shaft position determining arrangement |
-
1979
- 1979-01-25 AU AU43679/79A patent/AU516167B2/en not_active Ceased
- 1979-01-26 US US06/006,684 patent/US4303028A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-01-26 DE DE2903030A patent/DE2903030C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4416208A (en) | 1980-08-26 | 1983-11-22 | Fritz Gegauf Ag Bernina-Naehmaschinenfabrik | Auxiliary device for a sewing machine |
| DE3610838A1 (de) * | 1986-04-01 | 1987-10-08 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Einrichtung zum herstellen von textilen faserverbaenden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2903030A1 (de) | 1979-08-02 |
| AU516167B2 (en) | 1981-05-21 |
| US4303028A (en) | 1981-12-01 |
| AU4367979A (en) | 1979-08-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2903030C2 (de) | Vorrichtung zum Verstellen eines Mechanismus bei einer elektronischen gesteuerten Nähmaschine | |
| DE3150141C1 (de) | Naehmaschine mit einer Einrichtung zur Herstellung von Eckennaehten | |
| DE7623838U1 (de) | Naehmaschine mit einzelmustersteuerung | |
| DE2903031C2 (de) | Vorrichtung zum Absenken des Stofftransporteurs bei einer Nähmaschine | |
| DE4018829A1 (de) | Fadenschneidvorrichtung in einer stichbildenden maschine | |
| DE2500471C2 (de) | Musternähmaschine | |
| DE10321537A1 (de) | Nadelfadensteuerungs- oder -regelungseinrichtung einer Nähmaschine | |
| DE8333709U1 (de) | Nähmaschine mit einstellbarem Nadel -und Untertransport und einer Einrichtung zum Ansteuern eines vorbestimmbaren Endpunktes einer Naht | |
| DE2161295C2 (de) | Nähmaschine mit Differential vorschub | |
| DE10311969B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung der Vorschubgrösse und Vorschubrichtung in einer Nähmaschine | |
| DE3640429C2 (de) | ||
| DE3537923A1 (de) | Automatische stichlaengeneinstellvorrichtung fuer naehmaschinen | |
| DE10262216B4 (de) | Knopflochnähmaschine | |
| DE2907669C2 (de) | ||
| DE4212870A1 (de) | Automatische naehmaschine | |
| DE3036366A1 (de) | Naehmaschine mit elektronischem speicher | |
| DE7035449U (de) | Naehmaschine. | |
| DE3917130C1 (de) | ||
| DE3011698A1 (de) | Naehmaschine mit musterauswahlvorrichtung | |
| DE3042134C2 (de) | ||
| DE2842269C2 (de) | Elektronische Steuereinrichtung für eine Zierstich-Nähmaschine | |
| DE68902463T2 (de) | Vorrichtung zum messen des durchgangs einer vorbestimmten laenge eines werkstuecks am naehpunkt einer naehmaschine. | |
| DE2945774C2 (de) | Nähmaschine für Musternähbetrieb und Geradstichbetrieb | |
| DE3041780C2 (de) | ||
| DE1087436B (de) | Vorrichtung zum Einstellen des Stoffvorschubes bei Naehmaschinen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| Q176 | The application caused the suspense of an application |
Ref document number: 2924206 Country of ref document: DE |
|
| D2 | Grant after examination |