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DE68902463T2 - Vorrichtung zum messen des durchgangs einer vorbestimmten laenge eines werkstuecks am naehpunkt einer naehmaschine. - Google Patents

Vorrichtung zum messen des durchgangs einer vorbestimmten laenge eines werkstuecks am naehpunkt einer naehmaschine.

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DE68902463T2
DE68902463T2 DE8989810849T DE68902463T DE68902463T2 DE 68902463 T2 DE68902463 T2 DE 68902463T2 DE 8989810849 T DE8989810849 T DE 8989810849T DE 68902463 T DE68902463 T DE 68902463T DE 68902463 T2 DE68902463 T2 DE 68902463T2
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Antonio Jimenez
Gino Walter Michelizza
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Mefina SA
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Mefina SA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/22Work-feeding means with means for setting length of stitch
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/24Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing formed by general-purpose sewing machines modified by attachments, e.g. by detachable devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen des Durchgangs einer vorbestimmten Länge eines Stoff s am Nähpunkt einer Nähmaschine, bestehend einerseits aus einem Paar von Marken, deren jede ein elektrisches Kontaktelement bildet, einem Einstellorgan zum Ändern des Abstandes zwischen diesen Marken, wobei diese dazu bestimmt sind, den Beginn bzw. das Ende der zu messenden Länge festzulegen, und andererseits aus einem zwischen den Marken angeordneten Organ zur Kontaktschließung, einem beweglichen Körper, der mit einem der Elemente Markenpaar oder Organ zur Kontaktschließung fest verbunden ist, Einrichtungen, die den beweglichen Körper mit dem zu nähenden Stoffin Eingriff bringen und seinen Antrieb in Abhängigkeit von dem Vorschub dieses Stoffs bewirken können, und einem Rückholorgan, das ständig bestrebt ist, den beweglichen Körper in eine Stellung zurückzubringen, in der die Marke, die den Beginn der zu messenden Länge festlegt, und das Organ zur Kontaktschließung aneinander anliegen.
  • Es wurden bereits verschiedene Vorrichtungen zum Messen einer vorbestimmten Stofflänge vorgeschlagen, die mit einer Steuerschaltung einer Nähmaschine verbunden sind. Die elektrischen Signale, die der Steuerschaltung den Beginn bzw. das Ende des Durchgangs der vorbestimmten Länge des Stoffs am Nähpunkt der Nähmaschine anzeigen, können durch mechanische, magnetische, elektrooptische oder elektrische Mittel erzeugt werden. Der Vorteil der elektrischen Einrichtungen besteht darin, daß kein Zwischenorgan erforderlich ist und daß auf die Steuerschaltung der Maschine direkt eingewirkt werden kann, wodurch eine Präzision und eine Sicherheit des Betriebs gewährleistet werden, wie sie die anderen genannten Mittel nicht bieten.
  • Eine derartige Vorrichtung wurde bereits in der US-A- 4 409 913 zum Nähen von Knopflöchern vorgeschlagen. Zu diesem Zweck ist die Stange des Stoffdrückerfußes elektrisch leitend und ist einerseits mit einem Pol der Steuerschaltung der Maschine und andererseits mit einem ersten, mit dem Stoffdrückerfuß fest verbundenen Kontaktorgan verbunden. Ein zweites Kontaktorgan, das vom ersten isoliert ist und ebenfalls mit dem Stoffdrückerfuß fest verbunden ist, ist an den anderen Pol der Steuerschaltung durch einen Draht angeschlossen, der im Inneren der rohrförmigen Stange dieses Fußes verläuft. Diese beiden Kontaktorgane sind jeweils mit einem Gleitschuh versehen, der mit einer isolierenden Bahn in Kontakt ist, die aus zwei Gleitorganen besteht, deren erstes verschiebbar auf dem Stoffdrückerfuß montiert ist und durch den Vorschub des Stoffs mitgenommen werden soll. Dieses erste Gleitorgan trägt einen Leiter, der quer zur isolierenden Bahn angeordnet ist, wobei ein zweiter ähnlicher Leiter von dem zweiten Gleitorgan getragen ist, das durch Verschieben auf dem ersten verstellbar ist, um die Länge des Stoffhubs festzulegen. Wenn die Kontaktorgane auf den einen oder den anderen Leiter treffen, sind die beiden Pole der Steuerschaltung verbunden und das Signal zeigt an, daß sich die Meßvorrichtung an dem einen oder anderen Ende der für das Nähen des Stoffs gewünschten Hublänge befindet.
  • Bei der vorgeschlagenen Lösung sind die mit den Gleitorganen fest verbundenen leitenden Marken in elektrischer Hinsicht passive Elemente, da sie nicht direkt mit der Steuerschaltung verbunden werden sollen, sondern indirekt, wenn die Kontaktorgane sich treffen. Diese Lösung, bei der die beiden Kontaktorgane mit ein und demselben Element fest verbunden sind, erfordert ihre gegenseitige Isolierung, wodurch die Zahl der erforderlichen Bauteile und die Montagezeit erhöht werden. Diese Lösung wurde deshalb gewählt, weil es noch komplizierter gewesen wäre, die mit den Gleitorganen fest verbundenen Marken mit einem der Pole der Steuerschaltung zu verbinden. Ein anderer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß sie relativ große Abmessungen besitzt und daß es zum Ergreifen des Stoffs erforderlich ist, den zu nähenden Stoffteil einzuklemmen, wodurch die Arbeit der Bedienungsperson erschwert wird.
  • Ziel der Erfindung ist es, diese Vorrichtung sowohl hinsichtlich ihrer Herstellung als auch ihrer Verwendung zu vereinfachen und ihre Abmessungen zu verringern. Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und aus der beiliegenden Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt. In dieser Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Stoffdrückerfußes und einer Ausführungsform der mit diesem Fuß lösbar zu verbindenden Vorrichtung,
  • Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II von Fig. 3 durch diese Vorrichtung,
  • Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III von Fig. 2,
  • Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV von Fig. 2 und
  • Fig. 5 ein Blockschaltbild der Steuerung einer elektronischen Speichernähmaschine.
  • Die Vorrichtung zum Messen des Durchgangs einer vorbestimmten Länge eines Stoffs am Nähpunkt der Nähmaschine besitzt einen Rahmen 1, der mit zwei Gleitorganen 2 versehen ist, die unter Reibung in zwei an dem Stoffdrücker 4 der Nähmaschine vorgesehene Gleitführungen 3 eintreten sollen.
  • Dieser Rahmen besitzt zwei Wangen 1a, 1b, in die eine Welle 5 eingetrieben ist. Diese Welle 5 durchquert frei einen Zylinder 7, mit dem ein Arm 8 fest verbunden ist, der den Längenmeßmechanismus trägt, der nachstehend beschrieben wird. Der Zylinder 7 trägt an einem Ende einen exzentrischen Stift 9, der in eine Ausnehmung 10 der Wange 1a eintritt. Eine in eine Aussparung des Rahmens 1 angeordnete Schraubenfeder 11 stützt sich an einer Fläche des Armes 8 ab und drückt den exzentrischen Stift 9 gegen die Ausnehmung 10, wodurch die Bewegung des Arms 8 in Bezug auf den Rahmen 1 nach unten begrenzt wird.
  • Dieser Arm 8 trägt eine feststehende Stange 15, die sich seitlich nach außen erstreckt, sowie zwei Ritzel 16 und 17, die auf einer gemeinsamen Welle 18 befestigt sind, die in einer zur feststehenden Stange 15 parallelen Bohrung des Arms 8 drehbar montiert ist. Der Durchmesser des Ritzels 16 ist größer als der des Ritzels 17.
  • Die feststehende Stange 15 dient zur Aufnahme einer Trommel 19, die eine Verzahnung 21 aufweist, die mit der Verzahnung des Ritzels 17 in Eingriffist, und eine Spiralfeder enthält, deren inneres Ende an einem an der Stange 15 befestigten Haken 22 eingehängt ist, während ihr äußeres Ende an der zylindrischen Innenfläche der Trommel 19 befestigt ist. Diese Trommel 19 trägt ferner an ihrer Außenfläche einen Stift 23, der sich parallel zu ihrer Achse erstreckt.
  • Der Rahmen 1 und der Arm 8 bestehen aus isolierendem Kunststoff, während die Trommel 19 und ihr Stift 23 aus Metall sind. Ein Schleifschuh 24 aus Metall, der mit einem der Pole einer Steuerschaltung der Maschine, die im nachstehenden noch beschrieben wird, verbunden werden soll, ist am isolierenden Rahmen 1 befestigt und soll elastisch an der nicht verzahnten Seitenfläche der Trommel 19 anliegen, um diese mit diesem Pol der Steuerschaltung zu verbinden. Zu diesem Zweck befindet sich ein Pol 24* dieses Gleitschuhs 24 an einer Fläche des Rahmens 1, die mit einem von dem Stoffdrückerfuß 4 getragenen Leiter (nicht dargestellt) in Kontakt kommen soll.
  • Eine Platine 25 (Fig. 1, 2 und 3) aus isolierendem Werkstoff ist mit einer zentralen Öffnung für den Durchgang der feststehenden Stange 15 und einer kreisbogenförmigen Öffnung 27 versehen, deren Mittelpunkt auf der zentralen Öffnung liegt und die zum Durchgang des Stifts 23 der Trommel 19 dient. Diese Platine 25 ist an dem Arm 8 mit Hilfe von zwei Schrauben 26 befestigt und trägt ein elastisches elektrisches Kontaktelement 28, das an einem Ende der kreisbogenförmigen Öffnung 27 angeordnet ist und einen Schenkel 28a aufweist, der sich in einer ringförmigen Nut 25a erstreckt.
  • Eine Trommel 29, die mit einer axialen Öffnung 32 versehen ist (Fig. 4), ist drehbar auf der feststehenden Stange 15 montiert. Diese Trommel besitzt auf ihrer zylindrischen Außenfläche eine Skala 30 (Fig. 1), die gegenüber einer Marke 31 bewegt werden kann, die an einem abgewinkelten Rand der Platte 25 erscheint. Diese Trommel besitzt ferner eine kreisbogenförmige Nut 33, deren Mittelpunkt in der axialen Öffnung 32 liegt. Ein elastisches Kontaktelement 34 ist an einem Ende dieser Nut 33 angeordnet. Die Trommel 29 besteht aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff wie Kunststoff und trägt einen Metallring 35, der axial hervorsteht und an dessen Innenfläche ein Schenkel 34a des Kontaktelements 34 sowie der Schenkel 28a des anderen an der Platine 25 befestigten Kontaktelements 28 anliegen, wenn die Trommel auf der feststehenden Stange 15 montiert ist und der vorstehende Teil des Metallrings 35 in die ringförmige Nut 25a eintritt. Ein Gleitschuh 36 liegt elastisch auf der Außenfläche dieses Metallrings 35 auf und ist mit dem zweiten Pol der Steuerschaltung über seinen Pol 36* verbunden, der mit einem von dem Stoffdrücker 4 getragenen Leiter (nicht dargestellt) in Kontakt kommen soll. Infolgedessen sind die Kontakte 28 und 34 mit ein und demselben Pol verbunden, während die Trommel 19 und ihr Stift 23 mit dem anderen Pol verbunden sind. Ein feststehender Anschlag 37 steht an der Platine 25 hervor. Er soll in die kreisbogenförmige Nut 33 der Trommel 29 eintreten, um deren Winkelhub zu begrenzen.
  • Wenn die einzelnen Elemente der beschriebenen Meßvorrichtung auf der feststehenden Stange 15 des Arms 8 montiert sind, wie Fig. 2 zeigt, tritt der Stift 23 der Trommel 19 durch die kreisbogenförmige Öffnung 27 hindurch und tritt in die kreisbogenförmige Nut 33 ein.
  • Das Blockschaltbild von Fig. 5 zeigt ein Beispiel der Anwendung der oben beschriebenen Meßvorrichtung auf die Herstellung eines Knopflochs, wobei die Meßvorrichtung natürlich auch zur Herstellung aller Arten von Motiven, beispielsweise zur Wiederholung einer Naht von konstanter Länge, verwendet werden kann.
  • Das Blockschaltbild enthält einen Phasenadreßspeicher 28 für die einzelnen Phasen - bei diesem Beispiel - des Knopflochs, und zwar sechs Phasen, die mit einem Teil des elektronischen Speichers 39 dargestellt sind. Der Phasenadreßspeicher 38 ist mit einer Speicherwahl 40 verbunden, die die Wahl des Knopflochtyps in diesem Speicher und die Wahl zwischen einem automatischen Modus oder einem manuellen Modus gestattet, wobei letzterer darin besteht, daß die Maschine nach jeder Phase des im elektronischen Speicher 39 stehenden Programms stehen bleibt. Dieser Phasenadreßspeicher 38 ist ferner mit einem Phasenadresszähler 41 und mit einem Zähler 42 verbunden, der mit einem Fühler 43 für die Stellung der Nadelstange (nicht dargestellt) verbunden ist und jedes Mal, wenn ein Stich beendet ist, einen Impuls bildet.
  • Dieser Zähler 42 ist ferner mit einem Block 44 verbunden, der zur Übertragung seines Impulses auf einen der Eingänge eines logischen Und-Glieds 45 dient, dessen Ausgang mit dem Phasenadresszähler 41 verbunden ist und dessen zweiter Eingang mit einem Impulserzeugerblock 46 verbunden ist, der seinerseits mit dem Ausgang eines logischen Oder-Glieds 47 verbunden ist, dessen Eingänge einerseits mit der oben beschriebenen Steuervorrichtung, deren Kontaktelemente 23, 28 und 34 in einem diese Vorrichtung symbolisierenden Rechteck dargestellt sind, und andererseits mit einem manuellen Kontakt 48 verbunden sind, wenn die Speicherwahl 40 so vorgenommen wurde, daß das Knopfloch manuell ausgeführt wird, wobei der Beginn jeder Phase durch die Bedienungsperson ausgelöst wird.
  • Auf dem Blockschaltbild ist ferner ein Pedal 49 dargestellt, das mit einer Steuerung 50 eines Motors 51 zum Antrieb der Maschine verbunden ist.
  • Zur Durchführung der Naht eines Knopflochs mit Hilfe der beschriebenen Meßvorrichtung wählt die Bedienungsperson die Länge des Knopflochs mit Hilfe der Trommel 29, indem die Skala 30 gedreht wird, bis der Wert dieser Länge sich gegenüber der Marke 31 befindet. Dann wählt die Bedienungsperson den Knopflochtyp sowie seinen Ausführungsmodus (automatisch oder manuell) mit Hilfe der Speicherwahl 40, und nun setzt er die Maschine in Gang, indem er das Pedal 49 betätigt. Die Maschine führt nun die Phase 1 des im elektronischen Speicher 39 dargestellten Programms aus.
  • Wenn der Stoff T mitgenommen wird, dreht er das Ritzel 16, das elastisch an ihm anliegt, so daß das mit der Trommel 19 in Eingriff befindliche Ritzel 17 einerseits die Winkelbewegung des Stifts 23 in Richtung auf das an der Trommel 29 befestigte Kontaktelement 34 und andererseits das Spannen der Spiralfeder 20 bewirkt, dessen inneres Ende an der feststehenden Welle 15 befestigt ist.
  • Wenn der Stift 23 das Kontaktelement 34 trifft, wird von dem Impulsgenerator 46 ein Impuls erzeugt und auf das logische Und-Glied 45 übertragen. Da dieser Impuls vor dem Ende eines Stichs auftreten kann, teilt der Stellungsfühler 43 der Nadelstange dem Zähler 42 den Zeitpunkt mit, an dem der gerade ausgeführte Stich beendet ist. Zu diesem Zeitpunkt erscheint ein Impuls am Ausgang des Blocks 44, so daß das logische Und- Glied 45 ein Signal erzeugt, das es auf den Phasenadresszäh- 1er 41 überträgt, der dem Phasenadressspeicher 38 das Ende der gegenwärtigen Phase angibt. Wenn die Bedienungsperson einen automatischen Arbeitsmodus gewählt hat, schaltet der Phasenadressspeicher 38 den elektronischen Speicher 39 auf die Phase 2 um und läßt den Nähvorgang, der am Ende der Phase 1 unterbrochen worden war, weiterlaufen. Im Fall des manuellen Arbeitsmodus muß die Bedienungsperson den manuellen Kontakt 48 betätigen, um die folgende Phase auszulösen.
  • Die Maschine bringt den Stoff T zurück, indem sie eine gerade, zur Zick-Zack-Naht der Phase 1 parallele Naht ausführt. Da das Ritzel 16 den Stoff nicht verlassen hat, wird es in entgegengesetzter Richtung gedreht und bringt den Stift 23 zum Kontakt 28 zurück und entspannt die Feder 20.
  • Wenn diese zweite Phase beendet ist, was dadurch bewirkt wird, daß der Stift 23 das Kontaktelement 28 trifft und daß der Zähler 42 das Ende des gerade ausgeführten Stichs anzeigt, wiederholt sich der Vorgang der Auslösung der Phase 3 wie im oben beschriebenen Fall des Übergangs von Phase 1 auf Phase 2. Dann werden die Phasen 4, 5 und 6 nacheinander auf dieselbe Weise ausgeführt, wonach das Knopfloch fertig ist. Durch Anheben des Stoffdrückerfußes 4 der Maschine wird das Ritzel 16 freigegeben und gestattet der Feder 20, die Trommel in ihre Ausgangsstellung zurückzubringen, in der der Stift 23 an dem Kontaktelement 28 anliegt.
  • Insbesondere Dank der Feder 20, die die Trommel 19 und ihren Stift 23 in ihrer Ausgangsstellung zurückbringt, wenn der Stoff das Ritzel 16 freigibt, kann diese Vorrichtung zur Wiederholung jedes beliebigen Motivs auf derselben Länge verwendet werden, die durch die Stellung der Skala 30 der Trommel 29 bestimmt ist. Wenn nämlich die Länge einmal auf der Skala 30 gewählt ist, so bleibt diese in dieser Stellung und der Stift 23 bewegt sich vom feststehenden Kontaktelement 28 zu dem an der Trommel 29 befestigten Kontaktelement 34. Wenn der Drückerfuß 4 angehoben wird, wird dieser Stift 23 zu dem Kontaktelement 28 zurückgebracht, ohne daß sich die Skala 30 bewegt, so daß dieselbe Nahtlänge wiederholt werden kann, solange die Stellung der Skala 30 der Trommel 29 nicht verändert wird.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Messen des Durchgangs einer vorbestimmten Länge eines Stoffs am Nähpunkt einer Nähmaschine, bestehend einerseits aus einem Paar von Marken (28, 34), deren jede ein elektrisches Kontaktelement bildet, einem Einstellorgan zum Ändern des Abstandes zwischen diesen Marken, wobei diese dazu bestimmt sind, den Beginn bzw. das Ende der zu messenden Länge festzulegen, und andererseits aus einem zwischen den Marken angeordneten Organ (23) zur Kontaktschließung, einem beweglichen Körper (19), der mit einem der Elemente Markenpaar (28, 34) oder Organ (23) zur Kontaktschließung fest verbunden ist, Einrichtungen (16, 17, 18, 21), die den beweglichen Körper (19) mit dem zu nähenden Stoff in Eingriff bringen und seinen Antrieb in Abhängigkeit von dem Vorschub dieses Stoffs bewirken können, und einem Rückholorgan (20), das ständig bestrebt ist, den beweglichen Körper (19) in eine Stellung zurückzubringen, in der die Marke (28), die den Beginn der zu messenden Länge festlegt, und das Organ (23) zur Kontaktschließung aneinander anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Markenpaar (28, 34) einerseits und das Organ (23) zur Kontaktschließung andererseits dazu bestimmt sind, an die beiden Pole der Steuerschaltung der Maschine angeschlossen zu werden.
2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Markenpaar (28, 34) einerseits und das Organ (23) zur Kontaktschließung andererseits mit zwei Polen (24*, 36*) der Steuerschaltung der Maschine jeweils über eine von zwei kreisförmigen Bahnen (19, 35) verbunden sind, die um eine gemeinsame Achse drehbar montiert sind und denen jeweils einer von zwei leitenden Gleitschuhen (24, 36) zugeordnet ist, wobei eine der Bahnen mit dem beweglichen Körper (19) fest verrunden ist, während die andere mit einer der Marken fest verrunden ist und das Einstellorgan zur Änderung des Abstandes zwischen den Marken bildet.
3. Meßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Achse (15) den beweglichen Körper (19) trägt, der an seinem Umfang mit einer der Bahnen versehen ist und von dem eine axiale Fläche das Organ (23) zur Kontaktschließung trägt, wobei mit der Achse (15) ferner eine isolierende Platine (25) fest verbunden ist, die von einer auf die Achse zentrierten, kreisbogenförmigen Öffnung (27) durchsetzt ist, die zum Durchgang des Organs (23) zur Kontaktschließung bestimmt ist und an einem deren Enden sich eine der Marken (28) befindet, und daß die Achse (15) außerdem einen drehbar montierten beweglichen Körper (29) zur Längenverstellung aus isolierendem Werkstoff trägt, der auf einer der Platine (25) benachbarten Fläche eine kreisförmige Nut (33), die zu der kreisbogenförmigen Öffnung (27) konzentrisch ist und denselben Durchmesser wie diese hat, zur Aufnahme des Organs (23) zur Kontaktschließung, die zweite Marke (34), die an einem Ende der Nut (33) angeordnet ist, und einen metallischen Ring (35) aufweist, der axial hervorsteht, um in eine entsprechende Ausnehmung (25a) der Platine (25) einzutreten und mit einem Teil jeder Marken (28, 34) und andererseits mit einem der leitenden Gleitschuhe (36) in Kontakt zu kommen, die dazu bestimmt sind, mit dem anderen Pol der Steuerschaltung verbunden zu werden.
4. Meßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Körper (19) aus einer Trommel besteht, die eine spiralförmige Rückholfeder (20) enthält, deren inneres Ende an der gemeinsamen Achse (15) und deren äußeres Ende an der inneren Seitenfläche der Trommel befestigt ist, deren äußere Seitenfläche eine Verzahnung aufweist, die mit einem Ritzel (17) in Eingriff ist, das auf einer zur gemeinsamen Achse (15) parallelen Welle (18) befestigt ist, die drehbar montiert ist und an der ein zweites Ritzel (16) befestigt ist, das einen größeren Durchmesser als-das erste Ritzel hat und mit dem zu nähenden Stoff in Eingriff kommen soll.
5. Meßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Achse (15) mit einem Arm (8) fest verbunden ist, der um eine zu dieser parallele Achse (5) schwenkbar ist, und daß der Schwenkwinkel dieses Arms auf den Stoff zu durch eine Anschlagvorrichtung (9, 10) begrenzt ist, wobei elastische Einrichtungen (11) bestrebt sind, den Arm (8) ständig an diesen Anschlag (10) anzudrücken.
DE8989810849T 1988-11-30 1989-11-08 Vorrichtung zum messen des durchgangs einer vorbestimmten laenge eines werkstuecks am naehpunkt einer naehmaschine. Expired - Fee Related DE68902463T2 (de)

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