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DE4212870A1 - Automatische naehmaschine - Google Patents

Automatische naehmaschine

Info

Publication number
DE4212870A1
DE4212870A1 DE4212870A DE4212870A DE4212870A1 DE 4212870 A1 DE4212870 A1 DE 4212870A1 DE 4212870 A DE4212870 A DE 4212870A DE 4212870 A DE4212870 A DE 4212870A DE 4212870 A1 DE4212870 A1 DE 4212870A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stitch
needle bar
needle
jump
sewing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4212870A
Other languages
English (en)
Inventor
Tetsuo Morita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brother Industries Ltd
Original Assignee
Brother Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brother Industries Ltd filed Critical Brother Industries Ltd
Publication of DE4212870A1 publication Critical patent/DE4212870A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/12Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by control of operation of machine
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Automatic Embroidering For Embroidered Or Tufted Products (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Nähmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Insbesondere be­ zieht sie sich auf eine automatische Nähmaschine, die einen Sprungstich durchführen kann, bei dem das Nähgut weiter bewegt wird, während die Nadel an einer vorbestimmten Position ober­ halb des Nähgutes gehalten wird.
Bei einer automatischen Nähmaschine wird das durch einen Näh­ guthalter gehaltene Nähgut durch eine Vorschubvorrichtung in einem X-Y-Koordinatensystem vorgeschoben, während die von einer Nadelstange getragene Nadel sich oberhalb des Nähgutes befin­ det, was während jeder Hin- und Herbewegung der Nadelstange durchgeführt wird, die während einer Umdrehung der Hauptwelle durchgeführt wird. Somit wird ein Stich mit der gewünschten Länge bei jeder Hin- und Herbewegung der Nadelstange für jede Umdrehung der Hauptwelle durchgeführt. Die Vorschubdistanz des Nähgutes, die erreicht werden kann, während sich die Nadel während jeder Umdrehung der Hauptwelle oberhalb des Nähgutes befindet, ist jedoch begrenzt. Damit diese Einschränkung über­ wunden werden kann, wurde eine Nadelstangensprungvorrichtung vorgeschlagen, die zum Halten der Nadelstange an einer vorbe­ stimmten Position zum Halten der Nadel oberhalb des Nähgutes tätig ist, wenn die gewünschte Stichlänge länger als die norma­ le maximale Stichlänge ist. Diese Nadelstangensprungvorrich­ tung, die es ermöglicht, daß Nähgut um eine Distanz größer als die maximale normale Stichlänge vorzuschieben, ist in den Japanischen Offenlegungsschriften 2-4706 und 2-13 061 offenbart, die am 30. Januar bzw. 03. April 1990 bekannt gemacht sind. Automatische Nähmaschinen sind so ausgelegt, daß der Nähguthal­ ter zum Vorschieben des Nähgutes bewegt wird nur während eines Teiles der Zeitdauer einer jeden Umdrehung der Hauptwelle, wobei dieser Abschnitt der Zeitdauer entspricht, die normaler­ weise der Bewegung der Nadel oberhalb des Nähgutes zugeordnet wird, wenn die Nadelstangensprungvorrichtung nicht betätigt wird. Der Nähguthalter wird also nicht während des anderen Teiles der Zeitdauer einer jeden Umdrehung der Hauptwelle be­ wegt, der der Bewegung der Nadel unterhalb des Nähgutes zuge­ ordnet ist, wenn die Nadelstangensprungvorrichtung in dem Nichtbetriebszustand ist.
Die Nadelstangensprungvorrichtung wird durch Aktivieren eines geeigneten Betätigungselementes wie eine Spule betätigt. Eine Sprungstichtätigkeit, die in den oben genannten Druckschriften offenbart ist, ist in Fig. 10 gezeigt, in der die unterbroche­ ne Betätigung der Vorschubvorrichtung und der Spule der Nadel­ stangensprungvorrichtung gezeigt sind. Die gestrichelte Linie in Fig. 10 zeigt die Hin- und Herbewegungen der Nadel an, wenn die Nadelstangensprungvorrichtung nicht betätigt wird.
Die Länge eines Stiches wird durch Stichdaten dargestellt, während die maximale Stichlänge durch die maximale Vorschublän­ ge des Nähguthalters für jede Umdrehung der Hauptwelle bestimmt wird (das heißt die maximale Vorschubentfernung während der Zeit, während der sich die Nadel oberhalb des Nähgutes befindet). Wenn die durch die Stichdaten dargestellte befohlene Stichlänge deutlich größer ist als die maximale Stichlänge oder die maximale Vorschubentfernung, muß die Nadelstangensprung­ vorrichtung in unterbrochener Weise häufig aktiviert werden, wie in Fig. 10 gezeigt ist. Dies bewirkt eine lange Sprung­ stichtätigkeit für einen Sprungstich, wodurch die gesamte Nähzeit ansteigt und die Näheffektivität gesenkt wird.
Daher ist es die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, eine automatische Nähmaschine der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die eine effektive Sprungstichtätigkeit in ver­ gleichsweise kurzer Zeit zum Bilden eines Stiches durchführen kann, dessen Länge größer als die normale maximale Stichlänge ist.
Diese Aufgabe wird durch eine automatische Nähmaschine der eingangs beschriebenen Art gelöst, die durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 bestimmt ist.
Die automatische Nähmaschine weist insbesondere eine eine Nadel tragende Nadelstange auf. Eine Nadelstangenantriebsvorrichtung weist eine Nadelstangenantriebsquelle zum Hin- und Herbewegen der Nadelstange in ihre Längsrichtung auf. Eine Vorschubvor­ richtung erzeugt eine Relativbewegung zwischen der Nadelstange und einem Nähgut in eine Richtung im wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung der Nadelstange. Eine Stichdatenleseeinrich­ tung liest Stichdaten, die Nadelpositionen anzeigen, an denen die Nadel ein Nähgut durchsticht. Eine Vorschubsteuereinrich­ tung steuert die Vorschubvorrichtung gemäß der von der Stich­ datenleseeinrichtung gelesenen Stichdaten, wenn sich die Nadel oberhalb des Nähgutes befindet. Eine Nadelstangensprungvorrich­ tung trennt die Nadelstange von der Nadelstangenantriebsquelle und hält die Nadelstange an einer vorbestimmten Position, um die Nadel oberhalb des Nähgutes zu halten. Eine Sprungstichvor­ richtung wird betrieben, wenn eine durch die von der Stichda­ tenleseeinrichtung gelesenen Stichdaten dargestellten Stich­ länge eine maximale Stichlänge überschreitet, zum Ausführen einer Sprungstichtätigkeit. Dabei wird die Vorschubsteuerein­ richtung in einen nichttätigen Zustand versetzt, die Nadelstan­ gensprungvorrichtung und die Vorschubeinrichtung in aktive Zu­ stände zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativbewegung der Nadelstange und des Nähgutes versetzt, die Vorschubsteuerein­ richtung und die Nadelstangensprungvorrichtung in eine aktive Tätigkeit bzw. in eine nichtaktive Tätigkeit versetzt, wenn eine durch die Stichdaten dargestellte Nadelposition durch die kontinuierliche Relativbewegung erreicht ist.
Bei der obigen automatischen Nähmaschine ist eine Sprungstich­ tätigkeit durch eine Sprungstichvorrichtung vorgesehen, wenn die durch die Stichdaten, die von der Stichdatenleseeinrich­ tung gelesen sind, dargestellten Stichlänge größer als die normale maximale Stichlänge ist. Die Vorschubsteuereinrichtung wird in den Nichtbetriebszustand versetzt und die Nadelstangen­ stichvorrichtung wird betrieben. Die Vorschubvorrichtung wird im Betriebszustand zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativ­ bewegung zwischen der Nadelstange und dem Nähgut gehalten, dieses wird fortgesetzt, bis die Nadelstangenposition, die durch die Stichdaten dargestellt wird, durch die erzielte kon­ tinuierliche Relativbewegung erreicht ist. Die Nadelstangen­ stichvorrichtung führt die Vorschubsteuereinrichtung in den Betriebszustand zurück und die Nadelstangensprungvorrichtung in den Nichtbetriebszustand, wenn die erreichte kontinuierliche Relativbewegung gleich der durch die Stichdaten dargestellten Stichlänge entspricht.
Somit ist die Nähmaschine in der Lage, kontinuierlich die Rela­ tivbewegung zwischen der Nadelstange und dem Nähgut zu erzeugen, wobei die Nadelstange an der vorbestimmten Position zum Halten der Nadel oberhalb des Nähgutes gehalten wird, so daß die befohlene Stichlänge, die normalerweise während einer Umdrehung der Hauptwelle nicht erzielt werden kann, erreicht wird. Da die Nadel oberhalb des Nähgutes gehalten wird, wird kein Stich gebildet, während die Vorschubvorrichtung betrieben wird, wodurch ein Sprungstich gebildet wird, dessen Länge die maximale Stichlänge überschreitet, während zweier oder mehr Um­ drehungen der Hauptwelle. In dieser Beziehung ist es wichtig zu sehen, daß die Vorschubvorrichtung nicht unterbrochen betrieben wird, sondern daß sie in dem Betriebszustand während einer Zeit gehalten wird, die nötig ist, zum Erzeugen der gewünschten Stichlänge. Die Nadel wird nämlich oberhalb des Nähgutes durch die Nadelstangensprungvorrichtung gehalten, und die Vorschub­ vorrichtung wird kontinuierlich betrieben, so daß ein Sprung­ stich mit einer Länge größer als die maximale Stichlänge er­ zeugt wird. Folglich wird die gesamte Näheffektivität ver­ bessert.
Die Nadelstangensprungvorrichtung kann kontinuierlich betrieben werden, solange die Vorschubvorrichtung betrieben wird. Andererseits kann auch die Sprungvorrichtung auf unterbrochene Weise für ein vorbestimmtes Intervall betrieben werden, daß der Drehzahl der Hauptstichwelle entspricht, wenn der Zeitpunkt und die Zeitdauer der Tätigkeit der Sprungvorrichtung es möglich macht, daß die Nadel oberhalb des Nähgutes gehalten wird.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren.
Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungs­ form der erfindungsgemäßen automatischen Nähma­ schine;
Fig. 2 eine Vorderansicht des in der Nähmaschine von Fig. 1 eingebauten Mechanismus zum Hin- und Herbewegen der Nadelstange und zum Betätigen des Fadengeberhebels;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der ebenfalls in der Maschine vorhandenen Nadelstangensprung­ vorrichtung;
Fig. 4 ein schematisches Blockschaltbild des Steuer­ systems der Nähmaschine;
Fig. 5 ein Flußdiagramm zum Darstellen einer Sprung­ stichtätigkeit durch die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform;
Fig. 6 ein Zeitablaufdiagramm der Tätigkeiten der Vor­ schubvorrichtung und des Bedienungselementes für die Nadelstangensprungvorrichtung bei der in Fig. 5 gezeigten Sprungstichtätigkeit;
Fig. 7 ein Flußdiagramm für eine Sprungstichtätigkeit einer geänderten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8 ein Zeitablaufdiagramm für die in Fig. 7 ge­ zeigte Ausführungsform, die der Fig. 6 ent­ spricht;
Fig. 9 ein schematisches Blockschaltbild zum Erläutern verschiedener funktionaler Elemente der darge­ stellten Ausführungsformen;
Fig. 10 ein Zeitablaufdiagramm des Betriebes der Vor­ schubvorrichtung und der Nadelstangensprungvor­ richtung bei einer vorhandenen automatischen Nähmaschine.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist die erfindungsgemäße automa­ tische Nähmaschine einen auf einem Tisch 2 angebrachten Arm 1 auf. Der Maschinenarm 1 weist einen sich horizontal erstrecken­ den Abschnitt auf, dessen vorderes Ende (linkes Seitenende wie in Fig. 1 gesehen) ein Nadelstangentraggehäuse bzw. Nadelstan­ gengehäuse 3 trägt. Das Gehäuse 3 ist in die X-Achsenrichtung, die durch Pfeile angezeigt ist, bewegbar und trägt fünf Nadel­ stangen 4 so, daß die Nadelstangen 4 in der vertikalen Richtung senkrecht zu der X-Achsenrichtung bewegbar sind. Jede Nadelstange 4 trägt an ihrem unteren Längsende eine daran ent­ fernbar befestigte Nadel 5. Die fünf Nadeln 5 werden mit ent­ sprechenden verschiedenen Fäden über entsprechende Spannungs­ regulierer 6 und Fadengeberhebel 7 versehen, die auf dem Ge­ häuse 3 angebracht sind. Ein Nadelstangenauswahlmotor 8 ist auf dem vorderen Endabschnitt des Maschinenarmes 1 angebracht und betriebsmäßig mit dem Gehäuse 3 zum Bewegen des Gehäuses 3 in die X-Achsenrichtung verbunden. Der Auswahlmotor 8 wird ent­ sprechend einem Nadelstangenauswahlsignal, das eine der fünf Nadelstangen 4 bezeichnet, zum Bewegen des Gehäuses 3 so be­ trieben, daß die durch das Auswahlsignal bezeichnete Nadel­ stange 4 in eine vorbestimmte Betriebsposition gebracht wird.
Ein Nähmotor 9 ist an dem hinteren Ende des Maschinenarmes 1 so angebracht, daß Kraft von dem Motor 9 zu der Nadelstange 4 in der Betriebsposition über einen in Fig. 2 gezeigten Übertra­ gungsmechanismus so übertragen wird, daß die Nadelstange 4 ver­ tikal hin und her in ihre Längsrichtung bewegt wird. Ein Encoder 18 ist mit dem Nähmotor 9 verbunden. Der Encoder 18 dient als Nadelpositionserfassungseinrichtung zum Erfassen der Position der Nadelstange 4 während ihrer Hin- und Herbewegung.
Der Maschinentisch 2 ist mit einem daran angebrachten Maschi­ nenbett 10 versehen, daß der in der Betriebsposition angeordne­ ten Nadelstange gegenüberliegt. Das Maschinenbett 10 enthält ein Volldrehschiffchen, das mit der Nadel 5 zum Bilden eines Hauptabschnittes einer Stichbildungsvorrichtung zum Bilden von Stichen auf einem Nähgut W zusammenwirkt, wie es allgemein bekannt ist.
Der Maschinentisch 2 ist weiter mit einem Paar von Y-Achsen- Bewegungsvorrichtungen (nur eine ist in Fig. 1 gezeigt) verse­ hen die entlang der entsprechenden gegenüberliegenden Seiten­ kanten des Tisches 2 in die Y-Achsenrichtung senkrecht zu der X-Achsenrichtung bewegbar sind. Die Y-Achsenbewegungsvorrich­ tungen 11 werden durch einen geeigneten Y-Achsenantriebsmotor angetrieben. Diese 2 Y-Achsenbewegungsvorrichtungen 11 tragen einen Träger 12, der sich dazwischen erstreckt und dazwischen befestigt ist in der X-Achsenrichtung. Eine X-Achsenbewegungs­ vorrichtung 13 ist an ihrem nahen Ende durch den Träger 12 so getragen, daß die X-Achsenbewegungsvorrichtung 13 entlang des Trägers 12 bewegbar ist, nämlich in die X-Achsenrichtung. Die X-Achsenbewegungsvorrichtung 13 wird durch einen geeigneten X-Achsenantriebsmotor bewegt. Ein Nähguthalter 14 zum lösbaren Halten des Nähgutes W ist auf der X-Achsenbewegungsvorrichtung 13 angebracht.
Die Y-Achsen- und X-Achsenbewegungsvorrichtungen 11, 13 wirken mit dem X-Achsen- und Y-Achsenantriebsmotor zusammen zum Bilden einer Vorschubvorrichtung 15 zum Erzeugen einer Relativbewegung zwischen der Nadelstange 4 (Nadel 5) und dem Nähguthalter 14 (Nähgut W) in Synchronisation mit den Hin- und Herbewegungen der Nadelstange 4 (Nadel 5) oder des Betriebes des Nähmotors 9, so daß Stiche wie Stickmuster auf dem Nähgut W gebildet werden.
In Fig. 2 ist der Kraftübertragungsmechanismus zum Betreiben der Nadelstangen 4 und der Fadengeberhebel 7 gezeigt. In dem Maschinenarm 1 ist eine durch den Nähmotor 9 gedrehte Haupt­ welle 20 vorgesehen. Die Hauptwelle 20 ist an ihrem dem Motor 9 abgewandten Ende mit einer zylindrischen Nockenscheibe 22 ver­ bunden, die eine auf ihrer äußeren umfangsmäßigen Oberfläche gebildete Nockenwelle 22A aufweist. Auf der vorderen Endfläche der Nockenscheibe 22 ist ein Verbindungsstift 26 vorgesehen, mit dem ein gekröpfter Hebel 24 an einem seiner Enden schwenk­ bar verbunden ist.
Der Maschinenarm 1 enthält auch eine Führungsstange 28, die darin so befestigt ist, daß sie sich in der vertikalen Richtung erstreckt. Ein erstes sich hin und her bewegendes Teil 30 ist auf die Führungsstange 28 so aufgepaßt, daß sich das erste Teil 30 gleitend in der vertikalen Richtung hin und her bewegen kann, daß heißt in die Längsrichtung der Stange 28. Das erste Teil 30 ist über einen Stift 32 mit einem Ende des gekröpften Hebels 24 an der dem Stift 26 auf der Nockenscheibe 22 abge­ wandten Seite verbunden.
Ein drehbares Teil 34 ist ebenfalls auf die Führungsstange 28 so aufgepaßt, daß das Teil 34 um die Achse der Stange 28 rela­ tiv zu dem ersten Teil 33 drehbar ist. Dieses drehbare Teil 34 wird mit dem ersten Teil hin und her bewegt. Jede der Nadel­ stangen 4, die sich parallel zu der Führungsstange 28 er­ strecken, weist ein zweites sich hin und her bewegendes Teil 36 auf, das daran so befestigt ist, daß das zweite Teil 36 mit der Nadelstange 4 hin und her bewegt wird. Das zweite Teil 36 ist mit einem angreifenden Stift 38 versehen, der sich davon zu dem drehbaren Teil 34 erstreckt. Das drehbare Teil 34 weist eine obere und untere Zunge 41a, 41b auf, die in einem Abstand von­ einander in der Längsrichtung der Führungsstange 28 so ange­ ordnet sind, daß sie eine Eingriffsausnehmung 40 definieren, in die der angreifende Stift 38 eingreifen kann. Das drehbare Teil ist federnd zu einer ersten Winkelposition zum Eingriff mit dem angreifenden Stift 38 vorgespannt und kann in eine zweite winkelmäßige Position zum Freikommen von dem angreifenden Stift 38 gedreht werden.
Jede Nadelstange 4 wird durch einen oberen und unteren Träger 42, 44 getragen, die an dem Gehäuse 3 so befestigt sind, daß die Nadelstange 4 in ihre Längsrichtung, nämlich in die verti­ kale Richtung gleitend hin und her bewegt werden kann. Die Na­ delstange 4 wird durch eine Druckschraubenfeder 46 in die obe­ re Richtung vorgespanant, wodurch die Nadelstange 4 in die oberste Position gebracht wird, wenn der angreifende Stift 38 des zweiten Teiles 36 nicht in die Eingriffsausnehmung 40 des drehbaren Teiles 34 eingreift.
Der Nähmotor 9, die Hauptwelle 20, die zylindrische Nocken­ scheibe 22, der gekröpfte Hebel 24, das erste Teil 30, das drehbare Teil 34 mit der Eingriffsausnehmung 40 und das zweite Teil 36 mit dem angreifenden Stift 38 wirken zusammen zum Dar­ stellen eines Hauptabschnittes einer Nadelstangenantriebsvor­ richtung zum Hin- und Herbewegen der Nadelstange in ihrer Längsrichtung. Der Motor 9 ist eine Nadelstangenantriebsquelle.
Ein stationärer Schwenkstift 50 ist an dem Maschinenarm so be­ festigt, daß er sich in die horizontale Richtung nahe der Fadengeberhebel 7 erstreckt. Der Schwenkstift 50 trägt schwenk­ bar einen Schwenkhebel 52, der an seinem unteren Ende einen Nockenfolger 54 so trägt, daß der Nockenfolger 54 frei drehbar ist. Der Nockenfolger 54 greift gleitend in die Nockenwelle 22A der zylindrischen Nockenscheibe 22 so ein, daß der Schwenkhebel 52 um den Stift 50 geschwenkt wird, wenn die Nockenscheibe 22 durch den Motor 9 über die Hauptwelle 20 gedreht wird. Der Schwenkhebel 52 trägt eine drehbar an seinem oberen Ende befe­ stigte Rolle 56. Die Rolle 56 steht im Eingriff mit einem Aus­ schnitt 58, der an dem nahen Ende eines jeden Fadengeberhebels 7 gebildet ist, wenn die dem Fadengeberhebel 7 entsprechende Nadelstange 4 in die Betriebsposition gebracht ist. Der Faden­ geberhebel 7 wird um einen Schwenkstift 60 geschwenkt, wenn der Schwenkhebel 52 durch die Nockenscheibe 22 geschwenkt wird.
Wenn die zylindrische Nockenscheibe 22 durch die Hauptwelle 20 gedreht wird, wird der Schwenkhebel 52 um den Schwenkstift 50 abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegengesetzt dem Uhrzeiger­ sinne geschwenkt, wie in Fig. 2 durch Pfeile Q gezeigt ist, wodurch der Fadengeberhebel 7 um den Stift 60 geschwenkt wird, wie durch die Pfeile R gezeigt ist. Zur gleichen Zeit wird das erste Teil 30 vertikal auf- und ab bewegt durch den gekröpften Hebel 24. Da der angreifende Stift 38 normalerweise in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 40 steht, wird das zweite Teil 36 ähnlich mit dem ersten Teil 30 und dem drehbaren Teil 34 hin und her bewegt.
Die vorliegende automatische Nähmaschine ist mit einer Nadel­ stangensprungvorrichtung versehen, deren wesentlicher Abschnitt in perspektivischer Ansicht in Fig. 3 gezeigt ist. Benachbart zu der Führungsstange 28 ist ein Betätigungselement in Form einer Spule 62 mit einem bewegbaren Kolben vorgesehen, der mit einer Betätigungsstange 64 verbunden ist. Das drehbare Teil 34 weist einen Nockenfolger 65 mit einer geneigten Oberfläche auf, die in Bezug auf die Längsrichtung der Führungsstange 28 geneigt ist, das heißt der Richtung der Hin- und Herbewegung des drehbaren Teiles 34. Die Betätigungsstange 64, die als Nocken dient, der an die geneigte Oberfläche 66 des Nockenfol­ gers 65 angreifen kann, weist eine vorgeschobene oder Betriebs­ position und eine zurückgezogene oder Nichtbetriebs- Position auf. In der Betriebsposition kann die Stange 64 an die geneigte Oberfläche 66 angreifen, die in einem Bewegungsweg der geneigten Oberfläche 66 angeordnet ist, wenn das drehbare Teil 34 entlang der Führungsstange 28 hin und her bewegt wird. In der Nichtbetriebs-Position ist die Stange 64 in einem Abstand von dem oben angegebenen Weg der geneigten Oberfläche 66 vorge­ sehen und kann nicht an die Oberfläche 66 angreifen.
Wenn die Spule des Solenoids 62 aktiviert wird, wird die Betä­ tigungsstange 64 in die Betriebsposition vorgeschoben. Wenn das drehbare Teil 34 mit dem ersten Teil 30 entlang der Führungs­ stange 28 angehoben wird, während die Stange 64 in der Betriebsposition ist, wird die geneigte Oberfläche 66 des Nok­ kenfolgers 65 in Kontakt mit der Betätigungsstange 64 gebracht. Die geneigte Oberfläche 66 ist so gebildet, daß das drehbare Teil 34 in die zweite Winkelposition gedreht wird, in die durch den Pfeil in Fig. 3 gezeigte Richtung, wenn die geneigte Ober­ fläche 66 die Betätigungsstange 64 kontaktiert. Als Resultat kommt der angreifende Stift 38 des zweiten Teiles 36 von der Eingriffsausnehmung 40, die auf dem drehbaren Teil 34 vorgese­ hen ist, frei, wodurch das zweite Teil 36 von dem drehbaren Teil 34 freikommt. Folglich springt die Nadelstange 4 nach oben, daß heißt, sie wird in die oberste Position durch die Vorspannwirkung der Druckschraubenfeder 46 bewegt.
Wenn die Spule des Solenoids 62 deaktiviert wird, wird die Be­ tätigungsstange 64 in die Nichtbetriebs-Position zurückgezogen, das drehbare Teil 34 wird in die erste Winkelposition unter der Vorspannkraft einer Feder (nicht gezeigt) gedreht, wodurch der angreifende Stift 38 in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 40 gebracht wird. Das drehbare Teil 34 wird in der ersten Winkel­ position solange gehalten, wie die Betätigungsstange 64 in der Nichtbetriebs-Position angeordnet ist.
Es wird verstanden, daß die Nadelstangensprungvorrichtung prin­ zipiell durch die Schraubenfeder 46, das drehbare Teil 34 mit der Eingriffsausnehmung 40 und das zweite Teil 36 mit dem angreifenden Stift 38 dargestellt wird.
Wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt ist, weist die obere Zunge 41a des drehbaren Teiles 34, die das obere Ende der Ausnehmung 40 definiert, eine geneigte Oberfläche 68 auf, die in Bezug auf die Richtung der Hin- und Herbewegung des drehbaren Teiles 34 geneigt ist. Die geneigte Oberfläche 68 ist so gebildet, daß sie im allgemeinen dem Ende des angreifenden Stiftes 38 gegen­ übersteht, der sich von dem zweiten Teil 36 erstreckt. Wenn das drehbare Teil 34 aufwärts bewegt wird, während der angreifende Stift 36 von der Eingriffsausnehmung 40 frei ist, wird die geneigte Oberfläche 68 in Eingriff mit dem angreifenden Stift 38 gebracht, wodurch das drehbare Teil 34 in die zweite Winkel­ position gedreht wird. Wenn das drehbare Teil 34 seine oberste Position erreicht, kommt die geneigte Oberfläche 68 (obere Zunge 41a) von dem angreifenden Stift 38 frei, wodurch das drehbare Teil 34 in die erste Winkelposition unter der Vor­ spannkraft gedreht werden kann. Als Resultat wird der angrei­ fende Stift 38 in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 40 ge­ bracht. Wenn das drehbare Teil 34 darauffolgend abgesenkt wird, wird die Nadelstange 4 mit dem zweiten Teil 36 und dem drehba­ ren Teil 34 gegen die Vorspannkraft der Druckschraubenfeder 46 abgesenkt.
Als nächstes wird bezug genommen auf das Blockschaltbild in Fig. 4, indem ein Steuersystem der automatischen Nähmaschine gezeigt ist, die mit der Nadelstangensprungvorrichtung versehen ist. Das Steuersystem weist eine Magnetdiskeinrichtung 70 mit einer Magent-Disk zum Speichern von Stichdaten zum Durchführen einer gewünschten Nähtätigkeit auf. Die Stichdaten enthalten Daten, die Nadelpositionen anzeigen, an denen die Nadel 5 das Nähgut W zum Bilden von Stichen durchdringt.
Das Steuersystem enthält weiterhin eine zentrale Verarbeitungs­ einheit (CPU) 72, einen Programmspeicher in der Form eines Nur- Lesespeichers (ROM) 74, einen Arbeitsspeicher in der Form eines Direktzugriffsspeichers (RAM) 76 und eine Anzeige in der Form einer Kathodenstrahlröhre 78. Der ROM 74 speichert verschiedene Steuerprogramme zum Steuern der Motoren 8, 9, der Vorschubvor­ richtung 15, des Solenoids 62 und der Anzeige 78. Der RAM 76 wird zum zeitweiligen Speichern verschiedener Arten von Daten während arithmetischer und logischer Operationen durch die CPU benutzt, und wenn die Stichdaten vorbereitet und in der magne­ tischen Diskeinrichtung 70 gespeichert werden.
Die Anzeige 78, der Auswahlmotor 8, der Nähmotor 9, die An­ triebsmotoren der Vorschubvorrichtung 15 und das Solenoid 62 sind mit einer Schnittstelle 80 durch entsprechende Treiber­ schaltungen 81, 82, 83, 84 und 85 verbunden. Die Schnittstelle 80 ist mit der CPU 72 so verbunden, daß die Anzeige 78, die Mo­ toren 8, 9 usw. und das Solenoid 62 durch die Schnittstelle 80 und die Treiberschaltungen 81 bis 85 gesteuert werden. Wie oben beschrieben wurde, ist das Solenoid 62, das ein Teil der Nadel­ stangensprungvorrichtung darstellt, zum Hochbringen der Nadel­ stange 4 in ihre oberste Position zum Halten der Nadel 5 ober­ halb des Nähgutes W vorgesehen, in dem die Nadelstange 4 von der Nadelstangenbewegungsvorrichtung gelöst wird, die den Näh­ motor 9 enthält. Der Encoder 18, der als Nadelerfassungsein­ richtung dient, ist ebenfalls mit der Schnittstelle 80 so ver­ bunden, daß der Ausgang des Encoders 18 an die CPU 72 angelegt wird.
In dem ROM 74 ist eine Sprungstichsteuerroutine gespeichert, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist. Diese wird durch die CPU 72 zum Durchführen einer Sprungstichtätigkeit ausgeführt. Zuerst wird der Schritt S1 ausgeführt. In diesem Schritt wird eine Drehzahl Vs der Hauptwelle 20 eingelesen, die von dem Benutzer der Maschine ausgewählt wurde, und der Nähmotor wird zum Drehen der Hauptwelle 20 mit der vorgewählten Drehzahl betätigt. Auf dem Schritt S1 folgt ein Schritt S2, indem aus dem ROM 74 die maximale Stichlänge Lmax ausgelesen wird, die der ausgewählten Wellendrehzahl Vs entspricht, indem auf das in dem ROM 64 ge­ speicherte Lmax-Vs-Verhältnis Bezug genommen wird. Die Abfolge geht dann zu einem Schritt S3, indem ein erster Satz von Stich­ daten von der magnetischen Diskeinrichtung 70 gelesen wird und die Länge des ersten Stiches berechnet wird, der durch den Stichdatensatz dargestellt wird. Auf dem Schritt S3 folgt ein Schritt S4 zum Bestimmen, ob die befohlene Stichlänge L größer als die maximale Stichlänge Lmax ist. Normalerweise ist die Stichlänge L kleiner als die maximale Stichlänge Lmax, und die Ablaufsteuerung geht daher zu einem Schritt S5, indem der Näh­ guthalter 14 um eine Distanz bewegt wird, die gleich der Stich­ länge L ist, während sich die ausgewählte Nadel 5 oberhalb des Nähgutes W während einer Drehung der Hauptwelle 20 befindet. Diese Bewegung des Nähguthalters 14 zum Vorschieben des Nähgutes W wird begonnen, wenn die Nadel 5 gerade das Nähgut W während ihrer Aufwärtsbewegung verlassen hat. Diese Position der Nadel 5 wird durch ein Ausgangssignal des Encoders 18 ange­ zeigt. Dadurch wird ein Stich mit der Länge L, die durch die Stichdaten repräsentiert wird, in dem Nähgut W gebildet.
Falls die Stichlänge L größer als die maximale Stichlänge Lmax ist, folgen auf den Schritt S4 Schritt S6 und S7. In dem Schritt S6 wird das Solenoid 62 zum Drehen des drehbaren Teiles 34 in die zweite Winkelposition aktiviert, so daß der angrei­ fende Stift 38 des zweiten Teiles 36 von der Eingriffsausnehmung 40 des drehbaren Teiles 34 freikommt, wodurch die Nadelstange 4 in ihre oberste Position durch die Vorspannkraft der Schrauben­ feder 46 springt, so daß die Nadel 5 oberhalb des Nähgutes W positioniert wird. In dem Schritt 57 wird die Vorschubvorrich­ tung 15 zum Bewegen des Nähguthalters 14 zum Vorschieben des Nähgutes W um eine Entfernung, die gleich der Stichlänge L ist, betätigt. Da diese Länge L größer als die maximale Stichlänge Lmax ist, benötigt die Bewegung des Nähguthalters 14 zwei oder mehr Drehungen der Hauptwelle 20 (zwei oder mehr Hin- und Herbewegungen des drehbaren Teiles 34), während der die Nadel 5 oberhalb des Nähgutes W gehalten wird. Die Ablaufsteuerung geht dann zu einem Schritt S8 zum Deaktivieren des Solenoids 62 zum Ermöglichen, daß das drehbare Teil 34 in die erste Winkelposi­ tion zurückkehrt zum Eingreifen des angreifenden Stiftes 38 in die Eingriffsausnehmung 40, wenn das drehbare Teil 34 als nächstes wieder angehoben wird. Folglich wird die Nadelstange 4 von ihrer obersten Position abgesenkt, und die Nadel 5 durch­ dringt das Nähgut W. Somit ist ein "Sprungstich" mit einer relativ großen Länge L in dem Nähgut W gebildet.
Auf den Schritt S8 folgt ein Schritt S9 zum Bestimmen, ob der in dem Schritt S5 oder in den Schritten S7, S8 gebildete Stich der letzte zu bildende Stich in dem relavanten Nähzyklus gemäß der Stichdaten in der magnetischen Diskeinrichtung 70 ist. Falls dies nicht der Fall ist, kehrt die Ablaufsteuerung zu dem Schritt S1 zurück und wiederholt die Schritte S2 bis S9 bis eine positive Entscheidung (JA) in dem Schritt S9 auftritt.
In Fig. 6 ist eine Sprungstichtätigkeit zum Bilden eines "Sprungstiches" gezeigt, der in den oben beschriebenen Schritten S7 bis S8 gebildet wird. In diesem speziellen Bei­ spiel wird das Solenoid 62 während einer 2,75 Hin- und Herbe­ wegungen der Nadel 5 entsprechenden Zeitdauer aktiviert gehalten, die auftreten würden, wenn das Solenoid 62 der Sprungvorrichtung nicht aktiviert wäre. Während dieser Zeit­ dauer wird die Vorschubvorrichtung 15 kontinuierlich zum Vor­ schieben des Nähguthalters 14 betätigt. Während dieser Zeit­ dauer wird kein Stich gebildet, da die Nadel 5 oberhalb des Nähgutes W gehalten wird, wobei die Nadelstange 4 in ihrer obersten Position aufgrund der Aktivierung des Solenoids 62 gehalten wird.
Nachdem das Solenoid 62 dekaktiviert ist, wird die Nadel 5 zum Durchdringen des Nähgutes W abgesenkt. Somit ist ein Sprung­ stich gebildet, dessen Länge L größer als die maximale Stich­ länge Lmax ist und 2,75 Umdrehungen der Hauptwelle 20 ent­ spricht. Im allgemeinen nimmt die Drehzahl der Hauptwelle 20 mit Zunahme der Stichlänge L ab. Bei der vorliegenden Ausfüh­ rungsform ist jedoch die Drehzahl der Welle 20 während der Sprungstichtätigkeit bei der Drehzahl festgelegt, die der maxi­ malen Stichlänge Lmax entspricht. Die Drehzahl der Welle nimmt nämlich mit einer Zunahme der Stichlänge L ab, wenn die Länge L die maximale Stichlänge Lmax überschreitet. Dieses stellt eine relativ hohe Geschwindigkeit der Bewegung des Nähguthalters 14 für einen Sprungstich sicher.
Es sollte aus der obigen Erläuterung klar sein, daß während der Sprungstichtätigkeit der Nähguthalter 14 kontinuierlich bewegt wird, während der Zeitdauer, während der sich die Nadel 5 unterhalb des Nähgutes W befindet als auch während der Zeit­ dauer, während der sich die Nadel 5 oberhalb des Nähgutes W be­ findet.
Als nächstes wird Bezug genommen auf das Flußdiagramm der Fig. 7, in der eine modifizierte Sprungstichsteuerroutine beschrie­ ben ist, die von der in Fig. 5 beschriebenen abweicht. Diese modifizierte Routine wird mit einem Schritt S21 begonnen, in dem die Drehzahl Vs der Hauptwelle 20, die von dem Maschinenbe­ nutzer gewählt wurde, eingelesen wird, und der Nähmotor 9 wird zum Drehen der Hauptwelle 20 mit der gewählten Drehzahl betrie­ ben. Auf den Schritt S21 folgt ein Schritt S22, in dem aus dem ROM 74 die maximale Stichlänge Lmax ausgelesen wird, die der ausgewählten Wellendrehzahl Vs entspricht. Die Ablaufsteuerung geht dann zu einem Schritt S23 zum Einlesen eines ersten Satzes von Stichdaten aus der magnetischen Diskeinrichtung 70 und be­ rechnet die Länge L des ersten Stiches, der durch den Stichda­ tensatz bestimmt ist.
Auf den Schritt S23 folgt ein Schritt S24 zum Bestimmen, ob die befohlene Stichlänge L größer als die maximale Stichlänge Lmax ist. Wenn die Stichlänge L kleiner als die maximale Stichlänge Lmax ist, geht die Ablaufsteuerung zu einen Schritt S25, in dem der Nähguthalter 14 um eine Distanz bewegt wird, die gleich der Stichlänge L ist, während sich die ausgewählte Nadel oberhalb des Nähgutes W während einer Umdrehung der Hauptwelle 20 befin­ det. Diese Bewegung des Nähguthalters 14 zum Vorschieben des Nähgutes W wird begonnen, wenn die Nadel 5 gerade das Nähgut W während ihrer Aufwärtsbewegung verlassen hat. Diese Position der Nadel 5 wird durch das Ausgangssignal des Encoders 14 ange­ zeigt. Somit wird ein Stich mit der Länge L, die durch die Stichdaten dargestellt wird, in dem Nähgut W gebildet.
Es sollte klar sein, daß die Schritte S21 bis S25 die gleichen sind wie die Schritte S1 bis S5 in der Ausführungsform nach Fig. 5.
Wenn die Stichlänge L größer als die maximale Stichlänge Lmax ist, wird ein Schritt S26 zum Auslesen einer Vorschubdistanz LL des Nähguthalters 14 durchgeführt, die während einer vollen Drehung der Hauptwelle 20 erzielt wird, indem auf eine LL-Vs- Beziehung bezug genommen wird, die in dem ROM 74 gespeichert ist. Das heißt, die Vorschubdistanz LL ist eine Distanz, die während einer Hin- und Herbewegung der Nadel 5 erzielt wird, wobei diese Distanz einen Abschnitt enthält, der erreicht wird, während sich die Nadel 5 unterhalb des Nähgutes W befindet. Es sollte klar sein, daß die Vorschubdistanz LL gleich der maxi­ malen Stichlänge Lmax ist.
Dann geht die Ablaufsteuerung zu einem Schritt S27 zum Berech­ nen der Zahl n gemäß der folgenden Gleichung:
L=n·LL+1,
wobei 1 ein Bruchteil der Vorschubdistanz LL ist.
Dann wird in einem nächsten Schritt S28 die Vorschubvorrichtung 15 zum Bewegen des Nähguthalters 15 um eine Distanz gleich der Stichlänge L betätigt. Zur gleichen Zeit wird das Solenoid 62 auf unterbrochene Weise "n+1"-Mal betätigt, so daß die Nadel 5 in ihrer obersten Position gehalten wird, während der Nähgut­ halter 14 bewegt wird. Als Resultat wird ein Sprungstich auf dem Nähgut W gebildet. Diese Sprungstichtätigkeit ist in Fig. 8 dargestellt.
Auf den Schritt S28 folgt ein Schritt S29 zum Bestimmen, ob der in dem Schritt S25 oder S28 gebildete Stich der letzte in dem relevanten Nähzyklus gebildete Stich ist. Die Schritte S21 bis S29 werden wiederholt, bis der letzte Stich gebildet ist.
In dem speziellen Beispiel von Fig. 8 wird das Solenoid 62 dreimal ("n+1"-Mal) aktiviert, da die Stichlänge L 2,75 Um­ drehungen der Hauptwelle 20 entspricht, das heißt die Zahl n ist gleich 2, während der Bruchteil L gleich 0,25 LL beträgt. Nachdem das Solenoid 62 nach der letzten Aktivierung deaktiviert wird, wird die Nadelstange 4 von ihrer obersten Position abgesenkt, und die Nadel 5 durchdringt das Nähgut W zum Bilden eines Sprungstiches, dessen Länge L größer als die maximale Stichlänge Lmax ist (gleich Vorschubdistanz LL während einer vollen Umdrehung der Welle 20). Wie in der vorhergehenden Ausführungsform wird der Nähguthalter 14 nicht auf unterbroche­ ne Weise bewegt (wie bei der Ausführungsform nach Fig. 10), sondern er wird kontinuierlich bewegt, bis die befohlene Länge L (größer Lmax) des Sprungstiches erreicht ist.
Bei dieser modifizierten Ausführungsform ist die Zeit der kontinuierlichen Aktivierung des Solenoids 62 verringert, wodurch der Energieverbrauch des Solenoids 62 verringert wird, und folglich wird auch die Wärmeerzeugung durch das Solenoid 62 verringert.
Zum leichteren Verständnis der dargestellten Ausführungsformen sind die funktionalen Elemente der Nähmaschine in dem schemati­ schen Blockschaltbild von Fig. 9 dargestellt, wonach die Nadelstange M1 (4) in ihre Längsrichtung durch die Nadelstan­ genantriebsvorrichtung M2 (9, 20, 22, 24, 26, 30, 32, 34, 36), die eine Nadelstangenantriebsquelle (9) aufweist, hin- und herbewegt wird. Der Nähguthalter M3 (14), der das Nähgut (W) trägt, wird relativ zu der Nadelstange durch die Vorschubvor­ richtung M4 (15) in eine Richtung senkrecht zu der Längsrich­ tung der Nadelstange bewegt. Im Betrieb der Nähmaschine liest die Stichdatenleseeinrichtung M5 (72) aus der Stichdatenspei­ chereinrichtung (76) einen Satz von Stichdaten aus, die die Na­ delpositionen anzeigen, an denen die Nadel (5) das Nähgut durchdringt, und das Ausgangssignal der Nadelpositionserfas­ sungseinrichtung M6 (18, 72) wird zu der Vorschubsteuereinrich­ tung M7 (72, S5 bis S7, S25 bis S28) zugeführt, die die Vor­ schubvorrichtung M4 gemäß der durch die Stichdatenleseeinrich­ tung M5 gelesenen Stichdaten steuert, wenn sich die Nadel ober­ halb des Nähgutes befindet. Die Nadelstangensprungvorrichtung M8 (34, 36, 38, 41, 46) ist mit der Vorschubsteuereinrichtung M7 verknüpft zum Trennen der Nadelstange M1 von der Nadel stan­ genantriebsquelle (9) der Vorschubvorrichtung M4 und zum Halten der Nadelstange in ihrer obersten Position zum Halten der Nadel oberhalb des Nähgutes. Die Sprungsticheinrichtung M9 bis M12 ist mit der Vorschubsteuereinrichtung M7, der Nadelstangen­ sprungvorrichtung (M8) und der Stichdatenleseeinrichtung M5 verbunden. Die Sprungsticheinrichtung enthält die Bestimmungs­ einrichtung M9 (72, 74, S1, S2, S21, S22) für die maximale Stichlänge zum Bestimmen der maximalen Stichlänge Lmax während einer Hin- und Herbewegung der Nadelstange und die Vergleichs­ einrichtung M10 (72, S1, S24) zum Vergleichen der Stichlänge (L), die durch die Stichdaten dargestellt wird, mit der maxima­ len Stichlänge (Lmax, LL) und dadurch Bestimmen, ob die Stich­ länge (L) größer als die maximale Stichlänge (Lmax) ist. Die Sprungsticheinrichtung enthält weiter eine Sprungstichstartein­ richtung M11 (72, S6, S28) zum Beginnen einer Sprungstichtätig­ keit, wenn die Stichlänge (L) größer als die maximale Stich­ länge (Lmax) ist. Die Sprungstichbetätigung enthält das Versetzen der Vorschubsteuereinrichtung M7 in einem Nichtbe­ triebszustand und das Halten der Vorschubvorrichtung (M4) und der Nadelstangensprungvorrichtung M8 in ihren Betriebszustän­ den zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativbewegung der Na­ delstange M1 und dessen Nähgutes. Die Sprungsticheinrichtung enthält weiterhin eine Sprungstichbeendigungseinrichtung M12 (72, S8, S28) zum Wiederherstellen des Betriebszustandes der Vorschubsteuereinrichtung M7 und des Wiederherstellens des Nichtbetriebszustandes der Nadelstangensprungvorrichtung M8, wenn die durch die Stichdaten dargestellte Nadelposition durch die kontinuierliche Bewegung der Nadelstange und des Nähgutes erreicht ist.

Claims (14)

1. Automatische Nähmaschine mit
  • - einer eine Nadel (5) tragende Nadelstange (M1, 4);
  • - einer Nadelstangenantriebsvorrichtung (M2) mit einer Nadel­ stangenantriebsquelle (9) zum Hin- und Herbewegen der Nadel­ stange (M1, 4) in ihrer Längsrichtung;
  • - einer Vorschubvorrichtung (M4, 15) zum Erzeugen einer Rela­ tivbewegung zwischen der Nadelstange (M1, 4) und einem Näh­ gut (W) in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung der Nadelstange (M1, 4);
  • - einer Stichdatenleseeinrichtung (M5, 72) zum Lesen von Stich­ daten, die Nadelpositionen anzeigen, an denen die Nadel (5) das Nähgut (W) durchdringt;
  • - einer Vorschubsteuereinrichtung (M7) zum Steuern der Vor­ schubvorrichtung (M4, 15), gemäß den von der Stichdatenlese­ einrichtung (M5, 72) gelesenen Stichdaten, wenn sich die Na­ del (5) oberhalb des Nähgutes (W) befindet; gekennzeichnet durch
  • - eine Nadelstangensprungvorrichtung (M8) zum Trennen der Nadelstange (M1, 4) von der Nadelstangenantriebsquelle (9) und zum Halten der Nadelstange (M1, 4) an einer vorbestimm­ ten Position zum Halten der Nadel (5) oberhalb des Nähgutes (W);
  • - eine Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12), die betreibbar ist,
    wenn eine Stichlänge (L), die durch die von der Stichdaten­ leseeinrichtung (M5, 72) gelesenen Stichdaten dargestellt wird, eine maximale Stichlänge (Lmax) überschreitet,
    zum Ausführen einer Sprungstichtätigkeit, bei der die Vor­ schubsteuereinrichtung (M7) in einen Nichtbetriebszustand versetzt wird,
    zum Versetzen der Nadelstangensprungvorrichtung (M8) und der Vorschubvorrichtung (M4, 15) in ihren jeweiligen Betriebszu­ stand zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativbewegung zwischen der Nadelstange (M1, 4) und dem Nähgut (W) und zum Wiederherstellen eines Betriebszustandes bzw. Nichtbe­ triebszustandes für die Vorschubsteuereinrichtung (M7) und
    die Nadelstangensprungvorrichtung (M8), wenn eine durch die Stichdaten dargestellte Nadelposition durch die kontinuierli­ che Relativbewegung erreicht worden ist.
2. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nähgut (W) durch einen Nähgut­ halter (14) zum Halten des Nähgutes (W) gehalten wird und daß die Vorschubvorrichtung (M4) den Nähguthalter (14) zum Er­ zeugen der Relativbewegung zwischen der Nadelstange (M1, 4) und dem Nähgut (W) bewegt.
3. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Position der Nadelstange (M1, 4) in ihrer Längsrichtung durch eine Positionserfassungseinrich­ tung (M6, 18) erfaßt wird und
daß die Vorschubsteuereinrichtung (M7) die Vorschubvorrichtung (M4, 15) als Reaktion auf ein Ausgangssignal der Positionserfas­ sungseinrichtung (M6, 18) betätigt.
4. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) eine Speichereinrichtung (M9, 74) zum Speichern der die maximale Stichlänge (Lmax) darstellenden Maximalstichlängen­ daten aufweist und
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) aus der Speicher­ einrichtung (M9, 74) die Maximalstichlängendaten ausliest und die Sprungstichtätigkeit beginnt, wenn die Stichlänge (L), die durch die von Stichdatenleseeinrichtungen (M5, 72) gelesenen Stichdaten dargestellt wird, die durch die Maximalstichlängen­ daten dargestellten Maximalstichlänge (Lmax) überschreitet.
5. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) eine Sprungstichstarteinrichtung (M11) zum Starten der Sprungstichtätigkeit, wenn die Stichlänge (L), die durch die von der Stichdatenleseeinrichtung (M5, 72) gelesenen Stichda­ ten dargestellt wird, die maximale Stichlänge (Lmax) überschreitet, und eine Sprungstichbeendigungseinrichtung (M12) zum Beendigen der Sprungstichtätigkeit, wenn die durch die Stichdaten dargestellte Nadelposition durch die kontinuierliche Relativbewegung der Nadelstangen (M1, 4) und des Nähgutes (W) erreicht ist, aufweist.
6. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelstange (M, 4) und die Na­ delstangenantriebsvorrichtung (M2) miteinander durch einen Ver­ bindungsmechanismus (34, 38, 41) verbunden sind, wenn der Ver­ bindungsmechanismus (34, 38, 41) in einer ersten Position ange­ ordnet ist, und voneinander getrennt sind, wenn der Verbin­ dungsmechanismus (34, 38, 41) in einer zweiten Position ange­ ordnet ist, wobei die Nadelstangensprungvorrichtung (M8) zum Anordnen des Verbindungsmechanismus (34, 38, 41) in die zweite Position tätig ist.
7. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelstangenantriebsvorrichtung (M2) ein erstes hin- und hergehendes Teil (30), das in eine Richtung parallel zu der Längsrichtung der Nadelstangen (4) hin- und her bewegbar ist, und zweites hin- und hergehendes Teil (36), das mit der Nadelstange (4) in ihrer Längsrichtung hin und her bewegbar ist, aufweist, wobei der Verbindungsmecha­ nismus (34, 38, 41) zwischen dem ersten und zweiten Teil (30, 36) vorgesehen ist.
8. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsmechanismus (34, 38, 41) aufweist:
einen mit dem zweiten Teil (36) hin und her bewegbaren angreifenden Abschnitt (38);
ein drehbares Teil (34) mit einem ersten Eingriffsabschnitt (40), der mit dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) in Ein­ griff bringbar ist, wobei das drehbare Teil (34) mit dem ersten Teil (30) hin und her bewegbar ist und zwischen einer ersten Winkelposition zum in Eingriff stehendes ersten Eingriffsab­ schnittes (40) mit dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) und einer zweiten Winkelposition zum Lösen des ersten Eingriffsab­ schnittes (40) von dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) drehbar ist; und
eine Vorspannungsvorrichtung zum Vorspannen des drehbaren Teiles (34) in die erste Winkelposition;
und daß die Nadelstangensprungvorrichtung (M8) ein Betätigungs­ element (62, 64, 66) zum Drehen des drehbaren Teiles (34) in die zweite Winkelposition gegen die Vorspannungswirkung der Vorspannungsvorrichtung aufweist.
9. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (62, 64, 66) aufweist:
einen mit dem drehbaren Teil (34) hin und her bewegbaren Nockenfolger (65), der eine geneigte Oberfläche (66) aufweist, die in Bezug auf die Richtung der Hin- und Herbewegung des drehbaren Teiles (34) geneigt ist;
einen bewegbar zwischen einer Betriebsposition zum Angreifen an die geneigte Oberfläche (66) des Nockenfolgers (65) zum Drehen des drehbaren Teiles (34) in die zweite Winkelposition, wenn das drehbare Teil (34) angehoben ist, und einer Nichtbetriebs­ position, die in einem Abstand von einem Weg der geneigten Oberfläche (66) angeordnet ist, der eingenommen wird, wenn das drehbare Teil (34) hin und her bewegt wird, vorgesehen ist;
eine Nockenbetätigungsvorrichtung (62) zum Bewegen des Nockens (64) zwischen der Betriebs- und der Nichtbetriebsposition.
10. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenbetätigungsvorrichtung (62) ein Solenoid (62) mit einem bewegbaren Kolben, der mit dem Nocken (64) verbunden ist, und einer Spule, die aktiviert wird und deaktiviert wird zum Bewegen des bewegbaren Kolbens zum Be­ wegen des Nockens (64) in die Betriebs- oder die Nichtbetriebs- Position, aufweist.
11. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Kolben zum Bewegen des Nockens in die Betriebsposition bewegt wird, wenn die Spule aktiviert wird, und daß die Spule auf unterbrochene Weise akti­ viert wird in Synchronisation mit einer Anhebebewegung des drehbaren Teiles (34) während der Sprungstichtätigkeit.
12. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Kolben zum Bewegen des Nockens (64) in die Betriebsposition bewegt wird, wenn die Spule aktiviert wird, und daß die Spule aktiviert gehalten wird, während die Sprungstichtätigkeit ausgeführt wird.
13. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nadelstangenantriebsvorrichtung (M2) eine Hauptwelle (20) aufweist und
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) eine Bestimmungs­ einrichtung (M9, 72, 74, S1, S2) zum Bestimmen der maximalen Stichlänge (Lmax) in Abhängigkeit von einer Drehzahl (Vs) der Hauptwelle (20) aufweist.
14. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungseinrichtung (M9, 72, 74, S1, S2) aufweist:
eine Speichereinrichtung (M9, 74) zum Speichern eines Verhält­ nisses zwischen der maximalen Stichlänge (Lmax) und der Drehzahl (Vs) der Hauptwelle (20) und
eine Leseeinrichtung (S1, S2) zum Auslesen aus der Speicherein­ richtung (M9, 74) der maximalen Stichlänge (Lmax), die dem lau­ fenden Wert der Drehzahl (Vs) entspricht.
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