DE4212870A1 - Automatische naehmaschine - Google Patents
Automatische naehmaschineInfo
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- D05B19/00—Programme-controlled sewing machines
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- D05B19/12—Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by control of operation of machine
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Nähmaschine
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Insbesondere be
zieht sie sich auf eine automatische Nähmaschine, die einen
Sprungstich durchführen kann, bei dem das Nähgut weiter bewegt
wird, während die Nadel an einer vorbestimmten Position ober
halb des Nähgutes gehalten wird.
Bei einer automatischen Nähmaschine wird das durch einen Näh
guthalter gehaltene Nähgut durch eine Vorschubvorrichtung in
einem X-Y-Koordinatensystem vorgeschoben, während die von einer
Nadelstange getragene Nadel sich oberhalb des Nähgutes befin
det, was während jeder Hin- und Herbewegung der Nadelstange
durchgeführt wird, die während einer Umdrehung der Hauptwelle
durchgeführt wird. Somit wird ein Stich mit der gewünschten
Länge bei jeder Hin- und Herbewegung der Nadelstange für jede
Umdrehung der Hauptwelle durchgeführt. Die Vorschubdistanz des
Nähgutes, die erreicht werden kann, während sich die Nadel
während jeder Umdrehung der Hauptwelle oberhalb des Nähgutes
befindet, ist jedoch begrenzt. Damit diese Einschränkung über
wunden werden kann, wurde eine Nadelstangensprungvorrichtung
vorgeschlagen, die zum Halten der Nadelstange an einer vorbe
stimmten Position zum Halten der Nadel oberhalb des Nähgutes
tätig ist, wenn die gewünschte Stichlänge länger als die norma
le maximale Stichlänge ist. Diese Nadelstangensprungvorrich
tung, die es ermöglicht, daß Nähgut um eine Distanz größer als
die maximale normale Stichlänge vorzuschieben, ist in den
Japanischen Offenlegungsschriften 2-4706 und 2-13 061 offenbart,
die am 30. Januar bzw. 03. April 1990 bekannt gemacht sind.
Automatische Nähmaschinen sind so ausgelegt, daß der Nähguthal
ter zum Vorschieben des Nähgutes bewegt wird nur während eines
Teiles der Zeitdauer einer jeden Umdrehung der Hauptwelle,
wobei dieser Abschnitt der Zeitdauer entspricht, die normaler
weise der Bewegung der Nadel oberhalb des Nähgutes zugeordnet
wird, wenn die Nadelstangensprungvorrichtung nicht betätigt
wird. Der Nähguthalter wird also nicht während des anderen
Teiles der Zeitdauer einer jeden Umdrehung der Hauptwelle be
wegt, der der Bewegung der Nadel unterhalb des Nähgutes zuge
ordnet ist, wenn die Nadelstangensprungvorrichtung in dem
Nichtbetriebszustand ist.
Die Nadelstangensprungvorrichtung wird durch Aktivieren eines
geeigneten Betätigungselementes wie eine Spule betätigt. Eine
Sprungstichtätigkeit, die in den oben genannten Druckschriften
offenbart ist, ist in Fig. 10 gezeigt, in der die unterbroche
ne Betätigung der Vorschubvorrichtung und der Spule der Nadel
stangensprungvorrichtung gezeigt sind. Die gestrichelte Linie
in Fig. 10 zeigt die Hin- und Herbewegungen der Nadel an, wenn
die Nadelstangensprungvorrichtung nicht betätigt wird.
Die Länge eines Stiches wird durch Stichdaten dargestellt,
während die maximale Stichlänge durch die maximale Vorschublän
ge des Nähguthalters für jede Umdrehung der Hauptwelle bestimmt
wird (das heißt die maximale Vorschubentfernung während der
Zeit, während der sich die Nadel oberhalb des Nähgutes
befindet). Wenn die durch die Stichdaten dargestellte befohlene
Stichlänge deutlich größer ist als die maximale Stichlänge oder
die maximale Vorschubentfernung, muß die Nadelstangensprung
vorrichtung in unterbrochener Weise häufig aktiviert werden,
wie in Fig. 10 gezeigt ist. Dies bewirkt eine lange Sprung
stichtätigkeit für einen Sprungstich, wodurch die gesamte
Nähzeit ansteigt und die Näheffektivität gesenkt wird.
Daher ist es die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, eine
automatische Nähmaschine der eingangs beschriebenen Art zu
schaffen, die eine effektive Sprungstichtätigkeit in ver
gleichsweise kurzer Zeit zum Bilden eines Stiches durchführen
kann, dessen Länge größer als die normale maximale Stichlänge
ist.
Diese Aufgabe wird durch eine automatische Nähmaschine der
eingangs beschriebenen Art gelöst, die durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 bestimmt ist.
Die automatische Nähmaschine weist insbesondere eine eine Nadel
tragende Nadelstange auf. Eine Nadelstangenantriebsvorrichtung
weist eine Nadelstangenantriebsquelle zum Hin- und Herbewegen
der Nadelstange in ihre Längsrichtung auf. Eine Vorschubvor
richtung erzeugt eine Relativbewegung zwischen der Nadelstange
und einem Nähgut in eine Richtung im wesentlichen senkrecht zu
der Längsrichtung der Nadelstange. Eine Stichdatenleseeinrich
tung liest Stichdaten, die Nadelpositionen anzeigen, an denen
die Nadel ein Nähgut durchsticht. Eine Vorschubsteuereinrich
tung steuert die Vorschubvorrichtung gemäß der von der Stich
datenleseeinrichtung gelesenen Stichdaten, wenn sich die Nadel
oberhalb des Nähgutes befindet. Eine Nadelstangensprungvorrich
tung trennt die Nadelstange von der Nadelstangenantriebsquelle
und hält die Nadelstange an einer vorbestimmten Position, um
die Nadel oberhalb des Nähgutes zu halten. Eine Sprungstichvor
richtung wird betrieben, wenn eine durch die von der Stichda
tenleseeinrichtung gelesenen Stichdaten dargestellten Stich
länge eine maximale Stichlänge überschreitet, zum Ausführen
einer Sprungstichtätigkeit. Dabei wird die Vorschubsteuerein
richtung in einen nichttätigen Zustand versetzt, die Nadelstan
gensprungvorrichtung und die Vorschubeinrichtung in aktive Zu
stände zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativbewegung der
Nadelstange und des Nähgutes versetzt, die Vorschubsteuerein
richtung und die Nadelstangensprungvorrichtung in eine aktive
Tätigkeit bzw. in eine nichtaktive Tätigkeit versetzt, wenn
eine durch die Stichdaten dargestellte Nadelposition durch die
kontinuierliche Relativbewegung erreicht ist.
Bei der obigen automatischen Nähmaschine ist eine Sprungstich
tätigkeit durch eine Sprungstichvorrichtung vorgesehen, wenn
die durch die Stichdaten, die von der Stichdatenleseeinrich
tung gelesen sind, dargestellten Stichlänge größer als die
normale maximale Stichlänge ist. Die Vorschubsteuereinrichtung
wird in den Nichtbetriebszustand versetzt und die Nadelstangen
stichvorrichtung wird betrieben. Die Vorschubvorrichtung wird
im Betriebszustand zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativ
bewegung zwischen der Nadelstange und dem Nähgut gehalten,
dieses wird fortgesetzt, bis die Nadelstangenposition, die
durch die Stichdaten dargestellt wird, durch die erzielte kon
tinuierliche Relativbewegung erreicht ist. Die Nadelstangen
stichvorrichtung führt die Vorschubsteuereinrichtung in den
Betriebszustand zurück und die Nadelstangensprungvorrichtung in
den Nichtbetriebszustand, wenn die erreichte kontinuierliche
Relativbewegung gleich der durch die Stichdaten dargestellten
Stichlänge entspricht.
Somit ist die Nähmaschine in der Lage, kontinuierlich die Rela
tivbewegung zwischen der Nadelstange und dem Nähgut zu
erzeugen, wobei die Nadelstange an der vorbestimmten Position
zum Halten der Nadel oberhalb des Nähgutes gehalten wird, so
daß die befohlene Stichlänge, die normalerweise während einer
Umdrehung der Hauptwelle nicht erzielt werden kann, erreicht
wird. Da die Nadel oberhalb des Nähgutes gehalten wird, wird
kein Stich gebildet, während die Vorschubvorrichtung betrieben
wird, wodurch ein Sprungstich gebildet wird, dessen Länge die
maximale Stichlänge überschreitet, während zweier oder mehr Um
drehungen der Hauptwelle. In dieser Beziehung ist es wichtig zu
sehen, daß die Vorschubvorrichtung nicht unterbrochen betrieben
wird, sondern daß sie in dem Betriebszustand während einer Zeit
gehalten wird, die nötig ist, zum Erzeugen der gewünschten
Stichlänge. Die Nadel wird nämlich oberhalb des Nähgutes durch
die Nadelstangensprungvorrichtung gehalten, und die Vorschub
vorrichtung wird kontinuierlich betrieben, so daß ein Sprung
stich mit einer Länge größer als die maximale Stichlänge er
zeugt wird. Folglich wird die gesamte Näheffektivität ver
bessert.
Die Nadelstangensprungvorrichtung kann kontinuierlich betrieben
werden, solange die Vorschubvorrichtung betrieben wird.
Andererseits kann auch die Sprungvorrichtung auf unterbrochene
Weise für ein vorbestimmtes Intervall betrieben werden, daß der
Drehzahl der Hauptstichwelle entspricht, wenn der Zeitpunkt und
die Zeitdauer der Tätigkeit der Sprungvorrichtung es möglich
macht, daß die Nadel oberhalb des Nähgutes gehalten wird.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Figuren.
Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungs
form der erfindungsgemäßen automatischen Nähma
schine;
Fig. 2 eine Vorderansicht des in der Nähmaschine von
Fig. 1 eingebauten Mechanismus zum Hin- und
Herbewegen der Nadelstange und zum Betätigen
des Fadengeberhebels;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der ebenfalls in
der Maschine vorhandenen Nadelstangensprung
vorrichtung;
Fig. 4 ein schematisches Blockschaltbild des Steuer
systems der Nähmaschine;
Fig. 5 ein Flußdiagramm zum Darstellen einer Sprung
stichtätigkeit durch die in Fig. 1 gezeigte
Ausführungsform;
Fig. 6 ein Zeitablaufdiagramm der Tätigkeiten der Vor
schubvorrichtung und des Bedienungselementes
für die Nadelstangensprungvorrichtung bei der
in Fig. 5 gezeigten Sprungstichtätigkeit;
Fig. 7 ein Flußdiagramm für eine Sprungstichtätigkeit
einer geänderten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8 ein Zeitablaufdiagramm für die in Fig. 7 ge
zeigte Ausführungsform, die der Fig. 6 ent
spricht;
Fig. 9 ein schematisches Blockschaltbild zum Erläutern
verschiedener funktionaler Elemente der darge
stellten Ausführungsformen;
Fig. 10 ein Zeitablaufdiagramm des Betriebes der Vor
schubvorrichtung und der Nadelstangensprungvor
richtung bei einer vorhandenen automatischen
Nähmaschine.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist die erfindungsgemäße automa
tische Nähmaschine einen auf einem Tisch 2 angebrachten Arm 1
auf. Der Maschinenarm 1 weist einen sich horizontal erstrecken
den Abschnitt auf, dessen vorderes Ende (linkes Seitenende wie
in Fig. 1 gesehen) ein Nadelstangentraggehäuse bzw. Nadelstan
gengehäuse 3 trägt. Das Gehäuse 3 ist in die X-Achsenrichtung,
die durch Pfeile angezeigt ist, bewegbar und trägt fünf Nadel
stangen 4 so, daß die Nadelstangen 4 in der vertikalen Richtung
senkrecht zu der X-Achsenrichtung bewegbar sind. Jede
Nadelstange 4 trägt an ihrem unteren Längsende eine daran ent
fernbar befestigte Nadel 5. Die fünf Nadeln 5 werden mit ent
sprechenden verschiedenen Fäden über entsprechende Spannungs
regulierer 6 und Fadengeberhebel 7 versehen, die auf dem Ge
häuse 3 angebracht sind. Ein Nadelstangenauswahlmotor 8 ist auf
dem vorderen Endabschnitt des Maschinenarmes 1 angebracht und
betriebsmäßig mit dem Gehäuse 3 zum Bewegen des Gehäuses 3 in
die X-Achsenrichtung verbunden. Der Auswahlmotor 8 wird ent
sprechend einem Nadelstangenauswahlsignal, das eine der fünf
Nadelstangen 4 bezeichnet, zum Bewegen des Gehäuses 3 so be
trieben, daß die durch das Auswahlsignal bezeichnete Nadel
stange 4 in eine vorbestimmte Betriebsposition gebracht wird.
Ein Nähmotor 9 ist an dem hinteren Ende des Maschinenarmes 1 so
angebracht, daß Kraft von dem Motor 9 zu der Nadelstange 4 in
der Betriebsposition über einen in Fig. 2 gezeigten Übertra
gungsmechanismus so übertragen wird, daß die Nadelstange 4 ver
tikal hin und her in ihre Längsrichtung bewegt wird. Ein
Encoder 18 ist mit dem Nähmotor 9 verbunden. Der Encoder 18
dient als Nadelpositionserfassungseinrichtung zum Erfassen der
Position der Nadelstange 4 während ihrer Hin- und Herbewegung.
Der Maschinentisch 2 ist mit einem daran angebrachten Maschi
nenbett 10 versehen, daß der in der Betriebsposition angeordne
ten Nadelstange gegenüberliegt. Das Maschinenbett 10 enthält
ein Volldrehschiffchen, das mit der Nadel 5 zum Bilden eines
Hauptabschnittes einer Stichbildungsvorrichtung zum Bilden von
Stichen auf einem Nähgut W zusammenwirkt, wie es allgemein
bekannt ist.
Der Maschinentisch 2 ist weiter mit einem Paar von Y-Achsen-
Bewegungsvorrichtungen (nur eine ist in Fig. 1 gezeigt) verse
hen die entlang der entsprechenden gegenüberliegenden Seiten
kanten des Tisches 2 in die Y-Achsenrichtung senkrecht zu der
X-Achsenrichtung bewegbar sind. Die Y-Achsenbewegungsvorrich
tungen 11 werden durch einen geeigneten Y-Achsenantriebsmotor
angetrieben. Diese 2 Y-Achsenbewegungsvorrichtungen 11 tragen
einen Träger 12, der sich dazwischen erstreckt und dazwischen
befestigt ist in der X-Achsenrichtung. Eine X-Achsenbewegungs
vorrichtung 13 ist an ihrem nahen Ende durch den Träger 12 so
getragen, daß die X-Achsenbewegungsvorrichtung 13 entlang des
Trägers 12 bewegbar ist, nämlich in die X-Achsenrichtung. Die
X-Achsenbewegungsvorrichtung 13 wird durch einen geeigneten
X-Achsenantriebsmotor bewegt. Ein Nähguthalter 14 zum lösbaren
Halten des Nähgutes W ist auf der X-Achsenbewegungsvorrichtung
13 angebracht.
Die Y-Achsen- und X-Achsenbewegungsvorrichtungen 11, 13 wirken
mit dem X-Achsen- und Y-Achsenantriebsmotor zusammen zum Bilden
einer Vorschubvorrichtung 15 zum Erzeugen einer Relativbewegung
zwischen der Nadelstange 4 (Nadel 5) und dem Nähguthalter 14
(Nähgut W) in Synchronisation mit den Hin- und Herbewegungen
der Nadelstange 4 (Nadel 5) oder des Betriebes des Nähmotors 9,
so daß Stiche wie Stickmuster auf dem Nähgut W gebildet werden.
In Fig. 2 ist der Kraftübertragungsmechanismus zum Betreiben
der Nadelstangen 4 und der Fadengeberhebel 7 gezeigt. In dem
Maschinenarm 1 ist eine durch den Nähmotor 9 gedrehte Haupt
welle 20 vorgesehen. Die Hauptwelle 20 ist an ihrem dem Motor 9
abgewandten Ende mit einer zylindrischen Nockenscheibe 22 ver
bunden, die eine auf ihrer äußeren umfangsmäßigen Oberfläche
gebildete Nockenwelle 22A aufweist. Auf der vorderen Endfläche
der Nockenscheibe 22 ist ein Verbindungsstift 26 vorgesehen,
mit dem ein gekröpfter Hebel 24 an einem seiner Enden schwenk
bar verbunden ist.
Der Maschinenarm 1 enthält auch eine Führungsstange 28, die
darin so befestigt ist, daß sie sich in der vertikalen Richtung
erstreckt. Ein erstes sich hin und her bewegendes Teil 30 ist
auf die Führungsstange 28 so aufgepaßt, daß sich das erste
Teil 30 gleitend in der vertikalen Richtung hin und her bewegen
kann, daß heißt in die Längsrichtung der Stange 28. Das erste
Teil 30 ist über einen Stift 32 mit einem Ende des gekröpften
Hebels 24 an der dem Stift 26 auf der Nockenscheibe 22 abge
wandten Seite verbunden.
Ein drehbares Teil 34 ist ebenfalls auf die Führungsstange 28
so aufgepaßt, daß das Teil 34 um die Achse der Stange 28 rela
tiv zu dem ersten Teil 33 drehbar ist. Dieses drehbare Teil 34
wird mit dem ersten Teil hin und her bewegt. Jede der Nadel
stangen 4, die sich parallel zu der Führungsstange 28 er
strecken, weist ein zweites sich hin und her bewegendes Teil 36
auf, das daran so befestigt ist, daß das zweite Teil 36 mit der
Nadelstange 4 hin und her bewegt wird. Das zweite Teil 36 ist
mit einem angreifenden Stift 38 versehen, der sich davon zu dem
drehbaren Teil 34 erstreckt. Das drehbare Teil 34 weist eine
obere und untere Zunge 41a, 41b auf, die in einem Abstand von
einander in der Längsrichtung der Führungsstange 28 so ange
ordnet sind, daß sie eine Eingriffsausnehmung 40 definieren, in
die der angreifende Stift 38 eingreifen kann. Das drehbare Teil
ist federnd zu einer ersten Winkelposition zum Eingriff mit dem
angreifenden Stift 38 vorgespannt und kann in eine zweite
winkelmäßige Position zum Freikommen von dem angreifenden Stift
38 gedreht werden.
Jede Nadelstange 4 wird durch einen oberen und unteren Träger
42, 44 getragen, die an dem Gehäuse 3 so befestigt sind, daß
die Nadelstange 4 in ihre Längsrichtung, nämlich in die verti
kale Richtung gleitend hin und her bewegt werden kann. Die Na
delstange 4 wird durch eine Druckschraubenfeder 46 in die obe
re Richtung vorgespanant, wodurch die Nadelstange 4 in die
oberste Position gebracht wird, wenn der angreifende Stift 38
des zweiten Teiles 36 nicht in die Eingriffsausnehmung 40 des
drehbaren Teiles 34 eingreift.
Der Nähmotor 9, die Hauptwelle 20, die zylindrische Nocken
scheibe 22, der gekröpfte Hebel 24, das erste Teil 30, das
drehbare Teil 34 mit der Eingriffsausnehmung 40 und das zweite
Teil 36 mit dem angreifenden Stift 38 wirken zusammen zum Dar
stellen eines Hauptabschnittes einer Nadelstangenantriebsvor
richtung zum Hin- und Herbewegen der Nadelstange in ihrer
Längsrichtung. Der Motor 9 ist eine Nadelstangenantriebsquelle.
Ein stationärer Schwenkstift 50 ist an dem Maschinenarm so be
festigt, daß er sich in die horizontale Richtung nahe der
Fadengeberhebel 7 erstreckt. Der Schwenkstift 50 trägt schwenk
bar einen Schwenkhebel 52, der an seinem unteren Ende einen
Nockenfolger 54 so trägt, daß der Nockenfolger 54 frei drehbar
ist. Der Nockenfolger 54 greift gleitend in die Nockenwelle 22A
der zylindrischen Nockenscheibe 22 so ein, daß der Schwenkhebel
52 um den Stift 50 geschwenkt wird, wenn die Nockenscheibe 22
durch den Motor 9 über die Hauptwelle 20 gedreht wird. Der
Schwenkhebel 52 trägt eine drehbar an seinem oberen Ende befe
stigte Rolle 56. Die Rolle 56 steht im Eingriff mit einem Aus
schnitt 58, der an dem nahen Ende eines jeden Fadengeberhebels
7 gebildet ist, wenn die dem Fadengeberhebel 7 entsprechende
Nadelstange 4 in die Betriebsposition gebracht ist. Der Faden
geberhebel 7 wird um einen Schwenkstift 60 geschwenkt, wenn der
Schwenkhebel 52 durch die Nockenscheibe 22 geschwenkt wird.
Wenn die zylindrische Nockenscheibe 22 durch die Hauptwelle 20
gedreht wird, wird der Schwenkhebel 52 um den Schwenkstift 50
abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegengesetzt dem Uhrzeiger
sinne geschwenkt, wie in Fig. 2 durch Pfeile Q gezeigt ist,
wodurch der Fadengeberhebel 7 um den Stift 60 geschwenkt wird,
wie durch die Pfeile R gezeigt ist. Zur gleichen Zeit wird das
erste Teil 30 vertikal auf- und ab bewegt durch den gekröpften
Hebel 24. Da der angreifende Stift 38 normalerweise in Eingriff
mit der Eingriffsausnehmung 40 steht, wird das zweite Teil 36
ähnlich mit dem ersten Teil 30 und dem drehbaren Teil 34 hin
und her bewegt.
Die vorliegende automatische Nähmaschine ist mit einer Nadel
stangensprungvorrichtung versehen, deren wesentlicher Abschnitt
in perspektivischer Ansicht in Fig. 3 gezeigt ist. Benachbart
zu der Führungsstange 28 ist ein Betätigungselement in Form
einer Spule 62 mit einem bewegbaren Kolben vorgesehen, der mit
einer Betätigungsstange 64 verbunden ist. Das drehbare Teil 34
weist einen Nockenfolger 65 mit einer geneigten Oberfläche auf,
die in Bezug auf die Längsrichtung der Führungsstange 28
geneigt ist, das heißt der Richtung der Hin- und Herbewegung
des drehbaren Teiles 34. Die Betätigungsstange 64, die als
Nocken dient, der an die geneigte Oberfläche 66 des Nockenfol
gers 65 angreifen kann, weist eine vorgeschobene oder Betriebs
position und eine zurückgezogene oder Nichtbetriebs- Position
auf. In der Betriebsposition kann die Stange 64 an die geneigte
Oberfläche 66 angreifen, die in einem Bewegungsweg der
geneigten Oberfläche 66 angeordnet ist, wenn das drehbare Teil
34 entlang der Führungsstange 28 hin und her bewegt wird. In
der Nichtbetriebs-Position ist die Stange 64 in einem Abstand
von dem oben angegebenen Weg der geneigten Oberfläche 66 vorge
sehen und kann nicht an die Oberfläche 66 angreifen.
Wenn die Spule des Solenoids 62 aktiviert wird, wird die Betä
tigungsstange 64 in die Betriebsposition vorgeschoben. Wenn das
drehbare Teil 34 mit dem ersten Teil 30 entlang der Führungs
stange 28 angehoben wird, während die Stange 64 in der
Betriebsposition ist, wird die geneigte Oberfläche 66 des Nok
kenfolgers 65 in Kontakt mit der Betätigungsstange 64 gebracht.
Die geneigte Oberfläche 66 ist so gebildet, daß das drehbare
Teil 34 in die zweite Winkelposition gedreht wird, in die durch
den Pfeil in Fig. 3 gezeigte Richtung, wenn die geneigte Ober
fläche 66 die Betätigungsstange 64 kontaktiert. Als Resultat
kommt der angreifende Stift 38 des zweiten Teiles 36 von der
Eingriffsausnehmung 40, die auf dem drehbaren Teil 34 vorgese
hen ist, frei, wodurch das zweite Teil 36 von dem drehbaren
Teil 34 freikommt. Folglich springt die Nadelstange 4 nach
oben, daß heißt, sie wird in die oberste Position durch die
Vorspannwirkung der Druckschraubenfeder 46 bewegt.
Wenn die Spule des Solenoids 62 deaktiviert wird, wird die Be
tätigungsstange 64 in die Nichtbetriebs-Position zurückgezogen,
das drehbare Teil 34 wird in die erste Winkelposition unter der
Vorspannkraft einer Feder (nicht gezeigt) gedreht, wodurch der
angreifende Stift 38 in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 40
gebracht wird. Das drehbare Teil 34 wird in der ersten Winkel
position solange gehalten, wie die Betätigungsstange 64 in der
Nichtbetriebs-Position angeordnet ist.
Es wird verstanden, daß die Nadelstangensprungvorrichtung prin
zipiell durch die Schraubenfeder 46, das drehbare Teil 34 mit
der Eingriffsausnehmung 40 und das zweite Teil 36 mit dem
angreifenden Stift 38 dargestellt wird.
Wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt ist, weist die obere Zunge 41a
des drehbaren Teiles 34, die das obere Ende der Ausnehmung 40
definiert, eine geneigte Oberfläche 68 auf, die in Bezug auf
die Richtung der Hin- und Herbewegung des drehbaren Teiles 34
geneigt ist. Die geneigte Oberfläche 68 ist so gebildet, daß
sie im allgemeinen dem Ende des angreifenden Stiftes 38 gegen
übersteht, der sich von dem zweiten Teil 36 erstreckt. Wenn das
drehbare Teil 34 aufwärts bewegt wird, während der angreifende
Stift 36 von der Eingriffsausnehmung 40 frei ist, wird die
geneigte Oberfläche 68 in Eingriff mit dem angreifenden Stift
38 gebracht, wodurch das drehbare Teil 34 in die zweite Winkel
position gedreht wird. Wenn das drehbare Teil 34 seine oberste
Position erreicht, kommt die geneigte Oberfläche 68 (obere
Zunge 41a) von dem angreifenden Stift 38 frei, wodurch das
drehbare Teil 34 in die erste Winkelposition unter der Vor
spannkraft gedreht werden kann. Als Resultat wird der angrei
fende Stift 38 in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 40 ge
bracht. Wenn das drehbare Teil 34 darauffolgend abgesenkt wird,
wird die Nadelstange 4 mit dem zweiten Teil 36 und dem drehba
ren Teil 34 gegen die Vorspannkraft der Druckschraubenfeder 46
abgesenkt.
Als nächstes wird bezug genommen auf das Blockschaltbild in
Fig. 4, indem ein Steuersystem der automatischen Nähmaschine
gezeigt ist, die mit der Nadelstangensprungvorrichtung versehen
ist. Das Steuersystem weist eine Magnetdiskeinrichtung 70 mit
einer Magent-Disk zum Speichern von Stichdaten zum Durchführen
einer gewünschten Nähtätigkeit auf. Die Stichdaten enthalten
Daten, die Nadelpositionen anzeigen, an denen die Nadel 5 das
Nähgut W zum Bilden von Stichen durchdringt.
Das Steuersystem enthält weiterhin eine zentrale Verarbeitungs
einheit (CPU) 72, einen Programmspeicher in der Form eines Nur-
Lesespeichers (ROM) 74, einen Arbeitsspeicher in der Form eines
Direktzugriffsspeichers (RAM) 76 und eine Anzeige in der Form
einer Kathodenstrahlröhre 78. Der ROM 74 speichert verschiedene
Steuerprogramme zum Steuern der Motoren 8, 9, der Vorschubvor
richtung 15, des Solenoids 62 und der Anzeige 78. Der RAM 76
wird zum zeitweiligen Speichern verschiedener Arten von Daten
während arithmetischer und logischer Operationen durch die CPU
benutzt, und wenn die Stichdaten vorbereitet und in der magne
tischen Diskeinrichtung 70 gespeichert werden.
Die Anzeige 78, der Auswahlmotor 8, der Nähmotor 9, die An
triebsmotoren der Vorschubvorrichtung 15 und das Solenoid 62
sind mit einer Schnittstelle 80 durch entsprechende Treiber
schaltungen 81, 82, 83, 84 und 85 verbunden. Die Schnittstelle
80 ist mit der CPU 72 so verbunden, daß die Anzeige 78, die Mo
toren 8, 9 usw. und das Solenoid 62 durch die Schnittstelle 80
und die Treiberschaltungen 81 bis 85 gesteuert werden. Wie oben
beschrieben wurde, ist das Solenoid 62, das ein Teil der Nadel
stangensprungvorrichtung darstellt, zum Hochbringen der Nadel
stange 4 in ihre oberste Position zum Halten der Nadel 5 ober
halb des Nähgutes W vorgesehen, in dem die Nadelstange 4 von
der Nadelstangenbewegungsvorrichtung gelöst wird, die den Näh
motor 9 enthält. Der Encoder 18, der als Nadelerfassungsein
richtung dient, ist ebenfalls mit der Schnittstelle 80 so ver
bunden, daß der Ausgang des Encoders 18 an die CPU 72 angelegt
wird.
In dem ROM 74 ist eine Sprungstichsteuerroutine gespeichert,
wie sie in Fig. 5 dargestellt ist. Diese wird durch die CPU 72
zum Durchführen einer Sprungstichtätigkeit ausgeführt. Zuerst
wird der Schritt S1 ausgeführt. In diesem Schritt wird eine
Drehzahl Vs der Hauptwelle 20 eingelesen, die von dem Benutzer
der Maschine ausgewählt wurde, und der Nähmotor wird zum Drehen
der Hauptwelle 20 mit der vorgewählten Drehzahl betätigt. Auf
dem Schritt S1 folgt ein Schritt S2, indem aus dem ROM 74 die
maximale Stichlänge Lmax ausgelesen wird, die der ausgewählten
Wellendrehzahl Vs entspricht, indem auf das in dem ROM 64 ge
speicherte Lmax-Vs-Verhältnis Bezug genommen wird. Die Abfolge
geht dann zu einem Schritt S3, indem ein erster Satz von Stich
daten von der magnetischen Diskeinrichtung 70 gelesen wird und
die Länge des ersten Stiches berechnet wird, der durch den
Stichdatensatz dargestellt wird. Auf dem Schritt S3 folgt ein
Schritt S4 zum Bestimmen, ob die befohlene Stichlänge L größer
als die maximale Stichlänge Lmax ist. Normalerweise ist die
Stichlänge L kleiner als die maximale Stichlänge Lmax, und die
Ablaufsteuerung geht daher zu einem Schritt S5, indem der Näh
guthalter 14 um eine Distanz bewegt wird, die gleich der Stich
länge L ist, während sich die ausgewählte Nadel 5 oberhalb des
Nähgutes W während einer Drehung der Hauptwelle 20 befindet.
Diese Bewegung des Nähguthalters 14 zum Vorschieben des
Nähgutes W wird begonnen, wenn die Nadel 5 gerade das Nähgut W
während ihrer Aufwärtsbewegung verlassen hat. Diese Position
der Nadel 5 wird durch ein Ausgangssignal des Encoders 18 ange
zeigt. Dadurch wird ein Stich mit der Länge L, die durch die
Stichdaten repräsentiert wird, in dem Nähgut W gebildet.
Falls die Stichlänge L größer als die maximale Stichlänge Lmax
ist, folgen auf den Schritt S4 Schritt S6 und S7. In dem
Schritt S6 wird das Solenoid 62 zum Drehen des drehbaren Teiles
34 in die zweite Winkelposition aktiviert, so daß der angrei
fende Stift 38 des zweiten Teiles 36 von der Eingriffsausnehmung
40 des drehbaren Teiles 34 freikommt, wodurch die Nadelstange 4
in ihre oberste Position durch die Vorspannkraft der Schrauben
feder 46 springt, so daß die Nadel 5 oberhalb des Nähgutes W
positioniert wird. In dem Schritt 57 wird die Vorschubvorrich
tung 15 zum Bewegen des Nähguthalters 14 zum Vorschieben des
Nähgutes W um eine Entfernung, die gleich der Stichlänge L ist,
betätigt. Da diese Länge L größer als die maximale Stichlänge
Lmax ist, benötigt die Bewegung des Nähguthalters 14 zwei oder
mehr Drehungen der Hauptwelle 20 (zwei oder mehr Hin- und
Herbewegungen des drehbaren Teiles 34), während der die Nadel 5
oberhalb des Nähgutes W gehalten wird. Die Ablaufsteuerung geht
dann zu einem Schritt S8 zum Deaktivieren des Solenoids 62 zum
Ermöglichen, daß das drehbare Teil 34 in die erste Winkelposi
tion zurückkehrt zum Eingreifen des angreifenden Stiftes 38 in
die Eingriffsausnehmung 40, wenn das drehbare Teil 34 als
nächstes wieder angehoben wird. Folglich wird die Nadelstange 4
von ihrer obersten Position abgesenkt, und die Nadel 5 durch
dringt das Nähgut W. Somit ist ein "Sprungstich" mit einer
relativ großen Länge L in dem Nähgut W gebildet.
Auf den Schritt S8 folgt ein Schritt S9 zum Bestimmen, ob der
in dem Schritt S5 oder in den Schritten S7, S8 gebildete Stich
der letzte zu bildende Stich in dem relavanten Nähzyklus gemäß
der Stichdaten in der magnetischen Diskeinrichtung 70 ist.
Falls dies nicht der Fall ist, kehrt die Ablaufsteuerung zu dem
Schritt S1 zurück und wiederholt die Schritte S2 bis S9 bis
eine positive Entscheidung (JA) in dem Schritt S9 auftritt.
In Fig. 6 ist eine Sprungstichtätigkeit zum Bilden eines
"Sprungstiches" gezeigt, der in den oben beschriebenen
Schritten S7 bis S8 gebildet wird. In diesem speziellen Bei
spiel wird das Solenoid 62 während einer 2,75 Hin- und Herbe
wegungen der Nadel 5 entsprechenden Zeitdauer aktiviert
gehalten, die auftreten würden, wenn das Solenoid 62 der
Sprungvorrichtung nicht aktiviert wäre. Während dieser Zeit
dauer wird die Vorschubvorrichtung 15 kontinuierlich zum Vor
schieben des Nähguthalters 14 betätigt. Während dieser Zeit
dauer wird kein Stich gebildet, da die Nadel 5 oberhalb des
Nähgutes W gehalten wird, wobei die Nadelstange 4 in ihrer
obersten Position aufgrund der Aktivierung des Solenoids 62
gehalten wird.
Nachdem das Solenoid 62 dekaktiviert ist, wird die Nadel 5 zum
Durchdringen des Nähgutes W abgesenkt. Somit ist ein Sprung
stich gebildet, dessen Länge L größer als die maximale Stich
länge Lmax ist und 2,75 Umdrehungen der Hauptwelle 20 ent
spricht. Im allgemeinen nimmt die Drehzahl der Hauptwelle 20
mit Zunahme der Stichlänge L ab. Bei der vorliegenden Ausfüh
rungsform ist jedoch die Drehzahl der Welle 20 während der
Sprungstichtätigkeit bei der Drehzahl festgelegt, die der maxi
malen Stichlänge Lmax entspricht. Die Drehzahl der Welle nimmt
nämlich mit einer Zunahme der Stichlänge L ab, wenn die Länge L
die maximale Stichlänge Lmax überschreitet. Dieses stellt eine
relativ hohe Geschwindigkeit der Bewegung des Nähguthalters 14
für einen Sprungstich sicher.
Es sollte aus der obigen Erläuterung klar sein, daß während der
Sprungstichtätigkeit der Nähguthalter 14 kontinuierlich bewegt
wird, während der Zeitdauer, während der sich die Nadel 5
unterhalb des Nähgutes W befindet als auch während der Zeit
dauer, während der sich die Nadel 5 oberhalb des Nähgutes W be
findet.
Als nächstes wird Bezug genommen auf das Flußdiagramm der Fig.
7, in der eine modifizierte Sprungstichsteuerroutine beschrie
ben ist, die von der in Fig. 5 beschriebenen abweicht. Diese
modifizierte Routine wird mit einem Schritt S21 begonnen, in
dem die Drehzahl Vs der Hauptwelle 20, die von dem Maschinenbe
nutzer gewählt wurde, eingelesen wird, und der Nähmotor 9 wird
zum Drehen der Hauptwelle 20 mit der gewählten Drehzahl betrie
ben. Auf den Schritt S21 folgt ein Schritt S22, in dem aus dem
ROM 74 die maximale Stichlänge Lmax ausgelesen wird, die der
ausgewählten Wellendrehzahl Vs entspricht. Die Ablaufsteuerung
geht dann zu einem Schritt S23 zum Einlesen eines ersten Satzes
von Stichdaten aus der magnetischen Diskeinrichtung 70 und be
rechnet die Länge L des ersten Stiches, der durch den Stichda
tensatz bestimmt ist.
Auf den Schritt S23 folgt ein Schritt S24 zum Bestimmen, ob die
befohlene Stichlänge L größer als die maximale Stichlänge Lmax
ist. Wenn die Stichlänge L kleiner als die maximale Stichlänge
Lmax ist, geht die Ablaufsteuerung zu einen Schritt S25, in dem
der Nähguthalter 14 um eine Distanz bewegt wird, die gleich der
Stichlänge L ist, während sich die ausgewählte Nadel oberhalb
des Nähgutes W während einer Umdrehung der Hauptwelle 20 befin
det. Diese Bewegung des Nähguthalters 14 zum Vorschieben des
Nähgutes W wird begonnen, wenn die Nadel 5 gerade das Nähgut W
während ihrer Aufwärtsbewegung verlassen hat. Diese Position
der Nadel 5 wird durch das Ausgangssignal des Encoders 14 ange
zeigt. Somit wird ein Stich mit der Länge L, die durch die
Stichdaten dargestellt wird, in dem Nähgut W gebildet.
Es sollte klar sein, daß die Schritte S21 bis S25 die gleichen
sind wie die Schritte S1 bis S5 in der Ausführungsform nach
Fig. 5.
Wenn die Stichlänge L größer als die maximale Stichlänge Lmax
ist, wird ein Schritt S26 zum Auslesen einer Vorschubdistanz LL
des Nähguthalters 14 durchgeführt, die während einer vollen
Drehung der Hauptwelle 20 erzielt wird, indem auf eine LL-Vs-
Beziehung bezug genommen wird, die in dem ROM 74 gespeichert
ist. Das heißt, die Vorschubdistanz LL ist eine Distanz, die
während einer Hin- und Herbewegung der Nadel 5 erzielt wird,
wobei diese Distanz einen Abschnitt enthält, der erreicht wird,
während sich die Nadel 5 unterhalb des Nähgutes W befindet. Es
sollte klar sein, daß die Vorschubdistanz LL gleich der maxi
malen Stichlänge Lmax ist.
Dann geht die Ablaufsteuerung zu einem Schritt S27 zum Berech
nen der Zahl n gemäß der folgenden Gleichung:
L=n·LL+1,
wobei 1 ein Bruchteil der Vorschubdistanz LL ist.
L=n·LL+1,
wobei 1 ein Bruchteil der Vorschubdistanz LL ist.
Dann wird in einem nächsten Schritt S28 die Vorschubvorrichtung
15 zum Bewegen des Nähguthalters 15 um eine Distanz gleich der
Stichlänge L betätigt. Zur gleichen Zeit wird das Solenoid 62
auf unterbrochene Weise "n+1"-Mal betätigt, so daß die Nadel
5 in ihrer obersten Position gehalten wird, während der Nähgut
halter 14 bewegt wird. Als Resultat wird ein Sprungstich auf
dem Nähgut W gebildet. Diese Sprungstichtätigkeit ist in Fig.
8 dargestellt.
Auf den Schritt S28 folgt ein Schritt S29 zum Bestimmen, ob der
in dem Schritt S25 oder S28 gebildete Stich der letzte in dem
relevanten Nähzyklus gebildete Stich ist. Die Schritte S21 bis
S29 werden wiederholt, bis der letzte Stich gebildet ist.
In dem speziellen Beispiel von Fig. 8 wird das Solenoid 62
dreimal ("n+1"-Mal) aktiviert, da die Stichlänge L 2,75 Um
drehungen der Hauptwelle 20 entspricht, das heißt die Zahl n
ist gleich 2, während der Bruchteil L gleich 0,25 LL beträgt.
Nachdem das Solenoid 62 nach der letzten Aktivierung
deaktiviert wird, wird die Nadelstange 4 von ihrer obersten
Position abgesenkt, und die Nadel 5 durchdringt das Nähgut W
zum Bilden eines Sprungstiches, dessen Länge L größer als die
maximale Stichlänge Lmax ist (gleich Vorschubdistanz LL während
einer vollen Umdrehung der Welle 20). Wie in der vorhergehenden
Ausführungsform wird der Nähguthalter 14 nicht auf unterbroche
ne Weise bewegt (wie bei der Ausführungsform nach Fig. 10),
sondern er wird kontinuierlich bewegt, bis die befohlene Länge
L (größer Lmax) des Sprungstiches erreicht ist.
Bei dieser modifizierten Ausführungsform ist die Zeit der
kontinuierlichen Aktivierung des Solenoids 62 verringert,
wodurch der Energieverbrauch des Solenoids 62 verringert wird,
und folglich wird auch die Wärmeerzeugung durch das Solenoid 62
verringert.
Zum leichteren Verständnis der dargestellten Ausführungsformen
sind die funktionalen Elemente der Nähmaschine in dem schemati
schen Blockschaltbild von Fig. 9 dargestellt, wonach die
Nadelstange M1 (4) in ihre Längsrichtung durch die Nadelstan
genantriebsvorrichtung M2 (9, 20, 22, 24, 26, 30, 32, 34, 36),
die eine Nadelstangenantriebsquelle (9) aufweist, hin- und
herbewegt wird. Der Nähguthalter M3 (14), der das Nähgut (W)
trägt, wird relativ zu der Nadelstange durch die Vorschubvor
richtung M4 (15) in eine Richtung senkrecht zu der Längsrich
tung der Nadelstange bewegt. Im Betrieb der Nähmaschine liest
die Stichdatenleseeinrichtung M5 (72) aus der Stichdatenspei
chereinrichtung (76) einen Satz von Stichdaten aus, die die Na
delpositionen anzeigen, an denen die Nadel (5) das Nähgut
durchdringt, und das Ausgangssignal der Nadelpositionserfas
sungseinrichtung M6 (18, 72) wird zu der Vorschubsteuereinrich
tung M7 (72, S5 bis S7, S25 bis S28) zugeführt, die die Vor
schubvorrichtung M4 gemäß der durch die Stichdatenleseeinrich
tung M5 gelesenen Stichdaten steuert, wenn sich die Nadel ober
halb des Nähgutes befindet. Die Nadelstangensprungvorrichtung
M8 (34, 36, 38, 41, 46) ist mit der Vorschubsteuereinrichtung
M7 verknüpft zum Trennen der Nadelstange M1 von der Nadel stan
genantriebsquelle (9) der Vorschubvorrichtung M4 und zum Halten
der Nadelstange in ihrer obersten Position zum Halten der Nadel
oberhalb des Nähgutes. Die Sprungsticheinrichtung M9 bis M12
ist mit der Vorschubsteuereinrichtung M7, der Nadelstangen
sprungvorrichtung (M8) und der Stichdatenleseeinrichtung M5
verbunden. Die Sprungsticheinrichtung enthält die Bestimmungs
einrichtung M9 (72, 74, S1, S2, S21, S22) für die maximale
Stichlänge zum Bestimmen der maximalen Stichlänge Lmax während
einer Hin- und Herbewegung der Nadelstange und die Vergleichs
einrichtung M10 (72, S1, S24) zum Vergleichen der Stichlänge
(L), die durch die Stichdaten dargestellt wird, mit der maxima
len Stichlänge (Lmax, LL) und dadurch Bestimmen, ob die Stich
länge (L) größer als die maximale Stichlänge (Lmax) ist. Die
Sprungsticheinrichtung enthält weiter eine Sprungstichstartein
richtung M11 (72, S6, S28) zum Beginnen einer Sprungstichtätig
keit, wenn die Stichlänge (L) größer als die maximale Stich
länge (Lmax) ist. Die Sprungstichbetätigung enthält das
Versetzen der Vorschubsteuereinrichtung M7 in einem Nichtbe
triebszustand und das Halten der Vorschubvorrichtung (M4) und
der Nadelstangensprungvorrichtung M8 in ihren Betriebszustän
den zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativbewegung der Na
delstange M1 und dessen Nähgutes. Die Sprungsticheinrichtung
enthält weiterhin eine Sprungstichbeendigungseinrichtung M12
(72, S8, S28) zum Wiederherstellen des Betriebszustandes der
Vorschubsteuereinrichtung M7 und des Wiederherstellens des
Nichtbetriebszustandes der Nadelstangensprungvorrichtung M8,
wenn die durch die Stichdaten dargestellte Nadelposition durch
die kontinuierliche Bewegung der Nadelstange und des Nähgutes
erreicht ist.
Claims (14)
1. Automatische Nähmaschine mit
- - einer eine Nadel (5) tragende Nadelstange (M1, 4);
- - einer Nadelstangenantriebsvorrichtung (M2) mit einer Nadel stangenantriebsquelle (9) zum Hin- und Herbewegen der Nadel stange (M1, 4) in ihrer Längsrichtung;
- - einer Vorschubvorrichtung (M4, 15) zum Erzeugen einer Rela tivbewegung zwischen der Nadelstange (M1, 4) und einem Näh gut (W) in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung der Nadelstange (M1, 4);
- - einer Stichdatenleseeinrichtung (M5, 72) zum Lesen von Stich daten, die Nadelpositionen anzeigen, an denen die Nadel (5) das Nähgut (W) durchdringt;
- - einer Vorschubsteuereinrichtung (M7) zum Steuern der Vor schubvorrichtung (M4, 15), gemäß den von der Stichdatenlese einrichtung (M5, 72) gelesenen Stichdaten, wenn sich die Na del (5) oberhalb des Nähgutes (W) befindet; gekennzeichnet durch
- - eine Nadelstangensprungvorrichtung (M8) zum Trennen der Nadelstange (M1, 4) von der Nadelstangenantriebsquelle (9) und zum Halten der Nadelstange (M1, 4) an einer vorbestimm ten Position zum Halten der Nadel (5) oberhalb des Nähgutes (W);
- - eine Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12), die betreibbar ist,
wenn eine Stichlänge (L), die durch die von der Stichdaten leseeinrichtung (M5, 72) gelesenen Stichdaten dargestellt wird, eine maximale Stichlänge (Lmax) überschreitet,
zum Ausführen einer Sprungstichtätigkeit, bei der die Vor schubsteuereinrichtung (M7) in einen Nichtbetriebszustand versetzt wird,
zum Versetzen der Nadelstangensprungvorrichtung (M8) und der Vorschubvorrichtung (M4, 15) in ihren jeweiligen Betriebszu stand zum Erzeugen einer kontinuierlichen Relativbewegung zwischen der Nadelstange (M1, 4) und dem Nähgut (W) und zum Wiederherstellen eines Betriebszustandes bzw. Nichtbe triebszustandes für die Vorschubsteuereinrichtung (M7) und
die Nadelstangensprungvorrichtung (M8), wenn eine durch die Stichdaten dargestellte Nadelposition durch die kontinuierli che Relativbewegung erreicht worden ist.
2. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Nähgut (W) durch einen Nähgut
halter (14) zum Halten des Nähgutes (W) gehalten wird und
daß die Vorschubvorrichtung (M4) den Nähguthalter (14) zum Er
zeugen der Relativbewegung zwischen der Nadelstange (M1, 4) und
dem Nähgut (W) bewegt.
3. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Position der Nadelstange (M1, 4) in ihrer Längsrichtung durch eine Positionserfassungseinrich tung (M6, 18) erfaßt wird und
daß die Vorschubsteuereinrichtung (M7) die Vorschubvorrichtung (M4, 15) als Reaktion auf ein Ausgangssignal der Positionserfas sungseinrichtung (M6, 18) betätigt.
daß eine Position der Nadelstange (M1, 4) in ihrer Längsrichtung durch eine Positionserfassungseinrich tung (M6, 18) erfaßt wird und
daß die Vorschubsteuereinrichtung (M7) die Vorschubvorrichtung (M4, 15) als Reaktion auf ein Ausgangssignal der Positionserfas sungseinrichtung (M6, 18) betätigt.
4. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) eine Speichereinrichtung (M9, 74) zum Speichern der die maximale Stichlänge (Lmax) darstellenden Maximalstichlängen daten aufweist und
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) aus der Speicher einrichtung (M9, 74) die Maximalstichlängendaten ausliest und die Sprungstichtätigkeit beginnt, wenn die Stichlänge (L), die durch die von Stichdatenleseeinrichtungen (M5, 72) gelesenen Stichdaten dargestellt wird, die durch die Maximalstichlängen daten dargestellten Maximalstichlänge (Lmax) überschreitet.
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) eine Speichereinrichtung (M9, 74) zum Speichern der die maximale Stichlänge (Lmax) darstellenden Maximalstichlängen daten aufweist und
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) aus der Speicher einrichtung (M9, 74) die Maximalstichlängendaten ausliest und die Sprungstichtätigkeit beginnt, wenn die Stichlänge (L), die durch die von Stichdatenleseeinrichtungen (M5, 72) gelesenen Stichdaten dargestellt wird, die durch die Maximalstichlängen daten dargestellten Maximalstichlänge (Lmax) überschreitet.
5. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis
M12) eine Sprungstichstarteinrichtung (M11) zum Starten der
Sprungstichtätigkeit, wenn die Stichlänge (L), die durch die
von der Stichdatenleseeinrichtung (M5, 72) gelesenen Stichda
ten dargestellt wird, die maximale Stichlänge (Lmax)
überschreitet, und eine Sprungstichbeendigungseinrichtung (M12)
zum Beendigen der Sprungstichtätigkeit, wenn die durch die
Stichdaten dargestellte Nadelposition durch die kontinuierliche
Relativbewegung der Nadelstangen (M1, 4) und des Nähgutes (W)
erreicht ist, aufweist.
6. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelstange (M, 4) und die Na
delstangenantriebsvorrichtung (M2) miteinander durch einen Ver
bindungsmechanismus (34, 38, 41) verbunden sind, wenn der Ver
bindungsmechanismus (34, 38, 41) in einer ersten Position ange
ordnet ist, und voneinander getrennt sind, wenn der Verbin
dungsmechanismus (34, 38, 41) in einer zweiten Position ange
ordnet ist, wobei die Nadelstangensprungvorrichtung (M8) zum
Anordnen des Verbindungsmechanismus (34, 38, 41) in die zweite
Position tätig ist.
7. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelstangenantriebsvorrichtung
(M2) ein erstes hin- und hergehendes Teil (30), das in eine
Richtung parallel zu der Längsrichtung der Nadelstangen (4)
hin- und her bewegbar ist, und zweites hin- und hergehendes
Teil (36), das mit der Nadelstange (4) in ihrer Längsrichtung
hin und her bewegbar ist, aufweist, wobei der Verbindungsmecha
nismus (34, 38, 41) zwischen dem ersten und zweiten Teil (30,
36) vorgesehen ist.
8. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsmechanismus (34, 38,
41) aufweist:
einen mit dem zweiten Teil (36) hin und her bewegbaren angreifenden Abschnitt (38);
ein drehbares Teil (34) mit einem ersten Eingriffsabschnitt (40), der mit dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) in Ein griff bringbar ist, wobei das drehbare Teil (34) mit dem ersten Teil (30) hin und her bewegbar ist und zwischen einer ersten Winkelposition zum in Eingriff stehendes ersten Eingriffsab schnittes (40) mit dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) und einer zweiten Winkelposition zum Lösen des ersten Eingriffsab schnittes (40) von dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) drehbar ist; und
eine Vorspannungsvorrichtung zum Vorspannen des drehbaren Teiles (34) in die erste Winkelposition;
und daß die Nadelstangensprungvorrichtung (M8) ein Betätigungs element (62, 64, 66) zum Drehen des drehbaren Teiles (34) in die zweite Winkelposition gegen die Vorspannungswirkung der Vorspannungsvorrichtung aufweist.
einen mit dem zweiten Teil (36) hin und her bewegbaren angreifenden Abschnitt (38);
ein drehbares Teil (34) mit einem ersten Eingriffsabschnitt (40), der mit dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) in Ein griff bringbar ist, wobei das drehbare Teil (34) mit dem ersten Teil (30) hin und her bewegbar ist und zwischen einer ersten Winkelposition zum in Eingriff stehendes ersten Eingriffsab schnittes (40) mit dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) und einer zweiten Winkelposition zum Lösen des ersten Eingriffsab schnittes (40) von dem zweiten angreifenden Abschnitt (38) drehbar ist; und
eine Vorspannungsvorrichtung zum Vorspannen des drehbaren Teiles (34) in die erste Winkelposition;
und daß die Nadelstangensprungvorrichtung (M8) ein Betätigungs element (62, 64, 66) zum Drehen des drehbaren Teiles (34) in die zweite Winkelposition gegen die Vorspannungswirkung der Vorspannungsvorrichtung aufweist.
9. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (62, 64, 66)
aufweist:
einen mit dem drehbaren Teil (34) hin und her bewegbaren Nockenfolger (65), der eine geneigte Oberfläche (66) aufweist, die in Bezug auf die Richtung der Hin- und Herbewegung des drehbaren Teiles (34) geneigt ist;
einen bewegbar zwischen einer Betriebsposition zum Angreifen an die geneigte Oberfläche (66) des Nockenfolgers (65) zum Drehen des drehbaren Teiles (34) in die zweite Winkelposition, wenn das drehbare Teil (34) angehoben ist, und einer Nichtbetriebs position, die in einem Abstand von einem Weg der geneigten Oberfläche (66) angeordnet ist, der eingenommen wird, wenn das drehbare Teil (34) hin und her bewegt wird, vorgesehen ist;
eine Nockenbetätigungsvorrichtung (62) zum Bewegen des Nockens (64) zwischen der Betriebs- und der Nichtbetriebsposition.
einen mit dem drehbaren Teil (34) hin und her bewegbaren Nockenfolger (65), der eine geneigte Oberfläche (66) aufweist, die in Bezug auf die Richtung der Hin- und Herbewegung des drehbaren Teiles (34) geneigt ist;
einen bewegbar zwischen einer Betriebsposition zum Angreifen an die geneigte Oberfläche (66) des Nockenfolgers (65) zum Drehen des drehbaren Teiles (34) in die zweite Winkelposition, wenn das drehbare Teil (34) angehoben ist, und einer Nichtbetriebs position, die in einem Abstand von einem Weg der geneigten Oberfläche (66) angeordnet ist, der eingenommen wird, wenn das drehbare Teil (34) hin und her bewegt wird, vorgesehen ist;
eine Nockenbetätigungsvorrichtung (62) zum Bewegen des Nockens (64) zwischen der Betriebs- und der Nichtbetriebsposition.
10. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenbetätigungsvorrichtung
(62) ein Solenoid (62) mit einem bewegbaren Kolben, der mit dem
Nocken (64) verbunden ist, und einer Spule, die aktiviert wird
und deaktiviert wird zum Bewegen des bewegbaren Kolbens zum Be
wegen des Nockens (64) in die Betriebs- oder die Nichtbetriebs-
Position, aufweist.
11. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Kolben zum Bewegen
des Nockens in die Betriebsposition bewegt wird, wenn die Spule
aktiviert wird, und daß die Spule auf unterbrochene Weise akti
viert wird in Synchronisation mit einer Anhebebewegung des
drehbaren Teiles (34) während der Sprungstichtätigkeit.
12. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Kolben zum Bewegen
des Nockens (64) in die Betriebsposition bewegt wird, wenn die
Spule aktiviert wird, und daß die Spule aktiviert gehalten
wird, während die Sprungstichtätigkeit ausgeführt wird.
13. Automatische Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nadelstangenantriebsvorrichtung (M2) eine Hauptwelle (20) aufweist und
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) eine Bestimmungs einrichtung (M9, 72, 74, S1, S2) zum Bestimmen der maximalen Stichlänge (Lmax) in Abhängigkeit von einer Drehzahl (Vs) der Hauptwelle (20) aufweist.
daß die Nadelstangenantriebsvorrichtung (M2) eine Hauptwelle (20) aufweist und
daß die Sprungstichvorrichtung (M9 bis M12) eine Bestimmungs einrichtung (M9, 72, 74, S1, S2) zum Bestimmen der maximalen Stichlänge (Lmax) in Abhängigkeit von einer Drehzahl (Vs) der Hauptwelle (20) aufweist.
14. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungseinrichtung (M9, 72,
74, S1, S2) aufweist:
eine Speichereinrichtung (M9, 74) zum Speichern eines Verhält nisses zwischen der maximalen Stichlänge (Lmax) und der Drehzahl (Vs) der Hauptwelle (20) und
eine Leseeinrichtung (S1, S2) zum Auslesen aus der Speicherein richtung (M9, 74) der maximalen Stichlänge (Lmax), die dem lau fenden Wert der Drehzahl (Vs) entspricht.
eine Speichereinrichtung (M9, 74) zum Speichern eines Verhält nisses zwischen der maximalen Stichlänge (Lmax) und der Drehzahl (Vs) der Hauptwelle (20) und
eine Leseeinrichtung (S1, S2) zum Auslesen aus der Speicherein richtung (M9, 74) der maximalen Stichlänge (Lmax), die dem lau fenden Wert der Drehzahl (Vs) entspricht.
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