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DE29920140U1 - Schutzhelm - Google Patents

Schutzhelm

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Publication number
DE29920140U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brim
protective helmet
shell
helmet according
receptacle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29920140U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOCKWEILER PLASTIC WERKE GmbH
Original Assignee
LOCKWEILER PLASTIC WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOCKWEILER PLASTIC WERKE GmbH filed Critical LOCKWEILER PLASTIC WERKE GmbH
Priority to DE29920140U priority Critical patent/DE29920140U1/de
Publication of DE29920140U1 publication Critical patent/DE29920140U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/18Face protection devices
    • A42B3/22Visors
    • A42B3/227Visors with sun visors, e.g. peaks above face opening
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/32Collapsible helmets; Helmets made of separable parts ; Helmets with movable parts, e.g. adjustable

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

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Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
LOCKWEILER PLASTIC WERKE GmbH Pappelweg
66687 Wadern-Lockweiler
Schutzhelm
16.11.99
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- 1 - KEIL&SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
Schutzhelm
Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm bestehend aus einer Schale und einer an die Kopfform anpassbaren Innenausstattung, sowie einer als Sonnenschutz oder dgl. dienenden Krempe.
Schutzhelme werden am Arbeitsplatz in der gesamten Industrie, insbesondere auf Baustellen getragen. Sie sollen vor allem den Kopf gegen Schlag und Stoss schützen, so dass sie über eine hohe Schlagfestigkeit und hohes Schalldämpfungsvermögen verfügen müssen. Letzterem dient inbesondere eine federnde Innenausstattung, die darüber hinaus eine Anpassung des Schutzhelmes auf die jeweilige Kopfgröße ermöglicht.
Um einen zusätzlichen Schutz gegen Sonneneinstrahlung zu erreichen, sind bereits Schutzhelme aus Aluminium bekannt, die eine umlaufende Krempe aufweisen. Diese Schutzhelme werden insbesondere bei Ölraffinerien eingesetzt. Diese Schutzhelme finden jedoch im allgemeinen Industriebereich und insbesondere auf dem Bau nur eine geringe Akzeptanz, weil die vorstehende Krempe als störend empfunden wird und das Sichtfeld einschränkt. Den bekannten Schutzhelm mit Krempe je nach Sonneneinstahlung abwechselnd mit dem normalen Industrieschutzhelm zu tragen, hat sich ebenfalls als nicht durchführbar erwiesen.
In der DE 197 07 211 Al wird festgestellt, dass beispielsweise ein Zimmermannshut mit seiner breiten Krempe einen besonders
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- 2 - KEIL&SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
guten Schutz vor Sonneneinstrahlung bietet, was bei Arbeiten im Freien und inbesondere auf exponierten Flächen wie Dachfirsten u.a. sehr wichtig ist. Der typische "Bauhelm" bietet diesen Schutz nicht. Es wird daher ein Schutzeinsatz für helm- oder hutartige Kopfbedeckungen vorgeschlagen, der einen im wesentlichen helmförmigen, ganzwandigen oder durchbrochenwandigen Grundkörper aus formstabilem Material aufweist, der in die Kopfbedeckung einsetzbar oder wieder herausnehmbar ist. Dieser Schutzeinsatz hat aber den Nachteil, dass für jede Kopfgröße ein spezieller Huteinsatz gefertigt werden muss, was mit erheblichen Werkzeugkosten verbunden ist, und die Gesamtkosten dieses "Schutzhutes" damit weit über den Kosten der heutigen Industrieschutzhelme liegen würde.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Schutzhelm der eingangs genannten Art zu schaffen, der die Vorteile eines üblichen Industrieschutzhelmes mit denen eines Schutzhelmes mit als Sonnenschutz oder dgl. dienenden Krempe verbindet.
0 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, das die Krempe abnehmbar ausgebildet ist. Mit dieser einfachen Lösung wird dem Träger eines Schutzhelmes ermöglicht, die als Sonnenschutz oder dgl. dienende Krempe bei Bedarf an dem Schutzhelm anzubringen und leicht wieder zu entfernen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Schale des Schutzhelmes in ihrem unteren seitlichen und gegebenfalls auch rückwärtigen Bereich einen vorstehenden Absatz auf, in dem auf wenigstens einer Seite der Schale eine Aufnahme für ein Einrastelement ausgebildet ist. Derartige Aufnahmen sind bereits zur Aufnahme Gehöhrschutzes oder eines Gesichtschutzes bekannt.
16.11.99
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- 3 - KEIL&SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Aufnahme ins besondere in Form eines Schlitzes im oberen Rand des Absatzes auszubilden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Krempe scheibenförmig mit einer zentralen Öffnung ausgebildet, dessen Durchmesser so groß ist, dass der der innere Randbereich der Krempe auf dem Rand des Absatzes aufliegt und das die Krempe an ihrem inneren Rand wenigstens ein nach oben vorstehendes Einrastelement aufweist, das mit der Aufnahme lösbar verbindbar ist. Damit wird ein Sonnenschutz oder dgl. geschaffen, der als einfach herstellbares und einfach handhabbares Zubehör zu einem weitgehend bekannten Schutzhelm verwendet werden kann.
Eine sichere Verbindung der Krempe mit der Schale des Schutzhelmes ist dadurch gewährleistet, dass an dem inneren Rand der Krempe zwei gegenüberliegende Einrastelemente vorgesehen sind, die über auf jeder Seite der Schale vorgesehene Aufnahmen zu liegen kommen, um durch Einrasten eine lösbare Verbindung herzustellen.
Die Akzeptanz des erfindungsgemäßen Schutzhelmes mit Sonnenschutz wird dadurch erhöht, dass die Einrastelemente aus einem rechteckformigen Clip bestehen, in dem eine federelastische Lasche ausgebildet ist, an deren freien Ende ein nach aussen vorstehender Nippel angebracht ist. Das ermöglicht eine einfach herzustellende und wieder lösbare Schnappverbindung.
Erfindungsgemäß kann nicht nur die Schale des Schutzhelmes sondern auch die Krempe aus schlagfestem Material wie glasfaserverstärkten Kunststoff, Polycarbonate, Aluminium oder dgl. bestehen. Damit erfüllt auch die Krempe eine zusätzliche Schutzfunktion, wie sie beispielsweise in oben erwähnten Ölraffinerien verlangt wird.
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- 4 - KEIL&SCHAAFHAUSEN
patentanwälte
Für bestimmte Anwendungen kann es sich als vorteilhaft erweisen, dass die Krempe erfindungsgemäß aus durchsichtigem, gegebenfalls getöntem Material besteht. Damit wird das Gesichtsfeld des Trägers vergrößert, ohne dass die Sonnenschutzfunktion dadurch eingeschränkt wird.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenden und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Schutzhelm mit als Sonnenschutz oder dgl. dienenden Krempe,
Figur 2 die in Figur 1 gezeigte Krempe,
Figur 3 den in Figur 1 gezeigten Schutzhelm ohne Krempe,
Figur 4 in einer vergrößerten Darstellung das Detail A in Figur 2 und
Figur 5 in einer vergrößerten Darstellung das Detail B in Figur 2.
Der in Figur 1 dargestellte Schutzhelm 1 besteht aus einer Schale 2 und einer nicht dargestellten, an die Kopfform anpassbaren federnden Innenausstattung. Wie insbesondere aus Figur 3 zu ersehen ist, geht das untere Ende 3 der Schale 2 in einen krempenförmigen Vorsprung 4 über. Im unteren
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- 5 - KEIL&SCHAAFHAUSEN
patentanwälte
seitlichen und rückwärtigen Bereich der Schale 2 weist diese einen wulstförmigen Absatz 5 auf, in dem auf jeder Seite der Schale 2 je eine Aufnahme 6 in Form eines Schlitzes ausgebildet ist.
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Auf den oberen Rand 7 des Absatzes 5 ist eine scheibenförmige Krempe 8 aufsetzbar, die in Figur 2 näher dargestellt ist. Die Krempe 8 weist eine zentrale Öffnung 9 auf, durch die die Schale 2 einführbar ist. Am inneren Rand 10 der Krempe 8 sind nach unten vorstehende Einrastelemente 11 und 12 angeordnet, die in die Aufnahmen 6 in dem Absatz 5 der Schale 2 einführbar sind. Im eingesetzten Zustand liegt der innere Rand 10 der Krempe 8 auf dem Rand 7 des Absatzes 5 auf.
In der in Figur 4 gezeigten Detailvergrößerung A ist das Einrastelement 11 und in der in Fig. 5 gezeigten Detailvergrösserung gemäß Figur 5 ist die Aufnahme 6 zur Aufnahme des Einrastelementes 11 dargestellt. Das Einrastelement 11 besteht aus einem rechteckförmigen Clip 13, in dem eine federelastisehe Lasche ausgebildet ist, die an der ihrem freien Ende gegenüberliegenden Seite einstückig mit dem Clip 13 verbunden ist. Am freien Ende der Lasche 14 ist ein nach aussen vorstehender Nippel 15 angeordnet.
Wird nun der Clip 13 des Einrastelementes 10 in den Schlitz der Aufnahme 6 geschoben, wird die flexible Lasche 14 mit dem Nippel 15 nach hinten weggedrückt, bis der Nippel 15 in eine nicht dargestellte Vertiefung in der Aufnahme 6 einrastet. Damit ist die Krempe 8 fest mit dem Schutzhelm 1 verbunden.
Zum Lösen der Krempe 8 braucht lediglich der Nippel 13 aus der nicht dargestellten Vertiefung herausgedrückt und die Krempe 8 nach oben gezogen zu werden. Dadurch kommt der Clip 13 ausser Eingriff mit der Aufnahme 6 und die Krempe 8 kann abgehoben werden.
- 6 - Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
Wie aus Figur 1 zu ersehen ist, weist die Schale 2 des Schutzhelmes 1 an sich bekannte Luftlöcher 14 auf. Diese verhindern bei einem Einsatz in der Sonne einen Hitzestau in dem Schutzhelm. Will sich der Träger des Schutzhelmes zusätzlich gegen Sonneneinstrahlung schützen, braucht er nur die flache Krempe 8 über die Schale 2 des Schutzhelmes 1 zu stülpen und mittels der Einrastelemente 11 und 12 in den Aufnahmen 6 durch Einrasten zu verbinden. Dadurch, dass durch einfaches Drücken auf den an dem Clip 13 der Einrastelemnte 11 und 12 ausgebildeten Laschen 14 vorgesehenen Nippel 15 sich die Verbindung ohne zusätzliche Hilfsmittel oder Werkzeuge wieder lösen lässt, lässt sich die Krempe 8 leicht abnehmen und Schutzhelm 1 sehr flexibel einsetzen.
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16.11.99
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- 7 - Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
Bezugszeichenliste
1 Schutzhelm
2 Schale
3 unteres Ende von 2
4 Vorsprung
5 Absatz
6 Aufnahme
7 Rand
8 Krempe
9 Öffnung
10 Innerer Rand von 8
11 Einrastelement
12 Exnrastelement
13 Clip
14 Lasche
15 Nippel
16 Luftlöcher
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Claims (8)

1. Schutzhelm bestehend aus einer Schale und einer an die Kopfform anpassbaren Innenausstattung, sowie einer als Sonnenschutz oder dgl. dienenden Krempe, dadurch gekennzeichnet, dass die Krempe (8) abnehmbar ausgebildet ist.
2. Schutzhelm nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (2) in ihrem unteren seitlichen und gegebenfalls auch rückwärtigen Bereich einen vorstehenden Absatz (5) aufweist, in dem auf wenigstens einer Seite der Schale (2) eine Aufnahme (6) für ein Einrastelement (11, 12) ausgebildet ist.
3. Schutzhelm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (6) insbesondere in Form eines Schlitzes im oberen Rand (7) des Absatzes (5) ausgebildet ist.
4. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Krempe (8) scheibenförmig mit einer zentralen Öffnung (9) ausgebildet ist, deren Durchmesser so groß ist, dass der innere Randbereich (10) der Krempe (8) auf dem Rand (7) des Absatzes (5) aufliegt und dass die Krempe (8) an ihrem inneren Rand (10) wenigstens ein nach unten vorstehendes Einrastelement (11, 12) aufweist, das mit der Aufnahme (6) lösbar verbindbar ist.
5. Schutzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Rand (10) der Krempe (8) zwei Einrastelemente (11, 12) vorgesehen sind, die über auf jeder Seite der Schale (2) vorgesehenden Aufnahmen (6) zu liegen kommen.
6. Schutzhelm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastelemente (11, 12) aus einem rechteckförmigen Clip (13) bestehen, in dem eine federelstische Lasche (14) ausgebildet ist, an deren freien Ende ein nach außen vorstehender Nippel (15) angebracht ist.
7. Schutzhelm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (2) des Schutzhelms (1) und/oder die Krempe (8) aus schlagfestem Material wie glasfaserverstärktem Kunststoff, Polycarbonate, Aluminium oder dgl. besteht.
8. Schutzhelm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Krempe (8) aus durchsichtigem, ggf. getöntem Material besteht.
DE29920140U 1999-11-17 1999-11-17 Schutzhelm Expired - Lifetime DE29920140U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002039839A1 (de) * 2000-11-20 2002-05-23 Faehnrich Markus Schutzhelm mit durchsichtigem helmschirm
AU2003248016B1 (en) * 2003-09-18 2004-11-11 Protective Industries Pty Ltd An Attachment for a Safety Helmet

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