DE29916881U1 - Kunsteiseinrichtung - Google Patents
KunsteiseinrichtungInfo
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Classifications
-
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- F25C3/00—Processes or apparatus specially adapted for producing ice or snow for winter sports or similar recreational purposes, e.g. for sporting installations; Producing artificial snow
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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-
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Description
1
Kunsteiseinrichtung
Kunsteiseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kunsteiseinrichtung mit von flüssigem Kühlmittel durchströmbaren Kühlmittelkanälen, die auf einer Tragvorrichtung angeordnet sind. Frühere Kunsteisbahnen haben bisher das Problem gehabt, daß die Eisenrohre für das flüssige Kühlmittel in einer Betonplatte mitbetoniert werden mußten und im Sommer einen häßlichen Anblick darstellten. Es wurde daher bereits vorgeschlagen, die Kühlmittelkanäle in flexiblen aufrollbaren Matten auszubilden und diese beispielsweise auf Wiesen zu verlegen. Im Sommer erholen sich allerdings solche Wiesen schlecht und bleiben daher teilweise braun.
Um die oben genannten Nachteile zu vermeiden, schlägt die Erfindung eine Kunsteiseinrichtung der eingangs genannten Gattung vor, die dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung mindestens eine aufblasbare schwimmfähige Matte umfaßt. Dies erlaubt es, die Kunsteisbahn im Winter auf einem vorzugsweise stehendem Gewässer, wie einem See, auszubilden. Es ist lediglich nötig, die Tragvorrichtung, beispielsweise über einen Kompressor, mit Druckluft aufzublasen, um eine schwimmfähige Unterlage für die Kühlmittelkanäle zu erhalten. Wenn man die aufblasbare Tragvorrichtung aus flexiblem Material ausbildet, kann man dieses im Sommer aufrollen und damit einfach transportieren und damit platzsparend lagern.
Für ein verbessertes Handling ist es günstig, wenn die Matten als längliche Bahnen ausgebildet sind. Diese lassen sich bei flexiblem Material zu zylindrischen Rollen aufrollen und beispielsweise auf einem LKW transportieren, insbesondere dann, wenn die Bahnbreite kleiner als 3 m gehalten wird.
Um ein gegenseitiges Verrutschen nebeneinander liegender Mattenbahnen zu vermeiden, ist es günstig, diese entlang ihrer Längsseiten miteinander zu verbinden, beispielsweise über Klammern, Seile, spezielle Verbinder od. dgl.
Jede Matte kann mehrere mit Luft oder Gas befüllbare Kammern aufweisen. Dabei ist es möglich, mehrere Kammern über eine einzige Ventileinrichtung zu befüllen bzw. zu entlüften, es ist aber auch möglich, für jede Kammer eine eigene Ventileinrichtung vorzusehen.
Die Kühlmittelkanäle sind vorzugsweise ebenfalls zu einer flexiblen Matte zusammengefaßt, die entweder lose auf die Tragvorrichtungsmatte aufgelegt sind oder mit dieser ständig bzw. lösbar verbunden sind.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer im Betrieb befindlichen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kunsteiseinrichtung auf einem See.
Die Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht der verlegten Kunsteiseinrichtung vor der Bildung des Kunsteises.
Die in Fig. 1 dargestellte Kunsteiseinrichtung weist eine Kühlmittelmatte 1 mit mehreren nebeneinander liegenden Kühlmittelkanälen 2 auf, die im Betrieb von einem Kühlmittel aus einer Kühleinrichtung - in an sich bekannter Weise - durchflossen sind. Als Kühlmittel eignen sich insbesondere umweltfreundliche Kühlmittel auf Glykolbasis (lebensmittelecht). Die gekühlten Kühlmittelkanäle 2 führen dazu, daß aufgespritztes Wasser zu einer Kunsteisbahn 3 gefriert, welche insbesondere von Schlittschuhläufern, Eisstockschützen oder Curlingspielern befahrbar bzw. begehbar ist.
Erfindungsgemäß ist die gesamte Einrichtung schwimmend auf einem See 4 bzw. einem Teich ausgebildet. Dazu ist vorgesehen, daß die unter den Kühlmittelkanälen 2 liegende Tragvorrichtung mindestens eine straff aufblasbare schwimmfähige Matte 5 umfaßt. Die schwimmfähigen Matten sind als längliche Bahnen ausgebildet, deren Breite beim dargestellten Ausführungsbeispiel gerade der Mattenbreite der Kühlmittelkanäle 2 entspricht. Die Matten der Tragvorrichtung 5 bzw. der Kühlkanäle 2 sind nebeneinander liegend verlegt, wie dies in Fig. 2 schematisch dargestellt ist.
Die nebeneinander liegenden Bahnen können über Verbindungsvorrichtungen 6, beispielsweise Klammern, Seile oder spezielle Klemmvorrichtungen lagesicher miteinander verbunden sein.
• ·
Die Matte 1 der Kühlkanäle 2 kann auf die Matte 5 der Tragvorrichtung lose aufgelegt sein. Es ist aber auch möglich, hier Verbindungsvorrichtungen vorzusehen, die entweder fixe Verbindungen oder lösbare Verbindungen darstellen können. Wenn sowohl die Matte 1 der Kühlkanäle 2 als auch die Matte 5 der Tragvorrichtung aus flexiblem Material bestehen, so können diese nach Ablassen des Kühlmittels bzw. der Preßluft aus den Kammern 8 über die Ventileinrichtungen 9 gemeinsam gerollt und damit leicht transportiert und verstaut werden.
Es ist aber auch möglich, für diesen Zweck die Kühlmittelkanäle von der Tragvorrichtungsmatte 5 zu trennen. Das Aufblasen kann rasch ebenfalls über die Ventileinrichtungen 9 erfolgen, wobei mehrere Kammern 8 miteinander kommunizieren können, um eine gleichmäßige Luft- bzw. Gasbefüllung sicherzustellen.
Die Matte 5 der Tragvorrichtung ist vorteilhaft transparent, um eine Lichtzufuhr zum darunterliegenden See zu ermöglichen.
Über eine Brücke 10 kann z.B. eine Eishobelmaschine aufs Eis gefahren werden.
In Fig. 2 ist die Form der Matten der Kontur des Sees angepaßt. Es ist aber selbstverständlich möglich, anders geformte Matten insbesondere rechteckige (z.B. zum Aufbau eines Eishockeyfeldes) vorzusehen. Es muß auch nicht der ganze See bedeckt sein.
Claims (9)
1. Kunsteiseinrichtung mit von flüssigem Kühlmittel durchströmbaren Kühlmittelkanälen, die auf einer Tragvorrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung mindestens eine aufblasbare, schwimmfähige Matte (5) aufweist.
2. Kunsteiseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matten (5) als längliche Bahnen ausgebildet sind.
3. Kunsteiseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nebeneinanderliegende Bahnen (5) über Verbindungsvorrichtungen (6) entlang ihrer Längsseiten miteinander verbindbar sind.
4. Kunsteiseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Bahnen (5) kleiner als 3 m ist.
5. Kunsteiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte(n) (5) aus flexiblem Material, vorzugsweise Kunststoff, besteht (bestehen).
6. Kunsteiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Matte (5) mehrere, vorzugsweise längliche, mit Luft oder Gas befüllbare Kammern (8) aufweist, wobei die Befüllung und Entlüftung über eine oder mehrere Ventileinrichtungen (9) erfolgt.
7. Kunsteiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelkanäle (2) - wie an sich bekannt - in mindestens einer flexiblen Matte (1) ausgebildet sind.
8. Kunsteiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelkanäle (2) ständig oder lösbar mit einer Tragvorrichtung (5) verbunden und/oder auf diese aufgelegt sind.
9. Kunsteiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte(n) (5) der Tragvorrichtung transparent sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT161598 | 1998-09-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
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|---|---|---|---|
| DE29916881U Expired - Lifetime DE29916881U1 (de) | 1998-09-29 | 1999-09-24 | Kunsteiseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29916881U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005034877B3 (de) * | 2005-07-26 | 2007-03-01 | Nina Danylenko | Mobiles System zur Erzeugung einer künstlichen Eisfläche |
| DE102008046877B3 (de) * | 2008-09-11 | 2010-02-18 | Erik Pauchli | Konstruktionseinheit zur dauerhaften Erstellung von mit Eis überzogenen Gegenständen |
| CN107642030A (zh) * | 2017-10-12 | 2018-01-30 | 黑龙江省水利水电集团有限公司 | 一种冰浮桥施工方法 |
-
1999
- 1999-09-24 DE DE29916881U patent/DE29916881U1/de not_active Expired - Lifetime
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|---|---|---|---|---|
| DE102005034877B3 (de) * | 2005-07-26 | 2007-03-01 | Nina Danylenko | Mobiles System zur Erzeugung einer künstlichen Eisfläche |
| DE102008046877B3 (de) * | 2008-09-11 | 2010-02-18 | Erik Pauchli | Konstruktionseinheit zur dauerhaften Erstellung von mit Eis überzogenen Gegenständen |
| CN107642030A (zh) * | 2017-10-12 | 2018-01-30 | 黑龙江省水利水电集团有限公司 | 一种冰浮桥施工方法 |
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