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DE69915825T2 - Stadion mit einer umlaufenden bahn wie einer eisbahn mit umliegenden zuschauertribünen und kanalelement zum einbau in ein solches stadion - Google Patents

Stadion mit einer umlaufenden bahn wie einer eisbahn mit umliegenden zuschauertribünen und kanalelement zum einbau in ein solches stadion Download PDF

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DE69915825T2 DE69915825T DE69915825T DE69915825T2 DE 69915825 T2 DE69915825 T2 DE 69915825T2 DE 69915825 T DE69915825 T DE 69915825T DE 69915825 T DE69915825 T DE 69915825T DE 69915825 T2 DE69915825 T2 DE 69915825T2
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Charles Ove VOLSTAD
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Volstad Energy AS
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Volstad Energy AS
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
    • E01C13/10Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds for artificial surfaces for outdoor or indoor practice of snow or ice sports
    • E01C13/102Civil engineering aspects of the construction of ice rinks or sledge runs made from frozen-liquid, semi-liquid or frozen-pasty substances, e.g. portable basins
    • E01C13/105Civil engineering aspects of the construction of ice rinks or sledge runs made from frozen-liquid, semi-liquid or frozen-pasty substances, e.g. portable basins of artificially refrigerated rinks or runs, e.g. cooled rink floors or swimming pools or tennis courts convertible into rinks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C3/00Processes or apparatus specially adapted for producing ice or snow for winter sports or similar recreational purposes, e.g. for sporting installations; Producing artificial snow
    • F25C3/02Processes or apparatus specially adapted for producing ice or snow for winter sports or similar recreational purposes, e.g. for sporting installations; Producing artificial snow for ice rinks

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Stadion mit einer Arena, beispielsweise einer Eisbahn, und umgebender Tribüne für Zuschauer sowie ein Kanalelement für ein Kanalsystem eines Stadions mit Arena, beispielsweise einer Eisbahn, und umgebender Tribüne für Zuschauer.
  • In bekannten Stadien wird das Vereisen üblicherweise durch eine Kühlanlage mit einer Kühlflüssigkeit, die in einem unterhalb der Bodenoberfläche der Arena verlaufenden Rohrsystem fließt, durchgeführt. Das Heizen und/oder das Kühlen des Stadions wird oft mittels Luft, die in einer gewünschten Temperatur durch Kanäle oberhalb der Tribünen gespeist wird, durchgeführt. Ein Nachteil einer solchen dualen Lösung ist, dass getrennte Systeme zum Bereiten oder Entfernen des Eises in der Arena bzw. für das Heizen und/oder Kühlen des Stadions benötigt werden. Dies kostet Geld, sowohl in Verbindung mit dem Bau des Stadions, als auch im nachfolgenden Betrieb und Instandhaltung. Ebenso stellen solche dualen Lösungen geringe Möglichkeiten zur Kosten effektiven Verwendung der Überschussenergie, die in dem jeweiligen Teil des Stadions erzeugt wird, bereit. Ein anderer Nachteil ist, dass es eine sehr lange Zeit braucht, um das Eis wieder zu schmelzen, wenn die Arena für Zwecke verwendet werden soll, bei denen kein Eis benötigt wird. Weitere Nachteile folgen daraus, dass die für das Heizen oder Kühlen verwendete Luft in Kanälen, die normalerweise in der Nähe der Decke des Stadions angeordnet sind, eingespeist wird. Dies bringt u. a. mit sich, dass die Luft eine höhere Temperatur haben muss, als wenn sie mehr auf dem Niveau der Zuschauer zugeführt würde, und dass sie mit einer bestimmten Geschwindigkeit, die mit den Aktivitäten in der Arena im Gegensatz stehen können, zugeführt werden muss, und es muss Platz für die Kanäle bereitgestellt werden. Eine andere extrem problematische Bedingung ist die Verschmutzung, die gefährliche Chemikalien des Kühlmittels verursachen können, im Fall eines Lecks in den Rohren.
  • Ein Stadion mit einer Eisbahn ist in der Druckschrift US-A-4513583 beschrieben. Ein Kanalsystem zum Kühlen der Eisbahn ist in der Druckschrift US-A-3538719 beschrieben.
  • Ein Aufgaben der vorliegenden Erfindung ist es, einen einfacheren und kosteneffektiveren Weg des Bauens, Betreibens und Instandhaltens des Systems, das zum schnellen Vereisen oder Enteisen einer Arena bzw. zum Bereitstellen von Heizen und/oder Kühlen des Stadions notwendig ist, bereitzustellen. Andere Aufgaben sind, die in unterschiedlichen Teilen des Stadions erhaltene überschüssige Energie in einer bequemeren Art und Weise zu berücksichtigen. Außerdem ist angestrebt, dass der Bedarf für Energie zum Heizen oder Kühlen der Luft abnimmt, dadurch, dass die Luft statt dessen zum Heizen oder Kühlen der Tribünen selber verwendet wird. Zusätzlich kann die Verwendung von gefährlichen Chemikalien, die früher beim Herstellen des Eises notwendig waren, vermieden werden.
  • Die obige Aufgabe wird durch die Arena und die Tribüne des vorliegenden Stadions, die separate Kanalsysteme umfassen, realisiert. Jedes Kanalsystem ist so angeordnet, dass Luft zugeführt und/oder entnommen werden kann, wenn Eis in der Arena gemacht wird oder davon entfernt wird, bzw. wenn die Tribüne zum Heizen und/oder Kühlen des Stadions verwendet wird. Das Kanalsystem ist aus einer Anzahl von Kanalelementen hergestellt, die aus mindestens drei miteinander verbundenen Lagen aus gewelltem Plattenmaterial bestehen. Die Lagen sind derart in Winkeln angeordnet, dass Wellungen der aufeinander angeordneten Lagen vorzugsweise senkrecht gegeneinander sind, so dass durch die Wellungen der Lagen Kanäle gebildet sind. Kanäle sind verbunden durch die Zwischenlage, die mit einer Anzahl von Löchern geformt ist, welche sich transversal, und vorzugsweise in einer Ebene, zu einem mittleren Teil der Lage erstrecken, so dass Luft mit einer Temperatur, welche angepasst ist, um Heizen und/oder Kühlen zu ermöglichen, aus dem gebildeten Kanalsystem in einer geregelten Art entnommen werden kann. Zusätzlich zu dem oben genannten Stadion betrifft die Erfindung Kanalelemente, die notwendig sind, um das entsprechende Kanalsystem der Arena und der Tribüne bereitzustellen. Andere vorteilhafte Details der Erfindung werden sich aus dem folgenden Teil der Beschreibung und den abhängigen Ansprüchen ergeben.
  • Mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen werden nun bevorzugte, nicht einschränkende Ausführungsbeispiele der Erfindung im Detail beschrieben.
  • 1 zeigt eine Ansicht des vorliegenden Stadions, für das einige wichtige Details später beschrieben werden;
  • 2 zeigt eine schematische Ansicht der Arena und der Tribüne;
  • 3 zeigt einen Schnitt, der die Konfiguration einer möglichen Bodenkonstruktion der Arena beschreibt;
  • 4 zeigt einen Schnitt des Kanalelements mit den unterschiedlichen Lagen von gewähltem Plattenmaterial;
  • 5 zeigten einen vertikalen Schnitt durch die Tribüne, in der Tribünenelemente auf einem darunter liegenden Träger gezeigt sind, die mit Kanälen zum Zuführen und/oder Entnehmen von Luft aus jedem Kanalelement versehen sind;
  • 6 zeigt einen vertikalen Schnitt, der in einem weiteren Detail zeigt, wie die Tribüne und einige zugehörigen Teile miteinander verbunden können;
  • 7 zeigt Tribünenelemente, die sich geradlinig und kurvig erstrecken, und mit einer Anzahl von miteinander verbundenen Tribünenelementen vom geradlinigen Typ, für das Bilden der Oberfläche der Arena; und
  • 8 zeigt einen schematischen Schnitt durch eine mögliche Bodenkonstruktion der Arena mit Kennzeichnung einer günstigen Verteilung von Temperaturen des Kanalsystems, Eis- und Raumtemperatur in nähe der Eisoberfläche.
  • Das vorliegende Stadion umfasst eine Arena 1 in der Form einer Eisbahn mit umgebenden Tribünen für Zuschauer. Sowohl die Arena 1 als auch die Tribüne 2 sind mit separaten Kanalsystemen versehen, die für die Zufuhr und/oder Entnahme von Luft angeordnet sind. Die Lufttemperatur muss so sein, dass die Arena 1 gekühlt oder geheizt wird, wenn Vereisung oder Enteisung stattfinden soll bzw. die Tribüne 2 geheizt und/oder gekühlt werden muss, so dass das Stadion die von den Zuschauern erwartete Temperatur erreicht. Jedes Kanalsystem ist aus einer Anzahl von Kanalelementen gebildet, die aus mindestens drei miteinander verbundenen Lagen 3, 4, 5 aus gewelltem Plattenmaterial besteht. Die Lagen 3, 4, 5 sind derart in Winkeln angeordnet, dass Wellungen der aufeinander angeordneten Lagen vorzugsweise senkrecht gegeneinander sind. Hierdurch werden Kanäle durch die Wellungen der Lagen 3, 4, 5 gebildet, und die Kanäle werden verbunden durch die Zwischenlage 4, die mit einer Anzahl von Löchern geformt ist. Die Löcher erstrecken sich transversal, und vorzugsweise in einer Ebene, zu einem mittleren Teil der Lage 4, so dass Luft mit einer geeigneten Temperatur aus dem gebildeten Kanalsystem in einer geregelten Art entnommen werden kann.
  • Ein Fachmann wird ohne Probleme das Kanalsystem der Arena 1 mit dem Kanalsystem der Tribüne 2, beispielsweise durch Mittel von unterschiedlichen Typen von Kanälen, verbinden. Luft, die durch das Kühlen der Arena 1 eine erhöhte Temperatur erhalten hat, kann folglich zum Heizen der Tribüne 2 verwendet werden, so dass das Stadion eine gewünschte Raumtemperatur erreicht. Ebenso kann für das Kanalsystem der Tribünen 2 gedachte Luft leicht zugeführt und/oder entnommen werden durch die Kanäle 9, 10 in dem tiefer liegenden Teil 11, der die Tribüne 2 trägt. Der Kanal 10 kann beispielsweise ein zweiteiliges Rohrelement sein, dass sich zwischen den Kanal 9 in dem darunter liegenden tragenden Teil 11 und dem Kanalelement der Tribüne erstreckt.
  • Das Kanalelement der Tribüne 2 ist vorzugsweise in das Tribünenelement 12, beispielsweise aus Beton, eingebettet, und das Kanalelement ist solcherart eingebettet, dass die Wellungen der oberen Lage 5 bis zu einem Niveau mindestens auf der Höhe der Erhöhungen der Wellungen gefüllt sind. Die Tribünenelemente 12 können sich in einer geraden Linie bzw. in einer kurvigen Linie erstrecken, abhängig davon, ob sie an einer Längsseite bzw. in einer Biegung der Arena 1 verwendet werden. Die Tribünenelemente 12 können mit geeigneten Verbindungsmitteln entlang mindestens einer seitlichen Kante ausgestattet sein, so dass Tribünenelemente 12 von geradliniger Ausdehnung verbunden werden können, um ein Kanalsystem und eine Bodenoberfläche der Arena 1 zu bilden. Die Kanalelemente können dann beispielsweise durch sich horizontal erstreckende Rohrelemente verbunden werden.
  • Die unterschiedlichen Lagen der Kanalelemente können an Kontaktpunkten zwischen den Tälern der Wellungen und den Erhöhungen durch Mittel des Steckens, Schweißens, Klebens, Schraubens oder ähnlichen miteinander verbunden werden. Die Wände der Wellungen der Lagen 3, 5, die der Füllung 8 zugewandt sind, können vorteilhaft mit Prägungen 7 geformt sein, die entweder aus oder in die Wand vorspringen, so dass die Zusammenfügung mit der Füllung 8 die bestmögliche ist. Außerdem kann das Kanalelement mit mindestens einem sich horizontal und/oder vertikal erstreckenden Kanal 10, wie beispielsweise einem Rohrelement, ausgestattet sein. Das Kanalelement kann folglich mit einem Kanalelement von benachbarten Tribünenelementen 12 oder mit mindestens einem tiefer liegenden Kanal 9 eines tragenden Teils 11 der Tribüne 2 verbunden werden, möglicherweise in Kanälen unter der Arena 1, wenn das Tribünenelement verwendet wird, um das Kanalsystem der Arena 1 bereitzustellen.
  • Die Konfiguration der Bodenkonstruktion der Arena 1 und die Einbettung des Kanalsystems darin kann, abhängig von den funktionalen Anforderungen, die aus der Verwendung der Arena folgen, in weit mehr Arten als den oben beschriebenen durchgeführt werden.
  • Es wird nicht weiter beschrieben, wie die Luft für die jeweiligen Kanalsysteme bereitgestellt wird, da dies nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist. Wie auch immer, in 8 ist eine geeignete Verteilung von Temperaturen des Kanalsystems, der Eisoberfläche und der darüber liegenden Raumtemperatur gezeigt. Kühlen oder Heizen der Arena 1, bzw. Heizen und/oder Kühlen des Stadions findet durch die Verwendung des Unterschieds in der Temperatur der Luft in dem Kanalsystem der Arena 1 und bzw. der Tribüne 2 statt. Hierdurch wird erreicht, dass die Arena 1 eine Temperatur erhält, die Vereisen oder Enteisen der Arena 1 erlaubt. Ebenso wird, abhängig davon, ob Heizen oder Kühlen stattfindet, die Tribüne zu der Raumtemperatur der Stadioneinrichtungen, die auf einen gewünschten Level geändert werden, beitragen. Es sollte insbesondere erwähnt werden, dass, da die Zuschauer eine Tribüne mit erhöhter oder reduzierter Temperatur besuchen, die Heizung und Kühlung mit geringeren Unterschieden in der Temperatur zwischen der zugeführten Luft und dem Stadion stattfindet, als wie es herkömmlichen Belüftungsanlagen üblich ist.

Claims (13)

  1. Ein Stadion mit einer Arena (1), beispielsweise einer Eisbahn, und umgebender Tribüne (2) für Zuschauer, dadurch gekennzeichnet, dass die Arena (1) und die Tribüne (2) jeweils ein Kanalsystem umfassen, welches eingerichtet ist, um Luft zum Kühlen oder Heizen der Arena (1) zuzuführen und/oder zu entziehen, wenn die Arena (1) vereist oder enteist wird, bzw. für die Tribüne (2) zum Heizen und/oder Kühlen der Stadioneinrichtungen verwendet wird, wobei jedes Kanalsystem aus einer Anzahl von Kanalelementen gebildet ist, welche aus mindestens drei miteinander verbundenen Lagen (3, 4, 5) von gewelltem Plattenmaterial besteht, die Lagen (3, 4, 5) sind derart in Winkeln angeordnet, dass Wellungen der aufeinander angeordneten Lagen vorzugsweise senkrecht gegeneinander sind, so dass durch die Wellungen der Lagen (3, 4, 5) Kanäle gebildet sind, und bei dem eine Zwischenlage (4) mit einer Anzahl von Löchern (6) geformt ist, welche sich transversal, und vorzugsweise in einer Ebene, zu einem mittleren Teil der Lage (4) erstrecken, so dass Luft mit einer Temperatur, die Heizen und/oder Kühlen unterstützt, aus dem gebildeten Kanalsystem in einer geregelten Art entnommen werden kann.
  2. Ein Stadion entsprechend Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalsystem der Arena (1) mit dem Kanalsystem der Tribüne (2) verbunden ist, wie beispielsweise durch Mittel von Kanälen, so dass Luft, die beispielsweise während des Kühlens der Arena (1) eine erhöhte Temperatur erhalten hat, zum Heizen des Stadions verwendet werden kann.
  3. Ein Stadion entsprechend einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft für das Kanalsystem der Tribüne (2) durch mindestens einen Kanal (9, 10) in den tiefer liegenden Teilen (11), welche die Tribüne (2) tragen, zugeführt und/oder entzogen werden kann.
  4. Ein Stadion entsprechend einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Kanalelemente der Tribüne (2) in Tribünenelemente (12), beispielsweise aus Beton, eingebettet sind.
  5. Ein Stadion entsprechend Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalelement solcherart eingebettet ist, dass die Wellungen der oberen Lage (5) bis zu einem Niveau mindestens auf der Höhe der Erhöhungen der Wellungen gefüllt sind.
  6. Ein Stadion entsprechend Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Tribünenelement (12) mit einer geradlinigen oder kurvigen Ausdehnung geformt ist, so dass es entlang einer langen Seite bzw. einer Biegung der Arena (1) verwendet werden kann.
  7. Ein Stadion entsprechend Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Tribünenelement (12) der geradlinigen Ausdehnung mit Verbindungsmitteln entlang mindestens einer seitlichen Kante geformt ist, so dass die Tribünenelemente (12) miteinander verbunden werden können, um das Kanalsystem und möglicherweise den Bodenbereich der Arena (1) bilden können.
  8. Ein Stadion entsprechend Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalelement mindestens einen sich horizontal und/oder vertikal erstreckenden Kanal (10) hat, wie beispielsweise ein daran angeordnetes Rohrelement, so dass das Kanalelement mit dem Kanalelement benachbarter Tribünenelemente (12) und/oder mit mindestens einem tiefer liegenden Kanal (9) eines tragenden Teils (11) der Tribüne (2) oder der Arena (1) verbunden werden kann.
  9. Kanalelement für ein Kanalsystem eines Stadions mit Arena (1), beispielsweise einer Eisbahn, und umgebender Tribüne (2) für Zuschauer, wobei das Kanalelement geeignet ist, in einem aus einer Anzahl von Kanalelementen gebildeten Kanalsystem enthalten zu sein, das Kanalsystem wird zur Verwendung derart angeordnet, dass Luft zugeführt und/oder entzogen werden kann zum Kühlen oder Heizen der Arena (1), zum Vereisen oder Enteisen der Arena (1), bzw. so, dass die Tribüne (2) zum Heizen und/oder Kühlen des Stadions benutzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalelement aus mindestens drei miteinander verbundenen Lagen (3, 4, 5) aus gewelltem Plattenmaterial besteht, die Lagen (3, 4, 5) sind derart in Winkeln angeordnet, dass Wellungen der aufeinander angeordnete Lagen vorzugsweise senkrecht gegeneinander sind, so dass durch die Wellungen der Lagen (3, 4, 5) Kanäle gebildet sind, und wobei eine Zwischenlage (4) mit einer Anzahl von Löchern (6) geformt ist, welche sich transversal, und vorzugsweise in einer Ebene, zu einem mittleren Teil der Lage (4) erstrecken, so dass Luft mit einer Temperatur, welche Heizen und/oder Kühlen unterstützt, aus dem gebildeten Kanalsystem in einer geregelten Art entnommen werden kann.
  10. Kanalelement entsprechend Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (3, 4, 5) an Kontaktpunkten zwischen den Erhöhungen und Tälern der Wellungen durch Mittel des Steckens, Schweißens, Klebens, Schraubens oder ähnlichen miteinander verbunden sind.
  11. Kanalelement entsprechend eines der vorausgegangenen Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalelement geeignet ist zum Einbetten in eine Füllung (8), beispielsweise aus Beton, bis zu einem Niveau mindestens bis zu den Erhebungen der Wellungen der oberen Plattenlage (5).
  12. Kanalelement entsprechend Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der Wellungen der Lagen (3, 5), die bei der Verwendung der Füllung (8) zugewandt ist, mit Prägungen (7) geformt ist, die entweder aus oder in die Wand der Wellungen vorspringen.
  13. Kanalelement entsprechend eines der vorausgegangenen Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalelement mindestens einen sich horizontal und/oder vertikal erstreckenden Kanal (10) hat, wie beispielsweise ein daran angeordnetes Rohrelement, so dass das Kanalelement mit einem Kanalelement von benachbarten Tribünenelementen (12) und/oder mit mindestens einem tiefer liegenden Kanal (9) eines tragenden Teils (11) der Tribüne (2) oder der Arena (1) verbunden werden kann.
DE69915825T 1998-06-02 1999-05-20 Stadion mit einer umlaufenden bahn wie einer eisbahn mit umliegenden zuschauertribünen und kanalelement zum einbau in ein solches stadion Expired - Fee Related DE69915825T2 (de)

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