DE29911308U1 - Modularer Multi-Positionsständer - Google Patents
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Description
Dipl.-lng. A. Wasmeier Dipl.-lng. H. Graf
Zugelassen beim Europäischen Patentamt + Markenamt · Professional Representatives before the European Patent Office + Trade Mark Office
Patentanwälte Postfach 10 08 26 93008 Regensburg
Deutsches Patentamt
und Markenamt
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28. Juni 1999 W/He
Anmelder:
CARLOS ZAHNER GARCIA
La Fuente, 28710 El Molar (Madrid)
Spanien
Titel:
Modularer Multi-Positionsständer
Priorität:
Spanien - Nr. 9900888 vom 08. April 1999
Konten: HypoVereinsbank (BLZ 750 200 73) 5 839
Postgiroamt München (BLZ 700 100 80) 893 69-801 Gerichtsstand Regensburg
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Die Neuerung betrifft einen verbesserten modularen Multi-Positionsständer, mit dem eine Konfiguration aus horizontal und vertikal angeordneten Fächern bzw. Borden als Basis erzielt werden soll, und mit dem die Fächer bzw. Borde dazwischen so fixiert werden können, daß ein länglicher Monoblock-Körper gebildet wird, der eine Flasche in einer zentralen, zellenartigen Konkavität festlegt, die vertikal angeordnet werden kann, wenn das Fach bzw. Bord horizontal angeordnet ist, oder in einer teilhorizontalen Position, wenn die erwünschte Befestigung vertikal vorgenommen wird, so daß ein Träger erzielt wird, der insbesondere zum Festlegen von Flaschen geeignet ist.
Mit der Neuerung werden vertikale Trägerelemente vorgeschlagen, bei denen eine stützende Wand, Haltefläche oder ein Mauerwerk für die Befestigung nicht erforderlich ist, und bei denen eine Anzahl ähnlicher Elemente untereinander auf der Rückseite verbunden sind, so daß eine Trennwand oderdergl. entsteht, die ermöglicht, die Flaschen praktisch horizontal festzulegen, und die als Trennbereich im Gestell wirkt. Gleichzeitig kann die Flaschenpositionierung vervielfacht werden.
Die Neuerung ist insbesondere für die Herstellung von modularen Gestellen, vorzugsweise aus Kunststoff, geeignet.
Es gibt eine große Anzahl von Flaschengestellen und ähnlichen Ständern, die von den klassischen, aus Hohlziegeln gebildeten Trennwänden, in deren Innenbereichen die Flaschen eingesetzt werden, bis zu den klassischen Flaschenständern aus unmittelbar aneinander anliegenden Teilen bestehen, die querliegende, zellenförmige Gestalt haben, um die eingesetzten Flaschen aufzunehmen.
Des weiteren ergibt sich aus dem spanischen Gebrauchsmuster 9701518/0 ein modularer Multi-Positionsständer, der als Flaschengestell verwendbar ist, der von einem
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Körper etwa in der Form eines Halbzylinders ausgeht, der vorzugsweise aus steifem Kunststoffmaterial besteht, und der vollkommen flache Vorderteile aufweist, die die Form eines Halbkreises besitzen, in deren unterstem Bereich in Höhe des Körperseitenendes ein rechteckförmiger ebener Ansatz mit zwei 90°-Bohrungen oder Ausnehmungen ausgebildet ist, wobei jeder Vorderteil einen vertikalen Ansatz bildet, der mit einer Befestigungsfläche verbunden werden soll.
Im zentralen Bereich des halbkreisförmigen Körpers ist eine kreisförmige ebene Aussparung vorgesehen, deren Aufgabe darin besteht, die Verbindung des Bodens der zu tragenden Flasche aufzunehmen, wobei im zentralen Bereich der Aussparung, d.h. in dem zentralen Bereich des zellenförmigen Bodens, eine durchgehende Bohrung vorgesehen ist, die zur Aufnahme einer Schraube für die Befestigung an einer Wand, einer Haltefläche oder einem Mauerwerk dient, die neben dem durch das Setzen der Schraube erzeugten Druck den Durchmesser der Aussparung oder Zelle nur in geringem Maße reduziert, um zu erreichen, daß der Flaschenboden in entsprechender Weise fixiert wird und nicht die Möglichkeit hat, sich selbst nach außen zu bewegen, so daß die Person, die eine Flasche entnehmen will, eine leichte Zugkraft ausüben muß, um die Flasche herauszunehmen.
Aus dieser Druckschrift ergibt sich, daß der Boden mit der Bohrung zum Hindurchführen der Befestigungsschraube eine entsprechende Neigung hat, damit die horizontal angeordneten Flaschen die erforderliche Position einnehmen, sodaß der Flascheninhalt, z.B. das Getränk oder der Wein, im Flascheninneren in einwandfreiem Zustand gehalten wird.
In Verbindung mit diesem älteren Vorschlag sind einerseits eine Vielzahl von Flaschengestell-Modellen und andererseits ein modularer Teil, der eine Befestigung dieser Gestelle an der Wand, einem Mauerwerk oderdergl. ermöglicht, bekannt, wobei die Bereiche abgedeckt sind, an denen das Teil befestigt ist, und wobei das Teil als Gestell für die Flaschen verwendet werden kann, die in dem zentralen Bereich aufgenommen sind.
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Es ist jedoch derzeit kein modularer Ständer bekannt, bei dem gleichzeitig eine Flasche in der Weise festgelegt werden kann, daß der modulare Ständer in Verbindung mit anderen ähnlichen Teilen zusammenwirkt, um ein horizontales Gestell zu erzielen, das von einer Wand vorsteht, an der es mit Hilfe einer Schraube befestigt ist, die durch eine ihrer kleineren Seiten oder Vorderteile geführt ist, und bei dem es möglich ist, die Verbindung ähnlicher Teile vorzunehmen, damit ein horizontales Gestell, in welchem die Behälter oder Flaschen in einer vertikalen oder halbvertikalen Position angeordnet sind, und gleichzeitig mit diesen Teilen die Form einer punktuellen Trennwand erreicht wird, die auf ihren beiden Stirnseiten Aussparungen aufweist, um die Flaschen in einer horizontalen oder teilhorizontalen Weise festzulegen.
Der modulare Multi-Positionsständer nach der Neuerung ist in sich selbst als Element ausgebildet, das in Verbindung mit ähnlichen Teilen die Herstellung eines Gestells, Regals oder dergl., einzelner Trennwände oder doppelter Trennwände aufweist, deren äußere oder sichtbare Stirnseiten Ausnehmungen zur Aufnahme von Flaschen aufweisen, und zwar sowohl in vertikalem Sinn, wenn das Gestell oder dergl. horizontal angeordnet ist, und in horizontalem Sinn, wenn das modulare Gestell in vertikaler Richtung angeordnet ist, um eine einfache oder doppelte Trennwand auszubilden.
Insbesondere ist der modulare Multi-Positionsständer nach der Neuerung aus einem Körper bestehend ausgebildet, der etwa die Form eines Halbzylinders hat, der vorzugsweise aus einem steifen Kunststoffmaterial hergestellt ist, der flache und halbkreisförmige Vorderteile aufweist, die im untersten Bereich der Vorderteile, insbesondere in Höhe der Körperseitenenden einen vorstehenden rechteckförmigen ebenen Ansatz mit Bohrungen oder Ausnehmungen im Winkel von 90° aufnehmen, wobei jedes der Vorderteile einen rechteckförmigen vertikalen Ansatz bildet.
Im zentrischen Teil der kleineren Seiten oder Vorderteile sind zwei versenkte Bohrungen vorgesehen, die mit jeder der Seitenbohrungen zusammenfallen und mit den Bohrungen im zentrischen Bereich fluchten, und die eine kreisförmige ebene Form sowie
einen flachen, leicht geneigten Boden aufweisen, der in seinem Mittelpunkt eine versenkte Bohrung besitzt.
Die Bohrungen, die in die schmaleren Seiten oder Vorderteile des zentralen Bereiches münden, und die ermöglichen, mit Hilfe entsprechender Schrauben in horizontaler Richtung eine Anzahl ähnlicher Teile mit dem modularen Ständer zu verbinden, um die Form eines horizontalen Regals zu erhalten, oder eine Schraube mit den entsprechenden Dimensionen einzuführen, um zu erreichen, daß der Sch rauben körper in der Nähe einer der kleineren Seiten mit der Wand oder dergl. verbunden wird, so daß ein Regal entsteht, das Flaschen in vertikaler Position aufnehmen kann, und das in sich selbst oder in Verbindung mit einer Reihe von Teilen an der Wand befestigt werden kann, damit Flaschen entweder in vertikaler oder in halb vertikaler Position angeordnet werden können.
Wenn es erforderlich ist, eine einzelne Trennwand auszuführen, ergeben die Teile, die untereinander mit Hilfe der Schrauben verbunden sind, die am zentrischen Bereich ihrer kleineren Seiten festgelegt sind, zusammen mit der entsprechenden Anzahl von Abstützungen der Trennwand die Gestalt, die eine Anzahl von Aufnahmen für die Flaschen ergeben, um sie halb horizontal anzuordnen; mit der Erfindung ist es jedoch auch möglich, an dem rückwärtigen Teil der so ausgebildeten Trennwand eine weitere Trennwand anzusetzen, um die Steifigkeit der miteinander verbundenen Teile entsprechend ihrer Befestigung zu erhöhen, unabhängig von der Befestigung, die aufgrund der durch die Vorderteile geführten Schrauben erzielt wird, indem sie miteinander mit Hilfe der entsprechenden Schrauben fixiert werden, die auf den Rückseiten der zentrischen Aufnahmen gesetzt sind, wie vorher für eine versenkte Bohrung erwähnt.
Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des neuerungsgemäßen Gegenstandes, der als modularer Multi-Positionsständer bezeichnet ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig. 1, im Schnitt, wobei der Schnitt in der Höhe einer der kleineren Seiten mit einem entsprechenden Teil gelegt ist, mit dem er mit Hilfe einer geeigneten Verbindung, z.B. einer Schraube, befestigt ist,
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Wand, Trägerwand oderdergl. einer ähnlichen Form eines Flaschenstapels, der durch Befestigen entsprechender Elemente in vertikaler Richtung entsteht, wobei die Befestigung auf der Rückseite einer ähnlichen Anzahl von Teilen vorgenommen wird, wodurch eine doppelte Trennwand entsteht, und
Fig. 4 eine Seitenansicht eines horizontalen Gestells bzw. Regals nach der Neuerung, das aus der Verbindung der neuerungsgemäßen Gegenstände besteht.
Der modulare Multi-Positionsständer 1 besteht aus Monoblock-Körpern 2 mit halbkreisförmigen kleineren Seiten und einer Ausnehmung 3 im mittleren Bereich mit Kreisform in Aufsicht und in den kleineren Seiten des zentralen Bereiches ausgebildeten, versenkten Bohrungen 4, die mit den versenkten Bohrungen 4'ausgebildet sind, die in die Innenseite des Bereiches 3 münden, der für die Aufnahme der Flaschen bestimmt ist.
Der Bereich 3 weist in seinem Mittelpunkt eine versenkte Bohrung 5 auf, die mit der Bohrung zusammenfallen soll, die an einem entsprechenden Teil durch die Rückseite hindurch ausgebildet ist, damit eine Verbindung beider Teile 1 mit Hilfe von durch die Bohrung 5 geführten Schrauben, oder mit ähnlichen Teilen wie in Fig. 2 gezeigt, hergestellt werden kann, um eine vertikale Trennwand auszubilden, mit der Endteile 2 miteinander auf ihren kleineren Flächen gekoppelt und durch das Befestigungselement 6 fixiert werden, um eine entsprechende Verbindung herzustellen.
Fig. 3 zeigt, wie in der Trennwand nach Fig. 2 durch Verbinden der Körper 2 über die Bohrungen 4 und 4', durch die die Befestigungsschrauben 6 hindurchgeführt werden, die Verbindung entsprechender Teile in entgegengesetzten Richtungen plaziert wird und mittels einer Anzahl von Schrauben in den Bohrungen 5 die erforderliche Festig-
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keit erzielt wird, die auf der Kreisfläche 3 in deren Mitte ausgebildet sind, und an der die Flaschen 10, wie in Fig. 3 dargestellt, aufgenommen werden.
Aus Fig. 4 ergibt sich eine weitere Ausführungsform der Neuerung, die zeigt, wie die Teile 1 ein horizontales Gestell ausbilden können, wenn die Körper 2 mit Hilfe der Schrauben 6 miteinander gekoppelt und verbunden werden; dabei sind die Flaschen 10 halb vertikal angeordnet und erhalten ihre vertikale Position, falls dies zweckmäßig erscheint, mit Hilfe von Teilen 1, deren zentrischer Boden vollständig gerade angeordnet werden soll.
Materialien, Formen, Dimensionen und Einstellungen der Elemente können vom Fachmann in zweckmäßiger Weise gewählt werden, ohne daß vom Wesen der Neuerung abgewichen wird.
Claims (2)
1. Modularer Multi-Positionsständer, bestehend aus einem Monoblock-Körper (2), der einer ebenen rechteckigen Form angepaßt ist, der eine zentrische Form entsprechend einer Zylinderhälfte mit kreisförmigem Querschnitt hat, aus steifem Kunststoff besteht, der flache Vorderteile ausbildet, die Halbkreisform haben, der im untersten Bereich der Vorderteile in Höhe der Körperseitenenden (2) einen vorstehenden Ansatz mit rechteckförmigem Querschnitt aufweist, der an seinen Enden zwei im Winkel von 90° zueinander angeordnete Ausnehmungen oder Löcher besitzt, der im zentrischen Bereich eine in Aufsicht kreisförmige Aussparung (3) aufweist, die mit einer zentralen, als Gesenkbohrung ausgebildeten Öffnung (5) versehen ist, wobei der Bereich (3) eine Neigung gegen eine seiner Seiten aufweist, die eine entgegengesetzte Neigung auf der gegenüberliegenden Seite hat, dadurch gekennzeichnet, daß der modulare Ständer (1) auf einer Seite seiner kleineren Seiten eine Anzahl von versenkten Bohrungen (4) aufweist, die mit jeder der Bohrungen im zentrischen Bereich zusammenfallen, wobei auch Innenbohrungen (4') mit versenkter Form vorgesehen sind.
2. Modularer Mehr-Positionsständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (4, 4') Schrauben (6) zur Befestigung der Körper (2) in vertikalem oder horizontalem Sinne aufnehmen.
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