DE29910266U1 - Polstermöbel - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
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-
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Description
Titel: Polstermöbel
Anmelderin: KHD-Polstertechnik GmbH, Industriestr. 25, 92237 Sulzbach-Rosenberg
Die Erfindung betrifft ein Polstermöbel mit einer zu bepolsternden Unterlage, einer Polsterauflage aus weichem Material, wie Schaumstoff, und einem Bezug. Die Unterlagen von Polstermöbel, insbesondere Unterlagen für gepolsterte Bürostühle und dergleichen Funktionsmöbel sind nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgestaltet, d.h. sie weisen den Körperkonturen entsprechende Wölbungen auf. Beispielsweise sind diese Unterlagen regelmäßig zur Rückenlehne hin nach oben gewölbt, um eine aufrechte Sitzhaltung und somit eine Entlastung der Wirbelsäule zu ermöglichen. Die auf den Unterlagen angeordneten Polsterauflagen werden, bedingt durch die gewölbte Form der Unterlagen, mit der Unterlage flächig verklebt, um eine rutschfeste Anordnung zu gewährleisten. Aus ähnlichen Überlegungen heraus werden herkömmlicherweise auch Polsterauflage und Bezug miteinander verklebt.
Der Nachteil hierbei ist, daß im Falle einer Entsorgung die verklebten Polsterauflagen nur schwer von der Unterlage bzw. vom Bezug entfernbar sind, so daß eine umweltfreundliche Entsorgung nicht gewährleistet ist. Auch bei einer Beschmutzung oder Beschädigung der Polsterauflagen oder des Bezuges ist ein Austausch mit einer neuen Polsterauflage oder einem neuen Bezug nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Polstermöbel bereitzustellen, dessen Bestandteile, 'insbesondere Unterlage und Polsterauflage, leicht voneinander trennbar sind.
Diese Aufgabe wird mit einem Polstermöbel nach den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Kerngedanke der- vorliegenden Erfindung besteht darin, daß über eine Befestigungslinie wirksame, im Entsorgungsfall lösbare Befestigungsmittel vorgesehen sind, die derart ausgestaltet sind, daß sie den Bezug mit der Unterlage unter vordefinierter Zugspannung befestigen und dabei die Polsterauflage fixieren.
Durch das Vorsehen von lösbaren Befestigungsmitteln lassen sich sowohl der Bezug als auch die Polsterauflage auf einfache Weise von der Unterlage entfernen und voneinander trennen und können ggf. gegen eine neue Polsterauflage bzw. einen neuen Bezug ausgetauscht werden. Die Befestigungsmittel sind längs einer Befestigungslinie wirksam, die sich über einen gewissen Bereich erstreckt, und gewährleisten somit eine ausreichende stabile Haftung der Polsterauflage und des Bezuges auf der Unterlage.
Vorzugsweise umfassen die Befestigungsmittel ein Klettband mit zwei übereinander angeordneten und miteinander verhakbaren Schichten, wobei die erste Schicht an der der Polsterauflage zugewandten Oberseite der Unterlage befestigt ist und die zweite Schicht insbesondere über eine Nahtverbindung sowohl mit der Polsterauflage als auch mit dem Bezug verbunden ist. Hierdurch braucht lediglich die erste Schicht des Klettbandes an der Unterlage, beispielsweise durch Verkleben, befestigt werden. Der Bezug und die Polsterauflage, die mit der zweiten Schicht verbunden sind, können durch einfaches Aufdrücken der zweiten Schicht auf die erste Schicht des Klettbandes an der Unterlage befestigt werden und durch Abziehen der zweiten Schicht von der ersten Schicht wieder von der Unterlage entfernt werden.
Zweckmäßigerweise ist die zweite Schicht des Klettbandes über einen längs der Befestigungslinie mehrfach zwischen dem Bezug und der zweiten Schicht hin und her laufenden und die Polsterauflage durchsetzenden Faden unter Fixierung der Polsterauflage am Bezug befestigt. Somit ist der Bezug und gleichzeitig auch die Polsterauflage längs der Befestigungslinie an der zweiten Schicht des Klettbandes und somit an der Unterlage rutschfest verbunden.
Vorteilhafterweise ist längs der Befestigungslinie ein fadenförmiges Spannelement vorgesehen, das im oder am Bezug angeordnet ist, derart, daß der Bezug entlang der Befestigungslinie gleichmäßig befestigbar ist. Durch das Vorsehen eines Spannelements wird eine stabile Befestigung gewährleistet und vermieden, daß der Bezug auch bei stärkerer Beanspruchung beschädigt wird. Durch diese Maßnahme können beispielsweise auch Bezüge aus feinen und empfindlichen Stoffen, wie beispielsweise Seide, verwendet werden.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung umfassen die Befestigungsmittel eine Mehrzahl von Spannmittel, die entweder direkt am Bezug oder am Spannelement eingreifen und die Polsterauflage durchsetzen, wobei die Spannmittel den Bezug sowie die durchsetzte Polsterauflage unter vordefinierter Zugspannung an der Unterlage befestigen. Durch das Vorsehen von Spannmittel wird eine stabile und rutschfeste Befestigung der Polsterauflage und des Bezuges auf der Unterlage gewährleistet.
Vorzugsweise sind die Spannmittel längs der Befestigungslinie voneinander beabstandet angeordnet und weisen zur Durchsetzung der Polsterauflage und des Bezuges einen fadenförmigen Abschnitt auf. Die der Unterlage zugeordneten Enden der Spannmittel umfassen Rastelemente, die in korrespondierende Rastmittel an oder in der Unterlage eingreifen. Durch diese konstruktive Maßnahme lassen sich die Polsterauflage und der Bezug ebenfalls einfach von der Unterlage entfernen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Rastelemente pfeilförmig ausgebildet und in korrespondierenden Öffnungen der Unterlage aufgenommen, wobei die Öffnungen derart
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bemessen sind, daß die Rastelemente zugfest darin positioniert sind. Insbesondere durch die pfeilfÖrmige Ausbildung der Rastelemente können diese praktisch als Nadeln benutzt werden, um den fadenförmigen Abschnitt durch die Polsterung und durch den Bezug zu führen. Die Öffnungen in der Unterlage sind zur Aufnahme und zur Arretierung der Rastelemente entsprechend dimensioniert.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung umfassen die Befestigungsmittel eine Leiste, die insbesondere über eine Nahtverbindung oder Spannmittel sowohl mit der Polsterauflage als auch mit dem Bezug verbunden ist. Zur Befestigung der Leiste an der Unterlage ist an dieser eine korrespondierende Führung zur Aufnahme der Leiste vorgesehen. Durch diese konstruktive Maßnahme kann die Polsterauflage mitsamt des Bezuges über die Leiste in die korrespondierende Führung geführt und somit auf der Unterlage positioniert werden. Im Falle einer Entsorgung wird die Polsterauflage und der Bezug wieder auf einfache Weise von der Unterlage entfernt, nämlich mittels der Leiste aus der Führung herausgeschoben. Hierdurch können die Polsterauflagen sowie die Bezüge beliebig oft gegen neue Polsterauflagen bzw. Bezüge ausgetauscht werden.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausgestaltungen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Polstermöbels, umfassend eine Unterlage, eine Polsterauflage und einen Bezug;
eine Vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts a von Fig. 1 'gemäß einer ersten Ausgestaltung;
eine Schnittansicht der Ausgestaltung nach Fig. 2 längs der Linie Ea-IIa;
eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts a von Fig. 1 gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Polstermöbels;
eine Schnittansicht der Ausgestaltung nach Fig. 3 längs der Linie DIa-IIIa; und
eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts a von Fig. 1 gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Polstermöbels.
In Fig. 1 ist ein Polstermöbel in Schnittansicht dargestellt. Das Polstermöbel umfaßt eine Unterlage 11 und eine darauf angeordnete Polsterauflage 12, die aus weichem Material, wie beispielsweise Schaumstoff, besteht. Auf der Polsterauflage 12 ist ein Bezug 13 angeordnet, der den Rand der Unterlage 11 umgreift und an der Unterseite der Unterlage 11 beispielsweise durch Verkleben oder Anheften befestigt ist. Die Unterlage 11 weist eine Wölbung oder einen Knick auf. Im Ausschnitt a, der in den Fig. 2, 3 und 4 vergrößert dargestellt ist, ist die Polsterauflage 12 und der Bezug 13 mit der Unterlage 11 längs einer Befestigungslinie 16 lösbar verbunden.
In Fig. 2 ist eine erste Ausgestaltung des Polstermöbels gezeigt. Zur Befestigung der Polsterauflage 12 und des Bezuges 13 an der Unterlage 11 ist ein Klettband 15 vorgesehen, das zwei übereinander angeordnete und miteinander verhakbare Schichten 17 und 18 umfaßt. Die erste Schicht 17 ist an der der Polsterauflage 12 zugewandten Oberseite der Unterlage 11 befestigt, beispielsweise durch Verkleben. Die zweite Schicht 18 ist über eine Nahtverbindung bzw. über einen Faden 14 mit der Polsterauflage 12 und mit dem Bezug 13 verbunden. Der Faden 14 läuft längs der Befestigungslinie 16 zwischen der zweiten Schicht 18 und dem Bezug 13 hin und her und durchsetzt die Polsterauflage 12, wie in Figur 2a dargestellt ist. Deutlich zu erkennen ist hier der zickzackförmige Verlauf des Fadens 14 durch die Polsterauflage 12, den Bezug 13 und die zweite Schicht 18 längs der Befestigungslinie 16.
In Richtung quer zur Befestigungslinie 16 durchläuft der Faden 14 einen gewissen Bereich der zweiten Schicht 18 des Klettbandes 15 (siehe Fig. 2), so daß der Faden 14 schräg in Bezug zur Normalen N verläuft. Durch diese Maßnahme wird zusätzlich eine Zugspannung in Querrichtung erzeugt, was wiederum eine stabilere Fixierung der Polsterauflage 12 ermöglicht. Die Polsterauflage 12 und der daran befestigte Bezug 13 werden mittels der zweiten Schicht 18 an der ersten Schicht 17 des Klettbandes und somit an der Unterlage 11 lösbar befestigt.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausgestaltung des Polstermöbels in Schnittansicht dargestellt. Längs der Befestigungslinie 16 ist ein fadenförmiges Spannelement 19 vorgesehen, das je nach Beschaffenheit des Bezuges 13 entweder im Bezug 13 oder auf dem Bezug 13 angeordnet und vorzugsweise an seinen Enden am Bezug 13 befestigt, insbesondere angenäht ist. Das fadenförmige Spanneleinent 19 ist aus Kunststoff, Zwirn oder aus Draht hergestellt und trägt erheblich zur Schonung der Bezüge 13 bei. Zur Befestigung des Bezuges 13 und der Polsterauflage 12 an der Unterlage 11 sind Spannmittel 20 vorgesehen, die am Bezug 13 bzw. am fadenförmigen Spannelement 19 angreifen und den Bezug 13 unter vordefinierter Zugspannung an der Unterlage 11 befestigen. Die Spannmittel 20 sind längs der Befestigungslinie 16 voneinander beabstandet angeordnet und umfassen einen fadenförmigen Abschnitt 25, der die Polsterauflage 12 und den Bezug 13 durchsetzt. Die der Unterlage 11 zugeordneten Enden der Spannmittel 20 umfassen jeweils einen Steg 23 bzw. 24 und einen daran anschließenden etwa pfeüförmigen Abschnitt 21 bzw. 22, wobei die pfeilförmigen Abschnitte 21 und 22 eine größere Breite aufweisen als die Stege 23 und 24. Die Stege 23 und 24 sowie die pfeilförmigen Abschnitte 21 und 22 sind in korrespondierenden Öffnungen 26 der Unterlage 11 aufgenommen. Die Öffnungen 26 umfassen zu diesem Zweck einen oberen Bereich 26', der zur Aufnahme der Stege 23 und 24 vorgesehen ist und einen unteren Bereich 26", der einen im Vergleich zum oberen Bereich 26' größeren Durchmesser aufweist und zur Aufnahme der pfeilförmigen Abschnitte 21 und 22 dient. Die pfeilförmigen Abschnitte 21 und 22 sind somit im unteren Bereich 26" gehalten und können nicht nach oben durch den schmaleren Bereich 26' durchgezogen werden. Zusätzlich können die pfeilförmigen Abschnitte 21 und 22 einen Schnappmechanismus umfassen, so daß sie durch den
schmaleren Bereich 26' der Öffnungen 26 hindurchgeführt werden können und beim Eintritt in den unteren Bereich 26" der Öffnungen 26 in ihre Endstellung aufrasten.
Durch die oben beschriebene Ausbildung der Enden der Spannmittel 20 können die Enden als Nadelersatz verwendet werden, um den fadenförmigen Abschnitt 25 durch die Polsterauflage 12 und den Bezug 13 zu führen.
Das fadenförmige Spannelement 19 kann ferner auch bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 2 und 2a verwendet werden.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausgestaltung des Polstermöbels in Schnittansicht gezeigt. Die Polsterauflage 12 und der Bezug 13 werden über einen Faden 14 längs der Befestigungslinie 16 an einer Leiste 28 fixiert, wobei sich die Leiste 28 etwa parallel zur Befestigungslinie 16 erstreckt und unterhalb der Polsterauflage 12 angeordnet ist. Zur Befestigung des Fadens 14 an der Leiste 28 weist die Leiste 28 eine vorgefertigte Lochreihe (nicht gezeigt) auf, so daß der Faden beim Durchdringen der Polsterauflage 12 und des Bezuges 13 mit der Leiste 28 vernäht werden kann. Je nach Beschaffenheit der Leiste 28 ist das Vorsehen einer vorgefertigten Lochreihe nicht erforderlich. Werden beispielsweise dünne Kunststoffleisten verwendet, so kann der Faden 14 mittels entsprechendem Nähwerkzeug direkt mit der Leiste 28, d.h. ohne vorgefertigte Lochreihe, vernäht werden.
Anstelle des Fadens 14 können die oben beschriebenen Spannmittel 20 verwendet werden und in entsprechender Weise an der Leiste 28 verrastet werden. *
Zur Befestigung der Leiste 28 an der Unterlage 11 ist an der der Polsterauflage 12 zugewandten Oberseite der Unterlage 11 eine Führung 29 vorgesehen, die sich längs der Befestigungslinie 16 erstreckt und in die die Leiste 28 aufgenommen wird. Die Führung 29 weist an ihrer der Polsterauflage 12 zugewandten Oberseite einen längs, der Befestigungslinie 16 verlaufenden Spalt 30 zum Durchtritt für den Faden 14 bzw. für den fadenförmigen Abschnitt 25 des Spannmittels 20 auf. Die Leiste 28 wird mitsamt der daran befestigten Polsterauflage 12 und des Bezuges 13 in die Führung 29 eingeschoben und auf der Unterlage positioniert. Mittels dieser Ausgestaltung ist es möglich, in einem ersten Schritt die Polsterauflage 12 und den Bezug 13 auf einfache Weise miteinander und mit der Leiste 28 zu verbinden und in einem weiteren Schritt die Polsterauflage 12 und den Bezug 13 mittels der Leiste 28 an der Unterlage 11 zu befestigen.
Um eine stabile Befestigung zu gewährleisten, ist der Faden 14 und der fadenförmige Abschnitt 25 der Spannmittel 20 aus reißfestem Material, wie Kunststoff oder Zwirn, hergestellt.
Die Stege 23 und 24 sowie die pfeilförmigen Abschnitte 21 und 22 der Spannmittel 20 können aus Kunststoff oder aus Metall hergestellt sein.
Insgesamt zeichnet sich das oben beschriebene Polstermöbel durch eine einfache Handhabung und große Wirtschaftlichkeit, insbesondere große Umweltfreundlichkeit, aus. Die Bestandteile des Polstermöbels, wie die Unterlage 11, die Polsterauflage 12 und der Bezug 13 lassen sich auf einfache Weise miteinander verbinden und können ebenso einfach voneinander getrennt und separat entsorgt werden.
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Unterlage |
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| Polsterauflage | |||
| Bezugszeichenliste | Bezug | ||
| 11 | Faden | ||
| 12 | Klettband | ||
| 13 | Befestigungslinie | ||
| 14 | erste Schicht (Klettband) | ||
| 15 | zweite Schicht (Klettband) | ||
| 16 | Spannelement | ||
| 17 | Spannmittel | ||
| 18 | pfeilförmige Abschnitte | ||
| 19 | Stege | ||
| 20 | fadenförmiger Abschnitt | ||
| 21,22 | Öffnung | ||
| 23,24 | oberer Bereich (Öffnung) | ||
| 25 | unterer Bereich (Öffnung) | ||
| 26 | Leiste | ||
| 26' | Führung | ||
| 26" | Spalt | ||
| 28 | |||
| 29 | |||
| 30 |
Claims (11)
1. Polstermöbel, umfassend eine zu bepolsternde Unterlage (11), eine Polsterauflage (12) aus weichem Material, wie Schaumstoff, und einen Bezug (13), dadurch gekennzeichnet, daß über eine Befestigungslinie (16) wirksame, im Entsorgungsfall lösbare, Befestigungsmittel (15; 20; 28, 29) vorgesehen sind, die derart ausgestaltet sind, daß sie den Bezug (13) mit der Unterlage (11) unter vordefinierter Zugspannung befestigen und dabei die Polsterauflage (12) fixieren.
2. Polstermöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (15) ein Klettband (15) mit zwei übereinander angeordneten und miteinander verhakbaren Schichten (17, 18) umfassen, wobei die erste Schicht (17) an der der Polsterauflage (12) zugewandten Oberseite der Unterlage (11) befestigt ist und die zweite Schicht (18) insbesondere über eine Nahtverbindung (14) sowohl mit der Polsterauflage (12) als auch mit dem Bezug (13) verbunden ist.
3. Polstermöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schicht (18) des Klettbandes (15) über einen längs der Befestigungslinie (16) und mehrfach zwischen dem Bezug (13) und der zweiten Schicht (18) hin und her laufenden und die Polsterauflage (12) durchsetzenden Faden (14) unter Fixierung der Polsterauflage (12) am Bezug (13) befestigt ist.
4. Polstermöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Befestigungslinie (16) ein fadenförmiges Spannelement (19) vorgesehen ist, das im oder am Bezug (13) angeordnet ist, derart, daß der Bezug (13) entlang der Befestigungslinie (16) gleichmäßig befestigbar ist.
5. Polstermöbel nach Anspruch 1 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (20) eine Mehrzahl von Spannmittel (20) umfassen, die entweder direkt am Bezug (13) oder am Spannelement (19) angreifen und die Polsterauflage (12) durchsetzen, wobei die Spannmittel (20) den Bezug (13) sowie die durchsetzte Polsterauflage (12) unter vordefinierter Zugspannung an der Unterlage (11) befestigen.
6. Polstermöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel (20) längs der Befestigungslinie (16) voneinander beabstandet angeordnet sind und zur Durchsetzung der Polsterauflage (12) und des Bezuges (13) einen fadenförmigen Abschnitt (25) aufweisen, und daß die der Unterlage (11) zugeordneten Enden der Spannmittel (20) Rastelemente (21, 22) umfassen, die in korrespondierende Rastmittel (26) an oder in der Unterlage (11) eingreifen.
7. Polstermöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (21, 22) pfeilförmig ausgebildet sind und in korrespondierenden Öffnungen (26) der Unterlage (11) aufgenommen sind, wobei die Öffnungen (26) derart bemessen sind, daß die Rastelemente (21, 22) zugfest darin positioniert sind.
8. Poltermöbel nach Anspruch 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (28, 29) eine Leiste (28) umfassen, die insbesondere über eine Nahtverbindung (14) oder Spannmittel (20) sowohl mit der Polsterauflage (12) als auch mit dem Bezug (13) verbunden ist, und daß an der Unterlage (11) eine korrespondierende Führung (29) zur Aufnahme der Leiste (28) vorgesehen ist.
9. Polstermöbel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (28) und die korrespondierende Führung (29) sich etwa parallel zur Befestigungslinie (16) erstrecken, wobei die Leiste (28) zur Befestigung des Fadens (14) eine vorzugsweise vorgefertigte Lochreihe aufweist und die Führung (29) einen der Lochreihe zugeordneten Spalt (30) umfaßt, derart, daß der zwischen dem Bezug (13) und der in der Führung (29) aufgenommenen Leiste (28) verlaufende Faden (14) durch den Spalt (30) hindurchtritt.
10. Polstermöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nahtverbindung (14), insbesondere der Faden (14), und der fadenförmige Abschnitt (25) der Spannmittel (20) aus reißfestem Material, insbesondere aus Kunststoff oder Zwirn hergestellt sind.
11. Polstermöbel nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das fadenförmige Spannelement (19) aus reißfestem Material, insbesondere aus Kunststoff, Zwirn, oder aus Draht hergestellt ist.
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| DE29910266U DE29910266U1 (de) | 1999-06-14 | 1999-06-14 | Polstermöbel |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29910266U DE29910266U1 (de) | 1999-06-14 | 1999-06-14 | Polstermöbel |
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| DE29910266U1 true DE29910266U1 (de) | 1999-08-26 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2342943A1 (de) | 1972-09-08 | 1974-03-14 | Knoll International | Polstermoebelstueck und polsterstueck fuer dieses |
| DE9111429U1 (de) | 1991-09-13 | 1991-11-28 | Weberei Landshut GmbH & Co KG, 8300 Landshut | Befestigungselement einer Überwurfdecke (Husse) für gepolsterte Sitzmöbel |
| DE29600396U1 (de) | 1996-01-11 | 1996-02-29 | Alfred Kill GmbH, 70736 Fellbach | Sitz- und/oder Liegemöbel |
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1999
- 1999-06-14 DE DE29910266U patent/DE29910266U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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