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DE29910881U1 - Vorrichtung zum Aufspannen eines flächigen Gebildes - Google Patents

Vorrichtung zum Aufspannen eines flächigen Gebildes

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Publication number
DE29910881U1
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Germany
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DE29910881U
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0006Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like planar structures comprising one or more panels
    • G09F15/0025Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like planar structures comprising one or more panels display surface tensioning means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

MEYER, Marco Attilio' *;·.**· ."..··
Vorrichtung zum Aufspannen eines flächigen Gebildes
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspannen eines flächigen Gebildes gemäss Oberbegriff von Anspruch 1.
Vorrichtungen dieser Art werden gebraucht, um Plakate, Piachen, Folien und dergl. aufzuspannen, z.B. als Informations- oder Werbeträger, insbesondere an Ausstellungen, in Museen, etc. Dabei ist es wichtig, dass die Vorrichtungen möglichst einfach bedienbar sind.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es deshalb, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, die einfach bedient werden kann.
Diese Aufgabe wird von der Vorrichtung gemäss Anspruch 1 erfüllt.
Die Vorrichtung besitzt also mindestens zwei Halter für das flächige Gebilde, d.h. das Plakat oder dergleichen, die an einem Abstandselement angeordnet sind. Einer der Halter ist an einem Schlitten montiert, der dem Abstandselement entlang geführt werden kann und zum Aufspannen des flächigen Gebildes eingerastet wird.
Vorzugsweise wird einer der beiden Halter federnd am Abstandselement befestigt, so dass er eine Zugkraft auf das flächige Gebilde ausübt und dieses strafft.
Die Halter können am oberen Ende des
Abstandselements und/oder am Schlitten einhängbar sein, was die Montage bzw. Demontage der Vorrichtung vereinfacht. Ebenfalls zur Vereinfachung von Montage bzw. Demontage kann das Abstandselement aus mehreren Abschnitten bestehen, die ineinander gesteckt werden können.
Der Rastmechanismus zum Fixieren des Schlittens ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass er bei einer ersten Annäherung des Schlittens zur Bildung einer zugfesten Verbindung einrastet und bei einer zweiten Annäherung des Schlittens die Verbindung wieder löst. Eine
Dr. SU/io 02571 DE
21.06.1999
derartige Verbindung kann einfach z.B. mit dem Fuss bedient werden.
Weitere Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Ausführung der Vorrichtung mit nur einer Plache,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Kopfbereich der Vorrichtung mit zwei Piachen,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den Fussbereich der Vorrichtung von Fig. 2 und
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den Fussbereich einer zweiten Ausführung der Vorrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellt Ausführung der
Neuerung besitzt zwei parallele Stangen 1, die auf einem Fuss 2 in vertikaler Position montiert sind. Die Stangen 1 dienen als Abstandselement für zwei Halter 3, 4, zwischen denen eine Plache 5 aufgespannt ist. Anstelle der Plache 5 kann auch ein anderes flächiges, vorzugsweise flexibles Gebilde, wie z.B. eine Folie, ein Plakat, usw. aufgespannt werden.
Der Detailaufbau der Vorrichtung wird insbesondere aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, in denen eine Ausführung für zwei Piachen 5 auf gegenüberliegenden Seiten der Stangen dargestellt wird.
Am oberen Ende der Vorrichtung ist ein Bügel 6 vorgesehen, an dem zwei Zapfen 7 angeordnet sind, die in den rohrförmigen Stangen 1 stecken. Die Zapfen 7 stehen mit Federn 8 in Kontakt, deren untere Enden (nicht gezeigt) in den Stangen 1 fixiert sind. Die Federn 8 üben eine nach oben gerichtete Kraft auf die Zapfen 7 und den Bügel 6 aus.
Die oberen Halter 3 für die Piachen 5 sind von oben in den Bügel 6 eingehängt. Hierzu sind in den Haltern 3 Schlitze 10 vorgesehen, in welche nach oben gebogene Arme 11 des Bügels 6 eingreifen.
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Die Halter 3 bestehen aus Profilen, in welche Stäbe 12 eingeführt sind, an denen die Piachen 5 befestigt sind. Die Stäbe 12 und somit die Piachen 5 werden von den Haltern 3 formschlüssig gehalten.
Im unteren Bereich der Vorrichtung ist ein Schlitten 15 angeordnet, in welchem zwei Öffnungen vorgesehen sind, durch welche sich die Stangen 1 erstrecken. Die Öffnungen werden von Führungsmanschetten 16 gebildet, welche so dimensioniert sind, dass der Schlitten 15 mit geringem Kraftaufwand den Stangen 1 entlang bewegt werden kann, ohne dass er dabei verkippt.
Die unteren Halter 4 für die Piachen 5 sind von unten in den Schlitten 15 eingehängt. Hierzu sind in den Haltern 4 Schlitze 17 vorgesehen, in welche nach unten gebogene Arme 18 des Schlittens 15 eingreifen.
Die unteren Halter 4 bestehen wie die oberen Halter 3 aus Profilen, in welchen mit den Piachen 5 verbundene Stäbe 12 formschlüssig gehalten werden.
Die unteren Enden der Stangen 1 sind im Fuss 2 eingeschraubt.
An der Unterseite des Schlittens 15 ist ein Rastorgan 20 befestigt, welches mit einem Haken 21 zusammenwirkt, der am Fuss 2 montiert ist. Rastorgan 20 und Haken 21 bilden zusammen einen Rastmechanismus, wie er z.B. in US 2 941 831 beschrieben ist. Wird der Schlitten 15 aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung gegen den Fuss 2 gedrückt, so schnappt das Rastorgan 20 in den Haken 21 ein und bildet eine zugfeste Verbindung, die der Zugkraft der Federn 8 entgegenwirkt und die Plache 5 gespannt hält. Wird der Schlitten 15 erneut gegen den Fuss 2 gedrückt, so löst sich diese Verbindung wieder.
Die Funktionsweise der hier gezeigten Vorrichtung ist wie folgt:
Zum Aufspannen einer Plache wird diese zuerst nötigenfalls mit Stäben 12 versehen und sodann in den oberen Halter 3 und den unteren Halter 4 eingeführt. Der obere Halter 3 wird in den Arm 11 des Bügels 6 einge-
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hängt. Der untere Halter 4 wird in den Arm 18 des Schlittens 15 eingehängt und der Schlitten 15 wird nach unten gedrückt, z.B. mit einem Fuss, bis das Rastorgan 2 0 in den Haken 21 einrastet. Nun ist die Plache gespannt und einsatzbereit. Nach Gebrauch kann der Schlitten 15 nochmals nach unten gedrückt werden, so dass sich das Rastorgan 20 löst. Der Schlitten 15 wird soweit nach oben geführt, dass die Halter 3, 4 und die Plache 5 gelöst werden können.
Wird die Vorrichtung nicht benötigt, so kann sie demontiert werden. Hierzu werden die Halter 3, 4 ausgehängt und die Zapfen 7 des Bügels 6 werden nach oben aus den Stangen 1 gezogen. Der Schlitten 15 wird entfernt. Die Stangen, die z.B. aus zwei oder drei ineinander gesteckten oder miteinander verschraubten Abschnitten bestehen, werden auseinander genommen. Die untersten Stangenabschnitte werden aus dem Fuss herausgeschraubt.
In der vorliegenden Ausführung wurden zwei Stangen 1 verwendet, um zu verhindern, dass sich die aufgespannten Piachen verdrehen können. Es ist jedoch auch denkbar, nur eine Stange zu verwenden - in diesem Falle kann eine Verdrehung verhindert werden, indem z.B. eine Stange mit nicht zylindrischen, z.B. rechteckigem Profil verwendet wird.
Die Halter 3 der vorliegenden Ausführung sind ausgestaltet, um die Piachen 5 an den Stäben 12 festzuhalten. Wenn die Piachen nicht mit Stäben ausgerüstet sind, können auch andere Arten von Haltern 3 eingesetzt werden, z.B. solche, die die Piachenränder mittels Klemmung festhalten.
Je nach Anwendung kann bzw. können an der Vorrichtung eine einzelne Plache (Fig. 1) oder zwei Piachen (Fig. 2 und 3) aufgespannt werden.
An den Stangen 1 können zusätzlich noch
weitere Gegenstände befestigt werden, wie z.B. Prospekthalter oder dergl.
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Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführung des Fussbereichs der Vorrichtung. Hier wurden das Rastorgan 20 und der Haken 21 ersetzt durch eine Öffnung 23 im Schlitten 15 und ein Halteorgan 24 am Fuss 2. Das Halteorgan besitzt eine flexiblen Hals 25, an dessen oberen Ende eine Nase 26 angeordnet ist. Wird der Schlitten 15 zum Fuss 2 bewegt, so schiebt sich die Nase 26 durch die Öffnung 23 und rastet dort ein, um den Schlitten 15 gegen den Zug der Federn 8 festzuhalten. Um den Schlitten 15 zu lösen, wird die Nase 26 gegen links gedrückt, so dass sie den Schlitten 15 frei gibt.
Die Vorrichtung eignet sich zum Aufspannen verschiedenster flächiger Gebilde, insbesondere flexibler Natur, wie z.B. Piachen, Plakaten, Folien, usw.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Vorrichtung zum Aufspannen mindestens
    eines flächigen Gebildes (5), insbesondere eines Plakats, einer Folie oder einer Plache, gekennzeichnet durch ein Abstandselement (1), einen entlang des Abstandselements verfahrbaren Schlitten (15), einen an einem ersten Ende des Abstandselements angeordneten ersten Halter (3) für das flächige Gebilde, einen am Schlitten angeordneter
    zweiter Halter (4) für das flächige Gebilde und Einrastmittel (20, 21; 23, 24) zum einrastenden Befestigen des Schlittens im Bereich eines zweiten Endes des Abstandselements .
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Halter (3) federnd am Abstandselement (1) angeordnet ist zum Ausüben einer Zugkraft auf das flächige Gebilde (5).
    3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandselement
    (1) mindestens zwei Stangen aufweist, welche sich durch Öffnungen im Schlitten (15) erstrecken.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des ersten Endes Federn (8) in den Stangen angeordnet sind zur federnden Befestigung des ersten Halters (3).
    5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Halter
    (4) am Schlitten (15) einhängbar ist.
    6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Halter
    (3) im Bereich des ersten Endes des Abstandselements (I) einhängbar ist.
    7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlitten (15) ein erster Teil (20) eines Rastmechanismus und beim zweiten Ende des Abstandselements ein zweiter Teil (21) des Rastmechanismus angeordnet ist, welche bei einer ersten
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    Annäherung des Schlittens an das zweite Ende zur Bildung einer zugfesten Verbindung einrasten und bei einer zweiten Annäherung des Schlittens an das zweite Ende die Verbindung lösen.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlitten (15) ein erster Teil (23) eines Rastmechanismus und beim zweiten Ende des Abstandselements ein zweiter Teil (24) des Rastmechanismus angeordnet ist, welche bei einer Annäherung des Schlittens an das zweite Ende ineinander einrasten, und insbesondere dass einer der beiden Teile durch eine federnd gelagerte Nase (2 6) gebildet wird, die im anderen der Teile einrastet.
    9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Bereich des zweiten Endes einen Fuss (2) aufweist zum Aufstellen des Abstandselements (1) in vertikaler Position.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8 und nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (21) des Rastmechanismus am Fuss (2) angeordnet ist.
    11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei erste und zwei zweite Halter (3, 4) aufweist zum Aufspannen von zwei flächigen Gebilden (5) an gegenüberliegenden Seiten des Abstandselements (1), wobei die beiden zweiten Halter am gleichen Schlitten (15) befestigt sind.
    12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandselement (1) aus mehreren Abschnitten besteht, welche lösbar miteinander verbunden sind.
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DE29910881U 1999-06-10 1999-06-28 Vorrichtung zum Aufspannen eines flächigen Gebildes Expired - Lifetime DE29910881U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003041037A1 (en) * 2001-11-08 2003-05-15 Bti Branding Solutions (Bty) Ltd Display device

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US3182714A (en) 1963-04-24 1965-05-11 Knox Mfg Company Tensioner mechanism for a portable movie screen
DE3120143A1 (de) 1980-05-20 1982-02-25 AB Mekania Verken, 56041 Mullsjö Projektionsschirm- oder leinwandeinheit
DE8618820U1 (de) 1986-07-14 1986-09-18 Mechanische Weberei Gmbh, 4792 Bad Lippspringe Lichtbildwand mit Stativ
DE19707516A1 (de) 1997-02-25 1998-09-03 Michael Meiler Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand

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