DE19707516A1 - Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand - Google Patents
Graphikwand mit einer rollbaren LeinwandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand, einem Behälter, in
welchem die Leinwand in aufgerolltem Zustand angeordnet ist und einer in vertikaler
Richtung ausziehbaren Stützeinrichtung, an welcher die Leinwand in aus dem Behälter
hochgezogenem Zustand abgestützt ist, wobei zwischen der Unterseite und der Ober
seite der Leinwand eine Spannkraft wirkt.
Bei einer derartigen Graphikwand bereitet es Schwierigkeiten, die Leinwand in hochge
zogenem, ausgerolltem Zustand, faltenfrei abzustützen. Insbesondere, wenn große
Leinwandflächen in der Größenordnung von drei Quadratmetern aufgespannt werden
sollen, ist das faltenfreie Hochziehen mit herkömmlichen Mitteln schwierig. Derartig gro
ße Graphikflächen werden für die Werbung insbesondere bei Messen und auf Informa
tionsständen und dergleichen benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Graphikwand der eingangs genannten Art zu schaf
fen, auf welcher ohne störende Unterbrechungen großflächig Informationen und Bilder
dargestellt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leinwand in ihrer gesam
ten Breite an der Oberseite an einem biegeelastischen, stabförmigen, horizontalen
Rahmenteil befestigt ist und daß das Rahmenteil an der Stützeinrichtung in zwei beid
seitig zur vertikalen Mittelebene der Leinwand liegenden Stützstellen mit gleichmäßiger
Verteilung der auf die Leinwand wirkenden Spannkraft über die gesamte Länge des
Rahmenteils hin an der Stützeinrichtung abgestützt ist.
Durch die Aufhängung der Leinwand an den beiden Stützstellen wird erreicht, daß das
insbesondere in begrenztem Umfang biegeelastische, waagrechte Rahmenteil, an wel
chem die Leinwand in ihrer gesamten Breite an der Oberseite befestigt ist, ohne Durch
hang an der Stützeinrichtung abgestützt ist. Auf diese Weise wird zwischen der Untersei
te der Leinwand, welche mit einer Aufrolleinrichtung (Rollo) verbunden ist, und der
Oberseite der Leinwand eine über die gesamte Breite der Leinwand und damit über die
gesamte Fläche der Leinwand gleichmäßig verteilte Spannkraft erreicht. In bevorzugter
Weise übt die Aufrolleinrichtung an der Unterseite der Leinwand insbesondere durch
Federkraft eine Zug kraft auf die hochgezogene Leinwand aus.
Da die Graphikwand im eingerollten und im Behälter untergebrachten Zustand der Lein
wand leicht transportiert werden soll, ist es erforderlich, die Stützeinrichtung so auszubil
den, daß sie das Leinwandgewicht und die auf die Leinwand wirkende Zugspannung
zwar aufnehmen kann, jedoch möglichst wenig Eigengewicht aufweist. Aufgrund der
Abstützung des oberen waagrechten Rahmenteils an den beiden Stützstellen genügt es,
für die Stützeinrichtung eine teleskopierbare Stange (Teleskopstange) zu verwenden,
welche an ihrem oberen Ende eine Lagerstelle aufweist, in welcher ein bevorzugt
stabförmiger Träger, welcher mit den beiden Stützstellen am Rahmenteil fest verbunden
ist, abgestützt ist. Dieser Träger besitzt ein Profil, welches an das Profil des Rahmenteils
angepaßt ist, so daß im eingerolltem Zustand der Leinwand der Träger formschlüssig an
das Rahmenteil angelegt werden kann. Im hochgezogenem Zustand der Leinwand ist
der Träger zwischen den beiden Stützstellen in Bogenform gespannt, wobei er an der
Lagerstelle am oberen Ende der Teleskopstange am weitesten von dem Rahmenteil
entfernt ist.
Im hochgezogenen Zustand befindet sich das waagrechte Rahmenteil an der Oberseite
der Leinwand hinter einer Standlinie, mit welcher der Behälter mit der darin befindlichen
Aufrolleinrichtung auf einer Bodenfläche aufliegt. Auch die Stützeinrichtung insbesonde
re die Teleskopstange ist hinter dieser Standlinie am Behälter in einer Verankerungsstel
le befestigt. Die Verankerungsstelle für die Teleskopstange kann so ausgebildet sein,
daß die Teleskopstange entfernbar eingesteckt werden kann. Es ist jedoch auch mög
lich, die Teleskopstange an ihrer Verankerungsstelle schwenkbar am Behälter zu befe
stigen.
In bevorzugter Weise kann die hochgezogene Leinwand oder mehrere hochgezogene
Leinwände mit einer oder mehreren Standeinrichtungen, welche aus klappbaren Wand
teilen bzw. Wandelementen bestehen, zu einer kombinierten Graphikwand verbunden
werden.
Anhand der Figuren wird an Ausführungsbeispielen die Erfindung noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die Rückseite einer Graphikwand;
Fig. 2 eine Detaildarstellung der Stützeinrichtung im Bereich der Oberseite der
Leinwand;
Fig. 3 eine Detaildarstellung einer Verbindungsstelle zwischen Leinwand und ei
ner Standeinrichtung;
Fig. 4 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Graphikwand; und
Fig. 5 eine kombinierte Graphikwand.
Die Graphikwand besitzt eine rollbare Leinwand 1. Die rollbare Leinwand 1 besteht aus
einem Leinwandgrundkörper, auf welchem Aufdrucke oder Beschriftungen aufgedruckt
werden können. Ein geeignetes Druckverfahren ist ein Foliendruckverfahren, insbeson
dere Thermotransferdruckverfahren. Auf die bedruckte Seite des Leinwandgrundkörpers
wird eine durchsichtige Verbundfolie, welche den Aufdruck bzw. die Beschriftung
schützt, aufgebracht.
Im aufgerolltem Zustand befindet sich die Leinwand 1 in einem Behälter 12 und wird mit
Hilfe einer Aufrolleinrichtung 29 (Rollo), die in bevorzugter Weise mit einer Federkraft
beaufschlagt ist, aufgerollt (Fig. 4). An ihrer Oberseite ist die Leinwand 1 über ihre ge
samte Breite mit einem biegeelastischen stabförmigen horizontalen Rahmenteil 2 ver
bunden. Das Rahmenteil 2 bevorzugt aus Metall ist beim dargestellten Ausführungsbei
spiel als Rohr ausgebildet, in welchem die Oberseite der Leinwand 1 über ihre gesamte
Breite hin verankert ist. Im hochgezogenen Zustand wird die Leinwand 1 von einer Stüt
zeinrichtung 3 am Behälter 12 abgestützt. Hierzu ist eine Verankerungsstelle 16 an der
Rückseite des Behälters 12 in der Mitte vorgesehen. Die Verankerungsstelle 16 bildet
eine Aufnahme für ein unteres Ende einer teleskopierbaren Stützstange
(Teleskopstange 11) das untere Ende der Teleskopstange 11 kann in die Veranke
rungseinrichtung lösbar eingesteckt sein. Die Verankerungsstelle 16 besitzt hierzu einen
nach obenhin offenen Raum, in welchen das untere Ende der Teleskopstange 11 mit
Formschluß eingesetzt werden kann. Die Teleskopstange 11 wird in der Verankerungs
stelle 16 so abgestützt, daß sie gegenüber der Vertikalen in einem geringen Winkel
schräg nach hinten geneigt ist. Die Teleskopstange 11 kann aus zwei ineinander ge
steckten Rohren verbunden sein. Mittels einer Rasteinrichtung 31 können verschiedene
Auszugshöhen für die hochgezogene Leinwand 1 eingestellt werden. Eine untere Stan
gehälfte 32, die mit ihrem unteren Ende in die Verankerungsstelle 16 eingesetzt ist, be
sitzt etwa die Länge des langgestreckten Behälters 12. Ein oberes Stangenteil 33, wel
ches beim Hochziehen der Leinwand aus dem unteren Stangenteil 32 ausgezogen wird
und mit Hilfe der Rasteinrichtung 31 in verschiedene Höhenpositionen verriegelt werden
kann, besitzt etwa die gleiche Länge wie das untere Stangenteil 32. Bei zusammenge
schobenen Stangenteilen 32 und 33 kann die der Verankerung 16 entnommene Teles
kopstange 11 zusammen mit dem langgestreckten Behälter 12, in welchem die Lein
wand 1 eingerollt ist, in einem länglichen Futteral untergebracht und transportiert wer
den.
Wie insbesondere aus der Fig. 4 zu ersehen ist, bilden eine Standlinie 13, in welcher der
Behälter 12 über zwei Stützfüße 40, 41 auf einem Boden 15 aufsteht, die Stelle der Ver
ankerung 16 und das obere sich waagrecht erstreckende Rahmenteil 2 in einer vertika
len Mittelebene 8 (Fig. 1) der hochgezogenen Graphikwand ein Dreieck. Das waagrech
te Rahmenteil 2 an der Oberseite der Leinwand 1 und die Verankerungsstelle 16 liegen
hinter einer vertikalen Ebene 42, welche sich durch die Standlinie 13 erstreckt. Im hoch
gezogenen Zustand ist die ausgezogene Teleskopstange 11 leicht bogenförmig ge
krümmt. Aufgrund ihrer schräg nach hinten geneigten Stellung übt sie im hochgezoge
nen Zustand um die Standlinie 13, welche fest am Boden 15 aufsteht, ein zur Rückseite
gerichtetes Moment (Pfeil 43) auf das Rahmenteil 2 aus.
An der Rückseite der Leinwand 1 besitzt die Stützeinrichtung 3 eine Auslegereinrichtung
in Form eines einarmigen Auslegers 14. Der Ausleger 14 nimmt das um die Standlinie
13 wirkende Moment, welches durch die Spannkraft der Teleskopstange 11 und das
Gewicht der Anordnung, insbesondere der Leinwand und des oberen Rahmenteils 2,
das Stangengewicht und das Gewicht des Auslegers 14 besteht, auf. Es wird hierdurch
eine stabile Anordnung der hochgezogenen Leinwand 1 gewährleistet. Gegebenenfalls
kann ein nach vorne gerichteter jedoch nur geringfügig über die Breite des Behälters 12
vorstehender plattenförmiger Abweiser 44 vorgesehen sein, welcher dafür sorgt, daß die
Gewichtskraft der Anordnung an der Rückseite der Standlinie 13 im oben beschriebenen
Sinne wirkt.
Im hochgezogenen Zustand ist das Rahmenteil 2 über einen stabförmigen Träger 7 am
oberen Ende der Teleskopstange 11 in einer Lagerstelle 6 abgestützt. Der Träger 7 ist in
seiner Mitte an der Lagerstelle 6 lösbar eingesetzt. Die Lagerstelle 6 kann durch einen
Gewindestift gebildet werden, der in eine Lagerbohrung des Trägers 7 eingreift, wobei
mit einer Rändelmutter die Lagerung des Trägers 7 in der einen Lagerstelle 6 abgesi
chert werden kann. In einem bestimmten Abstand von den beiden Enden 9, 10 des
stabförmigen Trägers 7 befinden sich Stützstellen 4, 5, in denen der Träger 7 mit dem
Rahmenteil 2 fest verbunden ist. Die beiden Stützstellen 4, 5 haben von der Lagerstelle
6, welche in der vertikalen Mittelebene 8 der Leinwand 1 liegt, gleichen Abstand, wobei
der Abstand der jeweiligen Stützstelle 4 von der vertikalen Mittelebene 8 größer ist als
der Abstand vom Rahmenende 9 und 10 des biegeelastischen Rahmenteils 2. Der Ab
stand der jeweiligen Stützstelle 4 und 5 vom Rahmenende 9 bzw. 10 beträgt etwa 1/3
bis 1/6 des Abstandes des jeweiligen Rahmenendes 9 bzw. 10 von der vertikalen Mitte
lebene 8. In bevorzugter Weise beträgt die Breite der Leinwand 1 etwa 125 cm, wobei
die beiden Stützstellen 4, 5 einen Abstand von 98 cm voneinander haben.
Im hochgezogenen Zustand der Leinwand ist der stabförmige Träger 7 in seiner Längs
ausdehnung bogenförmig verformt, wie es aus Fig. 2 zu ersehen ist. Im Bereich der La
gerstelle 6 besitzt er dabei seinen größten Abstand von dem Rahmenteil 2. Durch die
Verspannung des Trägers 7, der in einer Stelle, nämlich der Lagerstelle 6 an der Teles
kopstange 11 abgestützt ist, und die speziellen Orte der Stützstellen 4, 5, in welchen der
Träger 7 am biegeelastischem Rahmenteil 2 angreift, wird eine gleichmäßige Verspan
nung der Leinwand 1 über ihre gesamte Breite, welche insbesondere 125 cm beträgt, in
hochgezogenem Zustand erreicht. Es wird hierdurch jegliche Faltenbildung auf der gro
ßen Leinwand, welche vom Boden 15 bis annähernd Zimmerhöhe hochgezogen werden
kann, in ihrer gesamten Breite vermieden.
Der Träger 7 besitzt ein an das Profil des Rahmenteils 2 angepaßtes Profil. Dieses Profil
ist daher in seinem Querschnitt etwa kreisbogenförmig ausgebildet. Im eingerollten Zu
stand der Leinwand 1 wirkt auf den Träger 7 keine Zugspannung, so daß dieser sich
aufgrund seiner Biegeelastizität formschlüssig an die Außenseite des rohrförmigen
Rahmenteils 2 an legt. Der Träger 7 und das Rahmenteil 2 fügen sich daher im eingeroll
ten Zustand der Leinwand 1 im wesentlichen formschlüssig und ohne allzu großen
Überstand an die Außenseite des Behälters 12 an, so daß ein einfacher Transport in
einem länglichen Futteral möglich ist. In bevorzugter Weise ist hierzu der einarmige
Ausleger 14 schwenkbar um eine Achse 45 im Bereich, bevorzugt unterhalb der Veran
kerungsstelle 16 am Behälter 12 angelenkt. Die Länge des Auslegers 14 beträgt etwa
die Hälfte des Behälters 12, so daß eine kompakte Transportform der Gesamteinrich
tung im eingerollten Zustand der Leinwand 1 erreicht wird.
Die Graphikwand ist in bevorzugter Weise so ausgebildet, daß sie mit Standeinrichtun
gen, die aus klappbaren Wandelementen und Wandteilen gebildet sind, und gegebenen
falls mit weiteren Graphikwänden zu einer kombinierten Graphikwand zusammengebaut
werden kann, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Hierzu sind am Behälter 12 bevorzugt an
der Rückseite Anschlagelemente 18, 19 beispielsweise in Form von Anschlagstiften
vorgesehen. Die Stellen, an denen die Anschläge 18, 19 angeordnet sind, fluchten etwa
mit den Seitenrändern der Leinwand 1. Überstehende Enden des Behälters 12 können
in Ausnehmungen 21, 22, welche an unteren Enden von Wandteilen 25, 26 vorgesehen
sind, eingesteckt werden bis die jeweiligen Anschläge 18, 19 an der Rändern der Aus
nehmungen 21, 22 anlegen.
An den Rahmenenden 9, 10 sind ferner Verbindungsmittel 23, 24 vorgesehen, welche in
entsprechend geformte Ausnehmungen 51, 52 an den oberen Enden der klappbaren
Wandteile 25, 26 der Standeinrichtungen 20 eingesetzt werden können. In der Fig. 3 ist
eine Detaildarstellung eines rollenförmig ausgebildeten Verbindungsmittels 23 bzw. 24
dargestellt. Das rollenförmig ausgebildete Verbindungsmittel 23 bzw. 24 ist fest mit dem
Rahmenteil 2 verbunden. Es besitzt zwei Flansche 46, 47 an seinen Enden und ein
mittleres Rollenteil 48, das bei der Verbindung mit dem jeweiligen Wandteil 25 bzw. 26 in
den dort angeformte Ausnehmung 52, 52 formschlüssig eingesetzt wird. Die beiden
Flansche 46 und 47 sichern die Verbindung in axialer Richtung. Auf diese Weise gewinnt
man eine bündige Kombination zwischen den jeweiligen klappbaren Wandteilen 25 und
26 der Standeinrichtungen 20 und den Leinwänden 1 der kombinierten Graphikwand.
Wie aus der Fig. 5 zu ersehen ist, kann eine Standeinrichtung 20 aus zwei klappbaren
Wandteilen 25 und 26 gebildet werden. Jedes Wandteil 25 bzw. 26 kann aus einer obe
ren und einer unteren Hälfte, die durch Steckverbindungen miteinander verbunden sind,
gebildet werden. Es ist jedoch auch möglich, die oberen und die unteren Hälften klapp
bar aneinander anzulenken.
Ferner kann die Standeinrichtung 20 aus einem mittleren Wandelement 28 und den bei
den klappbar angelenkten Wandteilen 25 und 26 bestehen. Auch bei dieser Ausfüh
rungsform können obere und untere Hälften vorgesehen sein, die durch Steckverbin
dungen miteinander verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform besitzt das mittlere
Wandelement 28 die doppelte Breite des jeweiligen klappbaren Wandteiles 25, 26. Im
zusammengeklappten Zustand ergibt sich dann eine kompakte Packform. Auch bei den
Standeinrichtungen 20, welche nur aus den beiden klappbaren Wandteilen 25, 26 gebil
det sind, ergibt sich eine flache zusammenklappbare Form, in welcher die zusammen
geklappten bevorzugt gleiche Breite aufweisenden Teile parallel zueinander liegen.
Die klappbaren Wandteile 25, 26 bzw. das mittlere Wandelement 28 und die klappbaren
Wandteile können durch Scharniere 27 in bekannter Weise miteinander verbunden sein.
Bevorzugt wird jedoch eine Verbindung, bei welcher über die gesamte Länge der Ver
bindung ein zahnradartiger Eingriff zwischen den aneinanderstoßenden Verbindungs
profilen der Wandteile bzw. des Wandelementes mit den Wandteilen besteht. Die Wand
elemente 28 und die klappbaren Wandteile 25, 26 können durch rahmenartige Metall
profile 49 insbesondere aus Aluminium gebildet sein. An die Kanten sind die insbeson
dere mit Zahneingriff ineinandergreifenden Scharniere 27 angeformt. Hierdurch wird eine
stabile Verbindung zwischen den Wandteilen und den Wandelementen in jeder beliebi
gen Winkelstellung, die sie zueinander einnehmen, gewonnen. Zwischen den rahmenar
tigen Metallprofilen 49 sind Wandplatten 50 gehalten, die den größten Teil der Fläche
des jeweiligen Wandelementes bzw. Wandteiles ausmachen. Auch die Wandplatten 50
können mit Aufdrucken versehen werden.
An die untere Hälfte des mittleren Wandelementes 28 kann ein Klapptisch 17 angelenkt
sein. Zur Abstützung des Klapptisches 17 können klappbare Wandteile 25, 26 verwendet
werden.
Wie aus der Fig. 5 zu ersehen ist, lassen sich mit einheitlichen aus Wandelementen und
Wandteilen bestehenden Standeinrichtungen und aus der Graphikwand in beliebiger
Anordnung kombinierte Wände, die als Graphikwände, Trennwände und dergleichen,
auf Messe- und Informationsständen Anwendung finden können, herstellen. Auch in
Empfangsräumen und Präsentationsräumen können derartige kombinierte Graphikwän
de zum Einsatz kommen.
1
Leinwand
2
biegeelastisches Rahmenteil
3
Stützeinrichtung
4
,
5
Stützstellen
6
Lagerstelle
7
Träger
8
vertikale Mittelebene
9
,
10
Rahmenenden
11
Teleskopstange
12
Behälter
13
Standlinie
14
Ausleger
15
Bodenfläche
16
Verankerungsstelle
17
Klapptisch
18
,
19
Anschlagelemente
20
Standeinrichtung
21
,
22
Ausnehmungen
23
,
24
Verbindungsmittel
25
,
26
Wandteile
27
Scharniere
28
Wandelemente
29
Rolloeinrichtung
30
Ablauflinie
31
Rasteinrichtung
32
unteres Stangenteil
33
oberes Stangenteil
40
,
41
Standfüße
42
vertikale Ebene
43
Momentrichtung
44
Abweiser
45
Achse
46
,
47
Flansche
48
mittleres Rollenteil
49
Metallprofile
50
Wandplatten
51
,
52
Ausnehmungen
Claims (28)
1. Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand, einem Behälter, in welchem die Lein
wand in eingerolltem Zustand angeordnet ist und einer in vertikaler Richtung
ausziehbaren Stützeinrichtung, an welcher die Leinwand in aus dem Behälter
hochgezogenem Zustand abgestützt ist, wobei zwischen der Unterseite und der
Oberseite der Leinwand eine Spannkraft wirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leinwand (1) in ihrer gesamten Breite an der Oberseite an einem biegee
lastischen stabförmigen horizontalen Rahmenteil (2) befestigt ist und daß das
Rahmenteil (2) an der Stützeinrichtung (3) in zwei beidseitig zur vertikalen Mittel
ebene (8) der Leinwand (1) liegenden Stützstellen (4, 5) mit gleichmäßiger Vertei
lung der auf die Leinwand wirkenden Spannkraft über die gesamte Länge des
Rahmenteils (2) hin an der Stützeinrichtung (3) abgestützt ist.
2. Graphikwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrich
tung (3) eine in der horizontalen Mittelebene (8) liegende Lagerstelle (6) für einen
Träger (7) aufweist, der an den beiden Stützstellen (4, 5) mit dem Rahmenteil (2)
verbunden ist.
3. Graphikwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Stützstellen (4, 5) symmetrisch zur vertikalen Mittelebene (8) liegen.
4. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand der Stützstellen (4, 5) zum jeweiligen Rahmenende (9, 10) kürzer ist
als der Abstand der Stützstellen (4, 5) zur vertikalen Mittelebene (8).
5. Graphikwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7)
stabförmig ausgebildet ist.
6. Graphikwand nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil
des Trägers (7) dem Profil des Rahmenteils (2) angepaßt ist.
7. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
bei im Behälter (12) eingerollter Leinwand (1) der Träger (7) an die Außenseite
des Rahmenteils (2) mit Formschluß anlegbar ist und daß bei hochgezogener
Leinwand (1) der Träger (7) bogenförmig zwischen den beiden Stützstellen (4, 5)
gespannt ist und im Bereich der Lagerstelle (6) den größten Abstand vom Rah
menteil (2) aufweist.
8. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand der jeweiligen Stützstelle (4, 5) vom Rahmenende (9, 10) etwa 1/3
bis 1/6 des Abstandes des jeweiligen Rahmenendes (9, 10) von der vertikalen
Mittelebene (8) beträgt.
9. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite der Leinwand (1) etwa 125 cm aufweist und die beiden Stützstellen (4,
5) einen Abstand von etwa 98 cm haben.
10. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rahmenteil (2) als Rohr ausgebildet ist.
11. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützeinrichtung (3) eine in der vertikalen Mittelebene (8) sich erstreckende
Teleskopstange (11) aufweist, die an ihrem oberen Ende die Lagerstelle (6) für
den Träger (1) aufweist.
12. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Teleskopstange (11) an der Rückseite des Behälters (12) in bevorzugter Wei
se lösbar oder schwenkbar befestigt ist.
13. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützeinrichtung (3) auf das Rahmenteil (2) um eine zum Rahmenteil (2)
parallel verlaufende Standlinie (13), in welcher der Behälter (12) auf einer Bo
denfläche (15) aufsteht, ein Moment ausübt, das durch eine rückwärts gerichtete,
am Behälter (12) befestigte und an der Bodenfläche (15) abgestütze Ausleger
einrichtung (17) aufgenommen wird.
14. Graphikwand nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegerein
richtung (17) als einarmiger am Behälter (12) angelenkter Ausleger ausgebildet
ist.
15. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Teleskopstange (11) zwischen ihrer unteren gegebenenfalls lösbaren Veran
kerungsstelle (16) am Behälter (12) und der Lagerstelle (6) an ihrem oberen En
de die auf die Leinwand (1) wirkende Spannung aufnimmt.
16. Graphikwand nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskop
stange (11) zwischen ihrer unteren Verankerungsstelle (16) und der Lagerstelle
(6) bogenförmig gespannt ist.
17. Graphikwand nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Tele
skopstange (11) in der Verankerungsstelle (16) bezüglich der Vertikalen in einem
kleinen spitzen Winkel nach hinten geneigt ist.
18. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die untere Verankerungsstelle (16) der Teleskopstange (11), die Lagerstelle (6)
am oberen Ende der Teleskopstange (11) und die Standlinie (13) des Behälters
(12) in der vertikalen Mittelebene (8) ein Dreieck bilden.
19. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Aufrolleinrichtung (29) im Behälter (12) auf die hochgezogene Leinwand (1)
die Zugspannung ausübt.
20. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ablauflinie (30) der Leinwand (1) von der Rolloeinrichtung (29) und das Rah
menteil (2) hinter der Standlinie (13) liegen.
21. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Außenseite des Behälters (12) mit einem Abstand, der etwa der Breite der
Leinwand (11) entspricht oder mit einem etwas geringerem Abstand Anschlagele
mente (18, 19) vorgesehen sind, die an der Unterseite einer Wandflächen auf
weisenden Standeinrichtung (20) anlegbar sind und die Behälterenden (30, 31) in
Ausnehmungen (21, 22) an der Unterseite der Standeinrichtung (20) einsetzbar
sind.
22. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Enden des Rahmenteils (2) Verbindungsmittel (23, 24) zum lösbaren
Verbinden des Rahmenteils (2) mit entsprechenden Verbindungsmitteln (51, 52)
an der Oberseite der Standeinrichtung (20) vorgesehen sind.
23. Graphikwand nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die
Standeinrichtung (20) wenigstens zwei klappbare Wandteile (25, 26) aufweist.
24. Graphikwand nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Standeinrichtung (20) ein mittleres Wandelement (28) aufweist, an des
sen beiden Seiten die klappbaren Wandteile (25, 26) angelenkt sind.
25. Graphikwand nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß die
klappbaren Wandteile (25, 26) bzw. das mittlere Wandelement (28) und die
klappbaren Wandteile (25, 26) über Schwenkverbindungen (27) miteinander ver
bunden sind.
26. Graphikwand nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß an das
mittlere Wandelement (28) ein Klapptisch (17) anlenkbar ist.
27. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß
ein oder mehrere hochgezogene Leinwände (1) und ein oder mehrere Standein
richtungen (20) zu einer kombinierten Graphikwand verbunden sind.
28. Graphikwand nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leinwand (1) einen Grundkörper aufweist, auf dem ein Aufdruck aufbringbar
ist und daß auf die bedruckte Grundkörperseite eine durchsichtige Verbundfolie
aufgebracht ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107516 DE19707516A1 (de) | 1997-02-25 | 1997-02-25 | Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand |
| DE29705840U DE29705840U1 (de) | 1997-02-25 | 1997-02-25 | Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107516 DE19707516A1 (de) | 1997-02-25 | 1997-02-25 | Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19707516A1 true DE19707516A1 (de) | 1998-09-03 |
Family
ID=7821422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997107516 Withdrawn DE19707516A1 (de) | 1997-02-25 | 1997-02-25 | Graphikwand mit einer rollbaren Leinwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19707516A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29910881U1 (de) | 1999-06-10 | 1999-08-12 | Meyer, Marco Attilio, Gossau | Vorrichtung zum Aufspannen eines flächigen Gebildes |
| DE19928613A1 (de) * | 1999-06-22 | 2000-12-28 | Multifilm Sonnen Und Blendschu | Abschlußstab zur Aufnahme eines Randbereiches eines Behangs zum zumindest teilweisen Abdecken einer Öffnung |
| EP1684114A4 (de) * | 2003-10-31 | 2008-12-17 | Izumi Cosmo Co Ltd | Tragbare bildschirmeinrichtung |
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1997
- 1997-02-25 DE DE1997107516 patent/DE19707516A1/de not_active Withdrawn
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