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DE29907765U1 - Koffer - Google Patents

Koffer

Info

Publication number
DE29907765U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
case
suitcase
transport wheels
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29907765U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIER URSULA
Original Assignee
FRIER URSULA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIER URSULA filed Critical FRIER URSULA
Priority to DE29907765U priority Critical patent/DE29907765U1/de
Publication of DE29907765U1 publication Critical patent/DE29907765U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/14Rigid or semi-rigid luggage with built-in rolling means

Landscapes

  • Massaging Devices (AREA)

Description

Koffer
Die Erfindung betrifft einen Koffer, insbesondere einen Koffer, der zum leichteren Transport mit Rollen oder Rädern ausgestattet ist.
Koffer und Reisetaschen werden oftmals mit Rollen versehen, so daß sie zum Transportieren nicht mehr angehoben werden müssen, sondern gezogen werden können, was die Handhabung, insbesondere schwerbeladener Koffer, erheblich vereinfacht. Diese bekannten Koffer haben jedoch Nachteile. Häufig sind zwei Rollen an einer querlaufenden Unterkante des Koffers angeordnet, so daß dieser an einem Ende angehoben werden muß, um ihn rollend zu bewegen. Diese Lagerung auf nur zwei Rollen ist sehr instabil; der Koffer schaukelt sich, bedingt durch den Gang des Benutzers, auf und kann umkippen, was für den Benutzer und andere Personen, beispielsweise auf einem Flughafen äußerst störend ist. Das instabile Fahrverhalten dieser Koffer wird noch dadurch verschlimmert, daß meist an der den zwei Rollen
Telefon: (02 21) 9165 20 ■ Telefax: (02 21) 13 42 97 ■ Telefax: (G JSJl) (0221) 91 20301 ■ eMail: mail@dompatent.de
gegenüberliegenden Kante ein ausziehbarer Griff vorhanden ist, um zu vermeiden, daß der Benutzer sich übermäßig beugen muß, während er den Koffer hinter sich herzieht. Führt der Benutzer den Koffer an einer dieser Halteleinen oder Haltegriffe, hat er noch weniger Kontrolle über seinen Koffer, da sich die Instabilität dieses Haltegriffes mit der der schlechten Lagerung des Koffers addiert. Ein derartig gezogener Koffer fällt sehr leicht um, beispielsweise bei Bodenunebenheiten..
Es sind auch Koffer bekannt, welche vier Rollen aufweisen, die an der dem üblichen Koffergriff gegenüberliegenden Seite angeordnet sind. Dieser Koffer läuft prinzipiell stabiler, wobei dieser Nachteil jedoch dadurch verlorengeht, daß ein sehr langer Handgriff oder eine lange, ausziehbare Halteleine vorgesehen sein muß, da ein auf seiner Längsseite rollender Koffer sehr niedrig ist. Bedingt durch diesen langen Handgriff neigen derartige Koffer zu starken Schlingerbewegungen und können leicht umfallen. Dies ist für den Benutzer und für die übrigen üblicherweise unter Zeitdruck stehenden Reisenden ein enormes Ärgernis. Diese Nachteile führen dazu, daß 'der eigentliche Vorteil dieser mit Rollen versehenen Koffer, nämlich, daß für einen schweren Koffer kein Gepäckwagen benötigt wird, verlorengeht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit Rädern versehenen Koffer zu schaffen, der sich einfach und sicher führen läßt, ohne dabei umzufallen.
Diese Aufgabe wird erf indungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß der Erfindung sind an dem Koffer mindestens vier Transporträder an einer Stirnseite des Koffers angeordnet, so daß
dieser bei rollender Fortbewegung aufrecht steht. Ein Handgriff ist an der den Rollen gegenüberliegenden Stirnseite ausgebildet. Dieser Handgriff braucht nur relativ kurz zu sein, da der Koffer während des Rollens aufrecht steht. Da der Koffer an mindestens vier Punkten auf dem Boden abgestützt ist und der Handgriff nur eine sehr kurze Strecke zwischen Koffer und Benutzer überbrücken muß, hat der Benutzer eine sehr gute Kontrolle über den Koffer, so daß Schlingerbewegungen oder ein Umfallen ausgeschlossen sind. Bei der rollenden Fortbewegung muß der Koffer nicht hinterhergezogen werden, vielmehr kann er seitlich bequem mitgeführt werden. Dies hat die weiteren Vorteile, daß der Koffer stets im Blickfeld ist und nicht von hinten in die Füße des Benutzers fahren kann.
Vorzugsweise sind die Transporträder von (insbesondere U-förmigen) Schienen getragen, wobei zwei parallele Schienen mit jeweils mindestens zwei Transporträdern vorgesehen sind. Mit den Schienen können mehrere Transporträder, vorzugsweise drei oder vier je Schiene, einfach an dem Koffer befestigt werden. U-förmig e Schienen haben darüber hinaus den Vorteil, daß sie den Rollen in Richtung des Koffers eine feste Abschirmung bieten, so daß auch bei schwer oder ungüstig beladenem Koffer ein freies Laufen der Transporträder garantiert ist, da verhindert wird, daß eine Wand des Koffers bremsend auf die Transporträder drückt.
In einer besonderen Ausführung der Erfindung sind die Schienen und damit auch die Transporträder mindestens zur Hälfte in den Koffer eingelassen, so daß möglichst wenig von den Transporträdern aus der Stirnseite des Koffers hervorsteht. Dies verbessert die Handhabung des Koffers, wenn er nicht rollend fortbewegt wird, wie beispielsweise beim Verstauen in dem Kofferraum eines Autos.
Die Transporträder können mit Kugellagern leichtlaufend gelagert sein, so daß der Koffer ohne großen Kraftaufwand mitgeführt werden kann. Als Transporträder könnten beispielsweise die Laufräder von sogenannten Iniineskatern verwendet werden.
Vorzugsweise ist der Handgriff zwischen einer Ruheposition und einer Benutzungsposition schwenkbar, so daß der Handgriff in der Ruheposition, d.h. wenn er nicht benutzt wird, eng am Koffer anliegen kann und nicht störend absteht. Wird der Koffer rollend fortbewegt, kann der Handgriff ausgeschwenkt oder ausgeklappt werden, so daß der Koffer an dem Handgriff geführt werden kann.
Der Handgriff kann in der Ruheposition und/oder der Benutzungsposition rastbar oder arretierbar sein. So ist sichergestellt, daß der Handgriff in der Ruheposition verbleibt und nicht störend, z.B. während des Verstauens des Koffers, ausklappt. Desweiteren kann der Handgriff in der Benutzungsposition gehalten werden, so daß der Handgriff auch nach Loslassen des Handgriffes sofort wieder ergriffen werden kann.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Koffer in abgestelltem Zustand, und
Fig. 2 den Koffer in rollendem Zustand.
Ein Koffer 1 hat ein rechteckiges Gehäuse 2 mit einem Bodenteil 3 und einem Deckelteil 4. An einer Längsseite des Bodenteiles 3
ist ein Traggriff 5 angebracht, um den geschlossenen Koffer 1 tragen zu können.
An einer ersten Stirnseite 6 des Koffers 1 sind zwei längliche Schienen 7 und 8 angeordnet. Die Schienen 7,8 verlaufen längs der ersten Stirnseite 6, wobei die Schiene 7 in dem Bodenteil 3 angeordnet ist und die Schiene 8 in dem Deckelteil 4 befestigt ist. Die Schienen 7,8 bestehen aus einem festen Material wie Metall oder Kunststoffen, beispielsweise Carbon. Die Schienen 7,8 haben ein U-förmiges Profil und sind zusätzlich an ihren Stirnseiten abgeschlossen; sie haben also lediglich eine offene Seite. Diese offene Seite ist derart ausgerichtet, daß sie von außen her zugänglich ist. Die Schienen 7,8 sind in der ersten Stirnseite 6 derart angeordnet, daß sie bündig mit dieser abschließen. In der Darstellung von Figur 1 sind die Schienen 7,8 nahe nebeneinander angeordnet. Sie können jedoch auch so angeordnet sein, daß sie an den Außenkanten der ersten Stirnseite 6 verlaufen.
In jeder der Schienen 7,8 sind vier Transporträder 9 fest angeordnet. Die Transporträder 9 haben eine Lauffläche aus einer Gummimischung und sind mit einem Kugellager gelagert. Jedes Transportrad 9 ist von einer Achse 10 (Figur 2) gehalten, welche sich zwischen den beiden Schenkeln 11 der U-förmigen Schiene 7 bzw. 8 erstreckt. Die Achsen 10 sind in einer derartigen Höhe auf der Schenkelfläche 11 angeordnet, daß die Transporträder 9 nur zu etwa einem Drittel ihres Umfangs aus der ersten Stirnseite 6 herausstehen. Die vier Transporträder 9 einer Schiene 7 bzw. 8 sind in Bewegungsrichtung des Koffers 1 hintereinander angeordnet. Die Längsrichtung einer Schiene 7,8 gibt somit die Bewegungsrichtung des Koffers 1 vor.
An einer der ersten Stirnseite 6 gegenüberliegenden zweiten Stirnseite 12 ist ein Handgriff 13 angebracht. Der Handgriff 13 ist zwischen einer Ruheposition und einer Benutzungsposition schwenkbar. In Figur 1 ist der Koffer 1 flach stehend gezeigt. In dieser Position würde er mit dem Tragegriff 5 getragen werden, während der Handgriff 13 sich in der Ruheposition befindet. Zur besseren Illustration ist der Handgriff 13 allerdings in der Benutzungsposition dargestellt.
Anhand von Figur 2 wird nun das rollende Fortbewegen des Koffers 1 erläutert. In Figur 2 ist der Koffer 1 aufrecht gestellt gezeigt. Er steht auf den acht Transporträdern 9 und kann aufgrund der Kugellagerung sehr leichtgängig rollend fortbewegt werden. Während der rollenden Bewegung des Koffers 1 wird dieser von dem Benutzer an dem Handgriff 13 gehalten. Bedingt durch das aufrechte Stehen des Koffers 1 befindet sich der Handgriff 13 in einer angenehmen Höhe. Ist der Koffer 1 relativ klein oder der Benutzer relativ groß, kann auch ein Handgriff vorgesehen sein, der teleskopartig ausziehbar ist.
Da die Transporträder 9 und der Handgriff 13 an den Stirnseiten 6 und 12 des Koffers 1 angeordnet sind, wird das stabile Gehäuse 2 des Koffers 1 genutzt, um die komplette Verbindung zwischen den Transporträdern 9 und der Hand des Benutzers herzustellen; eine Halteleine oder instabile lange Handgriffe wie bei üblichen Koffern werden nicht benötigt. Daher kann insbesondere in Verbindung mit den in Schienen angeordneten leichtlaufenden Transporträdern eine sichere rollende Fortbewegung des Koffers 1 erzielt werden.

Claims (7)

ANSPRUCHE
1. Koffer mit mindestens vier an einer ersten Stirnseite (6) angeordneten Transporträdern (9) und einem an einer der ersten Stirnseite (6) gegenüberliegenden zweiten Stirnseite
(12) angeordneten Handgriff (13).
2. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporträder (9) von Schienen (7,8) getragen sind, wobei zwei parallele Schienen (7,8) mit jeweils mindestens zwei Transporträdern (9) vorgesehen sind.
3. Koffer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (7,8) U-förmig ist.
4. Koffer nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Schiene (7,8) mindestens drei, vorzugsweise vier Transporträder (9) gelagert sind.
5. Koffer nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (7,8) mindestens zur Hälfte in den Koffer (1) eingelassen sind.
6. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporträder (9) mit Kugellagern leichtlaufend gelagert sind.
7. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (13) zwischen einer Ruheposition und einer Benutzungsposition schwenkbar ist.
Koffer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (13) in mindestens einer der Positionen rastbar oder arretierbar ist.
DE29907765U 1999-05-03 1999-05-03 Koffer Expired - Lifetime DE29907765U1 (de)

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DE (1) DE29907765U1 (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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