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DE29819687U1 - Ortsveränderliche Leiteinrichtung - Google Patents

Ortsveränderliche Leiteinrichtung

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DE29819687U1
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DE
Germany
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guide device
standing
connecting device
joint
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DE29819687U
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OUTIMEX BAUTECHNIK GmbH
Original Assignee
OUTIMEX BAUTECHNIK GmbH
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Publication date
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/08Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of walls or wall-like elements ; Cable-linked blocks
    • E01F15/088Details of element connection
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01F15/08Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of walls or wall-like elements ; Cable-linked blocks
    • E01F15/081Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of walls or wall-like elements ; Cable-linked blocks characterised by the use of a specific material
    • E01F15/086Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of walls or wall-like elements ; Cable-linked blocks characterised by the use of a specific material using plastic, rubber or synthetic materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

Bautechnik GmbH
Landshuter Straße 1
10779 Berlin
OUT102
Ortsveränderliche Leiteinrichtung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine ortsveränderliche Leiteinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einer Verbindungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
Zu einem Band beliebiger Länge zusammenbaubare Leiteinrichtungen zur Realisierung einer zeitlich begrenzten Fahrbahnbegrenzung sind allgemein bekannt. Hierzu werden ortsveränderlichen Standelemente und an diesen anbringbare Schutzplanken, insbesondere standardgemäße Leitplanken verwendet.
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Mit derartigen Leiteinrichtungen läßt sich z.B. auf Autobahnen schnell und universell eine zeitlich begrenzte Fahrbahnbegrenzung auf- und wieder abbauen. Die einzelnen Standelemente stehen dabei lose, d.h. ohne gesonderte Fixierung auf dem Untergrund. Die Leitplanken sind überlappend an den beabstandeten Standelementen befestigt, so daß sich ein Band beliebiger Länge zusammenbauen läßt.
Im Fall eines Verkehrsunfalls, bei dem ein Fahrzeug seitlich in die Leiteinrichtung fährt, kann diese in seitlicher Richtung durch die Verschiebbarkeit der Standelemente auf dem Untergrund im gewissen Rahmen nachgeben und den Aufprall abfedern. Alle Bereiche der Leiteinrichtung bleiben dabei miteinander verbunden. Das Band an sich bleibt erhalten und leitet den Wagen in der Regel zurück auf die Spur.
Es kann jedoch bei allen bekannten Leiteinrichtungen in seltenen Fällen, z.B. bei ungünstiger seitlicher Krafteinwirkung bei einem Unfall, zu einem Umkippen eines Teilbereichs der Leiteinrichtung kommen. Dieses hat einen Dominoeffekt zur Folge. Nach dem Umkippen der Leiteinrichtung an einem Punkt werden durch die umfallenden Teilbereiche auch die damit verbundenen benachbarten Teilbereiche mit umgeworfen, die wiederum die ihnen benachbarten Teilbereiche umwerfen usw. Das Umfallen pflanzt sich auf diese Weise beidseitig vom ursprünglichen Ausgangspunkt immer weiter fort. Zum Teil können noch Kilometer vom eigentlichen Unfallort entfernt weitere schwere Unfälle durch das sich fortpflanzende Umfallen der Leiteinrichtung entstehen.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die bekannten Leiteinrichtungen derart weiterzuentwickeln, daß sich ein aus einer ungünstigen Krafteinleitung resultierendes Umkippen der Leiteinrichtung nur in einem örtlich festlegbaren Bereich fortpflanzt.
Diese Aufgabe wird von einer Leiteinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und von einer Verbindungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst. Vorteilhafte und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß ist die ortsveränderliche, zu einem Band beliebiger Länge zusammenbaubare Leiteinrichtung in Längsrichtung in mehrere Abschnitte unterteilt und weist dabei Verbindungsvorrichtungen auf, die jeweils zwei Abschnitte der Leiteinrichtung gelenkig miteinander verbinden. Je nach Länge der Leiteinrichtung und Anzahl der miteinander zu verbindenden Abschnitte können dabei unterschiedlich viele Verbindungsvorrichtungen vorgesehen sein.
Bei einem Kippen eines Abschnitts der Leiteinrichtung entkoppeln die Verbindungsvorrichtungen die Kippbewegung des auf der einen Seite der Verbindungsvorrichtung liegenden Abschnitts von dem auf der gegenüberliegenden Seite der Verbindungsvorrichtung liegenden Abschnitt der Leiteinrichtung, so die Kippbewegung nicht auf den angrenzenden Abschnitt übertragen wird. Auf diese Weise wird ein kontrollierbares, örtlich begrenztes Umkippen der Leiteinrichtung ermöglicht. Bei einem seitlichen, zu einem Umkippen führenden Aufprall pflanzt sich das Umkippen in beide Richtungen jeweils nur bis zur nächsten Verbindungsvorrichtung fort.
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Im Gegensatz von z.B. einzelnen, separaten und nicht miteinander verbundenen Abschnitten bleiben bei der erfindungsgemäßen Lösung jedoch die Vorteile erhalten, die sich durch den bandartigen Aufbau ergeben. Dazu ist die Verbindungsvorrichtung vorzugsweise so ausgeführt, daß die durch die Verbindungsvorrichtung miteinander verbundenen Abschnitte der Leiteinrichtung bei einer in Längsrichtung auftretenden Krafteinwirkung, insbesondere bei Zugkräften auch weiterhin wie ein Band zusammengehalten werden.
Vorzugsweise ist als Verbindungsvorrichtung ein Drehgelenk mit einer in Längsrichtung der Leiteinrichtung verlaufenden Drehachse vorgesehen, wobei dieses insbesondere zwei gegenüberliegende, ansonsten nicht miteinander verbundene Standelemente gelenkig miteinander verbindet.
In einer Ausfuhrungsform weist die Verbindungsvorrichtung eine Gelenkachse auf, die durch zwei miteinander fluchtenden Buchsen und/oder Ausnehmungen gesteckt wird, die jeweils in und/oder an den an den gegenüberliegenden Standelementen angebracht sind.
In einer weiterführenden Ausführungsform weist die Verbindungsvorrichtung zwei, jeweils an den gegenüberliegenden Standelementen befestigbare, jeweils mit einer Buchse versehene Seitenelemente und eine die fluchtenden Buchsen der Seitenelemente durchgreifende Gelenkachse auf. Dabei ist die Gelenkachse vorzugsweise auf der einen Seite durch einen Bund und auf der anderen Seite durch einen Sicherungsbolzen gegen ein axiales Herausziehen aus den Buchsen der
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Seitenelemente gesichert. Auf diese Weise ist ein schnelles Zusammenfügen der einzelnen Abschnitte und ein schneller Aufbau der Leiteinrichtung gegeben.
Die Seitenelemente können dabei z.B. nicht lösbar, insbesondere einstückig mit den jeweiligen Standelementen verbunden werden oder wie in einer bevorzugten Ausführung lösbar mit den jeweiligen Standelementen verbunden werden. Vorzugsweise weisen die Standelemente dazu an ihren einander zugewandten Seiten Ausnehmungen auf, in die Seltenelemente formschlüssig eingreifen und in denen sie z.B. mittels entsprechender Sicherungsbolzen lösbar zu fixieren sind.
In einer vorteilhaften Ausführungsform verläuft die Oberseite und/oder Unterseite der Seitenelemente ausgehend vom Standelement in Richtung des jeweils gegenüberliegenden Seitenelements schräg in Richtung der Drehachse, so daß nach dem Umkippen eines Abschnitts von der abgeschrägten Begrenzung eine ableitende Wirkung ausgeht. Ein auf die Oberseite bzw. Unterseite zukommendes Fahrzeug trifft nicht mehr frontal im rechten Winkel auf das Seitenelement, sondern im schrägen Winkel und wird dadurch vom umgekippten Abschnitt weggeleitet.
Die Erfindung stellt des weiteren eine Verbindungsvorrichtung zur Verbindung zweier Standelemente einer Leiteinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 12 zur Verfügung. Erfindungsgemäß sind Verbindungsmittel vorgesehen, die zwei mit der Verbindungsvorrichtung verbundene Standelemente drehbar verbinden, so daß bei einem Kippen eines Standelementes die Kippbewegung nicht auf das andere Standelement übertragen wird. Es findet eine Entkopplung statt.
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Weitere Vorteile ergeben sich aus den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 Eine erfindungsgemaße Leiteinrichtung in einer Seitenansicht,
Fig. 2 die Leiteinrichtung aus Figur 1 in einer Draufsicht,
Fig. 3 einen Teil der Figur 1 in einer vergrößerten Darstellung,
Fig. 4 der in Figur 3 dargestellte Teil im zusammengebauten Zustand in einer seitlichen Schnittdarstellung entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Figur 5
Fig. 5 der in Figur 4 dargestellte Teil in einer Draufsicht
Fig. 6 der in den Figur 4 und 5 dargestellte Teil einer Leiteinrichtung in einem Querschnitt entlang der Schnittlinie VI-VI in den Figuren 4 und 5
Fig. 7 eine detaillierte Darstellung der mit VII bezeichneten Einzelheit aus Figur 6
Fig. 8 eine detaillierte Darstellung der mit VIII bezeichneten Einzelheit aus Figur 4
Fig. 9 eine detaillierte Darstellung der mit IX bezeichneten Einzelheit aus Figur 4
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Fig.10 eine detaillierte Darstellung der mit X bezeichneten Einzelheit aus Figur 4
In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Leiteinrichtung in einer Seitenansicht dargestellt. Dabei sind drei baugleiche, aufeinanderfolgende Abschnitte la, Ib, lc der Leiteinrichtung zumindest teilweise aufgeführt. Der mittlere Abschnitt Ib der Leiteinrichtung, der aus Platzgründen mehrmals unterbrochen dargestellt ist, ist bereits über eine gelenkige Verbindungsvorrichtung 2 mit dem rechten Abschnitt Ic der Leiteinrichtung verbunden, während der Abschnitt Ib mit dem linken Abschnitt la noch nicht verbunden ist. Figur 2 zeigt einen Teil von Figur 1 in einer Draufsicht, entsprechend der in Figur 1 angegebenen Sichtweise.
Jeder Abschnitt la, Ib, lc der Leiteinrichtung weist jeweils zwei äußere Standelemente 3a, 3b, 3c, mehrere innere Standelemente 4 (von denen aus Platzgründen nur eines dargestellt ist) und mehrere standelementartige Mittelsteher 5 auf. An den dem abzusperrenden Bereich zugewandten Seitenflächen der Standelemente 3a, 3b, 3c, 4 und der Mittelsteher 5 sind beidseitig mehrere Leitplanken 6 befestigt. Die inneren und die äußeren Standelemente 3, 4 weisen dazu Aufnahmeelemente 7, 8 auf, die in ihrer Form dem Profil der Leitplanke 6 angepaßt sind.
An den Aufnahmeelementen 8 der inneren Standelemente 4 werden aufeinanderfolgende Leitplanken überlappend befestigt, so daß ein Abschnitt la, Ib, lc der Leiteinrichtung die Länge von mehreren Leitplanken 6 aufweisen kann. Die
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Länge eines Abschnitts la, Ib, Ic ist somit je nach gewählter Anzahl der zwischen zwei äußeren Standelementen 3a, 3b, 3c angeordneten inneren Standelemente 4 variabel.
An den sich gegenüberliegenden Stirnseiten 30 der äußeren Standelemente 3a, 3b, 3c ist jeweils ein Seitenelement 9a, 9b, 9c befestigbar, wobei die einander gegenüberliegenden Seitenelemente 9a, 9b, 9c mittels einer Gelenkachse 10 gelenkig verbunden werden.
Figur 3 stellt einen vergrößerten Teilbereich von Figur 1 dar. An den zwei sich gegenüberstehenden äußeren Standelementen 3a, 3b, an deren Aufnahmeelemente 7 jeweils Schutzplanken bzw. Leitplanken 6 befestigt sind, ist an deren sich gegenüberliegenden Stirnseiten 30 jeweils ein Seitenelement 9a, 9b befestigbar. Die beiden gegenüberliegenden Seitenelemente 9a, 9b sind im dargestellten Ausführungsbeispiel baugleich und nur spiegelverkehrt zueinander angeordnet. An dem in Figur 3 links dargestellten äußeren Standelement 3a ist das diesem zugeordnete Seitenelement 9a bereits fertig montiert, während an dem in Figur 3 rechts dargestellten äußeren Standelement 3b das diesem zugeordnete Seitenelement 9b noch nicht montiert ist.
Figur 4 zeigt in einem Schnitt die in Figur 3 dargestellte Verbindungsvorrichtung 2 und die beiden gegenüberliegenden äußeren Standelemente 3a, 3b im zusammengebauten Zustand. Der Schnitt ist mittig ausgeführt und in Figur 5, einer Draufsicht von Figur 4 durch Pfeile und die Linie IV-IV angedeutet. Die Sichtweise von Figur 5 ist in Figur 4 durch
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Pfeile mit der Bezeichnung V dargestellt. Auf die Darstellung der Leitplanken 6 wurde aus Übersichtsgründen in den Figuren 4 und 5 verzichtet.
Zur Montage des Seitenelements 9b an dem äußeren Standelement 3b weist das Seitenelement 9b im dargestellten Ausführungsbeispiel an seiner dem Standelement 3b zugewandten Rückseite 91 zwei rohrförmige Ansätze 12 und 13 auf, die in entsprechende Ausnehmungen 14, 15 in der Stirnseite 3 0 des Standelements 3b greifen. Der obere rohrförmige Ansatz 12 wird dabei gegen ein Herausziehen aus der ihm zugeordneten Ausnehmung 14 mittels eines Sicherungsbolzens 16 gesichert. Gleiches gilt auch für das links dargestellte Seitenelement 9a und das zugehörige Standelement 3a.
Beide Seitenelemente 9a, 9b weisen jeweils eine Gelenkbuchse 11a, 11b auf, die der anderen Gelenkbuchse 11a, 11b fluchtend gegenüberliegt. Die Gelenkbuchsen 11a, 11b gehen an der Rückseite 91 des jeweiligen Seitenelements 9a, 9b in einen unteren rohrförmigen Ansatz 13 über, der in die untere Ausnehmung 15 an der Stirnseite 3 0 des Standelements 3a, 3b gesteckt wird. An den einander zugewandten Vorderseiten 9 2 der Seitenelemente 9a, 9b gehen die Gelenkbuchsen 11a, 11b ebenfalls in einen minimal über die Vorderseite 92 des Seitenelements 9a, 9b hinausragende Ansatz 95 über.
Unterhalb der Seitenelemente ist die Gelenkachse 10 dargestellt, die die beiden Gelenkbuchsen 11a, 11b und damit auch die beiden äußeren Seitenelemente 3a, 3b im zusammengebauten Zustand durchgreift, und über die die beiden äußeren Standelemente 3a, 3b zusammen mit deren Seitenelemente 9a, 9b gelenkig miteinander verbunden werden. Die Mittelachse
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17 der Gelenkachse 10 ist im zusammengebauten Zustand deckungsgleich mit der Drehachse 18 der gesamten Verbindungsvorrichtung 2.
Die Gelenkachse 10 wird im zusammengebauten Zustand auf der einen Seite durch einen Bund 19 und auf der anderen Seite durch einen Sicherungsbolzen 2 0 in Verbindung mit einem Sicherungsring 21 gegen ein axiales Herausziehen aus den Gelenkbuchsen 11a, 11b der Seitenelemente 9a, 9b bzw. gegen ein axiales Herausziehen aus den unteren Ausnehmungen 15 der Standelemente 3a, 3b gesichert (vgl. Figur 3).
Weiterhin ist zu erkennen, daß die Oberseiten 93 der beiden Seitenelemente 9a, 9b, ausgehend vom jeweiligen Standelement 3a, 3b in Richtung des jeweils gegenüberliegenden Seitenelements 9a, 9b schräg nach unten verlaufen. Dadurch werden nach dem Umkippen eines Abschnitts la, Ib, Ic die auf die Oberseite 93 der Seitenelemente 9a, 9b, 9c zukommenden Fahrzeuge vom jeweils umgekippten Abschnitt la, Ib, Ic weggeleitet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind auch die Unterseiten 94 der Seitenelemente 9a, 9b in Richtung des jeweils gegenüberliegenden Seitenelements 9a, 9b nach oben abgeschrägt.
Figur 4 und 5 zeigen, daß sich die beiden gegenüberliegenden Seitenelemente 9a, 9b nach dem Zusammenbau nur an den minimal über die jeweilige Vorderseite 92 hinausragenden Ansätzen 95 berühren. Auf diese Weise ergibt sich zwischen den einander zugewandten Vorderseiten 92 der Seitenelemente 9a, 9b ein kleiner Spalt 96. Die geringe kreisringförmige
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Berührungsfläche zwischen den Seitenelementen 9a, 9b gewährleistet wegen der geringeren Reibfläche eine bessere Gelenkbeweglichkeit.
Figur 6 zeigt das äußere Standelement 3b in einem Querschnitt entlang der Schnittlinie VI-VI in den Figuren 4 und 5. Dabei ist die Sichtweise entsprechend den in den Figuren 4 und 5 eingezeichneten Pfeilen. Man erkennt die beiden Sicherungsbolzen 16 und 20, mit denen das vom Standelement 3b verdeckte Seitenelement 9b bzw. die Gelenkachse 10 fixiert sind. Ebenso sind die in ihrer Form der Form der Leitplanken 6 angepaßten Aufnahmeelemente 7 zu erkennen.
Figur 7 zeigt die in Figur 6 mit VII bezeichnete Einzelheit im Detail. Dabei ist zu erkennen, daß der Sicherungsbolzen 20 mittels Splinte 22 gesichert ist. Ebenso ist zu erkennen, daß die Gelenkachse 10 innerhalb der zu dem unteren rohrförmigen Ansatz 13 auslaufenden Gelenkbuchse 11 gelagert ist, wobei der untere rohrförmige Ansatz 13 selbst wiederum in der unteren Ausnehmung 15 des Standelements gelagert ist.
In Figur 10 wird die in Figur 4 mit X bezeichnete Einzelheit darstellt. Diese Einzelheit stellt die in Figur 7 dargestellte Einzelheit von der Seite und im Schnitt dar. Zusätzlich zu Figur 7 ist in Figur 10 noch der Sicherungsring 21 zu erkennen, der den verbleibenden Ringspalt der von der Gelenkachse 10 und dem unteren rohrförmigen Ansatz 13 des Seitenelements 9b durchgriffene untere Ausnehmung 15 des Standelements 3b abdeckt. Über die axiale Breite des Sicherungsrings 21 ist das axiale Spiel der Gelenkverbindung einstellbar.
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Um die Gelenkachse 10 schneller und einfacher durch die Ausnehmungen 15 und die Gelenkbuchsen 11 zu schieben, ist sie 10, wie in Fig 10 zu erkennen an ihrem einen Ende 100 konisch ausgeführt.
Auf der anderen Seite weist die Gelenkachse 10 einen fest mit der Gelenkachse 10 verbundenen Bund 19 auf. In Figur 8, die eine vergrößerte Darstellung der in Figur 4 mit VIII bezeichneten Einzelheit darstellt, ist zu erkennen wie der Bund 19 verhindert, das die durch die Gelenkbuchse 11a des Seitenelements 9a gesteckte Gelenkachse 10 aus der unteren Ausnehmung 15 des . Standelements 9a herausgezogen werden kann.
Die so gegen ein axiales Herausziehen gesicherte Gelenkachse 10 gewährleistet zwischen den Sie verbindenden Abschnitten la, Ib, Ic einerseits die Übertragung von in Längsrichtung der Leiteinrichtung wirkenden Kräften, insbesondere von Zugkräften und andererseits die Entkopplung einer Kippbewegung.
Beim Kippen z.B. des mittleren Abschnitts Ib (Fig. 1) können dessen äußere Standelemente 3b und die an diesem befestigten Seitenelemente 9b gegenüber den jeweils gegenüberliegenden äußere Standelemente 3a bzw. 3c und gegenüber den an diesem befestigten Seitenelemente 9a bzw. 9c um die jeweiligen Gelenkachsen 10 verschwenkt werden. Die Kippbewegung des mittleren Abschnitts Ib wird somit nicht auf die links und rechts davon liegenden Abschnitte la und Ic
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übertragen. Trotzdem bleiben aber die Abschnitte la, Ib, Ic auch weiterhin über die Gelenkachsen 10 miteinander verbunden.
In Figur 9, in welcher die in Figur 4 mit IX bezeichnete Einzelheit im Detail dargestellt ist, wird die lösbare Befestigung des Seitenelements 9b am äußeren Standelement 3b verdeutlicht. Mittels eines durch Splinte 22 gesicherten Sicherungsbolzens 16 wird verhindert, daß der obere rohrförmige Ansatz 12 des Seitenelements 9b aus der oberen Ausnehmung 14 des Standelements 3b gezogen werden kann.
Dadurch, daß das Seitenelement 9b mittels zweier rohrförmiger Ansätze 12, 13 in zwei Ausnehmungen 13, 14 des äußeren Standelements 3b formschlüssig eingreift, kann es nicht gegenüber diesem 3b verschwenkt werden. Das so fixierte Seitenelement 9b muß bei einem Kippen des Abschnittes Ib die Kippbewegung mitmachen und kann durch seine angeschrägte Oberkante 93 zu einem Ableiten des Verkehrs beitragen.
Es sind aber auch Verbindungsvorrichtungen denkbar, die keine separaten Seitenelemente 9a, 9b, 9c aufweisen. Eine derartige Verbindungsvorrichtung kann beispielsweise nur durch eine die gegenüberliegenden Standelemente gelenkig miteinander verbindende und u.U. gegen ein axiale Herausziehen gesicherte Gelenkachse gebildet werden.
OUT102 Seite
Bezugszeichenliste
la, Ib, lc Abschnitt einer Leiteinrichtung
2 Verbindungsvorrichtung
3a, 3b, 3c äußeres Standelement
3 0 Stirnseite des äußeren Standelements
4 inneres Standelement
5 Standelementartiger Mittelsteher
6 Leitplanke
7 Aufnahmeelement
8 Aufnahmeelement
9a, 9b, 9c Seitenelement
91 Rückseite des Seitenelements
92 Vorderseite des Seitenelements
93 Oberseite des Seitenelements
94 Unterseite des Seitenelements
95 rohrförmiger Ansatz an der Vorderseite
10 Gelenkachse 11a, 11b, lic Gelenkbuchse
12 oberer rohrförmiger Ansatz
13 unterer rohrförmiger Ansatz
14 obere Ausnehmung
15 untere Ausnehmung
16 Sicherungsbolzen
17 Mittelachse der Gelenkachse
18 Drehachse
19 Bund
20 Sicherungsbolzen
21 Sicherungsring
22 Splint

Claims (1)

  1. OUT102 Seite 15
    Ansprüche
    1. Ortsveränderliche, zu einem Band beliebiger Länge zusammenbaubare Leiteinrichtung, insbesondere zur Realisierung einer zeitlich begrenzten Fahrbahnbegrenzung, bestehend aus Standelementen und an diesen anbringbaren Schutzplanken,
    gekennzeichnet durch
    ein oder mehrere Verbindungsvorrichtungen (2), die jeweils zwei Abschnitte (la, Ib, Ic) der Leiteinrichtung gelenkig miteinander verbinden und dabei eine Entkopplung der miteinander verbundenen Abschnitte (la, Ib, Ic) bewirken derart, daß bei einem Kippen eines Abschnitts (la, Ib, Ic) die Kippbewegung nicht auf den angrenzenden Abschnitt übertragen wird.
    2. Leiteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsvorrichtung (2) ein Drehgelenk mit einer in Längsrichtung der Leiteinrichtung verlaufenden Drehachse (18) vorgesehen ist.
    3. Leiteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (2) die durch sie verbundenen Abschnitte (la, Ib, Ic) der Leiteinrichtung gegenüber einer in Längsrichtung der Leiteinrichtung wirkenden Kraft, insbesondere gegenüber einer Zugkraft, zusammenhält.
    OUT102 Seite 16
    4. Leiteinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (2) zwei benachbarte äußere Standelemente (3a, 3b, 3c) jeweils eines Abschnitts (la, Ib, lc) gelenkig miteinander verbindet.
    Leiteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (2) eine Gelenkachse (10) aufweist, die zwei miteinander fluchtende Gelenkbuchsen (11a, 11b, lic) und/oder Ausnehmungen (15) durchgreift, welche jeweils in und/oder an den gegenüberliegenden Standelementen (3a, 3b, 3c) angebracht sind.
    6. Leiteinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (2) jeweils an den gegenüberliegenden Standelementen (3a, 3b, 3c) befestigbare Seitenelemente (9a, 9b, 9c) aufweist.
    Leiteinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (10) auf der einen Seite durch einen Bund (19) und auf der anderen Seite durch einen Sicherungsbolzen (20) gegen ein axiale Herausziehen aus den Gelenkbuchsen (11a, 11b, lic) gesichert ist.
    OUT102 Seite 17
    8. Leiteinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenelemente (9a, 9b, 9c) lösbar mit den jeweiligen Standelementen (3a, 3b, 3c) verbindbar sind.
    9. Leiteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Standelemente (3a, 3b, 3c) an ihren einander zugewandten Stirnseiten (30) Ausnehmungen (14, 15) aufweisen, in die Seitenelemente (9a, 9b, 9c) formschlüssig eingreifen und in denen sie insbesondere mit Sicherungsbolzen (16) fixierbar sind.
    10. Leiteinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenelemente (9a, 9b, 9c) nicht lösbar, insbesondere einstückig mit den jeweiligen Standelementen (3a, 3b, 3c) verbunden sind.
    11. Leiteinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober- und/oder Unterseite (93, 94) der Seitenelemente (9a, 9b, 9c) ausgehend vom Standelement (3a, 3b, 3c) in Richtung des jeweils gegenüberliegenden Seitenelements (9a, 9b, 9c) schräg in Richtung der Drehachse (18) verläuft.
    OUT102 Seite 18
    12. Verbindungsvorrichtung (2) zur Verbindung zweier Standelemente (3a, 3b, 3c) einer Leiteinrichtung nach Anspruch 1,
    gekennzeichnet durch,
    Verbindungsmittel (10), die zwei mit der Verbindungsvorrichtung verbundene Standelemente (3a, 3b, 3c) drehbar verbinden, so daß bei einem Kippen eines Standelementes (3a, 3b, 3c) die Kippbewegung nicht auf das andere Standelement (3a, 3b, 3c) übertragbar ist.
    13. Verbindungsvorrichtung Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel ein Drehgelenk mit einer in Längsrichtung der Leiteinrichtung verlaufenden Drehachse (18) aufweisen, das von einer Gelenkachse (10) gebildet wird, die in und/oder an den gegenüberliegenden Standelementen (3a, 3b, 3c) befestigbar ist.
    14. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch jeweils an den gegenüberliegenden Standelementen (3a, 3b, 3c) und/oder den Verbindungsmitteln (10) befestigbare Seitenelemente (9a, 9b, 9c).
    15. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (10) mittels Gelenkbuchsen (Ha, Hb, lic) und/oder Ausneh-
    OUT102 Seite 19
    mungen (15) an den Stande lementen (3a, 3b, 3c) befestigbar ist.
    16. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (10) gegen ein axiales Herausziehen aus den Gelenkbuchsen (11a, 11b, lic) bzw. aus des Ausnehmungen (15) gesichert ist.
    17. Verbindungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenelemente (9a, 9b, 9c) lösbar mit den jeweiligen Standelementen (3a, 3b, 3c) verbindbar sind, wobei die Standelemente (3a, 3b, 3c) an ihren einander zugewandten Stirnseiten (3 0) Ausnehmungen (14, 15) aufweisen, in die Seitenelemente (9a, 9b, 9c) formschlüssig eingreifen und in denen sie mit Befestigungsmitteln, insbesondere mit Sicherungsbolzen (16) fixierbar sind.
    18. Verbindungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober- und/oder Unterseite (93, 94) der Seitenelemente (9a, 9b, 9c) angeschrägt ist.
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