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Die
Erfindung betrifft eine Adaptereinheit für eine Leiteinrichtung an Verkehrswegen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Leiteinrichtung
an Verkehrswegen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 16.
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Leiteinrichtungen
an Verkehrswegen werden als mobile Leiteinrichtungen insbesondere überall dort eingesetzt,
wo eine Leiteinrichtung nur für
einen begrenzten Zeitraum benötigt
wird. Dies ist beispielsweise im Bereich von Baustellen oder zur
Absicherung von Gefahrenstellen der Fall. Als stationäre Leiteinrichtungen werden
sie dort eingesetzt, wo eine Leiteinrichtung für einen längeren Zeitraum benötigt wird.
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Aus
dem Stand der Technik sind zahlreiche Systeme für mobile und stationäre Leiteinrichtungen
bekannt, bei denen einzelne Segmente einer Leiteinrichtung miteinander
fest verbunden werden. Dies hat den Vorteil, dass die Widerstandsfähigkeit
der Leiteinrichtung und damit ihre Funktion als leitendes Element
weitgehend verlässlich
gewährleistet
ist. Allerdings sind derartige Systeme relativ unflexibel an sich ändernde
Gegebenheiten anzupassen. So ist insbesondere das Bereitstellen
von Öffnungen,
durch die ein Kraftfahrzeug auf die andere Seite der Leiteinrichtung
gelangen kann, bei einer Leiteinrichtung des Standes der Technik
mit einem erheblichen Aufwand verbunden, da komplette Segmente,
welche in der Regel eine Länge
zwischen 4 und 12 m aufweisen, aus dem geschlossenen System der
Leiteinrichtung durch Herausheben entfernt werden müssen.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeit
zu schaffen, Öffnungen
in Leiteinrichtungen einfacher als bisher bereitstellen zu können.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Adaptereinheit mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
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Eine
solche Adaptereinheit für
eine Leiteinrichtung besteht aus einem ersten Adapterstück und einem zweiten
Adapterstück,
wobei das erste Adapterstück
und das zweite Adapterstück
mit jeweils einem Segment einer Leiteinrichtung verbunden werden
können,
jeweils mindestens eine Gelenkeinheit aufweisen und miteinander
verbunden sind, wobei aus der Gelenkeinheit des ersten Adapterstücks und
der Gelenkeinheit des zweiten Adapterstücks ein Gelenk gebildet wird.
Dabei ist die Adaptereinheit im Wesentlichen achsensymmetrisch zur
Drehachse des gebildeten Gelenks ausgebildet. Dadurch ist eine besonders
einfache Montage der Adaptereinheit an entsprechenden Elementen
einer Leiteinrichtung möglich.
Auch lassen sich auf diese Weise die Herstellungskosten für die Adapterstücke der
Adaptereinheit reduzieren, da zumindest einige der Elemente, die
die Adapterstücke
ausbilden, für
beide Adapterstücke
verwendet werden können.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Gelenkeinheit(en)
des ersten Adapterstücks
mit der bzw. den Gelenkeinheit(en) des zweiten Adapterstücks mittels
eines durch die jeweils mindestens eine Gelenkeinheit durchgreifenden
und entfernbaren Bolzens verbunden. In diesem Fall ist der Bolzen Teil
des gebildeten Gelenks. Ferner definiert er vorzugsweise die Drehachse
des Gelenks.
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Als
im Wesentlichen achsensymmetrische Ausbildung der Adaptereinheit
wird insbesondere eine baugleiche Ausführung der Adapterstücke mit
Ausnahme der Gelenkeinheit(en) verstanden. Das heißt, sofern
sich die Adaptereinheiten nur hinsichtlich der Anzahl und Anordnung
ihrer jeweiligen Gelenkeinheit(en) unterscheiden, sind sie dazu
geeignet, eine Adapetereinheit im Sinne der Erfindung zu bilden.
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Um
eine stabile Verbindung zwischen einem Element einer Leiteinrichtung
und den Adapterstücken zu
gewährleisten,
weist jedes Adapterstück
vorzugsweise mindestens ein Verbindungselement zur Verbindung mit
jeweils einem Segment einer Leiteinrichtung auf. Dieses Verbindungselement
ist dabei vorzugsweise in gleicher Art und Weise gestaltet wie ein
entsprechendes Verbindungselement, das zur Verbindung zwischen einzelnen
Segmenten einer Leiteinrichtung dient.
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Um
eine möglichst
schnelle und einfache Verbindung zwischen dem Adapterelement bzw.
den Adapterstücken
und den entsprechenden Segmenten der Leiteinrichtung zu gewährleisten,
ist das Verbindungselement vorzugsweise als Schnellverschluss ausgebildet.
Als Schnellverschluss wird dabei ein solcher Verschluss verstanden,
der ein schnelles Herstellen und Lösen einer entsprechenden Verbindung
ermöglicht. Dies
ist beispielsweise durch einen Steckvorgang realisierbar.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Verbindungselement
derart geformt, dass es eine formschlüssige Verbindung mit einem
korrespondierenden Verbindungselement eines mit dem Adapterstück zu verbindenden
Segments der Leiteinrichtung eingehen kann. Dies kann beispielsweise
eine hakenförmige,
im Querschnitt gerundet oder winklig verlaufende Ausformung des
Verbindungselements sein.
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Damit
die Adaptereinheit zur möglichst
einfachen Bildung eines Gelenks innerhalb einer Leiteinrichtung
eingesetzt werden kann, ist die mindestens eine Gelenkeinheit auf
der Seite der Adapterstücke
angeordnet, die in Längserstreckungsrichtung
der Adapterstücke
abgewandt von der Seite ist, auf welcher das mindestens eine Verbindungselement
angeordnet ist. Das heißt,
vorzugsweise ist das Verbindungselement an einem ersten Ende und
die Gelenkeinheit an einem zweiten Ende des ersten bzw. des zweiten
Adapterstücks angeordnet,
wobei das erste und das zweite Ende an den in Längserstreckungsrichtung des
jeweiligen Adapterstücks
am weitesten entfernten Punkten des Adapterstücks zu finden sind. Bei Betrachtung
einer gesamten Adaptereinheit sind die Verbindungselemente der einzelnen
Adapterstücke
jeweils an den Enden der Adaptereinheit angeordnet, während die
Gelenkeinheit sich in der Mitte der Adaptereinheit befindet.
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Damit
die Adaptereinheit auch eine leitende Funktion bezüglich auf
sie treffende Gegenstände übernehmen
kann und die Leitfunktion einer Leiteinrichtung, in das sie integriert
ist, nicht nachteilig beeinflusst wird, weist jedes Adapterstück vorzugsweise
mindestens ein Leitelement auf.
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Um
eine hinsichtlich der Leitfunktion optisch und funktionell möglichst
geringe Unterscheidung zwischen der Adaptereinheit und der Leiteinrichtung,
in die die Adaptereinheit zu integrieren ist, sicher zu stellen, stimmt
die Anzahl, die Ausformung und/oder die Anordnung des Leitelements
bei der Adaptereinheit mit den entsprechenden Parametern der Leiteinrichtung
vorzugsweise überein.
Auf diese Weise wird die Funktionsfähigkeit einer Leiteinrichtung,
in die Adaptereinheit integriert ist, möglichst gering beeinflusst.
Auch wird der optische Gesamteindruck einer Leiteinrichtung mit
einer integrierten Adaptereinheit auf diese Weise nur möglichst
wenig verändert.
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Damit
die Adaptereinheit und ein mit ihr verbundenes Segment einer Leiteinrichtung
möglichst
einfach bewegt werden kann, weist die Adaptereinheit vorzugsweise
eine Bewegungsvorrichtung auf.
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Eine
besonders einfache Bewegung der Adaptereinheit und eines damit verbundenen
Segments einer Leiteinrichtung kann beispielsweise dadurch erreicht
werden, dass die Bewegungsvorrichtung ein Rad oder mehrere Räder aufweist.
Auf diese Weise kann die Adaptereinheit und gegebenenfalls ein mit
ihr verbundenes Segment einer Leiteinrichtung verhältnismäßig einfach über einen
zugeordneten Untergrund bewegt, insbesondere gerollt, werden.
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Damit
die Adaptereinheit und ein mit ihr verbundenes Segment einer Leiteinrichtung
in verschiedenen Richtungen bewegt werden kann, ist die Bewegungsvorrichtung
in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung zumindest in Teilen
schwenkbar um eine Achse gelagert, welche im Wesentlichen senkrecht
zur Längserstreckungsrichtung
der Adaptereinheit und insbesondere auch senkrecht zum Boden, auf
dem die Adaptereinheit bzw. die Leiteinrichtung angeordnet ist,
verläuft.
Durch eine solche Schwenkbarkeit bzw. Drehbarkeit der Bewegungsvorrichtung
kann sich dieselbe entsprechend der vorgegebenen Bewegung der Adaptereinheit bzw.
des damit verbundenen Segments einer Leiteinrichtung ausrichten
und ein besonders einfaches Rollen der Adaptereinheit und gegebenenfalls
des damit verbundenen Segments der Leiteinrichtung vermitteln.
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Wenn
die Bewegungsvorrichtung zumindest in Teilen um mehr als eine Achse
schwenkbar ausgestaltet ist, lassen sich beispielsweise Rollen oder
Räder zusammen
mit der entsprechenden Radaufhängung
gegenüber
einem zentralen Schaft oder Segment der Bewegungsvorrichtung derart
schwenken, dass sie aus einer Platz sparenden Lagerposition in eine
Stabilität
gewährleistende
Bewegungsposition gebracht werden können. In dieser Bewegungsposition
ermöglicht
die Bewegungsvorrichtung dann eine besonders einfache Handhabung
der zu bewegenden Adaptereinheit bzw. eines Segments einer Leiteinrichtung,
mit dem die Adaptereinheit verbunden ist.
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Um
bei einer Bewegung der Adaptereinheit Unebenheiten im Untergrund
und damit verbundene Höhenunterschiede
zwischen einem Bereich der Adaptereinheit und dem Untergrund ausgleichen
zu können
und auf diese Weise stets ein sicheres Abstützen der Adaptereinheit auf
dem Untergrund zu ermöglichen,
ist die Bewegungsvorrichtung vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht
zur Längserstreckungsrichtung
der Adaptereinheit und insbesondere parallel zur Achse, um die die
Bewegungsvorrichtung schwenkbar gelagert ist, bewegbar.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Bewegungsvorrichtung
arretierbar ausgestaltet, so dass einerseits die bevorzugte Laufrichtung
der Bewegungsvorrichtung fixiert werden kann, andererseits aber
auch die Höhe
der Bewegungsvorrichtung über
den Untergrund auf einen vorbestimmten Wert einstellbar ist.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Leiteinrichtung,
mit der die Adaptereinheit verbunden werden kann, als mobile Leiteinrichtung
ausgestaltet. Alternativ ist es auch möglich, dass die Leiteinrichtung
als stationäre
Leiteinrichtung ausgestaltet ist.
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Die
der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch eine Leiteinrichtung
an Verkehrswegen mit den Merkmalen des Anspruchs 16 gelöst. Eine
solche Leiteinrichtung weist vorzugsweise mindestens ein Leitelement
zur Übernahme
einer Leitfunktion insbesondere gegenüber sich auf dem Verkehrsweg
bewegenden Kraftfahrzeugen auf. Ferner weist sie mindestens eine
Adaptereinheiten bestehend aus zwei Adapterstücken entsprechend der vorstehenden
Beschreibung auf sowie eine weitere Einheit, die ein Gelenk bildet,
auf. Auf diese Weise ist es möglich,
dass ein zwischen der ersten Adaptereinheit und der weiteren gelenkbildenden Einheit
befindliches Segment der Leiteinrichtung durch Lösen eines der beiden durch
die Adaptereinheit bzw. der gelenkbildenden Einheit gebildeten Gelenke
aus dem Verbund der Leiteinrichtung gelöst werden kann.
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Durch
die Anordnung von mindestens zwei gelenkbildenden Einheiten in der
Leiteinrichtung ist eine Öffnung
in der Leiteinrichtung bereitstellbar, durch die hindurch Kraftfahrzeuge
gelangen können.
Je nach Größe des Segments,
das in diesem Fall zwischen der Adaptereinheit und der weiteren
gelenkbildenden Einheit bzw. zwischen einem Adapterstück der ersten
Adaptereinheit und einem Adapterstück der weiteren gelenkbildenden
Einheit eingesetzt ist, ist die Größe dieser Öffnung variabel zu gestalten.
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Vorzugsweise
handelt es sich bei der weiteren gelenkbildenden Einheit ebenfalls
um eine Adaptereinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung, so dass zwei Adaptereinheiten in der Leiteinrichtung
vorliegen. Es ist jedoch auch denkbar, dass diese weitere gelenkbildenede
Einheit nur aus einem Adapterstück,
wie es auch für
eine erfindungsgemäße Adaptereinheit
eingesetzt wird, und einem weiteren Adapterstück, das sich von dem ersten
Adapterstück
strukturell unterscheidet, gebildet wird. In diesem Fall läge eine
weitere Adaptereinheit als gelenkbildende Einheit vor.
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Weitere
Vorteile und Einzelheiten sollen anhand nachstehender Zeichnungen
näher erläutert werden. Es
zeigen:
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1a eine
Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer Adaptereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung,
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1b eine
Draufsicht auf ein Adapterstück
der Adaptereinheit der 1a,
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1c eine
Draufsicht auf zwei Verbindungselemente, die eine formschlüssige Verbindung
realisieren,
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2a einen
Querschnitt durch die Adaptereinheit der 1a im
Bereich einer Bewegungsvorrichtung,
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2b eine
Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Bewegungsvorrichtung für
die Adaptereinheit der 1a,
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2c eine
Draufsicht auf die Bewegungsvorrichtung der 2b,
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3a eine
Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer Bewegungsvorrichtung für
die Adaptereinheit der 1a,
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3b eine
Draufsicht auf die Bewegungsvorrichtung der 3a,
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3c eine
weitere Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung der 3a,
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3d eine
perspektivische Darstellung der Bewegungsvorrichtung der 3a,
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3e eine
Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung der 3a mit
ausgestellten Rollen,
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4a eine
Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Leiteinrichtung
im geschlossenen Zustand,
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4b eine
Detailansicht einer ersten Adaptereinheit der Leiteinrichtung der 4a,
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4c eine
Detailansicht einer weiteren Adaptereinheit der Leiteinrichtung
der 4a,
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4d eine
Draufsicht auf die Leiteinrichtung der 4a,
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5a eine
Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Leiteinrichtung
im teilweise geöffneten
Zustand und
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5b eine
Draufsicht auf die Leiteinrichtung der 5a.
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Die 1a zeigt
eine seitliche Ansicht einer Adaptereinheit 1 mit einem
ersten Adapterstück 10 und einem
zweiten Adapterstück 20.
Die Adaptereinheit 1 ist auf einem Untergrund U angeordnet
und dafür
vorgesehen und eingerichtet, an eine mobile Leiteinrichtung an Verkehrswegen
angebaut zu werden. Alternativ könnte
sie auch eine stationäre
Leiteinrichtung angebaut werden.
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In
einem zentralen Bereich der Adaptereinheit 1 ist aus zwei
Gelenkeinheiten 101 des ersten Adapterstücks 10 und
einer Gelenkeinheit 201 des zweiten Adapterstücks 20 sowie
eines Bolzens 2, der durch die beiden Gelenkeinheiten 101 des
ersten Adapterstücks 10 und
die Gelenkeinheit 201 des zweiten Adapterstücks 20 hindurchgreift,
ein Gelenk 3 gebildet. Um dieses Gelenk 3, genauer
gesagt um eine Drehachse 4 dieses Gelenks 3, können sowohl
das erste Adapterstück 10 als
auch das zweite Adapterstück 20 geschwenkt werden.
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Während die
Adaptereinheit 1 im Wesentlichen achsensymmetrisch zur
Drehachse 4 ausgestaltet ist, sind das erste Adapterstück 10 und
das zweite Adapterstück 20 nicht
baugleich, sondern unterscheiden sich hier in der Anzahl der Gelenkeinheiten 101, 201.
Dabei ist die im Ausführungsbeispiel
der 1a dargestellte Form und Anzahl der Gelenkeinheiten
nur beispielhaft zu verstehen. Es ist auch denkbar, dass beide Adapterstücke 10, 20 die
gleiche Anzahl an Gelenkeinheiten (beispielsweise 1, 2, 3, 4, 5
oder mehr) oder eine unterschiedliche, von der des Ausführungsbeispiels
der 1 abweichenden Anzahl an Gelenkeinheiten
aufweisen.
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Damit
eine Schwenkung des ersten Adapterstücks 10 bzw. des zweiten
Adapterstücks 20 um
die Drehachse 4 möglichst
einfach von statten geht, sind sowohl das erste Adapterstück 10 als
auch das zweite Adapterstück 20 mit
einer Bewegungsvorrichtung 102 bzw. 202 versehen.
Die Bewegungsvorrichtungen 102 bzw. 202 bestehen
im Wesentlichen aus jeweils zwei Rädern, von denen in der Darstellung 1 jeweils nur ein Rad 103 bzw. 203 erkennbar
ist. Darüber
hinaus weisen die Bewegungsvorrichtungen 102 des ersten
Adapterstücks 10 und 202 des
zweiten Adapterstücks 20 eine
entsprechende Radaufhängung
auf. Die Bewegungsvorrichtung 102 des ersten Adapaterstücks ist
in den 2a bis 2c detailliert
dargestellt.
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Auf
der in der 1a dem Betrachter zugewandten
Seite sowie auf der dem Betrachter abgewandten Seite, d. h. auf
den jeweiligen Außenseiten
der Adaptereinheit 1, sind das erste Adapterstück 10 und
das zweite Adapterstück 20 jeweils
mit zwei oberen und zwei unteren Leitelementen versehen, von denen
in der seitlichen Darstellung der 1a jeweils
nur ein vorderes oberes Leitelement 104 bzw. 204 sowie
ein vorderes unteres Leitelement 105 bzw. 205 zu
sehen ist. Diese Leitelemente 104, 204, 105, 205 dienen
dazu, Fahrzeuge, welche sich auf dem Verkehrsweg bewegen, an welchem
die Adaptereinheit als Teil einer mobilen Leiteinrichtung aufgestellt
ist, bei einer Kollision mit der Adaptereinheit 1 wieder
auf den Verkehrsweg zu leiten. Das heißt, diese Leitelemente 104, 204, 105, 205 haben
die gleiche Funktion wie Leitelemente einer gewöhnlichen Leiteinrichtung.
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Für eine Verbindung
der Adaptereinheit 1 an entsprechende Segmente einer mobilen
Leiteinrichtung weisen das erste Adapterstück 10 ein oberes Verbindungselement 106 und
eine unteres Verbindungselement 107 sowie das zweite Adapterstück 20 ein
oberes Verbindungselement 206 und ein unteres Verbindungselement 207 auf.
Diese Verbindungselemente 106, 206, 107, 207 sind
dabei jeweils auf der Seite des ersten Adapterstücks 10 bzw. des zweiten
Adapterstücks 20 angebracht,
die in Längserstreckungsrichtung
der jeweiligen Adapterstücke 10, 20 am
Weitesten beabstandet von den Gelenkeinheiten 101 bzw. 201 angeordnet
ist.
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Durch
eine Verbindung der Adaptereinheit 1 mit einem Segment
einer mobilen Leiteinrichtung auf der Seite des ersten Adapterstücks 10 und
eines weiteren Segments einer mobilen Leiteinrichtung auf der Seite des
zweiten Adapterstücks 20 lässt sich
folglich das Gelenk 3 in den Leitelementstrang einer mobilen
Leiteinrichtung integrieren. Durch den Einbau zweier Adaptereinheiten 1 in
eine mobile Leiteinrichtung sind folglich zwei Gelenke 3 innerhalb
der mobilen Leiteinrichtung bereitgestellt. Damit kann das Segment
der mobilen Leiteinrichtung, das zwischen dem zweiten Adapterstück 20 einer
ersten Adaptereinheit 1 und dem ersten Adapterstück 10 einer
zweiten Adaptereinheit 1 angeordnet ist, relativ zur Längserstreckungsrichtung
der mobilen Leiteinrichtung bewegt werden. Bei dieser Bewegung handelt
es sich um ein Schwenken, wenn das Gelenk 3 nur einer Adaptereinheit 1 gelöst wird
(dann wird das Segment um das Gelenk 3 der zweiten Adaptereinheit 1 geschwenkt).
Werden die Gelenke 3 beider Adaptereinheiten 1 gelöst, handelt
es sich bei der Bewegung nicht um ein Schwenken, sondern um ein
Verfahren. Eine Verbindung mit der übrigen mobilen Leiteinrichtung
ist dann nicht mehr hergestellt.
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Die
Länge des
Segments, das zwischen zwei Adaptereinheiten 1 angeordnet
ist, kann variabel gehalten werden. So lassen sich Öffnungen
innerhalb der mobilen Leiteinrichtungen unterschiedlicher Länge realisieren.
Beispielsweise sind 4-m-, 8-m- oder 12-m-Segmente denkbar.
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Die 1b zeigt
das erste Adapterstück 10 der 1a in
einer Ansicht von oben. In dieser Ansicht ist neben dem vorderen
oberen Leitelement 104 auch ein hinteres oberes Leitelement 108 erkennbar.
Darüber hinaus
lässt sich
die Drehachse 4 gut erkennen, die als Teil des Gelenks 3 die
Verschwenkungsachse einer Verschwenkung des ersten Adapterstücks 10 um
den durch die Gelenkeinheit 101 hindurch greifenden Bolzen 2 definiert.
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Auf
der der Gelenkeinheit 101 in Längserstreckungsrichtung abgewandten
Seite des ersten Adapterstücks 10 lässt sich
ferner das obere Verbindungselement 106 erkennen. Dieses
obere Verbindungselement 106 weist eine im Querschnitt
gerundete, hakenförmige,
halbkreisartige Form auf. Es ist dazu vorgesehen und eingerichtet,
mit einem entsprechend geformten Verbindungselement eines Segments
einer mobilen Leiteinrichtung formschlüssig verbunden zu werden. Diese
Verbindung ist in der 1c in schematischer Weise näher dargestellt.
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Dabei
zeigt die 1c in einer Draufsicht das obere
Verbindungselement 106 des ersten Adapterstücks 10 in
formflüssiger
Verbindung mit einem korrespondierenden Verbindungselement 306 eines
Segments 30 einer mobilen Leiteinrichtung, das mit dem
ersten Adapterstück 10 bzw.
der Adaptereinheit 1 verbunden wird.
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Die 2a zeigt
einen Querschnitt durch das erste Adapterstück 10 im Bereich der
Bewegungsvorrichtung 102. Dabei sind in dieser Darstellung
sowohl das vordere obere Leitelement 104 und das hintere
obere Leitelement 108 des ersten Adapterstücks 10 erkennbar.
Die Bewegungsvorrichtung 102 weist zwei Räder 103, 109 auf,
die eine Abstützung
des ersten Adapterstücks 10 auf
dem Untergrund U vermitteln. Ferner dienen sie dazu, das erste Adapterstück 10 und
gegebenenfalls ein mit diesem verbundenen Segment einer mobilen
Leiteinrichtung auf dem Untergrund U zu verfahren bzw. zu verschwenken,
d. h. zu bewegen. Die Bewegungsvorrichtung 2 ist dabei
mittels einer Platte 110 an einem tragenden Teil des ersten
Adapterstücks 10 befestigt,
so dass sie Teil des ersten Adapterstücks 10 ist.
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Die 2b zeigt
eine seitliche Detailansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Bewegungsvorrichtung 102 aus
den vorhergehenden Figuren. Dabei kann die Bewegungsvorrichtung 102 der 2b ebenso wie
eine Bewegungsvorrichtung 102 aller übrigen Figuren nicht nur in
einem ersten Adapterstück 10,
sondern auch in einem zweiten Adapterstück 20 eingesetzt werden.
Darüber
hinaus ist es denkbar, dass die verschiedenen Ausführungsbeispiele
der Bewegungsvorrichtung auch einer gänzlich anderen zu bewegenden
Vorrichtung eingesetzt werden.
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In
der Darstellung der 2b ist wiederum nur ein Rad 103 der
beiden Räder 103, 109 der
Bewegungsvorrichtung 102 zu sehen. Mittels einer Kurbel 111 kann
die Höhe
der Räder 103, 109 (und
der unmittelbaren Radaufhängung) über dem
Untergrund U im Verhältnis
zum Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 variiert
werden. Dabei ist der mit der Kurbel 111 verbundene Drehmechanismus
derart ausgestaltet, dass ein eigenständiges Verstellen der Höhe der Räder 103, 109 über dem
Untergrund U nicht möglich
ist. Mittels der Kurbel 111 können folglich Unebenheiten
im Untergrund U bzw. von einer streng planaren Ausbildung abweichende
Oberflächengestaltungen
des Untergrunds U kompensiert werden, so dass stets eine vorteilhafte
Abstützung
des ersten Adapterstücks 10 auf
dem Untergrund U gewährleistet
ist.
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Die 2c zeigt
eine Draufsicht auf die Bewegungsvorrichtung 102 der 2b.
Zur Erläuterung
dieser Abbildung wird auf die vorstehende Erläuterung der vorherigen Figuren
verwiesen.
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Die 3a zeigt
eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Bewegungsvorrichtung 102.
Diese Bewegungsvorrichtung 102 eignet sich ebenso wie die
zuvor dargestellte für
einen Einsatz in einer erfindungsgemäßen Adaptereinheit. In der
Darstellung der 3a ist wiederum nur ein Rad 103 der
beiden Räder 103, 109 der
Bewegungsvorrichtung zu sehen. Hinsichtlich der weiteren Elemente
der Bewegungsvorrichtung 102 wird auf die obigen Erläuterungen
der 2b und 2c verwiesen.
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Das
Besondere an der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a ist,
dass die Räder 103, 109 nicht
nur entlang einer einzigen Schwenkachse 112 gegenüber dem
Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 verschwenkbar
sind. Vielmehr sind die Räder
zusätzlich
um eine zweite Schwenkachse 113 schwenkbar, wobei diese
Schwenkachse 113 im Bereich einer Radaufhängung 114 der
Räder 103, 109 definiert
ist. Die Radaufhängung 114 ist
mit einem Distanzstück 115 mit
dem Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 verbunden. Diese
Verbindung ist dabei ebenfalls in schwenkbarer Weise ausgestaltet.
Das bedeutet, dass die Radaufhängung 114 und
das Distanzstück 115 zusammen
um eine dritte Schwenkachse 116 schwenkbar sind, die parallel
zur ersten Schwenkachse 112 verläuft und in der Darstellung
der 3a daher nicht zu sehen ist.
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Die 3b zeigt
eine Draufsicht auf das zweite Ausführungsbeispiel der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a,
wobei in dieser Draufsicht die in der Beschreibung der 3a erläuterten
unterschiedlichen Schwenkachsen 112, 113, 116 gut
zu erkennen sind. Hinsichtlich der weiteren bereits eingeführten Elemente wird
auf die Beschreibung zur 3a verwiesen.
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Die 3c zeigt
eine weitere Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a,
wobei diese Ansicht gegenüber
der Ansicht der 3a um 90° gedreht ist. Das heißt, man
schaut bei der 3c in der Längserstreckungsrichtung der
Adaptereinheit bzw. des Segments der Leiteinrichtung, in das die
Adaptereinheit eingebaut ist, auf die Bewegungsvorrichtung 102 der
Adaptereinheit. In dieser Darstellung sind beide Räder 103, 109 der
Bewegungsvorrichtung 102 zu sehen. Hinsichtlich der weiteren
Elemente wird auf die obigen Erläuterungen
verwiesen.
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Die 3d zeigt
eine perspektivische Darstellung der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a.
In dieser perspektivischen Darstellung sind die unterschiedlichen
Schwenkachsen 112, 113, 116, um die die
Räder 103, 109 der
Bewegungsvorrichtung 102 zu schwenken sind, gut erkennbar.
Dabei gibt die Darstellung der 3d den
Zustand der Bewegungsvorrichtung 102 wieder, der ihrem
bestimmungsgemäßen Einsatz
entspricht, wenn das Segment der Leiteinrichtung, dessen Teil die
Adaptereinheit ist, in welche die Bewegungsvorrichtung 102 integriert
ist, im stationären,
vorzugsweise geschlossenen, Zustand vorliegt. Das heißt, wenn die
Leiteinrichtung an ihrem Einsatzort an einem Verkehrsweg angeordnet
ist, sind die Räder 103, 109 sowie die
Radaufhängungen 114 und
die Distanzstücke 115 im
Wesentlichen in der Längserstreckungsrichtung
der Leiteinrichtung bzw. der Adaptereinheit orientiert. Dies ist
eine platzsparende Anordnung.
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Die 3e zeigt
eine weitere Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a,
wobei in dieser Ansicht die Räder 103, 109 der
Bewegungsvorrichtung 102 um die dritten Schwenkachsen 116 geschwenkt
sind, so dass die Räder 103, 109,
die dazugehörigen
Radaufhängungen 114 und
die Distanzstücke 115 mit
einem größeren Abstand
gegenüber
dem Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 und
der entlang dieses Schaftes 117 verlaufenden Schwenkachse 112 angeordnet
sind. Mit einer derartigen Anordnung der Räder 103, 109 kann
die Bewegungsvorrichtung 102 eine deutlich verbesserte
Stabilität
für das
Adapterstück, dessen
Teil sie ist, bereitstellen. Dadurch wird ein Verschwenken bzw.
Verschieben des Segments der Leiteinrichtung, dessen Teil die Adaptereinheit
ist, deutlich erleichtert.
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Damit
eine derartige Bewegungsvorrichtung 102 in eine entsprechende
Adaptereinheit integriert werden kann, ist es zweckmäßig, wenn
die Adaptereinheit ein einfaches seitliches Ausfahren der Räder 103, 109, der
Radaufhängungen 114 und
der Distanzstücke 115 erlaubt.
Dies ist beispielsweise dann möglich,
wenn Verkleidungen oder Leitelemente an der Adaptereinheit derart
ausgestaltet sind, dass sie im Bereich der auszufahrenden Räder 103, 109 abnehmbar
bzw. in einer zu öffnenden
Art und Weise ausgestaltet ist.
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In
der Darstellung der 3e wird zudem deutlich, dass
die Distanzstücke 115 derart
ausgebildet sind, dass sie im ausgefahrenen bzw. ausgeklappten Zustand
der Räder 103, 109 eine
zusätzliche
Vergrößerung der
Distanz zwischen den Radaufhängungen 114 und
dem Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 ermöglichen.
Dazu sind die Distanzstücke 115 in
Form zweier ineinandergreifender rechteckförmiger Hohlprofile ausgestaltet,
die mehrere voneinander beabstandete Löcher 118 aufweisen.
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Mittels
entsprechender Sicherungselemente, die durch wählbare Paare der Löcher 118 im äußeren Hohlprofil
und im inneren Hohlprofil hindurch greifen können, ist es möglich, die
beiden ineinandergreifenden Hohlprofile der Distanzstücke 115 derart
zueinander zu fixieren, dass das jeweilige Distanzstück 115 eine
definierte, vorbestimmbare Länge
aufweist. Auf diese Weise lassen sich die Räder 103, 109 der
Bewegungsvorrichtung 102 auf einfache Weise gegenüber dem
Schaft 117 durch eine Schwenkbewegung um die Achse 116 und
eine Verschiebebewegung entlang der Längserstreckungsrichtung der
Distanzstück 115 in
gewünschter Weise
ausfahren.
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Die 4a zeigt
eine seitliche Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Leiteinrichtung 40,
die in ihrem zentralen Bereich eine erfindungsgemäße Adaptereinheit
aufweist. Dieser zentrale Bereich ist in der Darstellung der 4a mit
einem Kreis gekennzeichnet, der mit dem Buchstaben B versehen ist.
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Der
in der 4a dargestellte Ausschnitt aus
der Leiteinrichtung 40 weist ein erstes Segment 41,
ein zweites Segment 42, ein drittes Segment 43 und
ein viertes Segment 44 auf. Zwischen dem zweiten Segment 42 und
dem dritten Segment 43 ist eine erfindungsgemäße Adaptereinheit 1 angeordnet.
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Die
Adaptereinheit 1 in der Leiteinrichtung 40 der 4a wird
dabei durch ein erstes Adapterstück 10, welches
am rechten Rand des zweiten Segments 42 angeordnet ist,
und ein zweites Adapterstück 20,
welches am linken Rand des dritten Segments 43 angeordnet
ist, gebildet. Darüber
hinaus weist das zweite Segment 42 an seinem linken Ende
ein zweites Adapterstück 20 auf,
das zusammen mit einem weiteren Adapterstück 50 eine weitere
Adaptereinheit 5 als weitere gelenkbildende Einheit bildet.
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Konstruktive
Details der Adaptereinheit 1 sind der Darstellung der 4b,
welche einen vergrößerten Ausschnitt
des mit einem B gekennzeichneten zentralen Bereichs der Leiteinrichtung 40 darstellt,
in Verbindung mit den obigen Erläuterungen,
insbesondere zur 1a, zu entnehmen. Dabei ist
in der 4b zusätzlich jeweils eine Klappe 119 im
unteren Leitelement 105 des ersten Adapterstücks 10 und
im unteren Leitelement 205 des zweiten Adapterstücks 20 zu
sehen. Diese Klappe kann durch Verschwenken um ein Scharnier derart
geöffnet
werden, dass die Räder 103, 109 der
Bewegungsvorrichtung 102 ausgefahren bzw. herausgeschwenkt
werden können.
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Die
weitere Adaptereinheit 5 ist in der Detaildarstellung der 4c genauer
zu sehen, welche einen vergrößerten Ausschnitt
des mit einem C gekennzeichneten seitlichen Bereichs der Leiteinrichtung 40 darstellt.
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Die
weitere Adaptereinheit 5 besteht dabei nicht aus zwei im
Wesentlichen symmetrisch aufgebauten Adapterstücken, sondern aus zwei unterschiedlich
gestalteten Adapterstücken 20, 50.
So ist das zweite Adapterstück 20,
wie bereits oben ausführlich
erläutert,
mit einer Bewegungsvorrichtung 102 bzw. 202 versehen, während das
weitere Adapterstück 50 nicht
mit einer solchen Bewegungsvorrichtung versehen ist. Auch ist das weitere
Adapterstück 50 etwas
kürzer
als das zweite Adapterstück 20 gestaltet.
Das heißt,
das weitere Adapterstück 50 weist
eine geringere Längserstreckung
in Richtung der Längserstreckung
der Leiteinrichtung 40 auf als das zweite Adapterstück 20.
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Das
dritte Segment 43 der Leiteinrichtung 40 weist
an seinem rechten Ende ein erstes Adapterstück 10 auf, das zusammen
mit einem am linken Ende des vierten Segments 44 angeordneten
weiteren Adapterstücks 50 ebenfalls
eine weitere Adaptereinheit 5 bildet. Es wird insofern
auf die vorigen Erläuterungen
zur weiteren Adaptereinheit 5 zwischen dem ersten Segment 41 und
dem zweiten Segment 42 verwiesen, da die weitere Adaptereinheit 5 zwischen
dem dritten Segment 43 und dem vierten Segment 44 in
analoger Weise aufgebaut ist.
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Die 4d zeigt
eine Draufsicht auf die Leiteinrichtung 40 der 4a.
In dieser Draufsicht lässt
sich die im Wesentlichen symmetrische Ausbildung der zentral angeordneten
Adaptereinheit 1 und die demgegenüber weniger symmetrisch angeordnete
Ausbildung der weiteren Adaptereinheiten 5 an den jeweiligen
seitlichen Enden der Darstellung der 4d erkennen.
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Die 5a zeigt
eine seitliche Ansicht der Leiteinrichtung 40 der 4a,
die gerade geöffnet
wird. Dazu ist der Bolzen 2, welcher zusammen mit der Gelenkeinheit 101 des
ersten Adapterstücks 10 und
der Gelenkeinheit 210 des zweiten Adapterstücks im geschlossenen
Zustand der Leiteinrichtung 40 ein Gelenk bildet, herausgezogen
worden. Dadurch wird das Gelenk zwischen dem ersten Adapterstück 1 und
dem zweiten Adapterstück 20 geöffnet, so
dass das zweite Segment 42 und das dritte Segment 43 jeweils
um die von den weiteren Adaptereinheiten 5 gebildeten Gelenke
geschwenkt werden können.
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Dieses
Verschwenken des zweiten Segments 42 und des dritten Segments 43 wird
in der Draufsicht der 5b noch besser ersichtlich.
Dabei sind auch die ausgefahrenen Räder der Bewegungsvorrichtungen 102 der
einzelnen Adapterstücke
bzw. Segmente 42 und 43 gut zu sehen. Ebenfalls
lassen sich in dieser Darstellung zu öffnende Abschnitte als Klappen 119 der
einzelnen Adapterstücke 10, 20 erkennen,
die ein Ausfahren der Räder
der jeweiligen Bewegungsvorrichtungen 102 ermöglichen.
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Alternativ
zu der Darstellung der Verschwenkung des zweiten Segments 42 und
des dritten Segments 43 um die jeweiligen durch die weiteren
Adaptereinheiten 5 gebildeten Gelenke ist es auch denkbar,
dass nur eines der Segmente 42, 43 um ein entsprechendes
Gelenk geschwenkt wird.
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Als
alternative Ausgestaltung ist es ebenso denkbar, dass ein Bolzen
einer der weiteren Adaptereinheiten 5 ebenso wie der Bolzen 2 der
Adaptereinheit 1 gelöst
wird. In diesem Fall könnte
ein gesamtes Segment, das heißt
das zweite Segment 42 und/oder das gesamte dritte Segment 43 aus
dem Verbund der Leiteinrichtung 40 herausgeschoben werden.
Es ist also folglich nicht nur ein Verschwenken, sondern auch ein Verfahren
bzw. Verschieben einzelner oder mehrerer Segmente der Leiteinrichtung 40 möglich.
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Dies
ist besonders vorteilhaft dann einzusetzen, wenn die entsprechenden
Segmente der Leiteinrichtung 40 aufgrund der räumlichen
Gegebenheiten ringsum die Leiteinrichtung 40 nicht in ausreichender
Weise verschwenkt werden können,
sondern an einen etwas entfernteren Platz zur zwischenzeitlichen
Lagerung verbracht werden sollen.
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Unabhängig davon,
ob ein Segment
42,
43 der Leiteinrichtung
40 verschwenkt
oder verschoben wird, lässt
sich hierdurch eine Öffnung
O in der Leiteinrichtung bereitstellen, durch die Fahrzeuge hindurch
auf den jeweils gegenüberliegenden
Bereich der Leiteinrichtung
40 gelangen können. Bezugszeichenliste
| 1 | Adaptereinheit |
| 2 | Bolzen |
| 3 | Gelenk |
| 4 | Drehachse |
| 5 | Weitere
Adaptereinheit |
| 10 | Erstes
Adapterstück |
| 20 | Zweites
Adapterstück |
| 30 | Segment
einer Leiteinrichtung |
| 40 | Leiteinrichtung |
| 50 | Weiteres
Adapaterstück |
| 41 | Erstes
Segment der Leiteinrichtung |
| 42 | Zweites
Segment der Leiteinrichtung |
| 43 | Drittes
Segment der Leiteinrichtung |
| 44 | Viertes
Segment der Leiteinrichtung |
| 101 | Gelenkeinheit
des ersten Adapterstücks |
| 102 | Bewegungsvorrichtung
des ersten Adapterstücks |
| 103 | Rad
des ersten Adapterstücks |
| 104 | Vorderes
oberes Leitelement des ersten Adapterstücks |
| 105 | Vorderes
unteres Leitelement des ersten Adapterstücks |
| 106 | Oberes
Verbindungselement des ersten Adapterstücks |
| 107 | Unteres
Verbindungselement des ersten Adapterstücks |
| 108 | Hinteres
oberes Leitelement des ersten Adapterstücks |
| 109 | Rad
des ersten Adapterstücks |
| 110 | Befestigungsplatte |
| 111 | Kurbel |
| 112 | Erste
Schwenkachse der Bewegungsvorrichtung |
| 113 | Zweite
Schwenkachse der Bewegungsvorrichtung |
| 114 | Radaufhängung |
| 115 | Distanzstück |
| 116 | Dritte
Schwenkachse der Bewegungsvorrichtung |
| 117 | Schaft
der Bewegungsvorrichtung |
| 118 | Löcher im
Distanzstück |
| 119 | Klappe |
| 201 | Gelenkeinheit
des zweiten Adapterstücks |
| 202 | Bewegungsvorrichtung
des zweiten Adapterstücks |
| 203 | Rad
des zweiten Adapterstücks |
| 204 | Oberes
Leitelement des zweiten Adapterstücks |
| 205 | Unteres
Leitelement des zweiten Adapterstücks |
| 206 | Oberes
Verbindungselement des zweiten Adapterstücks |
| 207 | Unteres
Verbindungselement des zweiten Adapterstücks |
| 306 | Verbindungselement
eines Segments einer Leiteinrichtung |