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DE102007027453A1 - Leiteinrichtung an Verkehrswegen und Adaptereinheit dafür - Google Patents

Leiteinrichtung an Verkehrswegen und Adaptereinheit dafür Download PDF

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DE102007027453A1
DE102007027453A1 DE200710027453 DE102007027453A DE102007027453A1 DE 102007027453 A1 DE102007027453 A1 DE 102007027453A1 DE 200710027453 DE200710027453 DE 200710027453 DE 102007027453 A DE102007027453 A DE 102007027453A DE 102007027453 A1 DE102007027453 A1 DE 102007027453A1
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adapter
guide
adapter unit
segment
unit
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DE200710027453
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Manfred Dyrschka
Klaus Uhlemann
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SAFEROAD RRS GMBH, DE
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OUTIMEX AG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Adaptereinheit für eine Leiteinrichtung an Verkehrswegen, die aus einem ersten Adapterstück (10) und einem zweiten Adapterstück (20) besteht, wobei das erste Adapterstück (10) und das zweite Adapterstück (20) mit jeweils einem Segment einer Leiteinrichtung verbindbar sind, jeweils mindestens eine Gelenkeinheit (101, 201) aufweisen und durch die Gelenkeinheiten (101, 201) unter Ausbildung eines Gelenks (3) miteinander verbunden sind. Dabei ist die Adaptereinheit (1) im Wesentlichen achsensymmetrisch zur Drehachse (4) des Gelenks (3) ausgebildet. Die Erfindung betrifft ferner eine Leiteinrichtung an Verkehrswegen mit mindestens einer entsprechenden Adaptereinheit (1), deren einzelne Adapterstücke (10, 20) jeweils mit einem ende eines Segments (42, 43) der Leiteinrichtung (40) verbunden sind, und mit mindestens einer weiteren gelenkbildenden Einheit (1, 5).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Adaptereinheit für eine Leiteinrichtung an Verkehrswegen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Leiteinrichtung an Verkehrswegen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 16.
  • Leiteinrichtungen an Verkehrswegen werden als mobile Leiteinrichtungen insbesondere überall dort eingesetzt, wo eine Leiteinrichtung nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt wird. Dies ist beispielsweise im Bereich von Baustellen oder zur Absicherung von Gefahrenstellen der Fall. Als stationäre Leiteinrichtungen werden sie dort eingesetzt, wo eine Leiteinrichtung für einen längeren Zeitraum benötigt wird.
  • Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche Systeme für mobile und stationäre Leiteinrichtungen bekannt, bei denen einzelne Segmente einer Leiteinrichtung miteinander fest verbunden werden. Dies hat den Vorteil, dass die Widerstandsfähigkeit der Leiteinrichtung und damit ihre Funktion als leitendes Element weitgehend verlässlich gewährleistet ist. Allerdings sind derartige Systeme relativ unflexibel an sich ändernde Gegebenheiten anzupassen. So ist insbesondere das Bereitstellen von Öffnungen, durch die ein Kraftfahrzeug auf die andere Seite der Leiteinrichtung gelangen kann, bei einer Leiteinrichtung des Standes der Technik mit einem erheblichen Aufwand verbunden, da komplette Segmente, welche in der Regel eine Länge zwischen 4 und 12 m aufweisen, aus dem geschlossenen System der Leiteinrichtung durch Herausheben entfernt werden müssen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeit zu schaffen, Öffnungen in Leiteinrichtungen einfacher als bisher bereitstellen zu können.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Adaptereinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Eine solche Adaptereinheit für eine Leiteinrichtung besteht aus einem ersten Adapterstück und einem zweiten Adapterstück, wobei das erste Adapterstück und das zweite Adapterstück mit jeweils einem Segment einer Leiteinrichtung verbunden werden können, jeweils mindestens eine Gelenkeinheit aufweisen und miteinander verbunden sind, wobei aus der Gelenkeinheit des ersten Adapterstücks und der Gelenkeinheit des zweiten Adapterstücks ein Gelenk gebildet wird. Dabei ist die Adaptereinheit im Wesentlichen achsensymmetrisch zur Drehachse des gebildeten Gelenks ausgebildet. Dadurch ist eine besonders einfache Montage der Adaptereinheit an entsprechenden Elementen einer Leiteinrichtung möglich. Auch lassen sich auf diese Weise die Herstellungskosten für die Adapterstücke der Adaptereinheit reduzieren, da zumindest einige der Elemente, die die Adapterstücke ausbilden, für beide Adapterstücke verwendet werden können.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Gelenkeinheit(en) des ersten Adapterstücks mit der bzw. den Gelenkeinheit(en) des zweiten Adapterstücks mittels eines durch die jeweils mindestens eine Gelenkeinheit durchgreifenden und entfernbaren Bolzens verbunden. In diesem Fall ist der Bolzen Teil des gebildeten Gelenks. Ferner definiert er vorzugsweise die Drehachse des Gelenks.
  • Als im Wesentlichen achsensymmetrische Ausbildung der Adaptereinheit wird insbesondere eine baugleiche Ausführung der Adapterstücke mit Ausnahme der Gelenkeinheit(en) verstanden. Das heißt, sofern sich die Adaptereinheiten nur hinsichtlich der Anzahl und Anordnung ihrer jeweiligen Gelenkeinheit(en) unterscheiden, sind sie dazu geeignet, eine Adapetereinheit im Sinne der Erfindung zu bilden.
  • Um eine stabile Verbindung zwischen einem Element einer Leiteinrichtung und den Adapterstücken zu gewährleisten, weist jedes Adapterstück vorzugsweise mindestens ein Verbindungselement zur Verbindung mit jeweils einem Segment einer Leiteinrichtung auf. Dieses Verbindungselement ist dabei vorzugsweise in gleicher Art und Weise gestaltet wie ein entsprechendes Verbindungselement, das zur Verbindung zwischen einzelnen Segmenten einer Leiteinrichtung dient.
  • Um eine möglichst schnelle und einfache Verbindung zwischen dem Adapterelement bzw. den Adapterstücken und den entsprechenden Segmenten der Leiteinrichtung zu gewährleisten, ist das Verbindungselement vorzugsweise als Schnellverschluss ausgebildet. Als Schnellverschluss wird dabei ein solcher Verschluss verstanden, der ein schnelles Herstellen und Lösen einer entsprechenden Verbindung ermöglicht. Dies ist beispielsweise durch einen Steckvorgang realisierbar.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Verbindungselement derart geformt, dass es eine formschlüssige Verbindung mit einem korrespondierenden Verbindungselement eines mit dem Adapterstück zu verbindenden Segments der Leiteinrichtung eingehen kann. Dies kann beispielsweise eine hakenförmige, im Querschnitt gerundet oder winklig verlaufende Ausformung des Verbindungselements sein.
  • Damit die Adaptereinheit zur möglichst einfachen Bildung eines Gelenks innerhalb einer Leiteinrichtung eingesetzt werden kann, ist die mindestens eine Gelenkeinheit auf der Seite der Adapterstücke angeordnet, die in Längserstreckungsrichtung der Adapterstücke abgewandt von der Seite ist, auf welcher das mindestens eine Verbindungselement angeordnet ist. Das heißt, vorzugsweise ist das Verbindungselement an einem ersten Ende und die Gelenkeinheit an einem zweiten Ende des ersten bzw. des zweiten Adapterstücks angeordnet, wobei das erste und das zweite Ende an den in Längserstreckungsrichtung des jeweiligen Adapterstücks am weitesten entfernten Punkten des Adapterstücks zu finden sind. Bei Betrachtung einer gesamten Adaptereinheit sind die Verbindungselemente der einzelnen Adapterstücke jeweils an den Enden der Adaptereinheit angeordnet, während die Gelenkeinheit sich in der Mitte der Adaptereinheit befindet.
  • Damit die Adaptereinheit auch eine leitende Funktion bezüglich auf sie treffende Gegenstände übernehmen kann und die Leitfunktion einer Leiteinrichtung, in das sie integriert ist, nicht nachteilig beeinflusst wird, weist jedes Adapterstück vorzugsweise mindestens ein Leitelement auf.
  • Um eine hinsichtlich der Leitfunktion optisch und funktionell möglichst geringe Unterscheidung zwischen der Adaptereinheit und der Leiteinrichtung, in die die Adaptereinheit zu integrieren ist, sicher zu stellen, stimmt die Anzahl, die Ausformung und/oder die Anordnung des Leitelements bei der Adaptereinheit mit den entsprechenden Parametern der Leiteinrichtung vorzugsweise überein. Auf diese Weise wird die Funktionsfähigkeit einer Leiteinrichtung, in die Adaptereinheit integriert ist, möglichst gering beeinflusst. Auch wird der optische Gesamteindruck einer Leiteinrichtung mit einer integrierten Adaptereinheit auf diese Weise nur möglichst wenig verändert.
  • Damit die Adaptereinheit und ein mit ihr verbundenes Segment einer Leiteinrichtung möglichst einfach bewegt werden kann, weist die Adaptereinheit vorzugsweise eine Bewegungsvorrichtung auf.
  • Eine besonders einfache Bewegung der Adaptereinheit und eines damit verbundenen Segments einer Leiteinrichtung kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Bewegungsvorrichtung ein Rad oder mehrere Räder aufweist. Auf diese Weise kann die Adaptereinheit und gegebenenfalls ein mit ihr verbundenes Segment einer Leiteinrichtung verhältnismäßig einfach über einen zugeordneten Untergrund bewegt, insbesondere gerollt, werden.
  • Damit die Adaptereinheit und ein mit ihr verbundenes Segment einer Leiteinrichtung in verschiedenen Richtungen bewegt werden kann, ist die Bewegungsvorrichtung in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung zumindest in Teilen schwenkbar um eine Achse gelagert, welche im Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung der Adaptereinheit und insbesondere auch senkrecht zum Boden, auf dem die Adaptereinheit bzw. die Leiteinrichtung angeordnet ist, verläuft. Durch eine solche Schwenkbarkeit bzw. Drehbarkeit der Bewegungsvorrichtung kann sich dieselbe entsprechend der vorgegebenen Bewegung der Adaptereinheit bzw. des damit verbundenen Segments einer Leiteinrichtung ausrichten und ein besonders einfaches Rollen der Adaptereinheit und gegebenenfalls des damit verbundenen Segments der Leiteinrichtung vermitteln.
  • Wenn die Bewegungsvorrichtung zumindest in Teilen um mehr als eine Achse schwenkbar ausgestaltet ist, lassen sich beispielsweise Rollen oder Räder zusammen mit der entsprechenden Radaufhängung gegenüber einem zentralen Schaft oder Segment der Bewegungsvorrichtung derart schwenken, dass sie aus einer Platz sparenden Lagerposition in eine Stabilität gewährleistende Bewegungsposition gebracht werden können. In dieser Bewegungsposition ermöglicht die Bewegungsvorrichtung dann eine besonders einfache Handhabung der zu bewegenden Adaptereinheit bzw. eines Segments einer Leiteinrichtung, mit dem die Adaptereinheit verbunden ist.
  • Um bei einer Bewegung der Adaptereinheit Unebenheiten im Untergrund und damit verbundene Höhenunterschiede zwischen einem Bereich der Adaptereinheit und dem Untergrund ausgleichen zu können und auf diese Weise stets ein sicheres Abstützen der Adaptereinheit auf dem Untergrund zu ermöglichen, ist die Bewegungsvorrichtung vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung der Adaptereinheit und insbesondere parallel zur Achse, um die die Bewegungsvorrichtung schwenkbar gelagert ist, bewegbar.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Bewegungsvorrichtung arretierbar ausgestaltet, so dass einerseits die bevorzugte Laufrichtung der Bewegungsvorrichtung fixiert werden kann, andererseits aber auch die Höhe der Bewegungsvorrichtung über den Untergrund auf einen vorbestimmten Wert einstellbar ist.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Leiteinrichtung, mit der die Adaptereinheit verbunden werden kann, als mobile Leiteinrichtung ausgestaltet. Alternativ ist es auch möglich, dass die Leiteinrichtung als stationäre Leiteinrichtung ausgestaltet ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch eine Leiteinrichtung an Verkehrswegen mit den Merkmalen des Anspruchs 16 gelöst. Eine solche Leiteinrichtung weist vorzugsweise mindestens ein Leitelement zur Übernahme einer Leitfunktion insbesondere gegenüber sich auf dem Verkehrsweg bewegenden Kraftfahrzeugen auf. Ferner weist sie mindestens eine Adaptereinheiten bestehend aus zwei Adapterstücken entsprechend der vorstehenden Beschreibung auf sowie eine weitere Einheit, die ein Gelenk bildet, auf. Auf diese Weise ist es möglich, dass ein zwischen der ersten Adaptereinheit und der weiteren gelenkbildenden Einheit befindliches Segment der Leiteinrichtung durch Lösen eines der beiden durch die Adaptereinheit bzw. der gelenkbildenden Einheit gebildeten Gelenke aus dem Verbund der Leiteinrichtung gelöst werden kann.
  • Durch die Anordnung von mindestens zwei gelenkbildenden Einheiten in der Leiteinrichtung ist eine Öffnung in der Leiteinrichtung bereitstellbar, durch die hindurch Kraftfahrzeuge gelangen können. Je nach Größe des Segments, das in diesem Fall zwischen der Adaptereinheit und der weiteren gelenkbildenden Einheit bzw. zwischen einem Adapterstück der ersten Adaptereinheit und einem Adapterstück der weiteren gelenkbildenden Einheit eingesetzt ist, ist die Größe dieser Öffnung variabel zu gestalten.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei der weiteren gelenkbildenden Einheit ebenfalls um eine Adaptereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung, so dass zwei Adaptereinheiten in der Leiteinrichtung vorliegen. Es ist jedoch auch denkbar, dass diese weitere gelenkbildenede Einheit nur aus einem Adapterstück, wie es auch für eine erfindungsgemäße Adaptereinheit eingesetzt wird, und einem weiteren Adapterstück, das sich von dem ersten Adapterstück strukturell unterscheidet, gebildet wird. In diesem Fall läge eine weitere Adaptereinheit als gelenkbildende Einheit vor.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten sollen anhand nachstehender Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
  • 1a eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Adaptereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 1b eine Draufsicht auf ein Adapterstück der Adaptereinheit der 1a,
  • 1c eine Draufsicht auf zwei Verbindungselemente, die eine formschlüssige Verbindung realisieren,
  • 2a einen Querschnitt durch die Adaptereinheit der 1a im Bereich einer Bewegungsvorrichtung,
  • 2b eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Bewegungsvorrichtung für die Adaptereinheit der 1a,
  • 2c eine Draufsicht auf die Bewegungsvorrichtung der 2b,
  • 3a eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Bewegungsvorrichtung für die Adaptereinheit der 1a,
  • 3b eine Draufsicht auf die Bewegungsvorrichtung der 3a,
  • 3c eine weitere Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung der 3a,
  • 3d eine perspektivische Darstellung der Bewegungsvorrichtung der 3a,
  • 3e eine Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung der 3a mit ausgestellten Rollen,
  • 4a eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Leiteinrichtung im geschlossenen Zustand,
  • 4b eine Detailansicht einer ersten Adaptereinheit der Leiteinrichtung der 4a,
  • 4c eine Detailansicht einer weiteren Adaptereinheit der Leiteinrichtung der 4a,
  • 4d eine Draufsicht auf die Leiteinrichtung der 4a,
  • 5a eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Leiteinrichtung im teilweise geöffneten Zustand und
  • 5b eine Draufsicht auf die Leiteinrichtung der 5a.
  • Die 1a zeigt eine seitliche Ansicht einer Adaptereinheit 1 mit einem ersten Adapterstück 10 und einem zweiten Adapterstück 20. Die Adaptereinheit 1 ist auf einem Untergrund U angeordnet und dafür vorgesehen und eingerichtet, an eine mobile Leiteinrichtung an Verkehrswegen angebaut zu werden. Alternativ könnte sie auch eine stationäre Leiteinrichtung angebaut werden.
  • In einem zentralen Bereich der Adaptereinheit 1 ist aus zwei Gelenkeinheiten 101 des ersten Adapterstücks 10 und einer Gelenkeinheit 201 des zweiten Adapterstücks 20 sowie eines Bolzens 2, der durch die beiden Gelenkeinheiten 101 des ersten Adapterstücks 10 und die Gelenkeinheit 201 des zweiten Adapterstücks 20 hindurchgreift, ein Gelenk 3 gebildet. Um dieses Gelenk 3, genauer gesagt um eine Drehachse 4 dieses Gelenks 3, können sowohl das erste Adapterstück 10 als auch das zweite Adapterstück 20 geschwenkt werden.
  • Während die Adaptereinheit 1 im Wesentlichen achsensymmetrisch zur Drehachse 4 ausgestaltet ist, sind das erste Adapterstück 10 und das zweite Adapterstück 20 nicht baugleich, sondern unterscheiden sich hier in der Anzahl der Gelenkeinheiten 101, 201. Dabei ist die im Ausführungsbeispiel der 1a dargestellte Form und Anzahl der Gelenkeinheiten nur beispielhaft zu verstehen. Es ist auch denkbar, dass beide Adapterstücke 10, 20 die gleiche Anzahl an Gelenkeinheiten (beispielsweise 1, 2, 3, 4, 5 oder mehr) oder eine unterschiedliche, von der des Ausführungsbeispiels der 1 abweichenden Anzahl an Gelenkeinheiten aufweisen.
  • Damit eine Schwenkung des ersten Adapterstücks 10 bzw. des zweiten Adapterstücks 20 um die Drehachse 4 möglichst einfach von statten geht, sind sowohl das erste Adapterstück 10 als auch das zweite Adapterstück 20 mit einer Bewegungsvorrichtung 102 bzw. 202 versehen. Die Bewegungsvorrichtungen 102 bzw. 202 bestehen im Wesentlichen aus jeweils zwei Rädern, von denen in der Darstellung 1 jeweils nur ein Rad 103 bzw. 203 erkennbar ist. Darüber hinaus weisen die Bewegungsvorrichtungen 102 des ersten Adapterstücks 10 und 202 des zweiten Adapterstücks 20 eine entsprechende Radaufhängung auf. Die Bewegungsvorrichtung 102 des ersten Adapaterstücks ist in den 2a bis 2c detailliert dargestellt.
  • Auf der in der 1a dem Betrachter zugewandten Seite sowie auf der dem Betrachter abgewandten Seite, d. h. auf den jeweiligen Außenseiten der Adaptereinheit 1, sind das erste Adapterstück 10 und das zweite Adapterstück 20 jeweils mit zwei oberen und zwei unteren Leitelementen versehen, von denen in der seitlichen Darstellung der 1a jeweils nur ein vorderes oberes Leitelement 104 bzw. 204 sowie ein vorderes unteres Leitelement 105 bzw. 205 zu sehen ist. Diese Leitelemente 104, 204, 105, 205 dienen dazu, Fahrzeuge, welche sich auf dem Verkehrsweg bewegen, an welchem die Adaptereinheit als Teil einer mobilen Leiteinrichtung aufgestellt ist, bei einer Kollision mit der Adaptereinheit 1 wieder auf den Verkehrsweg zu leiten. Das heißt, diese Leitelemente 104, 204, 105, 205 haben die gleiche Funktion wie Leitelemente einer gewöhnlichen Leiteinrichtung.
  • Für eine Verbindung der Adaptereinheit 1 an entsprechende Segmente einer mobilen Leiteinrichtung weisen das erste Adapterstück 10 ein oberes Verbindungselement 106 und eine unteres Verbindungselement 107 sowie das zweite Adapterstück 20 ein oberes Verbindungselement 206 und ein unteres Verbindungselement 207 auf. Diese Verbindungselemente 106, 206, 107, 207 sind dabei jeweils auf der Seite des ersten Adapterstücks 10 bzw. des zweiten Adapterstücks 20 angebracht, die in Längserstreckungsrichtung der jeweiligen Adapterstücke 10, 20 am Weitesten beabstandet von den Gelenkeinheiten 101 bzw. 201 angeordnet ist.
  • Durch eine Verbindung der Adaptereinheit 1 mit einem Segment einer mobilen Leiteinrichtung auf der Seite des ersten Adapterstücks 10 und eines weiteren Segments einer mobilen Leiteinrichtung auf der Seite des zweiten Adapterstücks 20 lässt sich folglich das Gelenk 3 in den Leitelementstrang einer mobilen Leiteinrichtung integrieren. Durch den Einbau zweier Adaptereinheiten 1 in eine mobile Leiteinrichtung sind folglich zwei Gelenke 3 innerhalb der mobilen Leiteinrichtung bereitgestellt. Damit kann das Segment der mobilen Leiteinrichtung, das zwischen dem zweiten Adapterstück 20 einer ersten Adaptereinheit 1 und dem ersten Adapterstück 10 einer zweiten Adaptereinheit 1 angeordnet ist, relativ zur Längserstreckungsrichtung der mobilen Leiteinrichtung bewegt werden. Bei dieser Bewegung handelt es sich um ein Schwenken, wenn das Gelenk 3 nur einer Adaptereinheit 1 gelöst wird (dann wird das Segment um das Gelenk 3 der zweiten Adaptereinheit 1 geschwenkt). Werden die Gelenke 3 beider Adaptereinheiten 1 gelöst, handelt es sich bei der Bewegung nicht um ein Schwenken, sondern um ein Verfahren. Eine Verbindung mit der übrigen mobilen Leiteinrichtung ist dann nicht mehr hergestellt.
  • Die Länge des Segments, das zwischen zwei Adaptereinheiten 1 angeordnet ist, kann variabel gehalten werden. So lassen sich Öffnungen innerhalb der mobilen Leiteinrichtungen unterschiedlicher Länge realisieren. Beispielsweise sind 4-m-, 8-m- oder 12-m-Segmente denkbar.
  • Die 1b zeigt das erste Adapterstück 10 der 1a in einer Ansicht von oben. In dieser Ansicht ist neben dem vorderen oberen Leitelement 104 auch ein hinteres oberes Leitelement 108 erkennbar. Darüber hinaus lässt sich die Drehachse 4 gut erkennen, die als Teil des Gelenks 3 die Verschwenkungsachse einer Verschwenkung des ersten Adapterstücks 10 um den durch die Gelenkeinheit 101 hindurch greifenden Bolzen 2 definiert.
  • Auf der der Gelenkeinheit 101 in Längserstreckungsrichtung abgewandten Seite des ersten Adapterstücks 10 lässt sich ferner das obere Verbindungselement 106 erkennen. Dieses obere Verbindungselement 106 weist eine im Querschnitt gerundete, hakenförmige, halbkreisartige Form auf. Es ist dazu vorgesehen und eingerichtet, mit einem entsprechend geformten Verbindungselement eines Segments einer mobilen Leiteinrichtung formschlüssig verbunden zu werden. Diese Verbindung ist in der 1c in schematischer Weise näher dargestellt.
  • Dabei zeigt die 1c in einer Draufsicht das obere Verbindungselement 106 des ersten Adapterstücks 10 in formflüssiger Verbindung mit einem korrespondierenden Verbindungselement 306 eines Segments 30 einer mobilen Leiteinrichtung, das mit dem ersten Adapterstück 10 bzw. der Adaptereinheit 1 verbunden wird.
  • Die 2a zeigt einen Querschnitt durch das erste Adapterstück 10 im Bereich der Bewegungsvorrichtung 102. Dabei sind in dieser Darstellung sowohl das vordere obere Leitelement 104 und das hintere obere Leitelement 108 des ersten Adapterstücks 10 erkennbar. Die Bewegungsvorrichtung 102 weist zwei Räder 103, 109 auf, die eine Abstützung des ersten Adapterstücks 10 auf dem Untergrund U vermitteln. Ferner dienen sie dazu, das erste Adapterstück 10 und gegebenenfalls ein mit diesem verbundenen Segment einer mobilen Leiteinrichtung auf dem Untergrund U zu verfahren bzw. zu verschwenken, d. h. zu bewegen. Die Bewegungsvorrichtung 2 ist dabei mittels einer Platte 110 an einem tragenden Teil des ersten Adapterstücks 10 befestigt, so dass sie Teil des ersten Adapterstücks 10 ist.
  • Die 2b zeigt eine seitliche Detailansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Bewegungsvorrichtung 102 aus den vorhergehenden Figuren. Dabei kann die Bewegungsvorrichtung 102 der 2b ebenso wie eine Bewegungsvorrichtung 102 aller übrigen Figuren nicht nur in einem ersten Adapterstück 10, sondern auch in einem zweiten Adapterstück 20 eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es denkbar, dass die verschiedenen Ausführungsbeispiele der Bewegungsvorrichtung auch einer gänzlich anderen zu bewegenden Vorrichtung eingesetzt werden.
  • In der Darstellung der 2b ist wiederum nur ein Rad 103 der beiden Räder 103, 109 der Bewegungsvorrichtung 102 zu sehen. Mittels einer Kurbel 111 kann die Höhe der Räder 103, 109 (und der unmittelbaren Radaufhängung) über dem Untergrund U im Verhältnis zum Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 variiert werden. Dabei ist der mit der Kurbel 111 verbundene Drehmechanismus derart ausgestaltet, dass ein eigenständiges Verstellen der Höhe der Räder 103, 109 über dem Untergrund U nicht möglich ist. Mittels der Kurbel 111 können folglich Unebenheiten im Untergrund U bzw. von einer streng planaren Ausbildung abweichende Oberflächengestaltungen des Untergrunds U kompensiert werden, so dass stets eine vorteilhafte Abstützung des ersten Adapterstücks 10 auf dem Untergrund U gewährleistet ist.
  • Die 2c zeigt eine Draufsicht auf die Bewegungsvorrichtung 102 der 2b. Zur Erläuterung dieser Abbildung wird auf die vorstehende Erläuterung der vorherigen Figuren verwiesen.
  • Die 3a zeigt eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Bewegungsvorrichtung 102. Diese Bewegungsvorrichtung 102 eignet sich ebenso wie die zuvor dargestellte für einen Einsatz in einer erfindungsgemäßen Adaptereinheit. In der Darstellung der 3a ist wiederum nur ein Rad 103 der beiden Räder 103, 109 der Bewegungsvorrichtung zu sehen. Hinsichtlich der weiteren Elemente der Bewegungsvorrichtung 102 wird auf die obigen Erläuterungen der 2b und 2c verwiesen.
  • Das Besondere an der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a ist, dass die Räder 103, 109 nicht nur entlang einer einzigen Schwenkachse 112 gegenüber dem Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 verschwenkbar sind. Vielmehr sind die Räder zusätzlich um eine zweite Schwenkachse 113 schwenkbar, wobei diese Schwenkachse 113 im Bereich einer Radaufhängung 114 der Räder 103, 109 definiert ist. Die Radaufhängung 114 ist mit einem Distanzstück 115 mit dem Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 verbunden. Diese Verbindung ist dabei ebenfalls in schwenkbarer Weise ausgestaltet. Das bedeutet, dass die Radaufhängung 114 und das Distanzstück 115 zusammen um eine dritte Schwenkachse 116 schwenkbar sind, die parallel zur ersten Schwenkachse 112 verläuft und in der Darstellung der 3a daher nicht zu sehen ist.
  • Die 3b zeigt eine Draufsicht auf das zweite Ausführungsbeispiel der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a, wobei in dieser Draufsicht die in der Beschreibung der 3a erläuterten unterschiedlichen Schwenkachsen 112, 113, 116 gut zu erkennen sind. Hinsichtlich der weiteren bereits eingeführten Elemente wird auf die Beschreibung zur 3a verwiesen.
  • Die 3c zeigt eine weitere Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a, wobei diese Ansicht gegenüber der Ansicht der 3a um 90° gedreht ist. Das heißt, man schaut bei der 3c in der Längserstreckungsrichtung der Adaptereinheit bzw. des Segments der Leiteinrichtung, in das die Adaptereinheit eingebaut ist, auf die Bewegungsvorrichtung 102 der Adaptereinheit. In dieser Darstellung sind beide Räder 103, 109 der Bewegungsvorrichtung 102 zu sehen. Hinsichtlich der weiteren Elemente wird auf die obigen Erläuterungen verwiesen.
  • Die 3d zeigt eine perspektivische Darstellung der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a. In dieser perspektivischen Darstellung sind die unterschiedlichen Schwenkachsen 112, 113, 116, um die die Räder 103, 109 der Bewegungsvorrichtung 102 zu schwenken sind, gut erkennbar. Dabei gibt die Darstellung der 3d den Zustand der Bewegungsvorrichtung 102 wieder, der ihrem bestimmungsgemäßen Einsatz entspricht, wenn das Segment der Leiteinrichtung, dessen Teil die Adaptereinheit ist, in welche die Bewegungsvorrichtung 102 integriert ist, im stationären, vorzugsweise geschlossenen, Zustand vorliegt. Das heißt, wenn die Leiteinrichtung an ihrem Einsatzort an einem Verkehrsweg angeordnet ist, sind die Räder 103, 109 sowie die Radaufhängungen 114 und die Distanzstücke 115 im Wesentlichen in der Längserstreckungsrichtung der Leiteinrichtung bzw. der Adaptereinheit orientiert. Dies ist eine platzsparende Anordnung.
  • Die 3e zeigt eine weitere Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung 102 der 3a, wobei in dieser Ansicht die Räder 103, 109 der Bewegungsvorrichtung 102 um die dritten Schwenkachsen 116 geschwenkt sind, so dass die Räder 103, 109, die dazugehörigen Radaufhängungen 114 und die Distanzstücke 115 mit einem größeren Abstand gegenüber dem Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 und der entlang dieses Schaftes 117 verlaufenden Schwenkachse 112 angeordnet sind. Mit einer derartigen Anordnung der Räder 103, 109 kann die Bewegungsvorrichtung 102 eine deutlich verbesserte Stabilität für das Adapterstück, dessen Teil sie ist, bereitstellen. Dadurch wird ein Verschwenken bzw. Verschieben des Segments der Leiteinrichtung, dessen Teil die Adaptereinheit ist, deutlich erleichtert.
  • Damit eine derartige Bewegungsvorrichtung 102 in eine entsprechende Adaptereinheit integriert werden kann, ist es zweckmäßig, wenn die Adaptereinheit ein einfaches seitliches Ausfahren der Räder 103, 109, der Radaufhängungen 114 und der Distanzstücke 115 erlaubt. Dies ist beispielsweise dann möglich, wenn Verkleidungen oder Leitelemente an der Adaptereinheit derart ausgestaltet sind, dass sie im Bereich der auszufahrenden Räder 103, 109 abnehmbar bzw. in einer zu öffnenden Art und Weise ausgestaltet ist.
  • In der Darstellung der 3e wird zudem deutlich, dass die Distanzstücke 115 derart ausgebildet sind, dass sie im ausgefahrenen bzw. ausgeklappten Zustand der Räder 103, 109 eine zusätzliche Vergrößerung der Distanz zwischen den Radaufhängungen 114 und dem Schaft 117 der Bewegungsvorrichtung 102 ermöglichen. Dazu sind die Distanzstücke 115 in Form zweier ineinandergreifender rechteckförmiger Hohlprofile ausgestaltet, die mehrere voneinander beabstandete Löcher 118 aufweisen.
  • Mittels entsprechender Sicherungselemente, die durch wählbare Paare der Löcher 118 im äußeren Hohlprofil und im inneren Hohlprofil hindurch greifen können, ist es möglich, die beiden ineinandergreifenden Hohlprofile der Distanzstücke 115 derart zueinander zu fixieren, dass das jeweilige Distanzstück 115 eine definierte, vorbestimmbare Länge aufweist. Auf diese Weise lassen sich die Räder 103, 109 der Bewegungsvorrichtung 102 auf einfache Weise gegenüber dem Schaft 117 durch eine Schwenkbewegung um die Achse 116 und eine Verschiebebewegung entlang der Längserstreckungsrichtung der Distanzstück 115 in gewünschter Weise ausfahren.
  • Die 4a zeigt eine seitliche Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Leiteinrichtung 40, die in ihrem zentralen Bereich eine erfindungsgemäße Adaptereinheit aufweist. Dieser zentrale Bereich ist in der Darstellung der 4a mit einem Kreis gekennzeichnet, der mit dem Buchstaben B versehen ist.
  • Der in der 4a dargestellte Ausschnitt aus der Leiteinrichtung 40 weist ein erstes Segment 41, ein zweites Segment 42, ein drittes Segment 43 und ein viertes Segment 44 auf. Zwischen dem zweiten Segment 42 und dem dritten Segment 43 ist eine erfindungsgemäße Adaptereinheit 1 angeordnet.
  • Die Adaptereinheit 1 in der Leiteinrichtung 40 der 4a wird dabei durch ein erstes Adapterstück 10, welches am rechten Rand des zweiten Segments 42 angeordnet ist, und ein zweites Adapterstück 20, welches am linken Rand des dritten Segments 43 angeordnet ist, gebildet. Darüber hinaus weist das zweite Segment 42 an seinem linken Ende ein zweites Adapterstück 20 auf, das zusammen mit einem weiteren Adapterstück 50 eine weitere Adaptereinheit 5 als weitere gelenkbildende Einheit bildet.
  • Konstruktive Details der Adaptereinheit 1 sind der Darstellung der 4b, welche einen vergrößerten Ausschnitt des mit einem B gekennzeichneten zentralen Bereichs der Leiteinrichtung 40 darstellt, in Verbindung mit den obigen Erläuterungen, insbesondere zur 1a, zu entnehmen. Dabei ist in der 4b zusätzlich jeweils eine Klappe 119 im unteren Leitelement 105 des ersten Adapterstücks 10 und im unteren Leitelement 205 des zweiten Adapterstücks 20 zu sehen. Diese Klappe kann durch Verschwenken um ein Scharnier derart geöffnet werden, dass die Räder 103, 109 der Bewegungsvorrichtung 102 ausgefahren bzw. herausgeschwenkt werden können.
  • Die weitere Adaptereinheit 5 ist in der Detaildarstellung der 4c genauer zu sehen, welche einen vergrößerten Ausschnitt des mit einem C gekennzeichneten seitlichen Bereichs der Leiteinrichtung 40 darstellt.
  • Die weitere Adaptereinheit 5 besteht dabei nicht aus zwei im Wesentlichen symmetrisch aufgebauten Adapterstücken, sondern aus zwei unterschiedlich gestalteten Adapterstücken 20, 50. So ist das zweite Adapterstück 20, wie bereits oben ausführlich erläutert, mit einer Bewegungsvorrichtung 102 bzw. 202 versehen, während das weitere Adapterstück 50 nicht mit einer solchen Bewegungsvorrichtung versehen ist. Auch ist das weitere Adapterstück 50 etwas kürzer als das zweite Adapterstück 20 gestaltet. Das heißt, das weitere Adapterstück 50 weist eine geringere Längserstreckung in Richtung der Längserstreckung der Leiteinrichtung 40 auf als das zweite Adapterstück 20.
  • Das dritte Segment 43 der Leiteinrichtung 40 weist an seinem rechten Ende ein erstes Adapterstück 10 auf, das zusammen mit einem am linken Ende des vierten Segments 44 angeordneten weiteren Adapterstücks 50 ebenfalls eine weitere Adaptereinheit 5 bildet. Es wird insofern auf die vorigen Erläuterungen zur weiteren Adaptereinheit 5 zwischen dem ersten Segment 41 und dem zweiten Segment 42 verwiesen, da die weitere Adaptereinheit 5 zwischen dem dritten Segment 43 und dem vierten Segment 44 in analoger Weise aufgebaut ist.
  • Die 4d zeigt eine Draufsicht auf die Leiteinrichtung 40 der 4a. In dieser Draufsicht lässt sich die im Wesentlichen symmetrische Ausbildung der zentral angeordneten Adaptereinheit 1 und die demgegenüber weniger symmetrisch angeordnete Ausbildung der weiteren Adaptereinheiten 5 an den jeweiligen seitlichen Enden der Darstellung der 4d erkennen.
  • Die 5a zeigt eine seitliche Ansicht der Leiteinrichtung 40 der 4a, die gerade geöffnet wird. Dazu ist der Bolzen 2, welcher zusammen mit der Gelenkeinheit 101 des ersten Adapterstücks 10 und der Gelenkeinheit 210 des zweiten Adapterstücks im geschlossenen Zustand der Leiteinrichtung 40 ein Gelenk bildet, herausgezogen worden. Dadurch wird das Gelenk zwischen dem ersten Adapterstück 1 und dem zweiten Adapterstück 20 geöffnet, so dass das zweite Segment 42 und das dritte Segment 43 jeweils um die von den weiteren Adaptereinheiten 5 gebildeten Gelenke geschwenkt werden können.
  • Dieses Verschwenken des zweiten Segments 42 und des dritten Segments 43 wird in der Draufsicht der 5b noch besser ersichtlich. Dabei sind auch die ausgefahrenen Räder der Bewegungsvorrichtungen 102 der einzelnen Adapterstücke bzw. Segmente 42 und 43 gut zu sehen. Ebenfalls lassen sich in dieser Darstellung zu öffnende Abschnitte als Klappen 119 der einzelnen Adapterstücke 10, 20 erkennen, die ein Ausfahren der Räder der jeweiligen Bewegungsvorrichtungen 102 ermöglichen.
  • Alternativ zu der Darstellung der Verschwenkung des zweiten Segments 42 und des dritten Segments 43 um die jeweiligen durch die weiteren Adaptereinheiten 5 gebildeten Gelenke ist es auch denkbar, dass nur eines der Segmente 42, 43 um ein entsprechendes Gelenk geschwenkt wird.
  • Als alternative Ausgestaltung ist es ebenso denkbar, dass ein Bolzen einer der weiteren Adaptereinheiten 5 ebenso wie der Bolzen 2 der Adaptereinheit 1 gelöst wird. In diesem Fall könnte ein gesamtes Segment, das heißt das zweite Segment 42 und/oder das gesamte dritte Segment 43 aus dem Verbund der Leiteinrichtung 40 herausgeschoben werden. Es ist also folglich nicht nur ein Verschwenken, sondern auch ein Verfahren bzw. Verschieben einzelner oder mehrerer Segmente der Leiteinrichtung 40 möglich.
  • Dies ist besonders vorteilhaft dann einzusetzen, wenn die entsprechenden Segmente der Leiteinrichtung 40 aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ringsum die Leiteinrichtung 40 nicht in ausreichender Weise verschwenkt werden können, sondern an einen etwas entfernteren Platz zur zwischenzeitlichen Lagerung verbracht werden sollen.
  • Unabhängig davon, ob ein Segment 42, 43 der Leiteinrichtung 40 verschwenkt oder verschoben wird, lässt sich hierdurch eine Öffnung O in der Leiteinrichtung bereitstellen, durch die Fahrzeuge hindurch auf den jeweils gegenüberliegenden Bereich der Leiteinrichtung 40 gelangen können. Bezugszeichenliste
    1 Adaptereinheit
    2 Bolzen
    3 Gelenk
    4 Drehachse
    5 Weitere Adaptereinheit
    10 Erstes Adapterstück
    20 Zweites Adapterstück
    30 Segment einer Leiteinrichtung
    40 Leiteinrichtung
    50 Weiteres Adapaterstück
    41 Erstes Segment der Leiteinrichtung
    42 Zweites Segment der Leiteinrichtung
    43 Drittes Segment der Leiteinrichtung
    44 Viertes Segment der Leiteinrichtung
    101 Gelenkeinheit des ersten Adapterstücks
    102 Bewegungsvorrichtung des ersten Adapterstücks
    103 Rad des ersten Adapterstücks
    104 Vorderes oberes Leitelement des ersten Adapterstücks
    105 Vorderes unteres Leitelement des ersten Adapterstücks
    106 Oberes Verbindungselement des ersten Adapterstücks
    107 Unteres Verbindungselement des ersten Adapterstücks
    108 Hinteres oberes Leitelement des ersten Adapterstücks
    109 Rad des ersten Adapterstücks
    110 Befestigungsplatte
    111 Kurbel
    112 Erste Schwenkachse der Bewegungsvorrichtung
    113 Zweite Schwenkachse der Bewegungsvorrichtung
    114 Radaufhängung
    115 Distanzstück
    116 Dritte Schwenkachse der Bewegungsvorrichtung
    117 Schaft der Bewegungsvorrichtung
    118 Löcher im Distanzstück
    119 Klappe
    201 Gelenkeinheit des zweiten Adapterstücks
    202 Bewegungsvorrichtung des zweiten Adapterstücks
    203 Rad des zweiten Adapterstücks
    204 Oberes Leitelement des zweiten Adapterstücks
    205 Unteres Leitelement des zweiten Adapterstücks
    206 Oberes Verbindungselement des zweiten Adapterstücks
    207 Unteres Verbindungselement des zweiten Adapterstücks
    306 Verbindungselement eines Segments einer Leiteinrichtung

Claims (18)

  1. Adaptereinheit für eine Leiteinrichtung an Verkehrswegen, aus einem ersten Adapterstück (10) und einem zweiten Adapterstück (20), wobei das erste Adapterstück (10) und das zweite Adapterstück (20) – mit jeweils einem Segment einer Leiteinrichtung (40) verbindbar sind, – jeweils mindestens eine Gelenkeinheit (101, 201) aufweisen und – durch die Gelenkeinheiten (101, 201) unter Ausbildung eines Gelenks (3) miteinander verbunden sind, wobei – die Adaptereinheit (1) im Wesentlichen achsensymmetrisch zur Drehachse (4) des Gelenks (3) ausgebildet ist.
  2. Adaptereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterstücke (10, 20) durch die Gelenkeinheiten (101, 201) mittels eines durch die Gelenkeinheiten (101, 201) hindurchgreifenden, entfernbaren Bolzens (2) miteinander verbunden sind.
  3. Adaptereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Adapterstück (10) und das zweite Adapterstück (20) mit Ausnahme der Gelenkeinheiten (101, 102) identisch sind.
  4. Adaptereinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterstücke (10, 20) an ihrer dem Gelenk (3) abgewandten Seite jeweils mindestens ein Verbindungselement (106, 107, 206, 207) zur Verbindung mit jeweils einem Segment einer Leiteinrichtung aufweisen.
  5. Adaptereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (106, 107, 206, 207) zur Ausbildung eines Schnellverschlusses ausgebildet ist.
  6. Adaptereinheit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (106, 107, 206, 207) derart geformt ist, dass es eine formschlüssige Verbindung mit einem korrespondierenden Verbindungselement (306), das an einem Segment einer Leiteinrichtung ausgebildet ist, eingehen kann.
  7. Adaptereinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Gelenkeinheit (101, 201) auf der Seite der Adapaterstücke (10, 20) angeordnet ist, die in Längserstreckungsrichtung der Adapterstücke (10, 20) der Seite, auf der das mindestens eine Verbindungselement (106, 107, 206, 207) angeordnet ist, abgewandt ist.
  8. Adaptereinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapaterstücke (10, 20) jeweils mindestens ein Leitelement (104, 105, 108, 204, 205) aufweisen.
  9. Adaptereinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das die Anzahl, Ausformung und/oder Anordnung des mindestens einen Leitelements (104, 105, 108, 204, 205) der Anzahl, Ausformung und/oder Anordnung des Leitelements oder der Leitelemente eines Segments einer Leiteinrichtung entsprechen, mit dem die Adaptereinheit zu verbinden ist.
  10. Adaptereinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adaptereinheit (1) eine Bewegungsvorrichtung (102, 202) zur Bewegung der Adaptereinheit (1) und eines mit der Adaptereinheit verbundenen Segments einer Leiteinrichtung aufweist.
  11. Adaptereinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsvorrichtung (102, 202) ein Rad (103, 109, 203) aufweist.
  12. Adaptereinheit nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsvorrichtung zumindest in Teilen schwenkbar um zumindest eine Achse (112, 113, 116) gelagert ist, die im Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung der Adaptereinheit (1) verläuft.
  13. Adaptereinheit nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsvorrichtung (102, 202) im Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung der Adaptereinheit (1) beweglich ist.
  14. Adaptereinheit nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsvorrichtung (102, 202) arretierbar ausgestaltet ist.
  15. Adaptereinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung eine mobile Leiteinrichtung ist.
  16. Leiteinrichtung an Verkehrswegen, gekennzeichnet durch mindestens eine Adaptereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, deren einzelne Adapterstücke (10, 20) jeweils mit einem Ende eines Segments (42, 43) der Leiteinrichtung (40) verbunden sind, und zumindest eine weitere gelenkbildende Einheit (1, 5).
  17. Leiteinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere gelenkbildende Einheit (1, 5) ebenfalls eine Adaptereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 ist.
  18. Leiteinrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (40) eine mobile Leiteinrichtung ist.
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