DE29819601U1 - Handwerkzeugmaschine - Google Patents
HandwerkzeugmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
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-
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Description
R. 34544
18.9.1998
18.9.1998
ROBERT BOSCH GMBH, 70442 Stuttgart
Handwerkzeugmaschine
15
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Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung.
Bei einer solchen Handwerkzeugmaschine ist das Wechseln des Werkzeugs sehr schnell und mit Einhandbedienung möglich. Ist das Schnellspannfutter werkzeuglos, so sorgt der Werkzeugauswerfer für ein automatisches Offenhalten des Schnellspannfutters, so daß ein neues Werkzeug ohne jegliche vorherige Handhabung des Schnellspannfutters und ohne Gebrauch von Hilfsmitteln eingeführt werden kann. Durch das Einstecken des Werkzeugschaftes in das Schnellspannfutter wird der Werkzeugauswerfer gegen die Kraft der Auswurffeder
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verschoben und gibt damit das Schnellspannfutter zum selbsttätigen Verriegeln des Werkzeugs frei, denn sobald der Werkzeugauswerfer aus seiner Sperrstellung herausbewegt worden ist, dreht die gespannte Torsionsfeder die Spannhülse und das Werkzeug wird am Antriebsglied festgespannt. Soll das Werkzeug wieder gewechselt werden, so ist die Spannhülse von Hand gegen die Kraft der Torsionsfeder zu drehen. Dadurch wird das Werkzeug freigegeben, und der von der Auswurffeder belastete Werkzeugauswerfer schiebt das Werkzeug aus dem Spannfutter aus und gelangt schließlich wieder in seine Sperr- oder Arretierstellung, in der er das Schnellspannfutter geöffnet hält.
Bei einer bekannten Handwerkzeugmaschine dieser Art (GB 97 04 255 Al) ist die Auswurffeder als Schraubendruckfeder ausgebildet und stützt sich auf dem planen Ende des Werkzeugauswerfers ab. An dem davon abgekehrten, vorderen Ende des Werkzeugaufnehmers ist ein Schenkelpaar so angeformt, daß die Schenkel in der Offenstellung des Schnellspannfutters mit Arretierlöchern in einer die Einstecköffnung für den Werkzeugschaft tragenden Spannscheibe fluchten und unter der Wirkung der Auswurffeder endseitig in diese eingreifen und somit die Spannhülse gegen Verdrehung arretieren. Dabei hat sich gezeigt, daß in bestimmten Drehpositionen der Spannscheibe der Werkzeugauswerfer durch die Einstecköffnung und die sich daran unmittelbar anschließenden Arretierlöcher hindurch von der Auswurffeder ausgeworfen wird und dabei öfters verlorengeht oder beim Herausspringen den Bedienenden gefährdet,
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Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß der Werkzeugauswerfer an der Auswurffeder festgelegt ist und damit nicht aus dem Schnellspannfutter herausfallen kann.
Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Handwerkzeugmaschine möglich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Auswurffeder als Schraubendruckfeder und das Rückhalteglied pilzförmig ausgebildet und ragt in das Ende der Schraubendruckfeder hinein. Das Rückhalteglied ist dabei vorzugsweise einstückig an den Werkzeugauswerfer angeformt. Durch diese Ausgestaltung des Werkzeugauswerfers ist nicht nur ein sicheres Verhaken des Werkzeugauswerfers in der Schraubendruckfeder gewährleistet, sondern auch eine einfache Montage beim Zusammensetzen des Schnellspannfutters erzielt, da das Rückhalteglied des Werkzeugauswerfers sich bei dessen Einsetzen in das Schnellspannfutter automatisch in die Schraubendruckfeder einschiebt und mit seiner Kopfunterseite die Anfangswindungen der Schraubendruckfeder übergreift.
Zeichnung
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ausschnittweise einen Längsschnitt eines Schnellspannfutter am Antriebsglied einer Handwerkzeugmaschine,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht des Schnellspannfutters in Richtung Pfeil III in Fig. 1,
Fig. 4 eine perspektivische Draufsicht einer
Spannscheibe im Schnellspannfutter gemäß Fig. 1-3.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Von der Handwerkzeugmaschine, die im Ausführungsbeispiel eine Handstichsäge ist, ist in Fig. 1 und 2 ausschnittweise nur die Hubstange 10 dargestellt, die in einem Maschinengehäuse axial verschieblich geführt ist und von einem Elektromotor zu einer hin- und hergehenden vertikalen Hubbewegung angetrieben wird. Auf dem aus dem Maschinengehäuse nach unten vorstehenden freien Ende der Hubstange 10 ist ein Schnellspannfutter 11 zum Einspannen eines Sägeblatts angeordnet. Wie bekannt und hier nicht weiter dargestellt ist, weist das Sägeblatt zwei vom Sägeblattschaft quer abstehende Spannlaschen zum Einspannen des Sägeblatts im Schnellspannfutter 11 auf. Das Schnellspannfutter 11 ist so ausgebildet, daß das Sägeblatt ohne zusätzliche Handgriffe oder zusätzliche Hilfsmittel in das Schnellspannfutter 11 eingesteckt werden kann und nach Einstecken selbsttätig festgespannt wird. Zum Wechseln des Sägeblatts ist das
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Schnellspannfutter 11 nur mit einer Hand zu betätigen, wobei das Sägeblatt automatisch ausgeworfen und das Schnellspannfutter 11 in seiner Offenstellung gehalten wird, bis wieder ein neues Sägeblatt eingeführt wird. 5
Im Einzelnen weist hierzu das Schnellspannfutter 11 eine mit einer Einstecköffnung 12 für den Sägeblattschaft versehene Spannscheibe 13, die an einer auf einem Ringflansch 101 am freien Ende der Hubstange 10 drehbar gehaltenen Kappe 14 fixiert ist. Die Baueinheit aus Kappe 14 und Spannscheibe 13 ist von einer Spannhülse 15 umschlossen und drehfest mit dieser verbunden. An der Spannhülse 15 steht ein Griffstück 16 radial vor und dient zum Lösen des Schnellspannfutters 11. Eine im Innern der Spannhülse 15 angeordnete Torsionsfeder 17 ist mit ihrem einen Federende 171 in der Spannhülse 15 bzw. im Griffstück 16 und mit ihrem anderen Federende an der Hubstange 10 befestigt.
Die Spannscheibe 13 trägt auf ihrer dem Hubstangenende zugekehrten Scheibenseite zwei Rampen 18, die beim Verdrehen der Spannhülse 15 mit Baueinheit aus Kappe 14 und Spannscheibe 13 auf die Unterkanten der Spannlaschen am Sägeblatt auflaufen und so das Sägeblatt gegen das Hubstangenende verspannen. Hierzu ist das ringförmige Hubstangenende mit einer diametralen V-förmigen Nut 19 versehen, in die die Spannlaschen des Sägeblattschaftes eingedrückt werden.
Ein Werkzeugauswerfer 2 0 zum Ausschieben des Sägeblatts bei geöffneten Schnellspannfutter 11 und zum gleichzeitigen Offenhalten des Schnellspannfutters 11 bei ausgeworfenem
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Sägeblatt ist im Innern der Hubstange 10 in diametral angeordneten, vertikalen Nuten 21 in der Stangeninnenwand geführt, so daß er an einer Verdrehbewegung gehindert ist. Am unteren Ende des Werkzeugauswerfers 20 ist ein Schenkelpaar so angeformt, daß die beiden Schenkel 22 in der Offenstellung des Schnellspannfutters 11 mit Arretierlöchern 23 in der Spannscheibe 13 fluchten, die seitlich der Einstecköffnung in diese übergehend ausgeformt sind. Bei offenem Schnellspannfutter 11 werden die Enden der Schenkel 22 in die Arretierlöcher 23 eingeschoben und hindern so die Spannscheibe 13 am Verdrehen unter der Wirkung der gespannten Torsionsfeder 17.
Die Auswurffeder 24 ist als Schraubendruckfeder 25 ausgebildet, die sich einerseits an dem von dem Schenkelpaar 22 abgekehrten rückwärtigen Ende 201 des Werkzeugauswerfers 20 und andererseits - wie hier nicht dargestellt - im Innern der Hubstange 14 abstützt. Am rückwärtigen Ende 201 ist ein pilzartiges Rückhalteglied 26 einstückig angeformt, das in 0 die unteren Windungen der Schraubendruckfeder 25 hineinragt und sich in der Schraubendruckfeder 2 5 so verhakt, daß es nicht ohne weiteres aus der Schraubendruckfeder 25 herausgezogen werden kann. Wie Fig. 2 zeigt, ist der Werkzeugauswerfer 20 ein gestanztes Flachteil, von dem die Schenkel 22 abgewinkelt sind. Das Rückhalteglied 26 ist gleich mit ausgestanzt und weist damit ein trapezförmiges Kopfprofil auf, dessen der Schraubendruckfeder 25 zugekehrte, obere Grundseite kleiner und dessen untere Grundseite etwas größer ist als der Innendurchmesser der Schraubendruckfeder
25. Der Übergang der oberen Grundseite zu den Trapezflanken des Kopfprofils ist abgerundet, so daß das Rückhalteglied 2
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gut in die Schraubendruckfeder 25 eingeführt werden kann, bis die untere Grundseite des Kopfprofils die ersten Windungen der Schraubendruckfeder 25 randseitig übergreift.
Zum Sägeblattwechseln wird die Spannhülse 15 mit Kappe 14 und Spannscheibe 13 durch Greifen des GriffStücks 16 gegen die Kraft der Torsionsfeder 17 soweit gedreht, bis die Rampen 18 an der Spannscheibe 13 unter den Spannlaschen am Sägeblatt weggedreht sind und das Sägeblatt mit Spannlaschen in der Einstecköffnung 12 liegt. Die Auswurffeder 25 schiebt nunmehr den Werkzeugauswerfer 2 0 nach unten, und dieser schiebt das Sägeblatt aus dem Spannfutter aus. Am Ende der Auswurfbewegung tauchen die beiden Schenkel 22 in die Arretierlöcher 23 formschlüssig ein und verhindern bei Loslassen des Griffstücks 16 ein Drehen der Spannscheibe 23 mit Kappe 14 und Spannhülse 15 unter der Kraft der Torsionsfeder 17. Dadurch, daß der Werkzeugauswerfer 20 mit seinem Rückhalteglied 26 in der Auswurffeder 24 verhakt ist, kann zu keinem Zeitpunkt des Öffnens des Schnellspannfutters 11 der Werkzeugauswerfer 20 aus der Hubstange 14 herausfallen und verlorengehen.
Wird ein neues Sägeblatt eingeführt, so taucht der Werkzeugschaft in einen Zentrierschlitz 27 in dem Werkzeugauswerfer 20 ein. Nunmehr muß das Sägeblatt gegen die Kraft der Auswurffeder 24 nach oben geschoben werden, bis die Spannlaschen oberhalb der Rampen 18 in der Spannscheibe 13 liegen. Bei dem Hochschieben des Werkzeugauswerfers 20 tauchen die Schenkel 22 aus den Arretierlöchern 23 aus, und die Spannscheibe 13 ist zum Verdrehen durch die Torsionsfeder 17 freigegeben. Sobald die Spannlaschen des Sägeblatts die
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Oberflächen der Rampen 18 in der Spannscheibe 13 erreichen, dreht die Torsionsfeder 17 über die Spannhülse 15 und die Kappe 14 die Spannscheibe 13, wobei die Raitipenflachen der Rampen 18 unter die Spannlaschen des Sägeblatts gleiten und 5 dieses gegen den Nutgrund der V-förmigen Nut 19 verspannen.
Claims (5)
1. Handwerkzeugmaschine mit einem elektromotorisch antreibbaren, zumindest am freien Ende hohlzylindrischen Antriebsglied (10) für ein Werkzeug, mit einem auf dem freien Ende des Antriebsglieds (10) sitzenden Schnellspannfutter (11), das eine Einstecköffnung (12) für den Werkzeugschaft aufweisende Spannmittel (13, 18), eine auf dem freien Ende des Antriebsglieds (10) drehbar gehaltene Spannhülse (15), die durch Drehen den Werkzeugschaft zwischen dem Antriebsgliedende und den Spannmitteln (13, 18) verspannt, eine einerseits an dem Antriebsglied (10) und andererseits an der Spannhülse (15) angreifende Torsionsfeder (17) zum Drehen der Spannhülse (15) in Spannfutterschließrichtung und einen in dem Antriebsgliedende undrehbar geführten, von einer auf seinem rückwärtigen Ende sich abstützenden Auswurffeder (24) in Werkzeugausschieberichtung belasteten Werkzeugauswerfer (20) zum Ausschieben des Werkzeugs (10) bei geöffnetem Schnellspannfutter (11) und zum Arretieren des offenen Schnellspannfutters (11) gegen Schließen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das rückwärtige Ende des Werkzeugauswerfers (20) mit einem in der Auswurffeder (24) sich verhakenden Rückhalteglied (26) versehen ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteglied (26) einstückig an dem Werkzeugauswerfer (20) angeformt ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurffeder (24) als Schraubendruckfeder (25) und das Rückhalteglied (26) pilzförmig ausgebildet ist und in das Ende der Schraubendruckfeder (25) hineinragt.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugauswerfer (10) als Flachstanzteil ausgebildet ist und das Rückhalteglied (26) ein trapezförmiges Kopfprofil aufweist, dessen der Schraubendruckfeder (25) zugekehrte, obere Grundseite kleiner und dessen untere Grundseite wenig größer ist als der Innendurchmesser der Schraubendruckfeder (25)
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang der oberen Grundseite zu den Trapezflächen des Kopfprofils abgerundet ist.
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Family Applications (1)
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1998
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Legal Events
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