DE29805965U1 - Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen Behältern - Google Patents
Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen BehälternInfo
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Description
Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen
oder anderen Behältern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit
von Flaschen oder anderen Behältern. .
Im Labor werden zum Aufbewahren von Laborflüssigkeiten vielfach Kunststoffvorratsflaschen,
Glasflaschen oder andere Behälter benutzt. Diese sollen möglichst nicht umkippen, damit keine wertvolle Flüssigkeit verlorengeht bzw. der Laborbereich nicht
kontaminiert wird. Die Behälter neigen jedoch besonders zum Umkippen, wenn darauf ein Dosiergerät für Flüssigkeit montiert wird. Das Dosiergerät kann ein Dispenser
sein, beispielsweise wie in der DE 41 37 351 C2 vorgestellt. Ein Dosiergerät
kann aufgrund seiner Bauform, seines Gewichts und seiner Größe die Umkippneigung
...12
Patentanwälte · European Patent Attorneys ■ Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Zugelassene Vertreter beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
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Rechtsanwalt: zugelassen zu den Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG Hamburg, Nr. 05 28497 (BLZ 200 700 00) · Postbank Hamburg, Nr. 28 42 206 (BLZ 200 100 20)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
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erheblich verstärken. Besonders neigen die Behälter auch dann zum Umkippen, wenn
sie schon teilweise entleert sind und ihre Stabilisierung durch die enthaltene Flüssigkeit
entsprechend verringert ist.
Bereits bekannt ist, KunststoffVorratsflaschen zum Verbessern der Standsicherheit in
Aufnahmetöpfe einzusetzen. Kunststoffvorratsflaschen variieren jedoch sehr stark in
der Form (z.B. rund, eckig, quadratisch, rechteckig), der Höhe (z.B. von 135 mm bis
225 mm) und im Volumen (z.B. 0,5 1 bis 2,5 1). Die angebotenen Aufnahmetöpfe sind
nur für einen Teil dieses Spektrums einsetzbar und werden deshalb von Laborfachkräften
abgelehnt. Deshalb wäre es auch nicht sinnvoll, das Angebot der Aufnahmetöpfe auf das gesamte Spektrum einschlägiger Behälter auszudehnen. Ein weiterer
Nachteil der Aufnahmetöpfe ist, daß sie die auf die Behälter geklebten Etiketten mit
der Inhaltsangabe verdecken können.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum
Verbessern der Standsicherheit zu schaffen, die für ein breites Spektrum verschiedener
Flaschen oder anderer Behälter einsetzbar ist.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
-3-Die
erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen Behältern hat einen Untersetzer mit einem Tragbereich für den Behälter und mindestens einem darüber seitlich hinausstehenden Randbereich. Der Untersetzer kann eine einfache Plattenform haben. Für eine gleichmäßig in jeder Richtung erhöhte Standsicherheit kann er kreisrund sein. Es kommen aber auch andere Formen in Betracht, z.B. eckige oder unregelmäßige Formen.
erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen Behältern hat einen Untersetzer mit einem Tragbereich für den Behälter und mindestens einem darüber seitlich hinausstehenden Randbereich. Der Untersetzer kann eine einfache Plattenform haben. Für eine gleichmäßig in jeder Richtung erhöhte Standsicherheit kann er kreisrund sein. Es kommen aber auch andere Formen in Betracht, z.B. eckige oder unregelmäßige Formen.
Ferner hat die Vorrichtung mindestens zwei elastische Zugelemente, die von
verschiedenen Haltepunkten des Untersetzers ausgehend zu einem vorstehenden Abschnitt des Behälters geführt werden können, über den sie mit einer Schlaufe
spannbar sind. Die Haltepunkte der Zugelemente sind vorzugsweise gleichmäßig um den Tragbereich des Untersetzers verteilt angeordnet, um die Zugkräfte gegenseitig
kompensieren zu können. Weiterhin vorzugsweise weisen sie einen Abstand vom Tragbereich auf. Sie können von Schlitzen in den Randbereichen des Untersetzers gebildet
sein, in die die Zugelemente seitlich eingeführt sind. Dann können die Zugelemente
an der Unterseite des Untersetzers gesichert sein.
Die Zugelemente können lange Schraubenfedern oder Schnüre aus elastischem Material
sein. Es kann sich auch um Zugelemente handeln, die nur in einem Abschnitt elastisch sind. Vorzugsweise sind die Zugelemente elastische Ringe. Davon können
beispielsweise zwei jeweils mit einer Schlaufe einander diametral gegenüberliegende
Randabschnitte des Untersetzers umgreifen, jeweils in aufeinander ausgerichteten
Schlitzen der Randabschnitte gehalten sein und mit einer weiteren Schlaufe von verschiedenen
Seiten über einen vorstehenden Abschnitt des Behälters spannbar sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich sehr einfach an verschiedensten Behältern
montieren. Der Untersetzer läßt sich so ausführen, daß er einen Tragbereich für
sämtliche Behälter bietet. Die elastischen Zugelemente können die Unterschiede der
Behälter leicht ausgleichen. Dabei sorgen sie für eine stabile Fixierung des jeweiligen
Behälters am Untersetzer. Aufgrund des seitlich überstehenden Randbereichs verleiht
der Untersetzer dem Behälter eine erhebliche Standsicherheit. Dies gilt gerade auch
dann, wenn der Behälter ein Dosiergerät trägt. Außer der nachhaltigen Verbesserung
der Standsicherheit der verschiedensten Behälter mit einem aufgesetzten Dosiergerät
hat die Vorrichtung den Vorteil, daß sie ganz besonders einfach und kostengünstig
aufgebaut und besonders robust ist. Sie kann so ausgeführt werden, daß sie resistent
gegen Laborflüssigkeiten und leicht zu reinigen ist. Zudem kann sie hervorragend als
Werbeträger dienen. Etiketten oder Aufdrucke des Behälters bleiben nach Anbringen
der Vorrichtung sichtbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnung näher erläutert,
die eine Vorrichtung mit einer darauf befestigten Kunststoffvorratsflasche in perspektivischer
Seitenansicht zeigt:
-5-
Die Vorrichtung hat einen im wesentlichen kreisscheibenförmigen Untersetzer 1, der
in zwei diametral gegenüberliegenden Randabschnitten 2 und 3 jeweils zwei randseitige,
aufeinander ausgerichtete Schlitze 4, 5 und 6, 7 aufweist.
Ferner hat die Vorrichtung zwei elastische Ringe 8, 9, die im Beispiel als Gummiringe
mit einem kreiszylindrischen Querschnitt ausgeführt sind. Diese sind jeweils mit einer
Schlaufe 8', 9' um die Randabschnitte 2, 3 gelegt und durch die Schlitze 4, 5 bzw. 6, 7
derselben geführt. Dabei sind sie an der Unterseite des Untersetzers 1 durch die
Schlitze 4, 5 bzw. 6, 7 verbindende Nuten geführt, welche gerade den Querschnitt des
Ringmaterials aufnehmen.
Die Schlitze 4, 5 bzw. 6, 7 bilden somit Haltepunkte für die beiden elastischen Ringe
8, 9. Von diesen ausgehend sind die elastischen Ringe mit einer weiteren Schlaufe 8",
9" um den nach oben vorstehenden Hals 10 einer Kunststoffvorratsflasche 11 gelegt,
die mit ihrer Unterseite auf einem zentralen Tragbereich &Ggr; des Untersetzers 1 ruht.
Der Untersetzer 1 steht mit einem breiten, kreisringförmigen Randbereich 1" über die
Kunststoffvorratsflasche 11 seitlich hinaus. Infolgedessen verleiht er der Kunststoffvorratsflasche
11 eine erheblich verbreiterte Standfläche, die die Standsicherheit
beträchtlich erhöht. Dies gilt auch für den Fall, daß die Kunststoffvorratsflasche 11
teilweise entleert ist und/oder ein Dosiergerät auf den Hals 10 gesetzt ist.
-6-Andere
Behälter können leicht auf der Vorrichtung aus Untersetzern 1 und elastischen Ringen 8, 9 montiert werden. Je nach Größe des Behälters wird ein mehr oder weniger großer Tragbereich 1' beansprucht. Durch geeignete Bemessung des Untersetzers 1 ist sichergestellt, daß ein die Standsicherheit vergrößernder Randbereich 1" verbleibt. Grundsätzlich ist es auch möglich, die Standsicherheit durch ein erhöhtes Gewicht des Untersetzers zu vergrößern.
Behälter können leicht auf der Vorrichtung aus Untersetzern 1 und elastischen Ringen 8, 9 montiert werden. Je nach Größe des Behälters wird ein mehr oder weniger großer Tragbereich 1' beansprucht. Durch geeignete Bemessung des Untersetzers 1 ist sichergestellt, daß ein die Standsicherheit vergrößernder Randbereich 1" verbleibt. Grundsätzlich ist es auch möglich, die Standsicherheit durch ein erhöhtes Gewicht des Untersetzers zu vergrößern.
Der Untersetzer 1 kann aus Kunststoff bestehen. Die elastischen Zugelemente 8, 9
können aus Gummi ausgeführt sein.
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen Behältern
mit
- einem Untersetzer (1) mit einem Tragbereich (V) für den Behälter (11) und
mindestens einem darüber seitlich hinausstehenden Randbereich (1") und
- elastischen Zugelementen (8, 9), die von verschiedenen Haltepunkten (4, 5,
6, 7) des Untersetzers (1) ausgehend zu einem vorstehenden Abschnitt (10) des Behälters (11) geführt werden, über den sie mit einer Schlaufe (8", 9")
spannbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Untersetzer (1) plattenförmig ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Untersetzer (1) kreisrund ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Untersetzer (1) einen
Durchmesser von 150 bis 225 mm hat.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der der Untersetzer (1) einen Durchmesser von
etwa 180 mm hat.
-8-
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Haltepunkte (4, 5, 6,
7), von denen die Zugelemente (8, 9) ausgehen, gleichmäßig um den Tragbereich (&Ggr;) verteilt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche Ibis 6, bei der die Haltepunkte (4, 5, 6, 7),
von denen die Zugelemente (8, 9) ausgehen, einen Abstand vom Tragbereich (V)
haben.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der zwei elastische Zugelemente
(8, 9) vorhanden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die elastischen Zugelemente
elastische Ringe (8, 9) sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der der Untersetzer (1) randseitige
Schlitze (4, 5, 6, 7) als Haltepunkte für die elastischen Zugelemente (8, 9) hat.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der der Untersetzer (1) in verschiedenen
Randabschnitten (2, 3) jeweils zwei randseitige, aufeinander ausgerichtete Schlitze
(4, 5, 6, 7) aufweist.
-9-
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der die aufeinander ausgerichteten Schlitze (4,
5, 6, 7) an der Unterseite des Untersetzers (1) durch eine Nut zum Aufnehmen des
durch diese Schlitze geführten elastischen Zugelementes (8, 9) miteinander verbunden
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, bei der die elastischen Ringe (8, 9) jeweils
mit einer Schlaufe (8C, 9') um einen Randabschnitt (2, 3) des Untersetzers (1) gelegt
und durch aufeinander ausgerichtete Schlitze (4, 5, 6, 7) derselben geführt sind und mit einer anderen Schlaufe (8", 9") über den Vorsprung (10) des Behälters
(11) gespannt sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 mit einem auf dem Tragbereich
(&Ggr;) angeordneten Behälter (11), der einen vorstehenden Abschnitt (10) aufweist,
über den die elastischen Zugelemente (8, 9) mit einer Schlaufe (8", 9") gespannt
sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, bei der der vorstehende Abschnitt des Behälters
(11) ein Flaschenhals (10) ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, bei der der vorstehende Abschnitt (10) einen
Dispenser oder ein anderes Dosiergerät trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805965U DE29805965U1 (de) | 1998-04-01 | 1998-04-01 | Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen Behältern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805965U DE29805965U1 (de) | 1998-04-01 | 1998-04-01 | Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen Behältern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29805965U1 true DE29805965U1 (de) | 1998-07-23 |
Family
ID=8055158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29805965U Expired - Lifetime DE29805965U1 (de) | 1998-04-01 | 1998-04-01 | Vorrichtung zum Verbessern der Standsicherheit von Flaschen oder anderen Behältern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29805965U1 (de) |
-
1998
- 1998-04-01 DE DE29805965U patent/DE29805965U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980903 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: EPPENDORF AG, DE Free format text: FORMER OWNER: EPPENDORF-NETHELER-HINZ GMBH, 22339 HAMBURG, DE Effective date: 20010720 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020307 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040617 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060630 |
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| R071 | Expiry of right |