DE29805642U1 - Sende- und Empfangseinheit für ein Diebstahlschutzsystem eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Sende- und Empfangseinheit für ein Diebstahlschutzsystem eines KraftfahrzeugsInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
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Description
GR 98 G 1455
Beschreibung
Sende- und Empfangseinheit für ein Diebstahlschutzsystem eines Kraftfahrzeugs
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Die Erfindung betrifft eine Sende- und Empfangseinheit für ein Kraftfahrzeug gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine solche Sende- und Empfangseinheit ist aus der Offenlegungsschrift
DE 36 27 193 Al bekannt. Diese weist eine Antenne im Seitenspiegel oder an einem Fenster auf. Die fahrzeugseitige
Sende- und Empfangseinheit sendet ein Anforderungssignal über diese Antenne zu einem tragbaren Identifikationsgeber
aus und empfängt ein Antwortsignal von diesem, falls der Transponder das Anforderungssignal empfangen hat. Das
Antwortsignal dient zum Nachweis einer Berechtigung (Authentifikation). Hierzu wird das empfangene Antwortsignal
mit einem erwarteten und gespeicherten Signal verglichen.
Wenn je eine Antenne im linken und im rechten Außenspiegel angeordnet ist, so wird auch der Innenraum des Kraftfahrzeug
durch die Strahlungscharakteristik der Antennen überdeckt. Somit können Identifikationsgeber im Fahrzeuginneren und außerhalb
des Kraftfahrzeugs angesprochen werden.
Liegen jedoch die Identifikationsgeber an ungünstigen Stellen
im Fahrzeuginneren, wie beispielsweise auf dem Fußboden oder im Handschuhfach, so kann es passieren, daß der Transponder
das Anforderungssignal nicht empfängt. Der Transponder wird somit nicht angesprochen und kann daher auch nicht sein Antwortsignal
zum Nachweis einer Berechtigung zurücksenden.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Sende- und Empfangseinheit zu schaffen, mit der Signale zu einem tragba-
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ren Identifikationsgeber im Innenraum des Fahrzeugs sicher
gesendet werden können, unabhängig von dessen Aufenthaltsort.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von
Anspruch 1 gelöst. Dabei weist die Sende- und Empfangseinheit eine oder mehrere Antenne auf, die in einem Fahrzeugsitz angeordnet
sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet. So kann die Antenne als Luftoder Ferritspule ausgebildet sein, wodurch die Signale induktiv
gesendet und empfangen werden. Es können eine oder mehrere Antennen in einem Sitz oder in allen Sitzen des Fahrzeugs
angeordnet sein.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
. Figur 1 eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs, in dem die .
erfindungsgemäße Sende- und Empfangseinheit angeordnet ist, und
Figur 2 eine Draufsicht auf das Kraftfahrzeug gemäß Figur 1.
Figur 2 eine Draufsicht auf das Kraftfahrzeug gemäß Figur 1.
Ein Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug weist eine
Steuereinheit 1 (Figur 1) einer fahrzeugseitigen Sende- und Empfangseinheit auf, die mit einer oder mehreren Antennen 2,
3 und 4 verbunden ist. Über diese Antennen 2- 4 werden Anforderungssignale ausgesendet und Antwortsignale empfangen.
Zum Nachweis einer Berechtigung, beispielsweise zum Starten des Kraftfahrzeugs, wird ein nicht dargestellter, tragbarer
'Identifikationsgeber (im folgenden als Transponder bezeichnet)
benötigt. Dieser sendet automatisch nach Empfang des Anforderungssignals sein codiertes Antwortsignal aus.
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Wenn das Antwortsignal über eine der Antennen 2- 4 von der Sende- und Empfangseinheit empfangen wird, wird es in der
Steuereinheit 1 mit einem erwarteten und gespeicherten Antwortsignal
verglichen. Bei Übereinstimmung wird der Motor gestartet .
Die Antennen 2- 4 sind erfindungsgemäß in den Fahrzeugsitzen
5, 6, 7 angeordnet. Die Antennen 2- 4 können dabei als Luft- oder Ferritspule ausgebildet sein und in einem oder mehreren
Sitzen 5 -7 angeordnet. Eine Antenne 2-4 kann jeweils im Bereich der Rücklehne 8, im Bereich der Sitzfläche 9 oder im
unteren Bereich 10 des Fahrersitzes 5 angeordnet sein. Ebenso können eine oder mehrere Antenne 2 - 4 im Beifahrersitz 6
und/oder auf der Rückbank 7 angeordnet sein.
Statt als Spule, können die Antennen 2-4 auch als Dipole oder Drahtantennen zum Aussenden und Empfangen von HF-Signalen
ausgebildet sein.
Wenn eine Antenne 2 - 4 im Sitz angeordnet ist, ist sie weit
■ genug entfernt von der metallischen Karosserie des Kraftfahrzeugs,
durch die das von der Antenne 2-4 erzeugte elektromagnetische Feld stark beeinträchtigt wird. Ihr elektromagnetischen
Feld kann sich im Fahrzeuginnenraum 10 gut ausbreiten, da die Sitze 5-7 zentral im Inneren angeordnet sind.
Infolgedessen kann der Transponder gut Signale von den Antennen 2- 4 empfangen und an diese zurücksenden, und dies weitestgehend
unabhängig von seinem Aufenthaltsort im Innenraum 10 des Kraftfahrzeugs. Da in jedem Sitz 5-7 genügend Platz
für eine Antenne 2-4 vorhanden ist, kann jede Antenne 2-4 mit einem gewünschten Windungsdurchmesser verlegt werden.
Durch den Windungsdurchmesser wird unter anderem die Strahlungscharakteristik der Antennen 2-4 beeinflußt, so daß der
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gesamte Innenraum 10 durch die Antennen 2-4 "ausgeleuchtet" werden kann.
Jede Antenne kann einfach über die Sitzbefestigung und Sitzlagerung
11 elektrisch mit der Steuereinheit 1 verbunden werden, die sich ihrerseits beispielsweise am Armaturenbrett
oder im Motorraum befindet kann. Gegebenenfalls können ohnehin vorhandene elektrische Leitungen für Sitzheizung, Kindersitzerkennung
oder elektrische Sitzverstelleinrichtung ausgenutzt werden.
Da der Benutzer in der Regel den Transponder bei sich trägt, sind die Antennen 2- 4 in der Nähe des Transponders angeordnet,
sobald der Benutzer auf einem Sitz 5- 7 Platz, genommen hat. Sobald der Fahrer den Zündanlaßschalter betätigt, wird
das Anforderungssignal von der Steuereinheit 1 erzeugt und über die Antennen 2- 4 ausgesendet. Somit empfängt der Transponder
sicher das Anforderungssignal, ohne daß die Reichweite, und damit die Stärke des elektromagnetischen Feldes, zu
groß zu sein braucht.
Falls die Antennen 2- 4 als Luftspulen (vgl. Figur 2) ausgebildet sind, haben sie ein geringes Gewicht und sind überdies
in sich flexibel. Folglich können die Antennen 2- 4 auch innerhalb der Polsterung der Sitze 5-7 verlegt werden, ohne
daß einerseits der Sitzkomfort und andererseits die Strahlungscharakteristik der Antennen 2-4 beeinträchtigt werden.
Claims (4)
1. Sende- und Empfangseinheit für ein Diebstahlschutzsystem
eines Kraftfahrzeugs, die Signale über eine Antenne (2-4)
drahtlos zu einem tragbaren Identifikationsgeber sendet
und/oder von diesem Signale empfängt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antenne in einem Fahrzeugsitz (5 - 7) angeordnet ist.
2. Sende- und Empfangseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antennen (2 - 4 ) als Luft- oder Ferritspulen ausgebildet sind.
daß die Antennen (2 - 4 ) als Luft- oder Ferritspulen ausgebildet sind.
3. Sende- und Empfangseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennen (2-4)
im Bereich der Rückenlehne (8), der Sitzfläche (9) und/oder der Sitzlagerung (11) eines Fahrzeugsitzes (5 - 7) angeordnet
sind.
4. Sende- und Empfangseinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Antennen (2 - 4) im Fahrersitz (5), im Beifahrersitz (6)
und/oder in der Rückbank (7) des Kraftfahrzeugs angeordnet sind.
und/oder in der Rückbank (7) des Kraftfahrzeugs angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805642U DE29805642U1 (de) | 1998-03-27 | 1998-03-27 | Sende- und Empfangseinheit für ein Diebstahlschutzsystem eines Kraftfahrzeugs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805642U DE29805642U1 (de) | 1998-03-27 | 1998-03-27 | Sende- und Empfangseinheit für ein Diebstahlschutzsystem eines Kraftfahrzeugs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29805642U1 true DE29805642U1 (de) | 1998-06-04 |
Family
ID=8054921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29805642U Expired - Lifetime DE29805642U1 (de) | 1998-03-27 | 1998-03-27 | Sende- und Empfangseinheit für ein Diebstahlschutzsystem eines Kraftfahrzeugs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29805642U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10259305A1 (de) * | 2002-12-18 | 2004-07-08 | Delphi Technologies, Inc., Troy | Zugangskontrolleinrichtung |
| DE10334625A1 (de) * | 2003-07-29 | 2005-03-03 | Siemens Ag | Verfahren zum Nachweis einer Berechtigung zum Ver-und Entriegeln und/oder der Benutzung eines Objektes sowie Sicherheitsvorrichtung |
| DE102004035562A1 (de) * | 2004-07-22 | 2006-02-16 | Hella Kgaa Hueck & Co. | Antennenanordnung in einem Kraftfahrzeug, zum Beispiel für ein Diebstahlschutzsystem |
-
1998
- 1998-03-27 DE DE29805642U patent/DE29805642U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10259305A1 (de) * | 2002-12-18 | 2004-07-08 | Delphi Technologies, Inc., Troy | Zugangskontrolleinrichtung |
| DE10334625A1 (de) * | 2003-07-29 | 2005-03-03 | Siemens Ag | Verfahren zum Nachweis einer Berechtigung zum Ver-und Entriegeln und/oder der Benutzung eines Objektes sowie Sicherheitsvorrichtung |
| DE102004035562A1 (de) * | 2004-07-22 | 2006-02-16 | Hella Kgaa Hueck & Co. | Antennenanordnung in einem Kraftfahrzeug, zum Beispiel für ein Diebstahlschutzsystem |
| DE102004035562B4 (de) | 2004-07-22 | 2023-04-13 | HELLA GmbH & Co. KGaA | Antennenanordnung in einem Kraftfahrzeug, zum Beispiel für ein Diebstahlschutzsystem |
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