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DE29804950U1 - Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen o.dgl. - Google Patents

Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen o.dgl.

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Publication number
DE29804950U1
DE29804950U1 DE29804950U DE29804950U DE29804950U1 DE 29804950 U1 DE29804950 U1 DE 29804950U1 DE 29804950 U DE29804950 U DE 29804950U DE 29804950 U DE29804950 U DE 29804950U DE 29804950 U1 DE29804950 U1 DE 29804950U1
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DE
Germany
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plate
wall
edge
upper side
walls
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29804950U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Michael Marquardt & Co GmbH
Original Assignee
Michael Marquardt & Co GmbH
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Publication date
Application filed by Michael Marquardt & Co GmbH filed Critical Michael Marquardt & Co GmbH
Priority to DE29804950U priority Critical patent/DE29804950U1/de
Publication of DE29804950U1 publication Critical patent/DE29804950U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K1/00Wash-stands; Appurtenances therefor
    • A47K1/04Basins; Jugs; Holding devices therefor
    • A47K1/05Holding devices for basins or jugs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/32Holders or supports for basins
    • E03C1/33Fastening sinks or basins in an apertured support

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen oder dergleichen Beschreibung:
Die Erfindung Bäder, Kuchen Anspruchs 1.
betrifft ein Einrichtungteil für insbesondere oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff des
Bei hochwertigen Raumausstattungen sind Platten aus einem Natur- oder Kunststeinmaterial, insbesondere Granit, nicht mehr wegzudenken. Zum Einsatz solcher Platten in Bädern, Toiletten, Kuchen oder dergleichen sind in die Platten Formteile wie zum Beispiel Becken, insbesondere Wasch- bzw. Spülbecken, zu integrieren.
Bisher werden Becken in Platten aus Stein, einem steinähnlichen oder steinhaltigen Material einfach dadurch integriert, daß in
BREMEN MÜNCHEN OSNABRÜCK GERA NÜRNBERG ALICANTE
Hollerallee 73 WidenmayerstraBe 48 Rolandsmauer 9 Gewerbepark/Keplerstraße 10-12 KarolinenslraBe 26 P. Expl. de Espana 3.5° Dcha.
D-28209 Bremen D-80538 München D-49074 Osnabrück D-07549 Gera D-90402 Nürnberg E-O3O02 Alicante/Spain
die Platte eine Ausnehmung eingebracht wird, in die das Becken oder ein sonstiges Formteil teilweise eingesetzt wird, indem die Ausnehmung in der Platte kleiner als die Abmessung des Beckens ist, so daß ein üblicherweise das Becken umgebender, 5 oberer Rand auf einen Randbereich um die Ausnehmung der Platte aufliegt. Der Rand des Beckens steht also gegenüber der Oberseite der Platte vor. Das erschwert die Reinigung der Platte. So sind bei sorgfältigster Reinigung Schmutzablagerung zwischen dem Rand des Beckens und der Platte nicht vermeidbar. &iacgr;&ogr; Vor allem aber wirkt der gegenüber der Platte vorstehende Rand des Beckens störend. Das wird den ständig steigenden architektonischen Ansprüchen moderner Raumgestaltung nicht (mehr) gerecht.
is Die praxisgerechte Umsetzung architektonischer Vorgaben stößt in der Praxis häufig auf Grenzen, wenn schwer zu bearbeitende Materialien zum Einsatz kommen bzw. unterschiedliche Materialien miteinander kombiniert werden sollen. Das gilt vor allem dann, wenn Steinprodukte oder steinartige Produkte, beispielsweise Granit, mit Keramik- bzw. Glasbecken zu kombinieren sind. Es sind bei der Verbindung dieser unterschiedlichen Materialien nicht nur Besonderheiten hinsichtlich ihrer Verarbeitung zu beachten; vielmehr ist auch die Eigendynamik dieser Materialien nach ihrer Verbindung zu berücksichtigen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Toiletten, Küchen oder dergleichen zu schaffen, das eine ästhetisch ansprechende und so praxisgerechte Integration von Formteilen in Platten mit einfachen Mitteln zuläßt.
Ein Einrichtungsteil zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Durch den umlaufenden Sitz zwischen der Platte und dem jeweiligen Formteil aus umlaufenden Wandungen des Formteils und einer Ausnehmung der Platte in Verbindung mit der Schrägstellung beider Wandungen unter einem bestimmten Winkel ist es möglich, auch kritische Materialien wie zum Beispiel Granit oder dergleichen einerseits sowie
Keramik und Glas andererseits miteinander zu verbinden. Der Sitz zwischen den umlaufenden Wandungen des Formkörpers und der Ausnehmung in der Platte ermöglicht eine flächenbündige Integration des Formkörpers in die Platte, so daß der Formkörper mit keinem umlaufenden Rand mehr gegenüber der Platte vorsteht.
Wenn die Formteile aus Keramik und Glas eine häufig vorhandene, naturgemäße Unebenheit aufweisen, ist ein absolut bündiger
&iacgr;&ogr; Abschluß der Oberseite des Formteils mit der Oberseite der Platte nur schwer erreichbar. Deswegen ist gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Oberseite des Formkörpers nicht ganz mit der Oberseite der Platte abschließt. Vorzugsweise befindet sich die Oberseite des Form-
ls körpers geringfügig unterhalb der Oberseite der Platte. Es entsteht somit zwischen dem jeweiligen Formkörper und der Platte eine über dem Sitz umlaufende Sichtkante, die nur weniger als einen Millimeter zu betragen braucht, aber auch einige Millimeter betragen kann. Dadurch werden geringfügige Unebenheiten der Oberseite des Formkörpers, insbesondere eines Beckens, praktisch wegretouchiert. Wegen der geringen Breite wirkt sich die Sichtkante nicht störend aus. Außerdem läßt sich die nur verhältnismäßig schmale Sichtkante problemlos sauber halten. Um die Reinigung des Übergangs zwischen dem Formkörper bzw. dem Becken und der Platte zu erleichtern, kann im Bereich der Sichtkante eine umlaufende Dichtung angeordnet sein, die an der Sichtseite so ausgebildet ist, daß sie eine gerundete Hohlkehle bildet.
Überraschend hat sich gezeigt, daß eine schräge Ausrichtung der den Sitz bildenden Wandungen am Formteil und an der Platte von 10° bis 18° zur Senkrechten dazu führt, daß der jeweilige Formkörper zuverlässig und dauerhaft in der Aufnahme der Platte gehalten wird. Dabei entsteht an der schrägen Wandung um die Ausnehmung und der gleichermaßen schrägen Wandung um das Formteil, insbesondere dem Rand desselben, eine Flächenpressung, die so in die Platte und das Formteil eingeleitet wird, daß sie zu keinen Spannungen insbesondere in einem Keramik- oder Glasbecken führt. Auch thermische Beanspruchungen
ft· ·&iacgr;
durch wechselnde Temperaturen, wenn beispielsweise nacheinander kaltes und warmes Wasser in das Becken fließen, sind bei dieser Art der Verbindung des Formteils mit der Platte unproblematisch.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die gesamte Wandung des Formkörpers an der Wandung der Ausnehmung der Platte anliegt. Die Wandung der Platte kann mit der Unterseite des Randes des Formkörpers abschließen, aber auch gegenüber dieser nach unten vorstehen. Durch die vollständige Anlage der Wandung des Formkörpers an der Wandung der Ausnehmung der Platte wird erreicht, daß die am umlaufenden Sitz auf den Formkörper ausgeübte Kraft mehr oder weniger gleichmäßig in die gesamte Wandung des Formkörpers eingeleitet wird. Dadurch wird
is besonders wirksam Spannungen im Formkörper entgegengewirkt.
Es ist denkbar, daß die beim Einsetzen des Formkörpers in die Aufnahme der Platte am Sitz sich bildenden Flächenpressungen ausreichen, um die im Bereich des Sitzes umlaufende VerbindungsstelIe zwischen der Platte und dem Formteil, insbesondere dem Becken, flüssigkeitsdicht zu machen. Darüber hinaus ist es aber auch denkbar, das Formteil in der Aufnahme der Platte durch zusätzliche Mittel zu verbinden, beispielsweise durch Kleben. Das Verkleben des Formteils mit der Platte erfolgt dann vorzugsweise an den im Bereich des Sitzes zusammenliegenden Wandungen. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, zusätzliche Verbindungen zwischen dem Formteil und der Platte nur im Bereich der Schattenfuge vorzunehmen, indem dort eine umlaufende Klebernaht vorgesehen wird, wobei der Kleber gleichzeitig als Dichtung dienen kann.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Einrichtungteils wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch das Einrichtungsteil, und
Fig. 2 eine vergrößerte Einzelheit II aus der Fig. 1.
Beim in den Figuren gezeigten Einrichtungsteil handelt es sich um einen Waschtisch 10 im Bad- oder Toilettenbereich. Der Waschtisch 10 verfügt über eine Platte 11, in die ein oder auch mehrere Formteile eingesetzt sind. Die Platte 11 ist gebildet aus einem Natur- oder Kunststein, wie zum Beispiel Granit. Beim Formkörper bzw. den Formkörpern kann es sich um verschiedene Gegenstände handeln. In den Figuren ist ein als Waschbecken 12 ausgebildeter Formkörper in die Platte 11 eingefügt. Die Platte 11 kann mit mehreren Waschbecken 12 oder anderen bzw. weiteren &iacgr;&ogr; Formkörpern versehen sein. Das Waschbecken 12 ist gebildet aus einem Keramikmaterial oder Glas.
Die Platte 11 ist an ihrer Oberseite 13 eben ausgebildet, wobei die Oberseite 13 vorzugsweise horizontal ausgerichtet ist. Das
is Waschbecken 12 oder andere mit der Platte 11 verbundene Formteile ragen gegenüber der Oberseite 13 der Platte 11 nicht vor. Die Platte 11 ruht mit ihrer Unterseite 14 auf einer Unterkonstruktion, die in den Figuren nur teilweise angedeutet ist. Vorzugsweise ist die Platte 11 von ihrer Unterseite 14 her mit der Unterkonstruktion 15 verbunden.
Das Waschbecken 12 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als eine kreisrunde, rotationssymmetrische Schüssel ausgebildet. Das Waschbecken 12 verfügt über ein muldenartiges Schüsselteil 16 zur Aufnahme bzw. zum Auffangen von Wasser oder dergleichen. An der tiefsten, mittigen Stelle verfügt das Schüsselteil 16 über eine Durchgangsbohrung 17 zur Aufnahme einer in den Figuren nicht gezeigten Ablaufarmatur. Oberseitig ist das Schiüsseltei1 16 von einem umlaufenden Rand 18 umgeben. Der Rand 18 bildet eine obere Begrenzung des Schüsseltei1s 16 des Waschbeckens 12 und ragt gegenüber dem Schüsselteil 16 nach außen vor. Eine Oberseite 19 des Randes 18 ist beim hier gezeigten Waschbecken 12 horizontal verlaufend ausgebildet, so daß die Oberseite 19 abgesehen von Produktionsungenauigkeiten etwa in einer Ebene liegt. Diese Ebene der Oberseite 19 des Randes 18 des Waschbeckens 12 liegt beim gezeigten Ausführungsbeispiel geringfügig unterhalb der von der Oberseite 13 der Platte 11 gebildeten Ebene, und zwar so, daß die Oberseite 19 des Randes 18 des Waschbeckens 12 parallel zur Oberseite 13 der
Platte 11 verläuft. Es ist aber auch denkbar, daß die Oberseite 19 des Waschbeckens 12 bündig mit der Oberseite 13 der Platte 11 abschließt, so daß beide Oberseiten 13 und 19 in einer gemeinsamen, vorzugsweisen horizontalen Ebene liegen.
Es ist auch denkbar, daß der um das Schüsselteil 16 umlaufende Rand 18 des Waschbeckens 12 leicht schräg verläuft, so daß die Oberseite 19 des Randes 18 eine tellerförmige Gestalt aufweist, wobei der Rand zur Mitte des Waschbeckens 12 hin abfällt. In &iacgr;&ogr; diesem Fall verläuft eine an der Oberseite 19 liegende umlaufende, äußere Kante des Randes 18 in einer Ebene, die geringfügig unter der Ebene der Oberseite 13 der Platte 11 liegt, gegebenenfalls aber auch mit dieser bündig abschließen kann.
Die Platte 11 verfügt zur Aufnahme des Waschbeckens 12 über eine durchgehende Ausnehmung 21. Die Ausnehmung 21 ist korrespondierend zum äußeren Rand 18 des Waschbeckens 12 ausgebildet und demzufolge beim kreisrunden Waschbecken 12 des hier gezeigten Ausführungsbeispiels auch mit einer kreisrunden Fläche versehen. Demzufolge verfügt die Ausnehmung 21 in der Platte 11 über eine kreisrunde Wandung 22. Die Fläche dieser Wandung 22 verläuft geneigt zur Flächennormalen der Platte 11, also geneigt zu einer Senkrechten. Erfindungsgemäß ist die Wandung 22 in einer bestimmten Neigung versehen, die im Bereich zwischen 10° und 18° zur Senkrechten verläuft, so daß die Wandung 22 der Ausnehmung 21 zur Oberseite 13 der Platte 11 einen stumpfen Winkel von 100° bis 108° bildet. Vorzugsweise beträgt dieser Winkel 105°, so daß die Wandung 22 gegenüber der Senkrechten um 15° geneigt ist, und zwar derart, daß der Durchmesser der Ausnehmung 21 zur Unterseite 14 der Platte 11 hin abnimmt. Die Neigung der Wandung 11 verläuft umlaufend um die Ausnehmung 21 unter dem gleichen Winkel, so daß die Wandung 22 eine kegelstupfartige Gestalt aufweist.
Die Außenseite des Randes 18 des Waschbeckens 12 weist zwischen der Oberseite 19 und einer Unterseite 23 eine Wandung 24 auf, die korrespondierend zur der die Ausnehmung 21 in der Platte 11 umgebenden Wandung 22 ausgebildet ist. Die Wandung 24 um den
Rand 18 des Waschbeckens 12 ist somit ebenfalls gegenüber einer Senkrechten geneigt, und zwar in der gleichen Richtung wie die Wandung 22, so daß der Durchmesser des Randes 18 von der Oberseite 19 zur Unterseite 23 hin abnimmt. Der Neigungswinkel der Wandung 24 um das Waschbecken 12 entspricht dem Neigungswinkel der Wandung 22 um die Ausnehmung 21, beträgt also zur Senkrechten 10° bis 18°, vorzugsweise 15°.
Die Wandung 22 der Platte 11 einerseits und die Wandung 24 des
&iacgr;&ogr; Waschbeckens 12 andererseits bilden zusammen einen umlaufenden, kegelstumpfförmigen Sitz 25 zwischen dem Waschbecken 12 und der Platte 11. Infolge der kegelstumpfförmigen Ausbildung des Sitzes 25 wird nach dem Einsetzen in die Ausnehmung 21 der Platte 11 das Waschbecken 12 formschlüssig gehalten. Der Sitz
is 25 bzw. die Durchmesser der Wandungen 22 und 24 korrespondieren derart miteinander, daß das Waschbecken 12 mit dem oberen Rand 18 so weit in die Platte 11 eingefügt werden kann, daß die Oberseite 19 des Waschbeckens 12 mindestens bündig mit der Oberseite 13 der Platte 11 abschließt. Vorzugsweise ist der Sitz 25 jedoch so ausgebildet und bemessen, daß wie im gezeigten Ausführungsbeispiel das Waschbecken 12 etwas tiefer in der Platte 11 liegt, so daß die Oberseite 19 des Randes 18 des Waschbeckens 12 geringfügig unterhalb der Oberseite 13 der Platte 11 liegt, wobei das Maß, um das die Oberseite 19 unter der Oberseite 13 sich befindet im Bereich zwischen 1 und 5 mm liegt, also nur wenige Millimeter beträgt. Gegebenenfalls kann die Oberseite 19 auch weniger als einen Millimeter unter der Oberseite 13 der Platte 11 liegen.
so Die Dicke der Platte 11 ist etwas größer als die Dicke des Randes 18 des Waschbeckens 12 im Bereich der Wandung 24. Dabei ist der Sitz 25 so ausgebildet, daß die außen den Rand 18 des Waschbeckens 12 umgebende Wandung 24 vollständig an der die Ausnehmung 21 an der Platte 11 umgebenden Wandung 22 anliegt.
Demnach liegt nicht nur die Oberseite 19 des Waschbeckens 12 auf oder unterhalb der Oberseite 13 der Platte 11; es befindet sich auch die Unterseite 23 des Randes 18 des Waschbeckens 12 oberhalb der Unterseite 14 der Platte 11. Der Abstand der Unterseiten 14 und 23 kann verhältnismäßig klein sein.
Gegebenenfalls können die Unterseiten 14 und 23 auch zusammenfallen, also in einer gemeinsamen horizontalen Ebene liegen.
Eine umlaufende Kante 20 zwischen der Oberseite 19 und der Wandung 24 des Waschbeckens 12 sowie eine untere Kante 26
zwischen der Unterseite 23 und der Wandung 24 des Waschbeckens
12 sind mit einer kleinen, umlaufenden Fase 27 versehen (Fig. 2). Ebenso verfügt die Platte 11 zwischen der Oberseite
13 und der Wandung 22 sowie der Unterseite 14 und der Wandung &iacgr;&ogr; 22 über jeweils eine umlaufende Fase 28. Die Fasen 27 und 28 können flächig, aber auch gerundet sein.
Die Wandungen 22 und 24 sind gebildet durch eine hydraulische Bearbeitung der Platte 11 und des Waschbeckens 12. Vorzugsweise
is entstehen die Wandungen 22 und 24 durch Schneiden mit einem Hochdruckwasserstrahl. Dabei erhalten die Wandungen 22 und 24 ihre endgültige Oberfläche, so daß nach dem Schneiden der Platte 11 und des Randes des Waschbeckens 12 die Flächen der Wandungen 22 und 24 nicht mehr nachbearbeitet werden müssen.
Die so geschnittenen Wandungen 22 und 24 weisen eine Rauhigkeit (Rauhtiefe) auf, die weniger als 100 &mgr;&pgr;&igr; beträgt.
Durch die verhältnismäßig glatte Oberfläche der Wandungen 22 und 24 ist der umlaufende Sitz 25 nach dem Einfügen des Waschbeckens 12 in die Platte 11, also nach dem Einsetzen des Waschbeckens 12 in die Ausnehmung 21 der Platte 11 flüssigkeitsdicht, so daß weder eine Dichtung noch eine sonstige Verbindung des Waschbeckens 12 mit der Platte 11 erforderlich ist. Das Waschbecken 12 wird in der Platte 11 dauerhaft durch
so sein Eigengewicht in Verbindung mit der erfindungsgemäß besonderen Neigung der Wandungen 22 und 24 gehalten. Der durch die Neigung der Wandung 22 und 24 gebildete kegelförmige Sitz 25 sorgt dabei gleichzeitig für eine Zentrierung des Waschbeckens 12 in der Ausnehmung 21 der Platte 11 und verhindert gleichzeitig ein Verrutschen des Waschbeckens 12 in der Platte 11.
Gegebenenfalls kann zur zusätzlichen Arretierung des Waschbeckens 12 in der Ausnehmung 21 der Platte 11 eine Verklebung
des Waschbeckens 12 mit der Platte 11 erfolgen. Zweckmäßigerweise erfolgt eine Verklebung der Wandungen 22 und 24 im Bereich des Sitzes 25. Es ist aber auch denkbar, eine Verklebung in der Ecke zwischen der Oberseite des Randes 18 des Waschbeckens 12 und dem gegenüber der Oberseite 19 vorstehenden schmalen Abschnitt der Wandung 22 der Platte 11 vorzunehmen. Eine solche Verklebung wird vorzugsweise aus einer däuerelastischen Dichtungsmasse hergestellt, so daß durch die Verklebung gleichzeitig eine Dichtung 29 gebildet wird. Es ist
&iacgr;&ogr; aber auch denkbar, die Dichtung 29 aus einem rein dichtenden Material zu bilden. Es handelt sich hierbei vorzugsweise um ein dauerelastisches Material in der Ecke zwischen der Oberseite 19 des Waschbeckens 12 und der Wandung 22 der Platte 11. Diese Dichtung 29 verfügt vorzugsweise über eine konkave Rundung,
is wodurch der Übergang der leicht voneinander beabstandeten Oberseite 13 der Platte 11 zur Oberseite 19 des Randes 18 des Waschbeckens 12 gerundet wird und dadurch dieser Übergang optisch kaum noch wahrnehmbar ist und vor allem eine leichte und zuverlässige Reinigung der in diesem Übergangsbereich gebildeten umlaufenden Sichtkante zwischen dem Waschbecken 12 und der Platte 11 gegeben ist. Ebenso kann gegebenenfalls zwischen der Unterseite 23 des Randes 18 des Waschbeckens 12 und dem demgegenüber vorstehenden Abschnitt der Wandung 22 der Ausnehmung 21 der Platte 11 eine Verklebung des Waschbeckens 12 mit der Platte 11 vorgenommen werden. Auch diese Verklebung kann gleichzeitig eine Dichtung sein.
Anmelder: 19. März 1998/7119 Michael Marquardt GmbH & Co. MQA-13-DE Hansastraße 90
49134 Wallenhorst
Bezuaszeichenl i ste
10 Waschtisch
11 Platte
12 Waschbecken
13 Oberseite
14 Unterseite
15 Unterkonstruktion
16 Schüsselart
17 Durchgangsbohrung
18 Rand
19 Oberseite
20 Kante
21 Ausnehmung
22 Wandung
23 Unterseite
24 Wandung
25 Sitz
26 Kante
27 Fase
28 Fase
29 Dichtung

Claims (8)

Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen oder dergleichen Ansprüche:
1. Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen oder dergleichen, mit einer Platte (11) aus Natur- oder Kunststein und mindestens ein in die Platte eingesetztes, vorzugsweise beckenförmiges, Formteil aus Glas oder Keramik, dadurch gekennzei chnet, daß das Formteil in eine Ausnehmung (21) der Platte (11) mit einem umlaufenden, kegelförmigen Sitz (25) eingefügt ist, der Sitz (25) gebildet ist durch eine umlaufende Wandung (22) um die Ausnehmung (21) in der Platte (11) sowie eine umlaufende Wandung (24) um das Formteil und beide Wandungen (22, 24) unter einem Winkel von 10° bis 18° zur Flächennormalen einer Oberseite (13) der Platte (11) verlaufen, wobei die Wandungen (22, 24) derart korrespondierend ausgebildet sind, daß das Formteil bzw. ein an die Platte (11)
BREMEN MÜNCHEN OSNABRÜCK GERA NÜRNBERG ALICANTE Hollerallee 73 Widenmayerstraße 48 Rolandsmauer 9 Geweroepark/Keplerstraße 10-12 KarolinenstraBe 26 P. Expl. de Espana 3.5° Dcha. D-28209 Bremen D-80538 München D-49074 Osnabrück D-07549 Gera D-90402 Nürnberg E-03002 Alicame/Spain
angrenzender Rand (18) mindestens bündig mit der Oberseite (13) der Platte (11) abschließt.
2. Einrichtungsteil nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, s daß eine Oberseite (19) des von der Wandung (24) umgebenden Randes (18) des Formteils geringfügig unterhalb der Oberseite (13) der Platte (11) sich befindet zur Bildung einer umlaufenden Sichtkante.
&iacgr;&ogr; 3. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (19) des Formteils etwa 0,5 bis 5 mm unter der Oberseite (13) der Platte (11) sich befindet.
is 4. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Wandung (24) des Formkörpers an der Wandung (22) der Ausnehmung (21) in der Platte (11) anliegt.
5. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sichtkante zwischen dem Formteil und der Oberseite (13) der Platte (11) eine vorzugsweise umlaufende Dichtung (29) zugeordnet ist.
6. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (22, 24). im Bereich des Sitzes (25) miteinander verbunden sind.
7. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (22, 24) im Bereich des Sitzes (25) miteinander verklebt sind.
8. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (22, 24) eine Oberfläche aufweisen, die durch einen hydraulischen Schnitt gebildet ist und vorzugsweise eine Rauhtiefe von weniger als 500 &mgr;&pgr;&igr; aufweist.
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Cited By (4)

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FR2792345A1 (fr) * 1999-04-16 2000-10-20 Fournier Freres Ets Plan de toilette ou de travail a vasque ou evier integre
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WO2019087167A1 (en) * 2017-11-06 2019-05-09 Vetreria Salviato Societa' A Responsabilita' Limitata Semplificata Vitrified ceramic sink and production method thereof

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19980910

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20010509

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