DE29804950U1 - Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen o.dgl. - Google Patents
Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen o.dgl.Info
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Description
Die Erfindung Bäder, Kuchen Anspruchs 1.
betrifft ein Einrichtungteil für insbesondere
oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff des
Bei hochwertigen Raumausstattungen sind Platten aus einem Natur- oder Kunststeinmaterial, insbesondere Granit, nicht mehr
wegzudenken. Zum Einsatz solcher Platten in Bädern, Toiletten, Kuchen oder dergleichen sind in die Platten Formteile wie zum
Beispiel Becken, insbesondere Wasch- bzw. Spülbecken, zu integrieren.
Bisher werden Becken in Platten aus Stein, einem steinähnlichen
oder steinhaltigen Material einfach dadurch integriert, daß in
| BREMEN | MÜNCHEN | OSNABRÜCK | GERA | NÜRNBERG | ALICANTE |
| Hollerallee 73 | WidenmayerstraBe 48 | Rolandsmauer 9 | Gewerbepark/Keplerstraße 10-12 | KarolinenslraBe 26 | P. Expl. de Espana 3.5° Dcha. |
| D-28209 Bremen | D-80538 München | D-49074 Osnabrück | D-07549 Gera | D-90402 Nürnberg | E-O3O02 Alicante/Spain |
die Platte eine Ausnehmung eingebracht wird, in die das Becken oder ein sonstiges Formteil teilweise eingesetzt wird, indem
die Ausnehmung in der Platte kleiner als die Abmessung des Beckens ist, so daß ein üblicherweise das Becken umgebender,
5 oberer Rand auf einen Randbereich um die Ausnehmung der Platte aufliegt. Der Rand des Beckens steht also gegenüber der
Oberseite der Platte vor. Das erschwert die Reinigung der Platte. So sind bei sorgfältigster Reinigung Schmutzablagerung
zwischen dem Rand des Beckens und der Platte nicht vermeidbar. &iacgr;&ogr; Vor allem aber wirkt der gegenüber der Platte vorstehende Rand
des Beckens störend. Das wird den ständig steigenden architektonischen
Ansprüchen moderner Raumgestaltung nicht (mehr) gerecht.
is Die praxisgerechte Umsetzung architektonischer Vorgaben stößt
in der Praxis häufig auf Grenzen, wenn schwer zu bearbeitende Materialien zum Einsatz kommen bzw. unterschiedliche
Materialien miteinander kombiniert werden sollen. Das gilt vor allem dann, wenn Steinprodukte oder steinartige Produkte,
beispielsweise Granit, mit Keramik- bzw. Glasbecken zu kombinieren sind. Es sind bei der Verbindung dieser unterschiedlichen
Materialien nicht nur Besonderheiten hinsichtlich ihrer Verarbeitung zu beachten; vielmehr ist auch die Eigendynamik
dieser Materialien nach ihrer Verbindung zu berücksichtigen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Toiletten, Küchen oder
dergleichen zu schaffen, das eine ästhetisch ansprechende und so praxisgerechte Integration von Formteilen in Platten mit einfachen
Mitteln zuläßt.
Ein Einrichtungsteil zur Lösung dieser Aufgabe weist die
Merkmale des Anspruchs 1 auf. Durch den umlaufenden Sitz zwischen der Platte und dem jeweiligen Formteil aus umlaufenden
Wandungen des Formteils und einer Ausnehmung der Platte in Verbindung mit der Schrägstellung beider Wandungen unter einem
bestimmten Winkel ist es möglich, auch kritische Materialien wie zum Beispiel Granit oder dergleichen einerseits sowie
Keramik und Glas andererseits miteinander zu verbinden. Der Sitz zwischen den umlaufenden Wandungen des Formkörpers und der
Ausnehmung in der Platte ermöglicht eine flächenbündige
Integration des Formkörpers in die Platte, so daß der Formkörper mit keinem umlaufenden Rand mehr gegenüber der Platte
vorsteht.
Wenn die Formteile aus Keramik und Glas eine häufig vorhandene, naturgemäße Unebenheit aufweisen, ist ein absolut bündiger
&iacgr;&ogr; Abschluß der Oberseite des Formteils mit der Oberseite der
Platte nur schwer erreichbar. Deswegen ist gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Oberseite
des Formkörpers nicht ganz mit der Oberseite der Platte abschließt. Vorzugsweise befindet sich die Oberseite des Form-
ls körpers geringfügig unterhalb der Oberseite der Platte. Es entsteht
somit zwischen dem jeweiligen Formkörper und der Platte eine über dem Sitz umlaufende Sichtkante, die nur weniger als
einen Millimeter zu betragen braucht, aber auch einige Millimeter betragen kann. Dadurch werden geringfügige Unebenheiten
der Oberseite des Formkörpers, insbesondere eines Beckens, praktisch wegretouchiert. Wegen der geringen Breite wirkt sich
die Sichtkante nicht störend aus. Außerdem läßt sich die nur verhältnismäßig schmale Sichtkante problemlos sauber halten. Um
die Reinigung des Übergangs zwischen dem Formkörper bzw. dem Becken und der Platte zu erleichtern, kann im Bereich der
Sichtkante eine umlaufende Dichtung angeordnet sein, die an der Sichtseite so ausgebildet ist, daß sie eine gerundete Hohlkehle
bildet.
Überraschend hat sich gezeigt, daß eine schräge Ausrichtung der den Sitz bildenden Wandungen am Formteil und an der Platte von
10° bis 18° zur Senkrechten dazu führt, daß der jeweilige Formkörper zuverlässig und dauerhaft in der Aufnahme der Platte
gehalten wird. Dabei entsteht an der schrägen Wandung um die Ausnehmung und der gleichermaßen schrägen Wandung um das
Formteil, insbesondere dem Rand desselben, eine Flächenpressung, die so in die Platte und das Formteil eingeleitet
wird, daß sie zu keinen Spannungen insbesondere in einem Keramik- oder Glasbecken führt. Auch thermische Beanspruchungen
ft· ·&iacgr;
durch wechselnde Temperaturen, wenn beispielsweise nacheinander kaltes und warmes Wasser in das Becken fließen, sind bei dieser
Art der Verbindung des Formteils mit der Platte unproblematisch.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
gesamte Wandung des Formkörpers an der Wandung der Ausnehmung der Platte anliegt. Die Wandung der Platte kann mit der Unterseite
des Randes des Formkörpers abschließen, aber auch gegenüber dieser nach unten vorstehen. Durch die vollständige Anlage
der Wandung des Formkörpers an der Wandung der Ausnehmung der Platte wird erreicht, daß die am umlaufenden Sitz auf den Formkörper
ausgeübte Kraft mehr oder weniger gleichmäßig in die gesamte Wandung des Formkörpers eingeleitet wird. Dadurch wird
is besonders wirksam Spannungen im Formkörper entgegengewirkt.
Es ist denkbar, daß die beim Einsetzen des Formkörpers in die Aufnahme der Platte am Sitz sich bildenden Flächenpressungen
ausreichen, um die im Bereich des Sitzes umlaufende VerbindungsstelIe
zwischen der Platte und dem Formteil, insbesondere dem Becken, flüssigkeitsdicht zu machen. Darüber
hinaus ist es aber auch denkbar, das Formteil in der Aufnahme der Platte durch zusätzliche Mittel zu verbinden, beispielsweise
durch Kleben. Das Verkleben des Formteils mit der Platte erfolgt dann vorzugsweise an den im Bereich des Sitzes
zusammenliegenden Wandungen. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, zusätzliche Verbindungen zwischen dem Formteil und der
Platte nur im Bereich der Schattenfuge vorzunehmen, indem dort eine umlaufende Klebernaht vorgesehen wird, wobei der Kleber
gleichzeitig als Dichtung dienen kann.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Einrichtungteils wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch das Einrichtungsteil, und
Fig. 2 eine vergrößerte Einzelheit II aus der Fig. 1.
Fig. 2 eine vergrößerte Einzelheit II aus der Fig. 1.
Beim in den Figuren gezeigten Einrichtungsteil handelt es sich
um einen Waschtisch 10 im Bad- oder Toilettenbereich. Der
Waschtisch 10 verfügt über eine Platte 11, in die ein oder auch mehrere Formteile eingesetzt sind. Die Platte 11 ist gebildet
aus einem Natur- oder Kunststein, wie zum Beispiel Granit. Beim Formkörper bzw. den Formkörpern kann es sich um verschiedene
Gegenstände handeln. In den Figuren ist ein als Waschbecken 12 ausgebildeter Formkörper in die Platte 11 eingefügt. Die Platte
11 kann mit mehreren Waschbecken 12 oder anderen bzw. weiteren &iacgr;&ogr; Formkörpern versehen sein. Das Waschbecken 12 ist gebildet aus
einem Keramikmaterial oder Glas.
Die Platte 11 ist an ihrer Oberseite 13 eben ausgebildet, wobei
die Oberseite 13 vorzugsweise horizontal ausgerichtet ist. Das
is Waschbecken 12 oder andere mit der Platte 11 verbundene Formteile
ragen gegenüber der Oberseite 13 der Platte 11 nicht vor. Die Platte 11 ruht mit ihrer Unterseite 14 auf einer Unterkonstruktion,
die in den Figuren nur teilweise angedeutet ist. Vorzugsweise ist die Platte 11 von ihrer Unterseite 14 her mit
der Unterkonstruktion 15 verbunden.
Das Waschbecken 12 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als
eine kreisrunde, rotationssymmetrische Schüssel ausgebildet.
Das Waschbecken 12 verfügt über ein muldenartiges Schüsselteil 16 zur Aufnahme bzw. zum Auffangen von Wasser oder dergleichen.
An der tiefsten, mittigen Stelle verfügt das Schüsselteil 16 über eine Durchgangsbohrung 17 zur Aufnahme einer in den
Figuren nicht gezeigten Ablaufarmatur. Oberseitig ist das Schiüsseltei1 16 von einem umlaufenden Rand 18 umgeben. Der
Rand 18 bildet eine obere Begrenzung des Schüsseltei1s 16 des
Waschbeckens 12 und ragt gegenüber dem Schüsselteil 16 nach außen vor. Eine Oberseite 19 des Randes 18 ist beim hier
gezeigten Waschbecken 12 horizontal verlaufend ausgebildet, so daß die Oberseite 19 abgesehen von Produktionsungenauigkeiten
etwa in einer Ebene liegt. Diese Ebene der Oberseite 19 des Randes 18 des Waschbeckens 12 liegt beim gezeigten Ausführungsbeispiel
geringfügig unterhalb der von der Oberseite 13 der Platte 11 gebildeten Ebene, und zwar so, daß die Oberseite 19
des Randes 18 des Waschbeckens 12 parallel zur Oberseite 13 der
Platte 11 verläuft. Es ist aber auch denkbar, daß die Oberseite 19 des Waschbeckens 12 bündig mit der Oberseite 13 der Platte
11 abschließt, so daß beide Oberseiten 13 und 19 in einer gemeinsamen, vorzugsweisen horizontalen Ebene liegen.
Es ist auch denkbar, daß der um das Schüsselteil 16 umlaufende
Rand 18 des Waschbeckens 12 leicht schräg verläuft, so daß die Oberseite 19 des Randes 18 eine tellerförmige Gestalt aufweist,
wobei der Rand zur Mitte des Waschbeckens 12 hin abfällt. In &iacgr;&ogr; diesem Fall verläuft eine an der Oberseite 19 liegende
umlaufende, äußere Kante des Randes 18 in einer Ebene, die geringfügig unter der Ebene der Oberseite 13 der Platte 11
liegt, gegebenenfalls aber auch mit dieser bündig abschließen kann.
Die Platte 11 verfügt zur Aufnahme des Waschbeckens 12 über
eine durchgehende Ausnehmung 21. Die Ausnehmung 21 ist korrespondierend zum äußeren Rand 18 des Waschbeckens 12 ausgebildet
und demzufolge beim kreisrunden Waschbecken 12 des hier gezeigten Ausführungsbeispiels auch mit einer kreisrunden
Fläche versehen. Demzufolge verfügt die Ausnehmung 21 in der Platte 11 über eine kreisrunde Wandung 22. Die Fläche dieser
Wandung 22 verläuft geneigt zur Flächennormalen der Platte 11, also geneigt zu einer Senkrechten. Erfindungsgemäß ist die
Wandung 22 in einer bestimmten Neigung versehen, die im Bereich zwischen 10° und 18° zur Senkrechten verläuft, so daß die
Wandung 22 der Ausnehmung 21 zur Oberseite 13 der Platte 11 einen stumpfen Winkel von 100° bis 108° bildet. Vorzugsweise
beträgt dieser Winkel 105°, so daß die Wandung 22 gegenüber der Senkrechten um 15° geneigt ist, und zwar derart, daß der Durchmesser
der Ausnehmung 21 zur Unterseite 14 der Platte 11 hin abnimmt. Die Neigung der Wandung 11 verläuft umlaufend um die
Ausnehmung 21 unter dem gleichen Winkel, so daß die Wandung 22 eine kegelstupfartige Gestalt aufweist.
Die Außenseite des Randes 18 des Waschbeckens 12 weist zwischen der Oberseite 19 und einer Unterseite 23 eine Wandung 24 auf,
die korrespondierend zur der die Ausnehmung 21 in der Platte 11 umgebenden Wandung 22 ausgebildet ist. Die Wandung 24 um den
Rand 18 des Waschbeckens 12 ist somit ebenfalls gegenüber einer Senkrechten geneigt, und zwar in der gleichen Richtung wie die
Wandung 22, so daß der Durchmesser des Randes 18 von der Oberseite 19 zur Unterseite 23 hin abnimmt. Der Neigungswinkel
der Wandung 24 um das Waschbecken 12 entspricht dem Neigungswinkel der Wandung 22 um die Ausnehmung 21, beträgt
also zur Senkrechten 10° bis 18°, vorzugsweise 15°.
&iacgr;&ogr; Waschbeckens 12 andererseits bilden zusammen einen umlaufenden,
kegelstumpfförmigen Sitz 25 zwischen dem Waschbecken 12 und der Platte 11. Infolge der kegelstumpfförmigen Ausbildung des
Sitzes 25 wird nach dem Einsetzen in die Ausnehmung 21 der Platte 11 das Waschbecken 12 formschlüssig gehalten. Der Sitz
is 25 bzw. die Durchmesser der Wandungen 22 und 24 korrespondieren
derart miteinander, daß das Waschbecken 12 mit dem oberen Rand 18 so weit in die Platte 11 eingefügt werden kann, daß die
Oberseite 19 des Waschbeckens 12 mindestens bündig mit der Oberseite 13 der Platte 11 abschließt. Vorzugsweise ist der
Sitz 25 jedoch so ausgebildet und bemessen, daß wie im gezeigten Ausführungsbeispiel das Waschbecken 12 etwas tiefer
in der Platte 11 liegt, so daß die Oberseite 19 des Randes 18 des Waschbeckens 12 geringfügig unterhalb der Oberseite 13 der
Platte 11 liegt, wobei das Maß, um das die Oberseite 19 unter der Oberseite 13 sich befindet im Bereich zwischen 1 und 5 mm
liegt, also nur wenige Millimeter beträgt. Gegebenenfalls kann
die Oberseite 19 auch weniger als einen Millimeter unter der Oberseite 13 der Platte 11 liegen.
so Die Dicke der Platte 11 ist etwas größer als die Dicke des
Randes 18 des Waschbeckens 12 im Bereich der Wandung 24. Dabei ist der Sitz 25 so ausgebildet, daß die außen den Rand 18 des
Waschbeckens 12 umgebende Wandung 24 vollständig an der die Ausnehmung 21 an der Platte 11 umgebenden Wandung 22 anliegt.
Demnach liegt nicht nur die Oberseite 19 des Waschbeckens 12 auf oder unterhalb der Oberseite 13 der Platte 11; es befindet
sich auch die Unterseite 23 des Randes 18 des Waschbeckens 12 oberhalb der Unterseite 14 der Platte 11. Der Abstand der
Unterseiten 14 und 23 kann verhältnismäßig klein sein.
Gegebenenfalls können die Unterseiten 14 und 23 auch zusammenfallen,
also in einer gemeinsamen horizontalen Ebene liegen.
zwischen der Unterseite 23 und der Wandung 24 des Waschbeckens
12 sind mit einer kleinen, umlaufenden Fase 27 versehen (Fig. 2). Ebenso verfügt die Platte 11 zwischen der Oberseite
13 und der Wandung 22 sowie der Unterseite 14 und der Wandung &iacgr;&ogr; 22 über jeweils eine umlaufende Fase 28. Die Fasen 27 und 28
können flächig, aber auch gerundet sein.
Die Wandungen 22 und 24 sind gebildet durch eine hydraulische Bearbeitung der Platte 11 und des Waschbeckens 12. Vorzugsweise
is entstehen die Wandungen 22 und 24 durch Schneiden mit einem
Hochdruckwasserstrahl. Dabei erhalten die Wandungen 22 und 24 ihre endgültige Oberfläche, so daß nach dem Schneiden der
Platte 11 und des Randes des Waschbeckens 12 die Flächen der Wandungen 22 und 24 nicht mehr nachbearbeitet werden müssen.
Die so geschnittenen Wandungen 22 und 24 weisen eine Rauhigkeit (Rauhtiefe) auf, die weniger als 100 &mgr;&pgr;&igr; beträgt.
Durch die verhältnismäßig glatte Oberfläche der Wandungen 22
und 24 ist der umlaufende Sitz 25 nach dem Einfügen des Waschbeckens 12 in die Platte 11, also nach dem Einsetzen des
Waschbeckens 12 in die Ausnehmung 21 der Platte 11 flüssigkeitsdicht, so daß weder eine Dichtung noch eine sonstige
Verbindung des Waschbeckens 12 mit der Platte 11 erforderlich ist. Das Waschbecken 12 wird in der Platte 11 dauerhaft durch
so sein Eigengewicht in Verbindung mit der erfindungsgemäß
besonderen Neigung der Wandungen 22 und 24 gehalten. Der durch die Neigung der Wandung 22 und 24 gebildete kegelförmige Sitz
25 sorgt dabei gleichzeitig für eine Zentrierung des Waschbeckens 12 in der Ausnehmung 21 der Platte 11 und verhindert
gleichzeitig ein Verrutschen des Waschbeckens 12 in der Platte 11.
Gegebenenfalls kann zur zusätzlichen Arretierung des Waschbeckens
12 in der Ausnehmung 21 der Platte 11 eine Verklebung
des Waschbeckens 12 mit der Platte 11 erfolgen. Zweckmäßigerweise erfolgt eine Verklebung der Wandungen 22 und 24 im
Bereich des Sitzes 25. Es ist aber auch denkbar, eine Verklebung in der Ecke zwischen der Oberseite des Randes 18 des
Waschbeckens 12 und dem gegenüber der Oberseite 19 vorstehenden schmalen Abschnitt der Wandung 22 der Platte 11 vorzunehmen.
Eine solche Verklebung wird vorzugsweise aus einer däuerelastischen
Dichtungsmasse hergestellt, so daß durch die Verklebung gleichzeitig eine Dichtung 29 gebildet wird. Es ist
&iacgr;&ogr; aber auch denkbar, die Dichtung 29 aus einem rein dichtenden
Material zu bilden. Es handelt sich hierbei vorzugsweise um ein dauerelastisches Material in der Ecke zwischen der Oberseite 19
des Waschbeckens 12 und der Wandung 22 der Platte 11. Diese Dichtung 29 verfügt vorzugsweise über eine konkave Rundung,
is wodurch der Übergang der leicht voneinander beabstandeten
Oberseite 13 der Platte 11 zur Oberseite 19 des Randes 18 des Waschbeckens 12 gerundet wird und dadurch dieser Übergang
optisch kaum noch wahrnehmbar ist und vor allem eine leichte und zuverlässige Reinigung der in diesem Übergangsbereich
gebildeten umlaufenden Sichtkante zwischen dem Waschbecken 12 und der Platte 11 gegeben ist. Ebenso kann gegebenenfalls
zwischen der Unterseite 23 des Randes 18 des Waschbeckens 12 und dem demgegenüber vorstehenden Abschnitt der Wandung 22 der
Ausnehmung 21 der Platte 11 eine Verklebung des Waschbeckens 12 mit der Platte 11 vorgenommen werden. Auch diese Verklebung
kann gleichzeitig eine Dichtung sein.
49134 Wallenhorst
| 10 | Waschtisch |
| 11 | Platte |
| 12 | Waschbecken |
| 13 | Oberseite |
| 14 | Unterseite |
| 15 | Unterkonstruktion |
| 16 | Schüsselart |
| 17 | Durchgangsbohrung |
| 18 | Rand |
| 19 | Oberseite |
| 20 | Kante |
| 21 | Ausnehmung |
| 22 | Wandung |
| 23 | Unterseite |
| 24 | Wandung |
| 25 | Sitz |
| 26 | Kante |
| 27 | Fase |
| 28 | Fase |
| 29 | Dichtung |
Claims (8)
1. Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen oder
dergleichen, mit einer Platte (11) aus Natur- oder Kunststein und mindestens ein in die Platte eingesetztes, vorzugsweise
beckenförmiges, Formteil aus Glas oder Keramik, dadurch
gekennzei chnet, daß das Formteil in eine Ausnehmung
(21) der Platte (11) mit einem umlaufenden, kegelförmigen Sitz (25) eingefügt ist, der Sitz (25) gebildet ist durch eine
umlaufende Wandung (22) um die Ausnehmung (21) in der Platte (11) sowie eine umlaufende Wandung (24) um das Formteil und
beide Wandungen (22, 24) unter einem Winkel von 10° bis 18° zur Flächennormalen einer Oberseite (13) der Platte (11) verlaufen,
wobei die Wandungen (22, 24) derart korrespondierend ausgebildet sind, daß das Formteil bzw. ein an die Platte (11)
angrenzender Rand (18) mindestens bündig mit der Oberseite (13) der Platte (11) abschließt.
2. Einrichtungsteil nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
s daß eine Oberseite (19) des von der Wandung (24) umgebenden Randes (18) des Formteils geringfügig unterhalb der Oberseite
(13) der Platte (11) sich befindet zur Bildung einer umlaufenden Sichtkante.
&iacgr;&ogr; 3. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (19) des Formteils etwa 0,5 bis 5 mm unter der Oberseite (13) der Platte (11) sich
befindet.
is 4. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Wandung (24) des Formkörpers an der Wandung (22) der Ausnehmung (21) in der Platte
(11) anliegt.
5. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sichtkante zwischen dem Formteil und der Oberseite (13) der Platte (11) eine vorzugsweise
umlaufende Dichtung (29) zugeordnet ist.
6. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (22, 24). im Bereich des Sitzes (25) miteinander verbunden sind.
7. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (22, 24) im Bereich des Sitzes (25) miteinander verklebt sind.
8. Einrichtungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (22, 24) eine Oberfläche
aufweisen, die durch einen hydraulischen Schnitt
gebildet ist und vorzugsweise eine Rauhtiefe von weniger als 500 &mgr;&pgr;&igr; aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29804950U DE29804950U1 (de) | 1998-03-19 | 1998-03-19 | Einrichtungsteil für insbesondere Bäder, Küchen o.dgl. |
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29804950U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2792345A1 (fr) * | 1999-04-16 | 2000-10-20 | Fournier Freres Ets | Plan de toilette ou de travail a vasque ou evier integre |
| EP1184519A3 (de) * | 2000-08-17 | 2004-07-14 | Carol Voegeli | Spüle |
| WO2004073945A1 (en) * | 2003-02-18 | 2004-09-02 | Merhav - Designer Building Products Ltd. | Kitchen sink |
| WO2019087167A1 (en) * | 2017-11-06 | 2019-05-09 | Vetreria Salviato Societa' A Responsabilita' Limitata Semplificata | Vitrified ceramic sink and production method thereof |
-
1998
- 1998-03-19 DE DE29804950U patent/DE29804950U1/de not_active Expired - Lifetime
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