DE29803814U1 - Eckverbindungsvorrichtung zum Verbinden einer ersten Zarge mit einer zweiten Zarge sowie damit versehener Zargenrahmen - Google Patents
Eckverbindungsvorrichtung zum Verbinden einer ersten Zarge mit einer zweiten Zarge sowie damit versehener ZargenrahmenInfo
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Description
Hörmann KG Freisen
Industriegelände
66629 Freisen
Industriegelände
66629 Freisen
F 14.706 G-DE
Die Erfindung betrifft eine Eckverbindungsvorrichtung zum Verbinden einer ersten
Zarge mit einer zweiten Zarge, um so eine Zargenecke eines insbesondere für Feuerschutztüren geeigneten Zargenrahmens zu schaffen. Außerdem betrifft die
Erfindung einen mit dermaßen gebildeten Eckverbindungen versehenen Zargenrahmen für eine Tür, insbesondere eine Feuerschutztür, mit zwei Seitenzargen und zwei mit
den Seitenzargen über diese Eckverbindungen verbundenen horizontal anzuordnenden
Zargen.
Damit Feuerschutztüren, um gut vor Rauch und Feuer zu schützen, dicht und stabil
schließen, weisen Feuerschutztürzargenrahmen im allgemeinen neben den Seitenzargen
und der Oberzarge auch eine im Boden zu verankernde Boden- oder Unterzarge auf. Diese vierte Zarge stabilisiert zwar insgesamt den Zargenrahmen und ist
auch oft mit einer Anschlagleiste versehen, die bei Anliegen des Türblattes die Tür
insgesamt stabilisiert und dicht verschließt, je nach Einbausituation ist aber oft
entweder die Anschlagleiste oder die gesamte Boden- oder Unterzarge unerwünscht.
Dies ist im allgemeinen dort der Fall, wo die Anschlagleiste oder die gesamte
Unterzarge allein aus dem Boden hervortreten würde und eine Stolperschwelle bilden
würde. Damit eine Anpassung an die jeweils bestimmte Einbausituation bei bekannten
Zargenrahmen durchgeführt werden kann, müssen diese entweder speziell für diese
Einbausituation hergestellt sein oder in mühsamer Arbeit die Unterzarge oder die
Anschlagleiste von dem verbleibenden Zargenrahmen abgetrennt werden.
Die Eckverbindungen solcher bekannter Zargenrahmen werden bisher dadurch
realisiert, daß die eine Zargenecke bildenden Zargen entlang ihrer aneinanderstoßenden
Endkanten miteinander verschweißt werden, was - insbesondere bei verzinkten
Materialien - aufwendig und teuer ist. Außerdem lassen sich solche Eckverbindungen
nicht lösen, so daß die gesamte Zarge durchtrennt werden muß, wenn z.B. die
Unterzarge unerwünscht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Eckverbindung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die ein leichtes und kostengünstiges Bilden einer Eckverbindung
von Zargen erlaubt, welche vorzugsweise bei Bedarf einfacher als bisher wieder trennbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer erfindungsgemäßem Eckverbindungsvorrichtung der
eingangs genannten Art gelöst durch wenigstens eine Lasche, die sich von der ersten
Zarge aus vorzugsweise einstückig mit dieser ausgebildet so erstreckt, daß sie punktuell an der zweiten Zarge verschweißbar ist.
Die wenigstens eine Lasche ist bevorzugt einstückig mit der ersten Zarge ausgeführt,
zum Beispiel ist sie aus dem Endbereich der ersten Zarge ausgeklinkt. Die Lasche läßt
sich einerseits leicht handhaben, weil sie leicht in die zum Schaffen der Eckverbindung
erforderliche Position gebogen werden kann und auch leicht ein Schweißdruck oder
dergleichen auf die Lasche ausgeübt werden kann. Außerdem muß keine exakt zu
positionierende Schweißnaht angesetzt werden, die Laschen werden vielmehr
punktuell verschweißt. Andererseits läßt sich eine durch die die wenigstens eine
Lasche aufweisende Eckverbindungsvorrichtung gebildete Eckverbindung leicht lösen,
da nur die Lasche und nicht die gesamte Zarge beispielsweise durch Sägen oder Flexen oder dergleichen durchtrennt werden muß.
Besonders bevorzugt für die punktuell vorhandenen, d.h. in begrenzter örtlicher
Ausgestaltung gehaltenen Schweißverbindungen zwischen der wenigstens einen Lasche und der zweiten Zarge sind Punktschweißungen oder Schweißpunkte oder
auch kurze Schweißnähte oder dergleichen.
In noch unverschweißtem Zustand weist die wenigstens eine Laschen in einer
besonders einfach herzustellenden Ausgestaltung der Erfindung Schweißwarzen auf,
die die Orte von anzubringenden Schweißpunkten an einem an der zweiten Zarge anzulegenden Teil der Lasche definieren. Diese Schweißwarzen werden bevorzugt
durch Prägung hergestellt. Vorzugsweise sind an jeder Lasche, d.h. an dem Teil der
Lasche, der an die zweite Zarge anzulegen ist, zwei Schweißwarzen, je eine in
diagonal einander gegenüberliegenden Eckbereichen, vorgesehen. In noch
unverschweißtem Zustand sind die Laschen vorteilhafterweise so ausgerichtet, daß sie
trotz der Schweißwarzen ein problemloses Zusammenpassen der Zargen zu der Zargenecke zulassen; z.B. sind sie nur so weit in Richtung ihrer endgültigen Endlage
gebogen, daß sich die erste Zarge trotz der Schweißwarzen mit der zweiten Zarge
leicht in der endgültig zum Bilden der Zargenecke gewünschten Ausrichtung zueinander zusammenfugen läßt. Die Endlage der Lasche wird dann beim Schweißen
erzielt. Weiter vorzugsweise sind erste und/oder zweite Laschen vorgesehen, wobei
die erste Lasche parallele Bereiche und die zweite Lasche über Eck aneinanderstoßende
Bereiche der Zargen verbinden. Die erste Lasche ist hierzu z-förmig ausgestal-
tet, so daß sie auch dann an dem parallelen Bereich der zweiten Zarge anliegen kann,
wenn dieser Bereich nicht nur parallel sondern in der gleichen Ebene zu dem daran zu
verbindenden Bereich der ersten Zarge, von dem sich die erste Lasche aus erstreckt,
verlaufen soll. Die zweite Lasche erstreckt sich abgewinkelt von dem über Eck anstoßenden Bereich der ersten Zarge aus. Die parallel oder über Eck anstoßenden
Bereiche der beiden Zargen können zum Beispiel erste und zweite Schenkel von Winkeln oder Winkelbereichen sein, die an den Zargen ausgebildet sind.
Die wenigstens eine Lasche erstreckt sich gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der
Erfindung von einer horizontal anzubringenden Zarge aus, um überlappend mit einer
Seitenzarge punktuell verschweißt zu werden. In einem solchen Fall entspricht also
die horizontal anzuordnende Zarge der ersten Zarge (mit den Laschen) und die daran
zu verbindende Seitenzarge bildet die zweite Zarge. Es ist aber auch eine Ausgestaltung
denkbar, bei der sich eine oder mehrere oder alle der Laschen insbesondere einstückig ausgebildet von der Seitenzarge aus zum Verschweißt-Werden an der
Horizontalzarge erstrecken.
Bevorzugt sind die Laschen nur an einem vorzugsweise als Winkel ausgebildeten
ersten Teilelement einer aus zwei Teilelementen bestehenden Horizontalzarge vorgesehen, wobei an dem ersten Teilelement ein insbesondere als Zusatzprofil
ausgebildetes zweites Teilelement abbrechbar verschweißt oder sonstwie verbunden
ist. Über die Laschen wird dann nur der Winkel an den Seitenzargen angeschweißt.
Am Einbauort kann dann entschieden werden, ob die horizontal anzuordnende Zarge
so, wie sie ist, eingebaut werden soll, ob die Zusatzleiste oder das Zusatzprofil
abgebrochen werden soll, wobei dann der Winkel an den Seitenzargen über die Laschen befestigt bleibt, oder ob der Winkel und damit die gesamte horizontal
anzuordnende Zarge entfernt werden soll. In letzterem Fall werden die Laschen durch
Sägen oder dergleichen durchtrennt. Selbstverständlich können in weiteren
Ausführungen der Erfindung auch zusätzlich Sollbruchstellen an den Übergängen
zwischen den Laschen und der horizontal anzuordnenden Zarge beispielsweise durch
Loch- oder Langlochprägung oder -stanzung oder sonstige Perforation oder dergleichen vorgesehen sein.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Zargenrahmens, welcher
durch erfindungsgemäße Eckverbindungsvorrichtungen gebildete Zargenecken aufweist, ist gekennzeichnet durch Sollbruchstellen im Bereich wenigstens einer der
horizontal anzuordnenden Zargen, welche ein Abbrechen wenigstens eines für
bestimmte Einbausituationen unerwünschten Zargenteils von dem Rest des Zargenrahmens erlauben. Die Sollbruchstellen sind vorzugsweise im Bereich
derjenigen Zarge angeordnet, welche als Unterzarge dienen soll. Abbrechbare Zargenteile können eine Anschlagleiste, ein Zusatzprofil oder andere Teile der
horizontal anzuordnenden Zarge sein, falls diese im Bereich des Bodens unerwünscht
sind. Anstatt diese unerwünschten Zargenteile mühsam absägen zu müssen oder speziell die Zargenrahmen für die spezielle Einbausituation herstellen zu müssen,
können die gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung ausgebildeten Zargenrahmen in
großer Stückzahl hergestellt werden und durch Abbrechen unerwünschter Teile der Horizontalzarge entlang der Sollbruchstellen der ganz bestimmten Einbausituation in
einfacher Art und Weise angepaßt werden. Meist ist es erwünscht, nur einen Teil,
beispielsweise die Anschlagleiste, der jeweiligen unteren Zarge zu entfernen. Dies
wird besonders einfach dadurch erreicht, daß wenigstens eine der beiden horizontal
anzuordnenden Zargen, insbesondere natürlich diejenige, die als Unterzarge dienen
soll, aus den beiden Teilelementen gebildet ist. Das erste Teilelement ist mittels der
Laschen mit den Seitenzargen verbunden und erhöht somit die Stabilität des Zargenrahmens.
Das zweite, insbesondere die Anschlagleiste aufweisende Teilelement ist mittels punktueller Verbindungen an dem ersten Teilelement befestigt und somit als ein
abbrechbares Zargenteil ausgebildet. Die Verbindung zwischen den zwei Teilelemen-
ten muß einerseits fest sein, andererseits soll das zweite Teilelement im Bedarfsfall
jedoch leicht entfernt werden können. Daher sind an einem der Teilelemente zum Schaffen von Angriffsstellen für die Punktschweißungen oder Schweißpunkte oder
auch für kurze Schweißnähte oder dergleichen oder andere punktuelle Verbindungen
zwischen den Teilelementen beispielsweise durch einen Prägestempel hergestellte Ausdrückungen im Bereich einer Kante vorgesehen, die im Bereich der Verbindungsstelle
die Materialdicke verringern. Dabei überlappen sich die Teilelemente teilweise, wobei die punktuellen Verbindungen an der an dem ersten Teilelement anliegenden
Kante des überlappenden Teilbereichs oder Überlappbereichs des zweiten Teilelements
ausgebildet sind. So ist eine Verbindung geschaffen, die durch die Überlappung
eine besondere Festigkeit aufweist, aber andererseits durch Umbrechen in einer geeigneten Richtung leicht gebrochen werden kann.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung, bei der die Ausdrückungen direkt an der
Kante vorgesehen sind, wobei dann durch die Prägung das Material über die Kante
hinausgetrieben wird und so der Überlappungsbereich, aber auch der Hebel zum
Abbrechen des zweiten Teilelements vergrößert wird. Die Schweißpunkte oder dergleichen können dann noch außerhalb des sonstigen Überlappungsbereichs noch
vor der Kante des zweiten Teilelements angeordnet werden. Bei einer solchen Gestaltung ist es besonders einfach, das zweite Teilelement durch Umbiegen abzubrechen.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist bei einem Zargenrahmen
realisiert, der sowohl für rechts als auch für links anzuschlagende Türen geeignet ist.
Ein solcher Zargenrahmen wird mit identischen Ober- und Unterzargen hergestellt und
an den Einbauort geliefert, so daß ein Wechsel der Anschlagseite der Türen einfach
dadurch geschehen kann, daß der Zargenrahmen herumgedreht wird. Die bei einer
rechts anzuschlagenden Tür als Oberzarge dienende horizontal anzuordnende Zarge
dient bei einer links anzuschlagenden Tür als Unterzarge und umgekehrt. Ein solcher
für verschiedene Einbauzwecke einsetzbarer Zargenrahmen ist gemäß der vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung an unterschiedliche Einbausituationen anpaßbar, wenn an beiden horizontal anzuordnenden Zargen die Sollbruchstellen vorgesehen
sind, entlang derer das fur bestimmte Einbausituationen unerwünschte zweite
Teilelemente von dem Rest der Horizontalzarge abbrechbar ist. So können identische
Zargenrahmen einerseits für rechts als auch für links anzuschlagende Türen verwendet
werden, auch wenn z.B. eine Anschlagleiste der Unterzarge unerwünscht ist. In diesem Fall muß das zweite, als abbrechbare Zargenteil ausgebildete Teilelement der
jeweiligen Horizontalzarge, die unten zu liegen käme, nur entlang der Sollbruchstellen
abgebrochen werden. Da zudem noch die Eckverbindungen durch die< erfindungsgemäße
Eckverbindungsvorrichtungen gebildet sind, ist auch die komplette horizontal anzuordnende Zarge, falls unerwünscht, leicht durch Durchtrennen der Laschen
entfernbar.
Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der beigefugten
Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Endbereichs einer horizontal anzuordnenden,
wahlweise als Ober- oder Unterzarge zu verwendenden Zarge,
Fig. 2 eine linke Seitenansicht der Zarge gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Endbereich der Zarge nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen mittleren Bereich der Zarge nach Fig. 1,
Fig. 5 eine teilweise weggebrochene Vorderansicht auf einen Eckbereich eines
Zargenrahmens, in welchem Eckbereich die horizontal anzuordnende Zarge nach Fig. 1 mit einer Seitenzarge verbunden ist,
Fig. 6 eine Schnittansicht auf die Seitenzarge von Fig. 5,
Fig. 7 eine Rückansicht des in Fig. 5 gezeigten Endabschnitts der Seitenzarge,
jedoch in mit der horizontal anzuordnenden Seitenzarge noch nicht verbundenen
Zustand,
Fig. 8 eine linke Seitenansicht auf die Seitenzarge, wie man sie aus Fig. 7 durch
Ansicht von unten und aus Fig. 5 (ohne die horizontal anzuordnende
Zarge) durch Ansicht von links erhalten würde, und
Fig. 9 eine Querschnittsansicht durch eine horizontal anzuordnende Zarge in
einer zweiten Ausführungsform.
In Fig. 1 ist als eine erste Zarge eine horizontal anzuordnende Zarge 10 dargestellt,
welche sowohl als Ober- als auch als Unter- bzw. Bodenzarge eines Zargenrahmens für eine rechts und links verwendbare Feuerschutztür geeignet ist. Von der horizontal
anzuordnenden Zarge 10 ist nur ein Endbereich 12 gezeigt, welcher mit einer zweiten
Zarge in Form einer Seitenzarge 14 mittels einer Eckverbindungsvorrichtung 1 zu einer in Fig. 5 dargestellten Zargenecke 16 des Zargenrahmens verbindbar ist.
Wie aus Fig. 2 oder auch Fig. 9 näher zu erkennen, hat die horizontal anzuordnende
Zarge 10 im Querschnitt im wesentlichen eine Z-förmige Gestalt. Die horizontal anzuordnende Zarge 10 besteht aus zwei Teilelementen, nämlich einem Winkel 18 und
einem Zusatzprofil 20, das mit einer Breitleiste überlappend an einem ersten Schenkel
22 des Winkels 18 angeordnet ist und somit einen Überlappbereich 24 aufweist. Der
übrige Bereich des Zusatzprofils 20 weist eine Z-fÖrmige verstärkende Anschlagsprofilierung
26 und einen daran anschließenden, als Anschlagleiste 28 für die nicht
näher dargestellte Feuerschutztür ausgebildeten Flansch auf. In der Anschlagprofilierung
26 ist eine Dichtungsnut 27 zur Aufnahme einer Türdichtung (nicht dargestellt) ausgebildet. Sowohl der erste Schenkel 22 des Winkels 18 als auch der zur Befestigung
an dem eine Türöffnung begrenzenden Mauerwerk oder dem entsprechenden Bodenbereich vorgesehene zweite Schenkel 30 weisen an dem äußersten Ende 32 des
Endbereiches 12 je eine Lasche 34, 36 auf, die Teile der Eckverbindungsvorrichtung 1
sind. In beide Laschen 34, 36 sind jeweils in der Nähe zweier diagonal gegenüberliegender
Ecken Schweißwarzen 38 eingeprägt. Eine erste Lasche 34 ist' durch Ausklinken des zweiten Schenkels 30 gebildet. D. h. die erste Lasche 34 ist eine in der
Breite etwas geringer ausgebildete Verlängerung dieses zweiten Schenkels 30. Die
erste Lasche 34 ist, wie Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 2 genauer zeigt, Z-förmig nach
innen in Richtung zu dem Zusatzprofil 20 hin derart gebogen, daß sie in etwa, aber
nicht ganz parallel, zu dem ersten Schenkel 30 verläuft. Dabei ist durch die Z-fÖrmige
Verbiegung eine Schulter 40 zur Anlage eines entsprechenden Bereichs der Seitenzarge
14 ausgebildet. Die zweite Lasche 36 ist ebenfalls durch Ausklinken des ersten Schenkels 22 gebildet und ist somit eine in der Breite geringer ausgeführte Verlängerung
dieses zweiten Schenkels 22. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die zweite Lasche 36
nach unten gebogen aber nicht um volle 90°. Der Grund, warum die erste Lasche 34
nicht vollständig parallel zum zweiten Schenkel 30 und die zweite Lasche 36 nicht
ganz rechtwinklig zu dem ersten Schenkel 22 verläuft, liegt darin, daß die Laschen 34,
36 an entsprechenden Teilbereichen der Seitenzarge 14 zum Bilden der Zargenecke 16
anliegen sollten, was bei exakt paralleler bzw. rechtwinkliger Lage durch die
Schweißwarzen 38 erschwert werden würde.
Der Winkel 18 und das Zusatzprofil 20 sind an einer Kante 44 des Überlappbereichs
24 derart miteinander verbunden, daß Sollbruchstellen 42 geschaffen sind, an welchen
die beiden Teile oder Teilelemente 18, 20 auseinandergebrochen werden können. Dazu ist die Kante 44 an einigen Verbindungsstellen 46 (siehe Fig. 4) mittels eines
Prägestempels derart bearbeitet worden, daß Prägestellen (Anprägungen, Ausprägungen)
oder Ausdrückungen 48 gebildet sind. Durch den Prägestempel ist das Material des Zusatzprofils 20 so gepreßt worden, daß es an diesen Verbindungsstellen 46
dünner ausgeführt ist. Die Prägung bewirkt zudem, daß das Material über die Kante
44 hinausragt. Punktuelle Verbindungen sind an diesen so über die Kante 44 herausgedrückten
Verbindungsstellen 46 durch zwei erste Schweißpunkte 50 wie, in Fig. 2 gezeigt, oder einen ersten Schweißpunkt 50, wie in Fig. 9 gezeigt, pro Verbindungsstelle
46 geschaffen. Anstatt oder zusätzlich zu den Schweißpunkten 50 kann auch ein punktuelle Verschweißung in Form einer kurzen Schweißnaht vorgesehen sein.
Insbesondere zum Bilden einer solchen Schweißnaht ist an der Verbindungsstelle 46
ein Langbuckel 47 beispielsweise wie in der DIN 8519 beschrieben vorgesehen. An
diesen punktuellen Verbindungen oder Schweißpunkten 50 sind die Sollbruchstellen
42 ausgebildet. Soll ein Zargenrahmen ohne Anschlagleiste 28 an der horizontal anzuordnenden Zarge 10 vorgesehen werden, so wird das Zusatzprofil 20 durch
Umbiegen in Richtung Z relativ zu dem Winkel 18 von diesem abgebrochen, wobei
der Bruch an den Sollbruchstellen 42, d.h. an den ersten Schweißpunkten 50 oder an
den durch Schraflur in Fig. 2 angedeuteten Bereichen der Ausdrückungen 48 erfolgt.
Die Schweißwarzen 38 sind zum Schaffen von zweiten Schweißpunkten 72 zum
Festschweißen der Laschen 34, 36 an der Seitenzarge 14 vorgesehen. Die Seitenzarge
14 ist, wie in Fig. 6 gezeigt, ganz ähnlich im Querschnitt ausgebildet wie die horizontal anzuordnende Zarge 10, anders als diese jedoch aus einem einzigen Stück
beispielsweise durch Biegen, Falzen oder Walzen geformt. Demgemäß weist die
Seitenzarge 14 einen aus einem ersten Schenkel 56 und einem zweiten Schenkel 60
bestehenden Winkelbereich 58 auf, wobei an dem ersten Schenkel 56 zusätzlich ein
Steg 62 angeordnet ist. Als Verlängerung des ersten Schenkels 56 schließt sich eine Z-förmige
Verstärkungsprofilierung oder Anschlagsprofilierung 64 mit einer Dichtungsnut
65 an. Die Anschlagsprofilierung 64 weist wie übrigens auch die Anschlagprofilierung
26 einen rückwärtigen Anschlag auf, der zum Fixieren des Zargenrahmens am Mauerwerk nützlich ist. Die Anschlagsprofilierung 64 geht an ihrem dem
Winkelbereich 58 gegenüberliegenden Ende in eine Anschlagleiste 66 über.
Wie aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich, bilden der erste Schenkel 56, die Z-fÖrmige
Anschlagsprofilierung 64 und die Anschlagleiste 66 an dem zum Bilden der Zargenecke 16 vorgesehenen Ende 68 eine Ausnehmung 70, in die die horizontal
anzuordnende Zarge 10 mit ihrer Anschlagleiste 28 eingreifen kann. In einer nicht
explizit dargestellten Ausfuhrungsform weist auch oder nur die Anschlagleiste 28 der
horizontal anzuordnenden Zarge 10 eine solche Ausnehmung zum Eingreifen des entsprechenden Teils der Seitenzarge 14 auf.
Mit Bezug auf Fig. 5 wird im folgenden die Funktion der Eckverbindungsvorrichtung
1 und das Bilden der Zargenecke 16 erläutert. Die horizontal anzuordnende Zarge 10
wird wie dargestellt an die Seitenzarge 14 angelegt, wobei die Anschlagleiste 28 in die
Ausnehmung 70 eingreift, so daß von Seiten der Anschlagleisten 66, 28 keine Lücke
verbleibt. Die erste Lasche 34 wird durch an den Schweißwarzen 38 angesetzte Schweißpunkte 72 an dem zweiten Schenkel 60 der Seitenzarge 14 punktuell
verbunden. Die zweite Lasche 36 wird mittels an den Schweißwarzen 38 angesetzter
Schweißpunkte 72 mit dem ersten Schenkel 56 der Seitenzarge 14 verbunden. Die erste Lasche 34 der Eckverbindungsvorrichtung 1 dient also dazu, die parallel zueinander
anzuordnenden zweiten Schenkel 30 und 60 miteinander zu verbinden. Die zweite Lasche 36 der Eckverbindungsvorrichtung 1 sorgt für eine Übereckverbindung
der ersten Schenkel 22, 56 der Zargen 10 und 14. Die endgültige Lage der Laschen
34, 36 parallel bzw. rechtwinklig zu dem jeweiligen Schenkel 30 bzw. 22 des Winkels
18 wird erst beim Schweißen erzielt. Vor dem Schweißen liegen die Laschen 34 und
36 an den Schenkeln 60 und 56 der Seitenzarge 14 nur an den Spitzen der Schweißwarzen
38 oder einer davon an.
Die so geschaffene Eckverbindung 54 kann durch Sägen oder Flexen wieder getrennt
werden, wodurch bei Bedarf die gesamte horizontal anzuordnende Zarge 10 von dem
Rest des Zargenrahmens entfernt werden kann. Für Fälle, in denen nur die Anschlagleiste
28 unerwünscht ist, ist ein abbrechbares Zargenteil in Form des Zusatzprofils 20
an der horizontal anzuordnenden Zarge 10 vorgesehen, welches an den Sollbruchstellen
42 von dem verbleibenden Rest der horizontal anzuordnenden Zarge 10, d.h.
dem Winkel 18, abgebrochen werden kann.
Durch die hier näher erläuterten Verbindungen 54 und 46 ist ein Zargenrahmen für
eine rechts und links verwendbare Feuerschutztür realisierbar, bei der alle Verbindungen
durch Punktschweißen hergestellt werden können. Insbesondere durch die Punktschweißungen oder ersten Schweißpunkte 50 oder durch an dem Langbuckel 47
ausgeführte kurze Schweißnähte zwischen den beiden Teilelementen 18, 20 der Zarge
10 sind Sollbruchstellen 42 geschaffen, an denen Zargenteile von dem so
punktgeschweißten Zargenrahmen bei Bedarf abbrechbar sind. Durch die punktuellen
Verschweißungen sind auch verzinkte Materialien, aus denen die Zargen 14, 10
bevorzugt bestehen, fest miteinander verbindbar. Bei verzinkten Materialien würde
zum Beispiel Schutzgasschweißen nur zu unbefriedigenden Verbindungen führen. Bei
punktuellen Ausdehnungen der Schweißungen ist es besonders einfach, hohe Drücke
auf die zu verschweißenden Materialien zum Schweißen auszuüben, da vergleichsweise
niedrige Kräfte aufgewendet werden müssen.
Die wesentlichsten Aspekte der hier beschriebenen Eckverbindungsvorrichtung und
des damit versehenen Zargenrahmens werden im folgenden anhand von Fig. 5 noch einmal zusammengefaßt:
Zusammenfassung
Um eine besonders einfache und kostengünstige und vorzugsweise im Bedarfsfall
wieder leicht trennbare Eckverbindung (54) an einer Ecke (16) eines Zargenrahmens
für eine Tür, insbesondere für eine Feuerschutztür und mehr insbesondere für eine
rechts und links verwendbare Feuerschutztür zu ermöglichen, ist eine Eckverbindungsvorrichtung
(1) beschrieben worden, bei der eine erste, insbesondere eine horizontal anzuordnende Zarge (10) mit wenigstens einer Lasche (34, 36) versehen
ist, die sich derart von der ersten Zarge (10) erstreckt, daß sie anliegend an einer
zweiten Zarge, insbesondere einer Seitenzarge (14) mit dieser Zarge (14) zum Bilden
der Zargenecke (16) punktuell verschweißbar ist. In einer bevorzugten Ausführung
sind zwei Laschen (34, 36) vorgesehen, von denen eine erste Lasche (34) parallele
(20, 30) und eine zweite Lasche (36) über Eck anstoßende Bereiche (22, 56) der beiden Zargen (10, 14) miteinander verbinden.
Hörmann KG Freisen
Industriegelände
66629 Freisen
Industriegelände
66629 Freisen
F 14.706 G-DE
| 1 | Eckverbindungsvomchtung | 42 | erste Sollbruchstelle |
| 10 | horizontal anzuordnende Zar | 44 | Kante |
| ge (= erste Zarge) | 46 | Verbindungsstelle | |
| 12 | Endbereich | 47 | Langbuckel |
| 14 | Seitenzarge (= zweite Zarge) | 48 | Ausdrückungen |
| 16 | Zargenecke | 50 | Schweißpunkte |
| 18 | Winkel (= erstes Teilelement) | 52 | zweite Sollbruchstelle |
| 20 | Zusatzprofil (= zweites Teil | 54 | Eckverbindung |
| element) | 56 | erster Schenkel | |
| 22 | erster Schenkel | 58 | Winkelbereich |
| 24 | Überlappbereich | 60 | zweiter Schenkel |
| 26 | Anschlagsprofilierung | 62 | Steg |
| 27 | Dichtungsnut | 64 | Z-förmige Verstärkungsprofi |
| 28 | Anschlagleiste | lierung | |
| 30 | zweiter Schenkel | 65 | Dichtungsnut |
| 32 | Ende | 66 | Anschlagleiste |
| 34 | erste Lasche | 68 | Ende |
| 36 | zweite Lasche | 70 | Ausnehmung |
| 38 | Schweißwarzen | 72 | Schweißpunkte |
| 40 | Schulter | Z | Umbiegerichtung |
Claims (15)
1. Eckverbindungsvorrichtung zum Verbinden einer ersten Zarge (10) mit einer
zweiten Zarge (14), um so eine Zargenecke (16) eines insbesondere für Feuerschutztüren
geeigneten Zargenrahmens zu schaffen,
gekennzeichnet durch wenigstens eine Lasche (34, 36), die sich von der
ersten Zarge (10) aus vorzugsweise einstückig mit dieser ausgebildet so erstreckt, daß
sie punktuell an der zweiten Zarge (14) verschweißbar ist.
2. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellen, an denen die wenigstens eine Lasche (34, 36) punktuell an die zweite
Zarge (14) zu verschweißen ist, durch in noch unverschweißten Zustand an einem an
der zweiten Zarge (14) anzulegenden Teil der Lasche (34, 36) angeordnete vorzugsweise
durch Prägung hergestellte Schweißwarzen (38) definiert sind.
3. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Lasche (34, 36) in noch unverschweißtem Zustand so
ausgerichtet ist, daß sie trotz der Schweiß warzen (38) eine Zusammenpassung der
Zargen (10, 14) zu der zu verschweißenden Zargenecke (16) zuläßt, wobei sie
vorzugsweise mit den Schweißwarzen (38) die zweite Zarge (14) berührt.
4. Eckverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3
gekennzeichnet durch eine erste Lasche (34) zum Verbinden paralleler Bereiche der Zagen (10, 14) - insbesondere zum Verbinden parallel zueinander anzuordnender zweiter Schenkel (30, 60) von Winkeln (18) oder Winkelbereichen (58) der Zargen (10, 14) -, wobei sich die erste Lasche (34) von dem parallelen Bereich (30) der ersten Zarge (10) aus Z-fÖrmig so erstreckt, daß sie beim Zusammenpassen der Zargen (10, 14) zu der zu verschweißenden Zargenecke (16) an dem parallelen - vorzugsweise in dergleichen Ebene wie der parallele Bereich (30) der ersten Zarge (10) anzuordnenden - Bereich (60) der zweiten Zarge (14) anliegt.
gekennzeichnet durch eine erste Lasche (34) zum Verbinden paralleler Bereiche der Zagen (10, 14) - insbesondere zum Verbinden parallel zueinander anzuordnender zweiter Schenkel (30, 60) von Winkeln (18) oder Winkelbereichen (58) der Zargen (10, 14) -, wobei sich die erste Lasche (34) von dem parallelen Bereich (30) der ersten Zarge (10) aus Z-fÖrmig so erstreckt, daß sie beim Zusammenpassen der Zargen (10, 14) zu der zu verschweißenden Zargenecke (16) an dem parallelen - vorzugsweise in dergleichen Ebene wie der parallele Bereich (30) der ersten Zarge (10) anzuordnenden - Bereich (60) der zweiten Zarge (14) anliegt.
5. Eckverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4
gekennzeichnet durch eine zweite Lasche (36) zum Verbinden über Eck anstoßender Bereiche der Zagen (10, 14) - insbesondere zum Verbinden über Eck zueinander angeordneter erster Schenkel (22, 56) von Winkeln (18) oder Winkelbereichen (58) der Zargen (10, 14) -, wobei sich die zweite Lasche (34) von dem über Eck anstoßenden Bereich (22) der ersten Zarge (10) aus abgewinkelt so erstreckt, daß sie beim Zusammenpassen der Zargen (10, 14) zu der zu verschweißenden Zargenecke (16) an dem über Eck anstoßenden Bereich (56) der zweiten Zarge (14) anliegt.
gekennzeichnet durch eine zweite Lasche (36) zum Verbinden über Eck anstoßender Bereiche der Zagen (10, 14) - insbesondere zum Verbinden über Eck zueinander angeordneter erster Schenkel (22, 56) von Winkeln (18) oder Winkelbereichen (58) der Zargen (10, 14) -, wobei sich die zweite Lasche (34) von dem über Eck anstoßenden Bereich (22) der ersten Zarge (10) aus abgewinkelt so erstreckt, daß sie beim Zusammenpassen der Zargen (10, 14) zu der zu verschweißenden Zargenecke (16) an dem über Eck anstoßenden Bereich (56) der zweiten Zarge (14) anliegt.
6. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 4 und Anspruch 5
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie sowohl die erste (34) als auch die zweite Lasche (36) aufweist.
7. Eckverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Lasche (34, 36) zwei Schweißwarzen (38) aufweist, die an
diagonalen Eckbereichen des an der zweiten Zarge (14) anzulegenden Teils der Lasche (34, 36) angeordnet sind.
8. Eckverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der beiden Zargen, vorzugsweise die erste Zarge, eine horizontal anzuordnenden
Zarge (10) und die andere Zarge, vorzugsweise die zweite Zarge, eine Seitenzarge (14) des Zargenrahmens ist.
9. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die horizontal anzuordnende Zarge (10) aus zwei Teilelementen (18, 20)
zusammengesetzt ist, von denen ein erstes Teilelement (18) mittels der wenigstens
einen Lasche (34, 36) mit der Seitenzarge (14) verbindbar ist und ein vorzugsweise
eine Anschlagleiste (28) für die Feuerschutztür aufweisendes zweites Teilelement (20)
über Sollbruchstellen (42) an dem ersten Teilelement (18) befestigt ist und so als
abbrechbares Zargenteil ausgebildet ist.
10. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Teilelement ein Winkel (18) mit zwei Schenkeln (22, 30) ist, an dessen
erstem Schenkel (22) das zweite Teilelement in Form eines Zusatzprofils (20) mittels
der Schweißpunkte (50) abbrechbar geschweißt ist.
11. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 10 und Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Lasche (34) einstückig mit dem zweiten Schenkel (30) des Winkels (18)
und die zweite Lasche (36) einstückig mit dem ersten Schenkel (22) des Winkels (18)
ausgeführt ist.
12. Zargenrahmen für eine Tür, insbesondere eine Feuerschutztür, mit zwei
Seitenzargen (14) und zwei mit den Seitenzargen (14) über Eckverbindungen (54) verbundenen horizontal anzuordnenden Zargen (10),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eckverbindungen (54) jeweils durch eine Eckverbindungsvorrichtung (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 11 gebildet sind.
13. Zargenrahmen nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß er für eine wahlweise rechts oder links anschlag- und/oder verwendbare Feuerschutztür
verwendbar ist, wobei beide horizontal anzuordnenden Zargen (10) jeweils aus zwei Teilelementen (18, 20) mit Sollbruchstellen (42) bildenden punktuellen
Verbindungen dazwischen zusammengesetzt sind.
14. Zargenrahmen nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Teilelemente (18, 20) teilweise überlappen, wobei die punktuellen
Verbindungen an der an dem ersten Teilelement (18) anliegenden Kante (44) eines
überlappenden Teilbereichs oder Überlappbereichs (24) des zweiten Teilelements (20)
ausgebildet sind.
15. Zargenrahmen nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
4 ♦ · · 44 4 ft·*·
daß die punktuellen Verbindungen zwischen den Teilelementen (18, 20) Schweißverbindungen,
insbesondere Schweißpunkte (50), sind, die an - vorzugsweise durch Prägung - an der Kante (44) des zweiten Teilelements (20) hergestellten Ausdrückungen
(48) angreifen, und daß jede oder zumindest einige der Ausdrückungen (48) derart ausgebildet ist, daß ausgeprägtes Material über die Kante (44) hinaus ausgewichen
ist, wobei das so ausgeprägte Material jeweils als jenseits der Kante (44) angeordnete Basis fur eine der punktuellen Verbindungen (50) zwischen den
Teilelementen (18, 20) dient.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29803814U DE29803814U1 (de) | 1998-03-04 | 1998-03-04 | Eckverbindungsvorrichtung zum Verbinden einer ersten Zarge mit einer zweiten Zarge sowie damit versehener Zargenrahmen |
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| PL331728A PL191991B1 (pl) | 1998-03-04 | 1999-03-03 | Zespół łączący narożnika ościeżnicy drzwi oraz ościeżnica, wyposażona w ten zespół |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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| R071 | Expiry of right |