DE29801704U1 - Schauständer zum Einhängen von Warenträgern - Google Patents
Schauständer zum Einhängen von WarenträgernInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
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Description
• .· .&igr;
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schauständer - eine sogenannte Gondel - zur Präsentation von Waren und wird
typischerweise in Verkaufseinrichtungen und auf Ausstellungen
eingesetzt. Der Ständer besteht im wesentlichen aus einem Podest und mindestens zwei Vertikalstützen. Die Vertikalstützen
weisen Schlitzraster auf, um darin verschiedene herkömmliche
Warenträger einhängen zu können. Unter dem zumeist auf dem
Boden aufsetzenden Podest können Füsse, Gleiter oder Rollen
zum leichtgängigen Ortswechsel angeordnet sein. Zwischen die
Vertikalstützen sind Flächenelemente zur Abschirmung und/oder Dekoration eingefügt. Zum vereinfachten Sprachgebrauch wird
Boden aufsetzenden Podest können Füsse, Gleiter oder Rollen
zum leichtgängigen Ortswechsel angeordnet sein. Zwischen die
Vertikalstützen sind Flächenelemente zur Abschirmung und/oder Dekoration eingefügt. Zum vereinfachten Sprachgebrauch wird
bis auf weiteres die gängige Bezeichnung "Gondel" verwendet.
Die CH-A-658 174 offenbart eine verrückbare Gondel zur Präsentation
von Waren mit einem bogenförmigen Rahmen, in welchen um
0 die Horizontalachse schwenkbar Tablare eingehängt sind. Diese Gondel ist nur zur liegenden Präsentation der Waren konzipiert
und die Tablaranordnung ist nur in der Höhe begrenzt variabel gestaltbar. Ausserdem ist die Gondel offen, so dass geschlossenere
Gestaltungskonzepte damit nicht realisierbar sind.
Aus der US-A-4 919 282 ist eine verfahrbare Gondel bekannt,
bei der sich von einem bodennahen Podest zwei äussere Vertikalstützen
erstrecken, deren Zwischenraum von einem gerahmten Tafelelement ausgefüllt ist, wobei das Tafelelement in der
bei der sich von einem bodennahen Podest zwei äussere Vertikalstützen
erstrecken, deren Zwischenraum von einem gerahmten Tafelelement ausgefüllt ist, wobei das Tafelelement in der
Ebene der Vertikalstützen liegt. In eine Schienenführung in
den Vertikalstützen sind in der Höhe verstellbare Konsolen einhängbar. Jeweils ein Konsolenpaar auf gleicher Höhe wird
von einem Tablar überspannt. Diese Gondel besitzt zwar eine geschlossene, fest installierte Rückwand; die Gestaltungsvariabilität
ist jedoch somit sehr limitiert. Ferner sind die Einfügung des Tafelelements, die Profilierung der Vertikalstützen
und die Fixiermittel zum Feststellen der Tablare in der gewünschten Höhe relativ aufwendig. Damit ergeben sich
hohe Herstellungskosten und ein Umrüsten der Gondel gestaltet sich mühsam. Diese Gondel ist ausserdem aufwendig hinsichtlich
des Materialeinsatzes und der Montagearbeiten. Schliesslich beansprucht die Gondel erheblichen Raum bei der Lagerhaltung
beim Hersteller, auf dem Transportweg zum Aufstellungsort sowie im Depot beim Anwender.
Angesichts der Unvollkommenheiten der bis dato bekannten Gondeln liegt der Erfindung das Problem zugrunde, eine Gondel
der gattungsmässigen Art zu schaffen, an welcher verschiedene herkömmliche Warenträger angebracht werden können, so dass
wahlweise die liegende und/oder hängende Präsentation von Waren möglich ist. Im wesentlichen soll die baukastenartig
erweiterungsfähige Gondel aus einem Podest bestehen, von dem Vertikalstützen senkrecht aufragen. Die Vertikalstützen weisen
Schlitzraster auf, in die Warenträger einhängbar sind. Die zwischen den Vertikalstützen liegende Fläche soll mit
Flächenelementen ausgekleidet werden können, so dass die Gondel insgesamt einen geschlossenen, dekorativen Gestaltungseindruck
hinterlässt. Ferner müssen sich die Gondelteile stabil und sicher zusammenfügen lassen, so dass die Gondel eine
solide Tragfähigkeit besitzt und auch für regen Käuferandrang
geeignet ist. Die zu konzipierende Gondel soll sich überdies einfach aufbauen, demontieren und variabel umrüsten lassen,
so dass die herstellungs- und anwenderseitigen Aufwendungen niedrig gehalten werden können. Insbesondere kommt es darauf
an, dass die Gondel kurzerhand differenzierten Gestaltungsansprüchen
angepasst werden kann und dass sie bei der Lagerhaltung, beim Versand und während längeren Deponierens in Abstellräumen
möglichst wenig Platz beansprucht.
Wesen der Erfindung
Die erfindungsgemässe Gondel ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet.
Vorhanden sind ein Podestrahmen, auf den ein separater Vertikalrahmen aufgesetzt und mittels lösbarer
Verbindungselemente - vorzugsweise Schrauben - befestigt ist. Podest- und Vertikalrahmen bestehen vorzugsweise aus
Schienenmaterial, wobei die einzelnen Rahmenteile miteinander verschweisst sind. Der Vertikalrahmen weist zumindest
zwei senkrecht stehende, mit Schlitzrastern versehene Vertikalstützen auf. Die Schlitzraster dienen zum Einhängen von
0 an sich bekannten Konsolen, die herkömmliche Warenträger wie Tragbügel oder einarmige Tragstangen - stützen. Zwischen
die Vertikalstützen sind austauschbare flexible oder starre Flächenelemente einsetzbar. Zu den flexiblen Flächenelementen
zählen textile Stoffbahnen, Geflechte oder Folien aus Kunststoff. Als starre Flächenelemente sind massive Platten
oder Leisten denkbar.
Zum erleichterten Ortswechsel der Gondel kann man diese verfahrbar
gestalten, indem unterhalb des Podestrahmens feststellbare Rollen angebracht sind. Mit verschiedensten Materialien
- ähnlich den Flächenelementen für den Vertikalrah-
men - kann auch der Podestrahmen ausgekleidet werden. Zur Erweiterung der Bestückbarkeit der Gondel ist als Option ein
dem Vertikalrahmen T-förmig vorgesetzter Kopfrahmen vorgesehen. Der Kopfrahmen ist bodenseitig lösbar mit dem Podest rahmen
und rückseitig ebenfalls lösbar mit der zugewandten Vertikalstütze des Vertikalrahmens verbunden. Vorteilhaft
besteht der Podestrahmen aus im Viereck miteinander verschweissten Streben. Der Vertikalrahmen setzt sich aus den
parallel zueinander beabstandeten Vertikalstützen und einem Basisholm zusammen, auf dem die Vertikalstützen senkrecht
stehen. Vertikalstützen und .Basisholm sind, z.B. auch durch Schweissen, miteinander verbunden. Der Kopfrahmen besteht
aus zwei zueinander parallel beabstandeten Vertikalstreben, die durch Querträger miteinander verbunden sind.
Die starren Flächenelemente innerhalb des Vertikal- bzw. des Kopfrahmens - d.h. zwischen zwei benachbarten Vertikalstützen
oder -streben - werden durch paarweise seitlich in die Vertikalstützen eingeschobene Begrenzungsstäbe gehalten. Anstelle
eines einschiebbaren Begrenzungsstabes könnte in jedem Paar auch eine feststehende Querstrebe vorgesehen sein.
Langlöcher ermöglichen den Abstand innerhalb eines Paares von Begrenzungsstäben auf die jeweilige Dicke des einzusetzenden
Flächenelements einzustellen. Zum Einsetzen von flexiblen
Flächenelementen weisen diese am oberen und unteren Ende einschiebbare Spannstäbe auf. Oben und unten in den
vertikalen Teilen des Vertikal- bzw. des Kopfrahmens sind Durchgangslöcher vorgesehen, in welche die Spannstäbe einschiebbar
sind, so dass das flexible Flächenelement ähnlich einem Segel aufgespannt ist.
Dank der Erfindung steht nun eine Gondel zur Verfügung, welche die in der Aufgabenstellung anvisierten Vorteile realisiert
und überdies einen effizienten Produktionsprozess erlaubt . Die Flächenelemente an der Gondel können kurzerhand
ausgewechselt werden, ohne dass die angehängten Waren - diese befinden sich auf den Warenträgern - abgenommen werden
müssen. Da die Gondel aus lösbar zusammenfügbaren Teilen besteht, reduziert sich der Raumbedarf beim Einbringen der
Teile in Reinigungs- und Beschichtungsanlagen.
Es zeigen:
Figur IA: eine Gondel mit einem Podest, zwei Vertikalstützen
und einem dazwischen eingesetzten Flächenelement in Perspektivansicht;
Figur IB: die Gondel gemäss Figur IA mit drei Vertikalstützen;
Figur IC: die Gondel gemäss Figur IA mit einem zusätzlichen
Kopfrahmen und einem Dach; Figur ID: die.Gondel gemäss Figur IB mit einem zusätzlichen
Kopfrahmen und einem Dach;
Figur 2A: einen Podestrahmen in der Draufsicht; Figur 2B: einen Vertikalrahmen in Frontansicht;
Figur 3A: den Podestrahmen gemäss Figur 2A mit angenähertem.
Vertikalrahmen gemäss Figur 2B in Perspektivansicht ,-
Figur 3B: die Darstellung gemäss Figur 3A mit aufgesetztem 0 Vertikalrahmen;
Figur 4A: einen Vertikalrahmen mit drei Vertikalstützen mit eingesetzten Begrenzungsstäben und Flächenelemen-
&Ggr;:
ten in der Draufsicht;
Figur 4B: das Detail X aus Figur 4A; Figur 4C: das obere Teilstück einer Vertikalstütze mit Durchgangsbohrungen zum Einschieben von Begrenzungsstäben;
Figur 4B: das Detail X aus Figur 4A; Figur 4C: das obere Teilstück einer Vertikalstütze mit Durchgangsbohrungen zum Einschieben von Begrenzungsstäben;
Figur 5A: den Kopfrahmen gemäss den Figuren IC oder ID mit
festen Querstreben und einschiebbaren Begrenzungsstäben; und
Figur 5B: das Detail Y aus Figur 4C oder 5A mit eingeschobenem
Spannstab.
Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt nächstehend
die detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Gondel. Abschliessend werden
mögliche Modifikationen aufgeführt.
Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung.
Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit .Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen
Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden Figurenbeschreibungen Bezug
genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in nachfolgenden Figuren
zumeist verzichtet, sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile handelt.
0 Figuren IA bis ID
Die Hauptbaugruppen der Gondel sind ein rechteckförmiger
Podestrahmen 1 und ein ebenfalls rechteckförmiger senkrecht
auf den Podestrahmen 1 aufgesetzter Vertikalrahmen 2. Podest- und Vertikalrahmen 1,2 werden vorzugsweise aus Vierkanthohlprofil
zusammengeschweisst. In der kleinsten Version hat die Gondel einen Vertikalrahmen 2 mit zwei Vertikaistützen
20 (s. Figur IA). Bei der nächstgrösseren Version besteht der Vertikalrahmen 2 aus drei Vertikalstützen
20 (s. Figur IB). Bei beiden Versionen kann dem Vertikalrahmen 2 - vorzugsweise im rechten Winkel und mittig, d.h.
T-förmig - ein ebenfalls senkrecht auf dem Podestrahmen 1 stehender Kopfrahmen 3 vorgesetzt sein (s. Figuren IC und
ID). Der Kopfrahmen 3 hat mindestens und vorzugsweise zwei zueinander parallel beabstandet angeordnete Vertikalstreben
30. Als zusätzliche Option ist ein Dach 4 vorgesehen, welches oben auf dem Vertikalrahmen 2 - und sofern vorhanden
auch auf dem Kopfrahmen 3 - aufsitzt (s. Figuren IC und
ID). Der Vertikal- und Kopfrahmen 2,3 sind mit Flächenelementen
5 ausgefüllt, d.h. die Flächenelemente 5 sind zwischen benachbarten Vertikalstützen 20 bzw. zwischen den
Vertikalstreben 30 eingesetzt. Sowohl die Vertikalstützen 20 als auch die -streben 30 besitzen Schlitzraster 21,31,
um darin an sich bekannte Konsolen einhängen zu können, bei die Konsolen konventionelle Warenträger - wie Tragbügel,
ein- oder mehrarmige Tragstangen - stützen.
ES Figur 2A
Der Podestrahmen 1 setzt sich aus einem mittig angeordneten Querholm 10, vier Stirnstreben 11 und zwei Seitenstreben
zusammen. Je zwei Stirnstreben 11 sind an jedem Ende des Querholms 10 senkrecht und diametral gegenüberstehend angebracht,
so dass der Querholm 10 und die vier Stirnstreben eine Ebene in Form des Buchstabens H aufspannen, wobei der
Querholm 10 den Mittelstrich bildet. Jeweils zwei freie Enden der Stirnstreben 11 sind mit einer Seitenstrebe 12
überbrückt, wodurch sich der umseitig geschlossene Podestrahmen
1 ergibt.
5
5
In den Eckbereichen des Podestrahmens 1 sind Auflageelemente
13 vorgesehen, welche oberseitig zur Abstützung einer eventuell in den Podestrahmen 1 eingelegten Auskleidung dienen.
Zweckmässig sind die Auflageelemente 13 so angebracht, dass
eine eingelegte Auskleidung zumindest von den umgebenden Stirn- und Seitenstreben 11,12 sowie dem Querholm 10 gehalten
wird oder sogar mit deren Oberkanten bündig abschliesst. An der Unterseite jedes Auflageelements 13 können auf den
Boden aufsetzende, feststellbare Rollen angeordnet sein, so dass die Gondel verfahrbar wird.
Figur 2B
Der Vertikalrahmen 2 ist hier aus zwei zueinander beanstandeten, parallelen Vertikalstützen 20 und einem unteren, horizontalen
Basisholm 22 gebildet, so dass sich die Gestalt eines U ergibt. Vorzugsweise sind die Vertikalstützen 20
senkrecht stehend und nahe den äusseren Enden des Basisholms 22 an diesem angeschweisst. Um sehr variabel Warenträger mit
ihren Konsolen in die Vertikalstützen 20 einhängen zu können, wird man das Schlitzraster 21 dreiseitig vorsehen, so
dass allenfalls nur die Seiten der vierkantigen Vertikalstützen 20 kein Schlitzraster haben, welche zueinander gewandt
sind. Speziell wenn man Vertikalrahmen 2 mit mehr als zwei Vertikalstützen 20 herstellt, ist es von Vorteil, zumindest
das den Seitenstreben 12 zugewandte Schlitzraster
doppelreihig zu gestalten. Auf diese Weise kann man Warenträger auf gleicher Höhe nebeneinander einhängen.
Figuren 3A und 3B
Querholm 10 und Basisholm 22 sind im Prinzip zueinander kongruent, da letzterer zum Aufsetzen auf ersteren bestimmt ist. Beide Holme 10,22 - und damit auch Podest- und Vertikalrahmen 1,2 - werden durch lösbare Verbindungen miteinander verbunden, vorzugsweise mittels Schrauben. Im zusammengefügten Zustand steht somit der Vertikalrahmen 2 senkrecht auf dem Podestrahmen 1.
Querholm 10 und Basisholm 22 sind im Prinzip zueinander kongruent, da letzterer zum Aufsetzen auf ersteren bestimmt ist. Beide Holme 10,22 - und damit auch Podest- und Vertikalrahmen 1,2 - werden durch lösbare Verbindungen miteinander verbunden, vorzugsweise mittels Schrauben. Im zusammengefügten Zustand steht somit der Vertikalrahmen 2 senkrecht auf dem Podestrahmen 1.
Zur Fixierung der Flächenelemente 5 zwischen benachbarten Vertikalstützen 20 sind nahe dem oberen und unteren Ende
jeder Vertikalstütze 20 je zwei zueinander beabstandete, horizontale Durchgangsbohrungen 200 vorgesehen, die mit dem
einzuschiebenden Flächenelement 5 und den Durchgangsbohrungen 2 00 in der benachbarten Vertikalstütze 20 fluchten.
In die Durchgangsbohrungen 200 sind Begrenzungsstäbe 6 einschiebbar,
so dass sich diese von einer Vertikalstütze 20 zur benachbarten Vertikalstütze 2 0 und - sofern vorhanden zu
den weiteren Vertikalstützen 20 erstrecken. Der verbleibende Spalt zwischen den parallel verlaufenden Begrenzungsstäbe
6 wird nach der Dicke des einzusetzenden Flächenelements 5 kalkuliert. Auf einfache Weise lassen sich die eingeschobenen
Begrenzungsstäbe 6 mittels axial eingedrehter Schrauben 7 sichern. Der Gewindeschaft 7 0 der Schrauben 7
greift in eine axiale Innengewindebohrung 60 im Begren-0 zungsstab 6 ein, während sich der Schraubenkopf 71 in einer
von aussen eingebrachten Ansenkung 201 der Durchgangsboh-
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rung 200 abstützt. Ein eingesetztes Flächenelement 5 wird somit von den beiden Paaren von Begrenzungsstäben 6 ohne
weitere Fixiermittel in senkrechter Position gehalten.
Zuoberst wird man die hohle Vertikalstütze 20 mit einer Endkappe 23 verschliessen. Am oberen Ende der Vertikalstütze
2 0 ist ein weiterer Durchbruch 2 02 vorhanden, der dem Einschieben eines Spannstabes zum Anbringen eines flexiblen
Flächenelements 5 dient und die gleiche Ausrichtung wie die Durchgangsbohrungen 200 hat. Einen solchen Durchbruch 202
zum gleichen Zweck gibt es auch am unteren Ende der Vertikalstütze 20.
Figur 5A
Der aus mindestens zwei Vertikalstreben 3 0 bestehende Kopfrahraen
3 besitzt eine oben und eine unten sprossenförmig angeordnete Querstrebe 32,34, welche verbindend zwischen
beide Vertikalstreben 30 horizontal eingesetzt ist. Vorzugsweise sind die Querstrebe 32,34 eingeschweisst. Rückseitig
an der oberen Querstrebe 32 befindet sich ein nicht dargestellter Haken, welcher dazu dient, in das dem Kopfrahmen
3 zugewandte Schlitzraster 21 der benachbarten Vertikalstütze 20 eingehängt zu werden. Nahe den Querstreben
32,34, diesen vorgelagert, weist der Kopfrahmen 3 fixier-
2E) bare Begrenzungsstäbe 6 auf, welche durch Durchgangsbohrungen
300 einschiebbar sind. Zum Fixieren der eingeschobenen Begrenzungsstäbe 6 dienen wiederum axial eindrehbare
Schrauben 7 (vgl. Beschreibung zu den Figuren 4A bis 4C).
0 In den Kopfrahmen 3 eingesetzte starre Flächenelemente 5
werden zwischen den Querstreben 32,34 und den jeweils züge-
• ·
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hörigen Begrenzungsstäben 6 gehalten. Die Vertikalstreben 30 sind mit dem Schlitzraster 31 ausgestattet, welches zumindest
einreihig und zumindest auf der zugänglichen Seite des Kopfrahmens 3 vorhanden ist. Analog zu den Vertikalstützen
des Vertikalrahmens 2 besitzen die Vertikalstreben 3 0 oben und unten Durchbrüche 302, um Spannstäbe einzuschieben,
die in der Art eines Segels ein flexibles Flächenelement 5 spannen. Zuoberst sind die Vertikalstreben 3
mit Endkappen 33 verschlossen. An den unteren Enden der Vertikalstreben 3 0 sind in axialer Verlängerung Bolzen
vorgesehen, die der Fixierung - vorzugsweise durch Verschrauben - des Kopfrahmens 3 auf dem Podestrahmen 1
dienen.
Figur 5B
Die Vertikalstützen und -streben 20,30 besitzen jeweils oben und unten die Durchbrüche 202,302 zum Einschieben
zweier Spannstäbe 50, um - als Alternative zu einem starren Flächenelement 5 - ein flexibles Flächenelement 5 aufzu-0
spannen. Das z;. B. textile Flächenelement 5 besitzt oben und
unten Schlaufen oder Ösen, durch welche beide Spannstäbe einschiebbar sind.
Versieht man starre Flächenelemente 5, z.B. eine Holz-,
Glas-, Blech- oder Kunststofftafel oben mit seitlich herausragenden
Zapfen 50', so können diese Zapfen 50' in die oberen Durchbrüche 2 02 eingehängt werden, und es bedarf
oben keiner weiteren Fixiermittel, wie Querstreben 32 oder Begrenzungsstäben 6. Zur unteren Befestigung eines so ein-0
gehängten starren Flächenelements 5 bieten sich dem Fachmann zahlreiche Möglichkeiten. In einfachster Weise ist am
Flächenelement 5 zumindest ein nach unten ragender Stift vorhanden, der beim Einsetzen des Flächenelements 5 in ein
komplementäres Loch im Basisholm 22 oder im Podestrahmen 1 eindringt. Auch sind unten seitlich herausragende Stifte
zum Einsetzen in die unteren Durchbrüche 3 02 denkbar. Diese unteren Stift müssten dann horizontal herausdrehbar oder
federbelastet eindrückbar sein.
Zur vorbeschriebenen Gondel sind weitere konstruktive Variationen realisierbar. Hier ausdrücklich erwähnt seien
noch:
- In der Standardausführung sind die Eckverbindungen innerhalb des Podest- und des Vertikalrahmens 1,2 verschweisst.
Auch diese Verbindungen könnten verschraubt sein.
- Anstelle der zwei Durchgangsbohrungen 200 in einer Vertikaistütze
20, welche ein Paar bilden, kann man ein Langloch vorsehen. Dies hat den Vorteil, dass zwei eingeschobene Begrenzüngsstäbe
6 in variablen Abständen, je nach Dicke verschiedener Flächenelemente 5 fixiert werden könnten. Zur
Verminderung der Materialschwächung im Bereich des Langloches könnte man auch eine Durchgangsbohrung 200 und ein
kürzeres Langloch vorsehen, wobei letzteres zum Einstellen der Spaltbreite zwischen den Begrenzungsstäben 6 entsprechend
der variablen Dicke der Flächenelemente 5 dient. Als Alternative kann man auf eine der beiden Durchgangsbohrungen
200 ganz verzichten und anstelle eines einschiebbaren Begrenzungsstabes 6 eine feststehende, z.B. angeschweisste
Querstrebe vorsehen. Die verbleibende Durch-
gangsbohrung 2 00 bzw. das Langloch dient weiterhin zur Aufnahme eines einzuschiebenden Begrenzungssstabes 6.
- Der Kopfrahmen 3 könnte auch mehr als zwei Vertikalstreben 30 aufweisen und das Schlitzraster 31 könnte ebenfalls doppelreihig
und zur Erweiterung der Bestückungsmöglichkeiten der Gondel an mehreren Seitenflächen der Vertikalstreben
vorhanden sein.
- Zur Einstellung der Spaltbreite zwischen den Querstreben 32,34 und den einschiebbaren Begrenzungsstäben 6 könnten
die Durchgangsbohrungen 3 00 ebenfalls als Langlöcher gestaltet sein.
- Für die untere Querstrebe 34 im Kopfrahmen 3 verwendet man vorzugsweise ein Winkelprofil, dessen unterer horizontaler
Schenkel nach vorn gewandt ist. So können die am starren Flächenelement 5 unten vorhandenen Stifte in komplementäre
Löcher eingreifen, die in diesem Schenkel vorgesehen sind. 0
- Bei engeren Raumverhältnissen, z.B. in Rolltreppennähe
eines Kaufhauses, kann der üblicherweise symmetrische Podestrahmen
1 so verkleinert werden, dass auf einer Seite des Querholms 10 die zwei Stirnstreben 11 und die zugehörige
Seitenstrebe 12 entfallen. Der zur verbleibenden Stirnstrebe 12 parallele Querholm 10 liegt dann aussen.
Claims (9)
1. Schauständer zum Einhängen von Warenträgern mit Schlitzrastern (21,31) in den vertikalen Stützen (20,30),
wobei in die Schlitzraster (21,31) verschiedene herkömmliehe Warenträger einhängbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass
a) der Schauständer aus einem direkt oder indirekt auf den Boden aufsetzenden Podestrahmen (1) und einem separaten
Vertikalrahmen (2) besteht;
b) der Vertikalrahmen (2) zumindest zwei zueinander beabstandete Vertikalstützen (20) besitzt und auf den Podestrahmen
(1) aufsetzbar ist, wobei beide Rahmen (1,2) lösbar, vorzugsweise durch Schrauben, miteinander verbunden
sind;
c) als Option dem Vertikalrahmen (2) ein Kopfrahmen (3) mit
mindestens zwei zueinander beabstandeten Vertikalstreben (30) lösbar vorgesetzt sein kann; und
d) zwischen die Vertikalstützen (20) und/oder die Vertikalstreben (30) auswechselbare starre oder flexible Flächenelemente
(5) einsetzbar sind.
2. Schauständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
. dass
a) Podest-, Vertikal- und Kopfrahmen (1,2,3) aus einem
Vierkanthohlprofil gebildet sind;
b) der Podestrahmen (1) rechteckförmig oder quadratisch
ist und sich zusammensetzt aus:
ba) einem mittig angeordneten Querholm (10) , vier Stirnstreben (11) und zwei Seitenstreben (12), wobei je zwei
• ·
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Stirnstreben (11) an jedem Ende des Querholms (10) senkrecht und diametral gegenüberstehend angebracht
sind, wodurch der Querholm (10) und die vier Stirnstreben (11) eine Ebene in Form des Buchstabens H aufspannen,
der Querholm (10) den Mittelstrich bildet und jeweils zwei freie Enden der Stirnstreben (11) mit einer
Seitenstrebe (12) überbrückt sind, so dass sich der umseitig geschlossene Podestrahmen (1) ergibt; oder
bb) einem aussen angeordneten Querholm (10), zwei Stirnstreben
(11) und einer Seitenstrebe (12), wobei die zwei Stirnstreben (11) an den Enden des Querholms (10)
senkrecht und in gleiche Richtung weisend angebracht sind, wodurch der Querholm (10) und die zwei Stirnstreben
(11) eine Ebene in Form des Buchstabens U aufspan-■
nen, der Querholm (1.0) den Mittelschenkel bildet und die zwei freien Enden der Stirnstreben (11) mit der
Seitenstrebe (12) überbrückt sind, so dass sich der umseitig geschlossene Podestrahmen (1) ergibt;
c) unterhalb der Vertikalstützen (20) ein deren Enden verbindender
horizontaler Basisholm (22) angeordnet ist, der im zusammengebauten Zustand auf dem Querholm (10)
aufliegt und mit diesem lösbar verbunden ist; und
d) der Kopfrahmen (3) sowohl mit der benachbarten Vertikalstütze
(20) als auch dem Podestrahmen (1) lösbar verbunden ist.
3. Schauständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet
. dass
a) der Kopfrahmen (3) mindestens eine horizontale Querstrebe
(32) aufweist, welche benachbarte Vertikalstreben (30) miteinander verbindet; und
i &Ggr;/&mgr; &igr; &lgr;*#&ggr;·&Ogr;
b) rückseitig der Querstrebe (32), der benachbarten Vertikalstütze
(2 0) zugewandt, ein Haken vorhanden ist, der in das Schlitzraster (21) dieser Vertikalstütze (20)
einhängbar ist.
5
5
4. Schauständer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Vertikalstützen (20) und/oder -streben (30) oben Durchbrüche (202,302) aufweisen;
b) die zwischen die Vertikalstützen (20) und/oder -streben
(30) einzusetzenden starren Flächenelemente (5) oben seitlich herausragende Zapfen (50') besitzen, welche
dazu bestimmt sind, in die Durchbrüche (202,302) eingehängt zu werden; wobei
c) die eingesetzten starren Flächenelemente (5) unten gegen Pendeln gesichert sind, was vorzugsweise mittels einzusteckender
Stifte geschieht, die in den Basisholm (22) oder in den Podestrahmen (1) oder in eine unten am Kopfrahmen
(3) zwischen den Vertikalstreben (30) angebrachte zweite horizontale Querstrebe (34) eingreifen.
5. Schauständer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Vertikalstützen (20) und/oder -streben (30) oben und unten Durchbrüche (202,302) aufweisen;
b) die zwischen die Vertikalstützen (20) und/oder -streben
(30) einzusetzenden flexiblen Flächenelemente (5) oben
und unten Schlaufen oder Ösen besitzen, ■ welche dazu bestimmt
sind, jeweils einen seitlich einschiebbaren Spann-0 stab (50) aufzunehmen; und
c) beide Spannstäbe (50) seitlich in die Durchbrüche (202,
302) einschiebbar sind, so dass das Flächenelement (5) in der Art eines Segels gespannt ist.
6. Schauständer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich in die Vertikalstützen
(20) und/oder -streben (30) nahe den oberen und unteren Enden horizontal, paarweise Begrenzungsstäbe (6)
durch Durchgangsbohrungen (200,300) einschiebbar sind, zwischen denen ein eingesetztes starres Flächenelement (5)
gehalten wird.
7. Schauständer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet f
dass
a) die Durchgangsbohrungen (200,300) die Form eines Langloches
besitzen, durch welches beide Begrenzungsstäbe
(6) einschiebbar sind; und
b) die Begrenzungsstäbe (6) sich quer durch alle Vertikal-,
stützen oder -streben (20,30) eines Vertikal- oder Kopfrahmens (2,3) erstrecken.
8. Schauständer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet
. dass der Kopfrahmen (3) aufweist:
a) oben und unten je eine die zwei Vertikalstreben (30) verbindende,
feststehende Querstrebe (32,34), wobei man für die untere Querstrebe (34) vorzugsweise ein Winkelprofil
verwendet, dessen unterer Schenkel nach vorne gerichtet ist, d.h. weg vom Schauständer;
b) einen jeder Querstrebe (32,34) vorgeordneten Begrenzungsstab
(6), der in eine langlochförmige Durchgangsbohrung (300) seitlich einschiebbar und in variabler
Spaltbreite zur Querstrebe (32,34) fixierbar ist, was
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- 18 -
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vorzugsweise mittels in den Begrenzungsstab (6) axial
eindrehbarer Schrauben (7) geschieht;
c) oben und unten in.den Vertikalstreben (30) je einen
c) oben und unten in.den Vertikalstreben (30) je einen
Durchbruch (302); und
d) in axialer Verlängerung der Vertikalstreben (30) an
d) in axialer Verlängerung der Vertikalstreben (30) an
deren unteren Enden herausragende Bolzen (35), welche zum Einstecken in den Podestrahmen (1) bestimmt sind,
wobei die Bolzen (3 5) vorzugsweise durch Schraubverbindungen
fixiert werden.
10
fixiert werden.
10
9. Schauständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , dass
a) an den Stirn- und Seitenstreben (11,12), in den Eckbereichen
des Podestrahmens (1), in dessen innere Ebene gewandt, Auflageelemente (13) angeordnet sind, welche
der Abstützung einer in den Podestrahmen (1) eingelegten Auskleidung dienen; und
b) unter den Auflageelementen (13) Rollen oder Fasse angeordnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29801704U DE29801704U1 (de) | 1998-02-02 | 1998-02-02 | Schauständer zum Einhängen von Warenträgern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29801704U DE29801704U1 (de) | 1998-02-02 | 1998-02-02 | Schauständer zum Einhängen von Warenträgern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29801704U1 true DE29801704U1 (de) | 1998-03-26 |
Family
ID=8052071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29801704U Expired - Lifetime DE29801704U1 (de) | 1998-02-02 | 1998-02-02 | Schauständer zum Einhängen von Warenträgern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29801704U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD563124S1 (en) | 2005-02-13 | 2008-03-04 | Visplay International Ag | Support beam for a display rack |
| DE202011003274U1 (de) | 2011-02-26 | 2011-05-05 | Visplay International Ag | Gestellaufbau zur Warenpräsentation |
| CN103549766A (zh) * | 2013-11-12 | 2014-02-05 | 胡和萍 | 一种具有高度调节功能的衣柜用挂衣杆支承装置 |
-
1998
- 1998-02-02 DE DE29801704U patent/DE29801704U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD563124S1 (en) | 2005-02-13 | 2008-03-04 | Visplay International Ag | Support beam for a display rack |
| DE202011003274U1 (de) | 2011-02-26 | 2011-05-05 | Visplay International Ag | Gestellaufbau zur Warenpräsentation |
| WO2012113091A1 (de) | 2011-02-26 | 2012-08-30 | Visplay International Ag | Gestellaufbau zur warenpräsentation |
| CN103549766A (zh) * | 2013-11-12 | 2014-02-05 | 胡和萍 | 一种具有高度调节功能的衣柜用挂衣杆支承装置 |
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|---|---|---|---|
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