DE29720001U1 - Vorrichtung zum Öffnen von Kunststoffbeuteln - Google Patents
Vorrichtung zum Öffnen von KunststoffbeutelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen von Kunststoffbeuteln, die schuppenförmig übereinanderliegend
an mindestens zwei in Abstand voneinander und senkrecht zum Dffnungsrand der Beutel verlaufenden Tragbändern
lösbar angeklebt sind, mit einer Zuführbahn, entlang derer die Kunststoffbeutel einer Gffnungsstatiün durch
Zug an den Tragbändern schrittweise zuführbar sind, mit
einer an der Öffnungsstation vorgesehenen Anlagefläche,
an welcher der öffnungsseitige Bereich der ersten Beutelwand
durch die gespannten Tragbänder gehalten und fixiert ist, und mit einer pneumatischen Öffnungseinrichtung,
mittels uielcher die gegenüberliegende zweite Beuteluiand
von der ersten Beutelwand zur Öffnung des Beutels abhebbar ist, sowie mit einer anschließend an die Öffnungsstation
angeordneten Wickeleinrichtung zum Aufwickeln der von den Kunststoffbeuteln lösgelösten Tragbänder.
Bei einer derartigen, aus der DE 40 08 i+01 A1 bekannten
l/orrichtung zum Öffnen von. Kunststoff beuteln werden die
durch die Tragbänder miteinander verbundenen, schuppenartig übereinanderliegenden Kunststoffbeutel schrittweise
über eine Rollenbahn und einen an diese anschließenden , an der Öffnungsstation angeordneten
Tisch gezogen. Der Tisch bildet eine durchgehende Anlagefläche (Auflagefläche) für die Kunststoffbeutel.
Ein Warrat an Kunststoffbeuteln befindet sich in einem
Karton unter dem Tisch. Der schrittweise Transport der Beutel erfolgt durch eine Wickeleinrichtung, mit welcher
die über die V/orderkante des Tisches gezogenen Trag-
^O bänder aufgewickelt werden. Uenn der vorderste und
oberste Beutel einen am Tisch angeordneten Sensor erreicht hat, wird die Wickeleinrichtung stillgesetzt
und mittels mehrerer Luftdüsen, aus denen Luftströme
austreten, der Beutel geöffnet. Hierbei wird die unten
liegende erste Beutelwand won den Tragbändern an der Anlagefläche des Tisches gehalten, während die zweite,
oben liegende Beuteluand von den Luftströmen angehoben und damit der Beutel geöffnet wird. Nach dem Öffnen
des Beutels wird eine trichterförmige Schute in den
aufgeblähten vordersten Beutel gefahren und ein Zylinder drückt das Füllgut, z.B. ein Käsestück, durch
die Schute in den Beutel. Dabei wird der vorderste Beutel von den Tragbändern gelöst und über die Rollenbahn
abtransportiert. Das Öffnen der Kunststoffbeutel mittels Blasluftströmen ist jedoch nicht besonders
zuverlässig und es funktioniert nur bei Beuteln, die
gepudert sind und deren einander zugekehrte Beutel-Lüände
infolge der Puderung nicht aneinanderheften.
Bei ungepuderten Kunststoffbeuteln haften die einander
zugekehrten Innenseiten der beiden Beutelwände, bedingt auch durch statische Aufladung, so stark aneinander,
£□ daß ein zuverlässiges Öffnen mit Blasluftströmen nicht
gewährleistet ist. Nicht oder nur teilweise geöffnete
Beutel führen zu Störungen, die eine Betriebsunterbrechung bedingen und außerdem auch eine Bedienungsperson
zur Behebung von Störungen erfordern. (Machteilig ist weiterhin, daß durch die Blasluftströme Bakterien
und sonstige Verschmutzungen in den geöffneten Beutel
gelangen können. Die in einem Karton unterhalb des Tisches bevorrateten Beutel können außerdem durch herabfallende
Produktstücke und andere Fremdstoffe verschmutzt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zum Öffnen von Kunststoffbeuteln der eingangs
ermähnten Art zu schaffen, die zuverlässig und störungsfrei
arbeitet, sowie insbesondere ein zuverlässiges Öffnen von nichtgepuderten und gegebenenfalls elektrostatisch
aufgeladenen Kunststoffbeuteln aller Art ermöglicht.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die
pneumatische Öffnungsvorrichtung mindestens einen Saug-
1G napf umfaßt, welcher an einem senkrecht zur Anlagefläche
beweglichen Öffnungskopf angeordnet ist und zum anfänglichen Abheben der zuleiten Beutelwand dient, und daß an
dem Dffnungskopf ein Greifer angeordnet ist, welcher um eine parallel zum Öffnungsrand verlaufende Achse schwenkbar
am Dffnungskopf gelagert und nach dem anfänglichen Abheben der zweiten Beuteluand an deren Innenseite so
andrückbar ist, daß die zweite Beuteluiand zwischen Greifer und Saugnapf geklemmt wird.
Die Erfindung geht also von dem Gedanken aus, zum Öffnen des jeweiligen Kunststoff be'utels sowohl einen oder auch
mehrere Saugnäpfe und zusätzlich einen mechanisch arbeitenden Greifer einzusetzen. Wie die Praxis gezeigt hat,
können durch das Zusammenwirken von Saugnapf und Greifer ungepuderte und auch statisch aufgeladene Kunststoffbeutel
jeglicher Art, so z.B. Schlauchbeutel, Siegelrandbeutel,
Schrumpfbeutel, mit größter Zuverlässigkeit und
störungsfrei geöffnet werden. Durch den zusätzlich zum Saugnapf arbeitenden Greifer, der sich an die Innenseite
3D der zweiten Beutelwand anlegt und dabei die zweite Beutelwand auf den aus gummielastischem Material bestehenden
Saugnapf preßt, können erhebliche Zugkräfte auf die
- if -
Beutelwand ausgeübt werden, so daß zuverlässig verhindert
wird, daß sich die Beutelwand beim Öffnen ungewollt vom Öffnungskopf löst. Auch kann das Öffnen beschleunigt
werden. Da das Öffnen der Beutel ohne Blasluftströme
erfolgt, können auch keine Bakterien oder sonstige Verschmutzungen in den Beutel eingeblasen werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Die Erfindung ist in folgendem, anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Figur 2 eine Draufsicht in Richtung II der Figur 1,
Figur 3 einen Teillängsschnitt der Vorrichtung,
Figur h einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der
Figur 3,
Figur 5 einen Teillängsschnitt in einem vergrößerten Maßstab.
Die Kunststoffbeutel 1 sind in flachem Zustand rechteckig.
Im flachen Zustand liegen jeweils zwei Kunststaffolien,
nachfolgend als erste Beutelwand 2 und zweite Beutelwand 3 bezeichnet, aufeinander, die an
drei Rändern miteinander verbunden sind. Am vierten, vorderen Rand, der als Beutelrand 2a bzw. 3a bezeichnet
wird, sind die beiden Kunststoffalien nicht miteinander
3D verbunden. Längs dieses Beutelrandes 2a, 3a soll der jeweils vorderste Kunststoffbeutel geöffnet werden.
Die Kunststoffbeutel 1 sind als sogenannte Kettenbeutel
hergestellt. Dabei liegt eine Serie von Kunststoffbeuteln
schuppenförmig übereinander. Die Beutel 1 sind an zwei
in Abstand voneinander und senkrecht zum Dffnungsrand
2a, 2b der Beutel 1 verlaufenden Tragbändern k lösbar
angeklebt. Bei der gezeigten vorteilhaften Ausführungsform
der Vorrichtung ujerden die Beutel 1 der Gffnungsstation
5 horizDntalliegend so zugeführt, daB die
Tragbänder k oben liegen und somit an die nach oben
gekehrte Außenseite der ersten Beuteluand 2 angeklebt
sind. Der Abstand der Dffnungsränder 2a, 3a zuieier
aufeinanderfolgender, schuppenförmig übereinanderliegender
Beutel 1 beträgt beispielsweise ca. ^D mm. Jeder Beutel 1 ist nur in diesem Bereich von ca. kO mm
mit den beiden Tragbändern k verbunden.
Die an den Tragbändern fixierten Beutel 1 sind zweckmäßig
auf einem zylindrischen Kern 6 zu einer Rolle 7 aufgewickelt. Der Kern 6 wird von einer Achse 8 getragen,
die drehfest in den Kern 6 eingreift. Die Achse &Bgr; kann in eine Halterung 9 eingehängt werden.
2D Mittels einer Bremsvorrichtung 10 ist die Achse 8 und
damit auch die Rolle 7 abbremsbar.
Die auf der Rolle 7 aufgewickelten Beutel 1 werden von
der Rolle 7 abgezogen und über eine Zuführbahn 11 der
Dffnungsstation zugeführt. Dies erfolgt mittels einer
im Anschluß an die Öffnungsstation 5 vorgesehenen Wickeleinrichtung 1,2,die durch einen nicht dargestellten
Schrittmotor angetrieben wird. Die Wickeleinrichtung 12 dient zum Aufwickeln der von den Kunststoffbeuteln
losgelösten Tragbänder h. Der schrittweise Weitertransport
der Kunststoffbeutel 1 erfolgt also mittels der
Wickeleinrichtung 12, welche die Tragbänder 4 abschnittsweise aufwickelt, damit einen Zug auf die Tragbänder k
ausübt und diese spannt. Die Spannung der Tragbänder h
kann durch die Bremseinrichtung 1G beeinflußt uerden.
Die Zuführbahn 11 wird zweckmäßig durch zwei in der
horizontalen Bewegungsrichtung B der Kunststoffbeutel 1
verlaufende Uinkelprofilschienen 13 gebildet, die im
Abstand der Beutelbreite b voneinander angeordnet sind. Die Kunststoffbeutel 1 liegen mit ihren Längsrändern
auf den horizontal verlaufenden LJinkelschenkeln 13a der Uinkelprofilschienen 13 auf. Deren gegenseitiger
1G Abstand ist entsprechend der jeweiligen Beutelbreite b
einstellbar.
An der Dffnungsstation 5 ist eine Querschiene 14 vorgesehen,
deren Unterseite 14a eine Anlagefläche für die beiden Tragbänder 4 und auch für die oben liegende
erste Beutelwand 2 bildet. Durch die Wickeleinrichtung werden die von den Beuteln 1 gelösten und über die
Umlenkrollen 15 geführten Tragbänder gespannt und in
Anlage an der Anlagefläche 14a gehalten.
Unterhalb und gegenüberliegend der Anlagefläche 14a ist ein Öffnungskopf 16 in vertikaler Richtung höhenbeueglich
angeordnet. Die vertikale Hubbeuegung des Dffnungskopfes
16 wird durch eine Kolben-Zylinder-Einheit 17 bewirkt.
Der Dffnungskopf 16 trägt mindestens einen nach oben
gerichteten Saugkopf 18, der von unten her auf die
Anlagefläche 14a zu beweglich ist. An dem Öffnungskopf ist ferner ein Greifer 19 angeordnet, welcher um eine
parallel zum Öffnungsrand 2a, 3a bzw. auch parallel zur Querschiene 14 verlaufende Achse schwenkbar am Dffnungskopf
16 gelagert ist. Zum Antrieb des Greifers 19 dient eine am Öffnungskopf 16 abgestützte Kolben-Zylinder-Einheit
21.
Der Greifer 19 ist in Seitenansicht winkelförmig ausgebildet
und ujeist eine Klemmleiste 19a auf, welche von
oben an den aus gummielastischem Material bestehenden Saugnapf 1&THgr; andrückbar ist.
Der Saugnapf 18 ist gegenüber dem in Dffnungsposition
befindlichen vordersten Beutel in unmittelbarer Mähe des Dffnungsbandes 2a, 3a desselben angeordnet, uie
es aus Figur 5 ersichtlich ist.
Gegenüber der Dffnungsstation 5 ist ein horizontal und
damit in Beutellängsrichtung verfahrbarer Schlitten angeordnet, der durch eine Kolben-Zylinder-Einheit 23
antreibbar ist. Der Schlitten 22 meist eine waagerechte
Auflagefläche 2k für das Füllgut, z.B. ein Käsestück,
auf. An dem der Öffnungsstation 5 zugekehrten Ende des
Schlittens 22 sind zwei Spreizbleche 25 angeordnet. Die Ebenen dieser beiden Spreizbleche erstrecken sich
im wesentlichen in V/erschieberichtung C des Schlittens
2D und senkrecht zur Auflagefläche Zk. Die Spreizbleche
sind an dem Schlitten 22 senkrecht zu ihren Ebenen, d.h. gemäß Figur 1 senkrecht' zur Zeichenebene, gegenläufig
verschiebbar gelagert. Hierfür dienen zwei übereinander angeordnete Führungsstangen 26, die sich quer zur Verschieberichtung
C und waagerecht erstrecken. Die Spreizbleche 25 sind in die Beutelöffnung einfahrbar und zu
diesem Zweck zu ihren der Öffnungsvorrichtung 5 zugekehrten Ende hin verjüngt.
3D Zur Bewegung der Spreizbleche 25 ist zweckmäßig ein
Hebelgestänge 28 vorgesehen, bestehend aus zwei über die gemeinsame Achse 29 scherenartig gelenkig miteinander
verbundenen doppelarmigen Hebeln 3D. Die gemeinsame
Achse 29 ist mit dem Schlitten 22 verbunden.
Jeweils einer der Hebelarme der doppelarmigen Hebel 3D
greift an einem Träger 31 an, der das zugehörige Spreizblech 25 trägt. Der andere Hebelarm jedes doppelarmigen
Hebels 30 ist jeweils über einen Lenker 32 mit einem
in Schlittenverschieberichtung C beweglichen Antriebsküpf
33 verbunden. Als Antriebsmotor für den Antriebskopf
33 dient eine vom Schlitten 22 getragene Kalben-Zylinder-Einheit
3k.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Mittels der Wickeleinrichtung 12 und den von dieser
aufgewickelten Tragbändern k werden die Beutel 1
schrittweise zu der Öffnungsstation 5 gezogen. Die Wickeleinrichtung 12 wird stillgesetzt, sobald der
Beutelrand 2a, 3a des vordersten Beutel's 1 die Hinterkante 14b der Querschiene : 14 erreicht hat. Das Stillsetzen
der Wickeleinrichtung 12 kann beispielsweise über eine Fotozelle erfolgen. Mittels der Kolben-Zylinder-Einheit
17 wird der ÖffnungskDpf 16 nach oben verfahren und der Saugnapf 1B an die Unterseite
der zweiten, untenliegenden.. Beuteluand 3 angedrückt
und unter Vakuum gesetzt. Wenn das eingestellte Vakuum erreicht ist, wird der Öffnungskopf 16 nach unten bewegt,
wodurch die untenliegende Beutelwand 3 von der obenliegenden- Beutelwand 2, welche durch die gespannten
Tragbänder U gehalten wird, etwas abgehoben und
der vorderste Beutel 1 um einen Spalt geöffnet wird.
Nach diesem anfänglichen Abheben der zweiten, unteren Beuteluand 3 wird mittels der Kolben-Zylinder-Einheit
der Greifer 19 aus seiner in Figur 3 strichpunktiert dargestellten Ausgangsstellung in seine in Figur 3
strich-doppeltpunktiert dargestellte Greifstellung
eingeschwenkt, wobei die Klemmleiste 19a des Greifers
sich an die Innenseite der unteren Beutelwand 3 anlegt
und diese gegen den Saugnapf 18 drückt. Auf diese Ueise
wird die untere Beuteluand 3 sicher zwischen der Klemmleiste
19a des Greifers und dem Saugnapf 18 geklemmt.
Bei weiterer Bewegung des Öffnungskopfes 16 nach unten
wird die untere Beutelwand 3 nach unten mitgenommen.
Da die Dbere Beutelwand 2 noch immer an die Tragbänder k angeklebt ist, formen die Beutelwände 2, 3 eine im
wesentlichen rechteckige Beutelöffnung D. Der hintere,
dem Beutelrand 2a, 3a abgekehrte Teil des Beutels wird
dabei noch immer won den LJinkelprofilschienen 13 gehalten.
Der Schlitten 22 wird nun mit dem auf der Auflagefläche
Zk angeordneten Füllgut F in Richtung zur Dffnungsstation 5 verschoben, wobei die einander
genäherten Spreizbleche 25, wie es aus Figur k ersichtlich ist, in die Beutelöffnung D eintreten. Über das
Hebelgestänge 28 und die Kolben-Zylinder-Einheit 34 werden dann die Spreizbleche 25 gegenläufig auseinandergefahren,
soweit dies der zu öffnende Kunststoffbeutel 1
2D zuläßt. Nachdem dies erfolgt ist, wird der Greifer
in seine Ruhestellung verschwenkt und das Vakuum am Saugnapf 18 aufgehoben. Ein Einschubzylinder 35 schiebt
das Füllgut F von der Auflagefläche 24 zwischen den
Spreizblechen 25 hindurch in den geöffneten Beutel 1 bis das Füllgut F am geschlossenen Ende des Beutels
anstößt. Hierdurch wird der Beutel von Tragbändern k
gelöst. Der gefüllte Beutel wird mittels der Rollenbahn
36 abtransportiert. Sobald sich der gefüllte Beutel von den Tragbändern k gelöst hat, werden diese
3G mit der Ldickeleinrichtung 12 aufgerollt und damit die
Beutelkette zur Dffnungsstation 5 hin in Richtung B
bewegt, bis der Beutelrand 2a, 3a des nächsten Beutels wiederum die Hinterkante 14b der Querschiene 14 erreicht
hat.
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Bei der neuen Öffnungsvorrichtung ist die horizontale
Zuführungsbahn 11, wie beschrieben, zweckmäßig mit Abstand oberhalb der Rollenbahn 36 angeordnet, so daß
das Öffnen der Beutel durch Zug nach unten erfolgt und die gefüllten Beutel unterhalb der leeren Beutel
abtransportiert ujerden. Auf diese Weise können die
leeren Beutel nicht durch herabfallende Füllgutstücke
und andere Fremdstoffe verschmutzt luerden. Sie bleiben
auch im Bereich der Öffnungsstation sauber, so daß Störungen am Saugnapf vermieden werden. Dank des
scherenartigen Hebelgestänges 28 können Beutel unterschiedlicher
Breite in bezug auf eine vertikale Längsmittelebene der Vorrichtung stufenlos gespreizt werden,
ohne daß irgendwelche Einstellarbeiten an der Spreizvorrichtung, zu der die Spreizbleche 25 gehören, erforderlich
sind.
Gegebenenfalls wäre es auch denkbar, daß die Tragbänder U
gegenüber den Beuteln 1 untenliegend- in Höhe der Rollen-2G
bahn angeordnet sind. Hierbei wäre allerdings die Verschmutzungsgefahr
der Beutel nicht ausgeschlossen. Gegebenenfalls könnte die Zuführung der leeren Beutel
auch vertikal erfolgen. Die in den Zeichnungen dargestellte Anordnung ist jedoch die vorteilhafteste.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Öffnen won Kunststoffbeuteln, die
schuppenförmig übereinanderliegend an mindestens zuei in
Abstand voneinander und senkrecht zum Öffnungsrand der
Beutel verlaufenden Tragbändern lösbar angeklebt sind,
Beutel verlaufenden Tragbändern lösbar angeklebt sind,
mit einer Zuführbahn, entlang derer die Kunststoff beutel
einer Öffnungsstation durch Zug an den Tragbändern schrittweise
zuführbar sind, mit einer an der Gffnungsstation
vorgesehenen Anlagefläche, an welcher der öffnungsseitige Bereich der ersten Beuteluiand durch die gespannten Tr a gbänder gehalten und fixiert ist, und mit einer pneumatischen Öffnungseinrichtung, mittels welcher die gegenüberliegende zweite Beutelwand von der ersten Beutelwand zur Öffnung des Beutels abhebbar ist, sowie mit einer anschließend
an die Dffnungsstation angeordneten Uickel-
vorgesehenen Anlagefläche, an welcher der öffnungsseitige Bereich der ersten Beuteluiand durch die gespannten Tr a gbänder gehalten und fixiert ist, und mit einer pneumatischen Öffnungseinrichtung, mittels welcher die gegenüberliegende zweite Beutelwand von der ersten Beutelwand zur Öffnung des Beutels abhebbar ist, sowie mit einer anschließend
an die Dffnungsstation angeordneten Uickel-
einrichtung zum Aufwickeln der von den Kunststoffbeuteln
losgelösten Tragbänder, dadurch gekennzeichnet, daß die
pneumatische Öffnungsvorrichtung mindestens einen Saugnapf
(1B) umfaßt, welcher an einem senkrecht zur Anlagefläche (1i+a) beweglichen Öffnungskopf (16) angeordnet
pneumatische Öffnungsvorrichtung mindestens einen Saugnapf
(1B) umfaßt, welcher an einem senkrecht zur Anlagefläche (1i+a) beweglichen Öffnungskopf (16) angeordnet
ist und zum anfänglichen Abheben der zweiten Beutelwand
(3) dient, und daß an dem Öffnungskopf (16) ein Greifer
(19) angeordnet ist, welcher um eine parallel zum Öffnungsrand (2a, 3a) verlaufende Achse (20) schwenkbar am Öffnungskopf (16) gelagert und nach dem anfänglichen Abheben der zweiten Beutelwand (3) an deren Innenseite so andrückbar ist, daß die zweite Beutelwand (3) zwischen Greifer (19, 19a) und Saugnapf (1&THgr;) geklemmt wird.
(3) dient, und daß an dem Öffnungskopf (16) ein Greifer
(19) angeordnet ist, welcher um eine parallel zum Öffnungsrand (2a, 3a) verlaufende Achse (20) schwenkbar am Öffnungskopf (16) gelagert und nach dem anfänglichen Abheben der zweiten Beutelwand (3) an deren Innenseite so andrückbar ist, daß die zweite Beutelwand (3) zwischen Greifer (19, 19a) und Saugnapf (1&THgr;) geklemmt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführbahn (11) im wesentlichen horizontal
verläuft und am Ende derselben eine Querschiene (14) angeordnet ist, deren Unterseite (14a) die Anlagefläche
bildet und daß der Dffnungskppf (16) in vertikaler
Richtung höhenbeueglich und der Saugnapf (18)
von unten her auf die Anlagefläche (14a) zu beweglich
ist.
1D 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführbahn (11) durch zwei senkrecht zur Querschiene
(14) verlaufende, im Abstand der Beutelbreite (b) voneinander angeordnete LJinkelprafilschienen
(13) gebildet ist, auf deren horizontal verlaufenden Ldinkelschenkeln (13a) die Längsränder der Beutel (1)
aufliegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der gegenseitige Abstand der üJinkelprofilschienen
2&Pgr; (13) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugnapf (18) gegenüber dem in Dffnungsposition
befindlichen vordersten Beutel (1) in unmittelbarer Mähe des Öffnungsrandes (2a, 3a) desselben angeordnet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Greifer (19, 19a) in Seitenansicht
-1® Lüinkelförmig ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die an den Tragbändern (4) fixierten Beutel (1) auf einem zylindrischen Kern (6) zu
einer Rolle (7) aufgewickelt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Bremsvorrichtung (1G) vorgesehen ist, die auf eine den Kern (6) tragende Achse (&THgr;) einwirkt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis B, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei in die Beutelöffnung (D) einfahrbare
Spreizbleche (25) an einem in Beutellängsrichtung (C) verschiebbaren Schlitten (22), der eine Auflagefläche
(24) für das Füllgut (F) aufweist, angeordnet ist, daß sich die Ebenen beider Spreizbleche (25) im wesentlichen
in Verschieberichtung (C) des Schlittens (22) und senkrecht zur Auflagefläche (24) erstrecken, daß
die Spreizbleche (25) an dem Schlitten (22) senkrecht zu ihren Ebenen gegenläufig verschiebbar gelagert und
^ nach dem Einfahren in die Beutelöffnung (G) auseinanderfahrbar
sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur gegenläufigen Bewegung der Spreizbleche (25)
ein Hebelgestänge (2&THgr;) vorgesehen ist, bestehend aus zwei scherenartig gelenkig miteinander verbundenen, doppelarmigen
Hebeln (30), deren gemeinsame Achse (29) mit dem Schlitten (22) verbunden ist, deren einer Hebelarm jeweils
an einem, das zugehörige Spreizblech (25) tragenden Träger (31) angreift und deren anderer Hebelarm
jeweils über einen Lenker (32) mit einem in Schlittenverschieberichtung
(C) beweglichen, von einem Antriebsmotor (34) antreibbaren Antriebskopf (33) verbunden ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720001U DE29720001U1 (de) | 1997-11-11 | 1997-11-11 | Vorrichtung zum Öffnen von Kunststoffbeuteln |
| EP98120795A EP0916579A1 (de) | 1997-11-11 | 1998-11-03 | Vorrichtung zum Öffnen von Kunststoffbeuteln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720001U DE29720001U1 (de) | 1997-11-11 | 1997-11-11 | Vorrichtung zum Öffnen von Kunststoffbeuteln |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29720001U1 true DE29720001U1 (de) | 1999-03-25 |
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ID=8048467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29720001U Expired - Lifetime DE29720001U1 (de) | 1997-11-11 | 1997-11-11 | Vorrichtung zum Öffnen von Kunststoffbeuteln |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0916579A1 (de) |
| DE (1) | DE29720001U1 (de) |
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1998
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| EP0916579A1 (de) | 1999-05-19 |
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| R207 | Utility model specification |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
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