DE29718206U1 - Cabriolet-Fahrzeug - Google Patents
Cabriolet-FahrzeugInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
- B60J7/12—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
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Description
.-••Busse & Busse
.'.^Patentanwälte
European Patent and Trademark Attorneys
Wilhelm Karmann GmbH Dipl.-ing. Dr. iur. v. Busse
Karmannstraße 1 Dipl.-Ing. Dietrich Busse
· §■,»", .Bo hT.T
D-49084 Osnabrück
Postfach 1226
D-49002 Osnabrück
Telefon:0541-586081
Telefax:0541-588164
13.10.1997 VB/HB/Sr
Die Erfindung bezieht sich auf ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem flexiblen, faltbaren
Verdeck nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Fahrzeugen der eingangs genannten Art ist das Verdeck über quer den Insassenraum
überspannende Spriegel gelegt und mit diesen verbunden. Dadurch wird
das Verdeck im geschlossenen Zustand formstabil gehalten. Durch Anbindung der Verdeckhülle an die jeweiligen Spriegel ist erreicht, daß während der Fahrt ein
Abheben des Verdecks von den Spriegeln verhindert ist, so daß ein Unterdruck auf der Außenseite nicht zu einer Auswärtswölbung der Verdeckhülle führt,
zudem ist eine definierte Faltung des Verdeckstoffes an den Spriegeln gewährleistet.
Zur Anbindung des Verdecks an die Spriegel ist üblicherweise ein Verbindungsmittel,
z. B. ein Keder, vorgesehen, das unterseitig an eine Dämmatte angelegt und mit dieser verbunden ist. Bei einem angeschweißten Verbindungsmittel
ist gleichzeitig die Dämmatte mit dem Verbindungsmittel und der Außenhaut verschweißt.
Erst aufgrund dieses Durchschweißens kann ein Abheben der Außen-
• ·
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"2 : .
lage des Verdecks vom Spriegel während schneller Fahrt vermieden werden.
Dadurch ergibt sich allerdings das Problem, daß eine unterhalb der Außenlage angeordnete Dämmlage an der Schweißstelle zusammengequetscht wird, so daß
sich hier eine Kältebrücke ergibt und zudem die Geräuschdämmung nachteilig beeinflußt ist.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Anbindung von Verdecklagen an
Tragteilen, insbesondere Spriegeln, zu verbessern.
Die Erfindung löst das Problem mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich
weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 11 verwiesen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung von flexiblen Fahnen, die die Dämmlage
durchgreifen und mit der Außenlage des Verdecks verbunden sind, ist es möglich, zwischen den einzelnen Fahnen die Dämmlage in voller Dicke zu belassen,
so daß nur im unmittelbaren Durchgangsbereich der Fahnen Durchbrechungen in der Dämmlage angeordnet sind. Diese behält daher einen Großteil
ihrer Dämmeigenschaften bei. Zudem ist die Außenlage direkt mit den Fahnen verbunden und wird damit ohne Zwischenschaltung der Dämmlage an den
Spriegeln gehalten. Die Zugkraft wird daher direkt auf die Außenlage ausgeübt, weitere Zugkräfte zwischen der Dämmlage und den Fahnen bzw. der Dämmlage
und der Außenlage treten nicht auf.
Wenn die Fahnen in Fahrzeugquerrichtung nebeneinander angeordnet sind und
mehrere Fahnen mit einem diese verbindenden Querstreifen einstückig ausgebildet sind, so ist die Befestigung des Verdecks an den Spriegeln besonders vereinfacht,
weil dann nur der Querstreifen an der Außenlage des Verdecks befestigt, beispielsweise entlang einer durchgehenden Schweißnaht verschweißt, werden
• *·
muß, wohingegen die einzelnen, die Dämmlage durchgreifenden Fahnen dann
jeweils an den Spriegeln vernietet oder anderweitig befestigt werden können.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus einem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. In der Zeichnung
zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Cabriolet-Fahrzeug in schaubild
licher Gesamtansicht,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 einen teilweise aufgebrochenen Schnitt entlang der Li
nie Ill-Ill in Fig. 2,
Fig. 4 eine schaubildliche schematische Gesamtansicht eines Ver
decks von unten,
Fig. 5 eine Einzelteilansicht der Fahnen mit einem sie oberseitig
verbindenden Querstreifen.
Im einzelnen weist das Cabriolet-Fahrzeug 1 ein Verdeck 2 auf, das über zumindest
einen den Fahrzeuginnenraum 3 quer überspannenden Spriegel 4 festgelegt ist.
Das Verdeck 2 umfaßt eine Außenlage 5, die ihrerseits mehrlagig aufgebaut sein
kann sowie eine Dämmlage 6, die ober- und unterseitig von Hüllenlagen 7 eingeschlossen
ist und ebenfalls mehrlagig - auch hinsichtlich der Dämmstofflagen -
aufgebaut sein kann. Die Dämmlage 6 umfaßt beispielsweise einen Faservlieskern,
der von mechanisch stabilen Hüllenlagen 7 eingefaßt ist.
Unterhalb des Spriegels 4 befindet sich der vom Fahrzeuginnenraum sichtbare
Dachhimmel 8.
Die Außen lage 5 des Verdecks 2 ist über Fahnen 9 an dem Spriegel 4 befestigt.
Dabei sind die Fahnen 9 im Bereich einer Anlagefläche 10a, die die Oberseite
eines mehrere Fahnen verbindenden Querstreifens 10 ausbildet, mit der Außenlage
5 verschweißt. Ein Vernähen oder Kleben ist ebenfalls möglich. Die Polstermatte 6 kann ohne Verbindung zum Spriegel 4 und zur Außenlage 5 zwischen
diesen Teilen angeordnet sein. Ein Verschweißen oder anderweitiges Befestigen der Dämmlage 6 an der Fahne 9 ist im Bereich einer Anlagefläche 11 grundsätzlich
ebenfalls möglich. Die Anlagefläche 10a der Fahnen 9 ist als durchgehender,
dem Verlauf des Spriegels folgender Querstreifen 10 ausgebildet, so daß insgesamt
mehrere - im vorliegenden Ausführungsbeispiel alle quer nebeneinanderliegenden - Fahnen zur Befestigung an einem Spriegel ein einstückiges Teil ausbilden
(Fig. 5). Diese Fahnen 9 mit dem Querstreifen 10 bilden insgesamt ein textiles
oder aus einer Kunststoffolie gefertigtes Bauteil aus. Anstelle der integralen
Ausbildung der einzelnen Fahnen 9 mit dem Querstreifen 10 ist es auch möglich,
daß die Fahnen 9 einzelne Streifen ausbilden, ohne eine Verbindung zueinander zu haben.
Die Dämmlage 6 ist in den Fahnenabständen entsprechenden Abständen entlang
eines Spriegels 4 unterbrochen, so daß Durchgänge 12 ausgebildet sind, durch
die die Fahnen 9 hindurchgreifen können. Zwischen diesen Durchgängen 12
bleibt die Dämmlage in ihrer vollständigen Dicke erhalten, so daß negative Auswirkungen
auf Schall- und Wärmedämmung nicht zu befürchten sind. An Kanten-
bereichen 13 der Durchbrechungen 12 sind die die Dämmlage 6 einfassenden
Hüllenlagen 7 miteinander verbunden, beispielsweise verschweißt, um ein Ausfransen
der Dämmlage 6 in diesen Bereichen zu verhindern.
Im Verbindungsbereich der Fahnen 9 über ihren Querstreifen 10 an die Außenlage
5 kann diese Außenlage 5 beispielsweise eine Kunststoffschicht aufweisen, so daß hier ein Verschweißen möglich ist, auch wenn die Außenlage 5 außenseitig
textil ausgebildet ist.
Die Fahnen 9 nehmen eine in Verbindungsstellung der Teile etwa senkrechte
Position ein, so dad ein Verschieben des Verdecks 2 gegenüber dem Spriegel nur
unter Zusammenquetschung der Dämmlage 6 möglich ist. Eine Materialbeanspruchung durch Reibung der Teile aneinander ist daher minimiert.
An ihren unteren Enden 14 sind die Fahnen 9 an dem Spriegel 4 über ein beide
Teile durchgreifendes Befestigungsmittel 15, beispielsweise über einen Niet, eine
Schraubverbindung oder ähnliches befestigt. Zudem umgibt eine Halteklammer 16 den unteren Bereich des Spriegels 4 und ist hinter nach außen vorstehenden
Ansätzen 17 eingeklipst. Zwischen die Halteklammer 16 und den
Spriegel 4 ist die Fahne 9 gelegt, die dadurch eine zusätzlichen Halte- und Spannkraft an dem Spriegel 4 erfährt. Die Halteklammer 16 erstreckt sich über
einen Großteil der Breite des Spriegels und umgreift im Ausführungsbeispiel sämtliche an einem Spriegel 4 befestigte Fahnen 9. Die Fahnen 9 mit dem sie
verbindenden Querstreifen 10 sind insgesamt aus einem flexiblen Material hergestellt,
das zur Aufnahme von Zugkräften geeignet ist. In Frage kommen hier
neben textlien Materialien vor allem Kunststoffe, beispielsweise Polyester- oder
PVC-Materialien.
Claims (11)
1. Cabriolet-Fahrzeug (1) mit einem flexiblen, faltbaren Verdeck (2), das mit
zumindest einem die Karosserie quer überspannenden Spriegel (4) verbunden ist und zumindest eine äußere Lage (5) und eine in geschlossenem Zustand diese
flächig untergreifende Dämmlage (6)aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Festlegung des Verdecks (2) am Spriegel (4) flexible Fahnen (9) vorgesehen sind,
die einenends die Dämmlage (6) des Verdecks (2) durchgreifen und an der Außenlage
(5) festgelegt sind und anderenends an dem Spriegel (4) gehalten sind.
2. Cabriolet-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere,
einem Spriegel (4) zugeordnete Fahnen (9) in Fahrzeugquerrichtung nebeneinander angeordnet sind.
3. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fahnen (9) mit einem dem Spriegelverlauf folgenden Querstreifen (10) verbunden sind.
4. Cabriolet-Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querstreifen (10) mit der Außenlage (5) des Cabriolet-Verdecks (2) verbunden ist.
5. Cabriolet-Fahrzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Außenlage (5) untergreifende Dämmlage (6) über ihren Querverlauf mit Durchbrechungen (12) zum Durchgriff der Fahnen (9)
versehen ist.
6. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahnen (9) und der Querstreifen (10) ein integrales Bauteil
ausbilden, aus dem zur Bildung der Fahnen (9) Ausnehmungen mäanderförmig herausgetrennt sind.
7. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der Außenlage (5) und den Fahnen-Öl--.- ■
bzw. dem Querstreifen (10) durch Verschweißen gebildet ist.
8. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahnen (9) und der Querstreifen (10) aus einem Kunststoffmaterial
bestehen.
9. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlage (5) des Verdecks (2) eine textile Außenseite und eine kunststoffbeschichtete Innenseite umfaßt.
10. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahnen (9) an dem Spriegel (4) über zumindest ein beide Teile durchgreifendes Befestigungselement (15) gehalten sind.
♦ » ♦ ,
11. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahnen (9) an dem Spriegel (4) über zumindest ein den Spriegel
(4) bereichsweise umgreifendes Klemmteil (16) gesichert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29718206U DE29718206U1 (de) | 1997-10-14 | 1997-10-14 | Cabriolet-Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29718206U DE29718206U1 (de) | 1997-10-14 | 1997-10-14 | Cabriolet-Fahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29718206U1 true DE29718206U1 (de) | 1998-03-19 |
Family
ID=8047210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29718206U Expired - Lifetime DE29718206U1 (de) | 1997-10-14 | 1997-10-14 | Cabriolet-Fahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29718206U1 (de) |
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