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DE10157594A1 - Aufbau, insbesondere Fahrzeug-Aufbau - Google Patents

Aufbau, insbesondere Fahrzeug-Aufbau

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DE10157594A1
DE10157594A1 DE2001157594 DE10157594A DE10157594A1 DE 10157594 A1 DE10157594 A1 DE 10157594A1 DE 2001157594 DE2001157594 DE 2001157594 DE 10157594 A DE10157594 A DE 10157594A DE 10157594 A1 DE10157594 A1 DE 10157594A1
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tarpaulin
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peripheral surface
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DE2001157594
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Wim H Carelse
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Roland International Bv Nl
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Roland International Bv Tegelen
ROLAND INTERNAT BV
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/04Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Abstract

Bei einem Aufbau mit gegen Witterungseinflüsse abschirmendem Verdeck, insbesondere Fahrzeug-Aufbau mit Ladefläche und sich darüber erhebendem Verdeck aus einem Stützgerüst und einer vom Stützgerüst getragenen Plane, deren freie Randbereiche, insbesondere Längsrandbereiche, an den Aufbau, insbesondere seine die Ladefläche begrenzenden Peripherieflächen unter Ausbildung mindestens eines Anlagespaltes angelegt und gehalten sind, vorzugsweise gespannt gehalten sind, ist zwischen Plane und einer jeweiligen Peripheriefläche mindestens ein Schutzelement gegen in den Anlagespalt von außen eindringendes Spritzwasser angeordnet. Jedes Schutzelement weist eine Vielzahl von einander benachbarten Dichtkörpern auf, die in den Anlagespalt vorstehen. Jeder Dichtkörper ist ein blattartiges Teil aus flexiblem Werkstoff. Die Dichtkörper sind an der Plane angeordnet.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufbau mit gegen Witterungseinflüsse abschirmendem Verdeck, insbesondere Fahrzeug - Aufbau mit Ladefläche und sich darüber erhebendem Verdeck aus einem Stützgerüst und einer vom Stützgerüst getragenen Plane, deren freie Randbereiche insbesondere Längsrandbereiche an den Aufbau, insbesondere seine die Ladefläche begrenzenden Peripherieflächen unter Ausbildung mindestens eines Anlagespaltes angelegt und gehalten sind, vorzugsweise gespannt gehalten sind.
  • Bei ortsfest errichteten Aufbauten können sich unterschiedlich weite Anlagespalte ergeben. Niederschlagswasser rinnt an lotrechten Oberflächen des Verdecks bzw. seiner Plane ab, gelangt zum unteren Längsrand und kann durch Winddruck auch wieder nach oben durch den Anlagespalt getrieben werden, wodurch der angestrebte Schutz gegen Witterungseinflüsse vermindert wird. Insbesondere bei Fahrzeugaufbauten ergibt sich aufgrund des starken Fahrtwindes und des durch die Fahrzeugräder aufgewirbelten Spritzwassers eine erhebliche Verminderung des Schutzes gegen Witterungseinflüsse, zumal Erhebungen an den Längsquerseiten eines Fahrzeugaufbaus bzw. den Peripherieflächen, welche seine Ladefläche begrenzen, bewirken können, daß der Plane keine vollkommen ebene Anlagefläche geboten wird, beispielsweise wird ein Anlagespalt im Bereich einer Stütze oder Runge des Stützgerüstes nach außen abgelenkt bzw. ausgebeult, wodurch ein Anlagespalt in den unmittelbar benachbarten Bereichen, also in den Bereichen, in denen der Längsrand der Plane von der Peripheriefläche abgehoben ist, weil die Plane außen um die Erhebung über die Peripheriefläche herumzuführen ist, vergrößert bzw. erweitert wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß gerade bei Fahrzeugaufbauten in diesen Bereichen erweiterter Anlagespalte die Gefahr besteht, daß erhebliche Mengen Spritzwasser eindringen, das auf die im Fahrzeug mitgeführte Ladung nachteilig einwirken kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufbau, insbesondere einen Fahrzeugaufbau dahingehend zu verbessern, daß ein Eindringen von Spritzwasser über den Anlagespalt zwischen Plane und Aufbau vermieden, zumindest aber vermindert wird.
  • Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß ist zwischen Plane und einer jeweiligen Peripheriefläche mindestens ein Schutzelement gegen in den Anlagespalt von außen eindringendes Spritzwasser angeordnet. Selbstverständlich kann ein solches Schutzelement nicht nur gegen Spritzwasser schützen, sondern auch gegen vom Winddruck eingetragene Stäube und Schnee. Die Erfindung kann auch bei festen, zeltartigen Konstruktionen zur Lagerung von empfindlichen Waren genutzt werden. Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Anordnung von Schutzelementen jedoch bei Fahrzeugaufbauten mit einem Verdeck aus Stützgerüst und Plane. In Frage kommt die Verwendung bei jedem Verdeck aus flexiblem oder steifem Material, so z. B. bei einem Verdeck mit Rollplane, Schiebeplane und dergleichen.
  • Die Ladefläche ist diejenige Ebene, auf der Waren abgestellt bzw. gestapelt werden können, und zwar zwecks Lagerung und/oder zwecks Transport. Die die Ladefläche begrenzenden Peripherieflächen sind die sonstigen Flächen der Ladefläche, also beispielsweise die parallel zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Längsseitenkantenflächen der Ladefläche bzw. die Kantenflächen an der Stirn- und Heckseite der Ladefläche eines Fahrzeugs.
  • Ein erfindungsgemäß angeordnetes Schutzelement kann beispielsweise um die Ladefläche umlaufend an den Peripherieflächen angeordnet werden. Ebenso ist es möglich, ein Schutzelement entsprechend umlaufend an der Plane, insbesondere den Längsrandbereichen und Querrandbereichen der Plane anzuordnen. Wechselweise Kombinationen sind ebenfalls möglich. Ebenso können mehrere Schutzelemente in einer Reihe längs hintereinander oder mehrere Reihen nebeneinander angeordnet werden.
  • Bevorzugt ist eine Anordnung, bei der wenigstens ein ausgewählter Bereich der Fläche der Plane mit einem Schutzelement ausgerüstet ist. Ebenso kann ein ausgewählter Bereich der jeweiligen Peripheriefläche des Aufbaues mit einem Schutzelement ausgerüstet sein. Ausgewählte Bereiche können z. B. besonders spritzwassergefährdete Stellen sein, z. B. Stellen, in denen sich eine besonders große Weite eines Anlagespaltes ergibt oder Stellen, durch die nach der Erfahrung aufgrund hoher Winddrücke während des Fahrbetriebs des Fahrzeugs besonders viel Spritzwasser eindringt.
  • Selbstverständlich kann an solchen Stellen nicht nur ein Schutzelement angeordnet werden, sondern auch mehrere Schutzelemente neben- und übereinander. In spritzwassergefährdeten Bereichen können die Schutzelemente damit so verteilt werden, daß eine möglichst sichere Absperrung gegen eindringendes Spritzwasser gewährleistet ist.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung zeichnet sich der erfindungsgemäße Aufbau dadurch aus, daß jedes Schutzelement eine Vielzahl einander benachbarter Dichtkörper aufweist, die in den Anlagespalt vorstehen. Die Vielzahl einander benachbarter Dichtkörper hat den Vorteil, daß im Anlagespalt Schutzelemente ausgebildet werden, die ähnlich an sich bekannter Labyrinthdichtungen wirken. Labyrinthdichtungen sind besonders wirkungsvolle Dichtungen, die das Hindurchpressen von Spritzwassertröpfchen unterbinden, weil die Druckverhältnisse sich innerhalb der Labyrinthdichtungen so ändern, daß eine Strömung, die noch Feuchtigkeit mitreißen kann, praktisch abbricht.
  • Die Vielzahl einander benachbarter Dichtkörper kann z. B. durch ein Wirrfaservlies gebildet werden, das aber verhältnismäßig grob sein sollte, damit Verschmutzungen, die sich in den Wirrfasern des Schutzelements abgelagert haben, durch normale Wasch- und Spülvorgänge mit Wasser auch wieder ausgeschwemmt werden können. Das Wirrfaservlies sollte deshalb möglichst grob sein, vergleichbar etwa einem an sich bekannten Haushalts - Topfreiniger.
  • Die Dichtkörper können natürlich auch Noppen, Nadeln, Lappen oder dergleichen sich von der Plane oder der Peripheriefläche erhebende Vorsprünge sein. Die Dichtkörper können besonders vorteilhaft aus flexiblem bzw. weichelastischem Werkstoff bestehen. Dafür kommen beschichtete Gewebe in Frage.
  • Schutzelemente mit einer Vielzahl von einander benachbarten Dichtkörpern können aus allen flexiblen Materialien hergestellt werden, die sich zu vorbestimmten Formen schneiden, stanzen, spritzgießen, schweißen, laminieren, nähen, vernieten, leimen sowie auf jede beliebige Art und Weise mit der Plane oder dem Aufbau verbinden lassen.
  • Ein Schutzelement kann z. B. aus einem rechteckigen Stück Planenmaterial bestehen, welches so zusammengelegt wird, daß seine Längsränder aufeinander liegen. Werden die Längsränder wieder etwas auseinandergezogen und nach außen abgewinkelt, entstehen Falze, mit denen eine Verbindung durch Nähen und/oder Kleben an vorbestimmter Stelle der an der Bildung des Verdecks beteiligten Plane als Schutzelement möglich ist. Von der Plane steht dann das angesetzte Stück Planenmaterial als halbschlauchähnliches Gebilde vor. Quer zur Längsachse des halbschlauchähnlichen Gebildes kann vor dem Ansetzen oder nach dem Ansetzen ein Einschneiden erfolgen, wobei die Vielzahl nebeneinander liegender Schnitte auch schräg zur Längsachse verlaufen kann. Dadurch sind einander benachbarte Dichtkörper in Form von vorstehenden, geschlossenen Schlingen ausgebildet.
  • Es ist auch möglich, das an die Plane gesetzte halbschlauchähnliche Stück am Scheitelpunkt mit einem Längsschnitt aufzuschlitzen, so daß entweder zwei parallel zueinander stehende lappenähnliche Dichtkörper entstehen oder, wenn bereits geschlossene Schlingen vorhanden waren, offene Schlingen gebildet sind, die hervorragende Dichtkörper sind.
  • Jedes Schutzelement kann auch aus einer Vielzahl von Dichtkörpern zusammengesetzt sein, wobei jeder Dichtkörper ein blattartiges Teil aus flexiblem Material ist. Beispielsweise bildet jede Hälfte einer offenen Schlinge bereits ein blattartiges Teil aus flexiblem Material, wenn die einzelnen Dichtkörpern ausreichend breit bemessen werden. Dabei verläuft dann die Blattebene jedes blattartigen Teils quer zur Ebene der Plane bzw. der Ebene derjenigen Peripheriefläche des Aufbaues, an der die Plane anliegt. Die blattartigen Teile unterscheiden sich jedoch von der Ausführung mit offenen oder geschlossenen Schlingen für die Dichtkörper dadurch, daß jedes blattartige Teil einzeln mit der Plane bzw. der Peripherifläche des Aufbaues verbunden ist, also durch entsprechende Anordnung mehrere blattartiger Teile die entsprechenden Schutzelemente zusammengesetzt werden. Da die blattartigen Teile aus flexiblem Material bestehen und quer zur Ebene der Plane bzw. der Peripheriefläche des Aufbaues ausgerichtet sind, kann sich ein derartig gebildetes Schutzelement ohne weiteres unterschiedlich weiten Anlagespalten anpassen. Eine sichere Abdichtung ist selbst dann noch gewährleistet, wenn der Anlagespalt die Weite des Maßes erreicht, welches der maximalen Erhebung des blattartigen Teils von der Ebene der Plane bzw. der Ebene der Peripheriefläche des Aufbaues entspricht. Besonders vorteilhaft wirkt sich bei der Abdichtung des Anlagespaltes die Maßnahme gemäß einer weiteren Weiterbildung aus, bei der sich Randbereiche zueinander in einer Reihe benachbart stehender, blattartiger Teile überlappen.
  • Jedes Schutzelement kann wenigstens zwei zueinander parallel verlaufende Reihen blattartiger Teile aufweisen. Selbstverständlich können auch mehr als zwei Reihen blattartiger Teile bei einem Schutzelement vorhanden sein.
  • Es ist auch möglich, bereits im Einsatz befindliche Aufbauten, insbesondere bereits vorhandene Planen mit Schutzelementen nachzurüsten. Dies wird nach einer Weiterbildung insbesondere dadurch möglich, daß jedes Schutzelement ein in Form eines Bandes bzw. Streifens vorliegendes Basisteil aufweist, daß auf einer Oberfläche des Basisteils die Dichtkörper angeordnet sind, und daß das die Dichtkörper aufweisende Basisteil mit einer freien Oberfläche auf eine den Anlagespalt begrenzende Fläche der Plane und/oder des Aufbaues gesetzt und damit verbunden ist.
  • Basisteile in Form von Bändern oder Streifen können sich parallel zu den Längsrändern und/oder Querrändern der Plane erstrecken. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine Plane mit Basisteile aufweisenden Schutzelementen in den Bereichen auszurüsten, die sich als besonders spritzwassergefährdete Bereiche erwiesen haben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht des Heckbereichs eines Fahrzeugaufbaues mit Ladefläche und sich darüber erhebendem teilweise dargestellten Verdeck aus Stützgerüst und Plane,
  • Fig. 2 die durch Einkreisung in Fig. 1 gekennzeichnete Einzelheit II. in vergrößertem Maßstab,
  • Fig. 3 eine Ansicht der Einzelheit im Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,
  • Fig. 4 die Draufsicht eines zur Nachrüstung geeigneten Schutzelements, und
  • Fig. 5 die Seitenansicht des Schutzelements gemäß Fig. 4.
  • In Fig. 1 ist eine Teilansicht des Heckbereichs eines Fahrzeug - Aufbaues 1 mit Ladefläche 2 und sich darüber erhebendem Verdeck 3. Das Verdeck 3 besteht aus einem Stützgerüst 4 und einer vom Stützgerüst 4 getragenen Plane 5, deren freie Randbereiche, insbesondere Längsrandbereiche 6 an den Aufbau 1, insbesondere seine die Ladefläche 2 begrenzenden Peripherieflächen 7 unter Ausbildung mindestens eines Anlagespalts 8 angelegt und gehalten sind, z. B. gespannt gehalten sind durch mehrere Spanngurte 9.
  • Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Plane 5 um eine Ausführung als Schiebeplane, die mit entsprechenden Rollwagen 10 an oberen Längsschienen des Stützgerüstes 4 verschiebbar abgehängt ist, ähnlich einem raffbaren Vorhang.
  • Die Einkreisung II ist eigentlich ein Ausschnitt, um die durch die Plane 5 abgedeckte Stütze 11 des Gerüstes in diesem unteren Bereich sichtbar zu machen.
  • Fig. 2 zeigt die durch Einkreisung in Fig. 1 gekennzeichnete Einzelheit II in vergrößertem Maßstab. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Die über das Gerüst 4 gelegte Plane 5 verläuft bei Anlegung an die Peripheriefläche 7 der Ladefläche über die davon erhaben vorstehende Stütze 11 hinweg. Die Plane 5 zeigt dadurch einen nach außen ausgebeulten Verlauf, so daß unmittelbar neben dem Profil der Stütze 11 bzw. in der Umgebung der Stütze 11 ein erweiterter Anlagespalt zwischen Peripheriefläche und Rand der Plane 5 entsteht.
  • Zur Abdichtung dieses erweiterten Anlagespalts 8 über der Stütze 11 des Stützgerüstes 4 ist an der der Peripheriefläche zugekehrten Innenseite der Plane 5 ein Schutzelement 12 angeordnet, dessen Dichtkörper 13 von der Innenseite der Plane 5 somit gegen die Peripheriefläche des Aufbaues 1 vorstehen. Die Dichtkörper 13 stehen damit auch in den Anlagespalt 8 vor und, da sie aus flexiblem Material bestehen, können sie die Aufweitung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stütze 11 des Stützgerüstes 4 nahezu elastisch federnd ausfüllen und abdichten.
  • Fig. 3 zeigt eine Ansicht auf den Anlagespalt 8 im Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2 gesehen. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
  • Fig. 3 verdeutlicht die Anschmiegung der Plane 5 bzw. ihres Schutzelements 12 in den Anlagespalt 8, der in der unmittelbaren Nachbarschaft der Stütze 11 erweitert ist, weil die Plane 5 und damit auch das Schutzelement über die Erhebung der Stütze 11 hinweg geführt und dann wieder an die Peripheriefläche 7 angelegt ist. Der Ausgleich und damit der Spritzwasserschutz in den besonders spritzwassergefährdeten Bereichen neben der Stütze 11 wird gewährleistet durch die flexiblen, in den Anlagespalt 8 vorstehenden Dichtkörper 13.
  • Fig. 4 zeigt eine Ansicht eines Schutzelements 12, welches ein in Form eines Bandes bzw. Streifens vorliegendes Basisteil 14 aufweist. Auf der hier sichtbaren Oberfläche des Basisteils 14 sind die Dichtkörper 13 angeordnet. Jeder Dichtkörper ist ein blattartiges Teil 15 aus flexiblem Material. Die blattartigen Teile 15 sind auf dem Basisteil 14 so aufgebracht, daß sich ihre Blattebene quer zur Ebene des Basisteils erstreckt und damit auch quer zur Ebene der Plane, wenn das Basisteil beispielsweise nachträglich mit einer Plane verbunden wird.
  • Wie Fig. 4 zeigt, überlappen sich Randbereiche der zueinander in einer Reihe benachbart stehenden blattartigen Teile, wobei Fig. 4 verdeutlicht, daß jedes Schutzelement 12 zwei zueinander parallel verlaufende Reihen blattartiger Teile 15 aufweist.
  • Fig. 5 zeigt eine Ansicht des Schutzelements 12 und verdeutlicht, daß die Blattebene der blattartigen Teile 15quer zur Ebene des Basisteils 14 verlaufen, um einen Anlagespalt optimal abdichten zu können.

Claims (11)

1. Aufbau mit gegen Witterungseinflüsse abschirmenden Verdeck, insbesondere Fahrzeug - Aufbau mit Ladefläche und sich darüber erhebendem Verdeck aus einem Stützgerüst und einer vom Stützgerüst getragenen Plane, deren freie Randbereiche, insbesondere Längsrandbereiche, an den Aufbau, insbesondere seine die Ladefläche begrenzenden Peripherieflächen unter Ausbildung mindestens eines Anlagespaltes angelegt und gehalten sind, vorzugsweise gespannt gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Plane (5) und einer jeweiligen Peripheriefläche (7) mindestens ein Schutzelement (12) gegen in den Anlagespalt (8) von außen eindringendes Spritzwasser angeordnet ist.
2. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein ausgewählter Bereich der Fläche der Plane (5) mit einem Schutzelement (12) ausgerüstet ist.
3. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein ausgewählter Bereich der jeweiligen Peripheriefläche (7) des Aufbaues (1) mit einem Schutzelement (12) ausgerüstet ist.
4. Aufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schutzelement (12) eine Vielzahl von einander benachbarten Dichtkörpern (13) aufweist, die in den Anlagespalt (8) vorstehen.
5. Aufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dichtkörper (13) eine von der Plane (5) und/oder derjenigen Peripheriefläche (7) des Aufbaues (1) an der die Plane (5) anliegt, erhaben vorstehende, geschlossene Schlinge aus flexiblem Material ist.
6. Aufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dichtkörper (13) eine von der Plane (5) und/oder derjenigen Peripheriefläche (7) des Aufbaues (1), an der die Plane (5) anliegt, erhaben vorstehende, offene Schlinge aus flexiblem Material ist.
7. Aufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dichtkörper (13) ein blattartiges Teil (15) aus flexiblem Material ist.
8. Aufbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattebene jedes blattartigen Teils (15) quer zur Ebene der Plane (5) bzw. der Ebene derjenigen Peripheriefläche (7) des Aufbaues (1), an der die Plane (5) anliegt, verläuft.
9. Aufbau nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich Randbereiche zueinander in einer Reihe benachbart stehender blattartiger Teile (15) überlappen.
10. Aufbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schutzelement (12) wenigstens zwei zueinander parallel verlaufende Reihen blattartiger Teile (15) aufweist.
11. Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schutzelement (12) ein in Form eines Bandes bzw. Streifens vorliegendes Basisteil (14) aufweist, daß auf einer Oberfläche des Basisteils (14) die Dichtkörper (13) angeordnet sind, und daß das die Dichtkörper (13) aufweisende Basisteil (14) mit einer freien Oberfläche auf eine den Anlagespalt (8) begrenzende Fläche der Plane (5) und/oder des Aufbaus (1) gesetzt und damit verbunden ist.
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