DE102004009198B3 - Verdeck für ein Cabriolet - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verdeck für ein Cabriolet, umfassend einen flexiblen Verdeckbezug (2) mit einer äußeren Verdeckschicht (3) und einer unterseitigen Dämmschicht (4), ein von dem Verdeckbezug (2) überdecktes Verdeckgestänge mit Trägerelementen (1), an denen der Verdeckbezug (2) befestigbar ist; wobei zur Befestigung des Verdeckbezuges (2) an dem Trägerelement (1) eine Fahne (5) vorgesehen ist, die abschnittsweise an dem Trägerelement (1) festlegbar ist und die die Dämmschicht (4) an Schlitzen (12) durchgreift. Die Aufgabe, ein Verdeck anzugeben, das eine sichere und einfache Befestigung des Verdeckbezuges an ein Trägerelement ermöglicht, wird für das genannte Verdeck für ein Cabrio erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fahne (5) an dem Trägerelement (1) mehrlagig ausgebildet ist und eine erste Lage (6) und eine zweite Lage (9) aufweist, die an dem Verdeckbezug (2) unabhängig voneinander festlegbar sind, wobei die erste Lage (6) der Fahne (5) ausschließlich an der Dämmschicht (4) befestigt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verdeck für ein Cabriolet nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Ein Verdeck für ein Cabriolet, speziell ein sogenanntes Soft-Top, umfaßt einen flexiblen Verdeckbezug, der in einer aufgespannten Stellung des Verdecks ein Verdeckgestänge überdeckt, wobei das Verdeckgestänge Trägerelemente umfaßt, an denen der Verdeckbezug befestigbar ist. Trägerelemente können als Spriegel ausgebildet sein, die in der aufgespannten Stellung des Verdeckbezuges einen Innenraum des Cabriolets quer zu einer Fahrzeuglängsrichtung übergreifen und den Verdeckbezug über den Fahrzeuginnenraum spannen. Der Verdeckbezug ist an den Trägerelementen festlegbar, um insbesondere eine Mitnahme des Verdeckbezuges bei einer Überführung des Verdecks in eine abgelegte Stellung zu ermöglichen.
-
DE 297 18 206 U1 beschreibt einen flexiblen Verdeckbezug, der eine äußere Verdeckschicht und eine diese untergreifende unterseitige Dämmschicht umfaßt, wobei zur Festlegung des Verdeckbezuges an einen Spriegel eine einzelne Fahne vorgesehen ist, die an der äußeren Verdeckschicht befestigt ist und die die Dämmschicht an Schlitzen durchgreift, um an dem Spriegel mittels Klemmen und Nieten befestigt zu werden. Weiter kann vorgesehen sein, die Fahne zusätzlich an der nach außen weisenden Seite der Dämmschicht zu befestigen. Nachteilig ist, daß sich die Befestigung der Fahne durch die äußere Verdeckschicht abzeichnet, insbesondere dann, wenn die Befestigung durch Schweißen ausgeführt ist. Ungünstig im Hinblick auf die hohe mechanische Beanspruchung des Verdeckbezuges aufgrund von Fahrtwind ist weiter, daß nur eine geringe Fläche zur Anbindung des Verdeckbezuges vorgesehen ist bzw. daß für eine sichere Anbildung des Verdeckbezuges eine flächig ausgedehnte, materialaufwendige und einen großen Flächenbedarf des Verdeckes beanspruchende Fahne vorzusehen ist. Ungünstig ist weiter, daß entlang der Spriegel die Fahne die Dämmschicht nur abschnittsweise durchgreift, um an den Schlitzen ein Eindringen des Spriegels in die Dämmschicht zu verhindern. Damit steht auch nur ein Teil des Spriegels für die Anbindung der Fahne zur Verfügung, so daß die Anbindung des Verdeckbezuges an den Spriegel ungleichmäßig ist und sich in dem Verdeckbezug aufgrund des Fahrtwindes Spannungsspitzen bilden. Ebenfalls nachteilig ist, daß die Dämmschicht nicht direkt an den Spriegel festgelegt und nur indirekt, über die Befestigung der Dämmschicht an der äußeren Verdeckschicht, an den Spriegel festzulegen ist. In letzterem Fall muß bei der Montage bzw. Reparatur der Dämmschicht der Verdeckbezug als ganzer ausgetauscht werden bzw. die Anbindung der Dämmschicht an die äußere Verdeckschicht gelöst werden, was in beiden Fällen sehr aufwendig ist. - Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verdeck nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, das eine sichere und einfache Befestigung des Verdeckbezuges an ein Trägerelement ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird für das eingangs genannte Verdeck erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
- Die mehrlagige Ausbildung der Fahne an dem Trägerelement, wo eine erste Lage der Fahne ausschließlich an der Dämmschicht befestigt ist, bietet den Vorteil, die Dämmschicht unmittelbar an dem Trägerelement festzulegen. Die Montage beziehungsweise ein Auswechseln der Dämmschicht unabhängig von der äußeren Verdeckschicht wird durch eine derartige Anordnung der ersten Lage der Fahne erleichtert, da die Dämmschicht bereits an dem Trägerelement festlegbar ist, bevor die äußere Verdeckschicht angebracht wird.
- Sind die erste Lage der Fahne und eine zweite Lage der Fahne unabhängig voneinander festlegbar, also an verschiedenen, nicht überlagernden Abschnitten beispielsweise derselben Schicht, der äußeren Verdeckschicht oder der Dämmschicht, des Verdeckbezuges anbringbar, steht eine erhöhte Fläche des Verdeckbezuges für eine besonders sichere Festlegung des Verdeckbezuges zur Verfügung.
- Ist vorzugsweise vorgesehen, dass die zweite Lage der Fahne an der äußeren Verdeckschicht befestigt ist, sind beide Schichten, die äußere Verdeckschicht und die Dämmschicht, gemeinsam und unabhängig voneinander an dem Trägerelement festlegbar.
- Ist die zweite Lage der Fahne zusätzlich an der Dämmschicht befestigt, ist eine Verschiebung bzw. Verlagerung der Dämmschicht bezüglich der äußeren Verdeckschicht auf einfache Weise zu vermeiden. Dazu kann bei der Montage die an dem Spriegel befestigte und damit vorfixierte Dämmschicht die äußere Verdeckschicht bezüglich der Dämmschicht ausgerichtet und befestigt werden.
- Vorzugsweise umfaßt die Fahne eine dritte Lage, wobei die dritte Lage an der Dämmschicht befestigt ist, so dass die Dämmschicht über eine besonders große Fläche zu befestigen ist.
- Vorzugsweise sind die Lagen der Fahne an jeweils verschiedenen Abschnitten des Verdeckbezuges angebracht. Damit läßt sich eine möglichst große effektive Fläche des Verdeckbezuges für die Befestigung ausnutzen, während die von den Lagen der Fahne überdeckten Bereiche sich auf die an das Trägerelement angrenzenden Bereiche des Verdeckbezuges beschränken und nicht mehr den Verdeckbezug in seiner gesamten Ausdehnung in Anspruch nehmen. Weiter ist vorteilhaft, dass die durch die Lagen der Fahne bewirkte Verdickung des Verdeckbezuges, die sich optisch unvorteilhaft durch den Verdeckbezug abzeichnen könnte, auf einen großen Flächenbereich verteilt wird und damit weniger ins Auge fällt. Weiter ist vorteilhaft möglich, die Dämmschicht im Bereich des an das Trägerelement angrenzenden Verdeckbezuges verdünnt auszubilden, wobei die zusätzlich angebrachten Lagen der Fahne eine reduzierte Dicke sowie die verminderte Dämmwirkung der Dämmschicht zumindest teilweise kompensieren. Weiter versteifen die Lagen der Fahne den Verdeckbezug in der Umgebung des Trägerelemetes, so daß ein Durchscheinen bzw. ein Abzeichnen des Trägerelementes durch den Verdeckbezug zumindest unterdrückt wird.
- Eine optische günstige Anbringung entspricht einer möglichst gleichmäßigen Verteilung der Lagen der Fahne an dem Verdeckbezug, beispielsweise, wenn in einer Draufsicht auf den äußeren Verdeckbezug die Lagen der Fahne das Trägerelement überdecken. Bei einer annähernd gleichmäßigen Überdeckung des Trägerelementes durch die Lagen der Fahne läßt sich auch ein Abzeichnen des Trägerelemtes durch den Verdeckbezug besonders vorteilhaft reduzieren.
- Sind die Lagen der Fahne im Bereich des Schlitzes der Dämmschicht aneinander befestigt, insbesondere die Abschnitte der Lagen, die nach innen, auf das Trägerelement hin, weisen, läßt sich eine optisch ansprechende Anbindung des Verdeckbezuges erreichen, wobei weiter vorteilhaft der Schlitz schmal ausgebildet werden kann, wobei verhindert werden kann, dass der Spriegel, beziehungsweise das Trägerelement in den Schlitz eindringt. Insbesondere wenn zwei oder mehr Lagen der Fahne an verschiedenen Seiten des Schlitzes befestigt sind und im Bereich des Schlitzes aneinander befestigt werden, vermeiden die Lagen der Fahne ein unnötiges Auseinanderklaffen des Schlitzes.
- Vorzugsweise sind die Lagen der Fahne im Bereich des Trägerelementes aneinander befestigt, so dass sich die Montage als eine einzelne Fahne leicht bewerkstelligen und die zu einer einzelnen Fahne zusammengefaßten Lagen leicht festlegen lassen.
- Vorzugsweise sind die an der Dämmschicht befestigte(n) Lage(n) der Fahne an einer nach innen weisenden Seite der Dämmschicht befestigt, wobei, insbesondere im Fall der Befestigung der Lage(n) durch Schweißen, die Schweißabdrücke sich durch die Dämmschicht und durch die äußere Verdeckschicht nicht abzeichnen.
- Ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Fahne sich entlang zumindest annähernd der gesamten Erstreckung des Trägerelementes durchgängig ausbildet, steht damit ein vergleichsweise langer Abschnitt des Trägerelementes zu einer möglichst festen und sicheren Anbindung des Verdeckbezuges zur Verfügung.
- Vorzugsweise ist vorgesehen, die Lagen der Fahne an dem Verdeckbezug durch Kleben oder Nähen beziehungsweise – besonders günstig – durch Kleben und Nähen, zu befestigen, so dass sich ein Schweißen mit der Ausbildung von durch den Verdeckbezug hindurch erkennbaren Schweißabdrücken vermeiden läßt.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen.
- Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
-
1 zeigt einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verdecks, mit einer zweilagig ausgebildeten Fahne. -
2 zeigt einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verdecks, mit einer dreilagig ausgebildeten Fahne. -
1 zeigt ein als Spriegel1 ausgebildetes Trägerelement, an dem ein Verdeckbezug2 festgelegt ist. Der Verdeckbezug2 umfaßt eine äußere Verdeckschicht3 und eine Dämmschicht4 . Zur Anbindung des Verdeckbezuges2 an den Spriegel1 ist eine Fahne5 vorgesehen, die zweiteilig ausgebildet ist und eine erste Lage6 umfaßt, die ausschließlich an der Dämmschicht4 an einem Abschnitt7 befestigt ist. Die erste Lage6 der Fahne5 ist auf einer auf den Spriegel1 und damit nach innen weisenden Seite15 des Abschnitts7 der Dämmschicht4 durch Kleben und Nähen befestigt. Die Fahne5 umfaßt eine zweite Lage9 , die an einem Abschnitt10 an einer nach innen, auf den Spriegel1 weisenden Seite16 der äußeren Verdeckschicht3 durch Kleben und Nähen befestigt ist. Zusätzlich ist die zweite Lage9 der Fahne5 an einem Abschnitt11 an einer nach außen, von dem Spriegel1 weg weisenden Seite17 der Dämmschicht4 durch Nähen und Kleben befestigt. Damit ist die zweite Lage9 der Fahne5 unabhängig von der ersten Lage6 festgelegt. Die zweite Lage9 der Fahne5 durchgreift die Dämmschicht4 an einem Schlitz12 , der den Abschnitt11 der Dämmschicht4 von dem Abschnitt7 der Dämmschicht4 trennt. In einer annähernd senkrechten Draufsicht auf den Verdeckbezug2 überdecken dabei der Abschnitt10 der äußeren Verdeckschicht3 sowie der Abschnitt11 der Dämmschicht4 den Spriegel1 . Weiter ist erkennbar, daß die Dämmschicht4 im Bereich der Abschnitte7 und11 verdünnt ausgebildet ist. - Die erste Lage
6 der Fahne5 sowie die zweite Lage9 der Fahne5 sind im Bereich des Schlitzes12 , insbesondere auf der nach innen, in Richtung auf den Spriegel1 weisenden Seite aneinander befestigt. Die Befestigung der Lagen6 und9 aneinander ist zwischen dem Schlitz12 bis zu einem Ende13 der derart ausgebildeten Fahne5 durch Verkleben und Nähen ausgeführt, wobei ein Endabschnitt14 der Fahne5 um den Spriegel1 gelegt ist. Der Endabschnitt14 der Fahne5 ist an dem Spriegel1 mit nicht näher dargestellten Mitteln durch Klemmen befestigt. -
2 zeigt einen Spriegel20 und einen Verdeckbezug21 , wobei der Verdeckbezug21 an dem Spriegel20 durch eine Fahne22 befestigt ist. - Der Verdeckbezug
21 umfaßt eine äußere Verdeckschicht23 und eine Dämmschicht24 . Die dreilagig ausgebildete Fahne22 umfaßt eine erste Lage25 und eine zweite Lage26 , die beide an der Dämmschicht24 durch Kleben und Nähen befestigt sind. Die erste Lage25 überdeckt dabei einen Abschnitt27 an einer nach innen, auf den Spriegel20 weisenden Seite35 der Dämmschicht24 und die zweite Lage26 einen Abschnitt28 auf einer nach innen weisenden Seite36 der Dämmschicht24 , wobei die Abschnitte27 und28 im Bereich eines Schlitzes29 aneinander anliegen, aber durch den Schlitz29 getrennt sind und einander aber nicht überdecken. - Die Fahne
22 umfaßt eine dritte Lage30 , die an einem Abschnitt31 an einer nach innen weisenden Seite37 der äußeren Verdeckschicht23 und an einem Abschnitt32 an einer nach außen weisenden Seite38 der Dämmschicht24 durch jeweils Kleben und Nähen befestigt ist. In einer Draufsicht senkrecht auf den Verdeckbezug21 überdeckt der Abschnitt31 den Spriegel20 vollständig und der Abschnitt28 der Dämmschicht24 teilweise. Die dritte Lage30 durchgreift die Dämmschicht24 bei dem Schlitz29 . Die erste Lage25 , die zweite Lage26 und die dritte Lage30 der Fahne22 sind zwischen dem Schlitz29 und einem Ende39 der Fahne22 durch Nähen und Kleben aneinander befestigt. Die Fahne22 weist zwischen dem Schlitz29 einen freien Abschnitt33 und einen um den Spriegel20 herumgeführten Endabschnitt34 auf. Der Endabschnitt34 der Fahne22 ist an dem Spriegel20 durch nicht dargestellte Mittel mittels Klemmen befestigt. - Die Erfindung funktioniert nun wie folgt:
An der äußeren Verdeckschicht3 ,23 wird die zweite Lage9 der zweiteiligen Fahne5 bzw. die dritte Lage30 der dreilagigen Fahne22 an der äußeren Verdeckschicht3 ,23 befestigt. Die Dämmschicht4 ,24 weist einen Schlitz12 ,29 auf, durch den die zweite Lage9 der Fahne5 bzw. die dritte Lage30 der Fahne22 geführt werden, wenn die Dämmschicht4 ,24 angebracht wird. Die zweite Lage9 der Fahne5 wird zusätzlich an der Dämmschicht4 befestigt. Entsprechend wird die dritte Lage30 der Fahne22 an der Dämmschicht24 befestigt. - In dem ersten Ausführungsbeispiel aus
1 mit der zweilagigen Fahne5 wird die erste Lage6 an der Dämmschicht4 durch Kleben und Nähen angebracht. - Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel aus
2 werden die erste Lage25 und die zweite Lage26 der dreilagigen Fahne22 beide an der Dämmschicht24 an verschiedenen Abschnitten27 und28 jeweils durch Kleben und Nähen angebracht. - In beiden Ausführungsbeispielen werden die einzelnen Lagen
6 und9 bzw.25 ,26 und30 zwischen dem Schlitz12 bzw.29 und dem Ende13 der Fahne5 bzw. dem Ende39 der Fahne22 durch Kleben und Nähen aneinander befestigt. Die derart gebildeten Endabschnitte14 der Fahne5 bzw.34 der Fahne22 werden bei der Montage um die Spriegel1 bzw.20 herumgelegt und an den Spriegeln1 bzw.20 festgelegt. - Die Erfindung wurde vorstehend an Ausführungsbeispielen dargestellt und erläutert, bei denen die Befestigung der Fahnen aneinander bzw. an Schichten des Verdeckbezuges wie der Dämmschicht bzw. der äußeren Verdeckschicht durch Kleben und Nähen ausgeführt wurde. Es versteht sich, daß auch eine andere Art der Befestigung möglich ist, beispielsweise ein Schweißen, insbesondere ein HF-Schweißen unter Zwischenschaltung eines Schweißbandes.
- Es ist weiter nicht zwingend, die Fahne an dem Spriegel durch Klemmen festzulegen. Alternativ oder ergänzend hierzu kann die Fahne durch Verschrauben oder Vernieten bzw. durch Kleben an den Spriegel angebracht sein.
- Es versteht sich weiter, daß der Verdeckbezug auch weitere Schichten als die äußere Verdeckschicht und die Dämmschicht umfassen kann, beispielsweise eine die Dämmschicht untergreifende innere Verdeckschicht (Innenhimmel). Die weiteren Schichten, beispielsweise der Innenhimmel, können ebenfalls wie oben beschrieben an Trägerelementen des Verdeckgestänges festgelegt sein.
Claims (13)
- Verdeck für ein Cabriolet, umfassend einen flexiblen Verdeckbezug (
2 ;21 ) mit einer äußeren Verdeckschicht (3 ;23 ) und einer unterseitigen Dämmschicht (4 ;24 ); ein von dem Verdeckbezug (2 ;21 ) überdecktes Verdeckgestänge mit Trägerelementen (Spriegel1 ;20 ), an denen der Verdeckbezug (2 ;23 ) befestigbar ist; wobei zur Befestigung des Verdeckbezuges (2 ;21 ) an dem Trägerelement (Spriegel1 ,20 ) eine Fahne (5 ;22 ) vorgesehen ist, die abschnittsweise an dem Trägerelement (Spriegel1 ;20 ) festlegbar ist und die die Dämmschicht (4 ;24 ) an Schlitzen (12 ;29 ) durchgreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahne (5 ;22 ) an dem Trägerelement (Spriegel1 ;20 ) mehrlagig ausgebildet ist und eine erste Lage (6 ;25 ) und eine zweite Lage (9 ;26 ) aufweist, die an dem Verdeckbezug (2 ;21 ) unabhängig voneinander festlegbar sind, wobei die erste Lage (6 ;25 ) der Fahne (5 ;22 ) ausschließlich an der Dämmschicht (4 ;24 ) befestigt ist. - Verdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Lage (
9 ;26 ) an der äußeren Verdeckschicht (3 ;23 ) befestigt ist. - Verdeck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Lage (
9 ;26 ) zusätzlich an der Dämmschicht (4 ;24 ) befestigt ist. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahne (
22 ) eine dritte Lage (30 ) umfaßt, und daß die dritte Lage (30 ) an der Dämmschicht (24 ) befestigt ist. - Verdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Lage (
30 ) zusätzlich an der äußeren Verdeckschicht (23 ) befestigt ist. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (
6 ,9 ;25 ,26 ,30 ) der Fahne (5 ;22 ) an jeweils verschiedenen Abschnitten des Verdeckbezuges (2 ;21 ) angebracht sind. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Draufsicht von außen auf den Verdeckbezug (
2 ;21 ) die Lagen (6 ,9 ;25 ,26 ,30 ) das Trägerelement (Spriegel1 ;20 ) überdecken. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (
6 ,9 ;25 ,26 ,30 ) im Bereich des Schlitzes (12 ;29 } aneinander befestigt sind. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (
6 ,9 ;25 ,26 ,30 ) im Bereich des Trägerelementes (Spriegel1 ;20 ) aneinander befestigt sind. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Dämmschicht (
4 ;24 ) befestigten Lagen (6 ,9 ;25 ,26 ,30 ) der Fahne (5 ,22 ) an einer nach innen weisenden Seite (15 ;35 ,36 ) der Dämmschicht (4 ;24 ) befestigt sind. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahne (
5 ;22 ) entlang des Trägerelementes (Spriegel1 ;20 ) durchgängig ausgebildet ist. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Lagen (
6 ,9 ;25 ,26 ,30 ) der Fahne (5 ;22 ) an dem Verdeckbezug (2 ;21 ) durch Kleben oder Nähen, vorzugsweise durch Kleben und Nähen, ausgebildet ist. - Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement ein Spriegel (
1 ;20 ) ist, der sich quer zu einer Fahrzeuglängsrichtung über einen Fahrgastraum des Cabriolets erstreckt.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE102004009198B3 true DE102004009198B3 (de) | 2005-08-11 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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2004
- 2004-02-25 DE DE200410009198 patent/DE102004009198B3/de not_active Expired - Fee Related
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