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DE102004009198B3 - Verdeck für ein Cabriolet - Google Patents

Verdeck für ein Cabriolet Download PDF

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DE102004009198B3
DE102004009198B3 DE200410009198 DE102004009198A DE102004009198B3 DE 102004009198 B3 DE102004009198 B3 DE 102004009198B3 DE 200410009198 DE200410009198 DE 200410009198 DE 102004009198 A DE102004009198 A DE 102004009198A DE 102004009198 B3 DE102004009198 B3 DE 102004009198B3
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bow
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DE200410009198
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English (en)
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Walter Lippl
Josef Altmannsberger
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Webasto Edscha Cabrio GmbH
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Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1226Soft tops for convertible vehicles
    • B60J7/123Soft tops for convertible vehicles characterised by means for fastening the soft top cloth to the arches or vehicle body work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verdeck für ein Cabriolet, umfassend einen flexiblen Verdeckbezug (2) mit einer äußeren Verdeckschicht (3) und einer unterseitigen Dämmschicht (4), ein von dem Verdeckbezug (2) überdecktes Verdeckgestänge mit Trägerelementen (1), an denen der Verdeckbezug (2) befestigbar ist; wobei zur Befestigung des Verdeckbezuges (2) an dem Trägerelement (1) eine Fahne (5) vorgesehen ist, die abschnittsweise an dem Trägerelement (1) festlegbar ist und die die Dämmschicht (4) an Schlitzen (12) durchgreift. Die Aufgabe, ein Verdeck anzugeben, das eine sichere und einfache Befestigung des Verdeckbezuges an ein Trägerelement ermöglicht, wird für das genannte Verdeck für ein Cabrio erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fahne (5) an dem Trägerelement (1) mehrlagig ausgebildet ist und eine erste Lage (6) und eine zweite Lage (9) aufweist, die an dem Verdeckbezug (2) unabhängig voneinander festlegbar sind, wobei die erste Lage (6) der Fahne (5) ausschließlich an der Dämmschicht (4) befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verdeck für ein Cabriolet nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein Verdeck für ein Cabriolet, speziell ein sogenanntes Soft-Top, umfaßt einen flexiblen Verdeckbezug, der in einer aufgespannten Stellung des Verdecks ein Verdeckgestänge überdeckt, wobei das Verdeckgestänge Trägerelemente umfaßt, an denen der Verdeckbezug befestigbar ist. Trägerelemente können als Spriegel ausgebildet sein, die in der aufgespannten Stellung des Verdeckbezuges einen Innenraum des Cabriolets quer zu einer Fahrzeuglängsrichtung übergreifen und den Verdeckbezug über den Fahrzeuginnenraum spannen. Der Verdeckbezug ist an den Trägerelementen festlegbar, um insbesondere eine Mitnahme des Verdeckbezuges bei einer Überführung des Verdecks in eine abgelegte Stellung zu ermöglichen.
  • DE 297 18 206 U1 beschreibt einen flexiblen Verdeckbezug, der eine äußere Verdeckschicht und eine diese untergreifende unterseitige Dämmschicht umfaßt, wobei zur Festlegung des Verdeckbezuges an einen Spriegel eine einzelne Fahne vorgesehen ist, die an der äußeren Verdeckschicht befestigt ist und die die Dämmschicht an Schlitzen durchgreift, um an dem Spriegel mittels Klemmen und Nieten befestigt zu werden. Weiter kann vorgesehen sein, die Fahne zusätzlich an der nach außen weisenden Seite der Dämmschicht zu befestigen. Nachteilig ist, daß sich die Befestigung der Fahne durch die äußere Verdeckschicht abzeichnet, insbesondere dann, wenn die Befestigung durch Schweißen ausgeführt ist. Ungünstig im Hinblick auf die hohe mechanische Beanspruchung des Verdeckbezuges aufgrund von Fahrtwind ist weiter, daß nur eine geringe Fläche zur Anbindung des Verdeckbezuges vorgesehen ist bzw. daß für eine sichere Anbildung des Verdeckbezuges eine flächig ausgedehnte, materialaufwendige und einen großen Flächenbedarf des Verdeckes beanspruchende Fahne vorzusehen ist. Ungünstig ist weiter, daß entlang der Spriegel die Fahne die Dämmschicht nur abschnittsweise durchgreift, um an den Schlitzen ein Eindringen des Spriegels in die Dämmschicht zu verhindern. Damit steht auch nur ein Teil des Spriegels für die Anbindung der Fahne zur Verfügung, so daß die Anbindung des Verdeckbezuges an den Spriegel ungleichmäßig ist und sich in dem Verdeckbezug aufgrund des Fahrtwindes Spannungsspitzen bilden. Ebenfalls nachteilig ist, daß die Dämmschicht nicht direkt an den Spriegel festgelegt und nur indirekt, über die Befestigung der Dämmschicht an der äußeren Verdeckschicht, an den Spriegel festzulegen ist. In letzterem Fall muß bei der Montage bzw. Reparatur der Dämmschicht der Verdeckbezug als ganzer ausgetauscht werden bzw. die Anbindung der Dämmschicht an die äußere Verdeckschicht gelöst werden, was in beiden Fällen sehr aufwendig ist.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verdeck nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, das eine sichere und einfache Befestigung des Verdeckbezuges an ein Trägerelement ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird für das eingangs genannte Verdeck erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die mehrlagige Ausbildung der Fahne an dem Trägerelement, wo eine erste Lage der Fahne ausschließlich an der Dämmschicht befestigt ist, bietet den Vorteil, die Dämmschicht unmittelbar an dem Trägerelement festzulegen. Die Montage beziehungsweise ein Auswechseln der Dämmschicht unabhängig von der äußeren Verdeckschicht wird durch eine derartige Anordnung der ersten Lage der Fahne erleichtert, da die Dämmschicht bereits an dem Trägerelement festlegbar ist, bevor die äußere Verdeckschicht angebracht wird.
  • Sind die erste Lage der Fahne und eine zweite Lage der Fahne unabhängig voneinander festlegbar, also an verschiedenen, nicht überlagernden Abschnitten beispielsweise derselben Schicht, der äußeren Verdeckschicht oder der Dämmschicht, des Verdeckbezuges anbringbar, steht eine erhöhte Fläche des Verdeckbezuges für eine besonders sichere Festlegung des Verdeckbezuges zur Verfügung.
  • Ist vorzugsweise vorgesehen, dass die zweite Lage der Fahne an der äußeren Verdeckschicht befestigt ist, sind beide Schichten, die äußere Verdeckschicht und die Dämmschicht, gemeinsam und unabhängig voneinander an dem Trägerelement festlegbar.
  • Ist die zweite Lage der Fahne zusätzlich an der Dämmschicht befestigt, ist eine Verschiebung bzw. Verlagerung der Dämmschicht bezüglich der äußeren Verdeckschicht auf einfache Weise zu vermeiden. Dazu kann bei der Montage die an dem Spriegel befestigte und damit vorfixierte Dämmschicht die äußere Verdeckschicht bezüglich der Dämmschicht ausgerichtet und befestigt werden.
  • Vorzugsweise umfaßt die Fahne eine dritte Lage, wobei die dritte Lage an der Dämmschicht befestigt ist, so dass die Dämmschicht über eine besonders große Fläche zu befestigen ist.
  • Vorzugsweise sind die Lagen der Fahne an jeweils verschiedenen Abschnitten des Verdeckbezuges angebracht. Damit läßt sich eine möglichst große effektive Fläche des Verdeckbezuges für die Befestigung ausnutzen, während die von den Lagen der Fahne überdeckten Bereiche sich auf die an das Trägerelement angrenzenden Bereiche des Verdeckbezuges beschränken und nicht mehr den Verdeckbezug in seiner gesamten Ausdehnung in Anspruch nehmen. Weiter ist vorteilhaft, dass die durch die Lagen der Fahne bewirkte Verdickung des Verdeckbezuges, die sich optisch unvorteilhaft durch den Verdeckbezug abzeichnen könnte, auf einen großen Flächenbereich verteilt wird und damit weniger ins Auge fällt. Weiter ist vorteilhaft möglich, die Dämmschicht im Bereich des an das Trägerelement angrenzenden Verdeckbezuges verdünnt auszubilden, wobei die zusätzlich angebrachten Lagen der Fahne eine reduzierte Dicke sowie die verminderte Dämmwirkung der Dämmschicht zumindest teilweise kompensieren. Weiter versteifen die Lagen der Fahne den Verdeckbezug in der Umgebung des Trägerelemetes, so daß ein Durchscheinen bzw. ein Abzeichnen des Trägerelementes durch den Verdeckbezug zumindest unterdrückt wird.
  • Eine optische günstige Anbringung entspricht einer möglichst gleichmäßigen Verteilung der Lagen der Fahne an dem Verdeckbezug, beispielsweise, wenn in einer Draufsicht auf den äußeren Verdeckbezug die Lagen der Fahne das Trägerelement überdecken. Bei einer annähernd gleichmäßigen Überdeckung des Trägerelementes durch die Lagen der Fahne läßt sich auch ein Abzeichnen des Trägerelemtes durch den Verdeckbezug besonders vorteilhaft reduzieren.
  • Sind die Lagen der Fahne im Bereich des Schlitzes der Dämmschicht aneinander befestigt, insbesondere die Abschnitte der Lagen, die nach innen, auf das Trägerelement hin, weisen, läßt sich eine optisch ansprechende Anbindung des Verdeckbezuges erreichen, wobei weiter vorteilhaft der Schlitz schmal ausgebildet werden kann, wobei verhindert werden kann, dass der Spriegel, beziehungsweise das Trägerelement in den Schlitz eindringt. Insbesondere wenn zwei oder mehr Lagen der Fahne an verschiedenen Seiten des Schlitzes befestigt sind und im Bereich des Schlitzes aneinander befestigt werden, vermeiden die Lagen der Fahne ein unnötiges Auseinanderklaffen des Schlitzes.
  • Vorzugsweise sind die Lagen der Fahne im Bereich des Trägerelementes aneinander befestigt, so dass sich die Montage als eine einzelne Fahne leicht bewerkstelligen und die zu einer einzelnen Fahne zusammengefaßten Lagen leicht festlegen lassen.
  • Vorzugsweise sind die an der Dämmschicht befestigte(n) Lage(n) der Fahne an einer nach innen weisenden Seite der Dämmschicht befestigt, wobei, insbesondere im Fall der Befestigung der Lage(n) durch Schweißen, die Schweißabdrücke sich durch die Dämmschicht und durch die äußere Verdeckschicht nicht abzeichnen.
  • Ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Fahne sich entlang zumindest annähernd der gesamten Erstreckung des Trägerelementes durchgängig ausbildet, steht damit ein vergleichsweise langer Abschnitt des Trägerelementes zu einer möglichst festen und sicheren Anbindung des Verdeckbezuges zur Verfügung.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, die Lagen der Fahne an dem Verdeckbezug durch Kleben oder Nähen beziehungsweise – besonders günstig – durch Kleben und Nähen, zu befestigen, so dass sich ein Schweißen mit der Ausbildung von durch den Verdeckbezug hindurch erkennbaren Schweißabdrücken vermeiden läßt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verdecks, mit einer zweilagig ausgebildeten Fahne.
  • 2 zeigt einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verdecks, mit einer dreilagig ausgebildeten Fahne.
  • 1 zeigt ein als Spriegel 1 ausgebildetes Trägerelement, an dem ein Verdeckbezug 2 festgelegt ist. Der Verdeckbezug 2 umfaßt eine äußere Verdeckschicht 3 und eine Dämmschicht 4. Zur Anbindung des Verdeckbezuges 2 an den Spriegel 1 ist eine Fahne 5 vorgesehen, die zweiteilig ausgebildet ist und eine erste Lage 6 umfaßt, die ausschließlich an der Dämmschicht 4 an einem Abschnitt 7 befestigt ist. Die erste Lage 6 der Fahne 5 ist auf einer auf den Spriegel 1 und damit nach innen weisenden Seite 15 des Abschnitts 7 der Dämmschicht 4 durch Kleben und Nähen befestigt. Die Fahne 5 umfaßt eine zweite Lage 9, die an einem Abschnitt 10 an einer nach innen, auf den Spriegel 1 weisenden Seite 16 der äußeren Verdeckschicht 3 durch Kleben und Nähen befestigt ist. Zusätzlich ist die zweite Lage 9 der Fahne 5 an einem Abschnitt 11 an einer nach außen, von dem Spriegel 1 weg weisenden Seite 17 der Dämmschicht 4 durch Nähen und Kleben befestigt. Damit ist die zweite Lage 9 der Fahne 5 unabhängig von der ersten Lage 6 festgelegt. Die zweite Lage 9 der Fahne 5 durchgreift die Dämmschicht 4 an einem Schlitz 12, der den Abschnitt 11 der Dämmschicht 4 von dem Abschnitt 7 der Dämmschicht 4 trennt. In einer annähernd senkrechten Draufsicht auf den Verdeckbezug 2 überdecken dabei der Abschnitt 10 der äußeren Verdeckschicht 3 sowie der Abschnitt 11 der Dämmschicht 4 den Spriegel 1. Weiter ist erkennbar, daß die Dämmschicht 4 im Bereich der Abschnitte 7 und 11 verdünnt ausgebildet ist.
  • Die erste Lage 6 der Fahne 5 sowie die zweite Lage 9 der Fahne 5 sind im Bereich des Schlitzes 12, insbesondere auf der nach innen, in Richtung auf den Spriegel 1 weisenden Seite aneinander befestigt. Die Befestigung der Lagen 6 und 9 aneinander ist zwischen dem Schlitz 12 bis zu einem Ende 13 der derart ausgebildeten Fahne 5 durch Verkleben und Nähen ausgeführt, wobei ein Endabschnitt 14 der Fahne 5 um den Spriegel 1 gelegt ist. Der Endabschnitt 14 der Fahne 5 ist an dem Spriegel 1 mit nicht näher dargestellten Mitteln durch Klemmen befestigt.
  • 2 zeigt einen Spriegel 20 und einen Verdeckbezug 21, wobei der Verdeckbezug 21 an dem Spriegel 20 durch eine Fahne 22 befestigt ist.
  • Der Verdeckbezug 21 umfaßt eine äußere Verdeckschicht 23 und eine Dämmschicht 24. Die dreilagig ausgebildete Fahne 22 umfaßt eine erste Lage 25 und eine zweite Lage 26, die beide an der Dämmschicht 24 durch Kleben und Nähen befestigt sind. Die erste Lage 25 überdeckt dabei einen Abschnitt 27 an einer nach innen, auf den Spriegel 20 weisenden Seite 35 der Dämmschicht 24 und die zweite Lage 26 einen Abschnitt 28 auf einer nach innen weisenden Seite 36 der Dämmschicht 24, wobei die Abschnitte 27 und 28 im Bereich eines Schlitzes 29 aneinander anliegen, aber durch den Schlitz 29 getrennt sind und einander aber nicht überdecken.
  • Die Fahne 22 umfaßt eine dritte Lage 30, die an einem Abschnitt 31 an einer nach innen weisenden Seite 37 der äußeren Verdeckschicht 23 und an einem Abschnitt 32 an einer nach außen weisenden Seite 38 der Dämmschicht 24 durch jeweils Kleben und Nähen befestigt ist. In einer Draufsicht senkrecht auf den Verdeckbezug 21 überdeckt der Abschnitt 31 den Spriegel 20 vollständig und der Abschnitt 28 der Dämmschicht 24 teilweise. Die dritte Lage 30 durchgreift die Dämmschicht 24 bei dem Schlitz 29. Die erste Lage 25, die zweite Lage 26 und die dritte Lage 30 der Fahne 22 sind zwischen dem Schlitz 29 und einem Ende 39 der Fahne 22 durch Nähen und Kleben aneinander befestigt. Die Fahne 22 weist zwischen dem Schlitz 29 einen freien Abschnitt 33 und einen um den Spriegel 20 herumgeführten Endabschnitt 34 auf. Der Endabschnitt 34 der Fahne 22 ist an dem Spriegel 20 durch nicht dargestellte Mittel mittels Klemmen befestigt.
  • Die Erfindung funktioniert nun wie folgt:
    An der äußeren Verdeckschicht 3, 23 wird die zweite Lage 9 der zweiteiligen Fahne 5 bzw. die dritte Lage 30 der dreilagigen Fahne 22 an der äußeren Verdeckschicht 3, 23 befestigt. Die Dämmschicht 4, 24 weist einen Schlitz 12, 29 auf, durch den die zweite Lage 9 der Fahne 5 bzw. die dritte Lage 30 der Fahne 22 geführt werden, wenn die Dämmschicht 4, 24 angebracht wird. Die zweite Lage 9 der Fahne 5 wird zusätzlich an der Dämmschicht 4 befestigt. Entsprechend wird die dritte Lage 30 der Fahne 22 an der Dämmschicht 24 befestigt.
  • In dem ersten Ausführungsbeispiel aus 1 mit der zweilagigen Fahne 5 wird die erste Lage 6 an der Dämmschicht 4 durch Kleben und Nähen angebracht.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel aus 2 werden die erste Lage 25 und die zweite Lage 26 der dreilagigen Fahne 22 beide an der Dämmschicht 24 an verschiedenen Abschnitten 27 und 28 jeweils durch Kleben und Nähen angebracht.
  • In beiden Ausführungsbeispielen werden die einzelnen Lagen 6 und 9 bzw. 25, 26 und 30 zwischen dem Schlitz 12 bzw. 29 und dem Ende 13 der Fahne 5 bzw. dem Ende 39 der Fahne 22 durch Kleben und Nähen aneinander befestigt. Die derart gebildeten Endabschnitte 14 der Fahne 5 bzw. 34 der Fahne 22 werden bei der Montage um die Spriegel 1 bzw. 20 herumgelegt und an den Spriegeln 1 bzw. 20 festgelegt.
  • Die Erfindung wurde vorstehend an Ausführungsbeispielen dargestellt und erläutert, bei denen die Befestigung der Fahnen aneinander bzw. an Schichten des Verdeckbezuges wie der Dämmschicht bzw. der äußeren Verdeckschicht durch Kleben und Nähen ausgeführt wurde. Es versteht sich, daß auch eine andere Art der Befestigung möglich ist, beispielsweise ein Schweißen, insbesondere ein HF-Schweißen unter Zwischenschaltung eines Schweißbandes.
  • Es ist weiter nicht zwingend, die Fahne an dem Spriegel durch Klemmen festzulegen. Alternativ oder ergänzend hierzu kann die Fahne durch Verschrauben oder Vernieten bzw. durch Kleben an den Spriegel angebracht sein.
  • Es versteht sich weiter, daß der Verdeckbezug auch weitere Schichten als die äußere Verdeckschicht und die Dämmschicht umfassen kann, beispielsweise eine die Dämmschicht untergreifende innere Verdeckschicht (Innenhimmel). Die weiteren Schichten, beispielsweise der Innenhimmel, können ebenfalls wie oben beschrieben an Trägerelementen des Verdeckgestänges festgelegt sein.

Claims (13)

  1. Verdeck für ein Cabriolet, umfassend einen flexiblen Verdeckbezug (2; 21) mit einer äußeren Verdeckschicht (3; 23) und einer unterseitigen Dämmschicht (4; 24); ein von dem Verdeckbezug (2; 21) überdecktes Verdeckgestänge mit Trägerelementen (Spriegel 1; 20), an denen der Verdeckbezug (2; 23) befestigbar ist; wobei zur Befestigung des Verdeckbezuges (2; 21) an dem Trägerelement (Spriegel 1, 20) eine Fahne (5; 22) vorgesehen ist, die abschnittsweise an dem Trägerelement (Spriegel 1; 20) festlegbar ist und die die Dämmschicht (4; 24) an Schlitzen (12; 29) durchgreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahne (5; 22) an dem Trägerelement (Spriegel 1; 20) mehrlagig ausgebildet ist und eine erste Lage (6; 25) und eine zweite Lage (9; 26) aufweist, die an dem Verdeckbezug (2; 21) unabhängig voneinander festlegbar sind, wobei die erste Lage (6; 25) der Fahne (5; 22) ausschließlich an der Dämmschicht (4; 24) befestigt ist.
  2. Verdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Lage (9; 26) an der äußeren Verdeckschicht (3; 23) befestigt ist.
  3. Verdeck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Lage (9; 26) zusätzlich an der Dämmschicht (4; 24) befestigt ist.
  4. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahne (22) eine dritte Lage (30) umfaßt, und daß die dritte Lage (30) an der Dämmschicht (24) befestigt ist.
  5. Verdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Lage (30) zusätzlich an der äußeren Verdeckschicht (23) befestigt ist.
  6. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (6, 9; 25, 26, 30) der Fahne (5; 22) an jeweils verschiedenen Abschnitten des Verdeckbezuges (2; 21) angebracht sind.
  7. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Draufsicht von außen auf den Verdeckbezug (2; 21) die Lagen (6, 9; 25, 26, 30) das Trägerelement (Spriegel 1; 20) überdecken.
  8. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (6, 9; 25, 26, 30) im Bereich des Schlitzes (12; 29} aneinander befestigt sind.
  9. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (6, 9; 25, 26, 30) im Bereich des Trägerelementes (Spriegel 1; 20) aneinander befestigt sind.
  10. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Dämmschicht (4; 24) befestigten Lagen (6, 9; 25, 26, 30) der Fahne (5, 22) an einer nach innen weisenden Seite (15; 35, 36) der Dämmschicht (4; 24) befestigt sind.
  11. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahne (5; 22) entlang des Trägerelementes (Spriegel 1; 20) durchgängig ausgebildet ist.
  12. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Lagen (6, 9; 25, 26, 30) der Fahne (5; 22) an dem Verdeckbezug (2; 21) durch Kleben oder Nähen, vorzugsweise durch Kleben und Nähen, ausgebildet ist.
  13. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement ein Spriegel (1; 20) ist, der sich quer zu einer Fahrzeuglängsrichtung über einen Fahrgastraum des Cabriolets erstreckt.
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