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DE10260417B4 - Cabriolet-Fahrzeug - Google Patents

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Abstract

Cabriolet-Fahrzeug (1) mit einem Dach (2), das zumindest bereichsweise einen flexiblen inneren (11) und/oder äußeren Bezug (3) aufweist, der zu seiner Halterung mit Befestigungsansätzen (16) versehen ist, die entlang zumindest einer durchgehenden oder unterbrochenen, quer zum Fahrzeug verlaufenden Linie in Eingriff mit Gegenstücken (19) bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Gegenstücke (19) für einen Innenhimmel (11) des Daches (2) auf der im geschlossenen Zustand des Daches (2) nach außen weisenden Seite (13) des Innenhimmels (11) oder einer mit dieser verbundenen Polsterung (12) angeordnet und Befestigungsansätze (16) steckprofilartig ausgebildet und auf einer im geschlossenen Zustand nach innen weisenden Seite eines äußeren Dachbezuges (3) angeordnet und direkt mit den Gegenstücken (19) verbindbar sind, wobei die Gegenstücke (19) zur Freigabe der Befestigungsansätze (16) elastisch verformbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem Dach, das zumindest bereichsweise einen flexiblen inneren und/oder äußeren Bezug aufweist, der zu seiner Halterung mit Befestigungsansätzen versehen ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 200 02 780 U1 ist ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem flexiblen Dachbezug bekannt, bei dem ein innerer, dem Fahrgastraum zugewandter, und/oder ein äußerer Bezug jeweils an quer zum Fahrzeug verlaufenden starren Verdeckgestängeteilen festgelegt ist oder sind. Hierfür ist der jeweilige Bezugsteil mit einem Befestigungsansatz versehen, der aus einem weichen Material (Weichgummi) gefertigt ist und daher in einer ein Untermaß aufweisenden starren Aufnahmehülse des jeweiligen Verdeckgestängeteils klemmend halterbar ist. Der Befestigungsansatz verläuft, um seinen Halt zu ermöglichen, i. w. quer zur Zugrichtung des Bezugsstoffes, so daß im Bereich des Befestigungsansatzes ein Umschlagen des Stoffes (etwa am hinteren Spannbügel) oder eine entsprechend lang erstreckte und gefaltete Lasche (etwa bei mittleren Spriegeln) vorgesehen werden muß, was den Materialverbrauch erhöht und die Montage erschwert. Durch den verwendeten weichen Werkstoff arbeitet der Befestigungsansatz im Gegenstück und kann somit bei ungünstigen Verhältnissen auch aus diesem teilweise oder vollständig herauswandern. Eine Demontage zum Auswechseln eines Bezugsstoffes ist durch die oben erwähnte Kraftumlenkung erschwert.
  • Die DE 92 09 122 U1 zeigt eine feste Struktur in Gestalt von als Rohrkörper ausgebildeten Spriegeln 30, an denen Bezugteile befestigt sind. Diese Spriegel sind in jedem Fall starre – in aller Regel metallische – Bauteile, die, da sie der Dachhaut ihre Form in jedem Zustand der Bewegung verleihen und diese auch bei hohen Geschwindigkeiten und geschlossenem Dach gegen den vom Fahrtwind resultierenden Auftrieb sichern müssen, eine hohe eigene Stabilität aufweisen müssen. Auch die dort gezeigten Langlöcher sind somit in sich starr und nicht aufweitbar. Eine Anregung zur Verbindung verschiedener Lagen des Daches ist hier nicht entnehmbar.
  • Die WO 95/11140 zeigt verschiedene Möglichkeiten, Dachbefestigungen in starren Strukturen durch Einklipsen zu erreichen, wobei stets die Befestigungsansätze elastisch deformierbar und die Gegenstücke starr sind.
  • Die US 5,979,968 zeigt nur eine Möglichkeit des Einführens von Befestigungsansätzen in randseitige Aufnahmeöffnungen, derart, daß dabei die äußere Dachhaut unter Zugspannung gesetzt wird. Ein derartiges Spannen der äußeren Dachhaut ist aber nur an ihrem Randbereich möglich. Nicht möglich wäre hingegen, die Dachhaut an mehreren Spriegeln oder anderen Strukturen hintereinander festzulegen, da dann sich Spannungen in den Zwischenräumen und eine insgesamt ungleichmäßige Spannung der äußeren Dachhaut ergeben würden.
  • Die DE 199 26 484 C2 zeigt kein Verklipsen von Verdeckteilen, sondern deren randseitig flächige Anlage an stabile Formelemente, mit denen über ein Verbindungselement eine unter Spannung stehende Beaufschlagung zum Beispiel einer eingefaßten Heckscheibe erfolgen kann.
  • Die JP 04260817 A zeigt wiederum nur ein Verklipsen derart, daß die eingebrachten Befestigungsansätze deformiert werden, während die Gegenstücke starr sind.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, bei einem gattungsgemäßen Cabriolet-Fahrzeug die Anbindung von Dachbezugsteilen zu verbessern.
  • Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Cabriolet-Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Dach mit den Merkmalen des Anspruchs 10. Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die weiteren Ansprüche 2 bis 9 verwiesen.
  • Erfindungsgemäß ist eine Demontierbarkeit der Verbindung des Bezugs ermöglicht, ohne daß dieser seitlich aus der Befestigungslinie herausgezogen werden muß. Vielmehr kann es genügen, wenn an einem Ende der quer zum Fahrzeug laufenden Befestigungslinie das Gegenstück von Hand oder mit einem Werkzeug aufgebogen wird und dann der Befestigungsansatz in Richtung quer zur Befestigungslinie herausgezogen wird. Die Befestigungsansätze selbst müssen nicht eindrückbar sein, um in das Gegenstück eingeführt werden zu können. Dadurch ist die Herstellung der Befestigungsansätze vereinfacht. Insbesondere kann ein Befestigungsansatz als an eine mit dem jeweiligen Bezugsteil in Verbindung stehende Haltelasche angespritzte und im Querschnitt keilförmige Verdickung ausgebildet sein.
  • Vorteilhaft kann das jeweilige Gegenstück auch zur Aufnahme der Befestigungsansätze aufweitbar sein. Sofern der Befestigungsansatz keilförmig ausgebildet ist, kann er bei einer entsprechenden Eindrückkraft das Gegenstück ohne weiteres aufweiten. Dieses springt nach Eindringen des Befestigungsansatzes aufgrund der Elastizität der Verformung von selbst wieder zu und sichert somit den aufgenommenen Befestigungsansatz.
  • Die Sicherung kann somit formschlüssig sein und somit eine hohe Gewährleistung gegen ein unbeabsichtigtes Lösen bieten.
  • Die Gegenstücke können U-förmig und etwa als Strangpreßprofile ausgebildet und vorteilhaft aus dem gleichen Kunststoffmaterial wie die Befestigungsansätze gebildet sein, wodurch Sortenreinheit in diesem Bereich geschaffen und auch ein Recycling erleichtert ist.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung lassen sich sowohl Verbindungen von verschiedenen Bezuglagen untereinander als auch zwischen Bezuglagen und Verdeckgestellteilen bilden.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus einem in der Zeichnung dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.
  • In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematische perspektivische Gesamtansicht eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Fahrzeugs bei geschlossenem Dach in teilweise aufgebrochener Darstellung,
  • 2 eine Schnittansicht in etwa des Details II in 1.
  • Das in 1 dargestellte Cabriolet-Fahrzeug 1 umfaßt ein Dach 2, das hier insgesamt einen flexiblen äußeren Bezug 3 aufweist, was nicht zwingend ist. Auch ein Cabriolet-Fahrzeug mit nur teilweise flexiblem Verdeck kommt in Frage.
  • Der äußere Bezug 3 des Daches 2 ist im geschlossenen Zustand (1) über mehrere quer zur Fahrtrichtung F verlaufende Spriegel 5, 6, 7 sowie einen vorderen Dachrahmen 4 und einen hinteren Spannbügel 9 gespannt. Die Ausbildung des Daches 2 und seine Faltungskinematik können dabei unterschiedlich sein. Etwa kann – wie hier – der Spannbügel 3 anhebbar sein, um die Bewegung eines darunter liegende Verdeckkastendeckels 10 zu ermöglichen. Auch kann ein Finnendach oder ein karosseriefester hinterer Spannbügel vorgesehen sein.
  • Neben dem äußeren Bezug 3 ist im Ausführungsbeispiel auch ein sogenannter Innenhimmel 11 vorgesehen, der das Dach 2 zum Insassenraum hin ausfüttert. Er umfaßt eine dämmende Polstermatte 12, die zumindest auf der dem Insassenraum abgewandten Seite eine Hüllage 13 aufweist.
  • In 2 ist eine Verbindung zwischen dem äußeren Bezug 3 und dem Innenhimmel 11 im Detail dargestellt: Der äußere Bezug 3 ist an seiner Innenseite über eine HF-Schweißung 14 – oder eine andere Verbindungsart wie etwa Kleben oder Nähen – mit einer Haltelasche 15 verbunden, die etwa von einem quer über das Dach 2 erstreckten textilen Streifen gebildet sein kann. An dessen freiem Ende ist als Befestigungsansatz 16 eine Anspritzung aus Kunststoff vorgesehen, die ebenfalls quer über das Dach 2 erstreckt ist und einstückig über die gesamte Breite der Lasche 15 verlaufen kann. Dieser Befestigungsansatz 16 bildet ein Steckprofil und ist insgesamt keilförmig ausgebildet. Er umfaßt hierfür zwei zueinander axialsymmetrische und zusammenhängende Keilflächen 17, 18, die beidseits der Erstreckungsebene der Lasche 15 liegen. Diese können aus Kunststoff bestehen und an die Lasche 15 angespritzt sein. Der Befestigungsansatz 16 ist über den Fahrzeugquerverlauf flexibel, muß jedoch nicht punktuell deformierbar sein, sondern kann insoweit eine starre Formstabilität aufweisen.
  • Die Hüllage 13 der Polstermatte 12 ist ebenfalls über eine HF-Schweißung, eine Klebung, ein Vernähen oder dergleichen mit einem Gegenstück 19 mittelbar über eine weitere Lasche oder – wie hier – unmittelbar verbunden. Das Gegenstück ist aus dem gleichen Material wie die Befestigungsansätze 16 gebildet und weist eine U-förmige Gestalt mit unterschiedlich langen Schenkeln 20, 21 auf. Ein U-Schenkel 20 liegt im hier gezeigten Ausführungsbeispiel an der Hüllage 13 an, gegenüberliegend ist der zweite U-Schenkel 21 beweglich im Raum zwischen der Polstermatte 12 und dem äußeren Bezug 3 gehalten. Um die Bewegung zumindest dieses Schenkels 21 zu ermöglichen, ist ein eventuell abgewinkelter Fortsatz 22 zum Angriff eines Werkzeugs oder zum manuellen Angreifen vorgesehen. Beide U-Schenkel 20, 21 weisen hinterschnittene Anformungen 23, 24 auf. Diese weisen rückseitige Flächen 23a, 24a auf. Sie sind pfeilförmig und zeigen mit ihren Spitzen in einen Aufnahmeraum des Gegenstücks 19.
  • Zum Verbinden der Bezugsteile 3, 11 wird der Befestigungsansatz 16 durch die Anformungen 23, 24 parallel zur Erstreckungsebene des äußeren Bezugs 3 hindurchgedrückt, wobei die Keilflächen 17, 18 eine in Richtung des Pfeils 25 wirkende aufweitende Kraft auf den freien U-Schenkel 21 ausüben. Der Befestigungsansatz 16 muß dabei nicht deformiert werden, wohl aber das Gegenstück 19, das nach Durchtritt der breitesten Stelle des Befestigungsansatzes 16 aufgrund seiner Elastizität wieder schließt, wobei die an die Form der Hinterschneidungen 23a, 24a angepaßten Rückseiten 17a, 18a der Keilflächen 17, 18 an diesen Hinterschneidungen 23a, 24a der Anformungen 23, 24 sicher und formschlüssig gegen ein Herausziehen gehalten werden (2). Gegenstück 19 und Befestigungsansatz 16 bestehen aus dem gleichen, relativ harten Material, etwa einem Thermoplast. Da die auf die Lasche wirkende Zugkraft beim Schließen des Daches 2 parallel zum Bezug 3 in Richtung des Pfeils 8 wirkt, kann sie keine Aufweitung des Fortsatzes 22 bewirken, so daß ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung ausgeschlossen ist. Eine Zugkraft in Richtung des Pfeils 8 bewirkt aufgrund der Ausbildung der Flächen 17a, 18a und ihrer Widerlager 23a, 24a vielmehr ein weiteres Schließen der Durchtrittsöffnung zwischen den Schenkeln 20, 21 des Gegenstücks 19. Die Lasche 15 legt sich durch die Zugkraft in eine nahezu parallele Stellung zum äußeren Bezug 3. Anders als bei einem relativ dicken Reißverschluß ist auch ein Abzeichnen der Verbindung durch den Bezug 3 nach außen ausgeschlossen.
  • Zum Lösen der Verbindung, beispielsweise um das Verdeck 2 zu erneuern, wird von Hand oder mit einem Werkzeug der Fortsatz 22 in Richtung des Pfeils 25 bewegt; dann kann die Lasche 15 mit dem Befestigungsansatz 16 in Richtung des Pfeils 8 herausgezogen werden. Über die gesamte Fahrzeugbreite genügt es, an einem Ende den Fortsatz 22 aufzubiegen und die Keilflächen 17, 18 zwischen die Anformungen 23, 24 zu bewegen. Durch Ziehen an diesem Ende der Anspritzung 16 wird dann das Gegenstück 19 nachfolgend über seine gesamte Breite geöffnet.
  • In 2 ist lediglich die Verbindung zweier Bezugsteile 3, 11 dargestellt. Ebenso ist auch eine Verbindung zwischen einem Bezugsteil 3, 16 und einem quer verlaufenden Verdeckgestängeteil 4, 5, 6, 7, 9 möglich, wenn etwa das Gegenstück 19 an einem dieser Teile integriert oder als separates Profil angeordnet ist, etwa auch an ein Metallteil angeschraubt oder angenietet. Auch eine Umkehrung der in 2 gezeigten Verhältnisse zwischen dem äußeren Bezug 3 und dem Innenhimmel 11 ist zwanglos möglich.
  • Durch die Verwendung leichter Kunststoffteile ist das Gewicht derartiger Verbindungen gering gehalten. Das geringe Volumen der verwendeten Teile ermöglicht deren Einsatz auch in kleinen Bauräumen, ohne daß sich die Teile abzeichnen.
  • Dabei können mehrere der gezeigten Verbindungslinien über den Längsverlauf des Daches 2 hintereinander angeordnet sein, um stabile Halterungen der Bezüge 3, 11 zu erreichen. Eine Linienverbindung kann jeweils einen über die gesamte Länge durchgehenden Befestigungsansatz 16 sowie ein Gegenstück 19 aufweisen. Diese können jedoch auch unterbrochen sein.

Claims (10)

  1. Cabriolet-Fahrzeug (1) mit einem Dach (2), das zumindest bereichsweise einen flexiblen inneren (11) und/oder äußeren Bezug (3) aufweist, der zu seiner Halterung mit Befestigungsansätzen (16) versehen ist, die entlang zumindest einer durchgehenden oder unterbrochenen, quer zum Fahrzeug verlaufenden Linie in Eingriff mit Gegenstücken (19) bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Gegenstücke (19) für einen Innenhimmel (11) des Daches (2) auf der im geschlossenen Zustand des Daches (2) nach außen weisenden Seite (13) des Innenhimmels (11) oder einer mit dieser verbundenen Polsterung (12) angeordnet und Befestigungsansätze (16) steckprofilartig ausgebildet und auf einer im geschlossenen Zustand nach innen weisenden Seite eines äußeren Dachbezuges (3) angeordnet und direkt mit den Gegenstücken (19) verbindbar sind, wobei die Gegenstücke (19) zur Freigabe der Befestigungsansätze (16) elastisch verformbar sind.
  2. Cabriolet-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstücke (19) zur Aufnahme der Befestigungsansätze (16) elastisch verformbar sind.
  3. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindungsstellung Befestigungsansätze (16) formschlüssig in Gegenstücke (19) eingreifen.
  4. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstücke (19) von im Querschnitt U-förmigen, an ihren äußeren Schenkeln (20; 21) Hinterschneidungen (23a; 24a) aufweisenden Profilstücken gebildet sind.
  5. Cabriolet-Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer (21) der äußeren U-Schenkel (20; 21) elastisch aufweitbar ist.
  6. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander in Eingriff stehenden Bereiche der Gegenstücke (19) und der Befestigungsansätze (16) aus gleichem Kunststoff-Material gefertigt sind.
  7. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsansätze (16) über eine flexible Haltelasche (15) an einem Bezugsteil (3) festgelegt sind, die in Verbindungsstellung nahezu parallel zu dem Bezugsteil (3) ausgerichtet ist.
  8. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckrichtung der Befestigungsansätze (16) in die Gegenstücke (19) parallel zur Erstreckungsebene des Bezugsteils (3) liegt, dem die Befestigungsansätze (16) zugeordnet sind.
  9. Cabriolet-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidungen (23a; 24a) des Gegenstücks (19) und rückwärtige Flächen (17a; 18a) des Befestigungsansatzes (16) derart miteinander in Eingriff stehen, daß eine entgegen der Einsteckrichtung des Befestigungsansatzes (16) wirkende Zugkraft eine Verengung der Durchtrittsöffnung für den Befestigungsansatz (16) bewirkt.
  10. Dach für ein Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
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