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DE29716444U1 - Flaschenwaschmaschine mit Wassersparsystem - Google Patents

Flaschenwaschmaschine mit Wassersparsystem

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DE29716444U1
DE29716444U1 DE29716444U DE29716444U DE29716444U1 DE 29716444 U1 DE29716444 U1 DE 29716444U1 DE 29716444 U DE29716444 U DE 29716444U DE 29716444 U DE29716444 U DE 29716444U DE 29716444 U1 DE29716444 U1 DE 29716444U1
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washing machine
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fresh water
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/66Treatment of water, waste water, or sewage by neutralisation; pH adjustment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/14Removing waste, e.g. labels, from cleaning liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking

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Description

Fiaschenwaschmaschine mit Wassersparsystem
Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine, insbesondere eine Flaschenwaschmaschine, mit einem Gehäuse und einer innerhalb des Gehäuses umlaufenden Fördereinrichtung, die die zu reinigenden Teile nacheinander durch mindestens folgende Behandlungsstationen führt:
- eine Vorweichstation zum Vorreinigen der Teile,
- ein Laugenbad zum Intensivreinigen der Teile, und
- eine Spüistation zum Endreinigen der Teile, wobei die Spülstation in mehrere Spritzzonen aufgeteilt ist, die die zu reinigenden Teile
nacheinander durchlaufen, und wobei der zuletzt durchlaufenen
Spritzzone Frischwasser zugeführt wird,
wobei der Wasserfluß durch die Maschine von der Frischwasserspritzzone über die weitere(n) Spritzzone(n) zur Vorweichstation und von dort zum Abwasser verläuft. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Wassersparsystem für solche bzw. in solchen Waschmaschinen.
Eine gängige Flaschenwaschmaschine der vorstehend genannten Art zum Reinigen von Mehrweg-Glasflaschen oder Mehrweg-Kunststoffflaschen in der Getränkeindustrie weist den in Figur 1 dargestellten Aufbau auf. Nach Eintritt in die Maschine werden die zu reinigenden Flaschen zunächst in der Restentleerungsstation 20 entleert. In einer Vorweichstation 22 werden die Flaschen vorgereinigt. Ein hieran anschließendes heißes Laugenbad 24 dient zum Intensivreinigen der Flaschen. In einer Spülstation 26 durchlaufen die Flaschen anschließend drei Spritzzonen 28, 30, 32 zum Endreinigen bzw. Kühlen der Flaschen. In der Spülstation 26 erfolgt eine Kaskadenspülung der Flaschen, und in Transportrichtung der Flaschen gesehen erfolgt in der ersten Spritzzone 28 eine Warmwasserspritzung, in der zweiten Spritzzone 30 eine Kaltwasserspritzung und in der dritten und letzten Zone eine Frischwasserspritzung. Anschließend an die Frischwasserspritzung werden die gereinigten Flaschen aus der Flaschenwaschmaschine ausgegeben. Die in Figur 1 gezeigte Flaschenwaschmaschine ist als Einendmaschine ausgebildet, d.h.
Flaschenaufgabe und Flaschenausgabe befinden sich an einer Seite der Maschine, in einer alternativen Bauweise ist jedoch auch eine Doppelendmaschine möglich, bei der der Aufgabebereich und der Ausgabebereich an gegenüberliegenden Seiten der Maschine ausgebildet sind.
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Der Frischwasserspritzzone 32 wird Frischwasser direkt von dem Wasserversorgungsnetz zugeführt, und das Frischwasser erhält von dort auch den benötigten Druck. Das Wasser in der Kaltwasserspritzzone 30 kommt vom Überlauf der Frischwasserspritzzone 32 und das Wasser in der Warmwasserspritzzone 28 kommt vom Überlauf aus der Kaltwasserspritzzone 30, wobei das Wasser in der Kaltwasserspritzzone und in der Warmwasserspritzzone jeweils über Umwälzpumpen auf den erforderlichen Spritzdruck gebracht wird.
Vom Auffangbecken der Warmwasserspritzzone wird das Wasser der Vorweichstation 22 zugeführt und von dort wird das Wasser dem Abwasser zugeführt.
Durch Verschleppung, d.h. Übertragung von an den Flaschen und an den Flaschenhaltern haftendem Wasser findet eine Übertragung von Verschmutzungen bzw. Lauge in zum vorstehend beschriebenen Hauptwasserfluß entgegengesetzter Richtung statt, d.h. von der Vorweichstation in das Laugenbad und vom Laugenbad in die Spülstation bzw. die einzelnen Spritzzonen der Spülstation.
Die benötigte Wassermenge zum erfolgreichen Betreiben der Flaschenwaschmaschine wird in der Regel vom Hersteller angegeben und richtet sich nach den benötigten Wasserkapazitäten zum Entfernen von Schmutz und mikrobiologischer Belastung von den Flaschen, zum Kühlen der Flaschen und zum Entfernen der Alkalität (aus dem Laugenbad verschleppte Laugenreste) von den Flaschen. In der Regel betragen die benötigten Wassermengen ca. 100 bis ca. 400 ml pro Flasche.
Durch die üblicherweise eingesetzten Laugenkonzentrationen im Laugenbad und durch die Verschleppungs- bzw. Verdünnungseffekte ergeben sich in der Regel in etwa folgende pH-Werte in den unterschiedlichen Zonen der Flaschenwaschmaschine:
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- Vorweichstation: 11 bis 12
- Laugenbad: 13,5 bis 14
- Warmwasserspülung: 11 bis 12
- Kaltwasserspülung: 9 bis 10
- Frischwasserspülung: 7,5 bis 8,5
In manchen Fällen wird das zulaufende Frischwasser angesäuert, so daß die vorstehend genannten pH-Werte für die Bereiche Frischwasser, Kaltwasser und Warmwasser niedriger liegen. Der Grund kann beispielsweise sein, Kalkablagerungen zu vermeiden.
Der Wasserverbrauch der vorstehend beschriebenen Flaschenwaschmaschine ist sehr hoch. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen wurde daher versucht, den Verbrauch an Frischwasser durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren.
Zu diesem Zweck ist es bekannt, einer oder mehreren Spritzzonen bzw. der zwischen Spülstation und Vorweichstation vorgesehenen Wasserleitung Wasser zu entnehmen, welches dann außerhalb der Flaschenwaschmaschine einer zweiten Nutzung zugeführt wird. Zwar verbraucht bei diesem System die Flaschenwaschmaschine nicht weniger Frischwasser, dafür wird jedoch mit dem abgeführten Flaschenwaschmaschinenwasser an anderen Stellen im Betrieb Wasser eingespart. Die Mengen, die der Waschmaschine entnommen werden, liegen hierbei in der Regel bei maximal 30% der zulaufenden Frischwassermenge.
Eine solche zweite Nutzung von Waschmaschinenwasser bedarf, je nach betrieblicher Einschätzung, einer anwendungsgerechten Aufbereitung des
verunreinigten Wassers, die, bedingt durch die relativ kleine Menge des entnommenen Wassers, oftmals wirtschaftlich nicht interessant ist. Oder aber es wird hinsichtlich der Reinheit des Wassers ein Kompromiß eingegangen, wobei in diesem Fall das entnommene Wasser ohne Aufbereitung als Ersatz für Frischwasser beispielsweise bei der Kastenwaschanlage, bei der Zubereitung von Bandschmiermitteln oder bei ähnlichen Anwendungen eingesetzt wird.
Eine weitere bekannte Möglichkeit zur Einsparung von Wasserkosten besteht darin, daß das Abwasser der Flaschenwaschmaschine separat oder vermischt mit anderen Betriebsabwässern aufbereitet wird und als Trinkwasserersatz der Maschine wieder zugeführt wird. Auf diese Weise kann der Verbrauch der Flaschenwaschmaschine an Trinkwasser um bis zu 80% reduziert werden.
Die Reinigung und Wiederaufbereitung von Abwasser von der Flaschenwaschmaschine bedarf jedoch einer relativ großen Investition. Bewährte Systeme arbeiten mit einer biologischen Behandlung des Abwassers, gefolgt von einer Strömungsfiltration, und solche Systeme sind in der Regel nur lohnend für relativ große Betriebe mit vergleichsweise hohen Wasser- und Abwasserkosten und in der Regel auch nur dann, wenn das gesamte Betriebsabwasser, also nicht nur das Abwasser der Flaschenwaschmaschine, aufbereitet wird. Aufbereitungssysteme, die auf die biologische Behandlung verzichten, sind zwar aus der Literatur bekannt, setzen jedoch immerhin auch noch recht hohe Investitionen voraus, und zwar bedingt durch die Abwasservorbehandlung u.a.
über Flockung und Fällung und die benötigte Strömungsfiltration. In der Praxis haben sich solche Syteme nicht durchsetzen können und sie könnten im übrigen auch nur in größeren Betrieben mit relativ günstigen Abwasserbedingungen (beispielsweise Betriebe, die nur Mineralwasser abfüllen) wirtschaftlich betrieben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Waschmaschinen der eingangs genannten Art ein Wassersparsystem zu schaffen, das auch für kleinere Anlagen wirtschaftlich betrieben werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen gelöst durch eine Abführeinrichtung zum Abführen eines Teils des Wassers der Frischwasserspritzzone aus der Frischwasserspritzzone, eine Aufbereitungseinrichtung zur Aufbereitung des abgeführten Wassers, und eine Rückführeinrichtung zum Rückführen des aufbereiteten Wassers zurück zur Frischwasserspritzzone, wobei ein erster Teil der Düsen der Frischwasserspritzzone mit der Frischwasser-Zuleitung und ein zweiter Teil der Düsen mit der Rückführeinrichtung verbunden sind.
Im Falle der vorliegenden Erfindung wird somit das Wasser in der Frischwasserspritzzone mehrfach genutzt, nachdem ein Teil des in der Frischwasserspritzzone befindlichen Wassers, beispielsweise 50%, abgeführt, aufbereitet und wieder zurückgeführt wird, so daß die Spülung der Flaschen mit der halben Wassermenge betrieben werden kann. Um den gleichen Spüleffekt zu erreichen, wird der Frischwasserspritzbalken getrennt, wobei einem ersten Teil das aus der Frischwasserleitung kommende Frischwasser und einem zweiten Teil das aufbereitete Frischwasser zugeführt wird. Die einzelne Flasche wird hierbei insgesamt nicht mit weniger Wasser behandelt.
Die Aufbereitungseinrichtung umfaßt in bevorzugter Weiterbildung der Erfindung eine Reinigungseinrichtung und eine Desinfektionseinrichtung, die grundsätzlich jeweils von an sich bekannter Bauart sein können; insbesondere kann die Reinigungseinrichtung eine Filtereinrichtung und die Desinfektionseinrichtung eine UV-Desinfektionseinrichtung sein.
Nachdem gemäß der Erfindung insgesamt weniger Frischwasser verbraucht wird, steht insgesamt weniger Wasser zur Verfügung, an die die Wärme abgegeben werden kann. Es ist gemäß der Erfindung daher gegebenenfalls
zusätzlich noch eine Kühleinrichtung vorgesehen, um das von der Frischwasserspritzzone abgeführte, aufbereitete oder aufzubereitende Wasser zu kühlen. In Brauereien kann zur Kühlung insbesondere Bier oder auch Gärungskohlensäure verwendet werden.
Weiterhin kann es in bevorzugter Ausbildung der Erfindung zweckmäßig sein, eine zusätzliche Neutralisationseinrichtung vorzusehen, um die vom Laugenbad in die Spülstation verschleppte Alkalität zu neutralisieren. In bevorzugter Weiterbildung umfaßt die Erfindung daher eine Einrichtung zum Abführen von Wasser insbesondere aus der dem Laugenbad unmittelbar benachbarten Spritzzone, zum Neutralisieren dieses Wassers und zum Zurückführen des neutralisierten Wassers zu dieser Spritzzone. Die Neutralisationseinrichtung umfaßt vorzugsweise eine pH-gesteuerte CO2-Dosiereinrichtung.
Gemäß der Erfindung wird somit ein Wassersparsystem vorgeschlagen, bei dem bereits benutztes Wasser aus dem Frischwasserbereich einer Flaschenwaschmaschine zu Wasser aufbereitet wird, das wiederum im Frischwasserbereich der Flaschenwaschmaschine eingesetzt wird. Verglichen zu herkömmlichen Anlagen wird nur noch diejenige Wassermenge als Überlauf in die nachgeschaltete Kaltwasserspritzzone weitergeleitet, die als reduzierte Frischwassermenge eingespeist wird. Der verringerte Wasserdurchlauf im Kaltwasserbereich wie auch im nachgeschalteten Warmwasserbereich beeinflußt nicht die Gesamtwassermenge, die in diesen Bereichen auf die Düsen gebracht wird. Durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Wassersparsystems verringert sich die Frischwassermenge, die der Waschmaschine zugeführt wird, sowie die Abwassermenge, die die Waschmaschine verläßt. Demgegenüber bleiben die Reinigungsfunktion, die Neutralisationsfunktion bzw. die Kühlfunktion der Spritzzonen unverändert. Insgesamt ermöglicht die Erfindung eine Reduzierung der Frischwassermenge zwischen 20 und 80%, ohne die Reinigungsqualität, die Flaschenabgabetemperatur oder andere Flaschenabgabekriterien wesentlich zu verändern.
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Darüber hinaus ermöglicht die Erfindung eine Wassereinsparung ohne den Einsatz von biologischen Abwasserreinigungsverfahren, Fällungs- und Flockungsanlagen, Crossflow-Filtrationssystemen u.dgl. und stellt damit eine äußerst wirtschaftliche Möglichkeit des Wassersparens dar.
Die Erfindung kann bei einem Großteil der auf dem Markt befindlichen
Flaschenwaschmaschinen nachgerüstet und wirtschaftlich angewandt werden, als Referenzgrößen für übliche Betriebsbedingungen seien genannt 10 Kubikmeter pro Stunde Frischwasserbedarf, Wasser- bzw. Abwasserkosten in Höhe von DM 5,-pro Kubikmeter, Maschinenlaufzeit 2000 Stunden pro Jahr.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung:
Figur 1 eine vertikale Schnittansicht einer Flaschenwaschmaschine nach dem Stand der Technik, und
Figur 2 die Flaschenwaschmaschine gemäß Figur 1 mit zusätzlich eingebautem Wassersparsystem.
Hinsichtlich des Grundaufbaus der Flaschenwaschmaschine wird auf die Erläuterungen zu Figur 1 Bezug genommen.
Dem Auffangbecken 33 der Frischwasserspritzzone 32 wird über eine Leitung 34 unter Verwendung einer (nicht dargestellten) Pumpe Wasser entnommen und nacheinander einer Filtereinrichtung 36, einer Desinfektionseinrichtung 38 und einer Kühleinrichtung 40 zugeführt. Das gereinigte, desinfizierte und abgekühlte Wasser wird über eine Leitung 42 zurück zur Frischwasserspritzzone 32 geleitet. Innerhalb der Frischwasserspritzzone 32 sind an Stelle des beim Stand der Technik üblichen einen Spritzbalkens zwei in
Transportrichtung der Flaschen hintereinander angeordnete Spritzbalken 44, 46 angeordnet, wobei der Spritzbalken 44 mit der Leitung 42 verbunden ist und der Spritzbalken 46, der in Transportrichtung der Flaschen hinter dem Spritzbalken 44 angeordnet ist, mit der Frischwasser-Zuleitung 48.
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Im Falle des Ausführungsbeispiels hat die Flaschenwaschmaschine ohne zusätzliches Wassersparsystem - einen Frischwasserbedarf von 14 Kubikmetern pro Stunde. Über die (nicht dargestellte) horizontale Kreiselpumpe wird dem Auffangbecken 33 der Frischwasserspritzzone 32 eine Wassermenge von 7 Kubikmeter pro Stunde entnommen; die Pumpe fördert hierbei bei einem Druck von 4,5 bar.
Beim Filter 36 handelt es sich um ein umschaltbares Doppelfilter, das aus zwei Filtergehäusen mit jeweils fünf Filterkerzen aus Polypropylen mit einer Fiiterfeinheit von 5&mgr; besteht. Die Desinfektionseinrichtung 38 ist eine UV-Desinfektionsanlage, um die Keimfreiheit des Wassers wiederherzustellen. Alternativ wären auch andere Desinfektionstechniken verwendbar, insbesondere die Dosierung von Desinfektions-Chemikalien. Die Zuverlässigkeit der UV-Desinfektion und die Vermeidung der Gefahr, daß zu hohe Chemikaliendosierungen als Spuren auf den Flaschen nachweisbar sein könnten, haben in diesem Fall die Wahl auf eine UV-Desinfektion fallen lassen.
Die Kühleinrichtung 40 umfaßt einen Plattenwärmetauscher, über den das behandelte Wasser von ca. 220C um ca. 7° abgekühlt wird (entsprechend einer Kühlleistung von 57kW). Das Kühlmedium ist im Falle des Ausführungsbeispiels das abzufüllende Produkt Bier (ca. 23 Kubikmeter pro Stunde werden von +2 auf +40C erwärmt). In alternativer Weise ist es auch möglich, über einen Kaltwassersatz die Umgebungsluft als Kälteträger einzusetzen (getrieben von einem 25kW-Kompressor), oder die Kälte dem bei der Abfüllanlage verdampfenden CO2 zu entnehmen, oder einen anderen Kälteträger zu benutzen, beispielsweise einen in der nähe fließenden Bach. Auch könnte die Wärmeableitung dadurch erreicht werden, daß das Wasser der Warmwasserspritzzone in einem
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Umwälzverfahren gekühlt wird. Dieses Wasser, das in der Regel 600C warm ist, wäre dann um etwa 100C zu kühlen, wobei die abgeführte Energie gleichzeitig dazu benutzt werden kann, Wasser für eine etwa vorhandene Kastenwaschanlage oder für eine etwa vorhandene KEG-Waschanlage anzuwärmen.
Die Neutralisation des in der Spülstation befindlichen Wassers könnte durch eine pH-gesteuerte Dosierung einer Mineralsäure direkt im Anschluß an die (nicht dargestellte) Förderpumpe der Aufbereitungsstation erfolgen. Im Falle des Ausführungsbeispiels wird in besonders vorteilhafter Weise jedoch die Neutralisation durch eine pH-gesteuerte CO2-Dosierung im Bereich der Warmwasserspritzzone 28 in einem separaten Umwälzverfahren erreicht. Hierzu wird im Auffangbecken 29 der Warmwasserspritzzone 28 über eine Leitung 50 Warmwasser entnommen, dieses Wasser wird in der Neutralisationseinrichtung 52 durch pH-gesteuerte CO2-Dosierung neutralisiert, und das neutralisierte Wasser wird dann über die Leitung 54 zum Auffangbecken 29 der Warmwasserspritzzone 28 zurückgeführt. Die Neutralisation erfolgt über eine Dosierung von ca. 3kg CO2 pro Stunde bei einer Umwälzleistung von ca. 50m3 pro Stunde. Die Neutralisation in der Warmwasserspritzzone bringt den zusätzlichen Vorteil, daß auch die hieran anschließenden Spritzzonen, nämlich die Kaltwasserspritzzone 30 und die Frischwasserspritzzone 32, in den pH-neutralen Bereich geraten und somit eventuelle Kalkablagerungen verhindert werden.
Obwohl die Erfindung im vorstehenden im Zusammenhang mit einer Flaschenwaschmaschine beschrieben wurde, kann sie auch bei anderen Waschmaschinen mit Vorteil eingesetzt werden, beispielsweise bei Kastenwaschanlagen, die einen ähnlichen Aufbau aufweisen wie die Flaschenwaschmaschinen, oder bei Geschirrspülmaschinen für den Bereich Großküchen, bei denen die letzte Spülung, d.h. die Klarspülung in der Regel mit Heißwasser erfolgt, so daß hier eine zusätzliche Kühlung wie im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels nicht erforderlich ist.
Auch kann durch die Erfindung der Wasserverbrauch einer Flaschenwaschmaschine in Kombination mit einem nachgeschalteten Rinser dadurch erheblich gesenkt werden, daß das ablaufende Wasser des Rinsers so aufbereitet wird, daß die Flaschenwaschmaschine mit diesem aufbereiteten Wasser gespeist wird. Die Kombination Flaschenwaschmaschine mit Rinser wird beispielsweise bei der Reinigung von PET-Flaschen eingesetzt, wo sich gezeigt hat, daß die Reinigungsergebnisse mit den gleichen Wassermengen, die üblicherweise für Glasflaschen verwendet werden, unzureichend sein können.
Bezugszeichenliste
20 Restentleerungsstation
22 Vorweichstation
24 Laugenbad
26 Spritzstation
28 Warmwasserspritzzone
29 Auffangbecken
30 Kaltwasserspritzzone 31 Auffangbecken
32 Fnschwasserspritzzone
33 Auffangbecken
34 Leitung
36 Filtereinrichtung
38 Desinfektionseinrichtung
40 Kühleinrichtung
42 Leitung
44 Spritzbalken
46 Spritzbalken
48 Frischwasserzuleitung
50 Leitung
52 Neutralisationseinrichtung
54 Leitung

Claims (12)

Ansprüche
1. Waschmaschine, insbesondere Flaschenwaschmaschine, mit einem Gehäuse und einer innerhalb des Gehäuses umlaufenden Fördereinrichtung, die die zu reinigenden Teile nacheinander durch zumindest folgende Behandlungsstationen führt:
- eine Vorweichstation zum Vorreinigen der Teile,
- ein Laugenbad zum Intensivreinigen der Teile, und
- eine Spülstation zum Endreinigen der Teile, wobei die Spülstation in mehrere Spritzzonen aufgeteilt ist, die die zu reinigenden Teile
nacheinander durchlaufen, und wobei der zuletzt durchlaufenen Spritzzone Frischwasser zugeführt wird,
wobei der Wasserfluß durch die Maschine von der Frischwasserspritzzone über die weitere(n) Spritzzone(n) zur Vorweichstation und von dort zum Abwasser verläuft,
gekennzeichnet durch
- eine Abführeinrichtung (34) zum Abführen eines Teils des Wassers der Frischwasserspritzzone (32) aus der Frischwasserspritzzone,
- eine Aufbereitungseinrichtung (36, 38, 40) zur Aufbereitung des abgeführten Wassers, und
- eine Rückführeinrichtung (42) zum Zurückführen des aufbereiteten Wassers zurück zur Frischwasserspritzzone (32),
wobei ein erster Teil der Düsen der Frischwasserspritzzone (32) mit der Frischwasser-Zuleitung (48) und ein zweiter Teil der Düsen mit der Rückführeinrichtung (42) verbunden ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil der Düsen in Transportrichtung der Teile gesehen hinter dem zweiten Teil der Düsen angeordnet ist.
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3. Waschmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitungseinrichtung eine Reinigungseinrichtung (36) und eine Desinfektionseinrichtung (38) umfaßt.
4. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitungseinrichtung eine Kühleinrichtung (40) umfaßt.
5. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitungseinrichtung eine Neutralisationseinrichtung umfaßt.
6. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (50, 52, 54) zum Abführen von Wasser aus einer bzw. der weiteren Spritzzone (28), zum Neutralisieren dieses Wassers und zum Zurückführen des neutralisierten Wassers zu der weiteren Spritzzone (28).
7. Waschmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neutraiisationseinrichtung eine vorzugsweise pH-gesteuerte CO2-Dosiereinrichtung (52) umfaßt.
8. Waschmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Neutralisationseinrichtung (50, 52, 54) derjenigen Spritzzone (28) zugeordnet ist, die dem Laugenbad (24) benachbart ist.
9. Flaschenwaschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie drei Spritzzonen umfaßt, nämlich, in Transportrichtung der Flaschen gesehen hintereinanderliegend, eine Warmwasserspritzzone (28), eine Kaltwasserspritzzone (30) und die Frischwasserspritzzone (32).
10. Flaschenwaschmaschine nach Anspruch 9 und einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Neutralisationseinrichtung (50, 52, 54) der Warmwasserspritzzone (28) zugeordnet ist.
11. Wassersparsystem für eine Waschmaschine gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
12. Wassersparsystem in einer Waschmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10.
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