DE29716437U1 - Kippstangenanordnung - Google Patents
KippstangenanordnungInfo
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Classifications
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- A63C19/00—Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
- A63C19/06—Apparatus for setting-out or dividing courts
-
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Description
S 1021
Wilhelm Schnock
Hechtseestraße 13 D-81671 München
Ljerka Schnock Hechtseestraße 13 1 D-81671 München
Kipp s t angenano rdnung
• ·*■
Die Erfindung betrifft eine Anordnung einer Kippstange, insbesondere
für einen (Slalom- oder Riesenslalom-)Torlauf einer Person auf einem Untergrund mit Hilfe eines Sportgeräts.
Eine bekannte Kippstangenanordnung für einen Slalom- oder Riesenslalom-Torlauf einer Ski fahrenden Person im Schnee
umfaßt eine sogenannte Kippstange, d.h. eine grundsätzlich
feste geradlinige Slalomstange mit einem unteren Kippgelenk, sowie darunter eine zumeist integrierte zylindrische Befestigungsstange
mit oder ohne Schraubgewinde, welche in ein mittels Bohrgerät vorgebohrtes zylindrisches vertikales
Schneeloch in den Untergrund getrieben oder geschraubt wird. Der Vorgang eines Stangensetzens in zumeist schwierigem
steilen vereisten Gelände ist mühevoll und zeitaufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist, eine bekannte Kippstangenanordnung mit einer ein Kippgelenk aufweisenden Slalomstange,
einer sogenannten nachgiebigen Kippstange, dahingehend zu verbessern, daß mit Hilfe einfacher baulicher Maßnahmen
nicht nur eine Befestigung der Stange im Schnee möglich und insbesondere erleichtert ist, sondern auch die Stange außerhalb
des Untergrunds "Schnee" einfach, schnell und sicher, allenfalls mit einfachen Umbaumaßnahmen, anderweitig verwendet
werden kann.
Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch eine Kippstangenanordnung der im Anspruch 1 angeführten Art.
Vorteilhaft weitergebildet wird die Kippstangenanorndung durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 18.
Wesen der Erfindung ist, daß eine standfeste, stabile, stangenuntere
Schnellbefestigung für zumindest eine Kippstange auf dem oder im Untergrund vorgesehen ist.
Die Schnellbefestigung weist insbesondere eine auf dem Untergrund aufliegende, ein Standgewicht ausbildende Bodenplatte
auf, welche eine Aufnahmevorrichtung für die Kippstange besitzt.
Vorgenannte Standgewicht-Bodenplatte besitzt mit Vorzug unterseitig
eine rutschfeste oder leicht klebende Auflage oder Beschichtung, wie Gummi mit oder ohne Klebeschicht, oder eine
Auflage oder Beschichtung mit rauher Bodenoberfläche, welche auch geriffelt, gewellt, oder mit Bodenspitzen versehen
sein kann.
Im besonderen umfaßt die Aufnahmevorrichtung zumindest eine Sackbohrung oder eine Durchgangsbohrung in der Standgewicht-Bodenplatte,
welche jeweils eine Kippstange direkt oder über eine Zwischenhülse bzw. Zwischenteil mit oder ohne Flansch
formschlüssig, insbesondere in einem Stecksitz, aufnimmt,
wobei insbesondere die Kippstange direkt oder über die Zwischenhülse bzw. das Zwischenteil mit der Standgewicht-Bodenplatte
über einen Schnellverschluß arretierbar ist.
Der Schnellverschluß umfaßt zweckmäßigerweise ein Schraubgewinde oder einen Quersteck-Sicherungsstift.
Alternativ kann der Schnellverschluß ein Bajonettverschluß sein oder eine vorzugsweise U-förmige Sicherungs-Spannklammer
enthalten.
Ein besonders vorteilhafte Weiterbildung einer Kippstangenanordnung
kennzeichnet sich durch eine Standgewicht-Bodenplatte mit zumindest einer randseitigen Aussparung für ein
formschlüssiges seitliches Einschieben einer Zwischenplatte
oder einer Halbkugel oder dergleichen, welche eine zentrale Aufnahme für ein unteres Kippstangenende aufweist, insbesondere
eine Steckbohrung mit oder ohne Querstift-Sicherung
oder eine Schraubbohrung.
Die Standgewicht-Bodenplatte ist mit Vorzug in Draufsicht
zumindest teilweise rund, oval oder mehreckig und kann insbesondere in Draufsicht zumindest eine seitliche konkave
Formeinbuchtung bzw. Kerbe sowie eine identische seitliche konvexe Formerweiterung bzw. Formnase aufweisen, so daß zwei
derartige Standgewicht-Bodenplatten formschlüssig dicht nebeneinander
angeordnet werden können und sich dann zwei derartige Standplatten gegenseitig seitlich stabilisieren bzw.
nicht verrutschen können.
Insbesondere sind mehrere Standgewicht-Bodenplatten aufeinander
stapelbar ausgebildet, insbesondere formschlüssig stapelbar.
Eine andere besonders bevorzugte Ausführungsvariante einer KippStangenanordnung sieht vor, daß die Schnellbefestigung
eine verschraubbare Bodenplatte aufweist, welche mit dem Untergrund direkt oder indirekt verschraubt ist, wobei die
verschraubbare Bodenplatte auch unter einem plattigen Untergrund vorzugsweise in einem Hohlraum unter dem plattigen
Untergrund, angeordnet sein kann, und daß die verschraubbare Bodenplatte eine Aufnahmevorrichtung für die Kippstange besitzt,
welche insbesondere eine Hülse mit vertikaler Achse umfaßt, und die Kippstange in die Hülse formschlüssig eingesteckt
oder eingeschraubt werden kann.
Der Winkel zwischen der verschraubbaren Bodenplatte und der
(Vertikal-)Hülse kann zweckmäßigerweise eingestellt werden, wobei insbesondere die verschraubbare Bodenplatte und die
(Vertikal-)Hülse in der Winkelwurzel eine Schwenkachse besitzt und der Winkel zwischen der verschraubbaren Bodenplatte
und der (Vertikal-)Hülse durch eine Stellschraube oder eine Schraubspindel einstellbar ist.
Eine weitere Variante einer Kippstangenanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellbefestigung ein nach unten
konisch sich verjüngendes Schnellbefestigungsteil für eine Kippstange umfaßt, welches auf dem Konus ein grobes Schraubgewinde
mit großer Steigung besitzt, wobei der Schraubkonus in einen Untergrund eingeschraubt und eine Kippstange über
Steck-, Schraub-, Bajonett-, KlammerverSchluß, etc. in das
obere Ende des Schraubkonus eingebracht bzw. befestigt werden kann.
Der Schraubkonus bzw. das konische Schnellbefestigungsteil besitzt zweckmäßigerweise einen oberen Flansch, welcher Eingriff
sf lachen für ein Schraubwerkzeug aufweist.
Ersichtlich wird also durch die Erfindung eine nicht nur für den Winter im Schnee geeignete und leicht im Gelände zu setzende
Kippstangenanordnung mit verblüffend einfachen baulichen Mitteln geschaffen, sondern auch eine stabile, standfeste
und leicht zu montierende Kippstangenanordnung gleichermaßen geeignet auch für die Ausübung eines Slamlomlaufs oder
dergleichen im Sommer oder speziell in der Halle, zu Wettkampf
zwecken wie zu Trainingszwecken, sowie für vielfache
andere Zwecke, welche z.T. nachfolgend noch genannt sind. Bei unterschiedlichen Einsatzszwecken ist vielfach die Kippstange
immer gleiches Bauteil. Es ist dann die Schnellbefestigung,
welche je nach Konsistenz und Lage des Untergrunds ausgewählt und mit der (gleichen) Kippstange schnell montiert
werden kann.
Bei einer plattigen Standgewichtsausführung einer Kippstangenanordnung
ist von besonderem Vorteil, daß der Untergrund nicht bearbeitet werden muß und mithin nicht beschädigt werden
kann. Dabei kann eine Slalomstange leicht am Ort versetzt, d.h. ein Slalomlauf variabel gestaltet werden. Es hat
sich gezeigt, daß in vielen Fällen, auch bei einer Neigung des Untergrunds bzw. Geländes oder Hallenbodens, ein Standgewicht
genügt, um eine Kippstange stabil zu befestigen. Das Standgewicht bzw. die Bodenplatte birgt praktisch keine Verletzungsgefahr
für eine Benutzungsperson insbesondere durch die besonders tief gelegene Anordnung und insbesondere bei
entsprechender Rundgestaltung. Eine runde Bodenplatte läßt
sich auch leicht transportieren bzw. zum Aufstellungsort hin
rollen. Bei entsprechender Ausführung können einzelne Bodenplatten bei Nichtgebrauch kompakt übereinander gestapelt
bzw. gelagert werden.
Bei einer mit dem Untergrund befestigten Kippstangenanordnung kann vielfach die Schnellbefestigung erst separat mit
dem Untergrund befestigt und mithin leicht gehandhabt werden, d.h. ohne eine beim Befestigen störende Kippstange. Die
Kippstange wird dann später mit der Schnellbefestigung einfach und schnell verbunden, z.B. durch Schnapp- oder Bajonettverschluß,
Stecksitz mit oder ohne Querstift oder dergleichen.
Es versteht sich, daß eine einzige Bodenplatte nicht nur eine Befestigungsstelle für eine einzige Kippstange, sondern
mehrere, vorzugsweise zwei Befestigungsstellen aufweisen kann, z.B. in einem Abstand von etwa 40cm. Dann eigen sich
derartige Kippstangenanordnungen z.B. für die Ausrichtung eines Riesenslaloms.
Als Sportgeräte für einen Torlauf kommen nicht nur Ski und Snowboard auf Schnee, sondern insbesondere auch auch Skateboards,
Inline-Skater-Rollschuhe, Rollenski für Sommertraining, Sporträder wie Mountainbikes, sowie Zweirad-Fahrzeuge
mit Motorantrieb in Frage.
Aber auch für andere Zwecke eignet sich eine erfindungsge-
mäße {singuläre) Kippstangenanordnung, z.B. als Einparkhilfe
für Fahrschüler einer Kf&zgr;-Fahrschule, insbesondere für ein
Rückwärtseinparken, wobei dann ein oder mehrere Kippstangen
als Begrenzungslinien aufgestellt werden, und das Kraftfahrzeug bei einem "Fehlversuch" nicht beschädigt werden kann.
Ein weiterer Verwendungszweck ergibt sich aus der (mobilen)
Aufstellung von Kippstangen der erfindungsgemäßen Art z.B. für einen Sportler, beispielsweise Fußballer, für einen Trainings
(-Slalom-) Lauf ohne Sportgerät, aber auch mit einem Sportgerät oder Personenkraftfahrzeug, z.B. für einen Einsatz
in einem Schleuderkurs.
Besonders sei herausgestellt, daß erfindungsgemäße Kippstangenanordnungen
auch zu Straßenverkehrsicherungszwecken verwendet werden können, z.B. bei Umleitungen oder Baustellen,
mit oder ohne zusätzliche Markierungshilfen wie Rot-Weiß-Streifen oder -Bänder zwischen zwei entfernt aufgestellten
Kippstangen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben,es
zeigen:
Fig. 1 den unteren Teil einer Kippstangenanordnung mit einer
Kippstange, einer Standgewicht-Bodenplatte mit unteren Gummibeschichtung, sowie einer Zwischenhülse
schematisch in einem Vertikalschnitt,
Fig. 2 bis 5 Zwischenhülsen oder verschraubbare Bodenplatten
einer Kippstangenanordnung in unterschiedlichen Ausführungsformen jeweils in einer schematischen Drauf-
und Seitenansicht,
Fig. 6 bis 12 Standgewicht-Bodenplatten einer Kippstangenan-
Ordnung jeweils in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 13 Zwischenhülsen einer Kippstangenanordnung in vier weiteren Ausführungsformen,
Fig. 14 den unteren Teil einer anderen Kippstangenanordnung mit Standgewicht-Bodenplatte, verschraubter Zwischenhülse
und Sicherungsklammer-Spannklammer,
Fig. 15 vier verschiedene Arten eines Bajonettverschlusses jeweils in einer schematischen Draufsicht auf eine
Zwischenhülse,
Fig. 16 eine Standgewicht-Bodenplatte mit zusätzlicher seitlich einschiebbarer Zwischenplatte bzw. Halbkugel
und Kippstange in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 17 den unteren Teil der Kippstangenanordnung nach Figur
16 in einem schematischen Vertikalschnitt,
Fig. 18 den unteren Teil einer anderen Kippstangenanordnung mit verschraubbarer Bodenplatte unter dem Untergrund
in einem schematischen Vertikalschnitt und in einer Ansicht von unten,
Fig. 19 den unteren Teil einer weiteren Kippstangenanordnung
ähnlich Figur 18 mit im Winkel verstellbarer verschraubbarer Bodenplatte bzw. Zwischenhülse,
Fig. 20 den unteren Teil einer Kippstangenanordnung in weiterer Variante mit einem konusartigen Befestigungsteil
für einen Schraubeingriff in einem Untergrund,
Fig. 21 und 22 den oberen Schraubflansch des konusartigen Befestigungsteils nach Figur 20 in zwei Ausführungs-
Varianten schematisch jeweils in einer Draufsicht, und
Fig. 23 schließlich einen weiteren unteren Teil einer Kippstangenanordnung
ähnlich Figur 23 in einer auseinandergezogenen Darstellung.
Gemäß Zeichnung umfaßt eine Anordnung einer Kippstange 1 für einen (Slalom- oder Riesenslalom-)Torlauf einer sporttreibenden
Person auf einem ebenen oder schrägen festen schneefreien Untergrund 2, beispielsweise Asphalt im Freien, Bretterboden
in einer Sporthalle oder dergleichen, eine standfeste, stabile, stangenuntere Schnellbefestigung 3 für zumindest eine
Kippstange 1 auf dem oder im Untergrund 2.
Das Sportgerät der sporttreibenden Person sind hierbei Inline-Skater-Rollschuhe.
Die Schnellbefestigung 3 weist gemäß einer grundsätzlichen ersten AusfuhrungsVariante gemäß den Figuren 1 bis 17 eine
auf dem Untergrund 2 aufliegende, ein Standgewicht ausbildende Bodenplatte 4 auf, im folgenden "Standgewicht-Bodenplatte"
genannt, welche eine Aufnahmevorrichtung für die Kippstange 1 besitzt, vorzugsweise mit zumindest einer Sackbohrung
oder Durchgangsbohrung 7 für eine formschlüssige Aufnahme oder Befestigung einer Kippstange 1.
In einer zweiten grundsätzlichen Ausführungsvariante gemäß den Figuren 18 und 19, aber auch gemäß den Figuren 2 bis 5,
umfaßt die Schnellbefestigung 3 eine direkt oder indirekt mit dem Untergrund 2, z.B. einem Holzboden, verschraubbare
Bodenplatte 20, wobei die verschraubbare Bodenplatte auch unter einem plattigen Untergrund 2 in einem Hohlraum 21 unter
dem plattigen Untergrund, angeordnet sein kann.
In einer dritten grundsätzlichen Ausführungsvariante gemäß den Figuren 20 bis 23 umfaßt die Kippstangenanordnung eine
Schnellbefestigung in Form eines nach unten konisch sich verjüngenden Schnellbefestigungsteils 25 für eine Kippstange
1, welches auf dem Konus ein grobes Schraubgewinde 26 mit großer Steigung besitzt, wobei der Schraubkonus in einen
Untergrund 2, z.B. Schnee oder Erdreich, eingeschraubt und eine Kippstange 1 über einen Steck-, Schraub-, Bajonett-,
Klammerverschluß, etc. in das obere Ende des Schraubkonus eingebracht bzw. befestigt werden kann.
Entsprechend der ersten Variante insbesondere grundsätzlich gemäß Figur 1, jedoch ohne Zwischenhülse 8, sieht eine Kippstangenanordnung
eine sogenannte Durchsteck-Kippstange 1 mit
einem unteren Flanschfuß 11 mit rundem oder ovalen oder mehreckigen Querschnitt vor, welche von unten oder oben durch
die Standgewicht-Bodenplatte 4 gesteckt wird und gegebenfall s axial verdreht wird.
Eine Durchsteck-Kippstange 1 mit einem ovalen oder mehreckigen
Flanschfuß 11 kann von oben durch die Durchgangsbohrung 7 der Standgewicht-Bodenplatte 4 gesteckt werden, wenn auch
die Durchgangsbohrung 7 unrund bzw. entsprechend oval oder mehreckig ausgebildet ist und ein Herausziehen der Kippstange
1 erst nach einem axialen Verdrehen der Stange um z.B 90° verhindert wird.
Ersichtlich wird also praktisch eine nur aus einem einzigen Teil bestehende sehr einfache Befestigung einer Kippstange 1
durch ein Standgewicht ermöglicht. Der Flanschfuß 11 der Kippstange 1 liegt hierbei in einer entsprechenden bodenseitigen
Aussparung der Bodenplatte. Weist die Bodenplatte 4 zwecks Erhöhung der Rutschfestigukeit eine bodenseitige Auflage
5 oder Beschichtung beispielsweise aus Gummi auf, kann die Aussparung für den Flanschfuß 11 auch in der Beschich-
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tung vorgesehen und die Bodenplatte 4 unterseitig grundsätzlich platt bzw. eben ausgebildet sein.
Um eine größere seitliche Stabilität oder Führung einer befestigten
Kippstange 1 gemäß Figur 1 herzustellen, kann auf der Oberseite der Standgewicht-Bodenplatte 4 eine verschraubte
oder anderweitig befestigte, z.B. verschweißte Zwischenhülse 8 als nach oben weisender HohlStummel für die Aufnahme
einer Kippstange 1 vorgesehen sein.
Ein derartiger vorgenannter Hohlstummel einer befestigten Zwischenhülse 8 kann auch ohne Sack- oder Durchgangsbohrung
7 für eine glatte eingesteckte Kippstange 1 herangezogen werden und einen ausreichenden Schnellbefestigungshalt schaffen.
In den Figuren 2 bis 5 sind einzelne Querschnittsformen von auf einer Bodenplatte 4 oberseitig verschraubaren Zwischenhülsen
8 dargestellt.
Die Zwischenhülsen 8 können aber auch unter der Bodenplatte an dieser verschraubt werden. In diesem Fall reicht der hohle
Axialstummel der Hülse durch die dann vorhandende Durchgangsbohrung 7 in der Bodenplatte. Auch in dieser Variante
kann das untere Kippstangenende glatt und zylindrisch ausgebildet sein.
Es versteht sich, daß letztgenanntes Kippstangenende auch ein Schraubgewinde besitzen und mit dem Innengewinde einer
Zwischenhülse verschraubt sein kann. Auch sind andere Schnellbefestigungsarten möglich, beispielsweise mittels
Querstift 9 oder Spannklammer 14 oder Bajonettverschluß 15 gemäß den Figuren 13 bis 15.
Im übrigen eignen sich vorgenannte "Zwischenhülsen" gemäß
Wf &psgr; &psgr; &Lgr; &Lgr; &Lgr; »■"»·*
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den Figuren 2 bis 5 auch ohne Standgewicht-Bodenplatte 4 für
eine direkte Verschraubung auf einem Untergrund 2 wie beispielsweise einem Holzboden einer Sporthalle, und zwar Verschraubung
oben auf dem Holzboden oder auch Verschraubung unten am Holzboden, wobei dann eine Durchgangsbohrung im
Untergrund vorgesehen ist (vorgenannte grundsätzlich zweite Variante einer Kippstangenanordnung - vgl. nachfolgende Beschreibungsteile
mit den Figuren 18 und 19).
Die Auflage 5 bzw. Beschichtung unter einer Standgewicht-Bodenplatte
4 kann auch eine klebende Auflage 5 sein, aber auch eine Auflage oder Beschichtung mit rauher Bodenoberfläche,
welche auch geriffelt, gewellt, oder mit Bodenspitzen oder Bodenkrallen versehen sein kann. Bei Nichtausbildung
einer unteren Auflage kann die untere Oberfläche der Bodenplatte 4 entsprechen rau oder mit Krallen oder Spitzen ausgebildet
sein.
In bevorzugter Ausfuhrungsvarxante einer Kippstangenanordnung
besitzt gemäß den Figuren 16 und 17 die Standgewicht-Bodenplatte 4 eine randseitige Aussparung 16 für ein formschlüssiges
seitliches Einschieben einer Zwischenplatte oder einer Halbkugel 17 oder ähnlicher Formgebung, welche eine
zentrale Aufnahme für ein unteres Kippstangenende aufweist, insbesondere eine Steckbohrung mit oder ohne Querstift-Sicherung
oder eine Schraubbohrung 18.
Verschiedene Konfigurationen einer Standgewicht-Bodenplatte
4 sind in den Figuren 6 bis 12 veranschaulicht {Querschnitt: zumindest teilweise rund, oval oder mehreckig).
Die Bodenplatten sind aufeinander stapelbar.
Gemäß Figur 6 besitzt eine Standgewicht-Bodenplatte 4 in
Draufsicht eine seitliche konkave runde Formeinbuchtung 19
··· I 21 i
i * '
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bzw. Kerbe sowie eine identische seitliche konvexe runde Formerweiterung 19' bzw. Formnase. Dies hat nicht nur Vorteile
bei einer Fertigung (Materialersparnis, eventuell ein einziger SchneideVorgang einer "Rundung" zweier Platten),
sondern auch den Vorteil, daß zwei Platten in Paßform nebeneinander angeordnet werden können.
Sämtliche Bodenplatten können gegebenenfalls nicht nur eine, sondern vorzugsweise zwei Kippstangen 1 befestigen, vorzugsweise
in einem definierten Abstand, z.B. 40cm. Dann eigen sich die Platten als Halterung für Riesenslalom-Kippstangen.
Die bereits angesprochene zweite grundsätzliche Ausführungsvariante
einer Kippstangenanordnung sieht zweckmäßigerweise eine verschraubbare Bodenplatte 20 mit einer Aufnahmevorrichtung
für die Kippstange 1 vor, welche insbesondere eine Hülse 22 mit vertikaler Achse 23 umfaßt, wobei die Kippstange l
in die Hülse 22 formschlüssig eingesteckt oder eingeschraubt oder anders schnellbefestigt werden kann, wie dies
insbesondere in den Figuren 18 und 19 gezeigt ist.
Insbesondere weist gemäß den Figurren 18 und 19 eine Kippstangenanordnung
einen verstellbaren Winkel O1 zwischen der verschraubbaren Bodenplatte 20 und der (Vertikal-)Hülse
22 auf. Hierbei besitzt die Winkelwurzel zwischen der verschraubbaren Bodenplatte 20 und der (Vertikal-)Hülse 22 eine
Schwenkachse 24, wobei für eine Winkelverstellung eine Stellschraube 24 oder eine Schraubspindel vorgesehen ist.
Wie bereits gesagt, kennzeichnet sich eine dritte grundsätzliche AusfuhrungsVariante einer KippStangenanordnung durch
ein konisches mit einem Gewinde versehenes Schnellbefestigungsteil
25. Das Teil 25 ist in der Figur 20 und alternativ in der Figur 23 dargestellt und weist einen oberen Flansch
27, welcher Eingriffsflächen 28 für ein Schraubwerkzeug auf-
*·· mill Il
*
- 14 -
weist. Die Eingriffsflächen können auch Stiftaufnahmen gemäß
Figur 23 sein. In Figur 23 ist ein Bajonettverschluß zwischen der Kippstange 1 und dem Schraubkonus 25 gezeigt.
Es sei noch angemerkt, daß in den Unteransprüchen enthaltene selbständig schutzfähige Merkmale trotz der vorgenommenen
formalen Rückbeziehung auf den Hauptanspruch entsprechenden eigenständigen Schutz haben sollen. Im übrigen fallen sämtliche
in den gesamten Anmeldungsunterlagen enthaltenen erfinderischen
Merkmale in den Schutzumfang der Erfindung.
Claims (18)
1. Anordnung einer Kippstange (1), insbesondere für einen
(Slalom- oder Riesenslalom-)Torlauf einer Person auf einem
Untergrund (2) mit Hilfe eines Sportgeräts, dadurch gekennzeichnet,
daß eine standfeste, stabile, stangenuntere Schnellbefestigung (3) für zumindest eine Kippstange (1) auf dem
oder im Untergrund (2) vorgesehen ist.
2. Kippstangenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnellbefestigung (3) eine auf dem Untergrund (2) aufliegende, ein Standgewicht ausbildende Bodenplatte
(4) aufweist, welche eine Aufnahmevorrichtung für die Kippstange (1) besitzt.
3. Kippstangenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Standgewicht-Bodenplatte (4) unterseitig eine
rutschfeste oder leicht klebende Auflage (5) oder Beschichtung, wie Gummi mit oder ohne Klebeschicht, oder
eine Auflage oder Beschichtung mit rauher Bodenoberfläche besitzt, welche auch geriffelt, gewellt, oder mit
Bodenspitzen oder Bodenkrallen versehen sein kann.
4. Kippstangenanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmevorrichtung zumindest eine Sackbohrung oder eine Durchgangsbohrung (7) in der Standgewicht-Bodenplatte
(4) umfaßt, welche jeweils eine Kippstange (1) direkt oder über eine Zwischenhülse (8) bzw. Zwischenteil
mit oder ohne Flansch formschlüssig, insbesondere in einem Stecksitz, aufnimmt, wobei gegebenenfalls
die Kippstange direkt oder über die Zwischenhülse bzw. das Zwischenteil mit der Standgewicht-Bodenplatte über
einen SchnellVerschluß arretierbar ausgebildet ist.
5. Kippstangenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmevorrichtung eine Zwischenhülse (8) ist, welche auf der Oberseite der Standgewicht-Bodenplatte
(4) verschraubt oder verschweißt ist und in welcher die Kippstange in einem Steck- oder Schraubsitz aufgenommen
und gegebenenfalls mittels Querstift (9), vorzugsweise U-förmige Spannklammer (14) oder Bajonettverschluß (15)
gesichert ist.
6. Kippstangenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenhülse (8) einen unteren Flansch (10) mit rundem oder ovalem oder mehreckigen Querschnitt besitzt
und gegebenenfalls von unten durch die Durchgangsbohrung (7) der Standgewicht-Bodenplatte gesteckt ist, und gegebenenfalls
verdreht und an der Standgewicht-Bodenplatte befestigt ist, wobei der untere Flansch in einer entsprechenden
bodenseitigen Aussparung in der Standgewicht-Bodenplatte (4) bzw. in der (Gummi-)Beschichtung aufgenommen
ist.
7. Kippstangenanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Durchsteck-Kippstange mit unterem Flanschfuß
(11) mit rundem oder ovalen oder mehreckigen Querschnitt vorgesehen ist, welche von unten oder oben durch die
Standgewicht-Bodenplatte (4) gesteckt und gegebenfalls
axial verdreht ist, und daß der untere Flanschfuß in einer unteren Aussparung in der Standgewicht-Bodenplatte
bzw. in der (Gummi-)Beschichtung aufgenommen ist.
8. KippStangenanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Standgewicht-Bodenplatte (4) eine obere Führungs-
oder Zwischenhülse {8) in axialer Verlängerung der Durchgangsbohrung (7) aufweist, welche als seitliche Abstützung
bzw. Führung einer durchgesteckten Durchsteck-Kippstange dient, wobei gegebenenfalls die Durchsteck-Kippstange
an der Zwischenhülse durch einen Querstift (9) oder eine U-förmige Spannklammer (14) gesichert ist.
9. Kippstangenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Standgewicht-Bodenplatte (4) eine randseitige Aussparung (16) für ein formschlüssiges seitliches Einschieben
einer Zwischenplatte oder einer Halbkugel (17) besitzt, welche eine zentrale Aufnahme für ein unteres
Kippstangenende aufweist, insbesondere eine Steckbohrung mit oder ohne Querstift-Sicherung oder eine Schraubbohrung
(18) .
10. Kippstangenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Standgewicht-Bodenplatte (4) in Draufsicht zumindest
teilweise rund, oval oder mehreckig ausgebildet ist.
11. Kippstangenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Standgewicht-Bodenplatte (4) in Draufsicht zumindest eine seitliche konkave Formeinbuchtung (19) bzw.
Kerbe sowie eine identische seitliche konvexe Formerweiterung (19') bzw. Formnase aufweist.
12. Kippstangenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Standgewicht-Bodenplatten (4) aufeinander
stapelbar ausgebildet, insbesondere formschlüssig stapelbar ausgebildet sind.
13. Kippstangenanorndung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnellbefestigung eine verschraubbare Bodenplatte
(2 0) aufweist, welche mit dem Untergrund (2) direkt oder indirekt verschraubt oder verspannt ist, wobei die
verschraubbare Bodenplatte auch unter einem plattigen Untergrund (2) vorzugsweise in einem Hohlraum (21) unter
dem plattigen Untergrund, angeordnet sein kann, und daß die verschraubbare Bodenplatte (20) eine Aufnahmevorrichtung
für die Kippstange (1) besitzt, welche insbesondere eine Hülse (22) mit vertikaler Achse (23) umfaßt, und
die Kippstange (1) in die Hülse (22) formschlüssig eingesteckt oder eingeschraubt oder anders schnellbefestigt
werden kann.
14. Kippstangenanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel {<=O zwischen der ver schraubbar en Bodenplatte
(20) und der (Vertikal-)Hülse (22) einstellbar ausgebildet ist.
15. Kippstangenanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkelwurzel zwischen der verschraubbaren Bodenplatte
(20) und der (Vertikal-)Hülse (22) eine Schwenkachse (24) besitzt.
16. KippStangenanordnung nach Anspruch 12 oder 14, dadurch, gekennzeichnet,
daß der Winkel (&<) zwischen der verschraubbaren Bodenplatte
(20) und der (Vertikal-)Hülse (22) durch eine Stellschraube (24) oder eine Schraubspindel einstellbar
ausgebildet ist.
17. KippStangenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnellbefestigung ein nach unten konisch sich verjüngendes Schnellbefestigungsteil (25) für eine Kippstange
(1) umfaßt, welches auf dem Konus ein grobes Schraubgewinde (26) mit großer Steigung besitzt, wobei
der Schraubkonus in einen Untergrund (2) eingeschraubt und eine Kippstange (1) über Steck-, Schraub-, Bajonett-,
KlammerverSchluß, etc. in das obere Ende des
Schraubkonus eingebracht bzw. befestigt werden kann.
18. Kippstangenanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubkonus bzw. das konische Schnellbefestigungsteil
(25) einen oberen Flansch (27) besitzt, welcher Eingriffsflächen (28) für ein Schraubwerkzeug
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29716437U DE29716437U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-09-14 | Kippstangenanordnung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708601U DE29708601U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-05-14 | Bodenplatte mit Kippstangenhalterung |
| DE29716437U DE29716437U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-09-14 | Kippstangenanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29716437U1 true DE29716437U1 (de) | 1997-12-11 |
Family
ID=8040348
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29708601U Expired - Lifetime DE29708601U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-05-14 | Bodenplatte mit Kippstangenhalterung |
| DE29716437U Expired - Lifetime DE29716437U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-09-14 | Kippstangenanordnung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29708601U Expired - Lifetime DE29708601U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-05-14 | Bodenplatte mit Kippstangenhalterung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29708601U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998051380A1 (de) * | 1997-05-14 | 1998-11-19 | Wilhelm Schnock | Kippstangenanordnung |
| WO1999058910A1 (de) * | 1998-05-11 | 1999-11-18 | Scholl Klaus Dieter | Verfahren und einrichtung zur haltbarmachung von schnee |
| DE20006062U1 (de) | 2000-03-31 | 2000-06-29 | Schnock, Ljerka, 81671 München | Befestigungsvorrichtung für eine Kippstange |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29708601U1 (de) * | 1997-05-14 | 1997-07-31 | Heise, Herbert, 79379 Müllheim | Bodenplatte mit Kippstangenhalterung |
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| DE3106712A1 (de) * | 1981-02-24 | 1982-09-16 | Steinhauer, Fritz, 8960 Kempten | "fuss fuer slalomstangen" |
| DE8801487U1 (de) * | 1987-02-10 | 1988-03-17 | Ebner, Walter, Wels | Markierungsvorrichtung, insbesondere für die Begrenzung, Markierung oder Absicherung von Verkehrsflächen und Rennstrecken |
| DE8716351U1 (de) * | 1987-12-11 | 1988-03-17 | Rüde GmbH Kunststoffverarbeitung, 7887 Laufenburg | Torlaufstange |
| DE29708601U1 (de) * | 1997-05-14 | 1997-07-31 | Heise, Herbert, 79379 Müllheim | Bodenplatte mit Kippstangenhalterung |
-
1997
- 1997-05-14 DE DE29708601U patent/DE29708601U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1997-09-14 DE DE29716437U patent/DE29716437U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US6418733B1 (en) | 1998-05-11 | 2002-07-16 | Ralf Morent | Method and device for preserving snow |
| DE20006062U1 (de) | 2000-03-31 | 2000-06-29 | Schnock, Ljerka, 81671 München | Befestigungsvorrichtung für eine Kippstange |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29708601U1 (de) | 1997-07-31 |
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