DE20006062U1 - Befestigungsvorrichtung für eine Kippstange - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für eine KippstangeInfo
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- A63C19/00—Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
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Description
1
Beschreibung
Beschreibung
Befestigungsvorrichtung für eine Kippstange
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für eine Kippstange nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Im alpinen Skirennsport werden im Slalom bzw. Torlauf sogenannte Kippstangen verwendet,die aufgrund ihres Kippgelenks bei Berührung durch den Rennläufer federnd ausweichen und anschließend wieder in ihre Ausgangslage zurückkehren. Diese Kippstangen werden im Schnee in vorgebohrte Bohrlöcher gesteckt, wobei, wie beispielsweise aus DE 85 33 828 Ul bekannt, ein unterhalb des Kippgelenks vorgesehener Anschlag dafür sorgt, dass die Kippstange in Bezug auf ihre Einstecktiefe möglichst genau positioniert werden kann
Da die körperliche Beherrschung des Torlaufs einen enormen Trainingsaufwand erfordert, wäre es an sich wünschenswert, wenn die Kippstangentechnik auch in schneefreien Zeiten praxisnahe geübt werden könnte, beispielsweise dadurch, dass man die Kippstangen im schneefreiem Gelände aufstellt und mit Hilfe von Rollschuhen oder sogenannten Inline-Skatern einen Slalomlauf simuliert. Die an sich übliche Befestigung der Kippstangenmit Hilfe von Bohrlöchern stößt hier jedoch auf Probleme, wenn man auf aufwendige und zerstörerische Eingriffe im vorwiegend festen Untergrund aus Beton, Asphalt, Holz oder dergleichen verzichten will.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Befestigungsvorrichtung für Kippstangen zu schaffen, die es gestattet, dass die im Alpinsport verwendeten Kippstangen auch auf schneefreiem Untergrund genutzt werden können, ohne dass im Untergrund selbst irgendwelche bauliche Maßnahmen vorgenommen werden müssen. Dabei soll die Befestigungsvorrichtung so gestaltet
sein, dass sie trotz der fehlenden Verankerung im Untergrund eine ausreichende Standfestigkeit gewährleistet.
Ausgehend von einer Befestigungsvorrichtung für Kippstangen der eingangs genannten Art wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteran-Sprüchen angegeben.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung besteht in der besonderen Gestaltung der ein eigenes Standgewicht ausbildenden Bodenplatte und der im Scheitelpunkt eines bogenförmigen Randbereichs dieser Bodenplatte vorgesehenen Schnellbefestigung für die Kippstange. Durch die Anordnung der Kippstangenbefestigung im Scheitelpunkt eines bogenförmig gestalteten Randbereichs der Bodenplatte wird trotz nahen Heranfahrens an die Kippstange eine Berührung mit der vom Scheitelpunkt beidseitig zurückweichenden Bodenplatte weitgehend vermieden. Andererseits reicht die durch den bogenförmigen Randbereich gebildete Teilbereich der Bodenplatte als Stützfläche aus, um bei einer Krafteinwirkung auf die Kippstange eine Umkippen der Bodenplatte an der bogenförmigen Randkante zu verhindern.
Zweckmäßigereise besteht die Schnellbefestigung aus einer Sackbohrung oder eine Durchgangsbohrung in der Standgewicht-Bodenplatte, welche jeweils eine Kippstange in einem Stecksitz oder über eine Schraubverbindung aufnimmt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Befestigungsvorrichtung ist gekennzeichnet durch eine Standgewicht-Bodenplatte mit zumindest einer randseitigen Aussparung für ein formschlüssiges seitliches Einschieben eines Adapters, der als platten- oder halbkugelförmiger Körper ausgebildet
• ·
ist und eine Aufnahmevorrichtung für eine mittels Steck- oder Schraubverbindung arretierbare Kippstange aufweist.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen
Figut 1: eine erste Ausführungsform für eine erfindungsgemäße
Kippstangen-Befestigungsvorrichtung 10
Figur 2: eine zweite Ausführungsform mit einem aufsteckbaren
Adapter zur Befestigung der Kippstange
Die Figur 1 zeigt eine auf einem ebenen Untergrund durch ihr eigenes Standgewicht rutschfest gehaltene Bodenplatte 1 in Drauf- und Seitenansicht. Die Bodenplatte 1 weist zwei vorzugsweise parallele Seitenkanten 2,3 auf, die an einem Ende über einen konvex gebogenen Randbereich 4 miteinander verbunden sind. An der dem bogenförmigen Randbereich 4 gegenüberliegenden Seite ist eine der Bogenform des Randbereichs 4 angepasste konkave Einbuchtung 5 vorgesehen. Der Querschnitt der Bodenplatte 1 kann auch beliebig anders gestaltet sein, vorausgesetzt, dass er den bereits erwähnten konvex geformten Randbereich 4 aufweist. Im Scheitelpunkt dieses bogenförmigen Abschnitts 4 ist eine Sackbohrung oder Durchgangsbohrung 6 vorgesehen, die als Schnellbefestigung für eine aufsteck-oder aufschraubbare Kippstange 7 dient. Durch die Anordnung der Kippstangenbefestigung im Scheitelpunkt des bogenförmigen Randbereichs 4 wird auch bei einem dichten Heranfahren an die Kippstange eine Berührung mit der vom Scheitelpunkt beidseitig zurückweichenden Bodenplatte 1 weitgehend vermieden. Die Breite der Bodenplatte 1 und insbesondere ihre Formgestaltung im Bereich der Kippstangenbefestigung sind zweckmäßigerweise so gewählt, dass selbst bei erheblicher Krafteinwirkung auf die Kippstange ein Kippen der gesamten Bodenplatte verhindert wird. Eine zweite Sack- oder Durchgangsbohrung 8 im Bereich der Einbuchtung 5 kann zur Befestigung einer weiteren
Kippstange vorgesehen werden, so dass die Vorrichtung auch für den Riesenslalom genutzt werden kann.
Im Hinblick auf eine gute Standfestigkeit ist an der Unterseite der Bodenplatte 1 eine rutschfeste, gegebenenfalls klebende Auflage oder Beschichtung, z. B. Gummi vorgesehen oder eine Auflage bzw. Beschichtung mit rauher Bodenoberfläche, die geriffelt, gewellt oder mit einer Bodenkrallenstruktur versehen sein kann.
Die in Figur 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der Vorrichtung nach Figur im Prinzip nur dadurch, dass die Bodenplatte 1 im Scheitelpunkt des bogenförmigen Randbereichs 4 eine zum Rand offene Aussparung 9 zur Aufnahme einer seitlich einschiebbaren Haltevorrichtung 10 aufweist.. Die beispielweise aus Kunststoff bestehende Haltevorrichtung 10 ist als Zwischenplatte, Halbkugel oder dergleichen ausgebildet und enthält eine zur Aufnahme einer Kippstange 7 geeignete Bohrung 6.
Claims (8)
1. Befestigungsvorrichtung für jeweils eine von mehreren längs eines Torlaufs auf schneefreiem Untergrund aufstellbaren Kippstangen (7), unter Verwendung einer Bodenplatte (1) und einer an der Bodenplatte (1) vorgesehenen Haltevorrichtung für das untere Ende der Kippstange (1) dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (1) ein Standgewicht ausbildet, dass der Randbereich der Bodenplatte (1) einen konvexen, bogenförmigen Abschnitt (4) aufweist, dass die Haltevorrichtung für die Kippstange (7) im Scheitelpunkt des bogenförmigen Abschnitts (4) vorgesehen ist und dass die Haltevorrichtung aus einer Schnellbefestigung in der Form einer Durchgangsbohrung (6) oder Sackbohrung besteht.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnellverbindung als Steck- oder Schraubbohrung ausgebildet ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2., dadurch gekennzeichnet, dass die Standgewicht- Bodenplatte (1) eine randseitige Aussparung (9) zur Aufnahme einer seitlich einschiebbaren Haltevorrichtung (10) aufweist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich einschiebbare Haltevorrichtung (10) als Zwischenplatte, Halbkugel oder dergleichen ausgebildet ist.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Standgewicht- Bodenplatte (1) unterseitig eine rutschfeste oder leicht klebende Auflage oder Beschichtung wie Gummi mit oder ohne Klebeschicht, oder eine Auflage oder Beschichtung mit rauer Bodenfläche besitzt, welche auch geriffelt, gewellt, oder mit Bodenspitzen oder Bodenkrallen versehen sein kann.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Standgewicht- Bodenplatte (1) in Draufsicht zumindest in Teilbereichen rund, oval oder mehreckig ist.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Standgewicht- Bodenplatte (1) an der dem bogenförmigen Abschnitt (4) gegenüberliegenden Seite eine konkave Formeinbuchtung (5) bzw. Kerbe aufweist.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Standgewicht-Bodenplatten (1) derart ausgebildet sind, dass sie formschlüssig stapelbar sind.
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| DE29708601U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-07-31 | Heise, Herbert, 79379 Müllheim | Bodenplatte mit Kippstangenhalterung |
| DE29713307U1 (de) | 1997-07-25 | 1997-10-02 | Wörtz, Johannes Helmuth Martin, 89250 Senden | Wiederverwendbare Befestigung für Slalom-Kipp-Stangen auf Straßen- bzw. Hallenbelägen |
| DE29913338U1 (de) | 1999-07-30 | 2000-01-27 | Güntert, Ralf, 79249 Merzhausen | Halteplatte für Slalom-Kippstangen |
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2000
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Patent Citations (4)
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