DE29711118U1 - Griff für einen Badmintonschläger - Google Patents
Griff für einen BadmintonschlägerInfo
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Description
Sftliiier
······ Φ ,, »· — . PATMEN
Patentanwälte
Dipl.-lng. Univ. Udo Söllner
Dipl.-Ing. Univ. Markus Reinhardt
Dipl.-Ing. Univ. Markus Reinhardt
European Patent Attorneys
Patentanwälte Reinhardt S Sfillner. P.O.Box 1226. D-85542 Kirchheim b. München
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85551 Kirchheim b. München
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Deutsches Gebrauchsmuster
HONG, Arthur
DE 1331
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen einen Badmintonschläger,
und insbesondere einen verbesserten Griff für einen Badmintonschläger.
Bei einem offensiven Schlagabtausch während eines Badmintonspieles
sollte der Schwerpunkt des Badmintonschlägers vorzugsweise in dem Bereich des Kopfrahmens des Schlägers liegen. Andererseits
wäre es wünschenswert, daß der Schwerpunkt des Badmintonschlägers in dem Bereich des Griffes angeordnet ist, wenn
sich der Spieler in einem defensiven Schlagabtausch befindet. Ein herkömmlicher Badmintonschläger kann diese beiden oben beschriebenen
Erwartungen nicht erfüllen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Badmintonschläger
zu schaffen, der einen verbesserten Handgriff aufweist, so daß der Spieler dazu in die Lage versetzt wird,
Patentanwalts Reinhardt & Söllner DE-1331 Seite -2-
druckvoller und wirksamer einen offensiven Schlagabtausch und
einen defensiven Schlagabtausch zu führen.
Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon
sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Der verbesserte Handgriff des Badmintonschlägers löst diese Aufgabe. Die Länge des Handgriffes ist vergrößert, so daß aber
die Gesamtlänge des Badmintonschlägers nicht vergrößert ist, sowie auch die Länge des flexiblen Abschnittes des Griffes vergrößert
ist, wobei der Schwerpunkt des Griffes in Richtung des Kopfrahmens des Schlägers verschoben ist. Wenn sich ein Spieler
in einer offensiven Spielphase befindet, kann er den freien Endabschnitt des Griffes fassen, so daß sich der Schwerpunkt in
Richtung des Kopfrahmens verschiebt. Andererseits, wenn sich der Spieler in einer defensiven Spielphase befindet, kann er
den Übergangsabschnitt zu der vorderen Hülle fassen, die in der Nähe des Überganges zwischen dem Griff und dem Schaft angeordnet
ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in:
Fig.l eine Draufsicht auf einen Badmintonschläger nach dem
Stand der Technik;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Badmintonschläger nach der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 3 eine Querschnittansicht eines Griffes des Badmintonschlägers
nach dem Stand der Technik; und
Fig. 4 eine Querschnittansicht eines Griffes des Badmintonschlägers
nach der vorliegenden Erfindung.
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Hinsichtlich vorstehend im einzelnen nicht näher erläuterter
Merkmale der Erfindung wird in übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche und die Zeichnung verwiesen.
5
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Vor einer Beschreibung der Merkmale der vorliegenden Erfindung wird kurz ein Badmintonschläger nach dem Stand der Technik erläutert.
Wie es in der Figur 1 gezeigt ist, weist der Badmintonschläger 10 nach dem Stand der Technik eine gesamte Länge
von 66 cm {26 Zoll) auf und umfaßt einen Kopf rahmen 11, eine Schlagfläche 12, einen Schaft 13, der sich von dem Kopf rahmen
11 aus erstreckt, sowie einen Griff 14, der ein konisches Ende hat, welches an dem freien Ende des Schaftes 13 befestigt ist.
Unter Bezugnahme auf die Figur 3, in der eine Querschnittansicht
des Griffes 14 nach dem Stand der Technik dargestellt ist, weist der Griff 14 eine gesamte Länge von 20 cm auf. Der
Griff 14 weist einen Hauptkörper 15 auf, der einen konischen Endabschnitt 151 und einen Griffabschnitt 152 hat, der eine
Länge von 14,5 cm aufweist. Der konische Endabschnitt 151 hat eine Länge von 3,5 cm. Der Hauptkörper 15 weist darüber hinaus
eine Schaftöffnung 153 auf, die sich von dem konischen Endabschnitt
151 aus entlang der Mittenlinie des Hauptkörpers 15 bis zu einer vorbestimmten Tiefe des Griffabschnittes 152 erstreckt
5 und die den Schaft 13 aufnimmt. Eine vordere Hülle 16 aus einem
steifen Plastikmaterial ist über den konischen Endabschnitt 151 des Hauptkörpers 15 gesetzt. Die vordere Hülle 16 weist eine
gesamte Länge von 2 cm auf und eine Durchgangsöffnung 161, um
darin den Schaft 13'aufzunehmen.
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Die flexible Länge des Schaftes 13 nach dem Stand der Technik fängt an dem konischen Endabschnitt der vorderen Hülle 16 an.
Der feststehende Punkt des Schaftes 13 ist an einer Stelle zu finden, die 20 cm von dem freien Ende des Griffes 14 entfernt
5 liegt.
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Patentanwälte Reinhardt & Söllner DE-1331 Seite -4-
Wie es in der Figur 2 dargestellt ist, weist ein Badmintonschläger
20 nach der vorliegenden Erfindung eine gesamte Länge von 66 cm auf und umfaßt einen Kopfrahmen 21, eine Schlagfläche
(Saiten) 22, einen Schaft 23, sowie einen Griff 24. Der Kopfrahmen 21, die Schlagfläche 22 und der Schaft 23 sind vom Aufbau
her dem Badmintonschläger nach dem Stand der Technik ähnlich, der wie oben beschrieben aufgebaut ist.
Wie es in der Figur 4 gezeigt ist, hat der Griff 24 des Badmintonschlägers
20 nach der vorliegenden Erfindung eine gesamte Länge von 21 cm, wobei die gesamte Länge des Badmintonschlägers
2 0 gleich ist wie bei dem Badmintonschläger nach dem Stand der Technik. Darüber hinaus ist die flexible Länge des Schaftes 23
des Schlägers nach der vorliegenden Erfindung nicht verkürzt.
Der Griff 24 nach der vorliegenden Erfindung umfaßt einen Hauptkörper 25 und eine vordere Hülle 26. Der Hauptkörper 25
weist einen konischen Endabschnitt 251, einen Griffabschnitt 252 und eine Schaftöffnung 253 auf. Die vordere Hülle 26 aus
einem steifen Plastikmaterial ist über den konischen Endabschnitt 251 des Hauptkörpers 25 gesetzt bzw. eingepaßt. Der
Griffabschnitt 252 des Hauptkörpers 25 weist eine gesamte Länge von 15,5 cm oder mehr auf, sowie einen Hohlraum bzw. Schlitz
254, um das Gewicht des Griffabschnittes 252 zu reduzieren, so daß sich der Schwerpunkt in Richtung des konischen Endabschnittes
251 verlagert, der um eine solches Ausmaß verkürzt ist, daß er mit einem Endabschnitt der vorderen Hülle 26 zusammengesteckt
werden kann. Die vordere Hülle 26 ist mit einem V-förmigen Einschnitt 261 versehen, der hinsichtlich der Anordnung
der längs verlaufenden Mittenlinie der Schlagfläche 22 entspricht, so daß ein Aufnahmeraum zwischen der vorderen Hülle
26 und dem Endabschnitt 251 des Hauptkörpers 25 ausgebildet ist. Ein elastischer Stoßdämpferkörper 27 mit einem konischen
{sich im Querschnitt verändernden bzw. verjüngenden) Aufbau ist
Patentanwälte Reinhardt & Söilner DE-1331 Seite -5-
in dem Aufnahmeraum so aufgenommen, daß sich das konische Ende des Stoßdämpferkörpers 27 über das obere Ende der vorderen Hülle
2 6 hinaus erstreckt, und daß das konische Ende des Stoßdämpferkörpers 27 und die vordere Hülle 26 gemeinsam das konische
Ende des Griffes 24 bilden. Der Stoßdämpferkörper 27 ist mit einer axial verlaufenden Öffnung bzw. Bohrung 271 versehen, um
darin den Schaft 23 aufzunehmen.
Die gesamte Länge des Handgriffes 24, einschließlich des Stoßdämpferkörpers
27, beträgt 21 cm. Der Griffabschnitt 252 hat eine Länge von 15,5 cm. Die Länge der Flexibilität von 3 cm
wird gemessen, ausgehend von dem konischen Ende des Stoßdämpferkörpers 27 bis zu dem unteren Ende {in der Figur 4) des Einschnittes
261 der vorderen Hülle 26. D.h., daß die flexible Länge des Schaftes 23 von dem Boden des Enschnittes 261 der
vorderen Hülle 2 6 aus gemessen ist. Die feststehende Position des Schaftes 23 ist deshalb an einem Punkt angeordnet, der 18
cm entfernt von dem freien Ende des Handgriffes 24 liegt.
Durch einen Vergleich der Figuren 3 und 4 ist es offensichtlich, daß die Länge des Griffabschnittes 252 des Handgriffes 24
nach der vorliegenden Erfindung vergrößert ist, und daß der feststehende Punkt des Schaftes 23 abgesenkt ist, so daß im Ergebnis
eine Vergrößerung der flexiblen Länge des Schaftes 23 erreicht ist.
Das gesamte Gewicht des Handgriffes 24 nach der vorliegenden Erfindung ist verringert, und zwar wegen des Schlitzes 254 in
dem Hauptkörper 25. Gleichzeitig ist der Schwerpunkt in Richtung des Kopfrahmens 21 verlagert, und zwar wegen des Gewichts
des Stoßdämpferkörpers 27. Aus diesen Gründen hat eine Spieler einen besseren Aufschlag oder ein besseres offensives Spiel,
indem er das freie Ende des Handgriffs 24 hält, nämlich angesichts der Tatsache, daß der Schwerpunkt in Richtung des Kopfrahmens
21 verschoben ist, und daß ein größeres Trägheitsmoment
Patentanwälte Reinhardt & Söllner DE-1331 Seite -6-
zur Verfügung steht, sowie darüber hinaus die flexible Länge des Schaftes 23 vergrößert ist. Andererseits, wenn der Spieler
ein defensives Spiel führt, sollte er den Abschnitt halten, der im Übergangsbereich zu der vorderen Hülle 26 liegt, so daß der
Schwerpunkt in der Nähe des Abschnittes angeordnet ist, der durch die Hand des Spielers gehalten wird.
Ein Badmintonschläger umfaßt einen Kopfrahmen, eine Schlagfläche
(Saiten), einen Schaft sowie einen Griff. Der Griff umfaßt einen Hauptkörper und einen Griffabschnitt, der eine Länge von
15,5 cm oder mehr aufweist. Der Hauptkörper ist im Inneren mit einem Hohlraum bzw. Schlitz versehen, der sich von dem freien
Ende des Hauptkörpers in der Richtung zu dem Schaft erstreckt, um so das Gewicht des Hauptkörpers zu verringern, so daß sich
der Schwerpunkt in Richtung der Verbindungsstelle zwischen dem Schaft und dem konischen Ende des Hauptkörpers des Griffes verlagert.
Das konische Ende des Hauptkörpers ist mit einer vorderen Hülle versehen, die darüber aufgesetzt ist und die mit einem
V-förmigen Einschnitt versehen ist, um so einen Aufnahmeraum zwischen der vorderen Hülle und dem konischen Ende des
Hauptkörpers auszubilden. Ein Stoßdämpferkörper ist in diesem 'Aufnahmeraum aufgenommen, so daß das konische Ende des Stoßdämpferkörpers
und die vordere Hülle gemeinsam ein konisches Ende des Griffes bilden.
Claims (1)
1. Badmintonschläger mit:
einem Kopfrahmen (21);
einer Schlagfläche (22), die innerhalb des Kopfrahmens
(21) angeordnet ist;
einem Schaft (23) mit einem langgestreckten Aufbau, der
sich von dem Kopf rahmen (21) aus in einer Richtung weg von dem
Kopfrahmen {21) erstreckt; und
einem Griff (24) mit einem stabförmigen Aufbau, der ein
konisches Ende (26) aufweist, welches mit einem freien Ende des Schaftes (23) fest verbunden ist, wobei der Griff einen Hauptkörper
(25) und einen Griffabschnitt (252) umfaßt, sowie der Hauptkörper (25) mit einem konischen Ende (251) versehen ist,
über welches eine vordere Hülle (2 6) gesteckt ist, und wobei der Hauptkörper (25) weiterhin mit einer axialen Öffnung (253)
versehen ist, die sich von dem konischen Ende (251) aus in den Griffabschnitt (252) hinein erstreckt, um darin den Schaft (23)
sicher aufzunehmen;
wobei der Grif fabschnitt (252) des Hauptkörpers (25) eine Länge von 15,5 cm oder mehr aufweist; wobei der Hauptkörper
(25) in einem Inneren davon mit einer Öffnung bzw. einem Schlitz (254) versehen ist, der eine vorbestimmte Länge aufweist
und der sich von einem freien Ende des Hauptkörpers (25) in eine Richtung zu dem konischen Ende des Hauptkörpers (25)
erstreckt; und wobei die vordere Hülle (26) mit einem V-förmi-
Patentanwälte Reinhardt & Söllner DE-1331 Seite -8-
gen Einschnitt (261) versehen ist, der hinsichtlich seiner Anordnung
einer längs verlaufenden Mittenlinie der Schlagfläche (22) entspricht, um einen Aufnahmeraum (271) zwischen der vorderen
Hülle (26) und dem konischen Ende des Hauptkörpers (25) auszubilden, wobei dieser Aufnahmeraum (271) dafür vorgesehen
ist einen Stoßdämpferkörper (27) aufzunehmen, so daß ein konischer Endabschnitt des Stoßdämpferkörpers (27) zusammen mit der
vorderen Hülle (26) ein konisches Ende des Griffes (24) ausbildet.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29711118U DE29711118U1 (de) | 1997-06-25 | 1997-06-25 | Griff für einen Badmintonschläger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29711118U DE29711118U1 (de) | 1997-06-25 | 1997-06-25 | Griff für einen Badmintonschläger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29711118U1 true DE29711118U1 (de) | 1997-10-02 |
Family
ID=8042164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29711118U Expired - Lifetime DE29711118U1 (de) | 1997-06-25 | 1997-06-25 | Griff für einen Badmintonschläger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29711118U1 (de) |
-
1997
- 1997-06-25 DE DE29711118U patent/DE29711118U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19971113 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001031 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030701 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20060103 |