DE20015191U1 - Schläger für Ballspiele - Google Patents
Schläger für BallspieleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schläger für Ballspiele, mit einem Griffteil zum Halten des Schlägers.
Derartige Schläger sind beispielsweise Tischtennisschläger, Badmintonschläger, Squashschläger etc. Beim Tischtennis, Badminton, Squash sowie anderen mit Schlägern gespielten Ballsportarten muß nach einem Ballwechsel' der gespielte Ball wieder aufgenommen werden, um mit diesem Ball weiterspielen zu können. Durch das Suchen und Aufnehmen des Balles treten oft unerwünscht lange Unterbrechungen zwischen zwei Ballwechseln auf. Es sind daher Ballhaltevorrichtungen bekannt, mit denen ein Vorrat von einem oder mehr Spielbällen am Körper eines Spielers aufbewahrt werden können. Dies kann beispielsweise eine Tasche o..ä. sein. Das Tragen derartiger Ballhaltevorrichtungen wird jedoch häufig als lästig und ablenkend empfunden.
Telefon: (0221) 916520 · T^lef^J: (02 21). 13 $2 §7; -j Telefax: {G &EEgr;;) (&THgr;2£1) £1 20ß0t &iacgr; eMail: mail@dompatent.de
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Aufbewahrungsvorrichtung für die Bälle eines Ballspieles zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Schläger für Ballspiele weist einen Griffteil zum Halten des Schlägers auf, wobei der Griffteil einen Hohlraum zur Lagerung eines Balles und eine Öffnung aufweist, durch die der Ball in den Hohlraum einsteckbar und aus dem Hohlraum herausnehmbar ist. Der Ball wird also in dem Schlägergriff gelagert. Damit entfällt das Tragen eines Balles am Körper des Spielers, wodurch die damit verbundene Störung ausgeschlossen ist. Da sich der Ball in dem Hohlraum praktisch in der Hand des Spielers befindet, ist das Ergreifen des Balles einfach und schnell durchführbar, da hierzu kein Bücken, keine Körperdrehung o.a. erforderlich ist. Die Unterbrechungsdauer zwischen zwei Ballwechseln kann hierdurch sehr klein gehalten werden. Der Ball wird in dem Hohlraum, eingeklemmt oder auf andere Weise in dem Hohlraum festgehalten.
Vorzugsweise ist ein Schlagteil des Schlägers und der Griffteil durch eine lösbare Kupplung steif miteinander verbunden. Der Griffteil kann bei Nichtbenutzung des Schlägers von dem Schlagteil abgeschraubt werden, so dass der Schläger sehr kompakt zusammengelegt werden kann. Der Griffteil kann als Verkaufsverpackung für Bälle ausgebildet sein und verschiedene Formen aufweisen. Durch seine Austauschbarkeit lässt sich der Griffteil je nach Bedürfnis des Spielers auswählen und mit dem Schlagteil zusammenkuppeln. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Kupplung . als Gewindebohrung an dem Schlagteil und als ent-
sprechender Gewindestutzen an dem Griffteil ausgebildet. Der Schlagteil und der Griffteil werden einfach zusammen- bzw. auseinandergeschraubt. Damit ist eine einfach herstellbare und leicht handhabbare Kupplung für den Schlagteil und den Griffteil realisiert.
Vorzugsweise ist der Griffteilkörper vollständig transparent ausgebildet. Auf diese Weise ist der Inhalt des Griffteiles von außen sichtbar. Es ist von außen sichtbar, wie viele und welche Art von Bällen in dem Griffteil gelagert sind.
Vorzugsweise ist der Hohlraum in Richtung der Griffteillängsachse langgestreckt ausgebildet, so dass mehrere Bälle hintereinander in dem Hohlraum gelagert werden können. Auf diese Weise sind mehrere Ballwechsel hintereinander ohne lange Unterbrechungen für das Ballaufnehmen spielbar.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Hohlraum derart langgestreckt ausgebildet, dass mindestens drei Bälle hintereinander in den Hohlraum hineinpassen. Dies ist für die Schläger von Ballspielen sinnvoll, bei denen der aufschlagende Spieler drei oder mehr Aufschläge in Folge hat. Den Ball für den ersten Aufschlag hält der Spieler in der Hand, die übrigen Bälle für die verbleibenden Aufschläge' sind in dem Schlägergriff gelagert. Auf diese Weise kann u.U. ein komplettes Aufschlagspiel mit- vier oder fünf Aufschlägen frei von Unterbrechungen zur Ballbeschaffung gespielt werden.
Vorzugsweise ist ein Deckel vorgesehen, mit dem die Öffnung verschließbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist in dem Hohlraum eine Vorspannvorrichtung vorgesehen, durch die der Ball in dem Hohl-
raum in Richtung Öffnung gedrückt wird. Durch die Vorspannvorrichtung wird zum einen dafür gesorgt, dass der Ball bei geöffnetem Deckel durch die Öffnung aus dem Hohlraum herausgedrückt wird. Zum anderen sorgt die Vorspannvorrichtung dafür, dass der Ball oder die Bälle spielfrei in dem Hohlraum gelagert sind, d.h. sich beim Spielen nicht in dem Hohlraum hin- und herbewegen können.
Vorzugsweise ist die Vorspannvorrichtung als Vorspannfeder ausgebildet, die in Richtung der Griffteillängsachse angeordnet ist. Damit ist eine einfache Vorspannvorrichtung geschaffen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Griffteil im Bereich des Hohlraumes ein Fenster auf, durch das der Ball oder die Bälle in dem Hohlraum von außen sichtbar sind. In dem Fenster kann eine transparente Scheibe angeordnet sein. Alternativ dazu kann auch der Griffteil im Bereich des Hohlraumes vollständig transparent ausgebildet sein. Auf diese Weise läßt sich von außen stets erkennen, wieviele Bälle sich noch in dem Griff-Hohlraum befinden.
Vorzugsweise ist im Bereich der Öffnung eine axiale Ausnehmung vorgesehen, durch die der Ball in dem Hohlraum ergriffen und durch die Öffnung gedrückt werden kann. Durch die Ausnehmung wird die Entnahme eines Balles aus dem Griff-Höhlraum erleichtert.
Vorzugsweise ist der Schläger ein Tischtennisschläger, in dessen Griffteil-Hohlraum ein Tischtennisball lagerbar ist. Für Tischtennisschläger eignet sich das Vorsehen eines Lagerungshohlraumes in dem Griffteil besonders, da die Bälle beim Tischtennis häufig weit weggeschlagen werden, so dass das Aufnehmen des weggeschlagenen Balles oft eine unerwünscht lange Unter-
· · S &iacgr; &idigr;
brechung darstellt. Ferner sind Tischtennisbälle so leicht, dass auch die Lagerung mehrerer Bälle in dem Griff das Gewicht und die Gewichtsverhältnisse des Tischtennisschlägers nur unwesentlich verändert.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Tischtennisschlägers im Längsschnitt
Fig. 2 den Tischtennisschläger der Fig. 1 in Seitenansicht
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform eines Tischtennisschlägers mit einem austauschbaren Griffteil in Draufsicht, und
Fig. 4 den Tischtennisschläger der Fig. 3 in Seitenansicht.
In den Figuren 1 bis 4 ist als Schläger für Ballspiele jeweils ein Tischtennisschläger 10;40 dargestellt, der im wesentlichen aus einem Schlagteil 12;42 aus beschichtetem Holz und einem Griffteil 14;44 aus Kunststoff besteht. Der Griffteil 14;44 ist zylinderartig ausgebildet und weist einen Hohlraum 16 auf, der von einer Zylinderwand 18 umgeben wird.
Bei dem Schläger 10 der Fign. 1 und 2 ist die dem Schlagteil 12 zugewandte Seite des Griffteiles 14 mit einer Anschlagwand 20 verschlossen. Das dem Schlagteil 12 abgewandte Ende des Griffteiles 14 weist eine Entnahmeöffnung 15 auf und ist mit einem halbkugelartigen Deckel 22 verschlossen, der auf die Öffnung 15 des Griffteiles 14 rastbar aufsteckbar ist. Innerhalb des Hohl-
raumes 16 des Griffteiles 14 finden in Grifflängsrichtung maximal vier Tischtennisbälle 24 hintereinander angeordnet Platz.
Am schlägerteilseitigen Ende des Griffteiles 14 ist in dem Hohlraum 16 als Vorspannvorrichtung eine Druck-Vorspannfeder 26 in Längsrichtung angeordnet, die die Tischtennisbälle 14 in Richtung der Öffnung 15 vorspannt. Dadurch wird zum einen sichergestellt, dass die Tischtennisbälle 24 aus der Öffnung 15 herausgedrückt werden, so dass die Ballentnahme einfach ist. Zum anderen wird dadurch erreicht, dass die in dem Hohlraum 16 verbleibenden Tischtennisbälle 24 bei Bewegungen des Schlägers 10 während eines Spieles in dem Hohlraum 16 festgesetzt sind und sich nicht hin- und herbewegen können.
Die Öffnung 15 ist im Randbereich leicht eingeschnürt ausgebildet. Dadurch wird der von der Druckfeder 26 auswärts gedrückte Ball 24 in dem Hohlraum 16 zurückgehalten. Im Bereich der Öffnung 15 des Hohlraums 16 ist eine etwa daumengroße axiale Ausnehmung 17 vorgesehen, durch die der Tischtennisball 24 in dem Hohlraum 16 durch die Öffnung 15 herausgedrückt bzw. -geschoben werden kann. Dabei wird die eingeschnürte Öffnung 15 radial leicht aufgeweitet, damit der Ball 24 hindurchpasst.
In der Zylinderwand 18 des Griffteiles 14 ist ferner ein sich über annähernd die gesamte Griffteillänge erstreckendes streifenartiges Fenster 28 mit einer transparenten Kunststoff-Scheibe vorgesehen. Durch das Fenster 28 kann von außen erkannt werden, wieviele Bälle 24 sich in dem Hohlraum 16 befinden.
Der Schläger 40 der Fign. 3 und 4 weist im Unterschied zu dem Schläger 10 der Fign. 1 und 2 eine lösbare Kupplung 50 zwischen dem Schlagteil 42 und dem Griffteil 44 auf. Die Kupplung 50 ist als Gewindestutzen 52 an dem Griffteil und als Gewindebohrung
54 mit Innengewinde an dem Schlagteil 42 ausgebildet. Der Griffteil 44 und der Schlagteil 42 können durch Zusammenschrauben miteinander verbunden bzw. durch Auseinanderschrauben voneinander getrennt werden.
Der Griffteil 44 besteht aus einem vollständig transparenten Kunststoff-Griffkörper 48, so dass die maximal drei Tischtennisbälle 24 in dem Griffteil 44 von außen vollständig sichtbar sind. Am rückwärtigen Ende des Griffteiles 44 ist als Deckel ein Klappdeckel 52 vorgesehen, der von einer Feder in seiner Schließstellung gehalten wird.
Der Griffteilkörper 48 ist zusammen mit dem Gewindestutzen 52 einstückig aus Kunststoff gespritzt.
Die Stirnflächen um den Gewindestutzen 52 bzw. die Gewindebohrung 54 herum stützen den Schlagteil 42 und den Griffteil 44 gegeneinander ab, so dass auch große Drehmomente übertragen werden können.
Mit der Schaffung eines Hohlraumes in dem Schlägergriffteil zur Lagerung von Tischtennisbällen ist ein Tischtennisschläger geschaffen, mit dem die Unterbrechungen zur Beschaffung eines Balles für den folgenden Aufschlag auf ein Minimum reduziert werden können.
Claims (13)
1. Schläger für Ballspiele, mit einem Griffteil (14) zum Halten des Schlägers, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil (14) einen Hohlraum (16) zur Lagerung eines Balles (24) und eine Öffnung (15) aufweist, durch die ein Ball (24) in den Hohlraum (16) einsteckbar bzw. aus dem Hohlraum (16) herausnehmbar ist.
2. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlagteil (42) und der Griffteil (44) durch eine lösbare Kupplung (50) steif miteinander verbunden sind.
3. Schläger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (50) als Gewindebohrung (54) an dem Schlagteil (42) und als Gewindestutzen (52) an dem Griffteil (44) ausgebildet ist.
4. Schläger nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (16) in Richtung der Griffteillängsachse langgestreckt ausgebildet ist, so daß mehrere Bälle (24) hintereinander in dem Hohlraum (16) gelagert werden können.
5. Schläger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (16) derart langgestreckt ausgebildet ist, dass mindestens drei Bälle (24) hintereinander in den Hohlraum (16) hineinpassen.
6. Schläger nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel (22) vorgesehen ist, mit dem die Öffnung (15) verschließbar ist.
7. Schläger nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlraum (16) eine Vorspannvorrichtung (26) vorgesehen ist, durch die der Ball (24) in dem Hohlraum (16) in Richtung Öffnung (15) gedrückt wird.
8. Schläger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannvorrichtung als Vorspannfeder (26) ausgebildet ist.
9. Schläger nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil-Körper (48) vollständig transparent ausgebildet ist.
10. Schläger nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (14) im Bereich des Hohlraumes (16) ein Fenster (28) aufweist, durch das die Bälle (24) in dem Hohlraum von außen sichtbar sind.
11. Schläger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fenster (28) eine transparente Scheibe angeordnet ist.
12. Schläger nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Öffnung (15) eine axiale Ausnehmung (17) vorgesehen ist, durch die der Ball in dem Hohlraum (16) ergriffen und durch die Öffnung (15) gedrückt werden kann.
13. Schläger nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger ein Tischtennisschläger (10) ist, in dessen Griffteil-Hohlraum (16) ein Tischtennisball (24) lagerbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20015191U DE20015191U1 (de) | 1999-11-09 | 2000-09-02 | Schläger für Ballspiele |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29919663 | 1999-11-09 | ||
| DE20015191U DE20015191U1 (de) | 1999-11-09 | 2000-09-02 | Schläger für Ballspiele |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20015191U1 true DE20015191U1 (de) | 2001-03-22 |
Family
ID=8081373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20015191U Expired - Lifetime DE20015191U1 (de) | 1999-11-09 | 2000-09-02 | Schläger für Ballspiele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20015191U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2858774A1 (fr) * | 2003-08-13 | 2005-02-18 | Georges Assy | Raquette et jeux de balle utilisant une telle raquette |
| GB2407992A (en) * | 2003-11-17 | 2005-05-18 | Neal S Robson | Racquet with integral ball holder |
| US8182374B1 (en) | 2011-11-03 | 2012-05-22 | Umbra Llc | Portable ping-pong set |
| CN103357151A (zh) * | 2012-04-07 | 2013-10-23 | 马恒 | 能放乒乓球的球板 |
| CN103736262A (zh) * | 2013-12-20 | 2014-04-23 | 苏州纺友新材料有限公司 | 便携式乒乓球拍 |
| CN106390401A (zh) * | 2016-11-11 | 2017-02-15 | 苏州圣艺文体用品有限公司 | 一种新型乒乓球筒 |
| CN106390399A (zh) * | 2016-11-11 | 2017-02-15 | 苏州圣艺文体用品有限公司 | 一种新型羽毛球筒 |
-
2000
- 2000-09-02 DE DE20015191U patent/DE20015191U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010426 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20031031 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20070403 |