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DE29705201U1 - Brandschutztür mit Verriegelungseinrichtung - Google Patents

Brandschutztür mit Verriegelungseinrichtung

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Publication number
DE29705201U1
DE29705201U1 DE29705201U DE29705201U DE29705201U1 DE 29705201 U1 DE29705201 U1 DE 29705201U1 DE 29705201 U DE29705201 U DE 29705201U DE 29705201 U DE29705201 U DE 29705201U DE 29705201 U1 DE29705201 U1 DE 29705201U1
Authority
DE
Germany
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leaf
fire
door
frame
bolt
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29705201U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fachverband Glasdach- und Metallbau Ev De
Original Assignee
LEININGER BRANDSCHUTZELEMENTE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by LEININGER BRANDSCHUTZELEMENTE filed Critical LEININGER BRANDSCHUTZELEMENTE
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Publication of DE29705201U1 publication Critical patent/DE29705201U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
    • E06B5/164Sealing arrangements between the door or window and its frame, e.g. intumescent seals specially adapted therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/10Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
    • E05B65/104Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors actuated in response to heat, e.g. with fusible element, bimetal, memory shape or swelling material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C7/00Fastening devices specially adapted for two wings
    • E05C7/04Fastening devices specially adapted for two wings for wings which abut when closed

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

&igr;
Bezeichnung Brandschutztür mit Verriegelungs
einrichtung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Brandschutztür mit zwei verschwenkbaren Türflügeln, die an einer Zarge angelenkt sind und die an ihren einander zugekehrten Rändern mit einem Schloß versehen sind, wobei zwischen wenigstens einem Tür-1^ flügel und der Zarge eine Verriegelungseinrichtung wirkt.
Brandschutztüren dienen dazu, Gänge im Brandfalle zu verschließen und zumindest für eine durch die Brandschutzvorschriften vorgegebene Zeitspanne sowohl ein Anfachen des Feuers durch Luftzug als auch eine Ausbreitung von Rauch und Brandgasen zu verhindern.
Es ist bekannt, auch Brandschutztüren mit einem Standflügel und einem Gangflügel auszubilden, die verschwenkbar sind, wobei der Standflügel eine Verriegelungseinrichtung aufweist, die zwischen dem oberen Bereich des Standflügels und der Zarge angeordnet ist. Weiterhin weist der Gangflügel derartiger Brandschutztüren etwa auf halber Höhe des Flügels ein Schloß auf, das zwischen Gang- und Standflügel wirkt und über einen Griff betätigbar ist. Die Türflügel einer derartigen Brandschutztür lassen sich nur in eine Richtung öffnen und schlagen in geschlossenem Zustand beide an einer Zargenfalz an. Bekannt ist es auch, im Bereich der zur Zarge zugekehrten Ränder des Gang- und Standflügels ein Material anzuordnen, das unter Temperatureinwirkung aufschäumt und dadurch bei geschlossener Tür den Spalt zwischen der Zarge und den Türflügelrändern verschließt, so daß Flamme und Rauch nicht auf die dem Brandherd abgewandte Seite der Brandschutztür durchschlagen können.
Im normalen Einsatz derartiger Brandschutztüren sind der Gang- und Standflügel, wenigstens jedoch der Gangflügel, geöffnet, so daß ein Passieren durch die Brandschutztür möglich ist. Im Brandfall werden die beiden Türflügel, falls sie offenstehen, manuell oder automatisch geschlossen, so daß der Gang zumindest für eine gewisse Zeitspanne feuer- und rauchdicht abgetrennt ist.
Es hat sich nunmehr gezeigt, daß Brandschutztüren der vor-1^ stehend bezeichneten Art keinen zuverlässigen Schutz gegen ein Durchschlagen von Flammen und Rauch bieten. Die bekannten Brandschutztüren weisen den Nachteil auf, daß im Brandfall aufgrund der Temperaturentwicklung eine Verformung der Türflügel auftritt, wodurch ein Spalt zwischen den Tür-1^ flügeln und der Zarge bzw. zwischen den beiden Türflügeln entstehen kann, durch den Rauch und/oder Flammen auf die zum Brandherd abgewandte Seite der Türflügel durchdringen können. Eine Verformung der Tür tritt hauptsächlich auf, wenn der Brandherd auf der zur Öffnungsrichtung der Flügel abgewandten Seite liegt. In dem anderen Fall, daß der Brandherd auf der zur Zargenfalz abgewandten Seite liegt, verformen sich die Flügel in Richtung der Zargenfalz und liegen weiterhin an dieser im wesentlichen dicht an.
2-> Die durch die thermische Belastung der Türflügel auftretende Verformung der Türflügel, insbesondere des Gangflügels, ist derart gestaltet, daß sich diese, vor allem im oberen Bereich der Türflügel, aufgrund der aufsteigenden heißen Luft und der Brandgase in Richtung der dem Brandherd abgewandten Seite verbiegen. Eine derartige Verformung tritt bei dem bekannten Standflügel nur unwesentlich oder gar nicht auf, da dieser häufig im geschlossenen Zustand mittels einer Verriegelungseinrichtung, die zwischen der Zarge und dem oberen Bereich des Standflügels wirkt, starr verschlossen wird. Hierdurch ist der Standflügel wenigstens über den im oberen Bereich wirkenden Riegel, das Schloß
und die Türbänder fixiert, so daß vor allem im oberen Bereich des Standflügels nur unwesentliche Verformungen auftreten.
Im Gegensatz dazu ist der Gangflügel lediglich über wenigstens zwei Türbänder an der Zarge und mittels des Schlosses mit dem Gangflügel fixiert. In einem Brandfall, der auf der zur Öffnungsrichtung der Türflügel abgewandten Seite auftritt, verformt sich nun eine dreieckige Fläche, die durch den oberen Anlenkpunkt mit der Zarge, dem Schloß und die dem Standflügel zugewandte obere Ecke des Gangflügels gebildet wird, derart, daß diese Ecke sich zu der dem Brandherd abgewandten Seite der Brandschutztür verbiegt. Durch die Verformung entsteht ein Spalt zwischen dem oberen Bereich des Gangflügels und der Zarge, wobei dieser Spalt sich von dem oberen Anlenkpunkt in Richtung der Ecke vergrößert. Die gleiche Vergrößerung des Spaltes, der sich zwischen dem Schloß und der Ecke bildet, tritt auch zwischen dem Gang- und dem Standflügel auf. Dadurch, daß ein
derart gestalteter Spalt im Brandfall entsteht, wird ein Durchschlagen der Flammen und der Rauchgase durch diesen auf die dem Brandherd abgewandte Seite der Brandschutztür ermöglicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend dargestellten Nachteile zu vermeiden und eine Brandschutztür zu schaffen, die im Brandfall ein Durchschlagen von Flammen und Rauch auf die dem Brandherd abgewandte Seite
der Brandschutztür verhindert.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine Brandschutztür mit zwei gegeneinander verschwenkbaren Türflügeln, die an einer Zarge angelenkt sind und die an ihren einander zugekehrten Rändern mit einem Schloß versehen sind, wobei der den Standflügel bildende Türflügel im Bereich seines oberen Randes eine Verriegelungseinrichtung
aufweist, die zwischen der Zarge und dem Rand des Standflügels wirkt und die einerseits einen Riegel und andererseits eine Riegelaufnähme aufweist, in der ein unter Temperatureinwirkung seine Form verlierendes Füllelement angeordnet ist. Dadurch, daß der Standflügel der Brandschutztür im Bereich seines oberen Randes eine Verriegelungseinrichtung aufweist, die zwischen der Zarge und dem Rand des Standflügels wirkt, wobei ein Riegel in eine Riegelaufnahme eingreift, in der ein Füllelement angeordnet ist, ist gewährleistet, daß im Brandfall das seine Form verlierende Füllelement der Verformung des Standflügels nicht mehr entgegenwirkt und sich wie der Gangflügel in Richtung der dem Brandherd abgewandten Seite verformen kann. Dadurch, daß einerseits der Standflügel und andererseits der Gangflügel sich in etwa gleich verformen können, wobei die einander zugekehrten oberen Ecken der Türflügel die größte Verformung erfahren, ist gewährleistet, daß zumindest im Bereich der einander zugewandten Ränder der Türflügel nur ein geringer Spalt auftritt, der beispielsweise durch ein im Bereich dieser Rändern angeordnetes unter Temperatureinwirkung aufschäumendes Material geschlossen werden kann.
Um auch ein Durchschlagen der Flammen durch den sich zwischen der Zarge und dem oberen Bereich des Gang- und Standflügeis bildenden Spalt zu verhindern, ist es zweckmäßig, die Zarge im oberen Bereich der Türflügel so breit auszubilden, daß selbst bei der maximal auftretenden Verformung der oberen Ecken das aufschäumende Material noch den sich
bildenden Spalt zuverlässig verschließen kann. 30
Damit die Verriegelungseinrichtung nicht der gewünschten Deformation des Standflügels entgegenwirkt, ist es notwendig, daß in der Riegelaufnahme, wenigstens auf der zur Öffnungsrichtung des Standflügels abgewandten Seite des Riegels das Füllelement angeordnet ist. Ein derart angeordnetes Füllelement, das im Brandfall seine Form verliert, ge-
währleistet, daß der obere Bereich des Standflügels sich in Richtung der dem Brandherd abgewandten Seite verformen kann.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Füllelement ab 100° C seine Form verliert. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Füllelement im Normalzustand eine ausreichende Verschleißfestigkeit und Formstabilität aufweist, um ein definiertes Verriegeln des Standflügels mittels des an dem Füllelement anliegenden Riegels zu erzielen. Die Temperaturfestigkeit ist so gewählt, daß auch bei wärmeren Umgebungstemperaturen, wie sie beispielsweise in Gießereien, Schmieden und ähnlichen Produktionsstatten auftreten, sich die Materialeigenschaften des Füllelementes nicht verändern. Andererseits ist die Temperatur niedrig genug gewählt, damit das Füllelement im Brandfall möglichst frühzeitig seine Form verliert, um einer Verformung des Standflügels in Türöffnungsrichtung nicht entgegenzuwirken. Zweckmäßig ist es, wenn das im Be-
reich der Ränder der Türflügel angeordnete aufschäumende Material ungefähr bei der gleichem Temperatur sich auszudehnen beginnt, so daß ein sich bildender Spalt frühzeitig sicher verschlossen wird.
Weiterhin kann es zweckmäßig sein, daß die Verriegelungseinrichtung automatisch aktiviert wird, wenn der Gang- und Standflügel gegen die Zargenfalz anschlagen. Durch die mit dem Schließvorgang der beiden Türen gekoppelte Verriegelung des Standflügels wird gewährleistet, daß auch im Normalzustand die erfindungsgemäße Brandschutztür eine unter Brandfallbedingungen funktionsfähige Einheit bildet und nicht erst im Brandfall manuell oder automatisch verriegelt werden muß.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Riegel an der Zarge und die Riegelaufnahme am Standflügel angeordnet ist. Es ist dabei möglich, die Verriegelungseinrichtung so zu gestalten, daß der Riegel in die Zarge und die Riegelaufnahme im oberen Bereich des Standflügels zwischen den Türebenen integriert ist. Alternativ kann die Riegelaufnahme auch an der zur Öffnungsrichtung des Standflügels abgewandten Türebene angeordnet sein. Außerdem ist es auch möglich, den Riegel an der zur Öffnungsrichtung des Standflügels abgewandten Seite der Zarge anzuordnen und die Riegelaufnahme auf der zur Öffnungsrichtung des Standflügels abgewandten Seite der Türebene.
In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Riegel am Standflügel und die Riegelaufnahme an der Zarge angeordnet ist. Dabei wird die Verriegelungseinrichtung so gestaltet, daß der Riegel an der zur Öffnungsrichtung des Standflügels abgewandten Seite der Türebene angeordnet ist und die Riegelaufnahme in die Zarge integriert ist. Alternativ kann die Riegelaufnahme auch an der zur Öffnungsrichtung des Standflügels abgewandten Seite der Zarge angeordnet sein. Zusätzlich ist es möglich, den Riegel in den Standflügel und die Riegelaufnahme in die Zarge zu integrieren.
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In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Füllelement wenigstens auf der zu der Öffnungsrichtung des Standflügels abgewandten Seite des Riegels angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß sich 0 im Brandfall der obere Bereich des Standflügels ungehindert in Öffnungsrichtung verformen kann, da nach dem Überschreiten einer durch die Materialeigenschaften des Füllelements vorgegebenen Maximaltemperatur dieses seine Form verliert, wobei die Formstabilität des Füllelemens geringer wird als die Verformungskraft des Standflügels.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht des Gang- und Standflügels mit Verriegelungseinrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Zarge, den oberen Bereich des Standflügels und die Verriegelungseinrichtung ,
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Riegelaufnahme
Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Brandschutztür 1, die zwei gegeneinander verschwenkbare Türflügel aufweist, welche mittels Türbändern 2 an einer Zarge 3 angelenkt sind, die in das Mauerwerk 4 eines Gebäudes eingelassen ist. Der Gangflügel 5 einerseits und der Standflügel 6 andererseits sind jeweils über wenigstens zwei Türbänder 2 an der Zarge 3 angelenkt, wobei im geschlossenen Zustand der Brandschutztür 1 zwischen den beiden Türflügeln etwa in der Mitte ihrer Höhe ein Schloß 7 wirkt, welches über einen Griff 8 betätigbar ist. Weiterhin weist der Standflügel 6 im Bereich seines oberen Randes eine Verriegelungseinrichtung 9 auf, die zwischen der Zarge 3 und dem oberen Rand des Standflügels 6 wirkt. Um zumindest für eine durch die Brandschutzvorschriften vorgegebene Zeitspanne ein Anfachen des Feuers durch Luftzug und eine Rauchausbreitung im Gebäude zu verhindern, müssen in diesem Falle beide Türflügel dicht verschließbar sein, damit ein Durchschlagen von Flammen und Rauch auf die dem Brandherd abgewandte Seite verhindert wird.
In Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Zarge 3, den Standflügel 6 und die Verriegelungseinrichtung 9 dargestellt. Der Gangflügel 5 und der Standflügel 6 der Brandschutztür 1 schlagen beide gegen die Zargenfalz 10 an. Dadurch bedingt ist eine Öffnung der Türflügel nur in Richtung des Pfeiles "X"möglich.
Die Verriegelungseinrichtung 9 weist einen Riegel 11 auf, der in die Zarge 3 integriert ist und eine Riegelaufnähme 12, die an der zur Zargenfalz 10 zugewandten Seite der Türebene des Standflügels 6 angeordnet ist. Der Riegel 11 wird zusätzlich durch eine Schutzhaube 13 abgedeckt, um diesen vor Verschmutzungen zu schützen, wodurch die dauerhafte Betriebssicherheit des Riegels 11 gewährleistet wird.
Im verriegelten Zustand greift der Riegel 11 in die im oberen Bereich des Standflügels 6 angeordnete Riegelaufnahme 12 ein. Es ist möglich, die Brandschutztür derart auszubilden, daß, sobald der Gangflügel gegen die Zargenfalz 10 anschlägt, der Standflügel 6 über den in die Riegelaufnahme 12 eingreifenden Riegel 11 automatisch verriegelt wird. 15
Das öffnen des Standflügels 6 wird dadurch verhindert, daß die Riegelaufnahme 12 auf der zur Öffnungsrichtung "X" des Standflügels 6 abgewandten Seite durch ein Füllelement 14 begrenzt wird. Das Füllelement 14 , das beispielsweise mit der Riegelaufnahme 12 mittels Schrauben 15 verbunden sein kann, besteht aus einem Material, welches durch die im Brandfall auftretende Temperaturentwicklung seine Form verliert. Im Normalzustand weist das Füllelement 14 eine ausreichende Formstabilität und Verschleißfestigkeit auf, um auch bei häufiger Betätigung des Riegels 11 nicht beschädigt zu werden und dadurch seine Funktionsfähigkeit zu verlieren.
Im Brandfall, der hier auf der mit "A" markierten Seite des Standflügels 6 angenommen wird, verformen sich die Türflügel derart, daß sich diese zu der dem Brandherd abgewandten Seite "B" entsprechend der gestrichelten Linie verformen. Je nach Temperaturentwicklung und Breite der Zarge 3 kann die Auslenkung der Türflügel in Öffnungsrichtung "X" so groß werden, daß sich ein Spalt zwischen der Zarge 3 und dem oberen Rand der Türflügel bildet, durch welchen Flammen und Rauch auf die dem Brandherd abgewandte Seite "B" durchschlagen können.
9
Dadurch, daß bei der Verriegelungseinrichtung 9 das Füllelement 14 im Brandfall seine Form verliert, kann sich auch der Standflügel 6 verformen und der Verformung des Gangflügels 5 in Öffnungsrichtung "X" folgen, wodurch zumindest der Spalt zwischen den einander zugekehrten Rändern der Türflügel minimiert wird. Dieser noch vorhandene Spalt und der im oberen Bereich der Türflügel auftretende Spalt werden durch ein an den Rändern der Türflügel angeordnetes unter Temperatureinwirkung aufschäumendes Material ausgefüllt, so daß ein Durchschlagen von Flammen und Rauchgasen auf die dem Brandherd abgewandte Seite "B" verhindert wird. Das Anschlagen der Gang- und Standflügel 5, 6 an die .Zargenfalz kann durch ein Dämpfungselement 18 abgedämmt werden, wobei das Dämpfungselement 18 zusätzlich auch eine dichtende Funktion übernehmen kann, um einen Luftdurchtritt zwischen der Zarge 3 und dem Rand der Türflügel zu verhindern.
In Fig. 3 ist eine Aufsicht auf die Riegelaufnahme 12 aus Fig. 2 dargestellt. In die Riegelaufnahme 12 greift der mit gestrichelten Linien dargestellte Riegel 11 ein. Der .Riegel 11 wird im Normalzustand auf seiner zur Öffnungsrichtung "X" des Standflügels 6 abgewandten Seite durch das Füllelement 14 begrenzt, welches mit der Riegelaufnahme 12 mittels Schrauben 15 verbunden ist. Im Brandfall verliert das Füllelement 14, das bevorzugt aus einem Kunststoff hergestellt ist, der ab ca. 100° C seine Materialeigenschaften so verändert, daß seine Formstabilität sinkt, so daß die im oberen Bereich des Standflügels 6 angeordnete Riegelaufnahme 12 sich mit dem Standflügel 6 in Richtung der dem Brandherd abgewandten Seite "B" verformen kann.
Sollte im Gegensatz zu dem hier beschriebenen Fall der Brandherd auf der Seite "B" liegen, tritt das vorher beschriebene Problem der Spaltbildung zwischen Zarge und dem oberen Rand der Türflügel nur unwesentlich auf, da der obere Bereich der Türflügel sich dann in Richtung der Zargenfalz 10 ver-
&iacgr;&ogr; -
formt und gegen diesen anpreßt, wobei der bestehende Spalt zwischen dem oberen Rand der Türflügel und der Zarge klein genug ist, um durch das unter Temperatureinwirkung aufschäumende Material 17 ausgefüllt zu werden.

Claims (5)

Ansprüche
1. Brandschutztür (1) mit zwei verschwenkbaren Türflügeln, die an einer Zarge (3) angelenkt sind und die an ihren ein-
-* ander zugekehrten Rändern mit einem Schloß (7) versehen
sind, wobei der den Standflügel (6) bildende Türflügel im Bereich seines oberen Randes eine Verriegelungseinrichtung (9) aufweist, die zwischen der Zarge (3) und dem Rand des Standflügels (6) wirkt und.die einerseits einen Riegel (11) 1^ und andererseits eine Riegelaufnahme (12) aufweist, in der ein unter Temperatureinwirkung seine Form verlierendes Füllelement (14) angeordnet ist.
2. Brandschutztür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) ab 1000C seine Form verliert.
3. Brandschutztür (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (11) an der Zarge (3) und die Riegelaufnahme (12) am Standflügel (6) angeordnet ist.
4. Brandschutztür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (11) am Standflügel (6) und die Riegelaufnahme (12) an der Zarge (3) angeordnet ist.
5. Brandschutztür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) wenigstens auf der zu der Öffnungsrichtung "X" des Standflügels (6) abgewandten Seite des Riegels (11) angeordnet ist.
DE29705201U 1997-03-21 1997-03-21 Brandschutztür mit Verriegelungseinrichtung Expired - Lifetime DE29705201U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10007552A1 (de) * 2000-02-18 2001-09-06 Esco Metallbaubeschlag Handel Gmbh Verriegelung für Brandschutzkonstruktionen
EP1418297A1 (de) * 2002-11-01 2004-05-12 M.H.B. B.V. Tür mit zumindest einem auf einem Abstand von der Türoberkante montierten Riegel, System mit zwei nebeneinandern montierten Türen, und Baugruppe mit zumindest einer Tür

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10007552A1 (de) * 2000-02-18 2001-09-06 Esco Metallbaubeschlag Handel Gmbh Verriegelung für Brandschutzkonstruktionen
EP1418297A1 (de) * 2002-11-01 2004-05-12 M.H.B. B.V. Tür mit zumindest einem auf einem Abstand von der Türoberkante montierten Riegel, System mit zwei nebeneinandern montierten Türen, und Baugruppe mit zumindest einer Tür

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Effective date: 19970626

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