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DE29702737U1 - Standmöbel mit Wandbefestigung - Google Patents

Standmöbel mit Wandbefestigung

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Publication number
DE29702737U1
DE29702737U1 DE29702737U DE29702737U DE29702737U1 DE 29702737 U1 DE29702737 U1 DE 29702737U1 DE 29702737 U DE29702737 U DE 29702737U DE 29702737 U DE29702737 U DE 29702737U DE 29702737 U1 DE29702737 U1 DE 29702737U1
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DE
Germany
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furniture
piece
wall
spacer
spacers
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29702737U
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English (en)
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Individual
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Publication of DE29702737U1 publication Critical patent/DE29702737U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
    • A47B96/06Brackets or similar supporting means for cabinets, racks or shelves

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  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

Standmöbel mit Wandbefestigung
-Dje Erfindung bezieht sich auf ein Möbelstück, insbesondere einen Schrank oder ein Regal, das auf einer Standfläche aufstellbar ist und eine Befestigung an einer Wand aufweist.
Bei Möbelstücken, die in erster Linie der Aufbewahrung von Gegenständen dienen, etwa Regalen oder Kastenmöbeln wie Schränken und Kommoden erfolgt im Gegensatz zu Sitzmöbeln und Tischen in der Regel eine ortsfeste Aufstellung. Es ist üblich, Aufbewahrungsmöbel als Standmöbel zu gestalten, um eine aufwendige Montage am Aufstellungsort zu vermeiden und aus statischen Gründen, insbesondere wenn die Möbelstücke zur Aufnahme schwerer Gegenstände vorgesehen sind. Die Last wird somit unmittelbar vom Boden aufgenommen.
In der Mehrzahl der Fälle weisen Standmöbel eine vergleichsweise große Höhe bei geringer Tiefe auf, die sich nachteilig auf ihre Standfestigkeit auswirkt und die Gefahr eines Umstürzens zur Folge hat. Im Fall großer Verhältnisse zwischen Höhe und Tiefe, etwa bei Wohnwänden, ist daher eine zusätzliche Sicherung erforderlich. Gleiches gilt für Möbei in Spiel- und Aufenthaltsbereichen von Kindern, beispielsweise in Kindergärten oder Schulen, die bei unvorsichtigem Spiel umstürzen können. Zu diesem Zweck ist es gebräuchlich, eine Befestigung der
-A-
Möbel an einer Wand vorzusehen, zum Beispiel durch ein Winkelstück, das mit beiden verschraubt ist. Die Befestigung dient nicht zur Aufnahme statischer Lasten, sondern fixiert lediglich die Oberseite des Möbelstücks an der Wand und verhindert somit ein Umstürzen bei horizontaler Zugbelastung.
Für Kinder sind Versteckspiele und Spiele mit Kulissen von außerordentlich hohem Reiz. Darüber hinaus fördern sie in hohem Maße die geistige Entwicklung, speziell im Kindergartenalter, da räumliche Zusammenhänge auf diese Art begreifbar werden und die Kinder lernen, wann sie für andere sichtbar oder unsichtbar sind. Auch Rollenspiele, etwa Kaufläden, gewinnen durch Kulissen oder Barrieren, die etwa eine Theke darstellen, erheblich an Attraktivität. Während sich derartige Spiele im Freien mit geringem Aufwand durchführen lassen, erweist sich die Realisierung in geschlossenen Räumen häufig als problematisch. Insbesondere in Zeiträumen mit ungünstiger Witterung sind derartige Spiele vielfach nicht möglich. Grundsätzlich lassen sich dazu zwar Kulissenteile verwenden, für die jedoch ein hinreichender Stauraum im unbenutzten Zustand erforderlich ist, und deren Standfestigkeit für den Einsatz in Kindergruppen vielfach zu gering ist. Darüber hinaus werden andere Nutzungen des Raumes durch die Aufstellung von Kulissen beeinträchtigt.
Vor diesem Hintergrund hat es sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, ein hintergehbares Möbelstück zu entwickeln, das speziell zur Verwendung in Versteck- und Kulissenspielen geeignet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Möbelstück und die Befestigung durch einen Abstandshalter verbunden sind und die Länge des Ab-Standshalters größer oder gleich der Rumpfbreite eines Menschen ist.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, das Möbelstück, etwa einen Schrank oder ein Standregal, im Abstand zur Wand eines Raumes aufzustellen. Die Größe des Abstandes ist zumindest gleich der Rumpfbreite eines Menschen, wobei in erster Linie die Körpergröße von Kindern zugrunde zu legen ist. Ein geeigneter Wandabstand beträgt somit etwa 40 cm bis Im, wobei geringe Abstände, speziell Kindern den Zugang in den Bereich zwischen Möbelstück und Wand gestatten, während größere Abstände auch Erwachsenen einen bequemen Zutritt ermöglichen.
Die Fixierung des Möbelstücks gegen Umstürzen erfolgt mittels eines Abstandshalters, der den Zwischenraum zur Wand überbrückt. Der Abstandshalter ist einerseits am Möbelstück angebracht und am gegenüberliegenden Ende mit der Befestigung an der Wand verbunden. In der Regel bietet sich eine Wandbefestigung an, die sowohl Druck- als auch Zubelastungen aufzunehmen vermag, etwa eine Verschraubung mit der Wand. Im allgemeinsten Fall ist jedoch auch denkbar, daß die Befestigung ausschließlich Druckbelastungen aufnimmt, indem der Abstandshalter lose an der Wand anliegt. Die Sicherung gegenüber einem Umstürzen in der entgegengesetzten Richtung kann &zgr;. B. durch einen in Richtung auf die Wand außermitti-
gen Schwerpunkt des Möbelstücks erfolgen. Dadurch ist erreichbar, daß das Möbelstückt bei horizontaler Belastung stets in Wandrichtung umzustürzen bestrebt ist, was der Abstandshalter verhindert. Somit stellt der Abstandshalter eine sichere Fixierung gegen das Umstürzen des Möbelstücks dar.
Die spielerische Nutzung des Standmöbels erfolgt in der Weise, daß es die Kinder als Versteck, Rückzugsbereich oder Kulisse nutzen. Zum Beispiel kann der Bereich dahinter im Spiel eine Höhle, ein Haus oder einen Hof mit Mauer symbolisieren. Somit läßt sich das Möbelstück in Versteckspielen und einer Vielzahl von Rollenspielen verwenden, welche die Spielmöglichkeiten in Innenräumen erheblich vergrößern. Dabei besteht insbesondere keine Notwendigkeit, zusätzliches Spielmaterial für derartige Spiele zu beschaffen und aufzubewahren.
Speziell bei niedrigen Möbelstücken wird für einen Erwachsenen die Zugänglichkeit des Bereiches dahinter durch die Abstandshalter erschwert, so daß er allenfalls gebückt und unter Mühe hineingelangt. In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird daher vorgeschlagen, daß der Abstandshalter lösbar ist. Insbesondere ist eine Lösbarkeit von der Befestigung an der Wand zweckmäßig, die bei ausschließlicher Abstützung an der Wand von vornherein gegeben ist. Denkbar ist jedoch auch, den Abstandshalter permanent an der Wand zu befestigen und eine lösbare Verbindung zum Möbelstück vorzusehen oder daß die Lösbarkeit sowohl von der Wand als auch vom Möbelstück gegeben ist. Im letzteren Fall
ist auch für Erwachsene eine freie Zugänglichkeit des Bereiches hinter dem Möbelstück gegeben, nachdem er den Abstandshalter abgenommen hat. In der Folge wird die Reinigung des Bereiches durch Putzen oder Saugen ebenso erleichtert wie der Zugang, um einem Kind zu helfen. Als lösbare Befestigungen des Abstandshalters sind beispielsweise Riegel-, Klemmoder Schnappverbindungen oder Handschrauben geeignet, welche das Lösen ohne Werkzeug gestatten.
Vorzugsweise ist der Abstandshalter verschwenkbar am Möbelstück, ggf. auch oder alternativ an der Wand befestigt. Auf diese Weise läßt er sich zur Erleichterung des Zugangs hinter das Möbelstück auch bei einseitig permanenter Befestigung zur Seite oder nach oben wegschwenken. Weiterhin ist durch unterschiedliche Winkelstellungen des Abstandshalters der Zwischenraum zur Wand variierbar, so daß sich die Montage erleichtert und Anpassungen an die lokalen Gegebenheiten möglich sind.
Die Sicherung des Möbelstücks gegen Umstürzen wird verbessert, wenn es zwei oder mehrere Abstandshalter mit Befestigung an der Wand aufweist. Dabei bietet sich die symmetrische Anordnung zur gleichmäßigen Kraftübertragung an. Vorzugsweise ist jeweils an beiden gegenüberliegenden Schmalseiten des Möbelstücks ein Abstandshalter angeordnet.
Im Fall mehrerer Abstandshalter ist es von Vorteil, sie starr miteinander zu verbinden, beispielsweise durch horizontale, parallel zur Oberseite des Möbelstücks verlaufende Stäbe. Im Fall verschwenkba-
rer Abstandshalter erfolgt somit eine synchrone Bewegung, welche die Handhabung vereinfacht. Daneben werden die Verbindungsmittel der Halter von Kindern als Höhlendecke oder Dach angesehen, welche den Bereich hinter dem Möbelstück nach oben abschließt und ihm somit eine besondere Attraktivität verleiht.
Weiterhin ist es möglich, Verkleidungen an den Abstandshaltern oder ihren Verbindungsitiitteln zu befestigen, zum Beispiel Vorhänge, Tücher, Folien oder Stoffstreifen. Die Verkleidung kann den Raum zwischen Wand und Möbelstück sowohl nach oben, etwa nach Art eines Zeltdaches, als auch zu den Schmal-Seiten des Möbelstücks hin abschließen. Kindern wird dadurch eine besondere Geborgenheit im Innern vermittelt. Weiterhin kann das Anbringen und Abnehmen der Verkleidung in das Spiel einbezogen werden, beispielsweise indem die Verkleidung aus einzelnen Bändern besteht, die anzuknoten sind. Schließlich kann eine flexible oder bewegliche seitliche Verkleidung des Bereiches im Spiel eine Tür darstellen, durch die der Zugang erfolgt.
Als besonders bevorzugt erweist es sich, wenn das Möbelstück in näherungsweise senkrechter Richtung zur Wand eine Öffnung aufweist, die es durchgreift. Die Öffnung ermöglicht dem Kind, eine Beobachtung des Außenraumes aus dem abgeschlossenen Bereich 0 heraus und kann beispielsweise in einer Ausnehmung der Rückwand eines Schrankfaches oder im Zwischenraum zweier Regalbretter bestehen. Während Öffnungen vergleichsweise geringen Durchmessers im Zenti-
meterbereich in erster Linie dem Kind das Beobachten des Außenraumes gestatten, ermöglichen größere, fensterartige Öffnungen auch den Einblick von Aufsichtspersonen in den abgeschlossenen Bereich hinein. Die Beaufsichtigung der Kinder wird dadurch erheblich erleichtert. Zudem bieten sich fensterartige Öffnungen für Theater-, Rollen- und Puppenspiele in besonderem Maße an.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmen, in dem ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert ist. Sie zeigt in prinzipienhafter Darstellung die Ansicht eines erfindungsgemäßen Schrankes mit Abstandshalter.
Der wiedergegebene Schrank (1) steht frei auf dem Boden (2) eines Raumes und ist von der benachbarten Wand (3) durch einen Zwischenraum (4) beabstandet, dessen Durchmesser etwa der Rumpfbreite eines Menschen entspricht. Zur Fixierung gegen ein Umstürzen ist der Schrank (1) an seiner Oberseite (5) mit zwei Abstandshaltern (6) versehen, die durch Befestigungen (7), beispielsweise Winkeleisen, an der Wand (3) fixiert sind. Die Anbringung der Abstandshalter (6) am Schrank (1) erfolgt in Drehachsen (8), die am oberen Rand seiner Schmalseiten (9) angeordnet sind und nach dem Lösen von den Befestigungen (7) ein Wegschwenken von der Wand (3) gestatten. Eine sichere, leicht lösbare Verbindung
- 10 -
zwischen Abstandshalter (6) und Befestigung (7) ist beispielsweise durch einen mit der Hand ausschraubbaren Bolzen (10) möglich, der in eine Aussparung der Befestigung (7) eingreift. 5
Stäbe (11), die die Abstandshalter (6) starr miteinander verbinden, gewährleisten, daß ihre Verschwenkung synchron erfolgt und stellen eine Stabilisierung dar. Zudem bilden sie einen oberen Ab-Schluß dessen Zwischenraumes (4), der durch aufgelegte Verkleidungen geschlossen werden kann. Als besonders reizvoll erweist sich der vorgeschlagene Schrank (1), wenn er eine Öffnung (12) aufweist, welche die Beobachtung des Außenraums vom Zwischenraum (4) aus gestattet. Sie vergrößert die Spielmöglichkeiten erheblich, erweist sich für Kinder als zum Spiel anregend und ermöglicht Aufsichtspersonen die Beobachtung des Zwischenraums (4).
Im Ergebnis entsteht somit ein hintergehbares Möbelstück, das insbesondere für Versteck- und Rollenspiele in besonderer Weise geeignet ist.

Claims (7)

ANSPRUCHE
1. Möbelstück, insbesondere Schrank (1) oder Regal, das auf einer Standfläche aufstellbar ist und eine Befestigung (7) an einer Wand (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
- das Möbelstück und die Befestigung (7) durch einen Abstandshalter (6) verbunden sind
- und die Länge des Abstandshalters (6) größer oder gleich der Rumpfbreite eines Menschen ist.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (6) von der Wand (3) und/oder vom Möbelstück lösbar ist.
3. Möbelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (6) um eine Drehachse (8) verschwenkbar am Möbelstück und/oder der Wand (3) befestigt ist.
4. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Möbelstück zwei oder mehrere Abstandshalter (6) aufweist.
5. Möbelstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzich-
net, daß die Abstandshalter (6) starr miteinander verbunden sind.
6. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Abstandshaltern (6) oder ihrer Verbindung untereinander eine Verkleidung befestigt ist.
7. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Möbelstück eine Öffnung (12) aufweist, die es in Richtung senkrecht der Wand (3) durchgreift.
DE29702737U 1997-02-17 1997-02-17 Standmöbel mit Wandbefestigung Expired - Lifetime DE29702737U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998035586A3 (de) * 1997-02-17 1998-10-29 Hartmut Eichinger Regalsystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1998035586A3 (de) * 1997-02-17 1998-10-29 Hartmut Eichinger Regalsystem

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