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DE29702694U1 - Möbelstück mit durchgehender, horizontaler Öffnung - Google Patents

Möbelstück mit durchgehender, horizontaler Öffnung

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Publication number
DE29702694U1
DE29702694U1 DE29702694U DE29702694U DE29702694U1 DE 29702694 U1 DE29702694 U1 DE 29702694U1 DE 29702694 U DE29702694 U DE 29702694U DE 29702694 U DE29702694 U DE 29702694U DE 29702694 U1 DE29702694 U1 DE 29702694U1
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DE
Germany
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piece
furniture
opening
parts
guide parts
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29702694U
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Individual
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Publication of DE29702694U1 publication Critical patent/DE29702694U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

Möbelstück mit durchgehender, horizontaler Öffnung
Die Erfindung betrifft ein Möbelstück, insbesondere Schrank oder Regal, das freistehend im Raum aufstellbar ist und eine horizontale, durchgehende Öffnung aufweist, die auf der Oberseite und der Unterseite von ebenen Platten begrenzt ist.
Häufig bestehen Möbelstücke, beispielsweise Schränke oder Regale, aus zwei oder mehr horizontal voneinander beabstandeten Teilen, etwa einem Unter- und einem Oberschrank. Erfolgt die Verbindung zwischen beiden Teilen lediglich durch die Seitenwände und ohne eine Rückwand, so weist der Schrank dazwischen eine horizontale durchgehende Öffnung auf.
Die Ober- und Unterseite der Öffnung sind in der Regel von ebenen horizontalen Platten begrenzt. Bei der Mehrzahl von Möbelstücken, etwa Schränken oder Regalen mit Standpfosten, besteht die Möglichkeit einer freistehenden, von Wänden beabstandeten Auf-Stellung im Raum, so daß das Möbelstück beispielsweise als Raumteiler verwendbar ist.
In Aufenthaltsräumen für Kinder, zum Beispiel in Kindergärten oder Kindertagesstätten, ist es not-0 wendig, geeignete Spielmöglichkeiten vorzusehen, mit denen sich die Kinder beschäftigen können und die sie in ihrer Entwicklung fördern. Dabei erweisen sich Möbel häufig als störend, weil ihre Grund-
fläche für das Spiel der Kinder nicht zur Verfügung steht. Zudem ist vor den Möbeln meist ein hinreichender Raum freizuhalten, um ihre freie Zugänglichkeit zu gewährleisten.
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Besonders attraktiv sind für Kinder Puppen- oder Rollenspiele. Im ersteren Fall wird dabei der bzw. die Puppenspieler ganz oder teilweise von Kulissen verdeckt, in deren Öffnung die Puppen bewegt werden. Bei Rollenspielen spielen zwei oder mehrere Kinder eine Alltagssituation nach, etwa einen Kaufmannsladen oder Bankschalter, der häufig durch eine entsprechend ausgestaltete Kulisse mit einer Öffnung, welche eine Theke darstellt, symbolisiert ist. Als nachteilig erweist sich in diesem Fall die Notwendigkeit der Anschaffung spezieller Kulissen, die im Raum aufstellbar sind, wobei unter beengten Raumverhältnissen häufig das Problem der Aufstellung zum Spiel und der Lagerung im unbenutzten Zustand besteht. Darüber hinaus sind freistehende Kulissen aufwendig in der Fertigung.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Entwicklung eines Möbelstücks zur Aufgabe gestellt, das sich zu Spielzwecken, insbesondere Kulissen- und Rollenspielen nutzen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß flächige Kulissenteile vorhanden sind, die auf einem Rand in die Öffnung einstellbar sind und die Höhe der Kulissenteile gleich dem vertikalen Durchmesser der Öffnung ist.
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Der zentrale Gedanke der Erfindung besteht darin, eine horizontale öffnung in einem Möbelstück als Spielfläche zu nutzen, um einen toten Raum für die Kinder zu vermeiden. Dabei ist das Möbelstück frei im Raum aufgestellt oder grenzt lediglich mit einer Schmalseite an eine Wand an, so daß die Öffnung beidseitig zugänglich ist. Um eine Sicherung gegen ein Umstürzen zu erreichen, ist es jedoch denkbar, das Möbelstück an einer Raumwand zu fixieren, etwa durch Verschraubung. Im Fall der allseitig beabstandeten Aufstellung von Wänden ist zu diesem Zweck die Verwendung eines Abstandshalters möglich.
Um ein attraktives Spiel durch die auf diese Weise beidseitig zugängliche Öffnung zu gestatten, sind eines oder mehrere, flächige Kulissenteile vorhanden, die sich auf einem Rand in die Öffnung einstellen lassen. Die Fläche der Kulissenteile ist folglich vertikal ausgerichtet. Als Kulissenteile 0 sind speziell ebene oder gekrümmte Platten geeignet, deren Dicke zweckmäßig ein bis einige Zentimeter beträgt. Vorteilhafte Materialien der Kulisssen sind beispielsweise Hölzer, Verbundplatten oder Preßstrohplatten. Um einen sicheren Stand der Kulissenteile zu gewährleisten, ist ihr vertikaler Durchmesser gleich dem der Öffnung. In der Folge liegen sie sowohl an der oberen als auch an der unteren Platte der Öffnung an, wobei ihr Umstürzen durch den endlichen Plattendurchmesser verhindert wird. Gleichzeitig bleiben die Kulissenteile jedoch frei in der Öffnung verschiebbar, so daß sich ihre Anordnung in beliebiger Weise verändern läßt und sie sich bei Bedarf leicht herausnehmen lassen,
etwa zur Reinigung der Platten.
Das vorgeschlagene Möbelstück eignet sich auf vielfältige Weise zu Spielzwecken. Insbesondere lassen sich zwischen den Kulissenteilen gut Rollen- oder Puppenspiele vornehmen. Dabei ist ein unbeabsichtigtes Umstoßen der Kulissen aufgrund ihres Anliegens an der darüber und der darunter befindlichen Platte ausgeschlossen. Durch geeignete Verzierungen, beispielsweise Bemalung, Einfärbung oder an den Kulissenteilen befestigte Applikationen, etwa Figuren oder Symbole, läßt sich die Attraktivität für Kinder weiter steigern. Ungenutzte Flächen in Spiel- und Aufenthaltsräumen von Kindern werden somit vermieden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liegen die Kulissenteile entlang ihrer horizontalen Ränder in durchgehender Linie an den Platten an.
0 Damit wird sowohl die Sicherheit gegenüber einem Umstürzen der Kulissenteile verbessert als auch ihre Führung zwischen den Platten optimiert. Bei hinreichender Länge der Anlagelinien läßt sich insbesondere eine Verkantung der Kulissenteile zwisehen den Platten weitestgehend ausschließen.
Alternativ oder ergänzend sind Stützelemente der Kulissenteile von Vorteil, die, bevorzugt senkrecht, über ihre Oberfläche hervorstehen und an den Platten anliegen. Somit entsteht im Ergebnis z. B. eine kreuzförmige Anlagefläche, welche die Führung und Standfestigkeit verbessert.
An den seitlichen Rändern der Kulissenteile sind neben geradlinigen oder anderen einfachen geometrischen Formen auch unregelmäßige Gestalten möglich. Beispielsweise können die Ränder hier wellige Begrenzungslinien oder Umrisse von Objekten, etwa Pflanzen oder Figuren aufweisen. Die Attraktivität für Kinder wird dadurch in erheblichem Maße gesteigert und ihre Phantasie angeregt.
Weiterhin ist es möglich, die Kulissenteile mit Aussparungen zu versehen, so daß zusätzliche Öffnungen entstehen, welche zum Spiel nutzbar sind. Zudem können an den Aussparungen, bzw. dazwischen befindlichen Stegen weitere Spielelemente befestigt werden, beispielsweise Schnüre und Bänder. Aufgrund der sicheren Fixierung der Kulissenteile ist ihr unbeabsichtigtes Umstoßen dabei ausgeschlossen.
Ein bevorzugtes Möbelstück weist mehrere durchgehende Öffnungen auf, in die sich Kulissenteile einstellen lassen. Bei übereinander angeordneten Öffnungen kann das Spiel somit in mehreren Ebenen erfolgen. Entsprechend wird unter anderem die Möglichkeit eröffnet, daß Kinder im Sitzen in der unteren Öffnung miteinander spielen und nach dem Aufstehen das Spiel in der oberen Öffnung fortgeführt wird oder in verschiedenen Öffnungen gleichzeitig unterschiedliche Spiele stattfinden.
Insbesondere zum Theaterspiel ist es zweckmäßig, wenn die gesamte Öffnung des Möbelstückes oder zumindest der zwischen den Kulissenteilen verbleibende Raum durch Vorhänge verschließbar ist. Denk-
bar ist sowohl, daß die Vorhänge am Möbelstück befestigt sind, als auch ihre Anbringung an den Kulissenteilen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmen, in dem ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert ist. Sie zeigt in prinzipienhafter Darstellung die Ansicht eines erfindungsgemäßen Schrankes mit Kulissenteilen.
Der Schrank besteht aus einem Oberteil (1) und einem Unterteil (2), die lediglich durch randseitige, gewellte Pfosten (3) miteinander in Verbindung stehen, so daß zwischen beiden eine horizontale, durchgehende Öffnung (4) verbleibt. Dabei ist die Öffnung (4) durch parallel, verlaufende, horizontale Platten (5, 6) des Ober- (1) bzw. Unterteils (2) begrenzt, so daß ihr vertikaler Durchmesser konstant ist. Die Öffnung (4) ermöglicht die Durchführung von Rollen- oder Puppenspielen, wobei sich die Mitspieler bzw. Puppenspieler und Publikum auf gegenüberliegenden Seiten des Schrankes befinden, der somit frei im Raum aufgestellt wird oder allenfalls mit einer Schmalseite an eine Wand angrenzt.
Um die Attraktivität derartiger Spiele zu steigern und zusätzliche Spielelemente zur Verfügung zu stellen, sind eines oder mehrerere Kulissenteile (7) in die Öffnung (4) eingeschoben. Der obere und
untere Rand (8) der Kulissenteile (7) liegt an den Platten (5, 6) an, so daß die Sicherung gegen ein Umstürzen gewährleistet ist, welche zusätzlich durch seitliche Stützelemente (9) verbessert wird. Dagegen ermöglicht die konstante Höhe der Öffnung (4), speziell bei hinreichendem Spiel zwischen Kulissenteilen (7) und Platten (5, 6) oder elastisch verformbaren Platten (5, 6), ein freies Verschieben und Herausnehmen der Kulissenteile (7), wodurch die Möglichkeit einer freien Veranderbarkeit des Spielaufbaus besteht. Zweckmäßig erweisen sich in diesem Fall die durchgehenden, geraden Anlagelinien des Randes (8) an den Platten (5, 6) , die ein Verkanten der Kulissenteile (7) bei der Verschiebung vermeidet und ihre Fixierung gegenüber einem Umstürzen weiter verbessert.
Die Ausgestaltung der seitlichen Ränder (10) der Kulissenteile (7) ist dagegen weitgehend beliebig und kann dem Spielzweck angepaßt werden. Beispielsweise sind hier wellige, unregelmäßige Formen möglich. Aussparungen (11) der Kulissenteile erweitern die Spielmöglichkeiten und können beispielsweise zur Befestigung von Spielelementen mittels Bändern dienen. Ebenso lassen sich die Spielmöglichkeiten auch durch Ausnehmungen (12) in den Platten (5, 6) erhöhen, welche die Spielebene mit darüber und darunter befindlichen Bereichen des regalartigen Schrankes verbinden.
Eine weitere Öffnung (4), welche das Oberteil (1) durchgreift, ist gleichfalls mit Kulissenteilen (7) versehen, so daß ein Spiel auf mehreren Ebenen
10 -
übereinander ermöglicht wird.
Im Ergebnis entsteht somit ein Möbelstück, das zur Durchführung einer Vielzahl von Puppen- und Rollenspielen geeignet ist.

Claims (7)

ANSPRÜCHE
1. Möbelstück, insbesondere Schrank oder Regal, das freistehend im Raum aufstellbar ist und eine horizontale, durchgehende Öffnung aufweist, die auf der Oberseite und der Unterseite von ebenen Platten begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß 10
- flächige Kulissenteile (7) vorhanden sind, die auf einem Rand (8) in die Öffnung (4) einstellbar sind
- und die Höhe der Kulissenteile (7) gleich dem vertikalen Durchmesser der Öffnung (4) ist.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissenteile (7) entlang des oberen und/oder unteren Randes (8) in durchgehender Linie an den Platten (5, 6) anliegen.
3. Möbelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissenteile (7) Stützelemente (9) aufweisen, die über ihre Oberfläche hervorstehen und an den Platten (5, 6) anliegen.
4. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Ränder (10) der Kulissenteile (7) unregelmäßig geformt sind.
5. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissenteile (7) Aussparungen (11) aufweisen.
6. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Möbelstück
mehrere durchgehende Öffnungen (4) aufweist.
7. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Vorhänge am Möbelstück oder an den Kulissenteilen (7) befestigbar
sind.
DE29702694U 1997-02-17 1997-02-17 Möbelstück mit durchgehender, horizontaler Öffnung Expired - Lifetime DE29702694U1 (de)

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