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DE29701120U1 - Injektagebehälter mit Faltenbalg - Google Patents

Injektagebehälter mit Faltenbalg

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Publication number
DE29701120U1
DE29701120U1 DE29701120U DE29701120U DE29701120U1 DE 29701120 U1 DE29701120 U1 DE 29701120U1 DE 29701120 U DE29701120 U DE 29701120U DE 29701120 U DE29701120 U DE 29701120U DE 29701120 U1 DE29701120 U1 DE 29701120U1
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DE
Germany
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injection
masonry
storage container
injection fluid
bellows
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Expired - Lifetime
Application number
DE29701120U
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English (en)
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Publication of DE29701120U1 publication Critical patent/DE29701120U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/64Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor for making damp-proof; Protection against corrosion
    • E04B1/644Damp-proof courses
    • E04B1/648Damp-proof courses obtained by injection or infiltration of water-proofing agents into an existing wall
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/32Containers adapted to be temporarily deformed by external pressure to expel contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tubes (AREA)

Description

Beschreibung
Zu den wichtigsten Forderungen im Bauwesen gehört es, die Bauwerke gegen Feuchtigkeit zu schützen. Durch ungeeignete Abdichtungen können Schäden entstehen, die letztlich bis zur Zerstörung der Bauwerke führen.
Bei fehlender oder defekter Horizontalabdichtung steigt im Mauerwerk Feuchtigkeit auf. Die Folgen sind Durchfeuchtung der Wände, abblätternde Farben, Mauerwerksausblühungen und Schimmelbefall.
Die fehlende oder mangelhafte Horizontalabdichtung kann nachträglich durch ein chemisches Injektagemittel in das Mauerwerk eingebracht werden. Bei diesen Verfahren werden Löcher in das Mauerwerk gebohrt und in diese Bohrlöcher Injektageflüssigkeit eingebracht. Die Injektageflüssigkeit baut aufgrund ihres chemischen Verhaltens eine horizontale Feuchtigkeitssperre auf.
Damit sich die Injektageflüssigkeit gut im Mauerwerk verteilen kann, muß sie eine hohe Eindringfahägkeit besitzen. Grundsätzlich können anorganische und organische Verbindungen diese Anforderung erfüllen. Praktisch werden überwiegend eingesetzt wäßrige Alkalisilikatlösungen, wäßrige Alkalisilikonatlösungen sowie Mischungen dieser beiden Stoffe.
Daneben besitzen aber auch Harzlösungen, synthetischer oder biologischer Herkunft, Bedeutung für diese Anwendungen. Als Lösemittel werden dann meist Kohlenwasserstoffe verwendet.
Die Bohrlöcher werden bei der praktischen Anwendung solange mit Injektageflüssigkeit befüllt,
bis Sättigung des Baumaterials erreicht ist.
Bei den drucklosen Verfahren bzw. den Niederdruckverfahren wird die Injektageflüssigkeit mit Gießkannen in die Bohrlöcher eingebracht. Gelegentlich setzt man auch verschieden geformte Trichter in die Bohrlöcher, um die Injektageflüssigkeit besser aus dem Vorratsbehälter nachfüllen zu können.
Bei der Druckinjektage arbeitet man mit Packern und Sonden. Die Injektageflüssigkeit wird mit einem Druck von 2 bis 7 bar in das Mauerwerk eingepreßt. Diese Verfahren sind relativ aufwendig und werden daher nur selten angewandt.
Die Nachteile der Niederdruck- bzw. drucklosen Verfahren bestehen darin, daß die Injektageflüssigkeit drucklos nur sehr langsam in Kapillaren mit kleinen Durchmessern eindiffundiert. Weiterhin weisen die Normaldruck- bzw. Niederdruckverfahren den Nachteil auf, daß sich aus den Injektageflüssigkeiten bei langsamer Penetration und Diffusion schon vorzeitig Kieselsäuren bzw. Harze abscheiden, noch bevor der gesamte Mauerquerschnitt von Injektageflüssigkeit durchtränkt ist. Dann wird das angestrebte Ziel der Mauerwerksabdichtung nicht oder nur teilweise erreicht. Speziell bei der Injektage in mit Wasser durchfeuchtetem Mauerwerk muß mit Schwierigkeiten dieser Art gerechnet werden, da dann die Injektageflüssigkeit nicht oder nur sehr langsam in die wasserführenden Kapillaren des Baustoffs eindiffundiert.
Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Einbringen von Injektageflüssigkeit zur Mauerwerksabdichtung bereitzustellen, mit deren Hilfe eine rasche und intensive Penetration durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Vorratsbehälter fur Injektageflüssigkeit zur chemischen Mauerwerksentfeuchtung aus einem Vorratsbehälter mit Faltenbalg besteht (siehe Zeichnung).
Der Vorratsbehälter ist mit Rückschlagventilen (Stift- oder Kugelventil) ausgestattet; dies erleichtert die praktische Durchführung der Injektage besonders. Die eingesetzten Rückschlagventile entsprechen dem Stand der Technik und brauchen daher hier nicht näher beschrieben werden.
Der Vorratsbehälter (1 in Zeichnung) kann bestehen aus thermoplastischen Kunststoffen, wie z. B. Polyethylen, Polypropylen Polyvinylchlorid oder Polyester.
Der Vorratsbehälter (1) mit Injektageflüssigkeit weist gewöhnlich zylindrische Form auf; jedoch erfüllen auch Behältnisse mit rechteckigem Querschnitt ihre Aufgabe. An der Austrittsöffnung des Vorratsbehälters ist mittels Schraubverschluß (3) eine Austrittstülle oder Austrittsspitze (4) angeschlossen.
Austrittsspitze und Schraubverschluß bestehen gewöhnlich aus dem gleichen Werkstoff wie der Vorratsbehälter.
Die Austrittsspitze besitzt mehrere kleine Bohrungen (4), durch welche die Injektionsflüssigkeit austreten kann, wenn man den Vorratsbehälter kippt. Damit im Vorratsbehälter ausreichend Druck zum Auspressen der Injektionsflüssigkeit vorhanden ist, muß der Vorratsbehälter von
Hand zusammengedrückt werden. Die Austrittsspitze des Vorratsbehälters selbst steckt bei diesem Vorgang im Bohrloch des Mauerwerks. Zur Abdichtung des Bohrlochs gegen Einfüllspitze wird in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Einfullspitze mit einem konusartigen, weichen Kunststoffring versehen. Dafür geeignete Kunststoffringe können z. B. bestehen aus Weichgummi, Moosgummi, Silikonkautschuk oder Polyurethanen.
Das Volumen des Vorratsbehälters kann in weiten Grenzen schwanken. Die Zeichnung mit M = 1 : 1 zeigt einen verhältnismäßig kleinen Injektagebehälter mit einem Volumen von ca. 250 ml. Meist werden jedoch Behälter mit mindestens 500 ml angewandt. Nach oben ist das Volumen jedoch nicht begrenzt; speziell Volumina von 1 bis 2 L sind nicht unüblich.
Der flexible Faltenbalg ist fest in die Injektageflasche integriert und besteht günstigerweise aus demselben Material wie der übrige Vorratsbehälter. Praktisch lassen sich solche Behältnisse aus den angeführten Kunststoffen durch Spritzgießen oder noch einfacher durch Blasformen herstellen.
Beim Zusammendrücken des Vorratsbehälters strömt die Injektageflüssigkeit aus den Öffnungen der Austrittsspitze (4) in das Bohrloch und sickert dann im weiteren Verlauf in das Mauerwerk. Sobald der Überdruck im Vorratsbehälter abgefallen ist, öffnet sich das Überdruckventil (2) und Luft strömt aus der Umgebung in den Vorratsbehälter. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß keine Injektageflüssigkeit aus dem Bohrloch zurückgesaugt wird. Danach kann erneut per Handdruck im Vorratsbehälter Überdruck erzeugt und so die Injektageflüssigkeit in das Bohrloch gepreßt werden.
Die Abdichtung Bohrloch gegen Austrittsspitze (4) wird durch den bereits beschriebenen Dichtring (nicht in Zeichnung angegeben) sichergestellt.
Der Faltenbalg ermöglicht bei der angegebenen Handhabung durch Ausdehnung der Falten den Aufbau des erforderlichen Überdrucks in dem Injektagebehälter.
Zum Einbringen der Injektageflüssigkeit in das Mauerwerk wird der gefüllte Vorratsbehälter mit der Spitze in die Bohrung im Mauerwerk gedrückt und der Injektagebehälter von Hand so oft zusammengedrückt, bis sich im Vorratsbehälter über der Injektageflüssigkeit ein ausreichender Druck aufgebaut hat. Dieser Druck preßt die Injektageflüssigkeit in Poren, Risse und Kapillaren des Mauerwerks. Wenn nach einiger Zeit der Druck abgefallen ist, was am Zustand des Vorratsbehälters leicht erkennbar ist, wird wieder Injektageflüssigkeit durch erneutes Zusammenpressen des Injektagebehälters in das Mauerwerk gedrückt. Diesen Vorgang wiederholt man solange, bis alle Kapillarräume gefüllt sind und eine ausreichende Abdichtung erreicht ist.

Claims (4)

J. Memmen Leer, den 20.01.1997 Injektagebehälter mit Faltenbalg Schutzansprüche:
1. Vorratsbehälter für Injektageflüssigkeit zur chemischen Mauerwerksentfeuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Vorratsbehälter mit Faltenbalg besteht.
2. Vorratsbehälter für Injektageflüssigkeit zur chemischen Mauerwerksentfeuchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter mit einem Rückschlagventil ausgestattet ist.
3. Vorratsbehälter für Injektageflüssigkeit zur chemischen Mauerwerksentfeuchtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter aus thermoplastischem Kunststoff besteht.
4. Vorratsbehälter für Injektageflüssigkeit zur chemischen Mauerwerksentfeuchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittstülle des Vorratsbehälters mit einem Dichtring ausgestattet ist.
DE29701120U 1997-01-23 1997-01-23 Injektagebehälter mit Faltenbalg Expired - Lifetime DE29701120U1 (de)

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DE29701120U DE29701120U1 (de) 1997-01-23 1997-01-23 Injektagebehälter mit Faltenbalg

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DE29701120U DE29701120U1 (de) 1997-01-23 1997-01-23 Injektagebehälter mit Faltenbalg

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Publication Number Publication Date
DE29701120U1 true DE29701120U1 (de) 1997-04-24

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Family Applications (1)

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DE29701120U Expired - Lifetime DE29701120U1 (de) 1997-01-23 1997-01-23 Injektagebehälter mit Faltenbalg

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DE (1) DE29701120U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19808896A1 (de) * 1998-03-03 1999-09-23 Karl Zimmermann Vorrichtung zur drucklosen Injektion flüssiger oder viskoser Injektionsmittel in Mauerwerk
EP1050473A1 (de) * 1999-05-05 2000-11-08 Beiersdorf AG Vorrichtung zum Auftragen viskoser Medien
DE102021116503A1 (de) 2021-06-25 2022-12-29 Samir Adanalic Dosiervorrichtung und Flüssigkeitsbehälter

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DE19808896C2 (de) * 1998-03-03 2003-06-05 Karl Zimmermann Vorrichtung zur drucklosen Injektion flüssiger oder viskoser Injektionsmittel in Mauerwerk
EP1050473A1 (de) * 1999-05-05 2000-11-08 Beiersdorf AG Vorrichtung zum Auftragen viskoser Medien
DE102021116503A1 (de) 2021-06-25 2022-12-29 Samir Adanalic Dosiervorrichtung und Flüssigkeitsbehälter

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