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DE3138667A1 - Verfahren zum verpressen von rissen in spannbetonkoerpern und verpresspacker zur ausuebung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum verpressen von rissen in spannbetonkoerpern und verpresspacker zur ausuebung des verfahrens

Info

Publication number
DE3138667A1
DE3138667A1 DE19813138667 DE3138667A DE3138667A1 DE 3138667 A1 DE3138667 A1 DE 3138667A1 DE 19813138667 DE19813138667 DE 19813138667 DE 3138667 A DE3138667 A DE 3138667A DE 3138667 A1 DE3138667 A1 DE 3138667A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grouting
pressure
opening
packer
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813138667
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred 6081 Mörfelden Hirler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813138667 priority Critical patent/DE3138667A1/de
Publication of DE3138667A1 publication Critical patent/DE3138667A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/02Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
    • E04G23/0203Arrangements for filling cracks or cavities in building constructions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04G23/02Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
    • E04G23/0203Arrangements for filling cracks or cavities in building constructions
    • E04G23/0211Arrangements for filling cracks or cavities in building constructions using injection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)

Description

  • B e s c h r e i b u n g :
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpressen von Rissen in Spannbetonkörpern nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Verpresspacker zur Ausübung des Verfahrens.
  • Die Verpressverfahren dienen generell zum kraftsohlüssigen Verschliessen von Rissen in bewehrten Betonbauteilen und zum gleichzeitigen Schutz der Bewehrung bzw. der Spannt glieder vor Korrosion in Spanngliedkoppelstellen.
  • Zu dem hierzu vorgesehenen Injizieren eines Injektionsharzes in die Risse wird in dem Überdruckbereich zwischen 2 bar bis 160 bar gearbeitet.-Das Hochdruckinjektionsverfahren arbeitet mit einem Überdruck in dem Bereich zwischen 20 bar bis 160 bar unter gleichzeitiger Entlüftung der Risses auf natUrliche Weise durch Offenlassen von Einpressöffnungen, die sich ueber oder unter der zum Injizieren benutzten Einpressöffnung befinden. Im einzelnen werden zur Anwendung des Hochdruckinjektionsverfahrens schräg zum Rissverlauf in dem Betonkörper Löcher gebohrt, so dass sich vor dem Rissbereich eine Verpresskammer bildet Hierin wird ein Presspacker, der als Hochdruckinjektionspacker mit einem Gewindestahlrohr mit oben und unten auf sitzenden Muttern, Distanzhülsen und einer dicken Gummimanschette ausgebildet ist, in ein Bohrloch eingesetzt. Dann wird die obere Mutter vor der Distanzhülse angezogen, wodurch sich die Gummimanschette aufstaucht und der Presspacker in dem Bohrloch verklemmt wird. Die Betonoberfläche wird im Bereich der Risse und des eingesetzten Presspackers nach Entstauben mit einem lbaungsmlttelfreien zweikomponentigen Kunstharz grundiert und nach Erhärten der Grundierung mit einer Kunstharzspachtelmasse belegt. In dieser Abschottung im Rissbereich wird der Presspacker mit eingebunden. Dieser AbÇchottungsvorgang, bei dem die beiden Reaktionszeiten der Grundierung und des Kunstharzspachtels zu beachten eibnd, ist verhältnismässig zeitraubend, da die Arbeit für die Dauer der Reaktionszeit von etwa 4 bis 6 Stunden zu unterbrechen ist. Andernfalls muss an verschiedenen Stellen der Betonfläche gearbeitet werden, was aber ein umständliches Versetzen von Gerüstteilen oder Hubsteigern erforderlich macht. Zur Durchführung des eigentlichen Verpressvorganges wird das Intektionsharz vorgemischt, soweit keine Zweikomponentenanlage benutzt wird, in einen Behälter gefüllt und mittels einer Förderpumpe über Hochdruckschläuche in den Verpresspacker gepresst. Hierzu ist der aktive Verpresspacker mit einem als Ventil wirkenden Nippel versehen während die übrigen später zu pressenden Presspacker zur Entlüftung offen sind. Der Verpressvorgang erfolgt im sogenannten Tippelschrittverfahren, bei dem einzelne Verpresspacker zunächst übersprungen werden, um möglichst den besonders aufnahmefähigen Verpresspacker zu bevorzugen In die übrigen Verpresspacker muss dann nachgepackt werden.
  • Schliesslich werden nach Erhärten des Injektionsharzes die Presspacker abgeschlagen,und die Spachtelsmasse einschliesslich der Grundierung wird abgeschliffen.
  • Dieses Hochdruckinjektionsverfahren hat ausser der zeitraubenden Arbeitsvorgänge zum Aufbringen der Grundierung und der Spachtelmasse den Nachteil, dass die hierzu verwendeten Massen, insbesondere Epoxydharzspachtelmassen, aufwendig sind. Die Abschottung ist hoch belastet, und es kann in unerwünschter Weise Injektionsharz beim Bruch der Abschottung austreten, insbesondere wenn niedrig-viskoses Injektionsharz verwendet wird, welches zum möglichst vollkommenen Ausfüllen der Risse bevorzugt wird. Unerwünschte Injektionsharzaustritte können auch dadurch auftreten, dass die Abschottung nicht sämtliche Fehlstellen erfasst.
  • Insgesamt tendiert also das Hochdruckinjektionsverfahren zur Unwirtschaftlichkeit.
  • Zum Stand der Technik gehören daher auch Niederdruckinjektionsverfahren, bei denen mit einem Überdruck zur Injektion in dem Bereich zwischen 2 bis 4 bar gearbeitet wird. Nachteilig ist hierbei jedoch die verhältnismässig geringe Fliessgeschwindigkeit des Injektionsharzea in den Rissen, die im wesentlichen durch die Schwerkraft bestimmt wird. Trotz des Vorhandenseins von Entlüftungst5ffnungen ist bei dem Niederdruckinjektionsverfahren die Unsicherheit besonders gross, ob alle liohlräume, Risse bzw. Fehlstellen in dem Betonkörper mit dem InJektionsharz gefüllt sind. Dies lässt stich nur durch Kontrollbohrungen feststellen. Die Unwirtschaftlichkeit des bekannten Niederdruckverfahrens wird also im wesentlichen durch die niedrige Harzflussgeschwindigkeit bestimmt.
  • Hinzu kommt aber, dass auch hier die Anbringung des Presspackers, der als Netaliklebepacker auf dem Riss verklebt wird, ähnlich wie bei der Abschottung der Hochdruckinjektionspacker in aufwendiger Weise mit einem teuren Kunstharz erfolgt. Tritt während des Pressvorganges eine Störung ein, so muss befürchtet werden, dass Teile des in den Rissbereich eingepressten Harzes niedriger Viskosität wieder herausfliessen.
  • Zu der vorliegenden Erfindung gehört daher die Aufgabe, ein Verfahren zum Verpressen von Rissen in Spannbetonkörpern der eingangs genannten Gattung, also ein Niederdruckverfahren, eo weiterzuentwickeln, dass bei hohen Harzflussge schwindigkeiten mit einem verhältnismässig geringen Überdruck gearbeitet werden kann, der es er- möglicht, die Abschottung des Rissberdichs und die Anbringung des Presspackers wenig aufwendig zu gestalten. Ferner soll bei einer Störung des Pressvorganges eine möglichst hohe Sicherheit gegen unerwünschten Austritt des injizierten Harzes aus dem Rissbereich gegeben soin.-Diese Aufgabe wird durch die in dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebene Erfindung gelöst.
  • Bei diesem Verfahren wird teilweise von einen Merkmal Gebrauch gemacht, welches im Zusuienhang mit einen Verfahren zur Herstellung des Verbundes zwischen Spannstählen und den diese aufnehmenden Hüllrohre in Spannb.tonkörpern bekannt ist (DE-PS 1 684 437). Bei diesem bekannten Verfahren ist vorgesehen, dass vor oder zu Beginn des Einbringens bzw. Einpressens des Injiziergutes in den Hüllrohren ein Unterdruck erzeugt wird. Bevorzugt wird nur eine einzige Öffnung im Hüllrohr vorgesehen, die sowohl zur Luftabsaugung als auch zum Einbringen des lnjiziergutes benutzt wird. Nach diesem Verfahren wird der Vorteil angestrebt, dass Wasser' in Hohlräumen des Hilllrohres verdampft und dieser Dampf und Luft abgesaugt werden. Nach diesem Verfahren wird also.ein möglichst hohes Vakuum in den HUllrohren angestrebt, welches zu Beginn des Pressvorganges existiert, um das Hüllrohr zur Aufnahme des Injiziergutes vorzubereiten. Bei einer Anwendung dieses bekannten Verfahrens auf das Verpressen von Betonkörpern im Rissbereich besteht aber die Gefahr, dass durch den hohen Unterdruck zu Beginn des Pressvorganges der Fluss des Intektionsharzes durch durch Kapillar ren des Betons einströmende Luft im Extremfall unterbrochen wird bzw. das Injektionsharz mit Blasen durchsetzt wird. Am Ende des Pressvorganges kann der Unterdruck so abgesunken sein, dass ein vollkommenes Verpressen des Rissbereichs wiederum nicht erreicht wird und dass bei einer Störung der Abschottung injiziertes Harz abfliesst.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht dagegen darin, dass während des gesamten Verpressvorganges ein zeitlich annähernd konstantes geringes Druckgefälle zwischen der Einpressöffnung und der Zwangsentlüftungsöffnung,aus der Luft ständig bis zum Austritt des injizierten Harzes abgesaugt wird, aufrechterhalten wird.
  • trotz geringen Überdruckes an der Einpressöffnung bzw.
  • dem Preaspacker wird dadurch eine hohe Harzflussgeschwindigkeit erzielt. Niedrig-viskose Injektionsharze kennen ohne Nachteile verwendet werden. Bei einem Bruch der Abschottung oder bei einem seitlichen Austritt des Injektionsharzes aus nicht vollkommen abgeschotteten Bereichen des Betonkörpers kann die Injektion unter Aufrechterhaltung des Unterdrucks unterbrochen werden, um die Fehl stellen sicher nachzuschotten ,ohne nennenswerten Austritt von Injektionsharz, welches eich bereits im Riss befindet. Zur Abschottung können kostengünstige Schmelzkleber verwendet werden, ebenso zur Anbringung des Presspackers. Teure Epoxydharzspachtelmassen und Grundierungen entfallen also. Es ist nicht notwendig, erhärtet Spachtelmasse nach Abschluß des Verpressvorganges abzuschleifen und die Betonoberfläche nachzubehandeln Der Verpresspacker kann in weniger aufwendiger Weise aus einem Material verhältnismässig geringer Festigkeit geformt sein und an die zu behandelnde Betonoberfläche angesetzt werden. Da zwischen der Einpress-Öffnung, die hier durch eine Öffnung in dem Klebepacker gebildet wird, und der Zwangsentluftungsöffnung ein Druckgefälle aufrechterhalten wird, brauchen an dem Betonbauwerk keine Tiefenbohrungen angebracht zu werden, 1 80 dass eine Schädigung des Bauwerkes dadurch ausgeschlossen ist.
  • Zur Einstellung des Druckgefälles zwischen der Einpressöffnung und der Zwangsentlüftungsöffnung werden der Unter druck und der Überdruck entsprechend Anspruch 2 vorteilhaft dimensioniert. Das Druckgefälle ist ferner abhängig von dem Abstand zwischen der Einpressöffnung und der Zwangsentlüftungsöffnung. Das Druckgefälle ist Jedenfalls so einzustellen, dass keine Luft durch Kapillare des Betons zugeführt wird, die das Injektionsharz mit Blasen durchsetzen kann oder den Harzfluss unterbricht.
  • Im Unterschied zu bekannten Verfahren wird also ausser der Einpress8ffnung zum Einpressen des Izijiziergutes eine Zwangsentlüftungsffnung bzw. eine Absaugöffnung im Abstand zu der Einpressöffnung vorgesehen. Es können zugleich auch mehrere Zwangsentlüftungsöffnungen aktiv sein, jedoch entfallen bei diesem Verfahren jegliche Entlüftungsöffnungen, die nur mit der Aussenatmosphäre in Verbindung stehen.
  • Gemäss Anspruch 3 wird zur Durchführung des Verfahrens zweckmässig ein niedrig-viakoses Kunstharz als lnjektions-l harz mit kurzer Topfzeit verwendet. Durch die kurze Topfzeit, die ein Maß für das Hartwerden des Kunstharzes ist, wird bei vorangehender niedriger Viskositt erreicht, dass kurz nach dem Ausfüllen der Risse das Harz bereits erhärtet, um eine Frühbelastung während des Erhärtens durch Schwellast bzw. Risaweitenänderung möglichst gering zu halten. Deswegen kann der Verpressvorgang in besonders vorteilhafter Weise ohne Verkehrssperrungen an BrUckenbauwerken durchgeführt werden.
  • Zur Ausübung des Verfahrens wird besonders vorteilhaft ein Presspacker mit einem zylindrischen Hohlkörper, der in ein äußeres Gewinderohr übergeht, verwendet, der nach einem weiteren Aspekt der Erfindung aufl durchsichtigem Kunststoff ausgebildet ist. Dieser Presspacker kann in wenig aufwendiger Weise aus Kunststoff so ausgebildet werden, dass er Drücken bis etwa 4 bar standhält. Dieser Presspacker wird hier auch zur Zwangsentlüftung eingesetzt. Die Ausbildung des Presspackers aus durchsichtigem Kunststoff hat dabei den wesentlichen Vorteil, dass bei dem Absaugvorgang beobachtet werden kann, wann Injektionsharz aus der abzudichtenden Stelle austritt, so dass von einer vollständigen Füllung der Strecke zwischen dem zur Zwangsentluftung verwendeten Presspacker und zum Injizieren benutzten Presspacker ausgegangen werden kann. 8 können : nun erforderlichenfalls weitere Presspacker zum Elnprassin oder zum Zwangsabsaugen aktiviert werden.
  • In weiterer zweckmässiger Ausbildung des Presspackers der als Klebepacker ausgebildet ist, ist der zylindrische Hohlkörper schräg unter Bildung einer ovalen Einpress-Öffnung an einem Teller befestigt. - Dadurch kann auch bei weniger genauer Anbringung des Presspackers in dem Rissbereich eine grössere Strecke des Risses zum Injizieren bzw. zur Zwangsentlüftung erfaßt werden, 1. folgenden wird zunächst das erfindungsgemässe Verfahren zum Verpressen von Rissen detaillierter beschrieben.
  • Sodann wird ein Ausführungsbeispiel des Prosspackors anhand einer Zeichnung mit zwei Figuren erläutert, in der zeigen: Fig. 1 den Presspacker in einem Längsschnitt und Fig. 2 eine Unteransicht des Presspackers.
  • Der Presspacker wird im folgenden auch als Klebepacker bezeichnet.
  • Zur Durchführung des Niederdruckverfahrens mit Zwangs- entlüftung wird zunäohst die zu behandelnde Betonfläche im Rissbereich gesäubert, erforderlichenfalis bei einer sehr porigen Oberfläche mit einem schnell härtenden einkomponentigen Primer grundiert, woraufhin der Rissverlauf lokalisiert und die Position des Klebopackors angezeichnet wird. Der Klebepacker wird über dem Riss aufgeklebt. Die B.tonfläche im Rissbereich wird durch Aufspritzen von Heißschmelzkleber mit kurzer Härtezeit abgeschottet. Dieser Heißschmelzkleber kann nach Abschluß des Verpressvorganges leicht entfernt werden. Vor dem Verpressen werden alle in frage kommenden Stellen der Risse in der geschilderten Art mit Slebepackes versehen. Diese Klebepacker werden mit Ausnahme der zum Injizieren tand zum Zwangsentlüftea verwendeten Packer verschlossen. Nur ein Klebepacker im oberen Bereich des Risse wird zunächst zwangsentlüftet, um durch aufeinanderfolgendes Öffnen der übrigen Klebepacker in dem Risabereich die jeweilige Durchgängigkeit zwischen der Zwangsentltiftungs8ffnung und dem weiteren> geöffneten Klebepacker zu prüfen und die Abfolge der zu aktivierenden Klebepacker festzulegen.
  • Danach wird mit einer Injektionspumpe bei einem Druck von 2 bis 4 bar in einen Klebepacker unterhalb der durch einen Klebepacker gebildeten Zwangsentlüftungsöffnung, die unter einem Unterdruck von ca. 0,4 bar steht, Injektionaharz mit einem Druck von 2 bis 4 bar eingepresst. Wenn aus dem Klebepacker an der Zwangsentlüftungs8ffnung Injektionsharz auszutreten beginnt, wird dieser Vorgang untarbrochen,und die übrigen Klebepacker werden anschliessend nacheinander aktiviert, wobei jeweils nur die Einpressöffnung und die eine unter Unterdruck stehende Zwangsentlüftungsöffnung offen sind.
  • Bei guter Durchgängigkeit des Risses kann unter Umständen von einem einzigen unteren Klebepacker bei Entlüftung im obersten Bereich durch den weiteren Klebepacker der ge- samte Riss verfüllt werden, wobei sich die dazwischen angeordneten Klebepacker vom Riss her selbst verfüllen.
  • Nach Erhärten des Injektionsharzes kann die Heißklebemasse leicht gelockert und folienartig abgezogen werden, und die Klebepacker werden abgeschlagen. Eine Nachbehandlung der Fläche ist in vielen Fällen nicht notwendig.
  • Au den Figuren 1 und 2 ist die Ausbildung des Klebepackers ersichtlich. Der Klebepacker besteht im wesentlichen aus einem - vorzugsweise - runden Teller 1 mit einer mittleren ovalen Anpressöffnung 2. Die Anpreasöffnung dient je nach der Verwendung des Klebepackers als Zwangsentlüftungsöffnung oder als Einpressöffnung. Schräg oberhalb der Anpressöffnung erstreckt sich der mit dem Teller verbundene zylindrische Hohlkörper 3, der in ein äusseres Gewinderohr 4 übergeht.
  • Wesentlich ist, das bei gegebenem Durchmesser des zylindriechen Hohlkörpers 3 die Anpressöffnung 2 eine verhältnismaasig grosse Fläche aufweist, um einen guten Übergang der Anpressöffnung in den Riasbereich zu ermöglichen.
  • In vorteilhafter Weise besteht der Klebepacker in seiner Gesamtheit,vor allem aber der zylindrische Hohlkdrper 3, aus durchsichtigem Kunststoff, so das ein Einfluss des Injektionsharzes in den Hohlkörper beobachtet werden kann.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Verpressen von Rissen in SpannbetonkGrpern im Bereich von Koppelstellen durch Injizieren eines Injektionsharzes unter niedrigem Uberdruck in eine Einpressöffnung in dem Spannbetonkörper, dadurch gekennzeichnet, dass während des gesamten Verpressvorganges an einer oberhalb der Einpressöffnung angeordneten Zwangsentlüftungsöffnung ein Unterdruck durch Absaugen zur Bildung eines zeitlich annähernd konstanten Druckgefälles zwischen Einpressöffnung und Zwangsentlüftungs öffnung erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck an der ZwangsentltLftungsöffnung ca. 0,4 bar beträgt und dass der Uberdruck an der Einpressöffnung 2 bis 4 bar beträgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als In3ektionsharz ein niedrig-viskoses Kunstharz mit kurzer Topfzeit verwendet wird.
  4. 4. Presspacker zur Ausübung des Verfahrens nach den AnsprUchen 1 bis 3 mit einem zylindrischen Hohlkörper, der in ein äusseres Gewinderohr übergeht, durch gekennzeichnet, dass der Presspacker als Klebepacker aus durchsichtigem Kunststoff ausgebildet ist.
  5. 5. Presspacker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Hohlkörper (3) schräg unter Bildung einer ovalen Anpressöffnung (2) an einem Teller (1) befestigt bzw. angeformt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002038888A1 (en) * 2000-11-13 2002-05-16 Hwangwoo Total Co., Ltd. Method and apparatus for constructing a reinforcement of concrete structures
WO2024083747A1 (en) * 2022-10-19 2024-04-25 Advanced Pcb Antennas Sweden Ab Nozzle for syringe

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