DE29701954U1 - Wasch-, Trocknungs- oder Polierwalze für Fahrzeugwasch- und/oder -polieranlagen - Google Patents
Wasch-, Trocknungs- oder Polierwalze für Fahrzeugwasch- und/oder -polieranlagenInfo
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Description
und/oder -pölieranlagen.
Die Erfindung betrifft eine Wasch-, Trocknungs- oder
Pqlierualze für Fahrzeugwäsche und/oder -pqlieranlagen,
mit mehreren auf einem rotierend antreibbaren Walzenkern in axialem Abstand voneinander in Radialebenen zur Walzenachse
angeordneten Tragscheiben und mit einer Vielzahl von im uesentlichen radial vom Umfang der Scheiben abstehenden,
streifenförmigen Arbeitselementen aus Filz,
Vlies, Kunstleder, Leder, fellartigem Material oder dgl., deren Arbeitsflächen sich im wesentlichen parallel
zur Walzenachse erstrecken und deren radial innere
Befestigungsenden jeweils mit einer der Tragscheiben
verbunden sind.
Bei einer derartigen bekannten Walze zum Waschen von
Fahrzeugen (DE 295 09 406 LM) sind die Arbeitselemente
jeweils an ihren Befestigungsenden in Längsrichtung des Arbeitselements gefaltet und die durch den Einschnitt
im Befestigungsende gebildeten Endabschnitte liegen vollflächig an der Tragscheibe an und sind an
diese angenäht. Das Annähen hat den Nachteil, daß die Arbeitselemente bei Verschleiß nicht einzeln ausgetauscht
werden können. Es muß vielmehr die gesamte Walze aus der Fahrzeugwaschanlage ausgebaut und dann
zerlegt werden, um die Tragscheiben nach und nach vom Walzenkern abziehen zu können und durch Tragscheiben
mit neuen Arbeitselementen zu ersetzen. Weiterhin werden die Arbeitselemente durch die Faltung ihres
Befestigungsendes an diesen versteift, uabei die Versteifung
je nach Drehrichtung der Walze unterschiedlich
ist. Dies hat zur Folge, daß die Uaschujalze je
nach Drehrichtung ein unterschiedliches Drehmoment erfordert, was zu Steuerungsproblemen führen kann.
Es gibt üJasch-, Trocknungs- oder Polierwalzen, bei
denen die Tragscheiben gegenüber dem Ualzenkern
drehbar sind und zwischen den Tragscheiben Stützelemente mit radial abstehenden Borsten angeordnet sind. Diese
IQ Stützelemente sind mit dem Walzenkern drehfest verbunden
(vgl. DE 295 18 089 LM). Bei diesen Walzen erfolgt die Drehmitnahme der Arbeitselemente hauptsächlich dadurch,
daß die Borsten am radial inneren Ende der Arbeitselemente anliegen. Wenn jedoch das radial innere Ende,
wie es zuerst beschrieben wurde, flächig an der Tragscheibe anliegt, dann ist keine genau definierte Drehmitnahme
der Arbeitselemente gewährleistet.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine
2D Wasch-, Trocknungs- Dder Polierualze für Fahrzeugwasch-
und/oder -polieranlagen der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, bei der die Arbeitselemente ohne Demontage der Tragscheibe von dem Walzenkern einzeln leicht austauschbar
sind.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß zur
lösbaren verbindung jedes Arbeitselementes mit der Tragscheibe ein Uerbindungsteil aus steifem Material
vorgesehen ist, welches durch eine in der Tragscheibe
vorgesehene Öffnung gesteckt ist und mit jedem seiner beiden Enden in jeweils eine am Befestigungsende ausgebildete
Tasche oder Ausnehmung eingreift, wobei die beiden Taschen oder Ausnehmungen jedes Arbeitselementes an entgegengesetzten
Seiten einer durch die zugehörige Tragscheibe verlaufenden Ebene vorgesehen sind.
Dank dieser Ausgestaltung können die Arbeitselemente
bei Beschädigung oder Verschleiß sehr leicht von der
Tragscheibe demontiert bzw. wieder an dieser montiert uierden, ohne daß hierfür die Ualze aus der Fahrzeugwasch-
oder -polieranlage ausgebaut werden müßte.
Auch eine Zerlegung der Walze selbst ist nicht erforderlich.
Da außerdem die Arbeitselemente im Bereich
ihres .Befestigungsendes nicht mehr gefaltet werden
müssen, ergeben sich keine unterschiedlichen Drehmomente beim Wechsel der Drehrichtung der Walze. Bei der neuen
Befestiqunqsart der Arbeitselemente kann das Verbindungsteil
mit seinen Enden so in die Taschen oder Ausnehmungen des Arbeitselementes eingreifen, daß auch das Befestigungsende
des Arbeitselementes im wesentlichen parallel zur Walzenachse verläuft. Dies wiederum hat den Vorteil,
daß eine bessere. Drehmitnahme der Arbeitselemente durch
die Borsten gewährleistet ist. Da die Borsten jeweils auf eine sich parallel zur Walzenachse erstreckende
Fläche des Befestigungsendes auftreffen, kann die Drehmitnähme
der Arbeitselemente sehr genau vorausbestimmt
werden. Diese Drehmitnahme kann dadurch variiert werden, daß die "Eintauchtiefe" der Befestigungsenden der
Arbeitselemente in die Borsten verändert wird. Da die
Arbeitselemente an ihren Befestigungsenden nicht gefaltet
zu sein brauchen, decken sie die Sicht auf die Borsten weitgehend ab, so daß die Borsten für den
Benutzer der Fahrzeugwasch- und/oder -polieranlage
unsichtbar bleiben und ihm auch optisch der Eindruck
vermittelt ;uird, daß sein Fahrzeug nur durch die
textilartigen Arbeitselemente und nicht durch Borsten
gewaschen wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die Ansicht einer ersten Ausführungsform eines
Arbeitselementes und die Teilansicht der Walze, teilweise im Schnitt,
Figur 2 eine Seitenansicht in Richtung II der Figur 1,
Figur 3 eine Teilansicht der ersten Ausführungsform im
Bereich der Verbindungsstelle zwischen Arbeitselement
und Tragscheibe,
Figur k die Teilansicht einer zweiten Ausführungsform, Figur 5 die Teilansicht einer dritten Ausführungsform, Figur 6 die zugehörige Seitenansicht,
Figur k die Teilansicht einer zweiten Ausführungsform, Figur 5 die Teilansicht einer dritten Ausführungsform, Figur 6 die zugehörige Seitenansicht,
Figur 7 die Teilansicht einer vierten Ausführungsform, Figur ß die zugehörige Seitenansicht,
Figur 9 die Teilansicht einer fünften Ausführungsform, Figur 10 die zugehörige Seitenansicht,
Figur 9 die Teilansicht einer fünften Ausführungsform, Figur 10 die zugehörige Seitenansicht,
Figur 11 die Teilansicht einer sechsten Ausführungsform,
Figur 12 die zugehörige Seitenansicht.
5 in Figur 1 und 2 ist mit A die Walzenachse (Drehachse)
einer Wach-, Trocknungs- oder Polierwalze - in folgendem
nur noch Walze genannt - bezeichnet. Auf einem nicht dargestellten
Walzenkern sind in axialen Abständen voneinander mehrere in Radialebenen zur Walzenachse A angeordnete
Tragscheiben 1 vorgesehen. Die Tragscheiben 1 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, sie können jedoch
auch gegebenenfalls aus Filz oder einem ähnlichen
Material bestehen. Zwischen den Scheiben 1 sind entweder, wie es in Figur 1, links, dargestellt ist, von einem
auch gegebenenfalls aus Filz oder einem ähnlichen
Material bestehen. Zwischen den Scheiben 1 sind entweder, wie es in Figur 1, links, dargestellt ist, von einem
Borstenträger getragene Borsten 2 oder, wie es in
Figur 1 , rechts, dargestellt ist, Distanzscheiben 3
aus Schaumstoff angeordnet. In letzterem Fall erfolgt
die Drehmitnahme der Tragscheiben 1 dadurch, daB die
aus Schaumstoff angeordnet. In letzterem Fall erfolgt
die Drehmitnahme der Tragscheiben 1 dadurch, daB die
Distanzscheiben reibschlüssig auf dem nicht dargestellten
Walzenkern angeordnet sind und axial an die Tr agscheibe 1 angedrückt werden. Bei Verwendung von Borsten
sind die nicht dargestellten Borstenträger mit dem Walzenkern verbunden und die Übertragung des Drehmoments
erfolgt hauptsächlich dadurch, daß die äußeren Enden der Borsten 2 am Befestigungsende k der Arbeitselemente 5
zur Anlage kommen, wie es beispielsweise in dem DE 295 18 089 LM beschrieben ist. Je weiter die Befestigungsenden
k in radialer Richtung in die Borsten 2 eintauchen und je breiter die Befestigungsenden k in Richtung
der Walzenachse sind, desto größer ist das wan den Borsten 2 auf die Arbeitselemente 5 übertragbare
Drehmoment.
Die Arbeitselemente 5 sind streifenförmig ausgebildet
und sie bestehen vorzugsweise aus Filz oder Vlies. Als
Material für die Arbeitselemente 5 kommt aber auch
Kunstleder, Leder oder fellartiges Material sowie sonstiges Textilmaterial in Frage. Jedes Arbeitselement
5 ist an seinem Arbeitsende 6 vorzugsweise durch mehrere Einschnitte 7 in einzelne Streifen oder
Finger unterteilt. Bei frei rotierender Walze sind die Arbeitselemente 5 im wesentlichen radial zur
Walzenachse A angeordnet und ihre Arbeitsflächen 6a verlaufen im wesentlichen parallel zur Walzenachse.
Wenn die Arbeitsflächen 6a auf die Oberfläche des zu
waschenden, zu trocknenden oder zu polierenden Fahrzeugs auftreffen, dann schmiegen sie sich der Kontur
dieser Oberfläche an. Auch die Befestigungsenden k
der Arbeitselemente 5 verlaufen vorzugsweise im wesentlichen parallel zur Walzenachse A, damit die gewünschte
Drehmomentsübertragung zwischen den Borsten 2 und den
Befestigungsenden k der Arbeitselemente 5 stattfinden
kann.
Wie weiterhin insbesondere aus den Figuren 3, U, 5 und
hervorgeht, ist das Befestigungsende U jedes Arbeitselementes
5 durch einen radialen Einschnitt &thgr; in zwei ■ getrennte Endabschnitte ka, i+b geteilt. Die Endabschnitte
ha, kb sind beiderseits der Tragscheibe. 1 angeordnet,
die sich mehr oder weniger tief in den Einschnitt &thgr;
hineinerstreckt. Zur lösbaren Verbindung jedes Arbeitselementes
5 mit der Tragscheibe 1 ist ein Verbindungsteil 9, 10 oder 11 vorgesehen, welches sich jeweils durch
eine in der Tragscheibe 1 vorgesehene Öffnung 12 bzw. 12a, 12b (siehe Figur 2) erstreckt. Die Verbindungsteile
9, 10, 11 können aus Metall, wie z.B. rostfreiem Stahl, oder auch aus Kunststoff, oder auch aus beiden, nämlich
Metall, welches von Kunststoff ummantelt ist, bestehen.
Jedes dieser Verbindungsteile 9, 10, 11 greift mit jeweils einem Ende 9a, 9b bzw. 10a, 10b bzw. 11a, 11b
jeweils in eine am Endabschnitt ^a, kb ausgebildete
Tasche 13a, 13b bzw. 1i+a, 1^b bzw. 15a, 15b oder in
eine Ausnehmung 1Ga, 16b ein, wie es nachstehend noch näher beschrieben wird.
Bei den in Figur 1 - 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen
ist das Verbindungsteil ein sich senkrecht zur Tragscheibe 1 erstreckender Stift 9. Die Taschen
13a, 13b bzw. 1£*a, 1^b sind jeweils durch einen Umschlag
eines Teiles des jeweiligen Endabschnittes ha.bzhi. kb
gebildet. Mach dem Umschlagen des Endabschnittes ist der umgeschlagene Teil zweckmäßig durch Nähen mit dem
übrigen Endabschnitt ha bzw. ^b verbunden, um somit die
Tasche abzugrenzen und auszuformen. Anstelle von (Mähen kommen jedoch auch Kleben, Schweißen (bei Kunststoff),
Mieten, Klettverschlüsse, Druckknöpfe oder dgl. in Frage, wobei jedoch das Nähen die einfachste und haltbarste
Verbindung sein dürfte. Das (Mähen zur Ausgestaltung
der Taschen erfolgt, bevor die einzelnen Arbeitselemente
5 mit der Tragscheibe 1 verbunden werden.
Bei dem in Figur 1-3 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die beiden Taschen 13a, 13b an ihren der Tragscheibe abgesandten Enden jeweils durch eine Mäht 16 geschlossen.
Die Nähte 17 sind zweckmäßig so genäht, daß sie jede Tasche 13a, 13b zu ihrem inneren Ende hin, d.h. zur Tragscheibe
1 hin, eine Erweiterung 18 aufweist. Die Verbin-
1D dung des Arbeitselementes 5 mit der Tragscheibe 1 erfolgt
bei diesem Ausführungsbeispiel dadurch, daß man zunächst
den Stift 9 mit seinem Ende. 9b beispielsweise in die Tasche 13b einsteckt und dann das andere Ende 9a durch
die Öffnung 12 in der Tragscheibe 1 steckt. Der Endabschnitt
ita wird dann von der Tragscheibe 1 weg gezogen
und das andere Ende 9a des Stiftes in die Tasche 13a eingeführt, wobei die Erweiterung 18 das Einführen erleichtert.
Der Endabschnitt *ta wird dann bis zur Tragscheibe
1 geschoben, womit die Befestigung des Arbeitselementes
5 an der Tragscheibe 1 abgeschlossen ist. In umgekehrter üJeise kann das Arbeitselement wieder
von der Tragscheibe 1 gelöst werden, wenn es verschlissen oder beschädigt ist. Wenn man die Drehmitnahme des Arbeitselementes
5 erhöhen will, dann kann man den Stift gemäß Figur 2 in eine radial weiter innen liegende Öffnung
12a oder 12b stecken. Dies kann bei einigen Arbeitselementen oder auch bei allen erfolgen. Auf diese Weise
kann man durch Veränderung der "Eintauchtiefe" der
Arbeitselemente 5 zwischen die Borsten 2 das vom Walzenkern über die Borsten 2 auf die Arbeitselemente 5 übertragbare
Drehmoment leicht verändern und auf .diese Weise die Arbeitsleistung der jeweiligen Walze optimieren.
a -
Das in Figur 4 dargestellte, besonders vorteilhafte
Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorhergehenden
Ausführungsbeispiel nur durch die Ausgestaltung
der beiden Taschen 14a, 14b. Die Tasche 14b ist an ihrem äuBeren Ende wiederum durch eine Naht 19 geschlossen.
Die andere Tasche 14a ist an ihrem äußeren Ende durch eine Mäht 20 nur teilweise geschlossen, so daß
eine Einstecköffnung 21 für den Stift 19 verbleibt. Hierbei sollte die Naht 20 bei der teilweise geschlossenen
Tasche 14a so angeordnet sein, daß die Tasche im Bereich der Verlängerung einer durch die Öffnung
12 in der Tragscheibe 1 hindurchgehenden, sich senkrecht
zur Tragscheibenebene erstreckenden Linie a geschlossen ist, um das ungewollte Austreten des Stiftes 9 aus der
Tasche 14a zu verhindern. Dementsprechend ist die Einstecköffnung 21 in demjenigen Bereich der Tasche 14a
angeordnet, die dem Arbeitsende S des Arbeitselementes 5
zugekehrt ist.
Bei dem in den Figuren 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsteil als Bügel 10, zweckmäßig
aus Kunststoff, ausgebildet. Der Bügel 10 weist an jedem seiner Enden 10a, 10b eine quer zur Bügellängsrichtung
vorstehende Nase 22 auf. Die beiden Taschen 15a, 15b sind jeweils mit einer Ausnehmung 23 versehen, in
welche die Nasen 22 eingreifen. Ferner kann der Bügel 10 in seiner Mitte eine Einschnürung 24 aufweisen, deren
Querschnitt in etwa dem Querschnitt der Öffnung 12 in der Tragscheibe 1 entspricht. Der Querschnitt des Bügels
10 beiderseits der Einschnürung 24 kann etwas größer sein als der Querschnitt der Öffnung 12 in der Tragscheibe
Durch die Einschnürung 24 und auch die in die Ausnehmungen 23 eingreifenden Nasen 22 wird der Bügel gegen ungewolltes
Herausfallen gesichert.
Bei dem in Figur 7 und &thgr; dargestellten Ausführungsbeispiel
ist ein im wesentlichen U- Dder V-förmiger Bügel 11 aus Federstahl ader auch aus Kunststoff als Werbindungsteil
vorgesehen. Dieser Bügel weist an seinen beiden freien Enden 11a und 11b je einen Haken auf.
Der Bügel 11 wird zunächst mit seinem einen Ende, beispielsweise
dem Ende 11a, durch die Öffnung 12 in der Tragscheibe 1 hindurchgesteckt und in eine Stellung
gebracht, wie sie in den Figuren 7 und 8 . dargestellt ist. Die Öffnung 12 kann durch eine in die Tragscheibe
eingesetzte Öse 25 v/erstärkt sein. In den beiden Endabschnitten ita und kb des Arbeitselementes 5 ist jeweils
eine weitere Öse 26 angeordnet. In die Öffnungen 16a, 16b dieser Ösen 26 werden die an den Enden 11a, 11b
vorgesehenen Haken des Bügels 11 eingehängt.
Anhand der Figuren 9-12 soll gezeigt werden, daß der
bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen vorgesehene
radiale Einschnitt 8 im Arbeitselement 5 auch entfallen
2D kann. Das in Figur 9 und 10 dargestellte Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ' vorhergehend anhand der
• Figuren 7 und 8 beschriebenen Ausführungsbeispiel im
wesentlichen nur durch das Fehlen des radialen Einschnittes. Deshalb wurden zur Bezeichnung von Teilen
gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen verwendet und vorstehende Beschreibung trifft sinngemäß auch auf
die in Figur 9 und 10 dargestellte Ausführungsform zu.
Der am Umfang der Tragscheibe 1 vorgesehene Einschnitt
erleichtert das Einstecken des Bügels 11 in die Öffnung
Bei dem in den Figuren 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die beiden Taschen 31a, 31b durch einen Umschlag eines Teiles *t ' des Bef est.igungsendes k des
Arbeitselementes 5 und eine Ausnehmung 32 im Scheitel des Umschlages gebildet. Der Bügel 30 ist im wesentlichen
U-förmig ausgebildet. Die freien Enden 30a, 3Gb seiner U-Schenkel sind jeweils rechtwinklig nach außen abge-
kröpft. Sie sind durch die Ausnehmung 32 hindurch in die
Taschen 31a, 31b eingesteckt. Zur Zentrierung des Bügels 3G gegenüber der Tragscheibe 1 ist in der Mitte des
U-Steges eine wan den. Enden 3Da, 30b weg gerichtete
Ausbuchtung 33 vorgesehen. Auf diese Weise greift der Bügel 3D mit seiner Ausbuchtung 33 in die Öffnung 12
der Tragscheibe 1 ein und kann sich, uienn die Enden 30a,
30b in die Taschen 31a, 31b eingesteckt sind, nicht mehr
gegenüber der Tragscheibe 1 verschieben.
Claims (16)
1. Wasch-, Trocknungs- oder Pclierwalze für Fahrzeugwasch-
und/oder -polieranlagen, mit mehreren auf
einem rotierend antreibbaren Walzenkern in axialem Abstand voneinander in Radialebenen zur Walzenachse
angeordneten Tragscheiben, und mit einer Vielzahl von im üjesentlichen radial vom. Umfang der Scheiben
abstehenden, streifenförmigen Arbeitselementen aus
Filz, V/lies, Kunstleder, Leder, fellartigem Material ader dgl., deren Arbeitsflächen sich im wesentlichen
parallel zur Walzenachse erstrecken und deren radial innere Befestigungsenden jeweils mit einer der Tragscheiben
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Verbindung jedes Arbeitselementes
(5) mit der Tragscheibe (1) ein Verbindungsteil
(9, 1G, 11, 3D) aus steifem Material vorgesehen ist, welches durch eine in der Tragscheibe (1) vorgesehene
Öffnung (12) gesteckt ist und mit jedem seiner beiden Enden (9a, 9b; 1Da, 1Db; 11a, 11b; 30a, 30b) in jeweils
eine am Befestigungsende (4a, 4b) ausgebildete
2D Tasche (13a, 13b; 14a, 14b; 15a, 15b; 31a, 31b) oder Ausnehmung (16a, 16b) eingreift, wobei die beiden
Taschen oder Ausnehmungen jedes Arbeitselementes an entgegengesetzten Seiten einer durch die zugehörige
Tragscheibe verlaufenden Ebene vorgesehen sind.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (9, 1D, 11, 3D) mit seinen Enden
(9a, 9b; 10a, 10b; 11a, 11b; 30a, 30b) so in die Tasche
oder Ausnehmung des Arbeitselementes (5) eingreift, daß auch dessen Befestigungsende (4) im wesentlichen
parallel zur Walzenachse (A) verläuft.
3. Ualze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (9, 10, 11, 3D) aus Metall und/
oder Kunststoff besteht.
i*. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil ein sich senkrecht zur Tragscheibe erstreckender Stift (9)
oder Bügel (10, 11, 3D) ist.
5. Walze nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Befestigungsende (4) durch einen radialen Einschnitt (B) in zuei getrennte Endabschnitte
(4a, 4b) geteilt ist, die beiderseits der Tragscheibe (1) angeordnet sind.
6. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasche (13a, 13b; 14a, 14b; 15a, 15b) an jedem Endabschnitt (4a, 4b) durch einen Umschlag
eines Teiles des Endabschnittes (4a, 4b) gebildet ist.
7. Walze nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasche (13b, 14b) des einen Endabschnittes
(4b) an ihrem äußeren, der Tragscheibe (1) abgeujandten
Ende geschlossen ist, und die Tasche (13a, 14a) des anderen Endabschnittes (4a) an ihrem äußeren Ende
zumindest teilweise geschlossen ist (Fig. 3, 4).
&THgr;. Walze nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Tasche (13a, 13b) zu ihrem inneren Ende hin eine Erweiterung- (18) aufweist (Fig..3).
9. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die teilweise geschlossene Tasche (14a) in Verlängerung einer durch die Öffnung (12) in der Tragscheibe (1)
" hindurchgehenden, senkrecht zur Tragscheibenebene verlaufenden
Linie (a) geschlossen ist und an ihrem, dem
freienEnde (6) des Arbeitselementes (5) zugekehrten
Bereich eine Einstecköffnung (21) für den Stift (9) auf ujeist. (Fig. h )
10. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bügel (1G) an jedem seiner Enden eine quer zur Bügellängsrichtung vorstehende
Nase (22) trägt und jede Tasche (15a, 15b) eine Ausnehmung
(23) zum Eingriff der Nase (22) aufweist.
(Fig. 5)
11. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bügel (10) in seiner Mitte eine Einschnürung (.ZU) aufweist, deren Querschnitt
in etua dem Querschnitt der Öffnung (12) in der
Tragscheibe (1) entspricht, und daß der Querschnitt des Bügels (1D) beidseits der Einschnürung (Zk)
etuias größer ist als der Querschnitt der Öffnung
(12). (Fig. 5)
12. Walze nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügel (11) im wesentlichen U- oder U-förmig
ist, sich mit seinem Mittelsteg (11c) durch die Öffnung (12) der Tragscheibe (1) erstreckt und an
seinen beiden freien Enden (11a, 11b) je einen Haken zum Einhängen in die Ausnehmungen (16a, 16b) der Endabschnitte
C+a, 4b) bzw. des Befestigungsendes (U) aufweist. (Fig. 7, 8 oder Fig. 9, 10).
13. Walze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (12) und die Ausnehmungen (16a, 16b) jeweils
mit Ösen (15, 26) eingefaßt sind.
14. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragscheibe (1) zumindest für einige ArbeitSElemente (5) mehrere Öffnungen (12,
12a, 12b) zum Durchtritt des 'Verbindungselementes (9, 1D, 11) aufueist, die in unterschiedlichem
radialen Abstand von der lüalzenachss (A) angeordnet
sind. (Fig. 2)
15. Walze nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Taschen (31a, 31b) an jedem Arbeitselement (5) durch Umschlag eines Teiles (41)
des Befestigungsendes (4) und eine Ausnehmung (32) im Scheitel dieses Umschlages gebildet sind, und daß
der Bügel (3D) im wesentlichen U-förmig ist, die
freien Enden (30a, 30b) seiner U-Schenkel jetueils rechtwinklig nach außen abgekröpft sind und durch die Ausnehmung (32) hindurch in die Taschen (31a, 31b) eingreifen.(Fig. 11, 12)
freien Enden (30a, 30b) seiner U-Schenkel jetueils rechtwinklig nach außen abgekröpft sind und durch die Ausnehmung (32) hindurch in die Taschen (31a, 31b) eingreifen.(Fig. 11, 12)
16. LJalze nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Zentrierung des Bügels (30) gegenüber der
Tragschei'be (1) in der Mitte des U-Steges eine von
den Enden (31a, 31b) ueg gerichtete Ausbuchtung (33) vorgesehen ist.
25
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Priority Applications (1)
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| DE29701954U Expired - Lifetime DE29701954U1 (de) | 1997-02-05 | 1997-02-05 | Wasch-, Trocknungs- oder Polierwalze für Fahrzeugwasch- und/oder -polieranlagen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29701954U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1238604A3 (de) * | 2001-03-07 | 2003-04-09 | Dieter Rothmann | Autowaschanlage |
-
1997
- 1997-02-05 DE DE29701954U patent/DE29701954U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1238604A3 (de) * | 2001-03-07 | 2003-04-09 | Dieter Rothmann | Autowaschanlage |
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