DE29700206U1 - Umsetzhilfe kombiniert mit Spritzschutz - Google Patents
Umsetzhilfe kombiniert mit SpritzschutzInfo
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Description
Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSPS. ··..", »*% »I «**· ***l
··**·♦ ·· »··. t« * Seite 5
Die Erfindung betrifft ein als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem kombiniert mit
einem Spritzschutz gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Die auf dem Markt erhältlichen Ausführungsmöglichkeiten von klappbaren Spritzschutzen
für den Duschplatz sind gerade ausreichend die Umgebung vor Spritzwasser zu schützen. Dabei kann das Trägersystem einer Umsetzhilfe nachgebildet
sein, jedoch erfüllt keine der realisierten, vertikal schwenkbaren bzw. klappbaren
Ausführungen die Anforderungen an eine Kombination von schwenkbarer Umsetzhilfe und schwenkbarem Spritzschutz.
In der Praxis ist ein kurzer Duschvorhang entweder an nur einem klappbaren Rohr,
das im vorderen Bereich auch abgewinkelt sein kann, oder an einem U-förmigen Trägerrohr am unteren Schenkel angeordnet. Durch den Stand der Technik, insbesondere
durch die DIN-Normen, ergibt sich eine unterste Stützebene von 85 cm
OKFFB an einem barrierefreien Duschplatz. Ein seitlich am Duschplatz, angeordneter
Spritzschutz, der etwas bewirken soll, muß andererseits vom Boden aus bis etwa 100 cm OKFFB reichen. Dadurch ergibt sich für die auf dem Markt erhältlichen
Ausführungen der Umstand, daß diese entweder einigermaßen als Spritzschutz taugen, dann jedoch zu hoch für eine DIN-gerechte Anordnung der untersten Stützebene
sind. Oder im anderen Fall ist die Trägerstange auf DIN-Höhe, nun hängt
jedoch der Spritzschutz zu tief.
Nachdem die einschlägige Norm seitlich am Duschsitz einen Klappgriff fordert und
andererseits ein wirksamer Spritzschutz notwendig ist, könnte dies derzeit theoretisch
mit zwei separaten Bauteilen erreicht werden. In der Praxis stehen hier jedoch
die Kosten und die Unmöglichkeit der Montage auf gleichem Raum entgegen.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die
genannten und bestehenden Nachteile zu beseitigen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß dem
Benutzer ein als Umsetzhilfe geeignetes Trägersystem und gleichzeitig ein Spritzschutz
zur Verfügung steht.
2 SGSPS2.DOC/08.01.97
Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSPS. ··,.'·, .'* -*- ******
·· ·♦ ·· »·« ·· * Seite 6
Die Aufgabe wird gelöst durch das Merkmai des kennzeichnenden Teils in Verbindung
mit dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein durch den Benutzer aus dem Bewegungsbereich
wegschwenkbares bzw. klappbares Trägersystem zu schaffen, das mindestens eine Umsetzhiifeebene und einen Spritzschutz aufweist. Hierzu ist mindestens eine
Trägerstange des Trägersystems etwa auf DlN-Höhe bzw. auf Höhe einer Sprosse von Stütz- und Hebehilfen und unabhängig davon ein Spritzschutz angeordnet.
&iacgr;&ogr; Das Trägersystem besteht aus mindestens zwei Trägerstangen, wobei das Trägersystem
mit mindestens einem Gelenk schwenkbar und/oder klappbar und/oder axial drehbar und/oder radial drehbar an mindestens einer Grundplatte an der Wand und/
oder an der Decke und/oder am Fußboden befestigt ist und mindestens eine Trägerstange
horizontal und vertikal zu mindestens einer anderen Trägerstange versetzt angeordnet ist und der Spritzschutz an einer oberen Trägerstange angeordnet ist.
Unter einer Trägerstange wird hier und im weiteren Textverlauf stets die Möglichkeit
einer Ausführung in Form eines Trägerrohres oder eines -profiles verstanden.
Die Trägerstangen sind mittels zweier oder dreier gelenkiger Anordnungen an der
Grundplatte angeordnet. Im Unterschied zum Stand der Technik, wo üblicherweise
nur ein Gelenk verwendet wird, werden entweder pro Funktion, d. h. Spritzschutz und Umsetzhilfe, je ein Gelenk oder für eine der Funktionen zwei Gelenke verwendet.
Mindestens eine der Trägerstangen liegt auf mindestens einer weiteren in der
Gebrauchsstellung auf. Diese Ausführung wird in Figur 2 näher erläutert.
Ein mindestens ein Gelenk aufnehmender Gelenkkasten ist auf der Grundplatte
vertikal und/oder horizontal in verschiedenen Gebrauchsstellungen anordbar. Diese
Ausführung wird in Figur 1 näher erläutert.
Mindestens eine untere Trägerstange ist als Stützhilfe bzw. Umsetzhilfe ausgebildet
und/oder ein als Stützhilfe bzw. Umsetzhilfe dienendes Rohr ist an der Trägerstange
angeordnet. Diese Ausführung wird beispielhaft in den Figuren 8, 9 und 10 näher erläutert.
Zwei Teilbereiche der zur Umsetzhilfe ausgebildeten Rohre dienen in einer
horizontalen Ebene als Stützhilfe bzw. Umsetzhilfe. Damit ist in einfacher Weise eine
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Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSPS. ·*..", ," * ·····?
beidseitige Verwendbarkeit an einem Duschplatz sichergestellt. Diese Ausführung
wird beispielhaft in Figur 1 näher erläutert.
Mindestens zwei Teilbereiche des zur Umsetzhilfe ausgebildeten Rohres dienen in
verschiedenen vertikalen Ebenen als Stützhilfe und/oder Hebehilfe - Umsetzhilfe.
{Diese Ausführung wurde in den Figuren nicht eigens dargestellt, da sie selbsterklärend
ist.)
Dies hat den Vorteil, daß an zwei verbundenen Trägerrohren, die in der gleichen
&iacgr;&ogr; horizontalen, vertikalen oder schrägen Ebene angeordnet sind, der Spritzschutz
angeordnet werden kann und gleichzeitig durch diese Ausgestaltungsmöglichkeit Stütz- und Hebehilfe in verschiedenen Ebenen ausgebildet werden können. Der
Spritzschutz läßt sich bei Bedarf abnehmen oder durch eine andere Spritzschutzausbildung
austauschen.
Eine weiterführende Ausgestaltungen besteht in der Zwei- oder Dreiteilung
mindestens einer Trägerstange. In einer weiterführenden Ausgestaltung ist eine
gelenkig geteilte Trägerstange horizontal und/oder vertikal schwenkbar. Diese Ausführungen werden beispielhaft in den Figuren 7, 8 und 10 näher erläutert.
Die nachfolgenden Ausgestaltungen sind nicht immer in den nachfolgenden Figuren
eigens dargestellt, da diese selbsterklärend sind.
Das Trägersystem zeichnet sich dadurch aus, daß die, als Stützhilfe bzw. Umsetzhilfe
ausgebildete, den Spritzschutz tragende Trägerstange kreisförmig, oval oder handiaufähnlich ausgebildet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß eine geteilte bzw.
mehrteilige Trägerstange bzw. ein Trägerstangen verbindender Bereich bzw. Teil teleskopartig ineinander verschiebbar ist
Ist das Trägersystem teleskopartig ausgebildet, haben beide Teleskopteile im
zusammengeschobenen Zustand in etwa einen kreisförmigen, ovalen oder handlaufähnlichen
Querschnitt.
Bei einem Trägerprofil mit Spritzschutzteil ist der kleinere bzw. innere Teleskopteil
ebenfalls als Umsetzhilfe ausgebildet.
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\,!:„: * :..: J. * ": : Seite 8
Mit den offenbarten Ausgestaltungen ist bei einer weitergeführten Ausbildung das
kleinere bzw. innere Teleskopteil horizontal schwenkbar, wobei der angeordnete Spritzschutz auch zweigeteilt ausgeführt ist, wenn das Spritzschutzmaterial es
erfordert. Bei einem Duschvorhang ist dies nicht notwendig. Dieses Trägersystem läßt sich teleskopartig zusammenschieben.
Dies hat zum Vorteil, das eine weitere Trägersystemausbildung geschaffen ist, die in
einer Nichtgebrauchsstellung sehr wenig Platz beansprucht und in einer Gebrauchsstellung
ausreichend Spritzschutz bietet und im Anwendungsfall individuell an die &iacgr;&ogr; Bedürfnisse des Benutzers ausrichtbar ist.
In einer weiteren Ausgestaltung ist der Spritzschutz vertikal oder horizontal zweigeteilt.
In einer einfacheren Ausgestaltung kann der Spritzschutz als Duschvorhang
oder als gespannte bzw. spannbare oder auf- und abrollbare Folie oder als Anordnung
zueinander beweglicher Lamellen ausgebildet sein.
In einer anderen Ausgestaltung ist die gesamte Anordnung, Trägersystem mit
Spritzschutz, längs zweier Führungsschienen vertikal verschiebbar.
Das hat den Vorteil, daß das Trägersystem mit Spritzschutz bei Nichtgebrauch aus
dem Kopf- und Bewegungsbereich entfernbar ist. Somit kann mit entsprechendem Aufwand die Spritzschutzanordnung insbesondere bei beengten Raumverhältnissen
aus dem Bewegungsbereich um die Dusche entfernt werden. Bei Rehabilitationseinrichtungen
mit häufig wechselnden Patienten ist die individuelle Anpassung der gesamten Vorrichtung ebenfalls von Vorteil.
Die Umsetzhilfeausbildung ist als Kunststoff-, Gummi-, Silikon-, Metall- oder als beschichtetes
Rohr bzw. Profil ausgebildet und die Oberfläche der Umsetzhilfeausbildung ist profiliert bzw. handgriffig ausgebildet.
Einzelne Stangen selbst und/oder Teilbereiche an Stangen sind mediendurchströmt
bzw. medienbeaufschlagt und/oder beheizbar und/oder es sind Medienaustrittsöffnungen
angeordnet. Dies hat u.a. den Vorteil, daß eine Warmluftschleuse am Duschplatz erzeugt werden kann, die den unbekleideten Patienten vor Kaltluftströmungen
schützt.
Ein Schwenkarretier- und -Sicherungsmechanismus des Trägersystems ist ausgebildet.
Damit ist das Trägersystem in jeder Position gesichert und ein unbeabsichtigtes Schwenken wird somit verhindert.
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Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSPS.
Ebenso darf das Trägersystem während einer Gewichtsbelastung nicht schwenken.
Über den Schwenkbereich arretiert daher das Trägersystem bei Belastung. Diese Ausgestaltung dient neben einer bedienbaren Arretierung der passiven Sicherheit.
Die Schwenkbewegung des Trägersystems wird mittels Feder oder Magnetkraftwirkung
beeinflußt. Aufgrund des Gewichtes der Vorrichtung und der dadurch entstehenden Reibungskräfte im horizontalen oder vertikalen Drehpunkt, kann die
Schwenkbewegung entweder durch den Einsatz eines hochwertigen Lagers unterstützt
werden, oder, bei einer vereinfachten Drehpunktlagerung, die horizontale oder vertikalen Schwenkbewegung durch eine Spiralfeder oder eine Gasdruck- oder
-zugfeder unterstützt werden. Beim Einsatz einer Feder und insbesondere beim Einsatz
einer Magnetkraftführung bewegt sich das Trägersystem längs des Bewegungsbereich
mit relativer Konstanz. Ein beschleunigtes Wegschwenken aus den Gebrauchs- oder Nichtgebrauchsstellungen wird dadurch verhindert. Das Trägersystem
ist somit in den Gebrauchs- und Nichtgebrauchsstellungen und in der Schwenkbewegung unterstützt und gesichert.
Beim Einsatz einer Gasfeder, als Gasdruck- oder Gaszugfeder, anstelle einer
anderen Feder, ist deren Druckkolben überwiegend im Inneren der Trägerstange angeordnet und mit dem Schwenkgelenk kombiniert, und agiert zwischen dem Auflageteil
an der Grundplatte und der Trägerstange.
Bei besonders schwerer Behinderung des Benutzers ist vorgesehen, daß der
Schwenkvorgang des gesamten Trägersystems oder nur eines Teils, im wesentlichen mittels gesteuerter oder geregelter Hilfsenergie erfolgt, wie z. B. ein Elektromotor
oder ein Elektromagnet, der über Hilfsgestänge angelenkt oder angeordnet ist.
Beim Einsatz von Elektromagneten sind diese paarweise zwischen Gebrauchs- und
Nichtgebrauchsstellung, in bevorzugter Weise nahe am Drehpunkt, angeordnet. Als Gegenstück wird in gleicher Weise eine Permanetmagnetreihe angeordnet. Die Polrichtung
der Elektromagnetreihe wird in Wirkrichtung der Schwenkrichtung geändert.
Durch die Ausgestaltung der Polbreiten und der magnetischen Kennwerte oder die Zuordnung von Eisenpolen kann die Schwenkbeschleunigung des Trägersystems
längs des Bewegungsbereichs in einfacher Weise beeinflußt und begrenzt werden.
Ebenso wird bei besonders schwerer Behinderung des Benutzers vorgesehen, daß
bei einem vertikal oder horizontal verschiebbaren Trägersystem der Vorgang des Verschiebens im wesentlichen mittels gesteuerter oder geregelter Hilfsenergie
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erfolgt, wie z. B. ein Spindelmotor, der über Hilfsgestänge angelenkt oder angeordnet
ist.
Die Bedienung dieser Anordnungen erfolgt über ein handliches Tastenfeld, das entweder
mittels Kabel oder mittels kabelloser Signalstrecke (Infrarot, Funkt, etc.) an
den Steuerkasten angeschlossen bzw. angekoppelt ist.
Am Trägersystem ist die Bedienung für das Wasser und/oder die Auslösung des
Notrufs und/oder einer anderen Funktionseinheit angeordnet. Dies hat zum Vorteil,
&iacgr;&ogr; daß der Behinderte in unmittelbarer Nähe die Funktionen des Raumes regeln bzw.
steuern kann.
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Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSPS.··, ,··,
Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft in den Figuren 1 bis 10 erläutert.
Die verwendeten Bezugszeichen haben folgende Bedeutung:
1: flächiger, in sich beweglicher Spritzschutz insbesondere als Duschvorhang
1a: flächiger, in sich beweglicher Spritzschutz mit, durch Gelenk 34 vorgegebenen,
vertikalem Faltbereich
1b: flächiger, in sich beweglicher Spritzschutz mit, durch Gelenk 34 vorgegebenen,
vertikalem Faltbereich und einer Teilung an eben diesem Faltbereich im
&iacgr;&ogr; Bereich der vertikalen Trägerstange 17
2: Trägerstange, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, das
Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 31 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist und an der der Spritzschutz 1 angeordnet ist, wobei der
Spritzschutz an der Trägerstange mittels Klettverschluß, Laufringen, Hohlsaum
oder in, an der Trägerstange aufgesetzter oder integrierter, Schiene
gleitend oder in einer anderen bekannten Weise angeordnet ist 2a: Trägerstange wie 2, jedoch mit nach unten gebogenem vorderen Ende, wodurch
dieses in der Gebrauchsstellung auf dem vorderen Teil der Umsetzhilfe 3 zur Auflage kommt
2b: vorderer, mittels des Gelenks 34 horizontal schwenkbarer, Teil der Trägerstange
2
3: Als Umsetzhilfe dienende, am vorderen Ende miteinander verbundene, Trägerstangen, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, die Gelenke aufnehmenden, Gelenkkasten 32 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt sind
3: Als Umsetzhilfe dienende, am vorderen Ende miteinander verbundene, Trägerstangen, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, die Gelenke aufnehmenden, Gelenkkasten 32 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt sind
3a/3b: Als Umsetzhilfe dienende, am vorderen Ende nicht verbundene, Trägerstangen,
die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, die Gelenke aufnehmenden, Gelenkkasten 32 mit der Grundplatte 30 an der
Wand befestigt sind
4: Als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem bestehend aus der Trägerstange
12a, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand
befestigt ist, und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 13 und 13a und dem Spritzschutz 1
5: Als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem bestehend aus der Trägerstange
20, die U-förmig ausgebildet und vertikal schräggestellt und um einen vorgegeben
Winkel im Gelenk 36 drehbar ist, wobei der Bereich 21, im geschwenkten Zustand 21a, als unterste Stützebene dient, und dem Spritzschutz
1
SGSPS2.DOC/08.01.97
Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSP§,··..··, .".
5a: Als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem bestehend aus der Trägerstange
12, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand
befestigt ist, und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 14 und 14a und dem Spritzschutz 1
5b: Als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem bestehend aus der Trägerstange
12, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand
befestigt ist, und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 15 und 15a &iacgr;&ogr; und dem Spritzschutz 1
6: Als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem bestehend aus der Trägerstange
12 mit dem vorderen Teil 12b, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte
30 an der Wand befestigt ist, und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 15 und 15a und dem Spritzschutz 1b
7: Als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem bestehend aus der Trägerstange
12, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand
befestigt ist, und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 16 und 16a und dem Spritzschutz 1
7a: Als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem bestehend aus der Trägerstange
12 mit dem vorderen Teil 12b, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar,
an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist, und den als unterste Stützebene dienenden
Teilen 16 und 16a und dem Spritzschutz 1a
12: Trägerstange, die gelenkig, vertikal schwenkbar bzw. klappbar, an dem, das
Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist, an der mittels der Teile 17,17a bzw. 18 die als Umsetzhilfe
dienenden Teile 14/14a, 15/15a bzw. 16/16a befestigt und der Spritzschutz 1 bzw. 1b angeordnet sind
12a: entspricht in der Funktionsweise der Trägerstange 12 und ist aus der Trägerstange 2a hergeleitet
12a: entspricht in der Funktionsweise der Trägerstange 12 und ist aus der Trägerstange 2a hergeleitet
12b: vorderer, mittels des Gelenks 34 horizontal schwenkbarer, Teil der Trägerstange
12
13/13a: als Umsetzhilfe dienende Teile bzw. unterste Stützebene 14/14a: als Umsetzhilfe dienende Teile bzw. unterste Stützebene
15/15a: als Umsetzhilfe dienende Teile bzw. unterste Stützebene
16/16a: als Umsetzhilfe dienende Teile bzw. unterste Stützebene
.97
Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSPS ,**..**. .e *. . I .**.***!
17: vertikales Teil an der Trägerstange, zur Anordnung der als Umsetzhilfe
dienenden Teile
17a: wie 17, jedoch als in verschiedenen Gebrauchsstellungen arretierbares Teleskopteil ausgebildet
18: Verbindungsteile an der Trägerstange, zur Anordnung der als Umsetzhilfe dienenden Teile
17a: wie 17, jedoch als in verschiedenen Gebrauchsstellungen arretierbares Teleskopteil ausgebildet
18: Verbindungsteile an der Trägerstange, zur Anordnung der als Umsetzhilfe dienenden Teile
20: entspricht in der Funktionsweise der Trägerstange 12, ist jedoch U-förmig
ausgebildet und vertikal schräggestellt und um einen vorgegeben Winkel im Gelenk 36 drehbar und in verschiedenen Gebrauchsstellungen arretierbar,
wobei an der Trägerstange 20 der Spritzschutz lösbar angeordnet ist und der
Bereich 21, im geschwenkten Zustand 21a, als Umsetzhilfe dient 21: als Umsetzhilfe dienender Bereich bzw. unterste Stützebene
21a: Bereich 21 in der geschwenkten Position bzw. einer zweiten Gebrauchsstellung
30: Grundplatte bzw. Haltekonstruktion mit den Gelenkkästen 31 und 32 oder
für die gelenkige Anordnung des Spritzschutzes oder der Umsetzhilfe oder der Umsetzhilfe mit Spritzschutz
31: Gelenkkasten für die Ausbildung bzw. Aufnahme des Gelenks, mittels dem
die Trägerstange des Spritzschutzes schwenkbar oder klappbar ist, auf der Grundplatte 30, wobei der Gelenkkasten 31 auf der Grundplatte 30 in Bezug
auf den Gelenkkasten 32 vertikal und/oder horizontal in verschiedene Gebrauchsstellungen verschiebbar ist
32: Gelenkkasten für die Ausbildung bzw. Aufnahme der Gelenke, mittels derer
die als Umsetzhilfe dienenden Trägerstangen vertikal schwenkbar bzw. klappbar sind, auf der Grundplatte 30
33: Gelenkkasten für die Ausbildung bzw. Aufnahme des Gelenks, mittels dem
die als Umsetzhilfe dienenden Trägerstangen mit Spritzschutz vertikal schwenkbar bzw. klappbar sind, auf der Grundplatte 30
34: gelenkige Ausbildung mitteis der die vorderen Teile 2b bzw. 12b der Trägerstangen
2 bzw. 12 horizontal nach links und rechts schwenkbar sind 35: Auflagenausbildung der Trägerstange 2a auf der vorderen Verbindung der
Trägerstangen 3
36: gelenkige Ausbildung mittels der die Trägerstange 20 nach links und rechts
drehbar und in den Gebrauchsstellungen arretierbar ist
50: Duschplatz in der Ecke eines Sanitärraumes
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51: Sitzflächenbedarf eines Behinderten auf einem Duschsitz oder Duschrollstuhl
52: hier barrierefreier, gefliester Duschplatz, 120 cm &khgr; 120 cm
53: Bodenablauf
Es zeigen die
Figuren 1 und 2 einen Eckduschplatz mit einer den Spritzschutz tragenden, klappbaren
Trägerstange und einem als Umsetzhilfe ausgebildeten klappbaren &iacgr;&ogr; Trägersystem in verschiedenen Ausgestaltungen
Figuren 3 bis 6 einen Eckduschplatz mit einem als Umsetzhilfe ausgebildeten klappbaren
Trägersystem mit Spritzschutz, in verschiedenen Ausgestaltungen
Figur 7 einen Eckduschplatz mit einer den Spritzschutz tragenden, klappbaren,
zweiteiligen Trägerstange und einem als Umsetzhilfe ausgebildeten klappbaren
Trägersystem
Figur 8 einen Eckduschplatz mit einer den Spritzschutz tragenden, klappbaren,
zweiteiligen Trägerstange mit einem als Umsetzhilfe ausgebildeten Stangensystem
Figur 9 einen Eckduschplatz mit einer den Spritzschutz tragenden, klappbaren
Trägerstange mit einem als Umsetzhilfe ausgebildeten Stangensystem
Figur 10 einen Eckduschplatz mit einer den Spritzschutz tragenden, klappbaren,
zweiteiligen Trägerstange mit einem als Umsetzhilfe ausgebildeten Stangensystem
In den Figuren 1 bis 10 werden verschiedene Ausbildungen von als Umsetzhilfe
dienenden, klappbaren Trägersystemen kombiniert mit einem ebenfalls klappbaren Spritzschutz an einem Eckduschplatz beispielhaft gezeigt. In den Figuren wurden
alle Darstellungen und Details weggelassen, die für die Darstellung der erfindungsgemäßen
Ausgestaltungen nicht notwendig sind und nicht extra erwähnt oder dargestellt werden müssen, weil sie in verschiedensten Ausgestaltungen bekannt sind.
In den Figuren 1 bis 10 wurde der Vergleichbarkeit wegen immer ein Eckduschplatz
gezeigt. Die erfindungsgemäßen Ausgestaltungen des Trägersystems sind in gleicher Weise ebenso an einem freistehenden, einem Nischen-, Badewannen-,
Halbkreis-, Viertelkreis-, Fünfeck- oder Dreieck-Duschplatz oder einer sonstigen
Duschplatzgestaltung ausführbar.
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*«·***» e· ··» ·· Seite 15
Die Gemeinsamkeit aller dargestellten und beanspruchten als Umsetzhilfe dienenden,
klappbaren (und/oder schwenkbaren) Trägersysteme kombiniert mit Spritzschutz liegt darin, daß die Umsetzhilfe beidseitig einsetzbar ist, der Duschspritzschutz
grundsätzlich unabhängig vom DIN-Maß 85 cm angeordnet werden kann und
mindestens eine Stützebene auf 85 cm vorhanden ist.
Die Kombinationen von Umsetzhilfe und Spritzschutz auf der Basis der Trägersysteme
3 und 3a/3b sind in den Figuren 1, 2 und 7 dargestellt. Diese Anordnungen
haben gemeinsam, daß die Trägerstange 2 bzw. 2a, an der der Spritzschutz angeordnet
ist, eigenständig und unabhängig von dem als Umsetzhilfe dienenden Trägersystem 3 bzw. 3a/3b klappbar (und/oder schwenkbar) ist. Die den Spritzschutz
tragende Trägerstange ist statisch und in anderer Hinsicht nicht als Umsetzhilfe
ausgebildet. Beide Trägersysteme (2 bzw. 2a und 3 bzw. 3a/3b) sind jeweils für sich mit Gelenken in einem eigenen Gelenkkasten 31 bzw. 32 auf der Grundplatte 30
an der Wand befestigt.
In allen anderen Fällen (Figuren 3 bis 6 und 8 bis 10) ist die den Spritzschutz tragende
Trägerstange statisch als Umsetzhilfe ausgebildet und zusammen mit den übrigen als Umsetzhilfe dienenden Teilen mittels eines einzigen Gelenks im
Gelenkkasten 33 auf der Grundplatte 30 an der Wand befestigt.
Die Ausbildung der Umsetzhilfe 3 kombiniert mit Spritzschutz 2 auf der gemeinsamen
Grundplatte 30 in Figur 1 wird in Figur 2 weitergeführt und in Figur 3 in ein als
Umsetzhilfe dienendes Trägersystem 4 mit nur noch einem Gelenk 33 übergeführt.
Die Ausbildung eines als Umsetzhilfe dienenden Trägersystems 5 in Figur 4 wird in
den Figuren 5 und 6 in das Trägersystem 5a und 5b weitergeführt.
Die Ausbildung der Umsetzhilfe 3a/3b kombiniert mit Spritzschutz 2/2b auf der gemeinsamen
Grundplatte 30 in Figur 7 wird in den Figuren 8, 9 und 10 in ein als Umsetzhilfe dienendes Trägersystem 6, 7 und 7a mit nur noch einem Gelenk 33
übergeführt.
In der Figur 1 sind die als Umsetzhilfe dienenden, am vorderen Ende miteinander
verbundenen, Trägerstangen 3, die klappbar, an dem, die Gelenke aufnehmenden, Gelenkkasten 32 und die Trägerstange 2, die klappbar, an dem, das Gelenk
aufnehmenden, Gelenkkasten 31 mit der gemeinsamen Grundplatte 30 an der Wand befestigt sind, wobei an der Trägerstange 2 der Spritzschutz 1, z. B. in Form eines
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Duschvorhangs mittels Klettverschluß, Laufringen, Hohlsaum oder in, an der
Trägerstange aufgesetzter oder integrierter, Schiene gleitend oder in einer anderen
bekannten Weise angeordnet ist, dargestellt.
Der Gelenkkasten 31 auf der Grundplatte 30 ist hier in Bezug auf den Gelenkkasten
32 vertikal und/oder horizontal in verschiedene Gebrauchsstellungen verschiebbar
bzw. anordbar. Die Umsetzhilfe 3 ist hier mit zwei Gelenken, anstelle von üblicherweise
einem, im Gelenkkasten 32 verankert. Die Trägerstangen (3) sind statisch so
ausgeführt, daß diese die hohen Prüfanforderungen für Umsetzhilfen erfüllen.
Die offenbarten Ausgestaltungen haben zum Stand der Technik mehrere Vorteile.
Der Spritzschutz kann in der Höhe und dem seitlichen Abstand zur Umsetzhilfe angeordnet werden, in dem er benötigt wird bzw. seine beste Wirkung am Einsatzort
hat. Der horizontale lichte Abstand zwischen dem Spritzschutz und der auf DIN-Höhe
(85 cm) angeordneten Trägerstange wird zwischen 2,5 cm und 3,5 cm betragen. Der kleinste lichte Abstand zwischen den beiden als Umsetzhilfe
dienenden, auf gleicher Höhe liegenden, Trägerrohren wird durch Sicherheitsnormen
bestimmt. Der vertikale Abstand zwischen der spritzschutztragenden Trägerstange und der auf DIN-Höhe (85 cm) angeordneten Trägerstange wird zwischen 10 cm und
25 cm betragen. Andere Maße sind im Einzelfall realisierbar, jedoch für den Normalfall nicht vorteilhaft.
In bestimmten Anwendungsfällen ist es von Vorteil, wenn alle Gelenkkästen (30, 32
u.a.) auf der Grundplatte (30) vertikal und/oder horizontal in verschiedenen Gebrauchsstellungen anordbar sind. Eine bevorzugte technische Ausführung dazu
wird in der Schutzschrift P 43 30 123 offenbart.
Die in Figur 1 offenbarte Konstruktion kann leichter und damit kostengünstiger ausgeführt
werden. Auch die den Spritzschutz tragende Trägerstange (2) als Umsetzhilfe auszubilden, ist im Einzelfall von Vorteil. Die Umsetzhilfe ist trotz Kombination
mit dem Spritzschutz beidseitig einsetzbar. Dies vereinfacht die Planung und spart
Kosten. Die Umsetzhilfe kann auf das DIN-Maß 85 cm bzw. im Privatbereich
individuell angeordnet werden. Die Umsetzhilfe kann ebenso mit zwei oder mehr Stütz- und Hebehilfen ausgeführt werden.
Die, die Trägerstange (3) tragenden, Gelenke im Gelenkkasten (32) müssen die
gesamten Hebelkräfte aufnehmen. Will man diese Hebelkräfte zusätzlich ablenken, werden entweder Ansatzteile an der Trägerstange angebracht, die in der Gebrauchsstellung
unterhalb des Gelenkkastens (32) auf der Grundplatte (30) oder der Wand
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zur Auflage kommen oder diese Ansatzteiie sind auf der Grundplatte (30) angeordnet
und die Trägerstange (3) liegt in der Gebrauchsstellung darauf auf.
In der Figur 2 ist eine Weiterführung aus Figur 1 dargestellt. Die Trägerstange 2a
unterscheidet sich von der Trägerstange 2 aus Figur 1 in dem nach unten gebogenen
vorderen Ende, wodurch dieses in der Gebrauchsstellung auf dem vorderen Teil der Umsetzhilfe 3 zur Auflage kommt.
&iacgr;&ogr; Der vordere Teil der Umsetzhilfe 3 kann auch in einer anderen Weise als der dargestellten
ausgebildet sein. So wird es in bestimmten Fällen von Vorteil sein, wenn an diesem vorderen Bereich der Umsetzhilfe eine ergonomisch nützliche Ausformung,
wie z.B. eine kugelige Ausgestaltung, aufgesetzt ist. Diese Weiterbildungen haben
auch den Vorteil, daß bei Belastung der Trägerstange 2a durch den Patienten bzw.
das Pflegepersonal die Kräfte unschädlich auf die Umsetzhilfe abgeleitet werden.
In Figur 3 ist das als Umsetzhilfe dienende Trägersystem 4 dargestellt, das aus der
Trägerstange 12a, die klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist, und den als unterste
Stützebene dienenden Teilen 13 und 13a und dem Spritzschutz 1 besteht.
Bei dieser Weiterführung wird nur ein Gelenk für die gesamte Anordnung ausgeführt.
Damit wird die Trägerstange für den Spritzschutz zur zentralen Trägerstange und ist
damit ebenso als Stützebene geeignet. Der vertikale und horizontale Abstand der spritzschutztragenden Trägerstange zu den als Umsetzhilfe dienenden Trägerstangen
ist vorbestimmt.
In Figur 4 ist das als Umsetzhilfe dienende Trägersystem 5 dargestellt, das aus der
Trägerstange 20, die U-förmig ausgebildet und vertikal schräggestellt und um einen
vorgegeben Winkel im Gelenk 36 drehbar ist, wobei der Bereich 21, im geschwenkten
Zustand 21a, als unterste Stützebene dient, und dem Spritzschutz 1 besteht.
Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung wird ein für den beanspruchten Zweck an
sich ungeeigneter U-förmiger Stützgriff so umgestaltet, daß durch die richtige Anordnung des Spritzschutzes an dem Trägersystem und einem geeigneten vertikalen
und horizontalen Abstand zwischen der spritzschutztragenden Trägerstange und der als Umsetzhilfe dienenden, unteren Trägerstange und durch die beidseitige
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Ersetzbarkeit der Umsetzhiife eine praxisgerechte Ausführung erreicht wird. Im
Gegensatz zu den üblichen U-förmigen Stützgriffen ist hier bei dem Trägersystem (5)
die unterste Sprosse (21/21a) auf das DIN-Maß 85 cm auszurichten.
In Figur 5 ist das als Umsetzhilfe dienende Trägersystem 5 dargestellt, das aus der
Trägerstange 12, die klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten
33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist, und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 14 und 14a und dem Spritzschutz 1 besteht.
In dieser Weiterführung wird das Gelenk 36 durch eine beidseitige Ausbildung der
Stützebene 14/14a ersetzt. Damit werden zwei Ausgestaltungsmöglichkeiten mit verschiedenen
Einsatzmöglichkeiten in der Praxis angeboten.
In Figur 6 ist das als Umsetzhilfe dienende Trägersystem 5b dargestellt, das aus der
Trägerstange 12, die klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist, und den als unterste
Stützebene dienenden Teilen 14 und 14a und dem Spritzschutz 1 besteht.
In dieser Weiterführung werden zwei, beidseitig einsetzbare, Stützebenen auf DIN-Höhe
an einem U-förmigen Trägersystem (5b) ausgeführt. Dies ist eine sinnvolle Erweiterung der Produktpalette.
In der Figur 7 sind die als Umsetzhilfe dienenden, am vorderen Ende nicht miteinander
verbundenen, Trägerstangen 3a/3b, die klappbar, an dem, die Gelenke aufnehmenden,
Gelenkkasten 32 und die Trägerstange 2 mit dem vorderen Teil 2b, der um das Gelenk 34 horizontal schwenkbar ist, die klappbar, an dem, das Gelenk
aufnehmenden, Gelenkkasten 31 mit der gemeinsamen Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist, wobei an der Trägerstange 2 mit dem vorderen Teil 2b der Spritzschutz
1a angeordnet ist, dargestellt.
Bei dieser Weiterführung der Erfindung wird ausgehend von Figur 1 ein horizontal
schwenkbares Teil (2b) an der den Spritzschutz tragenden Trägerstange (2) angeordnet.
Dadurch sind die beiden als Umsetzhilfe dienenden Trägerstangen (3a/3b) am vorderen Ende nicht mehr verbunden. Ein Vorteil dieser Ausgestaltung liegt
darin, daß der Spritzschutz auch vor dem zu Duschenden angeordnet werden kann.
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Der sinnvolle Winkelbereich liegt bei +/- 60°. Dieser kann auch durch eine starre
Anordnung des Ansatzteiles 2b erreicht werden. Dies stellt gegenüber der gelenkigen Ausführung eine kostengünstigere Variante dar. Bei einer starren
Anordnung des Ansatzteiles 2b sollten Winkel im Bereich von +/- 90° vermieden werden, da dies in der Praxis zu vielfältigen Problemen führt.
Das Ansatzteil 2b kann in einer (nicht dargestellten, jedoch beanspruchten) Weiterbildung
auch ebenfalls klappbar oder auch als Teleskopanordnung ausgeführt werden. Wird das Ansatzteil 2b klappbar ausgeführt, so kommt dieses Ansatzteil in
&iacgr;&ogr; einer weiteren Ausgestaltung in der Nichtgebrauchsstellung parallel zur Trägerstange
2 zu liegen und in der Gebrauchsstellung nimmt dieses Ansatzteil einen bestimmten Winkel (60°) zur Trägerstange 2 ein, damit ist das Ansatzteil 2b
horizontal abgewinkelt.
Desweiteren kann das Ansatzteil 2b in Bezug auf die Lage der Trägerstange 2 in
einer (nicht dargestellten, jedoch beanspruchten) Weiterbildung auch (zusätzlich) in
einer anderen horizontalen oder vertikalen Ebene angeordnet sein. Die Trägerstange
2 mit Duschvorhang kann ebenso horizontal schwenkbar ausgeführt werden. Diese Weiterbildungen haben bei bestimmten Anwendungsfällen Vorteile gegenüber den
vorherigen Ausgestaltungen.
In Figur 8 ist das als Umsetzhilfe dienende Trägersystem 6 dargestellt, das aus der
Trägerstange 12 mit dem vorderen Teil 12b, die klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Geienkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist,
und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 15 und 15a und dem Spritzschutz
1b besteht.
Bei dieser Weiterführung wird nur ein Gelenk (33) für die gesamte Anordnung (6)
ausgeführt. Damit wird die Trägerstange für den Spritzschutz (12) zur zentralen Trägerstange und ist damit ebenso als Stützebene geeignet. Die Eigenschaft der
spritzschutztragenden Trägerstange 12b als Umsetzhilfe ist insbesondere von der Ausbildung des Gelenks 34 abhängig. Durch das teleskopartig ausgebildete
Trägerstangenpaar 17a ist der vertikale Abstand der spritzschutztragenden Trägerstange
(12) zu den als Umsetzhilfe dienenden Trägerstangen (15/15a) in verschiedenen
Gebrauchsstellungen bestimmbar.
Durch den mittels Gelenk 34 schwenkbaren, spritzschutztragenden Teil 12b ist der
Spritzschutz 1b im Bereich der vorderen vertikalen Trägerstange (17a) geteilt.
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Eine nicht dargestellte, jedoch beanspruchte Weiterbildung der offenbarten Ausgestaltungen
ergibt sich dadurch, daß das Gelenk mit Gelenkkasten (33) nicht an der den Spritzschutz tragenden, oberen Trägerstange (12) angeordnet ist, sondern an
den als Umsetzhilfe dienenden, unteren Trägerstangen (15/15a). Daraus folgt notwendigerweise
(ein Schwenkmechanismus oder) ein anderer Klappmechanismus. Verschiedene Ausgestaltungen sind Stand der Technik. Als besondere Lösung
angeführt werden kann ein Klappmechanismus bei dem das vertikale Trägerstangenpaar
(17a) an der spritzschutztragenden Trägerstange und an den als &iacgr;&ogr; Umsetzhilfe dienenden Trägerstangen angelenkt ist und somit ein „Zusammenfalten"
der Anordnung (6) in der Nichtgebrauchsstellung ermöglicht wird. Das selbständige
Aufrichten der zusammenklappbaren Anordnung in der Gebrauchsstellung wird bevorzugt mittels Feder und/oder Gasfederanordnung, wie es bereits beschrieben
wurde, erreicht. Gebrauchsstellungs- und Beiastungsarretierung sind ausführbar.
In Figur 9 ist das als Umsetzhilfe dienende Trägersystem 7 dargestellt, das aus der
Trägerstange 12, die klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist, und den als unterste
Stützebene dienenden Teilen 16 und 16a und dem Spritzschutz 1 besteht.
In Figur 10 ist das als Umsetzhilfe dienende Trägersystem 7a dargestellt, das aus
der Trägerstange 12 mit dem vorderen Teil 12b, die klappbar, an dem, das Gelenk aufnehmenden, Gelenkkasten 33 mit der Grundplatte 30 an der Wand befestigt ist,
und den als unterste Stützebene dienenden Teilen 16 und 16a und dem Spritzschutz
1a besteht.
Der Spritzschutz 1a kann hier im Gegensatz zur Figur 8 einteilig ausgeführt werden.
Ebenso könnten die Trägerstangenpaare 18 ähnlich wie in Figur 8 verstellbar ausgeführt
werden.
Auch die beiden vorangestellten Weiterbildungen erweitern und ergänzen in vorteilhafter
Weise die in der Praxis notwendigen oder vorteilhaften Ausgestaltungen.
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Claims (24)
1. Trägersystem, bestehend aus mindestens zwei Trägerstangen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägersystem mit mindestens einem Gelenk schwenkbar
und/oder klappbar und/oder drehbar an mindestens einer Grundplatte an der
Wand und/oder an der Decke und/oder am Fußboden befestigt ist und mindestens eine Trägerstange horizontal und vertikal zu mindestens einer
anderen Trägerstange versetzt angeordnet ist und der Spritzschutz an einer &iacgr;&ogr; oberen Trägerstange angeordnet ist.
2. Trägersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerstangen
mittels zweier oder dreier gelenkiger Anordnungen an der Grundplatte angeordnet sind.
3. Trägersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der Trägerstangen auf mindestens einer weiteren in der Gebrauchsstellung aufliegt.
4. Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein mindestens ein Gelenk aufnehmender Gelenkkasten auf der Grundplatte vertikal und/oder horizontal in verschiedenen Gebrauchsstellungen anordbar ist.
5. Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine untere Trägerstange als Stützhilfe bzw. Umsetzhilfe ausgebildet ist und/oder ein als Stützhilfe bzw. Umsetzhilfe dienendes Rohr an der Trägerstange
angeordnet ist.
6. Trägersystem nach Anspruch 5 und wahlweise einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Teilbereiche der zur Umsetzhilfe ausgebildeten Rohre in einer horizontalen Ebene als Stützhilfe
bzw. Umsetzhilfe dienen.
7. Trägersystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei Teilbereiche des zur Umsetzhilfe ausgebildeten Rohres in verschiedenen vertikalen Ebenen als Stützhilfe und/oder Hebehilfe - Umsetzhilfe dienen.
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8. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Trägerstange mindestens zweigeteilt bzw. zweiteilig ist.
9. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine gelenkig geteilte Trägerstange horizontal und/oder vertikal schwenkbar ist.
10. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die, den Spritzschutz tragende Trägerstange kreisförmig, oval oder handlaufähnlich ausgebildet ist.
11. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß eine geteilte bzw. mehrteilige Trägerstange bzw. ein Trägerstangen verbindender Bereich bzw. Teil teleskopartig ineinander verschiebbar
ist.
12. Trägersystem nach Anspruch 11 und wahlweise einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teleskopteile im zusammengeschobenen Zustand in etwa einen kreisförmigen, ovalen oder
handlaufähnlichen Querschnitt haben.
13. Trägersystem nach Anspruch 11 und wahlweise einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Trägerprofil mit Spritzschutzteil der kleinere bzw. innere Teleskopteil ebenfalls als Umsetzhilfe
ausgebildet ist.
14. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spritzschutz als Duschvorhang oder als gespannte bzw. spannbare oder auf- und abrollbare Folie oder als Anordnung zueinander
beweglicher Lamellen ausgebildet ist, und/oder daß der Spritzschutz vertikal und/oder horizontal zweigeteilt ist.
15. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die gesamte Anordnung längs zweier Führungsschienen vertikal oder horizontal verschiebbar ist.
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Huber, Erding, Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung, 2-SGSPS ··,.··, .*· * ···*··
16. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umsetzhilfeausbildung als Kunststoff-, Gummi-, Silikon-, Metall- oder als beschichtetes Rohr bzw. Profil ausgebildet ist.
ify Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche der Umsetzhilfeausbildung profiliert ist.
18. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß Stangen selbst und/oder Teilbereiche an Stangen mediendurchströmt
bzw. medienbeaufschlagt und/oder beheizbar sind und/oder Medienaustrittsöffnungen angeordnet sind.
19. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schwenkarretier- und -Sicherungsmechanismus ausgebildet ist.
20. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägersystem über den Schwenkbereich bei Belastung der Umsetzhilfeausbildung selbstarretierend ist.
21. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkbewegung mittels Spiral- oder Gasfeder und/oder Magnetkraftwirkung beeinflußt wird.
22. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkvorgang des Trägersystems im wesentlichen mittels gesteuerter oder geregelter Hilfsenergie erfolgt und die Energiequelle
über Hilfsgestänge angelenkt oder angeordnet ist.
23. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer vertikal und/oder horizontal verschiebbaren Anordnung der Vorgang des Verschiebens im wesentlichen mittels gesteuerter oder
geregelter Hilfsenergie erfolgt und die Energiequelle über Hilfsgestänge angelenkt
oder angeordnet ist.
24. Trägersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß am Trägersystem die Bedienung für das Wasser und/oder die Auslösung des Notrufs und/oder einer anderen Funktionseinheit angeordnet ist.
SGSPS2.DOC/08.01.97
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| DE29700206U DE29700206U1 (de) | 1997-01-08 | 1997-01-08 | Umsetzhilfe kombiniert mit Spritzschutz |
| DE19800345A DE19800345A1 (de) | 1997-01-08 | 1998-01-07 | Umsetzhilfe kombiniert mit Spritzschutz |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29700206U DE29700206U1 (de) | 1997-01-08 | 1997-01-08 | Umsetzhilfe kombiniert mit Spritzschutz |
Publications (1)
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|---|---|
| DE29700206U1 true DE29700206U1 (de) | 1997-03-06 |
Family
ID=8034299
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE29700206U Expired - Lifetime DE29700206U1 (de) | 1997-01-08 | 1997-01-08 | Umsetzhilfe kombiniert mit Spritzschutz |
| DE19800345A Withdrawn DE19800345A1 (de) | 1997-01-08 | 1998-01-07 | Umsetzhilfe kombiniert mit Spritzschutz |
Family Applications After (1)
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| DE19800345A Withdrawn DE19800345A1 (de) | 1997-01-08 | 1998-01-07 | Umsetzhilfe kombiniert mit Spritzschutz |
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