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DE29700193U1 - Vorschubantrieb mit Tender-Fahrwagen - Google Patents

Vorschubantrieb mit Tender-Fahrwagen

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Publication number
DE29700193U1
DE29700193U1 DE29700193U DE29700193U DE29700193U1 DE 29700193 U1 DE29700193 U1 DE 29700193U1 DE 29700193 U DE29700193 U DE 29700193U DE 29700193 U DE29700193 U DE 29700193U DE 29700193 U1 DE29700193 U1 DE 29700193U1
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DE
Germany
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carriage
feed
drive
camera
tender
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DE29700193U
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English (en)
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JT Elektronik GmbH
Original Assignee
JT Elektronik GmbH
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Publication date
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Publication of DE29700193U1 publication Critical patent/DE29700193U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/26Pigs or moles, i.e. devices movable in a pipe or conduit with or without self-contained propulsion means
    • F16L55/28Constructional aspects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Vorschubantrieb mit Tender-Fahrwaaen
Die Erfindung betrifft einen Vorschubantrieb mit Tender-Fahrwagen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Mit dem auf den gleichen Anmelder zurückgehenden Patent DE 3 6 05 654 C2 ist eine Vorrichtung zur Inspektion von Hausanschlüssen bekannt geworden, die einen Kamerafahrwagen mit einer über einen Antrieb an dem Kamerafahrwagen befestigten Satellitenkamera aufweist, wobei an dem Kamerafahrwagen ein Führungsrohr befestigt ist, das in allen drei Raumrichtungen verbiegbar und schwenkbar ausgebildet ist.
Im Führungsrohr ist ein Hochdruckschlauch mit Vorschubdüsen längsverschieblich angeordnet, der am vorderen Ende die Satellitenkamera trägt. Die Satellitenkamera wird mit Hilfe des Rückstoss-Prinzips im Hausanschlußrohr vorwärts bewegt. Die hier beschriebene Vorrichtung ist insbesondere zur Inspektion von sehr langen Hausanschlüssen geeignet. Zur Inspektion von kurzen Hausanschlüssen ist diese Vorrichtung im Verhältnis zu kostspielig und der Installationsaufwand zu groß.
Eine weitere Vorrichtung zur Fernsehuntersuchung von Rohrleitungen ist mit der DE-OS 3 8 03 274 Al bekannt geworden.
Es handelt sich um einen verfahrbaren Wagen, in dessen oberem Bereich ein Träger gelagert ist, durch welchen eine auf einer biegsamen Welle bewegliche Fernsehkamera geführt und mit der Welle vorgeschoben werden kann. Die Welle dient gleichzeitig zum Vorschub des fahrbaren Wagens. Soll die Kamera allein im Hausanschluss vorgeschoben werden, so wird der Wagen arretiert und die Welle mitsamt Kamera durch geeignete Antriebsmittel vorgeschoben. Nachteilig bei dieser Anordnung ist, daß der Fahrwagen sowie die Kamera über nur eine, relativ dicke und starre, Welle angetrieben werden, was ein
unabhängiges Positionieren von Fahrwagen und Kamera unmöglich macht. Durch die relativ dicke Welle kann es insbesondere bei Hausanschlüssen mit kleinem Durchmesser und engen Biegungen dazu führen, daß die Kamerasonde bei derartigen Rohren stecken bleibt.
Bisher bestand der Nachteil, daß dieser Vorschubantrieb bei allen bekannten Anordnungen auf dem Fahrwagen selbst angeordnet war und im Fahrwagen integriert war.
Damit bestand aber der Nachteil, daß wesentlich höhere Herstellungskosten bei der Herstellung eines derartigen Fahrwagens in Kauf genommen werden müssen, weil jeder Fahrwagen erst entsprechend umgerüstet werden muß.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde einen Vorschubantrieb für eine Fernsehkamera der eingangs genannten Art so weiter zu bilden, daß er wesentlich kostengünstiger und betriebssicherer ausgebildet wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die technische Lehre des Anspruchs 1.
Wesentliches Merkmal der Neuerung ist, daß die Satellitenkamera mit zugehörigem Vorschubantrieb auf einem Tender-Fahrwagen angeordnet ist und ein völlig eigenständiges Modul bildet, wobei der Tender-Fahrwagen derart ausgebildet ist, daß er an einen beliebigen Kamerafahrwagen bekannter Art angehängt werden kann. Der Kamerafahrwagen ist ein selbstfahrender, ferngesteuerter Fahrwagen bekannter Art, welcher über ein Hauptversorgungskabel mit einer Steuerzentrale verbunden ist.
Es werden in der bevorzugten Ausführung demnach zwei Aggregate verwendet, nämlich ein herkömmlicher Fahrwagen und ein damit gekuppelter Tender-Fahrwagen, der mit dem Fahrwagen mechanisch verbunden wird. Damit besteht der Vorteil, daß nun
der Vorschubantrieb zum Vortrieb der Satellitenkamera selbst nicht mehr in den Hauptfahrwagen eingebaut werden muß, denn er ist ein getrenntes Aggregat und wird mit einem herkömmlichen Hauptfahrwagen gekuppelt. Dadurch entstehen wesentlich geringere Herstellungskosten insgesamt für den Vorschubantrieb mit Tender-Fahrwagen, weil zu dessen Fahrbewegung herkömmliche Fahrwagen verwendet werden können, die einen Vorschubantrieb aufweisen, wobei der Tender-Fahrwagen bei Bedarf einfach an diese herkömmlichen Fahrwagen angehängt wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Neuerung kann jedoch der Tender-Fahrwagen auch selbstfahrend ausgebildet sein und die Funktionen eines autarken Fahrwagens beinhalten.
Der Tender-Fahrwagen ist durch ein separates Versorgungskabel mit der Satellitenkamera verbunden, wobei das Versorgungskabel teilweise in einer flexiblen Vorschubstange verläuft, mittels welcher die Satellitenkamera über den als Walzenvorschub ausgebildeten Antrieb in den Hausans.chluss vorgeschoben werden kann.
Die Satellitenkamera des Tender-Fahrwagens kann völlig unabhängig vom Fahrwagen positioniert und vorgeschoben werden. Die flexible Vorschubstange für die Satellitenkamera und das darin verlaufende Versorgungskabel können äußerst dünn und flexibel ausgebildet sein, so daß mit der Satellitenkamera auch Hausanschlüsse mit sehr kleinem Durchmesser und schwieriger Streckenführung inspiziert werden können.
Befindet sich die Satellitenkamera in ihrer Ruhestellung auf dem Tender-Fahrwagen, so wird das Versorgungskabel für die Satellitenkamera, welches teilweise in der flexiblen Vorschubstange verläuft, hinter dem Fahrwagen als Kabelschleife hinterhergezogen, bis der Kamerafahrwagen die vorgesehene Position unterhalb eines Hausanschlußrohres
erreicht. Die Länge des Versorgungskabel bzw. der flexiblen Vorschubstange wird an die Länge des zu inspizierenden Hausanschlusses angepasst und kann einige 10 m betragen, wobei etwa die Hälfte des Versorgungskabels in der flexiblen Vorschubstange verläuft.
Der Vortrieb der Satellitenkamera im Hausanschluß erfolgt durch Vorschub der flexiblen Vorschubstange mittels Vorschubwalzen, wobei die Satellitenkamera auf einer am Kamerafahrwagen befestigten Dreh-Schwenk-Mechanik angeordnet ist, so daß die Satellitenkamera in allen drei Raumrichtungen auf den Eintrittswinkel des Hausanschlusses in das Hauptkanalrohr ausgerichtet werden kann.
In einer abgewandelten Ausführungsform des Vorschubmechanismus ist die Satellitenkamera auf einem Hubmechanismus angeordnet, welcher zwei motorisch angetriebene Schwenkgetriebe umfasst, so daß die Satellitenkamera vom Kamerafahrwagen abgehoben werden kann und in 2 Raumrichtungen schwenkbar ist. Über ein an der Kameraaufnahme angeordnetes Drehgetriebe ist die Bewegung der Satellitenkamera in der dritten Raumrichtung möglich. Diese Anordnung ermöglicht eine einfache Positionierung der Satellitenkamera am Eintritt des Hausanschlusses.
In einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß der Walzenvorschub über ein Weglängenmessgerät verfügt, um so die vorgeschobene Länge der flexiblen Vorschubstange zu messen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Neuerungsidee wird es vorgeschlagen, daß der Vorschubantrieb selbst aus einem weiteren Fahrwagen gebildet wird, dessen Fahrantrieb den Vorschubantrieb für das flexible Führungsmittel bildet. Nach dieser Weiterbildung ist es vorgesehen, daß zwei hintereinander liegende, antreibbare Fahrwagen miteinander gekuppelt werden, wobei bevorzugt der hintere Fahrwagen den
Vorschubantrieb für das flexible Führungsmittel ausbildet. Hierbei wird der vorhandene Fahrantrieb dieses Fahrwagens verwendet, um das flexible Führungsmittel anzutreiben. In an sich bekannter Weise sind ein oder mehrere Achsen eines derartigen Fahrwagens drehend angetrieben. Wenn man nun die drehend angetriebenen Räder verwendet und jedes angetriebene Rad mit einer Antriebsrolle drehfest verbindet, dann kann man an dieser Antriebsrolle das flexible Führungsmittel mantelseitig zur Anlage und kann gegenüber dieser Antriebsrolle eine federbelastete Andruckrolle anordnen, welche das flexible Führungsmittel an dieser Antriebsrolle andrückt.
Durch elektrische Ansteuerung des Fahrerantriebes dieses zweiten Fahrwagens kann somit der Vorschubantrieb für das flexible Führungsmittel ein- und ausgeschaltet werden.
Hierbei ist es möglich, den zweiten, dem Vorschubantrieb zugeordneten, Fahrwagen hochkant an dem ersten Fahrwagen zu kuppeln, so daß die dem Vorschubantrieb zugeordneten Räder oben liegen und das flexible Führungsmittel damit über die Oberseite dieses Fahrwagens geführt und von diesem angetrieben wird.
Im folgenden wird die Neuerung in verschiedenen Ausführungsformen anhand von mehreren Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Neuerung hervor.
Es zeigt:
Figur 1: eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemässen Tender-Fahrwagens mit Vorschubantrieb;
Figur 2: eine schematische Seitenansicht des erfindungs-
gemässen Tender-Fahrwagens mit teilweise ausgefahrener Satellitenkamera;
Figur 3: eine schematische Draufsicht auf eine Ausführungsform für den Vorschubantrieb;
Figur 4: eine Darstellung des Tender-Fahrwagens angehängt an einen angetriebenen Fahrwagen;
Figur 5: eine schematische Ansicht einer Ausführungsform des Tender-Fahrwagens als selbstfahrende Einheit;
Figur 6: Rückansicht des Tender-Fahrwagens mit einer weiteren Ausführungsform des Vorschubantriebs,
Man erkennt in Figur 1 den Tender-Fahrwagen 1, welcher mittels Rädern 2 im einem Kanalrohr verfahrbar ist.
Der Tender-Fahrwagen 1 verfügt über eine Dreh-Schwenk-Mechanik 5, welche eine Kameraaufnahme 6 trägt, in welcher die Satellitenkamera 7 aufgenommen ist. Die Dreh-Schwenk-Mechanik 5 erlaubt es, die Kameraaufnahme mittels des Drehgelenkes 16 um die Längsachse des Fahrwagens 1 zu drehen, sowie die Aufnahme über ein Schwenkgelenk 17 im Winkel bezüglich zur Längsachse des Fahrwagens 1 zu verschwenken.
Die Satellitenkamera 7 sitzt am vorderen Ende einer flexiblen Vorschubstange 8. Auf dem Fahrwagen befindet sich ein Vorschubantrieb 10, welcher bevorzugt ein Walzenantrieb ist, wobei die flexible Vorschubstange 8 vom Walzenantrieb geführt und angetrieben wird. Der Vorschubantrieb 10 verfügt über eine Wegmesseinrichtung 15, die vorzugsweise mit einer Führungsrolle 14 für die Vorschubstange gekoppelt ist, so daß die Durchlauflänge der Vorschubstange 8 gemessen werden kann.
Der Fahrwagen 1 ist über ein Hauptversorgungskabel 11 mit einer Steuerzentrale (nicht dargestellt) verbunden, wobei über dieses Versorgungskabel 11 die Stromzufuhr, die Übertragung der Steuer- und Videosignale sowie evtl. Zufuhr von Druckluft bzw. Wasser oder anderen Flüssigkeiten gewährleistet wird. Die Satellitenkamera 7 ist über ein separates, mehrere 10 m langes Versorgungskabel 9 mit dem Fahrwagen 1 verbunden. Das Versorgungskabel 9 verläuft teilweise innerhalb der flexiblen Vorschubstange 8 und wird als Kabelschleife hinter dem Fahrwagen 1 hergezogen.
Um die Kabelschleife möglichst straff zu halten, ist vorgesehen, am Versorgungskabel 9 der Satellitenkamera 7 und dem Hauptversorgungskabel 11 ein Gummiband 12 mittels Rohrschellen o.a. zu befestigen, welches das Versorgungskabel 9 in möglichst gestrecktem Zustand hält.
Figur 2 zeigt die Satellitenkamera in teilweise ausgefahrenem Zustand. Ausgehend vom Zustand in Figur 1 wird der Vorschubantrieb 10 aktiviert, so daß die flexible Vorschubstange 8 sich in Richtung 18 bewegt, und sich die Satellitenkamera 7 aus der Kameraaufnähme 6 löst und über eine bestimmte Wegstrecke in den Hausanschluss vorgeschoben werden kann, die maximal in etwa der Länge der flexiblen Vorschubstange 8 entspricht. Durch die Dreh-Schwenk-Mechanik 5 kann die Satellitenkamera 7 in einfacher Weise auf die Öffnung des Hausanschlusses ausgerichtet werden, was ein leichtes Einführen der Satellitenkamera ermöglicht.
Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf eine mögliche Ausbildung des Vorschubantriebs 10. Der Vorschubantrieb 10 ist als Walzenvortrieb ausgebildet, wobei die flexible Vorschubstange 8 durch den Vorschubantrieb 10 hindurchläuft und mit wenigstens zwei Vorschubwalzen 13 in Kontakt ist, welche auf der Oberfläche der Vorschubstange 8 abrollen. Um den Reibschluss zwischen Vorschubstange 8 und Vorschubwalzen 13 zu verbessern, ist die Oberfläche der Vorschubstange 8 Vorzugs-
weise aufgerauht bzw. aus griffigem, gummiartigem Material. Die Vorschubwalzen selbst sind am Umfang gezahnt bzw. weisen ebenfalls eine rauhe, griffige Oberfläche auf. Das gewährleistet, daß auch bei Nässe, und Verschmutzung der Vorschubstange 8 etc. ein sicherer Vorschub der Vorschubstange 8 möglich ist.
Zusätzlich zu den Vorschubwalzen 13 können zwei oder mehrere Führungswalzen 14 vorgesehen sein, die in Vorschubrichtung entweder vor oder hinter den Vorschubwalzen angeordnet sind. Diese Führungswalzen verbessern die Parallelführung der Vorschubstange 8. Wie in Figur 3 mit gestrichelten Linien dargestellt, kann z.B. auf der Oberseite der Vorschubstange eine weitere Führungsrolle 14 vorgesehen sein. Eine der Führungsrollen 14 dient als Meßgeber für eine Wegmeßeinrichtung 15. Durch Messen der Anzahl der Umdrehungen der Führungsrolle 14 läßt sich die Vorschublänge der flexiblen Vorschubstange 8 bestimmen.
Figur 4 illustriert den Einsatz des Tender-Fahrwagens 1, welcher an einen ferngesteuerten und selbstfahrenden Kamerafahrwagen 25 angehängt ist. An der Vorderseite verfügt der Kamerafahrwagen 25 über eine Dreh-Schwenk-Mechanik 27, auf welcher eine Hauptkamera 28 montiert ist. Die Dreh-Schwenk-Mechanik 27 erlaubt es, die Hauptkamera 28 über 360° um die Längsachse des Kamerafahrwagens 25 zu drehen, sowie ein seitliches Ausschwenken der Kamera 28, so daß die Kamera möglichst große Bewegungsfreiheit hat und möglichst auf jeden Punkt der Rohrwandung gerichtet werden kann. Der Tender-Fahrwagen 1 wird mittels einer Kupplungsvorientung 23 am Fahrwagen 25 angehängt, wobei die Stromversorgung und Steuerleitungen über ein die Fahrwagen 1 und 25 verbindendes Versorgungskabel 24 laufen.
Figur 5 zeigt eine mögliche Weiterbildung des Tender-Fahrwagens, der nun als selbstfahrender, ferngesteuerter Fahrwagen 1' ausgebildet ist. Auf diesem Fahrwagen 1'
befindet sich eine weitere Kamera 4, so daß der Fahrwagen 1' eine autarke Einheit bildet. Der Positioniermechanismus für die Satellitenkamera 7 ist außerdem in abgewandelter Form dargestellt. Es ist eine Art Hubmechanismus 19 vorgesehen, auf welchem die Satellitenkamera 7 mitsamt Kameraaufnahme 6 angeordnet ist. Der Hubmechanismus umfasst zwei motorisch angetriebene Schwenkgetriebe 2 0,21, so daß die Satellitenkamera vom Fahrwagen 1' abgehoben werden kann und in 2 Raumrichtungen schwenkbar ist. Über ein an der Kameraaufnahme &bgr; angeordnetes Drehgetriebe 22 ist die Bewegung der Satellitenkamera 7 in der dritten Raumrichtung möglich.
Der Fahrwagen 1' kann über eine Umschalteinheit {nicht dargestellt) verfügen, durch welche eine Umschaltung zwischen Hauptkamera und Fahrwagenantrieb auf Satellitenkamera und Walzenvorschub möglich ist. Diese Umschaltung erfolgt über ein Kommando von der Steuerzentrale. Durch diese Umschaltung können im Hauptversorgungskabel Video- und Steuerleitungen eingespart werden, d.h. es brauchen nicht für jede Kamera separate Videoleitungen und für Fahrwagen und Walzenvorschub separate Steuerleitungen vorgesehen werden.
In Figur 6 ist eine weiter mögliche Ausführungsform des Tender-Fahrwagens dargestellt. Der Fahrwagen 1 ist ein hochkant gestellter, herkömmlicher, angetriebener Fahrwagen, an dessen Maschinenkörper 29 zwei hintereinanderliegende Achsen angeordnet sind, die jeweils drehfest mit Rädern 3 0 verbunden sind. Mindestens eine der Achsen ist drehend angetrieben.
Der Antrieb der weiteren, nicht angetriebenen Achse erfolgt hierbei über eine Laufkette 31, welche reibschlüssig jeweils über die Räder 3 0 der vorderen Achse und die Räder 3 0 der hinteren Achse geschlungen ist.
Die Räder 3 0 der rechten Seite dieses Fahrwagens 11, in der Figur oben liegend, werden nun neuerungsgemäß als Vorschubantrieb für die Vorschubstange 8 verwendet. Hierzu ist vorgesehen, daß an den vorderen und hinteren Rädern 3 0 dieser Fahrzeugseite drehfest Antriebsrollen 32 befestigt sind, deren Außenumfang etwa dem Profil der Vorschubstange angepaßt ist. Gegenüberliegend zu den jeweiligen Antriebsrollen 32 sind in einem Lagerbock 35 Andruckrollen drehend gelagert, die mit Hilfe von Federn 34 in Pfeilrichtung 3 7 gegenüber der gegenüberliegenden Antriebsrolle 32 vorgespannt sind.
Damit ist die Welle 36 jeder Andruckrolle 33 in Pfeilrichtung 3 7 oder in Gegenrichtung hierzu verschiebbar ausgebildet.
Der Tender-Fahrwagen 1 ist, wie bereits weiter oben beschreiben mit dem vorderen Fahrwagen 2 5 gekuppelt, wobei die Kupplungsvorrichtung 23 derart ausgebildet ist, daß die untenliegenden Räder des hochkant angehängten Tender-Fahrwagens 1 einen bestimmten Abstand zur Kanalsohle aufweisen, so daß diese unteren Räder 3 0 die Kanalsohle nicht berühren.
Dazu muß der Tender-Fahrwagen 1 besonders klein und leicht aufgebaut sein, so daß der frei hängend am Fahrwagen 25 befestigt werden kann, ohne daß dieser instabil wird.
Vorteil dieser Anordnung ist, daß jeder beliebige angetriebene Fahrwagen mit wenigen Handgriffen als Vorschubantrieb umfunktioniert werden kann, wobei der Fahrantrieb des Wagens nun ausschließlich zum Zwecke des Vorschubs der Satellitenkamera benutzt wird.
*· ·· ·· ··· ·· · Fahrwagen 34 Feder
Ze i chnungs1eaende Rad 35 Lagerbock
Dreh-Schwenk-Mechanik 36 Welle
1,1' Kamera 37 Pfeilrichtung
2 Dreh-Schwenk-Mechanik
3 Kameraaufnahme
4 Satellitenkamera
5 VorSchubstange
6 (flexibel)
7 Versorgungskabel
8 Vorschubantrieb
Hauptversorgungskabel
9 Gummiband
10 Vorschubwalze
11 Führungswalze
12 Wegmeßeinrichtung
13 Drehgelenk
14 Schwenkgelenk
15 Pfeilrichtung
16 Hubmechanismus
17 Schwenkgetriebe
18 Schwenkgetriebe
19 Drehgetriebe
20 Kupplungseinrichtung
21 Versorgungskabel
22 Fahrwagen
23 Rad
24 Dreh-Schwenk-Mechanik
25 Kamera
26 Maschinenkörper
27 Räder
28 Laufkette
29 Antriebsrolle
30 Andruckrolle
31
32
33

Claims (14)

10520.4-J474-54 16.12.1996 Anmelder : Firma JT-Elektronik GmbH, Robert-Bosch-Str.26 88131 Lindau (B) Schutzansprüche
1. Vorschubantrieb für eine Satellitenkamera an einem Kanalinspektionsgerät, wobei die Satellitenkamera an dem Fahrwagen über ein flexibles Führungsmittel verschiebbar und drehbar zum Fahrwagen geführt ist und die Längsverschiebung der Satellitenkamera über einen Vorschubantrieb erfolgt, der reibschlüssig an dem flexiblen Führungsmittel angreift und dieses in axialer Richtung verschiebbar antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubantrieb für das flexible Führungsmittel auf einem Tender-Fahrwagen (1) angeordnet ist, der an einen angetriebenen Fahrwagen (25) angehängt und von diesem bewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das flexible Führungsmittel eine flexible Vorschubstange (8) oder ein Schlauch ist.
Hausanschrift: Bankkonten:
Rennerle 10 Bayer. Vereinsbank Lindau (B) Nr. 1257110 (BLZ 600 202 90)
D-88131 Lindau Hypo-Bank Lindau (B) Nr. 66 70-326 843 (BLZ 733 204 42)
Volksbank Lindau (B) Nr. 51 222 000 (BLZ 650 92010)
Postscheckkonto München
414848-808 (BLZ 70010080)
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Satellitenkamera (7) am Ende der flexiblen Vorschubstange (8) angeordnet ist und über ein separates Versorgungskabel (9), das teilweise innerhalb der flexiblen Vorschubstange (8) verläuft, mit dem Tender-Fahrwagen (1) verbunden ist, wobei die flexible Vorschubstange {8) zusammen mit der Satellitenkamera (7) über den als Walzenvorschub ausgebildeten Vorschubantrieb (10) in den zu inspizierenden Hausanschluß vorgeschoben werden kann.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubantrieb wenigstens zwei Vorschubwalzen (13) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubantrieb eine oder mehrere Führungswalzen (14) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubantrieb (10) eine Weglängenmeßeinrichtung (15) zur Messung des Vorschubs der flexiblen Vorschubstange (8) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Satellitenkamera (7) auf einer am Tender-Fahrwagen (1) befestigten Dreh-Schwenk-Mechanik (5) angeordnet ist, die aus einem Drehgelenk (16) und wenigstens einem Schwenkgelenk (17) besteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Satellitenkamera (7) auf einem am Tender-Fahrwagen (1) befestigten Hubmechanismus (19) angeordnet ist, der aus zwei Schwenkgetrieben (20, 21) und einem Drehgetriebe (22) besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise in der flexiblen
Vorschubstange (8) verlaufende Versorgungskabel {9) für die Satellitenkamera (7) in Form einer Schleife hinter dem Tender-Fahrwagen (1) hergezogen wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Schleifenende des Versorgungskabels (9) ein Gummiband (12) befestigt ist, welches außerdem am Hauptversorgungskabel (11) des Kamerafahrwagens befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tender-Fahrwagen (1') einen eigenen Fahrantrieb besitzt und selbstfahrend ausgebildet ist, und eine weitere, beweglich montierte Fernsehkamera (4) trägt.
12. Vorschubantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrantrieb des Tender-Fahrwagens (!') den Vorschubantrieb für das flexible Führungsmittel bildet.
13. Vorschubantrieb nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubantrieb am Tender-Fahrwagen (1') aus mindestens einer Antriebsrolle (32) besteht, die drehfest mit dem einem drehend angetriebenen Rad (30) des Tender-Fahrwagens (1') verbunden ist, daß am Außenumfang der Antriebsrolle (32) sich reibschlüssig die anzutreibende Vorschubstange (8) anlegt, der von der der Antriebsrolle (32) gegenüberliegenden Seite mit einer Andruckrolle (33) gegen die Antriebsrolle (32) gepreßt wird.
14. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Tender-Fahrwagen {1') zwei hintereinander liegende und über eine Laufkette (31) angetriebene Räder (3 0) angeordnet sind und jedes Rad (3 0) mit jeweils einer Antriebsrolle (32) drehfest verbunden ist, der jeweils eine Andruckrolle (33) zugeordnet ist.
DE29700193U 1996-01-10 1997-01-08 Vorschubantrieb mit Tender-Fahrwagen Expired - Lifetime DE29700193U1 (de)

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DE29614855 1996-08-27
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