[go: up one dir, main page]

DE29621212U1 - Stülpschachtel - Google Patents

Stülpschachtel

Info

Publication number
DE29621212U1
DE29621212U1 DE29621212U DE29621212U DE29621212U1 DE 29621212 U1 DE29621212 U1 DE 29621212U1 DE 29621212 U DE29621212 U DE 29621212U DE 29621212 U DE29621212 U DE 29621212U DE 29621212 U1 DE29621212 U1 DE 29621212U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slip
recess
side walls
box according
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29621212U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STABERNACK FULDA VERPACKUNG
Original Assignee
STABERNACK FULDA VERPACKUNG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STABERNACK FULDA VERPACKUNG filed Critical STABERNACK FULDA VERPACKUNG
Priority to DE29621212U priority Critical patent/DE29621212U1/de
Publication of DE29621212U1 publication Critical patent/DE29621212U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/64Lids
    • B65D5/68Telescope flanged lids
    • B65D5/685Telescope flanged lids having an inwardly or upwardly extending tab on the lid side wall cooperating with a tab on, or an opening in, the container side wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

F 19 G 38
! lh-
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
FULDA VERPACKUNG
STABERNACK JR GmbH
Bellingerstraße 7-9
36043 Fulda
Stülpschachtel
F 19 G 38
KEIL& SCHAAFHAÜSEN
- 1 - PATENTANWÄLTE
Stülpschachtel
Die Erfindung betrifft eine Stülpschachtel aus Faltmaterial, wie Karton, Wellpappe oder dgl-, bestehend aus einem Unterteil mit einem Boden und Seitenwänden und einem das Unterteil übergreifenden haubenförmigen Oberteil mit einem oberen Deckel und Seitenwänden, wobei das Unterteil und das Oberteil über einen Originalitätsverschluß lösbar miteinander verbunden sind.
Aus der DE-U 92 07 105 ist eine Stülpschachtel bekannt, die eine Verpackung für zu einer Versand- und Verkaufseinheit zusammengefaßte Einzelstücke betrifft. In den Längsseitenwänden des Unterteils sind Aussparungen ausgebildet. An den Seitenwänden des Oberteils sind nach innen umgebogene Haltelaschen angelenkt, die, wenn das Oberteil auf das Unterteil aufgestülpt wird, aufgrund der eingeprägten Rückstellkraft in die Aussparungen des Unterteils eingreifen und damit ein Abziehen des Oberteils von dem Unterteil verhindern. Soll die Stülpschachtel nun geöffnet werden, so werden mit den Haltelaschen verbundene Laschenabschnitte der Seitenwände nach außen gezogen, wobei eine Perforations-0 Verbindungslinie der Laschenabschnitte mit den Seitenwänden aufgerissen wird. Ist die Perforationslinie durchtrennt, lassen sich die Haltelaschen nach außen aus den Aussparungen wegziehen, so daß das Oberteil von dem Unterteil abgenommen werden kann. Durch einen solchen Originalitätsverschluß soll gewährleistet werden, daß die Stülpschachtel vor dem ersten
05.12.96
19 G 38
Keil&Scraafhausex
- 2 - PATENTANWÄLTE
Öffnen zuverlässig geschlossen ist, und daß sich ohne weiteres von außen erkennen läßt, ob sich die Stülpschachtel noch in dem originalverpackten Zustand befindet. Dadurch läßt sich sicherstellen, daß der Kunde die Stülpschachtel mit allen ursprünglichen darin verpackten Waren erhält, und nicht zu Hause feststellen muß, daß durch Dritte, bspw. Ladendiebe, bereits ein Teil der Waren aus der Verpackung entnommen wurde. Unabhängig davon ermöglicht die nach innen gebogene Haltelasche auch nach einem Öffnen der Stülpschachtel ein erneutes Verschließen, wobei eine weitgehend sichere Verbindung zwischen dem Unter- und Oberteil geschaffen wird. Da die Haltelaschen an der Unterseite der Stülpschachtel angeordnet und damit relativ leicht zugänglich sind, ist es jedoch bei vorsichtiger Handhabung möglich, den Originalitätsverschluß auch ohne Beschädigung der Perforationslinien zu öffnen.
Andere herkömmliche Originalitätssicherungen weisen Klebestreifen, bspw. in Form von Etiketten, auf, die an der Verbindungslinie zwischen Ober- und Unterteil angebracht werden und zum Öffnen der Stülpschachtel abgerissen oder durchtrennt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Stülpschachtel derart weiterzubilden, daß ein zuverlässiger Originalitätsverschluß geschaffen wird, ohne die Handhabung zu erschweren.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Originalitätsverschluß eine Haltelasche, die als Verlängerung einer Seitenwand, insbesondere der Rückwand, des Unterteils ausgebildet ist, und eine Aussparung zur Aufnahme der Haltelasche des Unterteils aufweist, die an einer der Haltelasche des Unterteils zugeordneten Seitenwand, insbesondere der Rückwand, des Oberteils in deren oberem, dem Deckel des Oberteils zugewandten Abschnitt ausgebildet ist.
05.12.96
&idigr; 19 G 38
Keil&Schaafhausen
~ PATENTANWÄLTE
Da der Originalitätsverschluß im Inneren der Stülpschachtel auf der dem Boden abgewandten Seite ausgebildet ist, läßt sich ein heimliches Öffnen der Stülpschachtel nicht mehr durchführen, bei dem nach erneutem Verschließen der Eindruck geschaffen wird, daß die Stülpschachtel noch originalverpackt ist. Vielmehr muß der vorgesehene Öffnungsweg beschritten werden.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Haltelasche des Unterteils nach außen auf die sie tragende Seitenwand, insbesondere die Rückwand, des Unterteils umgefaltet, so daß sie aufgrund der eingeprägten Rückstellkraft selbsttätig in die Aussparung am Oberteil einschnappt.
Hierbei ist die die Aussparung aufweisende Seitenwand, insbesondere die Rückwand, des Oberteils wenigstens doppellagig ausgebildet, wobei die Aussparung auf der Innenseite des Oberteils ausgebildet ist und durch eine Stützkante für die Haltelasche des Unterteils begrenzt wird. Die Aussparung ist daher von außen weder sichtbar noch zugänglich, so daß ein Öffnen des Schnappverschlusses von außen nicht möglich ist.
Um eine im wesentlichen spielfreie Verbindung zwischen dem Ober- und dem Unterteil der Stülpschachtel zu schaffen, entspricht die Höhe der Aussparung des Oberteils etwa der Höhe der Haltelasche des Unterteils.
Vorzugsweise erstrecken sich die Aussparung des Oberteils und die Haltelasche des Unterteils über die wesentliche Breite der Seitenwand, insbesondere der Rückwand, des Oberteils.
Die Stützkante des Oberteils wird bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung durch an den Seitenwänden angelenkte Verbindungslaschen gebildet, die gleichzeitig der Befestigung der Rückwand an den Seitenwänden, bspw. durch
05.12.96
F 19 G 38
KEiL&SCHAAFHAUSEN
- 4 - PATENTANWÄLTE
Kleben dienen. Da die Verbindung zwischen Seiten- und Rückwand ohnehin üblicherweise über Klebelaschen erfolgt, wird hierdurch ohne zusätzliche Arbeitsschritte auf einfache Weise die die Aussparung begrenzende Stützkante geschaffen. 5
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden, insbesondere der Vorderwand und der Rückwand, des Unterteils Haltelaschen für den Eingriff in entsprechende Aussparungen in den Seitenwänden des Oberteils vorgesehen. Im Gegensatz zu einer Ausführungsförm mit lediglich einer Haltelasche, bei welcher die Stülpschachtel auf der gegenüberliegenden Seite bspw. über ein Klebeetikett oder dgl. verschlossen wird, weist diese Ausfuhrungsform einen beidseitig wirkenden Originalitätsver-Schluß auf.
Um diesen zu öffnen ist vorzugsweise die einer Aussparung gegenüberliegende Seitenwand, insbesondere die Vorderwand, des Oberteils über Perforationslinien mit den benachbarten 0 Seitenwänden des Oberteils verbunden. Zum Öffnen der Stülpschachtel wird die Vorderwand nach außen gezogen, so daß die Perforationslinien aufgerissen werden und sich das Oberteil nach oben und hinten von dem Unterteil wegklappen läßt.
Um das Öffnen der Stülpschachtel zu erleichtern, weist die der Aussparung gegenüberliegende Seitenwand, insbesondere die Vorderwand, des Oberteils ein Öffnung, Ausnehmung oder dgl. als Angriffspunkt zum Öffnen der Stülpschachtel auf.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist an den der Vorder- und Rückwand benachbarten Seitenwänden des Deckelteils jeweils eine Öffnung, Ausnehmung oder dgl. als Angriffspunkt zum Öffnen der Stülpschachtel vorgesehen. Hierbei werden die Seitenwände des Oberteils seitlich von dem Unterteil weggezogen, so daß die Klebeverbindung zwischen den
05.12.96
F 19 G 38
5 KEIL& SCHAAFHAL'SEN
PATENTANWÄLTE
die Stützkante bildenden Laschen der Seitenwände und der Rückwand des Oberteils getrennt wird und sich das Oberteil vom Unterteil abnehmen läßt.
Eine einfache und kostengünstige Herstellung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Unterteil und/oder das Oberteil jeweils aus einem einstückigen Zuschnitt faltbar ist.
Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Stülpschachtel gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Stülpschachtel gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie III-III in Fig.
1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt des Unterteils,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt des Oberteils und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Stülpschachtel gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
05.12.96
F 19 G 38
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
Wie sich aus den Fig. 1 und 2 ergibt, besteht eine erfindungsgemäße Stülpschachtel 1 aus einem Unterteil 2, über das ein haubenförmiges Oberteil 3 stülpbar ist. Die Stülpschachtel 1 dient zur Aufnahme beliebiger, hier nicht dargestellter Waren. 5
Gemäß dem in Fig. 4 dargestellten Zuschnitt weist das Unterteil 2 einen Boden 4 auf, an den über Biegelinien 5, 6, 1, 8 eine Vorderwand 9, eine Rückwand 10 und Seitenwände 11, 12 angelenkt sind. An den Seitenwänden 11, 12 sind über Biegelinien 13, 14, 15, 16 Verbindungslaschen 17, 18, 19, 20 angelenkt, über die die Wände 9 bis 12 insbesondere mittels Kleben miteinander verbunden werden. Die Seitenwände 11, 12 sind an ihren vorderen oberen Abschnitten abgeschrägt. An der Oberseite der Rückwand 10 des Unterteils 2 ist über eine Faltlinie 21 eine Haltelasche 22 einer Höhe h angelenkt, die um die Faltlinie 21 auf die Außenseite der Rückwand 10 faltbar ist.
Gemäß dem in Fig. 5 dargestellten Zuschnitt weist das Oberteil 3 in entsprechender Weise einen Deckel 2 3 auf, an dem über Biegelinien 24, 25, 26, 27 eine Vorderwand 28, eine Rückwand 29 und Seitenwände 30, 31 angelenkt sind. Die Wände 28 bis 31 des Oberteils 3 sind über Verbindungslaschen 32, 33, 34, 35 insbesondere durch Kleben miteinander verbindbar, um dem Oberteil 3 ebenso wie dem Unterteil 2 eine im wesentlichen kastenförmige Gestalt zu verleihen. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist die Vorderwand 28 des Oberteils 3 in ihrem oberen Bereich abgeschrägt, um der Stülpschachtel 1 einen optisch ansprechenderen Eindruck zu verleihen und eine evtl. hier vorgesehene Beschriftung besser sichtbar zu machen. Hierzu ist die Vorderwand 28 in einen oberen Abschnitt 28a und einen unteren Abschnitt 2 8b unterteilt, die über eine Biegelinie 28c miteinander verbunden sind. Die Seitenwände 30, 31 des Oberteils 3 weisen in ihrem der Vorderwand 2 8 zugewandten Eckabschnitt jeweils einen
05.12.96
F 19 G 38
7 KEIL&SCHAAFHAUSEN
P-TENTA NWALTE
dreieckförmigen Befestigungsabschnitt 30a bzw. 31a auf, der über eine Biegelinie 3 0b bzw. 31b an der Seitenwand 30, 31 angelenkt ist. Die Verbindungslaschen 32, 33 zum Verbinden der Seitenwand 30, 31 mit der Vorderwand 28 sind in Verlängerung der Biegelinien 30b bzw. 31b abgeschrägt, so daß die Seitenwand 30 über den Befestigungsabschnitt 30a an dem oberen Abschnitt 28a der Vorderwand 28 und über die Verbindungslasche 32 an dem unteren Abschnitt 28b der Vorderwand 28 befestigt ist. Entsprechendes gilt für die Seitenwand 31. An ihrer dem Befestigungsabschnitt 30a bzw. 31a gegenüberliegenden unteren Seitenkante weist die Seitenwand 30, 31 ebenfalls eine Abschrägung auf.
Die Rückwand 29 ist an den Seitenwänden 30, 31 über die Verbindungslaschen 34, 35 befestigt. Diese Verbindungslaschen 34, 35 erstrecken sich jedoch nicht über die gesamte Höhe der Seitenwände 30, 31, sondern sind von der dem Deckel 2 3 zugewandten Kante um einen Abstand H beabstandet, der etwa der Höhe h der Haltelasche 22 des Unterteils 2 entspricht. Bei 0 zusammengebautem Oberteil 3 bildet die Oberseite der Verbindungslaschen 34, 35 somit die in Fig. 2 sichtbare Stützkante 36 auf der Innenseite der Rückwand 2 9 des Oberteils 3, die eine Aussparung 37 zur Aufnahme der Haltelasche 22 des Unterteils 2 begrenzt.
Das Verschließen der Stülpschachtel 1 erfolgt, indem zunächst die Haltelasche 22 um die Faltlasche 21 des Unterteils 2 nach außen auf die Rückwand 10 des Unterteils umgebogen wird. Dann wird das Oberteil 3 über das Unterteil 2 geschoben, wobei die Haltelasche 22 aufgrund der durch die Biegung eingeprägten Rückstellkraft dazu neigt, sich nach außen wegzubiegen. Sobald die Verbindungslaschen 34, 35 und damit die durch deren Oberkante gebildete Stützkante 36 des Oberteils 3 vollständig an der auf die Rückwand 10 des Unterteils 2 umgebogenen Haltelasche 22 vorbeigeschoben sind, schnappt die Haltelasche
05.12.96
F 19 G 38
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
22 selbsttätig in die oberhalb der Stützkante 3 6 ausgebildete Aussparung 37 des Oberteils 3 ein (vgl. Fig. 3). Das Oberteil 3 kann daher nicht mehr nach oben von dem Unterteil 2 abgehoben werden, da die Haltelasche 22 des Unterteils 2 sich gegen die Stützkante 36 des Oberteils 3 abstützt. Zum Öffnen der Stülpschachtel 1 muß das Oberteil 3 um die Unterkante seiner Rückwand 29 geschwenkt werden, bis es sich von dem Unterteil 2 abheben läßt. Der Verschluß der Vorderseite der Stülpschachtel 1 erfolgt, wie in Fig. 1 dargestellt, über ein Klebeetikett 38, das den unteren Abschnitt 28b der Vorderwand 28 des Oberteils 3 mit der Vorderwand 9 des Unterteils 2 verbindet. Dieses Klebeetikett 38 muß zum Öffnen der Stülpschachtel 1 abgerissen oder durchtrennt werden.
Alternativ kann das Oberteil 3 auch dadurch geöffnet werden, daß an Ausnehmungen 39, 40 an der Unterkante der Seitenwände 30, 31 des Oberteils 3 angegriffen und die Seitenwände 30, 31 nach außen weggezogen werden, so daß sich die Verbindungslaschen 32 bis 35 und die Befestigungsabschnitte 30a, 30b von 0 der Vorderwand 2 8 bzw. der Rückwand 29 lösen.
Bei der weiteren, in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist die Vorderwand 28 des Oberteils 3 über Perforationslinien 41, 42 mit den Seitenwänden 30, 31 bzw. den an den Seitenwänden 30, 31 befestigten Verbindungslaschen 32, 33 verbunden. Zum Öffnen des Oberteils 3 wird daher die Vorderwand 28, bspw. durch Angreifen an der Ausnehmung 43 in der Vorderwand 2 8 entlang der Perforationslinien 41, 42 aufgerissen, so daß sich das Oberteil 3 von dem Unterteil 2 abnehmen läßt.
Insbesondere bei letzterer Ausführungsform ist es möglich, die durch die Haltelasche 22 am Unterteil 2 in Verbindung mit der Aussparung 37 des Oberteils 3 gebildete Originalitätssicherung nicht nur an der Rückwand 10, 29, sondern auch im Bereich der Vorderwand 9, 2 8 der Stülpschachtel 1 vorzusehen, da ein Lösen
05.12.96
19 G 38
• · ■··
_ g _ KEIL&SCHAAFHAUSEN
P A T E N T A IM W A L T E
auch des vorderen Originalitätsverschlußes nach Aufreißen der Vorderwand 28 entlang der Perforationslinien 41, 42 möglich ist. Gleiches gilt, wenn das Öffnen der Stülpschachtel 1 durch Auseinander ziehen der Seitenwände 30, 31 des Oberteils 3 unter Lösung der Klebeverbindungen erfolgt.
Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, daß ein heimliches Öffnen der Stülpschachtel 1, welches nach erneutem Verschließen der Stülpschachtel 1 nicht bemerkt wird, verhindert wird, weil ein Zugang zu der auf der Innenseite der Stülpschachtel 1 an der dem Boden abgewandten Seite vorgesehenen Originalitätssicherung von außen nicht möglich ist.
F 19 G
- 10 -
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
Bezugszeichenliste:
1 Stülpschachtel 30a Befestigungsabschnitt
2 Unterteil 30b Biegelinie
3 Oberteil 31 Seitenwand
4 Boden 31a Befestigungsabschnitt
5 Biegelinie 31b Biegelinie
6 Biegelinie 32 Verbindungslasche
7 Biegelinie 33 Verbindungslasche
8 Biegelinie 34 Verbindungslasche
9 Vorderwand 35 Verbindungslasche
10 Rückwand 36 Stützkante
11 Seitenwand 37 Aussparung
12 Seitenwand 38 Klebeetikett
13 Biegelinie 39 Ausnehmung
14 Biegelinie 40 Ausnehmung
15 Biegelinie 41 Perforationslinie
16 Biegelinie 42 Perforationslinie
17 Verbindungslasche 43 Ausnehmung
18 Verbindungslasche
19 Verbindungslasche
20 Verbindungslasche
21 Faltlinie
22 Haltelasche
23 Deckel
24 Biegelinie
25 Biegelinie
26 Biegelinie
27 Biegelinie
28 Vorderwand
28a oberer Abschnitt
28b unterer Abschnitt
28c Biegelinie
29 Rückwand
30 Seitenwand
05.12 .96

Claims (11)

F 19 G 38 Keil&Schaafhausen ~ ~ PATENTANWÄLTE Schutzansprüche:
1. Stülpschachtel aus Faltmaterial, wie Karton, Wellpappe 5 oder dgl., bestehend aus einem Unterteil (2) mit einem Boden (4) und Seitenwänden (9, 10, 11, 12) und einem das Unterteil (2) übergreifenden, haubenförmigen Oberteil (3) mit einem Deckel (23) und Seitenwänden (28, 29, 30, 31), wobei das Unterteil (2) und das Oberteil (3) über einen Originalitäts-Verschluß lösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Originalitätsverschluß eine Haltelasche (22), die als Verlängerung einer Seitenwand, insbesondere der Rückwand (10), des Unterteils (2) ausgebildet ist, und eine Aussparung (37) zur Aufnahme der Haltelasche (22) des Unterteils (2) aufweist, die an einer der Haltelasche (22) des Unterteils (2) zugeordneten Seitenwand, insbesondere der Rückwand (29), des Oberteils (3) in deren oberem, dem Deckel (23) des Oberteils (3) zugewandten Abschnitt ausgebildet ist.
0 2. Stülpschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltelasche (22) des Unterteils (2) nach außen auf die sie tragende Seitenwand, insbesondere die Rückwand (10), des Unterteils (2) umgefaltet ist.
3. Stülpschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aussparung (37) aufweisende Seitenwand, insbesondere die Rückwand (29), des Oberteils (3) wenigstens doppellagig ausgebildet ist, wobei die Aussparung (37) auf der Innenseite des Oberteils (3) ausgebildet ist und durch eine Stützkante (36) für die Haltelasche (22) des Unterteils (2) begrenzt wird.
4. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe H der Aussparung (37) des
05.12.96
19 G 38
12 Keil&Schaafhausen
~ PATENTANWÄLTE
Oberteils (3) etwa der Höhe h der Haltelasche (22) des Unterteils {2) entspricht.
5. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (37) des Oberteils (3) und die Haltelasche (22) des Unterteils (2) sich über die wesentliche Breite der Seitenwand, insbesondere der Rückwand (10, 29), erstrecken.
6. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkante (36) des Oberteils (3) durch an den Seitenwänden (30, 31) angelenkte Verbindungslaschen (34, 35) festgelegt wird, die auch der Befestigung der Rückwand (29) an den Seitenwänden (30, 31), bspw. durch Kleben, dienen.
7. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden, insbesondere der Vorderwand (9) und der Rückwand (10), des 0 Unterteils (2) Haltelaschen (22) für den Eingriff in entsprechende Aussparungen (37) in den Seitenwänden, insbesondere der Vorderwand (28) und der Rückwand (29), des Oberteils (3) vorgesehen sind.
8. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der Aussparung (37) gegenüberliegende Seitenwand, insbesondere die Vorderwand (28), des Oberteils (3) über Perforationslinien (41, 42) mit den Seitenwänden (30, 31) des Oberteils (3) verbunden ist.
9. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der Aussparung (37) gegenüberliegende Seitenwand, insbesondere die Vorderwand (28), des Oberteils (3) eine Öffnung, Ausnehmung (43) oder dgl. als Angriffspunkt zum Öffnen der Stülpschachtel (1) aufweist.
05.12.96
T 19 G 38
- 13 - KEiL&SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
10. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden {30, 31) des Oberteils (3) jeweils eine öffnung oder Ausnehmung (39, 40) als Angriffspunkt zum Öffnen der Stülpschachtel (1) vorgesehen ist.
11. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (2) und/oder das Oberteil (3) jeweils aus einem einteiligen Zuschnitt faltbar sind.
05.12.96
DE29621212U 1996-12-06 1996-12-06 Stülpschachtel Expired - Lifetime DE29621212U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29621212U DE29621212U1 (de) 1996-12-06 1996-12-06 Stülpschachtel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29621212U DE29621212U1 (de) 1996-12-06 1996-12-06 Stülpschachtel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29621212U1 true DE29621212U1 (de) 1997-02-27

Family

ID=8032934

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29621212U Expired - Lifetime DE29621212U1 (de) 1996-12-06 1996-12-06 Stülpschachtel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29621212U1 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2970742A (en) * 1959-01-28 1961-02-07 Charles J Fleisig Paper boxes for mailing
US3116007A (en) * 1962-10-26 1963-12-31 Container Corp Container with interlocking tray and cover
DE1212861B (de) * 1963-04-05 1966-03-17 Rotopack G M B H Verpackungsmi Stuelpfaltschachtel
DE7324848U (de) * 1973-07-05 1974-01-10 Copaco Ges F Verpackungen Mbh & Co Kg Schachtel mit Klappdeckel
DE4317021A1 (de) * 1993-05-21 1994-11-24 Juergen K Keck Verpackungseinheit
DE29602010U1 (de) * 1995-02-10 1996-03-28 Saam, Bernhard, Bern Zuschnitt für einen Ausstell- und Transportbehälter, Zuschnitt für einen Deckel eines Ausstell- und Transportbehälters, Unterteil eines Ausstell- und Transportbehälters, Deckel für einen Ausstell- und Transportbehälter sowie Ausstell- und Transportbehälter

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2970742A (en) * 1959-01-28 1961-02-07 Charles J Fleisig Paper boxes for mailing
US3116007A (en) * 1962-10-26 1963-12-31 Container Corp Container with interlocking tray and cover
DE1212861B (de) * 1963-04-05 1966-03-17 Rotopack G M B H Verpackungsmi Stuelpfaltschachtel
DE7324848U (de) * 1973-07-05 1974-01-10 Copaco Ges F Verpackungen Mbh & Co Kg Schachtel mit Klappdeckel
DE4317021A1 (de) * 1993-05-21 1994-11-24 Juergen K Keck Verpackungseinheit
DE29602010U1 (de) * 1995-02-10 1996-03-28 Saam, Bernhard, Bern Zuschnitt für einen Ausstell- und Transportbehälter, Zuschnitt für einen Deckel eines Ausstell- und Transportbehälters, Unterteil eines Ausstell- und Transportbehälters, Deckel für einen Ausstell- und Transportbehälter sowie Ausstell- und Transportbehälter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1637460B1 (de) Behältnis
EP0571711B1 (de) Faltschachtel mit Stülpdeckel
DE3007769C2 (de) Faltschachtel aus Karton o.dgl.
DE10044018A1 (de) Faltschachtel mit schachteleinwärts versetztem Innenboden
DE9214914U1 (de) Verpackung mit Originalitätsverschluß
WO1997043184A1 (de) Schachtel zur aufnahme und bereitstellung von losen gegenständen
DE19519437A1 (de) Wiederverschließbare Faltschachtel mit Öffnungssicherung
DE10043850A1 (de) Faltschachtel mit schachteleinwärts versetztem Boden
DE4042103C2 (de) Schuber
DE29621212U1 (de) Stülpschachtel
EP3887284B1 (de) Präsentationsverpackung
DE9108595U1 (de) Verpackung für einen Verkaufsgegenstand
DE69203903T2 (de) Verpackung, insbesondere zum Ausstellen und Verkaufen von Gegenständen mit mittleren oder kleineren Abmessungen.
DE9312675U1 (de) Faltschachtel aus Karton mit Klappdeckel
DE29922780U1 (de) Verpackung aus faltbarem Material zum Verpacken von zu einer Versand- und Entnahmeeinheit zusammengefaßtem Einzelgut
DE2405375C3 (de) Klappdeckel-Faltschachtel
DE2735267A1 (de) Deckelschachtel
DE9211017U1 (de) Verpackung
DE9012160U1 (de) Behälter zum Aufnehmen eines Stapels von Wareneinheiten
DE29515811U1 (de) Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement
EP0504642A2 (de) Behälter mit aufstülpbarem Deckel und Originalitätssicherung
DE4320100C2 (de) Versandverpackung
DE9108594U1 (de) Verpackung für einen Verkaufsgegenstand
DE29700258U1 (de) Zweiteilige Verpackung
DE2339103A1 (de) Faltschachtel mit einem klarsichtfenster

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19970410

R021 Search request validly filed

Effective date: 19970118

R163 Identified publications notified

Effective date: 19970423

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20001003