DE29621212U1 - Stülpschachtel - Google Patents
StülpschachtelInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/42—Details of containers or of foldable or erectable container blanks
- B65D5/64—Lids
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Description
F 19 G 38
! lh-
Keil&Schaafhausen
PATENTANWÄLTE
FULDA VERPACKUNG
STABERNACK JR GmbH
Bellingerstraße 7-9
STABERNACK JR GmbH
Bellingerstraße 7-9
36043 Fulda
F 19 G 38
KEIL& SCHAAFHAÜSEN
- 1 - PATENTANWÄLTE
Die Erfindung betrifft eine Stülpschachtel aus Faltmaterial, wie Karton, Wellpappe oder dgl-, bestehend aus einem Unterteil
mit einem Boden und Seitenwänden und einem das Unterteil übergreifenden haubenförmigen Oberteil mit einem oberen Deckel
und Seitenwänden, wobei das Unterteil und das Oberteil über einen Originalitätsverschluß lösbar miteinander verbunden
sind.
Aus der DE-U 92 07 105 ist eine Stülpschachtel bekannt, die eine Verpackung für zu einer Versand- und Verkaufseinheit
zusammengefaßte Einzelstücke betrifft. In den Längsseitenwänden des Unterteils sind Aussparungen ausgebildet. An den
Seitenwänden des Oberteils sind nach innen umgebogene Haltelaschen angelenkt, die, wenn das Oberteil auf das
Unterteil aufgestülpt wird, aufgrund der eingeprägten Rückstellkraft in die Aussparungen des Unterteils eingreifen
und damit ein Abziehen des Oberteils von dem Unterteil verhindern. Soll die Stülpschachtel nun geöffnet werden, so
werden mit den Haltelaschen verbundene Laschenabschnitte der Seitenwände nach außen gezogen, wobei eine Perforations-0
Verbindungslinie der Laschenabschnitte mit den Seitenwänden aufgerissen wird. Ist die Perforationslinie durchtrennt,
lassen sich die Haltelaschen nach außen aus den Aussparungen wegziehen, so daß das Oberteil von dem Unterteil abgenommen
werden kann. Durch einen solchen Originalitätsverschluß soll gewährleistet werden, daß die Stülpschachtel vor dem ersten
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Öffnen zuverlässig geschlossen ist, und daß sich ohne weiteres
von außen erkennen läßt, ob sich die Stülpschachtel noch in dem originalverpackten Zustand befindet. Dadurch läßt sich
sicherstellen, daß der Kunde die Stülpschachtel mit allen ursprünglichen darin verpackten Waren erhält, und nicht zu
Hause feststellen muß, daß durch Dritte, bspw. Ladendiebe, bereits ein Teil der Waren aus der Verpackung entnommen wurde.
Unabhängig davon ermöglicht die nach innen gebogene Haltelasche auch nach einem Öffnen der Stülpschachtel ein erneutes
Verschließen, wobei eine weitgehend sichere Verbindung zwischen dem Unter- und Oberteil geschaffen wird. Da die
Haltelaschen an der Unterseite der Stülpschachtel angeordnet und damit relativ leicht zugänglich sind, ist es jedoch bei
vorsichtiger Handhabung möglich, den Originalitätsverschluß auch ohne Beschädigung der Perforationslinien zu öffnen.
Andere herkömmliche Originalitätssicherungen weisen Klebestreifen,
bspw. in Form von Etiketten, auf, die an der Verbindungslinie zwischen Ober- und Unterteil angebracht
werden und zum Öffnen der Stülpschachtel abgerissen oder durchtrennt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Stülpschachtel derart weiterzubilden, daß ein zuverlässiger
Originalitätsverschluß geschaffen wird, ohne die Handhabung zu erschweren.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Originalitätsverschluß eine Haltelasche, die
als Verlängerung einer Seitenwand, insbesondere der Rückwand, des Unterteils ausgebildet ist, und eine Aussparung zur
Aufnahme der Haltelasche des Unterteils aufweist, die an einer der Haltelasche des Unterteils zugeordneten Seitenwand,
insbesondere der Rückwand, des Oberteils in deren oberem, dem Deckel des Oberteils zugewandten Abschnitt ausgebildet ist.
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Da der Originalitätsverschluß im Inneren der Stülpschachtel auf der dem Boden abgewandten Seite ausgebildet ist, läßt sich
ein heimliches Öffnen der Stülpschachtel nicht mehr durchführen, bei dem nach erneutem Verschließen der Eindruck
geschaffen wird, daß die Stülpschachtel noch originalverpackt ist. Vielmehr muß der vorgesehene Öffnungsweg beschritten
werden.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die
Haltelasche des Unterteils nach außen auf die sie tragende Seitenwand, insbesondere die Rückwand, des Unterteils
umgefaltet, so daß sie aufgrund der eingeprägten Rückstellkraft selbsttätig in die Aussparung am Oberteil einschnappt.
Hierbei ist die die Aussparung aufweisende Seitenwand, insbesondere die Rückwand, des Oberteils wenigstens doppellagig
ausgebildet, wobei die Aussparung auf der Innenseite des Oberteils ausgebildet ist und durch eine Stützkante für die
Haltelasche des Unterteils begrenzt wird. Die Aussparung ist daher von außen weder sichtbar noch zugänglich, so daß ein
Öffnen des Schnappverschlusses von außen nicht möglich ist.
Um eine im wesentlichen spielfreie Verbindung zwischen dem Ober- und dem Unterteil der Stülpschachtel zu schaffen,
entspricht die Höhe der Aussparung des Oberteils etwa der Höhe der Haltelasche des Unterteils.
Vorzugsweise erstrecken sich die Aussparung des Oberteils und die Haltelasche des Unterteils über die wesentliche Breite der
Seitenwand, insbesondere der Rückwand, des Oberteils.
Die Stützkante des Oberteils wird bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung durch an den Seitenwänden
angelenkte Verbindungslaschen gebildet, die gleichzeitig der Befestigung der Rückwand an den Seitenwänden, bspw. durch
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Kleben dienen. Da die Verbindung zwischen Seiten- und Rückwand ohnehin üblicherweise über Klebelaschen erfolgt, wird
hierdurch ohne zusätzliche Arbeitsschritte auf einfache Weise die die Aussparung begrenzende Stützkante geschaffen.
5
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden, insbesondere der Vorderwand
und der Rückwand, des Unterteils Haltelaschen für den Eingriff in entsprechende Aussparungen in den Seitenwänden des
Oberteils vorgesehen. Im Gegensatz zu einer Ausführungsförm
mit lediglich einer Haltelasche, bei welcher die Stülpschachtel auf der gegenüberliegenden Seite bspw. über ein
Klebeetikett oder dgl. verschlossen wird, weist diese Ausfuhrungsform einen beidseitig wirkenden Originalitätsver-Schluß
auf.
Um diesen zu öffnen ist vorzugsweise die einer Aussparung gegenüberliegende Seitenwand, insbesondere die Vorderwand, des
Oberteils über Perforationslinien mit den benachbarten 0 Seitenwänden des Oberteils verbunden. Zum Öffnen der Stülpschachtel
wird die Vorderwand nach außen gezogen, so daß die
Perforationslinien aufgerissen werden und sich das Oberteil nach oben und hinten von dem Unterteil wegklappen läßt.
Um das Öffnen der Stülpschachtel zu erleichtern, weist die der
Aussparung gegenüberliegende Seitenwand, insbesondere die Vorderwand, des Oberteils ein Öffnung, Ausnehmung oder dgl.
als Angriffspunkt zum Öffnen der Stülpschachtel auf.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist an den der Vorder- und Rückwand benachbarten Seitenwänden des
Deckelteils jeweils eine Öffnung, Ausnehmung oder dgl. als Angriffspunkt zum Öffnen der Stülpschachtel vorgesehen.
Hierbei werden die Seitenwände des Oberteils seitlich von dem Unterteil weggezogen, so daß die Klebeverbindung zwischen den
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die Stützkante bildenden Laschen der Seitenwände und der Rückwand des Oberteils getrennt wird und sich das Oberteil vom
Unterteil abnehmen läßt.
Eine einfache und kostengünstige Herstellung wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß das Unterteil und/oder das Oberteil jeweils aus einem einstückigen Zuschnitt faltbar ist.
Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der
Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung. Dabei bilden alle
beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der
Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Stülpschachtel gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Stülpschachtel gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie III-III in Fig.
1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt des Unterteils,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt des Oberteils und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Stülpschachtel gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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Wie sich aus den Fig. 1 und 2 ergibt, besteht eine erfindungsgemäße
Stülpschachtel 1 aus einem Unterteil 2, über das ein haubenförmiges Oberteil 3 stülpbar ist. Die Stülpschachtel 1
dient zur Aufnahme beliebiger, hier nicht dargestellter Waren. 5
Gemäß dem in Fig. 4 dargestellten Zuschnitt weist das Unterteil 2 einen Boden 4 auf, an den über Biegelinien 5, 6,
1, 8 eine Vorderwand 9, eine Rückwand 10 und Seitenwände 11,
12 angelenkt sind. An den Seitenwänden 11, 12 sind über Biegelinien 13, 14, 15, 16 Verbindungslaschen 17, 18, 19, 20
angelenkt, über die die Wände 9 bis 12 insbesondere mittels Kleben miteinander verbunden werden. Die Seitenwände 11, 12
sind an ihren vorderen oberen Abschnitten abgeschrägt. An der Oberseite der Rückwand 10 des Unterteils 2 ist über eine
Faltlinie 21 eine Haltelasche 22 einer Höhe h angelenkt, die um die Faltlinie 21 auf die Außenseite der Rückwand 10 faltbar
ist.
Gemäß dem in Fig. 5 dargestellten Zuschnitt weist das Oberteil 3 in entsprechender Weise einen Deckel 2 3 auf, an dem über
Biegelinien 24, 25, 26, 27 eine Vorderwand 28, eine Rückwand 29 und Seitenwände 30, 31 angelenkt sind. Die Wände 28 bis 31
des Oberteils 3 sind über Verbindungslaschen 32, 33, 34, 35 insbesondere durch Kleben miteinander verbindbar, um dem
Oberteil 3 ebenso wie dem Unterteil 2 eine im wesentlichen kastenförmige Gestalt zu verleihen. Bei der in Fig. 1
dargestellten Ausführungsform ist die Vorderwand 28 des
Oberteils 3 in ihrem oberen Bereich abgeschrägt, um der Stülpschachtel 1 einen optisch ansprechenderen Eindruck zu
verleihen und eine evtl. hier vorgesehene Beschriftung besser sichtbar zu machen. Hierzu ist die Vorderwand 28 in einen
oberen Abschnitt 28a und einen unteren Abschnitt 2 8b unterteilt, die über eine Biegelinie 28c miteinander verbunden
sind. Die Seitenwände 30, 31 des Oberteils 3 weisen in ihrem der Vorderwand 2 8 zugewandten Eckabschnitt jeweils einen
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dreieckförmigen Befestigungsabschnitt 30a bzw. 31a auf, der
über eine Biegelinie 3 0b bzw. 31b an der Seitenwand 30, 31 angelenkt ist. Die Verbindungslaschen 32, 33 zum Verbinden der
Seitenwand 30, 31 mit der Vorderwand 28 sind in Verlängerung der Biegelinien 30b bzw. 31b abgeschrägt, so daß die Seitenwand
30 über den Befestigungsabschnitt 30a an dem oberen Abschnitt 28a der Vorderwand 28 und über die Verbindungslasche
32 an dem unteren Abschnitt 28b der Vorderwand 28 befestigt ist. Entsprechendes gilt für die Seitenwand 31. An ihrer dem
Befestigungsabschnitt 30a bzw. 31a gegenüberliegenden unteren Seitenkante weist die Seitenwand 30, 31 ebenfalls eine
Abschrägung auf.
Die Rückwand 29 ist an den Seitenwänden 30, 31 über die Verbindungslaschen 34, 35 befestigt. Diese Verbindungslaschen
34, 35 erstrecken sich jedoch nicht über die gesamte Höhe der Seitenwände 30, 31, sondern sind von der dem Deckel 2 3
zugewandten Kante um einen Abstand H beabstandet, der etwa der Höhe h der Haltelasche 22 des Unterteils 2 entspricht. Bei
0 zusammengebautem Oberteil 3 bildet die Oberseite der Verbindungslaschen 34, 35 somit die in Fig. 2 sichtbare Stützkante
36 auf der Innenseite der Rückwand 2 9 des Oberteils 3, die eine Aussparung 37 zur Aufnahme der Haltelasche 22 des
Unterteils 2 begrenzt.
Das Verschließen der Stülpschachtel 1 erfolgt, indem zunächst die Haltelasche 22 um die Faltlasche 21 des Unterteils 2 nach
außen auf die Rückwand 10 des Unterteils umgebogen wird. Dann wird das Oberteil 3 über das Unterteil 2 geschoben, wobei die
Haltelasche 22 aufgrund der durch die Biegung eingeprägten Rückstellkraft dazu neigt, sich nach außen wegzubiegen. Sobald
die Verbindungslaschen 34, 35 und damit die durch deren Oberkante gebildete Stützkante 36 des Oberteils 3 vollständig
an der auf die Rückwand 10 des Unterteils 2 umgebogenen Haltelasche 22 vorbeigeschoben sind, schnappt die Haltelasche
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22 selbsttätig in die oberhalb der Stützkante 3 6 ausgebildete Aussparung 37 des Oberteils 3 ein (vgl. Fig. 3). Das Oberteil
3 kann daher nicht mehr nach oben von dem Unterteil 2 abgehoben werden, da die Haltelasche 22 des Unterteils 2 sich
gegen die Stützkante 36 des Oberteils 3 abstützt. Zum Öffnen der Stülpschachtel 1 muß das Oberteil 3 um die Unterkante
seiner Rückwand 29 geschwenkt werden, bis es sich von dem Unterteil 2 abheben läßt. Der Verschluß der Vorderseite der
Stülpschachtel 1 erfolgt, wie in Fig. 1 dargestellt, über ein Klebeetikett 38, das den unteren Abschnitt 28b der Vorderwand
28 des Oberteils 3 mit der Vorderwand 9 des Unterteils 2 verbindet. Dieses Klebeetikett 38 muß zum Öffnen der Stülpschachtel
1 abgerissen oder durchtrennt werden.
Alternativ kann das Oberteil 3 auch dadurch geöffnet werden, daß an Ausnehmungen 39, 40 an der Unterkante der Seitenwände
30, 31 des Oberteils 3 angegriffen und die Seitenwände 30, 31 nach außen weggezogen werden, so daß sich die Verbindungslaschen
32 bis 35 und die Befestigungsabschnitte 30a, 30b von 0 der Vorderwand 2 8 bzw. der Rückwand 29 lösen.
Bei der weiteren, in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist die Vorderwand 28 des Oberteils 3 über Perforationslinien 41,
42 mit den Seitenwänden 30, 31 bzw. den an den Seitenwänden 30, 31 befestigten Verbindungslaschen 32, 33 verbunden. Zum
Öffnen des Oberteils 3 wird daher die Vorderwand 28, bspw. durch Angreifen an der Ausnehmung 43 in der Vorderwand 2 8
entlang der Perforationslinien 41, 42 aufgerissen, so daß sich das Oberteil 3 von dem Unterteil 2 abnehmen läßt.
Insbesondere bei letzterer Ausführungsform ist es möglich, die durch die Haltelasche 22 am Unterteil 2 in Verbindung mit der
Aussparung 37 des Oberteils 3 gebildete Originalitätssicherung nicht nur an der Rückwand 10, 29, sondern auch im Bereich der
Vorderwand 9, 2 8 der Stülpschachtel 1 vorzusehen, da ein Lösen
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auch des vorderen Originalitätsverschlußes nach Aufreißen der Vorderwand 28 entlang der Perforationslinien 41, 42 möglich
ist. Gleiches gilt, wenn das Öffnen der Stülpschachtel 1 durch Auseinander ziehen der Seitenwände 30, 31 des Oberteils 3 unter
Lösung der Klebeverbindungen erfolgt.
Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, daß ein heimliches
Öffnen der Stülpschachtel 1, welches nach erneutem Verschließen der Stülpschachtel 1 nicht bemerkt wird, verhindert
wird, weil ein Zugang zu der auf der Innenseite der Stülpschachtel 1 an der dem Boden abgewandten Seite vorgesehenen
Originalitätssicherung von außen nicht möglich ist.
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Bezugszeichenliste:
| 1 | Stülpschachtel | 30a | Befestigungsabschnitt |
| 2 | Unterteil | 30b | Biegelinie |
| 3 | Oberteil | 31 | Seitenwand |
| 4 | Boden | 31a | Befestigungsabschnitt |
| 5 | Biegelinie | 31b | Biegelinie |
| 6 | Biegelinie | 32 | Verbindungslasche |
| 7 | Biegelinie | 33 | Verbindungslasche |
| 8 | Biegelinie | 34 | Verbindungslasche |
| 9 | Vorderwand | 35 | Verbindungslasche |
| 10 | Rückwand | 36 | Stützkante |
| 11 | Seitenwand | 37 | Aussparung |
| 12 | Seitenwand | 38 | Klebeetikett |
| 13 | Biegelinie | 39 | Ausnehmung |
| 14 | Biegelinie | 40 | Ausnehmung |
| 15 | Biegelinie | 41 | Perforationslinie |
| 16 | Biegelinie | 42 | Perforationslinie |
| 17 | Verbindungslasche | 43 | Ausnehmung |
| 18 | Verbindungslasche | ||
| 19 | Verbindungslasche | ||
| 20 | Verbindungslasche | ||
| 21 | Faltlinie | ||
| 22 | Haltelasche | ||
| 23 | Deckel | ||
| 24 | Biegelinie | ||
| 25 | Biegelinie | ||
| 26 | Biegelinie | ||
| 27 | Biegelinie | ||
| 28 | Vorderwand | ||
| 28a | oberer Abschnitt | ||
| 28b | unterer Abschnitt | ||
| 28c | Biegelinie | ||
| 29 | Rückwand | ||
| 30 | Seitenwand | ||
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Claims (11)
1. Stülpschachtel aus Faltmaterial, wie Karton, Wellpappe 5 oder dgl., bestehend aus einem Unterteil (2) mit einem Boden
(4) und Seitenwänden (9, 10, 11, 12) und einem das Unterteil (2) übergreifenden, haubenförmigen Oberteil (3) mit einem
Deckel (23) und Seitenwänden (28, 29, 30, 31), wobei das Unterteil (2) und das Oberteil (3) über einen Originalitäts-Verschluß
lösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Originalitätsverschluß eine Haltelasche
(22), die als Verlängerung einer Seitenwand, insbesondere der Rückwand (10), des Unterteils (2) ausgebildet ist, und eine
Aussparung (37) zur Aufnahme der Haltelasche (22) des Unterteils (2) aufweist, die an einer der Haltelasche (22) des
Unterteils (2) zugeordneten Seitenwand, insbesondere der Rückwand (29), des Oberteils (3) in deren oberem, dem Deckel
(23) des Oberteils (3) zugewandten Abschnitt ausgebildet ist.
0 2. Stülpschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (22) des Unterteils (2) nach außen auf die sie tragende Seitenwand, insbesondere die Rückwand (10), des
Unterteils (2) umgefaltet ist.
3. Stülpschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Aussparung (37) aufweisende Seitenwand, insbesondere die Rückwand (29), des Oberteils (3) wenigstens
doppellagig ausgebildet ist, wobei die Aussparung (37) auf der Innenseite des Oberteils (3) ausgebildet ist und durch eine
Stützkante (36) für die Haltelasche (22) des Unterteils (2) begrenzt wird.
4. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe H der Aussparung (37) des
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Oberteils (3) etwa der Höhe h der Haltelasche (22) des
Unterteils {2) entspricht.
5. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (37) des Oberteils (3) und
die Haltelasche (22) des Unterteils (2) sich über die wesentliche Breite der Seitenwand, insbesondere der Rückwand
(10, 29), erstrecken.
6. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkante (36) des Oberteils (3)
durch an den Seitenwänden (30, 31) angelenkte Verbindungslaschen (34, 35) festgelegt wird, die auch der Befestigung der
Rückwand (29) an den Seitenwänden (30, 31), bspw. durch Kleben, dienen.
7. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden,
insbesondere der Vorderwand (9) und der Rückwand (10), des 0 Unterteils (2) Haltelaschen (22) für den Eingriff in entsprechende
Aussparungen (37) in den Seitenwänden, insbesondere der Vorderwand (28) und der Rückwand (29), des Oberteils (3)
vorgesehen sind.
8. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der Aussparung (37) gegenüberliegende
Seitenwand, insbesondere die Vorderwand (28), des Oberteils (3) über Perforationslinien (41, 42) mit den Seitenwänden (30,
31) des Oberteils (3) verbunden ist.
9. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der Aussparung (37) gegenüberliegende
Seitenwand, insbesondere die Vorderwand (28), des Oberteils (3) eine Öffnung, Ausnehmung (43) oder dgl. als Angriffspunkt
zum Öffnen der Stülpschachtel (1) aufweist.
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- 13 - KEiL&SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
10. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden {30, 31) des Oberteils
(3) jeweils eine öffnung oder Ausnehmung (39, 40) als
Angriffspunkt zum Öffnen der Stülpschachtel (1) vorgesehen
ist.
11. Stülpschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Unterteil (2) und/oder das Oberteil (3) jeweils aus einem einteiligen Zuschnitt faltbar sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29621212U DE29621212U1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Stülpschachtel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29621212U DE29621212U1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Stülpschachtel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29621212U1 true DE29621212U1 (de) | 1997-02-27 |
Family
ID=8032934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29621212U Expired - Lifetime DE29621212U1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Stülpschachtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29621212U1 (de) |
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1996
- 1996-12-06 DE DE29621212U patent/DE29621212U1/de not_active Expired - Lifetime
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