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DE29515811U1 - Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement - Google Patents

Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement

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DE29515811U1
DE29515811U1 DE29515811U DE29515811U DE29515811U1 DE 29515811 U1 DE29515811 U1 DE 29515811U1 DE 29515811 U DE29515811 U DE 29515811U DE 29515811 U DE29515811 U DE 29515811U DE 29515811 U1 DE29515811 U1 DE 29515811U1
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DE
Germany
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wall
folding box
decorative
box according
information carrier
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DE29515811U
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FAMULUS VERTRIEBS GmbH
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FAMULUS VERTRIEBS GmbH
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/4212Information or decoration elements, e.g. content indicators, or for mailing
    • B65D5/4233Cards, coupons, labels or the like formed separately from the container or lid
    • B65D5/4237Cards, coupons, labels or the like formed separately from the container or lid located in a compartment formed by a container wall and additional panel or panels formed integrally with the container
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

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PATENTANWÄLTE
Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement
Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel aus Wellpappe, Karton oder dgl. zur Verpackung von Waren, insbesondere als Präsentverpackung, wobei wenigstens eine Wand als eine mit einem einsteckbaren Informationsträger und/oder Dekorationselement oder dgl. versehbare Dekorationswand ausgebildet ist.
Faltschachteln werden in unterschiedlichsten Ausgestaltungen als Präsentverpackungen verwendet. Dabei sind auf wenigstens einer Wand Angaben und Informationen zum Inhalt der Verpackung und ggf. zum Anlaß aufgedruckt, zu dem das Präsent verwendet werden soll (z.B. als Weihnachtspräsent). Da für Gelegenheiten wie Weihnachten, Ostern oder dgl. im Vergleich zum Gesamtumsatz möglicherweise nur eine relativ geringe Stückzahl spezieller Verpackungsaufdrucke benötigt wird und ein individuelles Bedrucken der Faltschachteln mit einem unverhältnismäßig großen (Kosten-)Aufwand verbunden ist, sind bereits Faltschachteln bekannt, bei denen ein Informationsträger und/oder Dekorationselement zwischen eine Außenwand der Faltschachtel und eine die Faltschachtel umringende durchsichtige Plastikfolie einsteckbar ist. Dabei können als Informationsträger beispielsweise mit Produktinformationen bedruckte Blätter und als Dekorationselemente Drucke oder Fotos verwendet werden. Eine solche Faltschachtel läßt sich durch die einsteckbaren Informationsträger und/oder Dekorationselemente an die unterschiedlichsten Anforderungen anpassen.
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PATENTANWÄLTE
Durch die Möglichkeit des Einsteckens von Informationsträgern oder Dekorationselementen können Standardverpackungen für eine bestimmte Aufgabe, wie die erwähnte Weihnachtsaktion oder andere individuelle Anlässe, auch noch nachträglich in ihrem Erscheinungsbild umgestaltet werden. Nachteilig ist bei einer solchen Faltschachtel jedoch, daß als gesondertes Befestigungsmittel für den Informationsträger bzw. das Dekorationselement eine Plastikfolie benötigt wird, die nicht mit der aus Wellpappe, Karton oder dgl. bestehenden Faltschachtel gemeinsam entsorgt werden kann. Auch kann die Einlage leicht entfernt oder die Umhüllung beschädigt werden. Wird die Plastikfolie zerstört, läßt sich die Faltschachtel nicht mehr bestimmungsgemäß verwenden. Zum Öffnen der bekannten Faltschachtel ist es erforderlich, die Folie zu entfernen. Dann ist aber der Informationsträger bzw. das Dekorationselement lose und läßt sich nicht mehr befestigen.
Es ist auch bereits bekannt, den Informationsträger bzw. das Dekorationselement auf die Außenseite der Dekorationswand der Faltschachtel aufzugekleben, was auch nachträglich erfolgen kann. Auf diese Weise wird zwar ein Herabfallen des Informationsträgers bei einer Beschädigung der Faltschachtel und beim Öffnen der Faltschachtel vermieden und es ist auch ein nachträgliches Befüllen der Faltschachtel mit Ware möglich.
Die Herstellung einer solchen Faltschachtel ist aufgrund des zusätzlichen Klebvorganges jedoch aufwendig, wobei der Informationsträger bzw. das Dekorationselement zudem exakt zur Dekorationswand ausgerichtet werden muß, um ein zufriedenstellendes Erscheinungsbild zu erhalten. Wenn das Dekorationselement aus einem anderen Stoff als die Faltschachtel besteht, weil z.B. für das Dekorationselement eine bedruckte Folie verwendet wird, muß die Klebung wieder gelöst werden, bevor die Faltschachtel und das Dekorationselement einer getrennten stofflichen Verwertung zugeführt werden können.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Faltschachtel der eingangs genannten Art zu schaffen, an der auf einfache Weise ein Informationsträger und/oder ein Dekorationselement oder dgl. austauschbar angebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aus der Dekorationswand der Faltschachtel unter Bildung eines Passepartout-Randes ein Flächenstück ausgenommen ist und daß der dem Schachtel inneren zugewandten Seite der Dekorationswand eine Aufnahmewand zugeordnet ist, die mit der Dekorationswand eine Einstecktasche zur Aufnahme des Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl. bildet.
Damit können ein Informationsträger und/oder ein Dekorationselement durch einfaches Einschieben in die Einstecktasche auf der Innenseite der Dekorationswand so an der Faltschachtel befestigt werden, daß sie von außen durch die durch das ausgenommene Flächenstück entstehende Öffnung sichtbar sind. Durch den Passepartout-Rand wird der Informationsträger bzw. das Dekorationselement sowohl eingerahmt, als auch gegen die Aufnahmewand gedrückt. Gleichzeitig schützt der Passepartout-Rand den Informationsträger und/oder das Dekorationselement vor Beschädigungen. Beim Öffnen der Faltschachtel kann der Informationsträger bzw. das Dekorationselement oder dgl. auch nicht herausfallen. Aufgrund der einsteck- und damit auch austauschbaren Informationsträger und/oder Dekorationselemente oder dgl. kann eine erfindungsgemäße Faltschachtel an die unterschiedlichsten Einsatzzwecke auf einfache Weise angepaßt werden, wobei die eigentliche Faltschachtel unverändert bleibt und deshalb in großen Stückzahlen kostengünstig herstellbar ist.
Gemäß einer besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Aufnahmewand einstückig aus Wellpappe,
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Karton oder dgl. besteht und auf die Innenseite des Passepartout-Randes aufgeklebt ist. Die Einstecktasche zur Aufnahme des Informationsträgers und/oder des Dekorationselements läßt sich so besonders einfach herstellen.
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Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform kann die Einstecktasche in einfacher Weise derart hergestellt werden, daß die Aufnahmewand durch einen an der Dekorationswand angelenkten Schachtelabschnitt gebildet wird, der auf die Innenseite der Dekorationswand umbiegbar und dort befestigbar ist. Damit wird eine schnelle und sichere Ausrichtung der Aufnahmewand in bezug auf die Dekorationswand gewährleistet.
In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß in der Aufnahmewand ein halbkreisförmiger Einschnitt zur Bildung einer Verschlußlasche vorgesehen ist, deren Biegelinie mit der ebenfalls als Biegelinie ausgebildeten Anlenkkante der Aufnahmewand zusammenfällt und daß die Verschlußlasche in die der Biegelinie gegenüberliegende Wand der Faltschachtel einsteckbar ist.
Dadurch, daß am Rand der Dekorationswand durch den Einschnitt in dem angelenkten Schachtelabschnitt eine Verschlußlasche gebildet wird, kann die Faltschachtel auf einfache Weise ohne weitere Hilfsmittel verschlossen werden.
Zweckmäßigerweise ist die Dekorationswand insbesondere als Deckel der Faltschachtel ausgebildet und über eine Biegelinie an einer weiteren Wand, insbesondere einer Seitenwand der Faltschachtel angelenkt. Die Faltschachtel und die Dekorationswand bilden auf diese Weise einen Verbund, wobei die Dekorationswand bspw. einen in der Biegelinie beweglichen Schachteldeckel bilden kann.
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Die Weiterverarbeitung und insbesondere das Aufstellen der Faltschachtel wird dadurch besonders einfach, daß die Faltschachtel in Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens aus einem einstückigen Zuschnitt besteht. 5
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an wenigstens einer Seite der Einstecktasche eine Einstecköffnung für den Informationsträger und/oder das Dekorationselement oder dgl. ausgebildet ist. Auf diese Weise kann der Informationsträger und/oder das Dekorationselement oder dgl. einfach von der Innenseite der Dekorationswand in die Einstecktasche eingesteckt werden.
Dadurch, daß gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zwischen der Aufnahmewand und der Dekorationswand ein an die Dicke des einzusteckenden Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl. angepaßtes Zwischenstück angeordnet ist, erhält die Einstecktasche eine gewünschte Dicke, wodurch insbesondere das Einstecken eines dickeren Informationsträgers bzw. Dekorationselements in die Einstecktasche erleichtert wird.
Das Zwischenstück läßt sich bei einer Faltschachtel, bei der die Aufnahmewand ein separates Teil ist, das auf die Innenseite des Passepartout-Randes der Dekorationswand aufgeklebt wird, in besonders einfacher Weise derart realisieren, daß an den mit der Dekorationswand verbundenen Seiten Umlenklaschen angeordnet sind, die auf die der Dekorationswand zugewandten Seite der Aufnahmewand umlegbar und mit ihren Randbereichen an der Innenseite des Passepartout-Randes befestigt sind. Zweckmäßigerweise sind drei Umlenklaschen vorgesehen, wobei die vierte Seite der Aufnahmewand die Einstecköffnung bildet.
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Die Einstecktasche erhält erfindungsgemäß eine besondere Steifigkeit, wenn die Umlenklaschen eine umgeklebte Kante bilden, die auf die Rückseite der Aufnahmewand aufgeklebt ist.
Die Dicke der Einstecktasche läßt sich gemäß einer weiteren Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens auch dadurch vergrößern, daß in der Aufnahmewand durch eine Flächenstauchung oder dgl. eine Vertiefung ausgebildet ist. Die Flächenstauchung kann während eines Stanzvorganges ausgeformt werden. Die auf diese oder ähnliche Weise ausgebildete Vertiefung im Innenbereich der Aufnahmewand schafft ausreichend Platz für die Aufnahme eines auch dickeren Informationsträgers und/oder Dekorationselements.
Das Auswechseln des Informationsträgers bzw. Dekorationselements wird erfindungsgemäß dadurch erleichtert, daß in dem die Einstecköffnung begrenzenden Randabschnitt der Aufnahmewand eine insbesondere halbkreisförmige Ausnehmung ausgebildet ist.
Um die Faltschachtel erfindungsgemäß auch nachträglich für verschiedene Verwendungszwecke einsetzen zu können, ist vorgesehen, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement auswechselbar sind.
Vorteilhafterweise bestehen der Informationsträger und/oder das Dekorationselement aus bedruckter Pappe, Karton, Papier und/oder Folie. Sie lassen sich erfindungsgemäß aber auch dadurch individuell gestalten, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement Fotos sind.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele und der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
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für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Faltschachtel in geschlossenem Zustand,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Faltschachtel gemäß Fig. 1 mit aufgefalteter Dekorationswand,
Fig. 3 eine Ansicht auf die Faltschachtel gemäß Fig. 1 in
offenem Zustand,
15
Fig. 4 eine Ansicht gemäß Fig. 1 auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Faltschachtel in geschlossenem Zustand und
Fig. 5 eine Ansicht gemäß Fig. 2 auf eine Faltschachtel gemäß Fig. 4.
Fig. 1 zeigt eine Faltschachtel 1 mit Seitenwänden 2 und 3 und einem als Dekorationswand 4 ausgebildeten Deckel. In der Dekorationswand 4 ist ein Flächenstück 5 ausgenommen, wodurch der Blick frei wird auf eine Aufnahmewand 6. Der restliche, einen Passepartout-Rand 7 bildende Teil der Dekorationswand 4 bildet mit der darunterliegenden Aufnahmewand 6 eine nachfolgend näher beschriebene Einstecktasche 8. Die Dekorationswand 4 ist über eine Biegelinie 9 an einer Seitenwand 10 der Faltschachtel 1 angelenkt und mittels einer gegenüberliegenden Verschlußlasche 11 läßt sich die Faltschachtel 1 verschließen.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, besteht die Faltschachtel 1 aus einem einstückigen Zuschnitt, wobei an der der Biegelinie 9
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gegenüberliegenden Längskante der Dekorationswand 4 entlang einer Biegelinie 1 2 die Aufnahmewand 6 an der Dekorationswand 4 angelenkt ist.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, bildet die Dekorationswand 4 mit der Aufnahmewand 6, die um die Biegelinie 12 auf die Dekorationswand 4 umbiegbar und dort befestigbar ist, die Einstecktasche 8 für einen nicht dargestellten Informationsträger und/oder ein Dekorationselement oder dgl..
In der Aufnahmewcind 6 ist zur Bildung der Verschlußlasche 11 ein etwa halbkreisförmiger Einschnitt 13 so ausgebildet, daß dessen Biegelinie 14 mit der als Anlenkkante dienenden Biegelinie 12 der Aufnahmewand 6 zusammenfällt. Die Verschlußlasche 11 läßt sich in eine in der Seitenwand 2 ausgebildete Öffnung 15 einstecken, womit sich die Faltschachtel 1 verschließen läßt. An den Stirnseiten der Dekorationswand 4 sind über Biegelinien 16 und 17 Seitenklappen 18 und 19 angelenkt, die entlang der Seitenwände 3 und 20 in das Innere der Faltschachtel 1 einsteckbar sind und einen sicheren Verschluß der Faltschachtel 1 gewährleisten.
Wie insbesondere Fig. 3 zu entnehmen ist, ist die Aufnahmewand 6 entlang der Biegelinie 12 so auf die dem Faltschachtelinneren zugewandte Seite der Dekorationswand 4 umgeklappt, daß sie mit dem Passepartout-Rand 7 der Dekorationswand 3 die Einstecktasche 8 bildet. Entlang ihrer Seitenrandbereiche 22 und 23 ist die Aufnahmewand 6 mit der Innenseite des Passepartout-Randes 7 der Dekorationswand 4 durch Kleben verbunden.
Der schmale Seitenrandbereich 24 der Aufnahmewand weist keine Klebeverbindung auf, sondern bildet die Einstecköffnung 21.
Zum Schließen der Faltschachtel 1 werden sowohl die Seitenklappen 18 und 19 als auch die Verschlußlasche 11 um 90° nach innen gebogen und in das Innere der Faltschachtel 1 einge-
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führt. Die Verschlußlasche 11 kann dabei in eine von der Seitenwand 2 gebildeten Öffnung 15 eingreifen.
Zum Einsetzen bzw. Austauschen eines Informationsträgers und/oder Dekorationselementes oder dgl. wird die als Deckel dienende Dekorationswand 4 geöffnet und der Informationsträger bzw. das Dekorationselement oder dgl. durch die Einstecköffnung 21 so in die Einstecktasche 8 eingeschoben, daß der Informationsträger bzw. das Dekorationselement oder dgl. in dem durch das ausgenommene Flächenstück 5 gebildete Sichtfenster zu liegen kommt, das von dem Passepartout-Rand 7 eingerahmt wird. Danach wird die Dekorationswand 4, wie oben beschrieben, wieder geschlossen.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Faltschachtel 30 läßt auf den ersten Blick kaum einen Unterschied gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Faltschachtel 1 erkennen. Fig. 5 zeigt aber, daß die Aufnahmewand 31 bei dieser Aus führungs form durch eine einstückige Wellpappe, Karton oder dgl. gebildet ist, die entlang dreier ihrer Ränder auf der dem Schachtelinneren zugewandten Seite des Passepartout-Randes 7 der Dekorationswand 4 aufgeklebt ist. Zum besseren Verständnis sind gleiche Teile oder Teile mit gleicher Wirkung mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Anstatt der Aufnahmewand 6 in Fig. 2 ist in Fig. 5 an der der Biegelinie 9 abgewandten Längskante der Dekorationswand 4 über eine Biegelinie 26 eine Seitenklappe 27 an der Dekorationswand 4 angelenkt, die als Verschlußelement für die Faltschachtel 31 dient und zu diesem Zwecke in das Innere der Faltschachtel einsteckbar ist.
Zwischen der Dekorationswand 4 und der Aufnahmewand 31 kann in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein nicht näher dargestelltes Zwischenstück angeordnet sein, mit dem die Höhe
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der Einstecktasche 8 an die Dicke des aufzunehmenden Informationsträgers und/oder Dekorationselementes oder dgl. angepaßt werden kann. Dieses Zwischenstück besteht vorzugsweise aus demselben Material wie die Aufnahmewand 31 und ist an den beiden Längsseiten sowie der geschlossenen Stirnseite zwischen der Aufnahmewand 31 und der Dekorationswand 4 angeordnet und durch Kleben mit den beiden Wänden verbunden.
Das Zwischenstück läßt sich bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Faltschachtel 30, bei der die Aufnahmewand 31 ein separates Teil ist, das auf die Innenseite des Passepartout-Randes 7 der Dekorationswand 4 aufgeklebt ist, auch dadurch realisieren, daß an den drei mit der Dekorationswand verbundenen Seiten nicht dargestellte Umlenklaschen angeordnet sind, die auf die der Dekorationswand 4 zugewandten Seite der Aufnahmewand 31 umlegbar und mit ihren Randbereichen an der Innenseite des Passepartout-Randes 7 befestigt sind.
Die Einstecktasche 8 erhält eine besondere Steifigkeit, wenn, wie nicht näher dargestellt ist, die Umlenklaschen eine umgeklebte Kante bilden, die auf die Rückseite der Aufnahmewand 6 bzw. 31 aufgeklebt ist.
Die Dicke der Einstecktasche läßt sich auch dadurch vergroßem, daß in der Aufnahmewand 6 bzw. 31 durch eine Flächenstauchung oder dgl. eine Vertiefung ausgebildet ist. Die nicht dargestellte Flächenstauchung kann während eines Stanzvorganges ausgeformt werden. Die auf diese oder ähnliche Weise ausgebildete Vertiefung im Innenbereich der Aufnahmewand 6 bzw. 31 schafft ausreichend Platz für die Aufnahme eines auch dickeren Informationsträgers und/oder Dekorationselements .
An der nicht verklebten Stirnseite der Aufnahmewand 31, die die Einstecköffnung 21 für die Einstecktasche 8 bildet, ist
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eine halbkreisförmige Ausnehmung 28 ausgebildet, mittels der das Austauschen eines Informationsträgers und/oder Dekorationselementes oder dgl. erleichtert wird.
Die an den Stirnseiten der Dekorationswand 4 angelenkten Seitenklappen 18 und 19 dienen nicht nur zum Verschließen der Faltschachtel 1, sondern erhöhen auch deren Stabilität.
Die nicht näher dargestellten Informationsträger und/oder Dekorationselemente oder dgl. können entweder aus bedruckter Pappe, Karton, Papier und/oder Folie bestehen oder aber es können auch Fotos oder dgl. verwendet werden. Für bestimmte Zwecke können auch sonstige Einlagen in die Einstecktasche 8 eingeschoben werden. Diese werden von dem Passepartout-Rand 7 nicht nur sicher in der Einstecktasche 8 gehalten, sondern bei entsprechender Gestaltung, die in Fig. 4 durch grafische Elemente 29 angedeutet sind, in ihrer werbemäßigen und ästhetischen Wirkung noch verstärkt.
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Bezugszeichenliste:
1 Faltschachtel
2 Seitenwand
3 Seitenwand
4 Dekorationswand
5 Flächenstück
6 Au fnahmewand
7 Passepartout-Rand
8 Einstecktasche
9 Biegelinie
10 Seitenwand
11 Verschlußlasche
12 Biegelinie
13 Einschnitt
14 Biegelinie
15 Öffnung
16 Biegelinie
17 Biegelinie
18 Seitenklappe
19 Seitenklappe
20 Seitenwand
21 Einstecköffnung
22 Seitenrandbereich der Aufnahmewand
23 Seitenrandbereich der Aufnahmewand
24 Seitenrandbereich der Aufnahmewand
25 -
26 Biegelinie
27 Seitenklappe
28 Ausnehmung
29 grafische Elemente
30 Faltschachtel
31 Aufnahmewand
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Claims (15)

Schutzansprüche:
1. Faltschachtel aus Wellpappe, Karton oder dgl. zur Verpackung von Waren, insbesondere als Präsentverpackung, wobei wenigstens eine Wand als eine mit einem einsteckbaren Informationsträger und/oder Dekorationselement oder dgl. versehbare Dekorationswand ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Dekorationswand (4) der Faltschachtel (1, 30) unter Bildung eines Passepartout-Randes (7) ein Flächenstück (5) ausgenommen ist und daß der dem Schachtelinneren zugewandten Seite der Dekorationswand (4) eine Aufnahmewand (6, 31) zugeordnet ist, die mit der Dekorationswand (4) eine Einstecktasche (8) zur Aufnahme des Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl. bildet.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmewand (31 ) einstückig aus Wellpappe, Karton oder dgl. besteht und auf die Innenseite des Passepartout-Randes (7) aufgeklebt ist.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmewand (6) durch einen an der Dekorationswand (4) angelenkten Schachtelabschnitt gebildet wird, der auf die Innenseite der Dekorationswand (4) umbiegbar und dort befestigbar ist.
4. Faltschachtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Aufnahmewand (6) ein halbkreisförmiger Einschnitt (13) zur Bildung einer Verschlußlasche (11) vorgesehen ist, deren Biegelinie (14) mit der Anlenkkante (Biegelinie 12) der Aufnahmewand (6) zusammenfällt und daß die Verschlußlasche (11) in die der Biegelinie (12) gegenüberliegende Wand (2) der Faltschachtel (1) einsteckbar ist.
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5. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorationswand (4) insbesondere als Deckel der Faltschachtel (1, 30) ausgebildet und über eine Biegelinie (9) an einer weiteren Wand, insbesondere einer Seitenwand (10) der Faltschachtel angelenkt ist.
6. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltschachtel (1) aus einem einstückigen Zuschnitt besteht.
7. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Seite der Einstecktasche (8) eine Einstecköffnung (21) für den Informationsträger und/oder das Dekorationselement oder dgl.
ausgebildet ist.
8. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Aufnahmewand (6) und der Dekorationswand (4) ein an die Dicke des einzusteckenden Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl. angepaßtes Zwischenstück angeordnet ist.
9. Faltschachtel nach Ansprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus Umlenklaschen gebildet ist, die an wenigstens zwei Seiten der Aufnahmewand (31) angeordnet sind, und daß die Umlenklaschen auf die der Dekorationswand (4) zugewandten Seite der Aufnahmewand (31) umlegbar und mit ihren Randbereichen an der Innenseite des Passepartout-Randes (7) befestigt sind.
10. Faltschachtel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenklaschen eine umklebte Kante bilden, die auf die Rückseite der Aufnahmewand (31) aufgeklebt ist.
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11. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Flächenstauchung insbesondere im Innenbereich der Aufnahmewand (6, 31) eine Vertiefung ausgebildet ist.
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1 2. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Einstecköffnung (21) begrenzenden Randabschnitt (24) der Aufnahmewand (6, 31) eine insbesondere halbkreisförmige Ausnehmung (28) ausgebildet ist. 10
13. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement auswechselbar sind.
14. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement aus bedruckter Pappe, Karton, Papier und/oder Folie bestehen.
15. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement ein oder mehrere Fotos sind.
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DE29515811U 1995-10-05 1995-10-05 Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement Expired - Lifetime DE29515811U1 (de)

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DE29515811U DE29515811U1 (de) 1995-10-05 1995-10-05 Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement

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DE29515811U1 true DE29515811U1 (de) 1995-11-30

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29515811U Expired - Lifetime DE29515811U1 (de) 1995-10-05 1995-10-05 Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement

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