DE29515811U1 - Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement - Google Patents
Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder DekorationselementInfo
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Description
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PATENTANWÄLTE
Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement
Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel aus Wellpappe, Karton oder dgl. zur Verpackung von Waren, insbesondere als
Präsentverpackung, wobei wenigstens eine Wand als eine mit einem einsteckbaren Informationsträger und/oder Dekorationselement
oder dgl. versehbare Dekorationswand ausgebildet ist.
Faltschachteln werden in unterschiedlichsten Ausgestaltungen als Präsentverpackungen verwendet. Dabei sind auf wenigstens
einer Wand Angaben und Informationen zum Inhalt der Verpackung und ggf. zum Anlaß aufgedruckt, zu dem das Präsent verwendet
werden soll (z.B. als Weihnachtspräsent). Da für Gelegenheiten wie Weihnachten, Ostern oder dgl. im Vergleich zum Gesamtumsatz
möglicherweise nur eine relativ geringe Stückzahl spezieller Verpackungsaufdrucke benötigt wird und ein
individuelles Bedrucken der Faltschachteln mit einem unverhältnismäßig großen (Kosten-)Aufwand verbunden ist, sind
bereits Faltschachteln bekannt, bei denen ein Informationsträger und/oder Dekorationselement zwischen eine Außenwand der
Faltschachtel und eine die Faltschachtel umringende durchsichtige Plastikfolie einsteckbar ist. Dabei können als
Informationsträger beispielsweise mit Produktinformationen bedruckte Blätter und als Dekorationselemente Drucke oder
Fotos verwendet werden. Eine solche Faltschachtel läßt sich durch die einsteckbaren Informationsträger und/oder Dekorationselemente
an die unterschiedlichsten Anforderungen anpassen.
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PATENTANWÄLTE
Durch die Möglichkeit des Einsteckens von Informationsträgern oder Dekorationselementen können Standardverpackungen für eine
bestimmte Aufgabe, wie die erwähnte Weihnachtsaktion oder andere individuelle Anlässe, auch noch nachträglich in ihrem
Erscheinungsbild umgestaltet werden. Nachteilig ist bei einer solchen Faltschachtel jedoch, daß als gesondertes Befestigungsmittel
für den Informationsträger bzw. das Dekorationselement eine Plastikfolie benötigt wird, die nicht mit
der aus Wellpappe, Karton oder dgl. bestehenden Faltschachtel gemeinsam entsorgt werden kann. Auch kann die Einlage leicht
entfernt oder die Umhüllung beschädigt werden. Wird die Plastikfolie zerstört, läßt sich die Faltschachtel nicht mehr
bestimmungsgemäß verwenden. Zum Öffnen der bekannten Faltschachtel ist es erforderlich, die Folie zu entfernen. Dann
ist aber der Informationsträger bzw. das Dekorationselement lose und läßt sich nicht mehr befestigen.
Es ist auch bereits bekannt, den Informationsträger bzw. das Dekorationselement auf die Außenseite der Dekorationswand der
Faltschachtel aufzugekleben, was auch nachträglich erfolgen
kann. Auf diese Weise wird zwar ein Herabfallen des Informationsträgers bei einer Beschädigung der Faltschachtel und beim
Öffnen der Faltschachtel vermieden und es ist auch ein nachträgliches Befüllen der Faltschachtel mit Ware möglich.
Die Herstellung einer solchen Faltschachtel ist aufgrund des zusätzlichen Klebvorganges jedoch aufwendig, wobei der
Informationsträger bzw. das Dekorationselement zudem exakt zur Dekorationswand ausgerichtet werden muß, um ein zufriedenstellendes
Erscheinungsbild zu erhalten. Wenn das Dekorationselement aus einem anderen Stoff als die Faltschachtel besteht,
weil z.B. für das Dekorationselement eine bedruckte Folie verwendet wird, muß die Klebung wieder gelöst werden, bevor
die Faltschachtel und das Dekorationselement einer getrennten stofflichen Verwertung zugeführt werden können.
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3 KEIL&SCHAAFHAUSEN
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Faltschachtel der eingangs genannten Art zu schaffen, an der
auf einfache Weise ein Informationsträger und/oder ein Dekorationselement oder dgl. austauschbar angebracht werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aus der
Dekorationswand der Faltschachtel unter Bildung eines Passepartout-Randes ein Flächenstück ausgenommen ist und daß
der dem Schachtel inneren zugewandten Seite der Dekorationswand eine Aufnahmewand zugeordnet ist, die mit der Dekorationswand
eine Einstecktasche zur Aufnahme des Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl. bildet.
Damit können ein Informationsträger und/oder ein Dekorationselement
durch einfaches Einschieben in die Einstecktasche auf der Innenseite der Dekorationswand so an der Faltschachtel
befestigt werden, daß sie von außen durch die durch das ausgenommene Flächenstück entstehende Öffnung sichtbar sind.
Durch den Passepartout-Rand wird der Informationsträger bzw. das Dekorationselement sowohl eingerahmt, als auch gegen die
Aufnahmewand gedrückt. Gleichzeitig schützt der Passepartout-Rand den Informationsträger und/oder das Dekorationselement
vor Beschädigungen. Beim Öffnen der Faltschachtel kann der Informationsträger bzw. das Dekorationselement oder dgl. auch
nicht herausfallen. Aufgrund der einsteck- und damit auch austauschbaren Informationsträger und/oder Dekorationselemente
oder dgl. kann eine erfindungsgemäße Faltschachtel an die
unterschiedlichsten Einsatzzwecke auf einfache Weise angepaßt werden, wobei die eigentliche Faltschachtel unverändert bleibt
und deshalb in großen Stückzahlen kostengünstig herstellbar ist.
Gemäß einer besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Aufnahmewand einstückig aus Wellpappe,
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Karton oder dgl. besteht und auf die Innenseite des Passepartout-Randes
aufgeklebt ist. Die Einstecktasche zur Aufnahme des Informationsträgers und/oder des Dekorationselements läßt
sich so besonders einfach herstellen.
5
5
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform kann
die Einstecktasche in einfacher Weise derart hergestellt werden, daß die Aufnahmewand durch einen an der Dekorationswand
angelenkten Schachtelabschnitt gebildet wird, der auf die Innenseite der Dekorationswand umbiegbar und dort befestigbar
ist. Damit wird eine schnelle und sichere Ausrichtung der Aufnahmewand in bezug auf die Dekorationswand gewährleistet.
In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß in der Aufnahmewand ein halbkreisförmiger Einschnitt zur
Bildung einer Verschlußlasche vorgesehen ist, deren Biegelinie mit der ebenfalls als Biegelinie ausgebildeten Anlenkkante der
Aufnahmewand zusammenfällt und daß die Verschlußlasche in die
der Biegelinie gegenüberliegende Wand der Faltschachtel einsteckbar ist.
Dadurch, daß am Rand der Dekorationswand durch den Einschnitt in dem angelenkten Schachtelabschnitt eine Verschlußlasche
gebildet wird, kann die Faltschachtel auf einfache Weise ohne weitere Hilfsmittel verschlossen werden.
Zweckmäßigerweise ist die Dekorationswand insbesondere als Deckel der Faltschachtel ausgebildet und über eine Biegelinie
an einer weiteren Wand, insbesondere einer Seitenwand der Faltschachtel angelenkt. Die Faltschachtel und die Dekorationswand
bilden auf diese Weise einen Verbund, wobei die Dekorationswand bspw. einen in der Biegelinie beweglichen
Schachteldeckel bilden kann.
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Die Weiterverarbeitung und insbesondere das Aufstellen der Faltschachtel wird dadurch besonders einfach, daß die
Faltschachtel in Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens aus einem einstückigen Zuschnitt besteht.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß an wenigstens einer Seite der Einstecktasche eine Einstecköffnung für den Informationsträger und/oder das
Dekorationselement oder dgl. ausgebildet ist. Auf diese Weise kann der Informationsträger und/oder das Dekorationselement
oder dgl. einfach von der Innenseite der Dekorationswand in die Einstecktasche eingesteckt werden.
Dadurch, daß gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zwischen der Aufnahmewand und der Dekorationswand ein an die
Dicke des einzusteckenden Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl. angepaßtes Zwischenstück
angeordnet ist, erhält die Einstecktasche eine gewünschte Dicke, wodurch insbesondere das Einstecken eines dickeren
Informationsträgers bzw. Dekorationselements in die Einstecktasche erleichtert wird.
Das Zwischenstück läßt sich bei einer Faltschachtel, bei der die Aufnahmewand ein separates Teil ist, das auf die Innenseite
des Passepartout-Randes der Dekorationswand aufgeklebt wird, in besonders einfacher Weise derart realisieren, daß an
den mit der Dekorationswand verbundenen Seiten Umlenklaschen angeordnet sind, die auf die der Dekorationswand zugewandten
Seite der Aufnahmewand umlegbar und mit ihren Randbereichen an der Innenseite des Passepartout-Randes befestigt sind.
Zweckmäßigerweise sind drei Umlenklaschen vorgesehen, wobei die vierte Seite der Aufnahmewand die Einstecköffnung bildet.
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Die Einstecktasche erhält erfindungsgemäß eine besondere
Steifigkeit, wenn die Umlenklaschen eine umgeklebte Kante bilden, die auf die Rückseite der Aufnahmewand aufgeklebt ist.
Die Dicke der Einstecktasche läßt sich gemäß einer weiteren
Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens auch dadurch vergrößern, daß in der Aufnahmewand durch eine Flächenstauchung
oder dgl. eine Vertiefung ausgebildet ist. Die Flächenstauchung kann während eines Stanzvorganges ausgeformt
werden. Die auf diese oder ähnliche Weise ausgebildete Vertiefung im Innenbereich der Aufnahmewand schafft ausreichend
Platz für die Aufnahme eines auch dickeren Informationsträgers und/oder Dekorationselements.
Das Auswechseln des Informationsträgers bzw. Dekorationselements
wird erfindungsgemäß dadurch erleichtert, daß in dem
die Einstecköffnung begrenzenden Randabschnitt der Aufnahmewand
eine insbesondere halbkreisförmige Ausnehmung ausgebildet ist.
Um die Faltschachtel erfindungsgemäß auch nachträglich für
verschiedene Verwendungszwecke einsetzen zu können, ist vorgesehen, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement
auswechselbar sind.
Vorteilhafterweise bestehen der Informationsträger und/oder
das Dekorationselement aus bedruckter Pappe, Karton, Papier und/oder Folie. Sie lassen sich erfindungsgemäß aber auch
dadurch individuell gestalten, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement Fotos sind.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
zweier Ausführungsbeispiele und der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
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für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den
Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Faltschachtel in geschlossenem Zustand,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Faltschachtel gemäß Fig. 1 mit aufgefalteter Dekorationswand,
Fig. 3 eine Ansicht auf die Faltschachtel gemäß Fig. 1 in
offenem Zustand,
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Fig. 4 eine Ansicht gemäß Fig. 1 auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Faltschachtel
in geschlossenem Zustand und
Fig. 5 eine Ansicht gemäß Fig. 2 auf eine Faltschachtel gemäß Fig. 4.
Fig. 1 zeigt eine Faltschachtel 1 mit Seitenwänden 2 und 3 und einem als Dekorationswand 4 ausgebildeten Deckel. In der
Dekorationswand 4 ist ein Flächenstück 5 ausgenommen, wodurch der Blick frei wird auf eine Aufnahmewand 6. Der restliche,
einen Passepartout-Rand 7 bildende Teil der Dekorationswand 4 bildet mit der darunterliegenden Aufnahmewand 6 eine nachfolgend
näher beschriebene Einstecktasche 8. Die Dekorationswand 4 ist über eine Biegelinie 9 an einer Seitenwand 10 der
Faltschachtel 1 angelenkt und mittels einer gegenüberliegenden Verschlußlasche 11 läßt sich die Faltschachtel 1 verschließen.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, besteht die Faltschachtel 1 aus einem einstückigen Zuschnitt, wobei an der der Biegelinie 9
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gegenüberliegenden Längskante der Dekorationswand 4 entlang einer Biegelinie 1 2 die Aufnahmewand 6 an der Dekorationswand
4 angelenkt ist.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, bildet die Dekorationswand 4 mit der Aufnahmewand 6, die um die Biegelinie 12 auf die
Dekorationswand 4 umbiegbar und dort befestigbar ist, die Einstecktasche 8 für einen nicht dargestellten Informationsträger
und/oder ein Dekorationselement oder dgl..
In der Aufnahmewcind 6 ist zur Bildung der Verschlußlasche 11
ein etwa halbkreisförmiger Einschnitt 13 so ausgebildet, daß dessen Biegelinie 14 mit der als Anlenkkante dienenden
Biegelinie 12 der Aufnahmewand 6 zusammenfällt. Die Verschlußlasche
11 läßt sich in eine in der Seitenwand 2 ausgebildete Öffnung 15 einstecken, womit sich die Faltschachtel
1 verschließen läßt. An den Stirnseiten der Dekorationswand 4 sind über Biegelinien 16 und 17 Seitenklappen
18 und 19 angelenkt, die entlang der Seitenwände 3 und
20 in das Innere der Faltschachtel 1 einsteckbar sind und einen sicheren Verschluß der Faltschachtel 1 gewährleisten.
Wie insbesondere Fig. 3 zu entnehmen ist, ist die Aufnahmewand 6 entlang der Biegelinie 12 so auf die dem Faltschachtelinneren
zugewandte Seite der Dekorationswand 4 umgeklappt, daß sie mit dem Passepartout-Rand 7 der Dekorationswand 3 die
Einstecktasche 8 bildet. Entlang ihrer Seitenrandbereiche 22
und 23 ist die Aufnahmewand 6 mit der Innenseite des Passepartout-Randes 7 der Dekorationswand 4 durch Kleben verbunden.
Der schmale Seitenrandbereich 24 der Aufnahmewand weist keine Klebeverbindung auf, sondern bildet die Einstecköffnung 21.
Zum Schließen der Faltschachtel 1 werden sowohl die Seitenklappen 18 und 19 als auch die Verschlußlasche 11 um 90° nach
innen gebogen und in das Innere der Faltschachtel 1 einge-
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führt. Die Verschlußlasche 11 kann dabei in eine von der
Seitenwand 2 gebildeten Öffnung 15 eingreifen.
Zum Einsetzen bzw. Austauschen eines Informationsträgers und/oder Dekorationselementes oder dgl. wird die als Deckel
dienende Dekorationswand 4 geöffnet und der Informationsträger bzw. das Dekorationselement oder dgl. durch die Einstecköffnung
21 so in die Einstecktasche 8 eingeschoben, daß der Informationsträger bzw. das Dekorationselement oder dgl. in
dem durch das ausgenommene Flächenstück 5 gebildete Sichtfenster zu liegen kommt, das von dem Passepartout-Rand 7
eingerahmt wird. Danach wird die Dekorationswand 4, wie oben beschrieben, wieder geschlossen.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Faltschachtel 30 läßt auf den ersten Blick kaum einen Unterschied gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Faltschachtel
1 erkennen. Fig. 5 zeigt aber, daß die Aufnahmewand 31 bei dieser Aus führungs form durch eine einstückige
Wellpappe, Karton oder dgl. gebildet ist, die entlang dreier ihrer Ränder auf der dem Schachtelinneren zugewandten Seite
des Passepartout-Randes 7 der Dekorationswand 4 aufgeklebt ist. Zum besseren Verständnis sind gleiche Teile oder Teile
mit gleicher Wirkung mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Anstatt der Aufnahmewand 6 in Fig. 2 ist in Fig. 5 an der der Biegelinie 9 abgewandten Längskante der Dekorationswand 4 über
eine Biegelinie 26 eine Seitenklappe 27 an der Dekorationswand 4 angelenkt, die als Verschlußelement für die Faltschachtel 31
dient und zu diesem Zwecke in das Innere der Faltschachtel einsteckbar ist.
Zwischen der Dekorationswand 4 und der Aufnahmewand 31 kann in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein nicht näher
dargestelltes Zwischenstück angeordnet sein, mit dem die Höhe
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der Einstecktasche 8 an die Dicke des aufzunehmenden Informationsträgers
und/oder Dekorationselementes oder dgl. angepaßt werden kann. Dieses Zwischenstück besteht vorzugsweise aus
demselben Material wie die Aufnahmewand 31 und ist an den beiden Längsseiten sowie der geschlossenen Stirnseite zwischen
der Aufnahmewand 31 und der Dekorationswand 4 angeordnet und durch Kleben mit den beiden Wänden verbunden.
Das Zwischenstück läßt sich bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Faltschachtel 30, bei der die Aufnahmewand 31 ein
separates Teil ist, das auf die Innenseite des Passepartout-Randes 7 der Dekorationswand 4 aufgeklebt ist, auch dadurch
realisieren, daß an den drei mit der Dekorationswand verbundenen Seiten nicht dargestellte Umlenklaschen angeordnet sind,
die auf die der Dekorationswand 4 zugewandten Seite der Aufnahmewand 31 umlegbar und mit ihren Randbereichen an der
Innenseite des Passepartout-Randes 7 befestigt sind.
Die Einstecktasche 8 erhält eine besondere Steifigkeit, wenn, wie nicht näher dargestellt ist, die Umlenklaschen eine
umgeklebte Kante bilden, die auf die Rückseite der Aufnahmewand 6 bzw. 31 aufgeklebt ist.
Die Dicke der Einstecktasche läßt sich auch dadurch vergroßem,
daß in der Aufnahmewand 6 bzw. 31 durch eine Flächenstauchung oder dgl. eine Vertiefung ausgebildet ist.
Die nicht dargestellte Flächenstauchung kann während eines Stanzvorganges ausgeformt werden. Die auf diese oder ähnliche
Weise ausgebildete Vertiefung im Innenbereich der Aufnahmewand 6 bzw. 31 schafft ausreichend Platz für die Aufnahme eines
auch dickeren Informationsträgers und/oder Dekorationselements .
An der nicht verklebten Stirnseite der Aufnahmewand 31, die
die Einstecköffnung 21 für die Einstecktasche 8 bildet, ist
• · * ■
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eine halbkreisförmige Ausnehmung 28 ausgebildet, mittels der das Austauschen eines Informationsträgers und/oder Dekorationselementes
oder dgl. erleichtert wird.
Die an den Stirnseiten der Dekorationswand 4 angelenkten Seitenklappen 18 und 19 dienen nicht nur zum Verschließen der
Faltschachtel 1, sondern erhöhen auch deren Stabilität.
Die nicht näher dargestellten Informationsträger und/oder Dekorationselemente oder dgl. können entweder aus bedruckter
Pappe, Karton, Papier und/oder Folie bestehen oder aber es können auch Fotos oder dgl. verwendet werden. Für bestimmte
Zwecke können auch sonstige Einlagen in die Einstecktasche 8 eingeschoben werden. Diese werden von dem Passepartout-Rand
7 nicht nur sicher in der Einstecktasche 8 gehalten, sondern bei entsprechender Gestaltung, die in Fig. 4 durch grafische
Elemente 29 angedeutet sind, in ihrer werbemäßigen und ästhetischen Wirkung noch verstärkt.
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PATENTANWÄLTE
Bezugszeichenliste:
| 1 | Faltschachtel |
| 2 | Seitenwand |
| 3 | Seitenwand |
| 4 | Dekorationswand |
| 5 | Flächenstück |
| 6 | Au fnahmewand |
| 7 | Passepartout-Rand |
| 8 | Einstecktasche |
| 9 | Biegelinie |
| 10 | Seitenwand |
| 11 | Verschlußlasche |
| 12 | Biegelinie |
| 13 | Einschnitt |
| 14 | Biegelinie |
| 15 | Öffnung |
| 16 | Biegelinie |
| 17 | Biegelinie |
| 18 | Seitenklappe |
| 19 | Seitenklappe |
| 20 | Seitenwand |
| 21 | Einstecköffnung |
| 22 | Seitenrandbereich der Aufnahmewand |
| 23 | Seitenrandbereich der Aufnahmewand |
| 24 | Seitenrandbereich der Aufnahmewand |
| 25 | - |
| 26 | Biegelinie |
| 27 | Seitenklappe |
| 28 | Ausnehmung |
| 29 | grafische Elemente |
| 30 | Faltschachtel |
| 31 | Aufnahmewand |
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Claims (15)
1. Faltschachtel aus Wellpappe, Karton oder dgl. zur Verpackung von Waren, insbesondere als Präsentverpackung,
wobei wenigstens eine Wand als eine mit einem einsteckbaren Informationsträger und/oder Dekorationselement oder dgl.
versehbare Dekorationswand ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Dekorationswand (4) der Faltschachtel
(1, 30) unter Bildung eines Passepartout-Randes (7) ein Flächenstück (5) ausgenommen ist und daß der dem Schachtelinneren
zugewandten Seite der Dekorationswand (4) eine Aufnahmewand (6, 31) zugeordnet ist, die mit der Dekorationswand
(4) eine Einstecktasche (8) zur Aufnahme des Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl. bildet.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmewand (31 ) einstückig aus Wellpappe, Karton
oder dgl. besteht und auf die Innenseite des Passepartout-Randes (7) aufgeklebt ist.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmewand (6) durch einen an der Dekorationswand
(4) angelenkten Schachtelabschnitt gebildet wird, der auf die Innenseite der Dekorationswand (4) umbiegbar und dort
befestigbar ist.
4. Faltschachtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Aufnahmewand (6) ein halbkreisförmiger Einschnitt (13) zur Bildung einer Verschlußlasche (11) vorgesehen ist,
deren Biegelinie (14) mit der Anlenkkante (Biegelinie 12) der Aufnahmewand (6) zusammenfällt und daß die Verschlußlasche
(11) in die der Biegelinie (12) gegenüberliegende Wand (2) der
Faltschachtel (1) einsteckbar ist.
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PATENTANWÄLTE
5. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dekorationswand (4) insbesondere als Deckel der Faltschachtel (1, 30) ausgebildet und über eine
Biegelinie (9) an einer weiteren Wand, insbesondere einer Seitenwand (10) der Faltschachtel angelenkt ist.
6. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Faltschachtel (1) aus einem einstückigen Zuschnitt besteht.
7. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Seite der Einstecktasche (8) eine Einstecköffnung (21) für den Informationsträger
und/oder das Dekorationselement oder dgl.
ausgebildet ist.
8. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Aufnahmewand (6) und der
Dekorationswand (4) ein an die Dicke des einzusteckenden Informationsträgers und/oder Dekorationselements oder dgl.
angepaßtes Zwischenstück angeordnet ist.
9. Faltschachtel nach Ansprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus Umlenklaschen gebildet
ist, die an wenigstens zwei Seiten der Aufnahmewand (31) angeordnet sind, und daß die Umlenklaschen auf die der
Dekorationswand (4) zugewandten Seite der Aufnahmewand (31) umlegbar und mit ihren Randbereichen an der Innenseite des
Passepartout-Randes (7) befestigt sind.
10. Faltschachtel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenklaschen eine umklebte Kante bilden, die auf die
Rückseite der Aufnahmewand (31) aufgeklebt ist.
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11. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß durch eine Flächenstauchung insbesondere im Innenbereich der Aufnahmewand (6, 31) eine Vertiefung
ausgebildet ist.
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5
1 2. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch
gekennzeichnet, daß in dem die Einstecköffnung (21) begrenzenden Randabschnitt (24) der Aufnahmewand (6, 31) eine
insbesondere halbkreisförmige Ausnehmung (28) ausgebildet ist. 10
13. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement auswechselbar sind.
14. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement aus bedruckter Pappe, Karton, Papier
und/oder Folie bestehen.
15. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Informationsträger und/oder das Dekorationselement ein oder mehrere Fotos sind.
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Priority Applications (1)
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| DE29515811U DE29515811U1 (de) | 1995-10-05 | 1995-10-05 | Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29515811U DE29515811U1 (de) | 1995-10-05 | 1995-10-05 | Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29515811U1 true DE29515811U1 (de) | 1995-11-30 |
Family
ID=8013777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29515811U Expired - Lifetime DE29515811U1 (de) | 1995-10-05 | 1995-10-05 | Faltschachtel mit einsteckbarem Informationsträger und/oder Dekorationselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29515811U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997019860A1 (en) * | 1995-11-30 | 1997-06-05 | Ian Thomas Boulton | Package with attached leaflet |
| DE29914442U1 (de) | 1999-08-20 | 2000-01-05 | Karl Knauer GmbH & Co. KG, 77781 Biberach | Behältnis zum Verpacken und/oder Versenden eines Gegenstandes |
| WO2006086860A3 (fr) * | 2005-02-21 | 2006-12-14 | Philippe Kriwin | Combinaison d’une boîte avec sa notice |
| WO2016178988A1 (en) * | 2015-05-01 | 2016-11-10 | XPO Logistics Supply Chain, Inc. | Package |
-
1995
- 1995-10-05 DE DE29515811U patent/DE29515811U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997019860A1 (en) * | 1995-11-30 | 1997-06-05 | Ian Thomas Boulton | Package with attached leaflet |
| US6068115A (en) * | 1995-11-30 | 2000-05-30 | Fibre Drums Limited | Package with attached leaflet |
| DE29914442U1 (de) | 1999-08-20 | 2000-01-05 | Karl Knauer GmbH & Co. KG, 77781 Biberach | Behältnis zum Verpacken und/oder Versenden eines Gegenstandes |
| WO2006086860A3 (fr) * | 2005-02-21 | 2006-12-14 | Philippe Kriwin | Combinaison d’une boîte avec sa notice |
| WO2016178988A1 (en) * | 2015-05-01 | 2016-11-10 | XPO Logistics Supply Chain, Inc. | Package |
| US10457459B2 (en) | 2015-05-01 | 2019-10-29 | Xpo Logistics Supply Chain | Package |
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