DE29620225U1 - Verpackungseinheit mit Einwurföffnung für Beipackmaterial - Google Patents
Verpackungseinheit mit Einwurföffnung für BeipackmaterialInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/42—Details of containers or of foldable or erectable container blanks
- B65D5/4212—Information or decoration elements, e.g. content indicators, or for mailing
- B65D5/4233—Cards, coupons, labels or the like formed separately from the container or lid
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
GR 96 G 3954
Beschreibung
Verpackungseinheit mit Einwurföffnung für Beipackmaterial
Industriell gefertigte Geräte werden in aller Regel vor dem Versand an Kunden in karton- oder kastenförmigen Verpackungseinheiten
untergebracht. Diese dienen insbesondere zum Schutz vor Beschädigungen und Verschmutzungen. Um dies zu gewährleisten
sind die Verpackungseinheiten meist mit Hilfe von bandförmigen Klebematerialien fest verschlossen. Es kann somit
das Gerät im Inneren der u.U. versiegelten Verpackungseinheit auch vor einem unberechtigten Zugriff von außen geschützt
werden.
Bei dieser Anordnung tritt das Problem auf, daß es im Zeitraum zwischen dem Verschluß einer Verpackungseinheit und deren
Übergabe an einen Kunden insbesondere auf Seiten des Herstellers des darin enthaltenen Geräts aufwendig ist, weitere
Gegenstände, wie z.B. sogenanntes Beipackmaterial, in die Verpackungseinheit nachzulegen. So kann der Fall auftreten,
daß vor einer Auslieferung von in einem Lager vorrätig gehaltenen Geräten, z.B. aktuelle Beschreibungen, fremdsprachige
Bedienungsanleitungen, landesspezifische Kabelsätze oder auf Disketten gespeicherte Betriebssysteme bzw. sogenannte Softwaretreiber
mit den jeweils aktuellsten Ausgabeständen dem Gerät zugeordnet werden müssen.
Bislang wird in aller Regel davon abgesehen, eine verschlossene Verpackungseinheit in einer aufwendigen Weise erneut zu
öffnen, um sogenanntes Beipackmaterial nachlegen zu können. Vielmehr wurde dieses Material in separate, in der Regel
kleinere Verpackungseinheiten, z.B. Tüten, verpackt. Einem Kunden muß somit die Verpackungseinheit mit dem eigentlichen
Gerät und einer vielfach größeren Anzahl von weiteren Verpakkungseinheiten
mit ergänzenden, künden-, auftrage- und auslief erungslandspezifischen Beipackmaterialien übersandt werden.
Hierdurch wird die Gefahr einer Beschädigung bzw. des
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Verlustes von Verpackungseinheiten eine derartigen Gruppe erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackungseinheit derart weiter auszugestalten, daß ein Nachlegen von
zusätzlichen Beipackmaterial aus bei einem Verschluß der Verpackungseinheit einfach möglich ist.
Die Aufgabe wird gelöst mit der im Anspruch 1 angegebenen Verpackungseinheit. Weitere, vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird an Hand von in den nachfolgend kurz angeführten
Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei zeigt
FIG 1 : eine perspektivische Draufsicht auf eine vorteilhafte Ausführungsform einer gemäß der Erfindung gestalteten
Verpackungseinheit,
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FIG 2 : eine Draufsicht auf die in Figur 1 dargestellte Verpackungseinheit,
und
FIG 3 : eine Seitenansicht auf die in Figur 1 dargestellte Verpackungseinheit.
In Figur 1 ist eine beispielhafte Verpackungseinheit 1 dargestellt,
welche die Form eines quaderförmigen Kartons mit festem Rauminhalt aufweist. Die Verpackungseinheit verfügt über
vier Seitenteile 2, 3, 4, 5, ein Deckelteil 6 und ein Bodenteil 10. Das Deckelteil 6 ist bevorzugt zweiteilig in Form
von zwei, mit den oberen Kanten der gegenüberliegenden Seitenteile 2 und 3 einteilig verbundenen Deckellappen 7 und 8
ausgeführt. Diese treffen im geschlossenen Zustand annähernd in der Mitte des Deckelteiles 6 an einer in Figur 1 in
strichpunktierter Linie dargestellten Stoßstelle 9 aneinander, welche in bekannter Weise von oben z.B. mit Klebebändern
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verschließbar ist. Bevorzugt ist ein Bodenteil 10 in der gleichen Weise wie das Deckelteil zweiteilig aus Lappen gebildet,
welche einteilig mit den unteren Enden der Seitenteile 2 und 3 verbunden sind.
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Erfindungsgemäß ist bei der Verpackungseinheit mindestens eine Außenseite mit einer Öffnung zum nachträglichen Einlegen
insbesondere von Beipackmaterial in die verschlossene Verpakkungseinheit
versehen. Über diese Öffnung kann sogenanntes Beipackmaterial anwendungsabhängig in die Verpackungseinheit
eingelegt bzw. eingeworfen werden, ohne daß diese geöffnet werden muß. Enthält die Verpackungseinheit z.B. einen Computer,
so kann über die Öffnung unmittelbar vor der Auslieferung des Computers z.B. das Betriebssystem oder beliebige
Dienstleistungs- und Anwenderprogramme mit dem jeweils aktuellsten
Ausgabestand in Form von geeigneten Datenträgern, wie z.B. Disketten, CD-ROM's u.dgl. in die Verpackungseinheit
beigelegt werden.
Bei der in Figur 1 dargestellten beispielhaften Verpackungseinheit
1 sind bevorzugt an den deckelseitigen Kanten der beiden gegenüberliegenden Seitenteile 2 und 3 jeweils eine
derartige Öffnung 11 und 12 zum nachträglichen Einlegen insbesondere von Beipackmaterial in die verschlossene Verpakkungseinheit
1 vorhanden. In Figur 1 ist somit eine bevorzugt längsschlitzartig ausgeführte erste Einwurföffnung 11 bevorzugt
an der dem Deckelteil 6 zugewandten Kante des ersten Seitenteiles 2, und eine ebenfalls längsschlitzartig ausgeführte
zweite Einwurföffnung 12 bevorzugt an der dem Deckelteil
6 zugewandten Kante des gegenüberliegenden, zweiten Seitenteiles 3 angeordnet.
Gemäß einer vorteilhaften weiteren Ausführung weist die Verpackungseinheit
im Material von mindestens einer Außenseite einen vorgestanzten Bereich auf, welcher zur Bildung von Einwurf
öffnungen von der Wandung der jeweiligen Außenseite zumindest teilweise lösbar ist. Über solche z.B. lappen- oder
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deckelförmigen Bereiche kann zum einen die Zugänglichkeit der
Einwurföffnungen bei Bedarf schnell erreicht werden, andererseits sind die Öffnungen damit nach Einwurf von Beipackmaterial
gegebenenfalls auch wieder verschließbar, z.B. mit flächigen Verklebematerialien. Ferner können auf der Innenseite
der die Öffnung aufweisenden Außenseite auch z.B. federnd ausgeführte Elemente zum Selbstverschluß der Öffnung angebracht
sein.
Bei dem in der Figur 1 dargestellten Beispiel weist der Innenraum der Verpackungseinheit ein sogenanntes Hauptvolumenteil
13 auf, welches zur Aufnahme des Haupttransportgutes dient. Dieses ist in aller Regel mit Stützkörpern, wie z.B.
Styroporformlingen, verrutschsicher im Hauptvolumenteil 13
gehalten, wobei das Hauptvolumenteil damit meist vollständig angefüllt wird. Die Verpackungseinheit weist ferner ein vom
Hauptvolumenteil 13 abgetrenntes separates Nebenvolumenteil
14 auf, welches auch als ein Beipackfach bezeichnet werden kann, in welches die beiden Öffnung 11 und 12 münden. Vorteilhaft
ist das Nebenvolumenteil 14 mit einem bevorzugt entnehmbaren Materialformling 15 gefüllt. Dieser weist mindestens
ein, an die Form des jeweiligen Beipackmaterials angepaßtes Aufnahmefach auf, in welches die mindestens eine Öffnung
mündet. Der in Figur 1 in punktierter Linie dargestellte, Materialformling 15 besteht insbesondere aus Pappe, Styropor
oder einem anderen Material, welches zur Verfüllung geeignet ist, und füllt das Nebenvolumenteil unter Bildung von
beispielhaft zwei Aufnahmefächern 16 und 17 für Beipackmaterial
vollständig aus.
In der Draufsicht der Figur 2 sind der Materialformling 15, die beiden Aufnahmefächer 16, 17 und die jeweils darin einmündenden
Öffnungen 11 und 12 dargestellt. Die Aufnahmefächer
haben dabei einen annähernd quadratischen Grundriß und sind somit besonders geeignet zur Aufnahme von z.B. Disketten,
welche über die jeweilige Öffnung von außen eingeschoben wurden. Figur 3 zeigt schließlich eine Seitenansicht auf die
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Seitenwand 2 der Verpackungseinheit 1. In strichlierter Linie ist das bevorzugt unmittelbar unterhalb des zu öffnenden Dekkelteiles
6 bzw. eines schwenkbaren Deckellappens 10 angeordnet Nebenvolumenteil 14 dargestellt. Es liegt bevorzugt flächig
oberhalb des Hauptvolumenteiles 13 der Verpackungseinheit
1. Die Einwurföffnung 11 für Beipackmaterial durchsetzt die Seitenwand 2 und mündet in das Aufnahmefach 16, welches
ebenfalls mit strichlierter Linie dargestellt ist. Der das Nebenvolumenteil 14 nahezu vollständig ausfüllende und das
Aufnahmefach 16 enthaltende Materialformling 15 ist in Figur
3 schraffiert dargestellt.
Claims (10)
1. Verpackungseinheit, bei der mindestens eine Außenseite (2,3,4,5,6,10), insbesondere ein Seitenteil (2,3,4,5), eine
Öffnung (11,12) zum nachträglichen Einlegen insbesondere von Beipackmaterial in die verschlossene Verpackungseinheit (1)
aufweist.
2. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, wobei die Öffnung (11,12) schlitzförmig ist.
3. Verpackungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei die mindestens
eine Außenseite (2,3,4,5,6,10) einen vorgestanzten Bereich aufweist, welcher zur Bildung der Öffnung (11,12) von
der Wandung der Außenseite (2,4) zumindest teilweise lösbar ist.
4. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Öffnung (11,12) verschließbar ist.
5. Verpackungseinheit nach Anspruch 4, wobei auf der Innenseite
der die Öffnung (11,12) aufweisenden Außenseite angebrachte Elemente zum Selbstverschluß angeordnet sind.
6. Verpackungseinheit nach Anspruch 5, wobei die zum Selbstverschluß
dienenden Elemente deckeiförmig sind.
7. Verpackungseinheit nach Anspruch 5 oder 6, wobei die zum Selbstverschluß dienenden Elemente federnd ausgeführt sind.
8. Verpackungseinheit nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
mit einem Nebenvolumenteil (14), in welches die mindestens eine Öffnung {11,12) mündet.
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9. Verpackungseinheit nach Anspruch 8, wobei das Nebenvolumenteil
(14) mit einem entnehmbaren Materialformling (15) gefüllt ist, welcher mindestens ein, an die Form des jeweiligen Beipackmaterials angepaßtes Aufnahmefach aufweist, in welches die mindestens eine Öffnung (11,12) mündet.
(14) mit einem entnehmbaren Materialformling (15) gefüllt ist, welcher mindestens ein, an die Form des jeweiligen Beipackmaterials angepaßtes Aufnahmefach aufweist, in welches die mindestens eine Öffnung (11,12) mündet.
10. Verpackungseinheit nach Anspruch 8 oder 9, wobei das Nebenvolumenteil
(14) unterhalb eines zu öffnenden Deckel- oder Bodenteils (6,10) angeordnet ist.
(14) unterhalb eines zu öffnenden Deckel- oder Bodenteils (6,10) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29620225U DE29620225U1 (de) | 1996-11-20 | 1996-11-20 | Verpackungseinheit mit Einwurföffnung für Beipackmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29620225U DE29620225U1 (de) | 1996-11-20 | 1996-11-20 | Verpackungseinheit mit Einwurföffnung für Beipackmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29620225U1 true DE29620225U1 (de) | 1997-12-18 |
Family
ID=8032245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29620225U Expired - Lifetime DE29620225U1 (de) | 1996-11-20 | 1996-11-20 | Verpackungseinheit mit Einwurföffnung für Beipackmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29620225U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29916173U1 (de) * | 1999-09-14 | 2000-02-24 | Siemens AG, 80333 München | Verpackung nach Art einer Schachtel |
| DE102006012729A1 (de) * | 2006-03-17 | 2007-09-20 | Viessmann Werke Gmbh & Co Kg | Verpackung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1845358U (de) * | 1961-09-12 | 1962-01-18 | Blue Service Corp Et | Verpackungs-behaelter mit einrichtung zum nachtraeglichen einlegen von versandpapieren oder aehnlichem. |
| DE2946779A1 (de) * | 1979-11-20 | 1981-05-27 | Charles Pierre 6800 Mannheim Dumont | Neuartige faltschachtel und verfahren zu seiner herstellung |
| DE9108837U1 (de) * | 1991-07-18 | 1991-09-19 | Grundig E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig holländ. Stiftung & Co KG, 8510 Fürth | Transport-Verpackung für Geräte mit einer nachträglichen Beipackmöglichkeit von Dokumenten |
-
1996
- 1996-11-20 DE DE29620225U patent/DE29620225U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1845358U (de) * | 1961-09-12 | 1962-01-18 | Blue Service Corp Et | Verpackungs-behaelter mit einrichtung zum nachtraeglichen einlegen von versandpapieren oder aehnlichem. |
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Legal Events
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