DE29620123U1 - Transportable Klein-Theke - Google Patents
Transportable Klein-ThekeInfo
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Description
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(OVGO2ATl)
Transportable Klein-Theke
Die Erfindung betrifft eine transportable Theke mit wenigstens
- einer Thekenplatte, auf der eine Spüleinheit und eine Zapfeinheit angeordnet ist, und
- einem Thekenplattenuntergestell, das aus einer Gestellsichtplatte
und zu beiden Seiten angeordneten verschwenkbaren Gestellseitenplatten besteht.
Eine Theke der eingangs genannten Art ist aus der DE-Firmenschrift:
ROKA-Werk GmbH, Beilage zu Bauwelt Nr. 17 vom 27. 4. 1989, bekannt. Sie besteht aus einer Arbeitsplatte,
die mit Scharnieren an einer Gestellsichtplatte befestigt ist. An der Gestellsichtseite sind darüber
hinaus verschwenkbare Seitenteile angeordnet. Zum Aufbau werden die Seitenteile ausgeklappt, die Thekenplatte
umgeklappt und sämtliche Teile mit Scharnieren arretiert. Um ein Überlaufen des Restbieres zu verhindern,
ist die Arbeitsplatte mit einem umlaufenden Wulstrand versehen.
Nachteilig ist, daß die Platte äußerlich mit dem Untergestell abschließt. Hierdurch stößt der Gast beim Herantreten
an die Theke ständig mit den Füssen an das Untergestell. Ein weiterer Nachteil ist, daß die einmal auf-
* gestellte Theke nur schwer an einen anderen Platz verrückbar
ist, da hierfür keine Hilfsmittel vorgesehen sind.
Weiterhin ist aus der DE 37 21 262 C2 eine transportable Biertheke bekannt, die nach Art eines Schrankkoffers gestaltet
ist. Der Schrankkoffer weist ein Unterteil mit Türen zur Aufnahme eines Bierfasses auf. Sein Deckel
nimmt im Transportzustand eine Zapfsäule und im ausschankbereiten Zustand Gläser auf.
Zwar sind im Unterteil Griffe vorgesehen. Sie erlauben aber nicht ein Versetzen der Theke im ausschankbereiten
Zustand, da der aufgekippte Deckel ihr Umstürzen bewir-1^
ken kann. Weiterhin schließt die Thekenplatte äußerlich
mit der Umrandung des Unterteils ab, so daß der Gast beim Herantreten an die Theke ständig am Unterteil anstößt
.
Aus der AT 00 04 18 Ul ist ein mobiler Verkaufsstand bekannt,
der einen Warenaufnahmekasten mit einem daran befestigten
Schirm aufweist. Zwar ist der Warenaufnahmekasten als Theke ausgebildet, wird aber nur durch einen
einfachen Kasten mit Türen und Rädern realisiert. 25
Es stellt sich demnach die Aufgabe, eine Theke der eingangs genannten Art so weiterzuentwickeln, daß sie benutzerfreundlich
sowie leicht und einfach an einen anderen Standort versetzbar ist.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, - daß die Thekenplatte an ihrer Thekenplattenunterseite
über wenigstens teilweise durchgehende Untergestellausnehmungen verfügt,
die in wenigstens einem Abstand zwischen 5 cm und 20 cm von Thekenaußenseiten angeordnet sind und
in die die Gestellsichtplatte und die ausgeschwenkten
• ·
Gestellseitenplatten einsteckbar sind, und - daß die Gestellsichtplatte und die Gestellseitenplatten
jeweils über eine Griffeinheit verfügen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Thekenplatte und das Untergestell
zusammensteckbar sind. Durch die Zusammensteckbarkeit und die verschwenkbaren Gestellseitenplatten besteht die
Möglichkeit, die Hauptbestandteile der Theke auf einfache Art und Weise schnell an jeden gewünschten Standort
aufbauen zu können. Im zusammengesetzten Zustand ragt die Thekenplatte an den Seiten über das Thekenuntergestell
hinaus. Hierdurch erhält die Theke einen tischähnlichen Charakter. Beim Herantreten an die Theke
reicht der Abstand aus, um dem Gast unterhalb der Thekenplatte und vor dem Thekenuntersteil genügend Fußfreiheit
zu geben. Zu erwähnen ist darüberhinaus, daß durch die Griffeinheiten, die als Griffausnehmungen in den Platten
des Thekenuntergestells ausgebildet sind, Hilfsmittel für ein Anheben der gesamten Theke im aufgebauten Zustand
vorhanden sind. Ist also eine Aufstellung an einem anderen Platz bei einer Feierlichkeit oder anderen Gelegenheit
erforderlich, fassen zwei Personen zu beiden Seiten der Theke in die Griffausnehmung und versetzen
sie einfach an einen neuen Standort.
Eine Flüssigkeitsleiteinrichtung kann auf verschiedene Art und Weise ausgebildet werden. Eine Ausbildungsmöglichkeit
besteht darin, wenn vier, parallel zu den Thekenplattenaußenseiten angeordnete und in die Thekenplattenoberseite
eingebrachte Ablaufrinnen vorgesehen sind, wobei in wenigstens einer der Ablaufrinnen die Abflußöffnung
eingebracht ist.
Die andere Realisierungsmöglichkeit der Flüssigkeitsleiteinrichtung
besteht darin, daß auf der Thekenoberfläche die Thekenplattenaußenseiten mit einer hohen Wulst ver-
I *
sehen sind und an irgendeiner Stelle der Thekenplatte die Abflußöffnung eingebracht ist. In beiden Fällen ist
gesichert, daß die auf der Thekenplattenoberseite verschüttete Flüssigkeit gezielt in die Abflußöffnung geleitet
wird.
Wird die Thekenplatte mit Ablaufrinnen versehen, ist die erste Ablaufrinne von der Abflußöffnung aus geteilt zu
der seitwärtigen zweiten und dritten Ablaufrinne und die zweite und dritte Ablaufrinne von der ersten zu vierten
Ablaufrinne und die vierte Ablaufrinne geteilt und in sich jeweils mit einem ansteigenden Gefälle versehen.
Hierdurch wird die auf der Theke verschüttete Flüssigkeit bedingt durch die Neigung des Gefälles in den einzelnen
Ablaufrinnen gezielt von der Thekenoberfläche in
die Abflußöffnung geleitet.
Um der Flüssigkeit eine weitere vorgeschriebene Fließrichtung
zu geben, ist die Thekenplattenoberflache nach innen abgesenkt oder nach außen angehoben ausgebildet.
Ist sie nach innen abgesenkt, weist sie Gefällesicken
auf, die gleichfalls in Richtung Abflußöffnung eingebracht
sind.
Auf der Thekenplattenoberseite können beabstandet und
parallel zueinander Thekenplattenablaufrinnen angeordnet sein, die wenigstens in einer der Ablaufrinnen enden. In
die Thekenplatte kann wenigstens eine Ausnehmung eingebracht sein, die wenigstens teilweise von einem Randring
umgeben ist. Eine solche Gestaltung der Thekenplatte wird dann eingesetzt, wenn die Flüssigkeitsleiteinrichtung
aus einem hohen Wulst besteht, die die Thekenplattenaußenseiten umgibt. Parall zu jeder Wulst sind an den
Thekenplattenaußenseiten darüber hinaus Ablaufrinnen eingelassen. Damit Flüssigkeit in Form von Spülwasser bzw.
überlaufendes Bier nicht unter die Theke fließen kann, sorgen als Randringe ein Spülbeckenrandring und ein
Zapfhahnrandring dafür, daß ein gezieltes Ableiten zur
Abflußöffnung gewährleistet wird.
Vorteilhaft ist es, wenn in die Thekenplattenunterseite wenigstens eine Sektthekenaufnahmeausnehmung eingebracht
ist, durch die eine auf die Thekenplattenoberseite aufsetzbare Sekttheke gehalten ist. Durch diese speziellen
Ausnehmung ist es möglich, nachträglich bei Bedarf eine Sekttheke auf die Thekenplatte aufzuschieben, so daß
Sekt getrennt von den übrigen Getränken, insbesondere Bier, dargeboten wird.
Vorteilhaft ist es, wenn die Gestellseitenplatten auf eine Sichtseite der Gestellsichtplatte klappbar sind. Hierdurch
wird gewährleistet, daß im Transportzustand die Sichtseite der Gestellsichtplatte vor Beschädigungen
geschützt wird.
In die Gestellsichtplatte kann unterhalb der Thekenplatte wenigstens eine Dekorationsausnehmung eingebracht
sein.
Weiterhin können in die Gestellsichtplatte und die Gestellseitenplatten
jeweils eine Standausnehmung eingebracht sein. Durch diese Ausnehmungen wird zum einen das
Gesamtgewicht der transportablen Theke bei einem Versetzen leichter. Zum anderen können die Standausnehmungen
dafür sorgen, daß sich an den Außenseiten des Thekenuntergestelles beinähnliche Konfigurationen ergeben, die
für einen sicheren Stand der gesamten Theke sorgen.
Die transportable Klein-Theke ist durch ihren ständig
wechselnden Standort besonderen Belastungen ausgesetzt. Um diesen besonderen Belastungen standhalten zu können,
kann sie aus Polyethylen hergestellt sein. Hierbei handelt es sich um einen hochwertigen Vollkunststoff, der
entsprechend eingefärbt wird. Der Vorteil ist, daß es zu
&igr; «
■"■ keinen Verbeulungen, zu keinem Bruch und zu keinen Farbabplatzungen
kommen kann. Vielmehr behält die Theke im wesentlichen ihre ursprüngliche Farbe und Form.
° Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine transportable Klein-Theke in einer perspek-
^O tivischen Darstellung von der Benutzerseite aus
gesehen,
Fig. 2a eine Draufsicht auf eine Thekenplatte einer
Theke gemäß Fig. 1 von der Bedienungsseite aus 1^ gesehen,
Fig. 2b eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
einer Thekenplatte einer Theke gemäß Fig. 1 von
einer Bedienungsseite aus gesehen, 20
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Thekenplattenunterflache
einer Thekenplatte einer Theke gemäß Fig. 1 von der Bedienungsseite aus gesehen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Thekenuntergestell einer
Theke gemäß Fig. 1 von der Bedienungsseite aus gesehen,
Fig. 5 eine Vorderansicht einer Theke gemäß Fig. 1 mit einer angedeuteten, aufgesetzten Sekttheke von
der Bedienungsseite aus gesehen,
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Thekenplatte gemäß Fig.
2b entlang der Linie VI - VI, 35
Fig. 7 einen Schnitt durch eine Thekenplatte gemäß Fig. 2b entlang der Linie VII - VII,
• ·
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Thekenplatte gemäß Fig. 2b entlang der Linie VIII - VIII,
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Thekenplatte gemäß Fig.
2b entlang der Linie IX - IX und
Fig. 10 einen Schnitt durch eine Thekenplatte gemäß Fig.
2b entlang der Linie X-X. 10
Eine transportable Klein-Theke ist in Figur 1 dargestellt
. Sie besteht aus
- einer Thekenplatte 1, 101 und
- einem Thekenuntergestell 2.
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Auf einer Thekenplattenoberseite 1' der Thekenplatte 1
sind, wie auch Fig. 2 zeigt, als Spüleinheit ein Spülbecken 7 und darüber ein Wasserhahn 8 installiert. Im
linken Drittel der Thekenplattenoberseite von der Bedienungsseite B aus gesehen, ist als Zapfeinheit ein Zapfhahn
10 positioniert.
Auf der Thekenplattenoberseite I1 der Thekenplatte 1
sind darüberhinaus parallel zu den Thekenplattenaußenseiten 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4 Ablaufrinnen 6.1, 6.2, 6.3 und
6.4 eingebracht. Die Ablaufrinne 6.1 ist etwa 2 mm tief eingeformt. Sie kann vorteilhafterweise in sich noch
eine weitere Fließneigung erfahren, indem die Einfräßtiefe in der Mitte nur 1,5 mm ist. Die seitwärtigen Ablaufrinnen
6.2 und 6.3 weisen eine Einfrästiefe von 3 mm auf. Die Ablaufrinne 6.4 ist in etwa 4 mm tief eingeformt.
In der Mitte der Ablaufrinne 6.4 ist eine Abflußöffnung 12 eingebracht. Sie ist etwa halb so groß und
ist mit einer Abflußleitung 17 verbunden. Die Abflußleitung 17 ist als Schlauch ausgebildet, der in einen
zentralen Gulli oder dergleichen geführt wird. Die eingefrästen Abflußrillen erfüllen die Funktion, die üblicher-
*· weise ein Tropfblech in einer Theke hat. Um die Flüssigkeit
noch besser ableiten zu können, sind in die Thekenplattenoberseite 1' weiterhin Gefällesicken 1 eingebracht,
die für einen weiteren Ablauf von Flüssigkeit
° sorgen.
Eine Thekenplattenunterseite 1" der Thekenplatte 1 ist in Fig. 3 dargestellt. Sie weist eingebrachte Gestellauf·
nahmeausnehmungen 13.1, 13.2 und 13.3 auf. Die Gestell-
^ aufnahmeausnehmung 13.1, ... haben von der Bedienungsseite
B aus gesehen, eine umgekehrt U-förmige Konfiguration. Wesentlich ist, daß sie in einem Abstand Al, A2,
A3 von 5 bis 2 0 cm, vorzugsweise 10 cm, von den Thekenplattenaußenseiten 1.1, 1.2, 1.3 angeordnet sind. Weiterhin
sind in die Thekenplattenunterseite 1" nebeneinanderliegend Sektthekenaufnahmeausnehmungn 14.1 und 14.2 eingebracht
.
In Fig. 2b ist eine Thekenplatte 101 gezeigt, die eine gegenüber der Thekenplatte 1 etwas anders gestaltete
Thekenplattenoberseite 101' aufweist. Die Thekenplattenoberseite 101' ist an ihren Thekenplattenaußenseiten
102.1, 102.2, 102.3, 102.4 mit einer umlaufenden Wulst versehen, wie auch die Fig. 6 und 10 zeigen. Hinter der
Wulst befindet sich eine Ablaufrinne 106.1, 106.2, 106.3
und 106.4. Die Ablaufrinne ist im Querschnitt teilkreisförmig, insbesondere halbkreisförmig ausgebildet.
In die durch die umgebende Wulst abgesenkte übrige Thekenplattenoberflache
101' sind beabstandet und nebeneinander Ablaufrinnen 118 eingelassen. Diese sind, wie insbesondere
die Fig. 7 zeigt, ebenfalls halbkreisförmig gestaltet. Die Ablaufrinnen 118 enden einseitig in der
Ablaufrinne 106.4. In der Ablaufrinne 106.4 befindet
sich ein Abfluß 112. Hierdurch wird die Ablaufrinne■
106.4 unterteilt. Beide Teile weisen eine Fließneigung
zur Abflußöffnung 112 auf. Die übrigen Abflußrinnen 106.1, 106.2 und 106.4 haben jeweils ein solches Gefälle,
daß ein Abfluß von Flüssigkeiten zur Abflußöffnung 112 gewhärleistet ist.
In die Thekenplatte 101 ist eine Spülbeckenausnehmung
107' und eine Zapfhahnausnehmung 110' eingelassen. In
sie wird das Spülbecken bzw. der Zapfhahn eingesetzt. Die Spülbeckenausnehmung 107' ist von einem Spülbeckenrandring
107" und die Zapfhahnausnehmung 110' von einem Zapfhahnrandring 100", wie die Fig. 8, 9 und 10 zeigen,
umgeben. Der Spülbecken- und der Zapfhahnrandring 107", 110" weisen das gleiche Höhenniveau wie die die Plattenaußenseiten
101.1, ... umgebende Wulst auf.
Durch diese spezielle Ausbildung der Thekenplattenoberseite 101' wird gewährleistet, daß sämtliche Flüssigkeiten
wie überlaufendes Bier, Spülwasser, aber auch Regenwasser gezielt zur Abflußöffnung 112 geleitet werden.
Ein Ablaufen der Flüssigkeit durch die Spülbecken- bzw. die Zapfhahnausnehmung wird unterbunden. Hierdurch wird
gewährleistet, daß es unter der Theke und um die Theke herum im wesentlichen trocken bleibt.
An der Thekenplattenunterseite 101" sind, wie die Fig. 2b, 6 und 10 zeigen, in einem Abstand AlOl, A102 und
A103 Gestellaufnahmeausnehmungen 113.1, ... 113.3 eingebracht .
Das Thekenplattenuntergestell 2 ist in Fig. 4 dargestellt. Es besteht aus einer Gestellsichtplatte 2.1 und
zwei Gestellseitenplatten 2.2 und 2.3. Die Gestellseitenplatten 2.2 und 2.3 sind mit Scharnierelementen 5.1 und
5.2 mit der Gestellsichtplatte 2.1 in eine Klapprichtung B schwenkbar verbunden. Im ausgeschwenkten Zustand sind
die Platten 2.1, ... in die Untergestellaufnahmeausnehmungen
13.1, ..., 113.1, ... einsteckbar, d.h., die
■ ·
10»
Untergestellaufnähmeausnehmungen sind so breit, daß sie
an die Platten 2.1,... stramm in sich aufnehmen können.
Wesentlich ist, daß die Gestellseitenplatten 2.2 und ° auf eine Sichtseite 2.1' der Gestellsichtplatte 2.1 aufklappbar
sind. Hierdurch wird gewährleistet, daß im Transportzustand die Sichtseite einen sehr wirksamen
Schutz erhält.
1^ Wesentlich ist darüberhinaus, daß, wie auch Figur 1
zeigt, in der Gestellsichtplatte 2.1 und den Gestellseitenplatten 2.2 und 2.3 Griffausnehmungen 3.1, 3.2
bzw. 3.3 eingebracht sind. Weiterhin sind in die Gestellsichtplatte 2.1 Dekorationsausnehmungen 15.1 und 15.2
1^ eingebracht. Darüberhinaus weisen die Gestellsichtplatte
2.1 und die Gestellseitenplatten 2.2 und 2.3 an ihren Unterseiten Standausnehmungen 4.1, 4.2 und 4.3 auf.
Hierdurch entstehen im Aufstellzustand an den Ecken des
Thekenuntergestells fußähnliche Konfigurationen.
20
Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht darin, daß die Gestellsichtplatte 2.1 und die Gestellseitenplatten
und 2.3 aus Polyethylen hergestellt sind. Hierbei handelt es sich um einen hochwertigen Kunststoff, der ent-
^5 sprechend eingefärbt wird. Nachanstriche bzw. besondere
Pflegearbeiten sind aus diesem Grunde nicht mehr erforderlich.
Selbst bei Beschädigungen der Sichtseite 2.1' der Gestellsichtplatte und der Thekenplattenoberflache
1' sind diese als solche nicht sogleich erkennbar, da auch das darunterliegende Material die gleiche Farbe wie
die Oberfläche hat.
Die Handhabung der transportablen Klein-Theke, wie sie
sich aus dem dargestellten Ausführungsbeispiel ergibt, sei erläutert:
• ·
Ist eine Feierlichkeit für eine größere private Gesellschaft geplant, werden einzeln angeliefert:
- die Thekenplatte 1 oder 101,
- das Thekenplattenuntergestell 2 in Transportstellung, d.h., mit auf die Sichtseite 2.1' geklappten Gestellseitenplatten
2.2 und 2.3,
- der Zapfhahn 10,
- das Spülbecken 7 und
- der Wasserhahn 8 mit der dazugehörigen Abflußleitung
17.
Am Aufstellungsort werden zuerst die Gestellseitenplatten 2.2 und 2.3 von der Sichtseite der Gestellsichtplatte
2.1 nach außen hin abgeklappt. Hierdurch entsteht das in Fig. 4 dargestellte rechteckige vorne offene kastenförmige
Thekenuntergestell 2.
Danach wird auf das Thekenuntergestell 2 die Thekenplatte 1 oder 101 aufgesetzt. Hierbei dringen die Platten
2.1,... in die Untergestellaufnahmeausnehmungen 13.1, ... bzw. 113.1, ... ein. In die Thekenplatte 1 wird das
Spülbecken 7 eingehängt und der Wasserhahn angeschraubt. Mithilfe von Schellen wird die Abflußleitung an das Spülbecken
7 und an die Abflußöffnung 12 angeklemmt. Unter die Thekenplatte wird ein Bierfaß geschoben, angesteckt
und mit den Zapfhahn 10 verbunden.
Durch die besondere Positionierung des Thekenplattengestells 2 und der Thekenplatte 1, 101 springt das Untergestell
10 cm zurück, so daß ausreichende Fuß- und Beinfreiheit für die jeweiligen beim Herantreten an die
Theke entsteht.
Machen es die Umstände erforderlich, die Theke an einen anderen Standort zu versetzen, fassen zu beiden Seiten
der Theke Personen in die Griffausnehmungen 3.1 und 3.2 sowie 3.1 und 3.3, heben die Theke an und setzen sie an
einem anderen Standort ab. Dadurch, daß die Dekorationsausnehmungen
15.1 und 15.2 und die Standausnehmungen 4.1, ... in die Platten 2.1, ... eingebracht sind, setzen
diese das Gesamtgewicht der Theke herab und fördern so den leichten Standortwechsel.
Beim Ausschenken von Bier und beim Reinigen der Gläser fällt diverse Flüssigkeit an. Diese Flüssigkeit wird
gezielt durch die Ablaufrinnen 6.1, ... 6.4 bzw. 106.1, ... 106.4 in die Abflußöffnung 12 bzw. 112 geleitet.
Unterstützt wird der Abfluß der Flüssigkeit darüberhinaus durch die zusätzlich eingebrachten Gefällesicken 11
bzw. die Thekenplattenablaufrinnen 118. Der Spülbeckenrandring 107" hält Flüssigkeit von der Spülbeckenaus-
!5 nehmung 107' und der Zapfhahnrandring 110" von der Zapfhahnausnehmung
110 fern.
Wird durch den Gastgeber zusätzlich zu Bier noch Sekt serviert, kann, wie Fig. 5 zeigt, auf die Thekenplatte 1
eine Sekttheke 16 gesteckt werden. Die Sekttheke 16 besteht aus einer Sektthekenplatte 16.1 und den Sektthekenseitenplatten
16.2 und 16.3. Die Sektthekenseitenplatten 16.2 und 16.3 weisen Schlitze (nicht dargestellt) auf.
Hierdurch ist es möglich, die Sektthekenseitenplatten 16.2 und 16.3 auf der Thekenplattenoberseite 1' aufsetzen
und in die Sektthekenaufnahmeausnehmungen 14.1 und
14.2 eingreifen zu lassen.
Ist der Empfang vorbei, wird zuerst die nachinstallierte Sekttheke 16 von der Thekenplatte 1 gezogen. Danach werden
der Zapfhahn 10, das Spülbecken 7 und der Wasserhahn 8 abgebaut. Eine Demontage des Zapfhahn 10, des Spülbeckens
7 und des Wasserhahn 8 sind dann nicht erforderlich, wenn entsprechende Transportaufnahmegefäße die
Thekenplatte mit diesen Einrichtungen so aufnimmt, daß sie unzerstört an einen neuen Standort transportiert werden
können.
• ··
Ist die Thekenplatte 1 bzw. 101 vom Untergestell 2 abgezogen, werden die Gestellseitenplatten 2.2 und 2.3 auf
die Sichtseite 2.1' der Gestellsichtplatte 2.1 geklappt. So in ihre Einzelteile zerlegt, kann die Klein-Theke an
einen neuen Aufstellort transportiert und dort in der beschriebenen Art und Weise wieder aufgestellt werden.
Claims (1)
- (OVGO2AAl)Schutzansprüche:1. Transportable Theke mit wenigstens,Q - einer Thekenplatte (1; 101), auf der eine Spüleinheit (7, 8) und eine Zapfeinheit (10) angeordnet ist, und- einem Thekenplattenuntergestell (2), das aus einer Gestellsichtplatte (2.1) und zu beiden Seiten ange-K ordneten verschwenkbaren Gestellseitenplatten(2.2, 2.3) besteht,
dadurch gekennzeichnet,- daß die Thekenplatte (1; 101) an ihrer Thekenplattenunterseite (1"; 101") über wenigstens teilweisen durchgehende Untergestellausnehmungen (6.1, ...6.3; 106.1, ... 106.3) verfügt,die in wenigstens einem Abstand (Al, A2, A3; AlOl, A102, A103) zwischen 5 cm und 20 cm von Thekenaußenseiten (1.1, 1.2, 1.3; 101.1, 101.2, 101.3) __ angeordnet sind undin die die Gestellsichtplatte (2.1) und die ausgeschwenkten Gestellseitenplatten (2.2, 2.3) einsteckbar sind, und- daß die Gestellsichtplatte (2.1) und die Gestellseitenplatten (2.2, 2.3) jeweils über eine Griffeinheit (3.1, 3.2, 3.3) verfügen.2. Theke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Thekenplatte (1; 101) auf ihrer Thekenplat-tenoberseite (1'; 101') parallel zu den Thekenplat-tenaußenseiten (1.1, ... 1.4; 101.1, ... 101.4) miteinander verbundene Ablaufrinnen (6.1, ... 6.4; 106.1, ... 106.4) eingebracht sind, wobei in wenig-• ··· · • · · ··· • · • • · • *·· ·· · stens einer der Ablaufrinnen (6.4; 106.4) eine Ablaufrinnenöffnung {12; 112) angeordnet ist.3. Theke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Thekenplattenunterseite (1") wenigstens eine Sektthekenaufnahmeausnehmung (14.1, 14.2) eingebracht ist, durch die eine auf der Thekenplattenoberseite (1') aufsetzbare Sekttheke (16) gehalten ist.4. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ablaufrinne (6.4; 106.4) von der Abflußöffnung (12; 112) geteilt zu derseitwärtigen zweiten und dritten Ablaufrinne (6.2, c6.3; 106.2, 106.3), die zweite und die dritte Ablaufrinne (6.2, 6.3; 106.2, 106.3) von der ersten zur vierten Ablaufrinne (6.1; 106.1) und die vierte Ablaufrinne (6.1; 106.1) geteilt und in sich jeweilsein ansteigendes Gefälle aufweisen. 205. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestellseitenplatten (2.2, 2.3) auf eine Sichtseite (2.1') der Gestellsichtplatte (2.1) klappbar sind.6. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, daß in die Gestellsichtplatte (2.1) unterhalb der Thekenplatte(1) wenigstens eine Dekorationsausnehmung (15.1, 15.2) eingebracht ist.7. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gestellsichtplatte (2.1) und die Gestellseitenplatten (2.2, 2.3) jeweils eineStandausnehmung (4.1, 4.2, 4.3) eingebracht ist. 358. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Thekenplattenoberseite (I1)au. :,nach innen abgesenkt (Gefällesicken 11) oder nach außen angehoben ausgebildet ist.9. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Thekenplattenoberseite (101') beabstandet und parallel zueinander Thekenplattenablaufrinnen (118) angeordnet sind, die wenigstens in einer der Ablaufrinnen (106.4) enden.10. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Thekenplatte (101) wenigstens eine Ausnehmung (1071; 110') angebracht ist, die wenigstens teilweise von einem Randring (107"; 110") umgeben ist.11. Theke nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Thekenplatte (1; 101) und die Gestellsichtplatte (2.1) und die Gestellseitenplatten (2.2, 2.3) des Thekenuntergestells (2) aus einem hochwertigen Vollkunststoff, insbesondere Polyethylen, hergetellt sind.
Priority Applications (1)
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| DE29620123U DE29620123U1 (de) | 1995-11-21 | 1996-11-19 | Transportable Klein-Theke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29518436U DE29518436U1 (de) | 1995-11-21 | 1995-11-21 | Transportable Klein-Theke |
| DE29620123U DE29620123U1 (de) | 1995-11-21 | 1996-11-19 | Transportable Klein-Theke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=8015710
Family Applications (2)
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Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
| DE29518436U Expired - Lifetime DE29518436U1 (de) | 1995-11-21 | 1995-11-21 | Transportable Klein-Theke |
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Cited By (1)
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Families Citing this family (1)
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-
1996
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011064643A1 (es) * | 2009-11-25 | 2011-06-03 | Ricardo Ceballos-Godefroy | Cubierta para base de mostradores |
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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