DE29517022U1 - Zerlegbarer Verkaufsstand, insbesondere für Getränke - Google Patents
Zerlegbarer Verkaufsstand, insbesondere für GetränkeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen zerlegbaren Verkaufsstand,
insbesondere für Getränke, mit einer aus einzelnen Paneelen lösbar zusammengesetzten Umfangswand und einem
Tisch, der eine über eine Tischbeinanordnung auf einem Bodenteil abgestützte Tischplatte aufweist.
In den letzten Jahren hat die Anzahl von Volks- und Stadtfesten zugenommen. Hierbei sind es vielfach Vereine
und andere Gruppierungen, die in Verkaufsständen Getränke, Verpflegung oder auch andere Gegenstände zum
Verkauf anbieten. Hierzu sind Verkaufsstände notwendig,
damit einerseits die angebotenen Waren bereit gehalten werden können, diese andererseits aber auch vom direkten
Zugriff durch das Publikum geschützt sind. Insbesondere bei Getränke-Verkaufsständen verwendet man daher
eine Umfangswand, über die hinweg die Getränke verkauft werden, und in der Mitte einen Tisch, an dem die
Getränke gezapft werden. Selbstverständlich läßt sich ein derartiger Verkaufsstand aber auch in anderen Fäl-
2 0 len verwenden.
Da die angesprochenen Feste vielfach nur an einem Wochenende stattfinden, ist es wünschenswert, daß die
Verkaufsstände schnell auf- und abgebaut werden können. Da sie bei Nicht-Gebrauch gelagert werden müssen, ist
es fast noch wichtiger, daß sie sehr klein und kompakt zusammengelegt werden können. Insbesondere sollen sie
möglichst auch als Einheit transportiert werden können, wobei natürlich eine gewisse Stabilität sowohl im aufgebauten
Zustand als auch im zusammengelegten Zustand gewährleistet sein muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen zerlegbaren Verkaufsstand so auszubilden, daß er kompakt
zusammengelegt und so transportiert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Verkaufsstand der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß die Verbindung zwischen Tischplatte und Tischbeinanordnung lösbar ist und
daß das Bodenteil als Träger für die Paneele ausgebil-0 det ist und eine Tragfläche aufweist, wobei Tischbeine
Begrenzungen dieser Tragfläche bilden.
Man nutzt daher den Tisch mit seinem Bodenteil zweifach aus. Zum einen bietet das Bodenteil für den Tisch die
5 notwendige Stabilität im aufgebauten Zustand. Das Verkauf spersonal hat hier also eine stabile Ablagefläche,
auf der die zu verkaufenden Waren, beispielsweise die Getränke, mit einem gewissen Abstand vom Publikum bereit
gehalten werden können. Darüber hinaus bietet das 0 Bodenteil aber auch eine Ablagefläche für die Paneele
des zerlegten Verkaufsstandes, wobei zumindest einige Tischbeine als Begrenzungen der Tragfläche ausgebildet
sind, so daß die auf der Tragfläche abgelegten Paneele zuverlässig festgehalten werden. Beim Zerlegen kann man
5 daher die Paneele und im Grunde genommen alle anderen Einzelteile des Verkaufsstands auf dem Bodenteil ablegen.
Die Tischbeine erleichtern hierbei beispielsweise
_ ·&ogr; Ml
das Stapeln der Paneele in aufrechter Stellung nebeneinander. Sobald alle Teile des Verkaufsstandes auf dem
Bodenteil untergebracht sind, können sie dort verzurrt oder auf andere Weise befestigt werden. Danach kann das
Bodenteil mit den darauf abgelegten Einzelteilen zusammen gehandhabt werden, beispielsweise auf einem LKW
oder einem Anhänger abtransportiert werden.
Vorzugsweise weist das Bodenteil einen Hohlraum mit einem Wassereinlaß auf. Wenn nun der Verkaufsstand aufgebaut
wird, kann man den Hohlraum mit Wasser füllen, so daß der Tisch eine erhöhte Stabilität erhält. Beim
Abbauen kann man das Wasser hingegen wieder herauslassen, so daß sich das Transportgewicht verringert. Insgesamt
ergibt sich dadurch ein sehr stabiler Verkaufsstand.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß mindestens ein Tischbein hohl ist und als Wassereinlaß dient. Dies hat
0 zwei Vorteile. Zum einen muß kein getrennter Wassereinlaß vorgesehen sein, dessen Anbringung mit zusätzlichem
Aufwand verbunden wäre. Da das Zuführen von Wasser in den meisten Fällen mit einem Schlauch erfolgt, kann man
den Schlauch zum anderen in das hohle Tischbein hineinstecken und zwar über eine gewisse Länge, so daß er
dort mit einer gewissen Zuverlässigkeit gehalten wird. Man benötigt also relativ wenig zusätzlichen Aufwand,
um den Hohlraum mit Wasser zu füllen.
0 Auch ist bevorzugt, daß mehrere Tischbeine hohl sind und nach Art von kommunizierenden Röhren über den Hohlraum
in Verbindung stehen. Hierdurch erreicht man, daß der Hohlraum des Bodenteils nahezu vollständig gefüllt
werden kann, ohne daß man zusätzliche Entlüftungsmaß-5 nahmen treffen muß. Die aus dem Hohlraum verdrängte
Luft kann durch andere hohle Tischbeine entweichen. Wenn dann die Tischbeine zumindest teilweise gefüllt
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sind, erreicht man auch bei einem etwas schiefstehenden
Tisch eine relativ gleichmäßige Gewichtsverteilung durch das eingefüllte Wasser.
Auch ist zweckmäßig, daß der Hohlraum einen verschließbaren Wasserauslaß aufweist. Dies erleichtert das Entfernen
des Wassers beim Abbau des Verkaufsstandes. Es ist nicht notwendig, das Bodenteil zu kippen, was insbesondere
bei einem gefüllten Bodenteil manchmal erhebliehe Kräfte erfordert.
Vorzugsweise weist das Bodenteil Kufen oder Füße an seiner Unterseite auf. Man kann dann das Bodenteil mit
einem Hubwagen oder einem Gabelstapler anheben. Dies erleichtert insbesondere dann, wenn der Verkaufsstand
zerlegt und auf dem Bodenteil aufgestapelt ist, die Handhabung.
Vorzugsweise ist der Wasserauslaß in einem Fuß oder 0 einer Kufe angeordnet. Man kann dann das Wasser nach
unten aus dem Bodenteil ablassen, so daß in den meisten Fällen eine vollständige Entleerung gewährleistet wird.
Bevorzugterweise weist die Tragfläche eine rutschhemmende
Oberfläche auf. Dies erleichtert beim Zerlegen des Verkaufsstandes die Ablage der Einzelteile auf der
Tragfläche. Man kann beispielsweise die Paneele der Umfangswand relativ eng an die Tischbeine anlehnen,
ohne daß man befürchten muß, daß sie unten wegrutschen. Das Nebeneinanderstapeln der Paneele vereinfacht sich
dadurch.
Vorzugsweise sind die Tischbeine reihenweise entlang von Geraden angeordnet, wobei sich eine Reihe innerer
5 Tischbeine zwischen zwei Reihen äußerer Tischbeine befindet. Hierdurch werden zwei "Gassen" oder Zwischenräume
gebildet, in die man nun unterschiedliche Teile
des Verkaufsstandes legen kann. So kann man beispielsweise
in einen Zwischenraum die Paneele der Umfangswand legen, während man in den anderen Zwischenraum andere
Einzelteile des Verkaufsstandes legen kann. Dadurch,
daß die Tischbeine in Geraden ausgerichtet sind, ergibt sich eine entsprechende Ausrichtung der Einzelteile.
In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Paneele mit abnehmbaren Deckplatten versehen und der Abstand einer
äußeren Reihe von einer inneren Reihe entspricht im wesentlichen der Tiefe einer Deckplatte. Die Deckplatte
der Paneele erleichtert das Verkaufen, weil man die zu verkaufenden Waren oder Getränke dort abstellen kann,
um sie an den Kunden zu übergeben. Allerdings stören derartige Deckplatten beim Zerlegen, weil sie aus den
im wesentlichen eben ausgebildeten Paneelen dreidimensionale Körper machen. Wenn man nun diese Deckplatten
abnehmbar gestaltet, verschwindet dieses Problem weitgehend. Das Bodenteil ist nun so ausgestaltet, daß der
0 Abstand zwischen einer äußeren Reihe und einer inneren Reihe im wesentlichen der Tiefe einer Deckplatte entspricht.
Man kann nun die Deckplatten in diesen Abstand zwischen der äußeren und der inneren Reihe hineinlegen.
Sie sind dann durch die entsprechenden Tischbeine zumindest in zwei Richtungen zuverlässig gehalten.
Auch ist bevorzugt, daß die Deckplatten Steckfüße zum Einstecken in Halterungen der Paneele aufweisen, wobei
die Länge der Steckfüße kleiner als die Hälfte des Ab-0 Standes ist. Dies erleichtert wiederum das Stapeln der
Deckplatten auf dem Bodenteil. Man kann beispielsweise nur die unterste Deckplatte flach auf dem Bodenteil
ablegen. Die beiden nächsten Deckplatten werden dann senkrecht zu dieser ersten Deckplatte ausgerichtet. Die
5 Begrenzung der Steckfüße auf die Länge kleiner als die Hälfte des Abstandes ermöglicht hierbei, daß man zwei
Deckplatten nebeneinander unterbringt. Wenn man die
Steckfüße der einzelnen Deckplatten gegeneinander richtet, besteht auch keine Gefahr, daß die Steckfüße die
Oberflächen der Deckplatten zerkratzen.
Auch ist bevorzugt, daß der Abstand zwischen der mittleren Reihe und der anderen äußeren Reihe etwas größer
ist als die Summe der Tiefen der Paneele plus die Dicke der Tischplatte. Man kann nun in diesen Zwischenraum
alle Paneele und die Tischplatte ablegen. Durch die Ausbildung des Abstandes in der dargestellten Größe
sind die Paneele und die Tischplatte dann gegen Umfallen weitgehend gesichert. Ein gewisser zusätzlicher
Spielraum ist natürlich vorhanden, um das Beladen des Bodenteils zu erleichtern.
Vorzugsweise weisen die Paneele auf Stützfußen angeordnet
Paneelwände auf, deren Höhe im wesentlichen der Höhe der Tischbeine entspricht. Die Paneelwände können
dann über ihre gesamte Höhe zuverlässig von den Tisch-0 beinen gehalten werden. Die Stützfüße werden in diesem
Fall beim Ablegen der Paneele auf dem Bodenteil nach oben gerichtet, so daß sie bei der Handhabung des beladenen
Bodenteils durch einen Hubwagen nicht mehr stören. Die Stützfuße können hierbei dazu verwendet werden,
einen Höhenausgleich zwischen dem Tisch in der Mitte des Verkaufsstandes und der Umfangswand zu bewirken.
Die Deckplatten und der Tisch haben dann die gleiche Höhe, was nicht nur für den optischen Eindruck gewinnbringend
ist, sondern auch dem Standpersonal die 0 Arbeit erleichtert.
Mit Vorteil weist die Tischplatte einen Durchmesser auf, der größer als die Höhe der Tischbeine ist, wobei
die Tischplatte eine Durchgangsöffnung aufweist, die bis in einen Bereich hinein ragt, in dem der Abstand
zur gegenüberliegenden Kante kleiner als die Höhe der Tischbeine oder kleiner als die Höhe der Paneelwände
ist. Wenn man den zerlegten Verkaufsstand auf der Bodenteil
abgelegt hat, muß man ihn dort irgendwie befestigen, damit er für einen Transport gesichert ist.
Eine relativ einfache Befestigungsmöglichkeit besteht darin, daß man die Einzelteile auf dem Bodenteil festzurrt.
Hierbei wird ein Spanngurt oben über die Einzelteile und unten unter dem Bodenteil hindurchgeführt und
dann die beiden Enden des Spanngurtes miteinander verbunden. Die notwendige Spannung wird dann mit einem
bekannten Ratschenmechanismus erzeugt. Hierbei ist allerdings Voraussetzung, daß der Spanngurt zumindest die
Paneele auf das Bodenteil drückt. Dies würde ohne zusätzliche Maßnahmen den Durchmesser der Tischplatte auf
die Höhe der Paneele beschränken. Wäre der Durchmesser größer, müßte der Spanngurt über die Tischplatte hinweggeführt
werden und könnte die Paneele nicht mehr auf das Bodenteil drücken. Dadurch, daß man nun eine Durchgangsöffnung
in der Tischplatte vorsieht, wird das Problem auf elegante Art und Weise umgangen. Man kann näm-0
lieh den Gurt dann durch diese Öffnung führen und trotz
eines großen Durchmessers der Tischplatte die Paneele zuverlässig auf dem Bodenteil festspannen. Die Durchgangsöffnung
kann, insbesondere bei einem Getränkestand, beispielsweise dazu verwendet werden, daß man im
aufgebauten Zustand dort ein Waschbecken unterbringt.
Vorzugsweise weist ein mitten auf dem Bodenteil angeordnetes Tischbein einen im wesentlichen kreisförmigen
Querschnitt auf und dient als Halter für einen Schirm-0 fuß. Hierdurch kann man eine Art Bedachung für den Verkaufsstand
realisieren. Dadurch, daß der Halter für den Schirm in der Mitte des Bodenteiles untergebracht ist,
ergibt sich eine relativ gute Stabilität für den Schirm, so daß der Schirm so groß gewählt werden kann,
5 daß er praktisch den gesamten Verkaufsstand überdeckt.
Der Schirm kann dann sowohl Schutz vor Regen als auch Schutz vor Sonne bieten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung
beschrieben. Hierin zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines Verkaufsstandes,
Fig. 2 eine Darstellung des Verkaufsstandes in zerlegtem Zustand,
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Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Bodenteil,
Fig. 4 eine schematische Querschnittsansicht eines Tisches und
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Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Tisches.
Ein Verkaufsstand 1, wie er in Fig. 1 als Getränkeverkauf
sstand dargestellt ist, weist eine aus einzelnen 0 Paneelen 2, 3 zusammengesetzte Umfangswand 4 auf. Die
Umfangswand 4 umgibt einen Tisch 5, der hier mit einer
Zapfanlage 6 versehen ist. Der Tisch 5 ist in Fig. 5
vergrößert dargestellt und wird später im Zusammenhang mit Fig. 5 näher erläutert werden.
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Die einzelnen Paneele 2, 3 sind jeweils über Steckverbindungen 7 lösbar miteinander verbunden. Die Steckverbindungen
7 erfüllen gleichzeitig eine Scharnierfunktion, so daß man bei der Gestaltung der Umfangswand 4
0 gewisse Freiheiten hat. Beispielsweise kann man eine Lücke 8 in der Umfangswand 4 größer oder kleiner gestalten.
Durch diese Lücke 8 wird der Zutritt zum Innern des Verkaufsstandes 1 möglich gemacht. Die einzelnen
Paneele 2, 3 sind gleich und untereinander austauschbar, was den Aufbau des Verkaufsstandes 1 erleichtert.
· I
Die Paneele 2, 3 sind jeweils mit Deckplatten 9, 10 versehen, die auf die Paneele 2, 3 mit Hilfe von Steckfüßen
25 (Fig. 2) aufgesteckt sind. Auch die Verbindung zwischen den Deckplatten 9, 10 und den Paneelen 2, 3
ist also lösbar. Auch alle Deckplatten 9, 10 sind zweckmäßigerweise gleich.
Die Paneele 2, 3 weisen Paneelwände 11, 12 auf, auf denen beispielsweise Werbung untergebracht werden kann.
Die Paneelwände stehen über Stützfüße 13, 14 auf dem Boden auf. Die Stützfüße 13, 14 können mit Mitteln zum
Höhenausgleich (nicht dargestellt) versehen sein.
Der Tisch 5 dient gleichzeitig als Halterung für einen Schirm 15, wobei der Schirm 15 einen Fuß 16 aufweist,
der in den Tisch, genauer gesagt ein als Schirmhalter ausgebildetes Tischbein 17 eingesteckt ist. Der Schirm
15 ist hierbei so groß, daß er die Grundfläche des Verkauf sstandes 1 weitgehend überdeckt. Er kann also als
0 Regenschutz oder als Sonnenschutz dienen.
Der in Fig. 1 nur grob dargestellte Tisch 5 ist in Fig. 5 näher dargestellt. Der Tisch 5 weist eine Tischplatte
18 auf, die über eine Tischbeinanordnung 19 mit Tischbeinen 17, 22, 23 auf einem Bodenteil 20 abgestützt
ist. Hierbei ist, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist, die Verbindung zwischen der Tischplatte 18 und der
Tischbeinanordnung 19 lösbar ausgebildet, d.h. die Tischplatte 18 ist an ihrer Unterseite mit Rohrstummeln
0 21 versehen, die auf die Tischbeine 17, 22, 2 3 aufgesteckt werden können.
Das Bodenteil 20 bildet eine Tragfläche 24, auf der, wie dies in Fig. 2 schematisch dargestellt ist, die
Einzelteile des Verkaufsstandes 1 abgestellt werden können. Die Tragfläche 24 ist mit einer rutschhemmenden
Oberfläche versehen, beispielsweise einer Gummimatte.
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Die Tischbeine 17, 22, 23 sind auf dem Bodenteil 20 in
drei Reihen angeordnet, wobei die Tischbeine 22, 17 eine mittlere Reihe bilden und die Tischbeine 23 je
eine äußere Reihe. Der Abstand zwischen der mittleren Reihe von Tischbeinen 17, 22 und einer äußeren Reihe
der Tischbeinen 23 ist so ausgebildet, daß dort nebeneinander senkrecht die einzelnen Paneele 2, 3 und zusätzlich
die Tischplatte 18 eingestellt werden können. Der Abstand ist nur geringfügig größer als die Summe
der Tiefen oder Dicken der Paneele 2, 3 und der Tischplatte 18, so daß die Beschickung erleichtert wird,
andererseits aber die Paneele 2, 3 und die Tischplatte 18 in ihrer aufrechten Position durch die Tischbeine
22, 17, 23 gehalten werden.
Der Abstand zwischen den Tischbeinen 23 der anderen äußeren Reihe und den Tischbeinen 17, 2 2 der inneren
Reihe ist so gewählt, daß er der Tiefe einer Deckplatte 9, 10 entspricht. Man kann daher eine Deckplatte 10 auf
der Tragfläche 24 ablegen. Hierbei stehen dann die Steckfüße 25, mit denen die Deckplatten 9, 10 auf die
Paneele 2, 3 gesteckt sind, senkrecht nach oben. Ein zuverlässiges Stapeln der weiteren Deckplatten 9, 10
kann man beispielsweise dann erreichen, wenn die nächsten Deckplatten, wie dies in Fig. 2 für die Deckplatte
9 dargestellt ist, senkrecht zu der Deckplatte 10 eingelegt wird. Diese Deckplatte 9 kann sich dann an den
Tischbeinen 23 der äußeren Reihe abstützen. Parallel dazu kann dann eine weitere Deckplatte eingelegt wer-0
den. Die Steckfüße 2 5 weisen dann aufeinander zu. Wenn man die Steckfüße so wählt, daß ihre Länge kleiner ist
als die Hälfte des Abstandes zwischen den Tischbeinen 23 der äußeren Reihe und den Tischbeinen 17, 22 der
mittleren Reihe, ist dies problemlos möglich. Die 5 Steckfüße 25 weisen dann aufeinander zu und können die
Oberfläche der Deckplatten 9, 10 nicht verkratzen. Eine weitere Deckplatte kann man dann parallel zur auf der
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Tragfläche 24 aufliegenden Deckplatte 10 auf die senkrecht stehenden Deckplatten 9 mit nach unten gerichteten
Steckfüßen 25 auflegen. Danach steht wieder eine waagrechte Auflagefläche für weitere Deckplatten zur
Verfügung. Zusätzlich kann man in nicht dargestellter Weise Verbindungshülsen vorsehen, in die die Steckfüße
2 5 von einander gegenüberliegenden Deckplatten 9, 10 eingesteckt werden. Hierdurch wird eine weitere Fixierung
der Deckplatten 9, 10 zueinander und auf dem Bodenteil 20 erreicht. Die Steckfüße 25 sind geschützt
und können keine weiteren Teile zerkratzen.
Die Tischplatte 18 ist mit einem erhöhten Rand 2 6 versehen. Weiterhin weist sie eine Durchgangsöffnung 27
für ein Waschbecken 31 auf. Die Durchgangsöffnung 2 7 hat eine Ausdehnung, bei der die der Mitte des Tisches
benachbarte Begrenzung 28 eine kleinere Entfernung zu der gegenüberliegenden Kante 29 aufweist, als es der
Höhe der Paneelwände 11, 12 entspricht. Man kann daher 0 einen Spanngurt 3 0 durch diese Öffnung 27 der Tischplatte
18 hindurchführen. Der Spanngurt 3 0 kann dann die Paneele 2, 3 mit der ausreichenden Kraft auf der
Tragfläche 24 des Bodenteils 20 festspannen.
Das Bodenteil 20 ist mit Füßen 32 versehen, die auch als Kufen ausgebildet sein können. Damit bleibt unter
dem Bodenteil 20 auch dann ein Raum frei, wenn das Bodenteil 20 auf dem Boden abgesetzt ist, so daß man mit
einem Hubwagen oder einem Gabelstapler darunter greifen 0 und das Bodenteil 2 0 anheben kann.
Zur Verbesserung der Stabilität des Tisches 5 weist das Bodenteil einen Hohlraum 33 auf, den man mit Wasser
füllen kann (Fig. 4). Zu diesem Zweck sind die Tischbeine 22, 23 hohl ausgebildet, so daß man Wasser durch
sie hindurch in den Hohlraum 3 3 leiten kann. Hierzu kann man einfach einen Wasserschlauch von oben in eines
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der Tischbeine 22, 23 hineinstecken. Dort hat er dann genügend Halt, um den Hohlraum 3 3 zu befüllen, wenn das
Wasser durch den Schlauch geleitet wird. Zweckmäßigerweise sind alle Tischbeine 22, 23 hohl ausgebildet. Sie
stehen dann über den Hohlraum 33 nach Art von kommunizierenden Röhren miteinander in Verbindung. Dies erlaubt
eine gleichmäßige Befüllung des Hohlraumes 3 3 mit Wasser und zwar auch dann, wenn das Bodenteil 2 0 auf
einem geneigten Untergrund abgestellt ist.
Zum Auslaß des Wassers ist ein Auslaßventil 34 vorgesehen, das zweckmaßigerweise in einem Fuß oder Kufe 32
angeordnet ist, die zu diesem Zweck ebenfalls hohl ist. Damit befindet sich das Auslaßventil 3 4 am tiefsten
Punkt des Hohlraumes 33, so daß das Wasser problemlos abfließen kann.
Claims (15)
- A 146 GM1 -SchutzansprücheZerlegbarer Verkaufsstand, insbesondere für Getränke, mit einer aus einzelnen Paneelen lösbar zusammengesetzten Umfangswand und einem Tisch, der eine über eine Tischbeinanordnung auf einem Bodenteil abgestützte Tischplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Tischplatte (18) und Tischbeinanordnung (19) lösbar ist und daß das Bodenteil (20) als Träger für die Paneele (2, 3) ausgebildet ist und eine Tragfläche (24) aufweist, wobei Tischbeine (22, 23) Begrenzungen dieser Tragfläche (24) bilden.
- 2. Verkaufsstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (2 0) einen Hohlraum (33) mit einem Wassereinlaß aufweist.
- 3. Verkaufsstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Tischbein (22, 23) hohl ist und als Wassereinlaß dient.
- 4. Verkaufsstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Tischbeine {22, 23) hohl sind und nach Art von kommunizierenden Röhren über den Hohlraum (33) in Verbindung stehen.
- 5. Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum einen verschließbaren Wasserauslaß (34) aufweist.
- 6. Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (20) Kufen oder Füße (32) an seiner Unterseite aufweist.
- 7. Verkaufsstand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserauslaß (34) in einem Fuß oder einer Kufe (32) angeordnet ist.
- 8. Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (24) 0 eine rutschhemmende Oberfläche aufweist.
- 9. Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischbeine (22, 23) reihenweise entlang von Geraden angeordnet sind, wobei sich eine Reihe innerer Tischbeine (17, 22) zwischen zwei Reihen äußerer Tischbeine (23) befindet.
- 10. Verkaufsstand nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich-0 net, daß die Paneele (2, 3) mit abnehmbaren Deckplatten (9, 10) versehen sind und der Abstand einer äußeren Reihe von einer inneren Reihe im wesentlichen der Tiefe einer Deckplatte (9, 10) entspricht.
- 11. Verkaufsstand nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatten (9, 10) Steckfüße (25) zum Einstecken in Halterungen der Paneele (2, 3) aufweisen, wobei die Länge der Steckfüße (25) kleiner als die Hälfte des Abstandes ist.
- 12. Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der mittleren Reihe und der anderen äußeren Reihe etwas größer ist als die Summe der Tiefen der Paneele (2, 3) plus die Dicke der Tischplatte (18).
- 13. Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele auf Stützfußen (13, 14) angeordnet Paneelwände (11, 12) aufweisen, deren Höhe im wesentlichen der Höhe der Tischbeine (22, 23) entspricht.
- 14· Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 13, 0 dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (18) einen Durchmesser aufweist, der größer als die Höhe der Tischbeine (22, 23) ist, wobei die Tischplatte (18) eine Durchgangsöffnung (27) aufweist, die bis in einen Bereich hinein ragt, in dem der Abstand 5 zur gegenüberliegenden Kante (29) kleiner als die Höhe der Tischbeine (22, 23) oder kleiner als die Höhe der Paneelwände (11, 12) ist.
- 15. Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 14, 0 dadurch gekennzeichnet, daß ein mitten auf dem Bodenteil (20) angeordnetes Tischbein (17) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist und als Halter für einen Schirmfuß (16) dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29517022U DE29517022U1 (de) | 1995-10-27 | 1995-10-27 | Zerlegbarer Verkaufsstand, insbesondere für Getränke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29517022U DE29517022U1 (de) | 1995-10-27 | 1995-10-27 | Zerlegbarer Verkaufsstand, insbesondere für Getränke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29517022U1 true DE29517022U1 (de) | 1995-12-14 |
Family
ID=8014664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29517022U Expired - Lifetime DE29517022U1 (de) | 1995-10-27 | 1995-10-27 | Zerlegbarer Verkaufsstand, insbesondere für Getränke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29517022U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19641011A1 (de) * | 1996-10-06 | 1998-04-16 | Lambert Gmbh | Fahrbarer Verkaufsstand |
| DE102020101386B3 (de) * | 2020-01-21 | 2021-05-27 | CTR-Fahrzeugtechnik GmbH | Verkaufsstand mit einem Zentralfachwerk |
-
1995
- 1995-10-27 DE DE29517022U patent/DE29517022U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19641011A1 (de) * | 1996-10-06 | 1998-04-16 | Lambert Gmbh | Fahrbarer Verkaufsstand |
| DE19641011C2 (de) * | 1996-10-06 | 2001-11-29 | Lambert Gmbh | Fahrbarer Verkaufsstand |
| DE102020101386B3 (de) * | 2020-01-21 | 2021-05-27 | CTR-Fahrzeugtechnik GmbH | Verkaufsstand mit einem Zentralfachwerk |
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| R207 | Utility model specification |
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